Baden-Baden, Festspielhaus, September – Dezember 2018, Neumeier, Blomstedt und mehr

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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden – September bis Dezember 2018


Samstag, 22. September, 10 Uhr, Sonntag, 23. September 2018, 10 Uhr
Finale: Sonntag, 23. September 2018, 17 Uhr

Die Odyssee  –  Schüler machen eine Oper. Kinder-Musik-Fest für Kinder ab 10 Jahren

Kinder ab 10 Jahre schreiben, basteln, singen und spielen eine Odysseus-Oper – nun mittlerweile zum dritten Mal. Odysseus und seine Gefährten haben ihr Ziel vor Augen, jedoch sind Musik, Bühnenbild und Text noch längst nicht fertig. Da sind kreative Kinderköpfe gefragt!

Im Ticketpreis sind der zweitägige Workshop sowie zwei Mittagessen und Pausengetränke enthalten. Abschlussaufführung für Eltern, Familie und Freunde kostenfrei.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Donnerstag, 27. September 2018, 20 Uhr
Saisoneröffnungskonzert

Festspielhaus Baden-Baden / Herbert Blomstedt © Martin U.K. Lengemann.

Festspielhaus Baden-Baden / Herbert Blomstedt © Martin U.K. Lengemann.

Die Wiener Philharmoniker unter Herbert Blomstedt eröffnen die Spielzeit 2018/19.
Der beste schwedische Dirigent dirigiert den besten schwedischen Romantiker: Berwalds „Sinfonie singulière“ ist ein Werk aus der Zeit Schumanns, eine echte Entdeckung, die stellenweise Mahler vorwegnimmt. Dazu erklingt Dvoraks tragische siebte Sinfonie.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 28. September 2018, 20 Uhr
Franui – Musicbanda

Zwischen Jazz und Almgesang: Ein Tanzmusikabend der schrägeren Art mit Franui-Musikbanda
Das zehnköpfige österreichische Musikensemble aus dem Osttiroler Dorf Innervillgraten begeisterte mit seinen Bearbeitungen bereits bei den Salzburger Festspielen. Gemeinsam mit befreundeten Künstlern musiziert man Tanzmusik von Schubert bis Ligeti.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 29. September 2018, 18 Uhr
Christina Pluhar & L’Arpeggiata

Barock- Jazz-Improvisationen über die Musik von Händel. Christina Pluhar & L’Arpeggiata.Christina Pluhar ist ein großer Name der Barockmusik-Szene. Mit unbestechlichem Geschmack findet sie die spannendsten Künstler von Jazz bis Klasik für ihre Erkundungen des Repertoires. Nun ist es Händel, dem sie ein zeitgemäßes Gewand anlegt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 30. September 2018, 11 Uhr
 Cuarteto Casals – Beethoven

Mit seinen gewaltigen Ausmaßen gilt Beethovens cis-Moll-Quartett als das wichtigste des Meisters – ja, vielleicht sogar als das bedeutendste Quartett überhaupt. Das spanische Quartetto Casal konfrontiert es mit einem Frühwerk des Komponisten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


HAMBURG BALLETT  –  JOHN NEUMEIER

6. bis 14. Oktober 2018 – Samstag, 6. Oktober 2018, 18 Uhr, Sonntag, 7. Oktober 2018, 18 Uhr 

Bernstein Dances

Festspielhaus Baden-Baden / Bernstein-Dances - Lloyd Riggins, Alexander Trusch, Ensemble © Kiran West

Festspielhaus Baden-Baden / Bernstein-Dances – Lloyd Riggins, Alexander Trusch, Ensemble © Kiran West

Porträt eines Genies: Dem Schöpfer von West Side Story tanzend auf der Spur. Der Komponist, Pianist, Dirigent, Pädagoge und Lebemann Leonard Bernstein ist eine der bedeutendsten Musikerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Ihm und seiner Musik widmet das Hamburg Ballett John Neumeier eine tänzerische Hommage.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 7. Oktober 2018, 11 Uhr
Ballett-Werkstatt – John Neumeier

Festspielhaus Baden-Baden / JOHN NEUMEIER © Kiran West

Festspielhaus Baden-Baden / JOHN NEUMEIER © Kiran West

John Neumeier erläutert seine Arbeit.
Jahr für Jahr kommen John Neumeier und sein Hamburg Ballett ins Festspielhaus Baden-Baden und zeigen Klassiker wie Neuproduktionen. Vor allem lässt es sich Neumeier nie nehmen, Werke und Kompanie selbst vorzustellen – in seiner „Ballett-Werkstatt“, die längst Kultcharakter besitzt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 12. Oktober 2018, 19 Uhr
Samstag, 13. Oktober 2018, 18 Uhr
Sonntag, 14. Oktober 2018, 17 Uhr
Anna Karenina

