Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere DER RING AN EINEM ABEND, 09.09.2018

August 4, 2018 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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DER RING AN EINEM ABEND
von Loriot / Richard Wagner
Premiere am 9. September um 18 Uhr im Großen Haus

Zu leichtsinnig haben die Rheintöchter Alberich ein gut gehütetes Geheimnis verraten: Endlose Macht über die Welt fällt demjenigen zu, der der Liebe entsagt und das Rheingold zu einem Ring schmiedet. Alberich zögert nicht, er verflucht die Liebe und entreißt den Töchtern das Gold. Die Konsequenz sind drei weitere aufwändige Opern und gut fünfzehn Stunden Musik. Loriot, einer der größten Opernkenner und -liebhaber, hat Richard Wagners Tetralogie Der Ring des Nibelungen um etwa zwölf Stunden gekürzt und mit seinem unverwechselbaren Humor angereichert. Mit einem Augenzwinkern führt er durch Wagners Heldenepos vom berühmten Vorspiel auf dem Grund des Rheins über Siegfrieds Duell mit dem Drachen bis zum Brand der Götterburg Walhall. Dabei erzählt er auch von Wotans Ehekrise, stellt Brünnhilde mit ihren acht Halbschwestern vor und zeigt, dass „die Täter im gewaltigsten Drama der Musikgeschichte eigentlich ganz nette Leute sind“. Dazu erklingt Musik aus Richard Wagners Partituren, gesungen von Mitgliedern des Opernensembles.

Das Philharmonische Staatsorchester spielt unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer, den Part des Sprechers übernimmt Max Hopp. Der Berliner Schauspieler arbeitet sowohl am Theater als auch für Film und Fernsehen. Wichtige Arbeiten entstanden mit Regisseuren wie Dimiter Gotscheff, Frank Castorf, Christoph Marthaler und in den letzten Jahren auch im Musiktheater mit Barrie Kosky.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Einrichtung und Ausstattung: Erik Raskopf
Dramaturgie: Christin Hagemann
Licht: Peter Meier
Sprecher: Max Hopp
Woglinde: Dorin Rahardja
Wellgunde: Eva Bauchmüller
Floßhilde: Katja Ladentin
Alberich / Gunther: Peter Felix Bauer
Fricka: Linda Sommerhage
Wotan / Wanderer: Derrick Ballard
Loge / Siegfried: Alexander Spemann

Siegmund: Lars-Oliver Rühl
Sieglinde / Gutrune: Vida Mikneviciute
Brünnhilde: Daniela Köhler
Mime: Karsten Münster
Hagen: Stephan Bootz
Mitglieder des Herrenchors des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

weitere Spieltermine: 16.9., 3., 27.10., 3. und 14.11.

 

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Deutsche Erstaufführung  ANTIKRIST, 03.06.2018

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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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 ANTIKRIST –  Rued Langgaard

Premiere am 3. Juni 18 Uhr

Gottlos und lärmend ist die Welt, materielle und egoistische Motive leiten die Menschen. Angesichts dieses Zustands treffen Gott und Luzifer eine Entscheidung: Der Antichrist soll aus der Tiefe heraufsteigen und für eine Weile in der Welt wirken. Er erscheint in verschiedener Gestalt – als Hochmut, lüsternes Tier, Lüge oder Hass – und treibt die Menschen in einen Streit aller gegen alle. Als die Sterne vom Himmel fallen und die Welt am Boden liegt, ist der Moment Gottes gekommen. Er vernichtet seinen teuflischen Gehilfen und propagiert als Rettung den Glauben an das Göttliche.

Ausgehend von der biblischen Apokalypse hat der dänische Komponist Rued Langgaard ein ungewöhnliches und faszinierendes Werk geschaffen. Es beeindruckt durch ein assoziativ gestaltetes Libretto mit allegorischen Figuren voller Symbole und Anspielungen. In seiner Partitur verbindet Langgaard spätromantische Opulenz mit dem Detailreichtum eines Hindemith oder Schönberg zu einem persönlichen Stil voller dramatischer Intensität.

Eine Ausstellung sowie Vorträge und eine Gesprächsrunde u.a. mit Esben Tange (Rued Langgaard Festival), Per Erik Veng (Dänisches Kulturinstitut) und Jan Brachmann (FAZ) am Tag der Premiere ergänzen die Deutsche Erstaufführung und bieten Gelegenheit, den dänischen Komponisten umfassend kennenzulernen.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer, Inszenierung: Anselm Dalferth, Bühne: Ralph Zeger, Kostüme: Mareile Krettek Luzifer /

Mit:  Eine Stimme: Peter Felix Bauer, Gottes Stimme (Sprechstimme): Ivica Novakovic, Die Rätselstimmung: Alexandra Samouilidou, Das Echo der Rätselstimmung: Saem You
Der Mund, der große Worte spricht: Nadja Stefanoff, Der Missmut: Geneviève King / Hyemi Jung*, Die große Hure: Vida Mikneviciute, Das Tier in Scharlach: Lars-Oliver Rühl
Die Lüge: Alexander Spemann, Der Hass: Michael Mrosek