Der große russische Roman bildet die Vorlage für ein Aufsehen erregendes Ballett.
Den „größten Gesellschaftsroman der Weltliteratur“ (Thomas Mann) auf die Ballettbühne zu bringen: Das ist eine Kunst, die niemand so wie John Neumeier beherrscht. Er schuf mit Anna Karenina eine klassische Liebesgeschichte, die mit ihren intimen Pas de deux und festlichen Ensembles zeitgemäß wirkt, während sie durch Tschaikowskys Musik an die Entstehungszeit des Romans erinnert.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 19. Oktober 2018, 20 Uhr
Prokofjew und Tschaikowsky – Yefim Bronfman & Yuri Termikanov

Die Schwanensee -Musik trifft auf das vielleicht virtuoseste Klavierkonzert überhaupt.
Das rein russische Programm versammelt wirkungsvolle Werke, darunter Auszüge aus Tschaikowskys berühmtem Ballett und Prokofievs zweites Klavierkonzert, ein waghalsig schwieriges Werk, das nur wenige Pianisten live aufzuführen wagen. Dazu erklingt die märchenhafte Musik Rimsky-Korsakovs.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 20. Oktober 2018, 18 Uhr
The King’s Singers – This Is Gold

Renaissance, Romantik, Pop: Eine klingende Musikgeschichte.
Der Chorgesang hat in England eine lange Tradition. Über die setzten sich die King’s Singers hinweg, als sie seine Möglichkeiten erweiterten und so ihre Weltkarriere begründeten – nun bereits seit 50 Jahren. Oft nachgeahmt, doch nie erreicht und nun, zum ersten Mal, zu Besuch bei uns.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 21. Oktober 2018, 11 Uhr
Amatis Piano Trio

Klaviertrios von Schostakowitch, Tarrodi und Mendelssohn-Bartholdy.
Sein erstes Klaviertrio schrieb der verliebte Teenager Schostakowitsch mit 17 Jahren. Das charmante Werk kombiniert das Amatis Piano Trio mit dem hochromantischen ersten Trio von Mendelssohn-Bartholdy. Zwischendurch erklingt ein Kompositionsauftrag der jungen schwedischen Komponistin Andrea Tarrodi.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 27. Oktober 2018, 11 und 14 Uhr
MUSA! Kleine Kinder, große Ohren

Neue Konzertform für die Kleinsten. Krabbelkonzert für Eltern mit Kindern bis 2 Jahre
Der Begriff „Krabbelkonzert“ beschreibt nur unzureichend, welche Freude Kleinkinder und Eltern in dieser Stunde erleben. Speziell ausgebildete Musiker reagieren auf die Kinder und nehmen diese auf spannende Hörabenteuer mit. Ein unvergessliches Erlebnis für Jung und Alt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 28. Oktober 2018,16 Uhr
Quatuor Beat  – Drumblebee

Inszeniertes Percussion-Konzert. Für Kinder ab 5 Jahren
Das inszenierte Percussion-Konzert wurde 2012 mit dem „Junge Ohren“-Preis ausgezeichnet, 2013 kam der europäische „Yeah“-Preis hinzu. Die Koproduktion der Philharmonie Luxemburg mit dem Lucerne Festival, KölnMusik und den Grazer Spielstätten ist geeignet für Kinder ab 5 Jahren.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Dienstag, 6. November 2018, 9 und 11 Uhr
Himmel – Kinder-Tanz-Theater

Magisches Tanztheater für kleine Kinder. Für Kinder von 2 bis 5 Jahren
Zwei Tänzerinnen des Kinder-Tanz-Theaters „Minsk“ aus Kopenhagen nehmen die Kinder mit auf eine poetische Reise – die einzigartig ist, weil es noch kaum Tanztheater für jüngere Kinder gibt. Das Festspielhaus Baden-Baden empfiehlt „Himmel“ besonders für Kindergärten, die einen Theater-Abenteuer-Ausflug in die Nachbarschaft planen.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 11. November 2018, 17 Uhr
Mozart  –  Requiem

Thomas Hengelbrock dirigiert Mozarts Vermächtnis. Unzählige Legenden ranken sich um Mozarts große Totenmesse. Der Dirigent Thomas Hengelbrock konfrontiert das Werk mit einer Messe des deutschen Rokoko-Johann Caspar Kerll.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Mittwoch, 14. November 2018, 20 Uhr
Gregory Porter & Orchester – A Tribute To Nat King Cole

Mit seinem „Nat King Cole Porter Project“ widmet sich der Ausnahmesänger mit der samtigen Baritonstimme seinem musikalischen Helden und Vorbild, dem legendären Jazz- Pianisten Nat King Cole.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


HERBSTFESTSPIELE

23. November – 2. Dezember 2018,  Freitag, 23. November 2018, 20 Uhr
Daniel Harding – Eroica

„Dem Andenken eines Engels“: Bergs Violinkonzert mit Janine Jansen trifft auf Beethovens „Eroica“.
Leben und Tod der Alma Mahler-Tochter Manon Gropius inspirierte Alban Berg zu einem ergreifenden Violinkonzert. Anschließend erklingen Berliozs Liebessehnsuchtsmusik (mit einem effektvollen „Gewitter“) aus den „Troyanern“ und Beethovens heldische Sinfonie Nr. 3, „Eroica“.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 24. November 2018, 18 Uhr
Les Musiciens du Louvre

Mendelssohns „italienische“ und „schottische“ Sinfonien dirigiert von Marc Minkowski.
Mendelssohns dritte und vierte Sinfonien und die „Hebriden-Ouvertüre“ zählen zum Schönsten, was die musikalische Romantik der Nachwelt hinterlassen hat. Ihren feinen Verästelungen spüren Marc Minkowski und seine „Musiciens du Louvre“ nach – und werfen einen französischen Blick auf den deutschen Komponisten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Sonntag, 25. November 2018, 17 Uhr
Jacques Offenbach  –   HOFFMANNS ERZÄHLUNGEN

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko © Ali Khan

Festspielhaus Baden-Baden / Olga Peretyatko © Ali Khan

Hoffmanns berühmte „Barcarolle“ kennt jeder. Hier kommt die Oper dazu.
Der Erfinder der Operette hat mit „Hoffmanns Erzählungen“ auch eine Oper hinterlassen: voller hintergründigen Witz und berühmt gewordenen Melodien. Wir zeigen eine konzertante Fassung in einer Traumbesetzung.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Montag, 26. November 2018, 19 Uhr
Musik im Museum

Lieder aus Katalonien im Museum Frieder Burda, passend zur Ausstellung „Die Brücke“.
Die Künstlergruppe „Die Brücke“ gilt als ein Wegbereiter des Expressionismus. Das Museum Frieder Burda zeigt wichtige Arbeiten der Gruppe. Dazu konzipiert das Festspielhaus ein Lieder-Programm mit verbindenden Texten.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Mittwoch, 28. November 2018, 20 Uhr
Kian Soltani & Shiraz Ensemble

Europäische und persische Klassik rund um den Cellisten Kian Soltani und seine Familie.
Der persisch-österreichische Musiker Kian Soltani ist nicht nur am Cello herausragend, sondern auch an der persischen Stachelgeige Kamantsche. Als Mittler Als zwischen zwei Welten präsentiert er europäische und persische Musik – gemeinsam mit Freunden und Verwandten vom Ensemble Shiraz.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 30. November 2018, 20 Uhr
Sir András Schiff & Budapest Festival Orchestra

Ivan Fischer dirigiert Dvo?ak und Beethoven
Neben Beethovens Klavierkonzert Nr. 1 mit Sir Andras Schiff erklingt u.a.  Dvoraks Sinfonie Nr. 6.
Ebenso wie Beethovens erstes Klavierkonzert wird auch Dvoraks sechste Sinfonie in Deutschland eher selten aufgeführt. Dabei strotzt diese Pastorale nur so von volkstümlicher Melodien – ebenso wie die „Legende“ und der „Slawische Tanz“, den der Dirigent  Iván Fischer ebenfalls vorstellen wird.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Samstag, 1. Dezember 2018, 18 Uhr
Beethoven: Missa solemnis

Beethovens größtes Werk in einer ungewöhnlich sachkundigen Interpretation.
So durchgearbeitet hört man die „Missa Solemnis“ nur selten. Der Dirigent und Musikwissenschaftler Jan Caeyers hat mit „Le Concert Olympique“ ein eigenes Orchester gegründet, um Beethovens Werke nach den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen aufzuführen.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Sonntag, 2. Dezember 2018, 11 Uhr
Jean-Guihen Queyras & Alexandre Tharaud