ANTIKRIST:  Premiere 3.6.2018, weitere Spieltermine 10., 12. und 19.6.2018

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, 26.04.2015

März 9, 2015 by  
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Staatstheater Mainz © Etter

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Premiere: DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG

Von Richard Wagner

Premiere am 26.04.2015

Richard Wagners ‚komische‘ Oper ist auch sein bürgerlichstes Werk: In das durch die Zünfte geprägte mittelalterliche Nürnberg kommt der junge Adlige Walther von Stolzing und wird in die ­Praxis des Meistergesangs ein­geführt. Mit Hilfe des Schusterpoeten Hans Sachs und gegen die Intrigen des Nebenbuhlers Sixtus Beckmesser gelingt es ihm, die starren Regeln der Meister­singer zu ­revolutionieren und sich seine Eva zu ersingen.

Nachdem Wagner das Libretto binnen kurzer Zeit in Paris verfasst hatte, begann er die Komposition in einem Landhaus am Rhein in Bieberich, das ihm sein Mainzer Verleger Franz Schott zur Verfügung stellte.

Wagner schrieb mit den Meistersingern eine Oper, die als Re­flexion über Innovation und ­Tradition in der Kunst beeindruckt. Die mittel­alterliche Meistersingertradition ist, unter anderem durch den ­legendären Meistersinger Muskatblüt, ein wichtiger Bestandteil gerade auch der Mainzer Kultur­geschichte.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung: Ronny Jakubaschk
Ausstattung: Matthias Koch
Chor: Sebastian Hernandez-Laverny
Dramaturgie: Lars Gebhardt

BESETZUNG:
Hans Sachs: Derrick Ballard
Veit Pogner: Ks. Hans-Otto Weiß
Kunz Vogelgesang: Timothy Fallon
Konrad Nachtigall: N.N.
Sixtus Beckmesser: Heikki Kilpeläinen
Fritz Kothner / Ein Nachtwächter: Peter Felix Bauer
Balthasar Zorn: Christopher Kaplan
Augustin Moser: Scott Ingham
Ulrich Eißlinger: N.N.
Hermann Ortel: N.N.
Hans Foltz: Stefan Bootz
Hans Schwarz: Georg Lickleder
Walther von Stolzing: Alexander Spemann
David: Michael Pegher
Eva: Vida Mikneviciute
Magdalene: Linda Sommerhage
Lehrbuben: Jina Oh, N.N.

Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz
Weitere Chöre der Region
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Weitere Vorstellungen: 20, 10.05.2015, 25.05.2015, 31.05.2015, 4.06.2015, 7.06.2015, 5.07.2015, 19.07.2015

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Mainz, Staatstheater Mainz, Premiere: DER BARBIER VON SEVILLA, 26.10.2014

Oktober 7, 2014 by  
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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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DER BARBIER VON SEVILLA  von Gioacchino Rossini

Premiere am 26. Oktober um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen 28.10.2014, 5.11.2014, 23.11.2014, 25.12.2014, 30.12.2014

Es war einmal …: Ein junger Mann, Almaviva, macht sich auf, die schöne Rosina aus den Fängen ihres bösen Vormundes Bartolo zu befreien. Mit Hilfe eines gewieften Barbiers — dem Möglichmacher in diesem Spiel — gelingt es Almaviva tatsächlich, zu seiner Angebeteten zu gelangen. Doch bis er sie befreien kann, muss er einige Prüfungen bestehen.

Paris Pere Lachaise /Grab von Gioacchino Rossini © IOCO

Paris Pere Lachaise /Grab von Gioacchino Rossini © IOCO

Die Handlung von Gioacchino Rossinis Oper nach Beaumarchais’ gleichnamiger Komödie aus dem 18. Jahrhundert liest sich wie ein Märchen. Mit ihren typenhaften Rollen wurzelt sie als italienische komische Oper darüber hinaus in der Tradition der Commedia dell’Arte. Rossinis Komposition fasziniert in ihrer musikalischen Leichtigkeit durch erstaunlich modern gezeichnete Figuren, die, angetrieben von ihrem Streben nach Macht und ihrer Gier nach Besitz, alle Grenzen überschreiten. Und uns dabei auch viel über unsere heutige Zeit erzählen, denn: wenn sie nicht gestorben sind, …

Musikalische Leitung: Paul-Johannes Kirschner, Inszenierung: Ronny Jakubaschk Ausstattung: Matthias Koch, Licht: Alexander Dölling/Alexander FleischerChor: Hernandez-Laverny, Dramaturgie: Lars Gebhardt

Besetzung:
Graf Almaviva: Michael Pegher / Youn-Seong Shim
Doktor Bartolo: Peter Felix Bauer
Rosina: Geneviève King
Don Basilio: Georg Lickleder
Figaro: Brett Carter
Berta: Alexandra Samouilidiou
Fiorello: Stefan Keylwerth
Ambrogio: Till Toth
Un uffiziale: N.N.
Herrenchor des Staatstheater Mainz
Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Eine Übernahme vom Oldenburgischen Staatstheater

Weitere Spieltermine: 28. Oktober, 5., 23. November, jeweils 19.30 Uhr

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