Cellomusik von Bach und Brahms, dazu Klaviersonaten von Scarlatti.
Zu Beginn stellen sich der Cellist Jean-Guihen Queyras und der Pianist Alexandre Tharaud als Solisten vor: mit Bachs bedeutenden Cellosuite Nr. 2 und Scarlattis verspielt innovativen Klaviersonaten. Anschließend erklingt Brahms´ Sonate Nr. 1 für Cello und Klavier. Sie spiegelt die Bachstudien des Komponisten wider.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Freitag, 7. Dezember 2018, 20 Uhr
Cameron Carpenter

Nicht von dieser Welt: Der Ausnahme-Organist spielt Bach und Hanson.
Seit ihrer Verwendung im Film „Alien“ ist die zweite Sinfonie („Romantische“) des Amerikaners Howard Hanson ein Klassiker der Pop-Kultur.  Sein Landsmann, der Organist Cameron Carpenter, spielt das Werk in einer eigenen Transkription auf seiner Touring-Orgel.  Zuvor erklingen Bachs legendären Goldberg-Variationen.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Samstag, 8. Dezember 2018, 18 Uhr
Martin Grubinger & Sydney Symphony Orchestra

Australische Moderne, virtuose Schlagzeug-Musik und Prokofiews bedeutendste Sinfonie.
Der Australier Brett Dean war lange Zeit Bratscher bei den Berliner Philharmonikern, bevor er sich als Komponist selbstständig machte. Sein „Engelsflügel“ steht ebenso auf dem Programm des Sydney Symphony Orchestra, wie das impulsive Schlagzeug-Konzert des Schotten James MacMillan. Anschließend erklingt Prokofiews an Beethoven und Tschaikowsky angelehnte fünfte Sinfonie.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Sonntag, 9. Dezember 2018, 19 Uhr
Tine Thing Helseth & tenThing

Von „Stille Nacht“ bis Corellis „Weihnachtskonzert“.
Blechblasinstrumente sind was für Männer? Das war einmal! Dachte sich die norwegische Startrompeterin Tine Thing Helseth und gründete das Ensemble „tenThing“, das aus zehn Blechblasmusikerinnen besteht und heute ein Weihnachtskonzert bestreiten wird.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Freitag, 14. Dezember 2018, 20 Uhr
Monteverdi: eine Weihnachtsvesper

Barocke Musik zur weihnachtlichen Mitternachtsmesse.
Die spezielle Aura der weihnachtlichen Mitternachtsmesse hat gerade im Barock zahlreiche Künstler zu Meisterwerken inspiriert. Der italienische Dirigent Andrea Marcon hat die schönsten davon zu einer musikalischen Weihnachtsmesse zusammengestellt. Der Hauptteil der ausgewählten Stücke stammt von Claudio Monteverdi.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Samstag, 15. Dezember 2018, 19 Uhr
Max Raabe & Palast Orchester

Max Raabe und sein Palastorchester präsentieren ihr neues Programm.
Vom „perfekten Moment“, der grad „verpennt“ wird, handelt das neue Programm von und mit Max Raabe. Raabes Künstlerfreunde Annette Humpe, Christoph Israel, Peter Plate, Ulf Leo Sommer, Daniel Faust und Achim Hagemann haben fleißig mitgeschrieben am Programm.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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21. bis 27. Dezember 2018 – Freitag, 21. Dezember 2018, 20 Uhr

MARIINSKY BALLETT
Gergiev dirigiert Prokofjew-Ballette

Drei Kurzballette zur Musik des großen russischen Komponisten.
Valery Gergiev dirigiert nicht oft Ballette. Er tut es heute, um auf Produktionen des Mariinsky Balletts aufmerksam zu machen, die ihm wichtig sind: wie etwa den Prokofjew-Abend, der mit einer berühmten Choreographie von George Balanchine beginnt. Der Abend kombiniert das Ballett mit zwei Arbeiten junger russischer Choreographen, die die große Tradition der Truppe fortschreiben.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Samstag, 22. Dezember, 2018, 19 Uhr
Sonntag, 23. Dezember 2018, 17 Uhr
Dienstag, 25. Dezember 2018, 19 Uhr
Schwanensee

Festspielhaus Baden-Baden / Oxana Skorik- und Xander-Parish- in Schwanensee von Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden-Baden / Oxana Skorik- und Xander-Parish- in Schwanensee von Natasha Razina © State Academic Mariinsky Theatre

Tschaikowskys Ballett-Klassiker in der legendären Mariinsky-Produktion.
Die im Festspielhaus gezeigte Version des Ballettklassikers geht zurück auf das Original: mit den berühmt gewordenen „weißen Akten“, in aufwendigen Kostümen und vor  historischem Bühnenbild.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Mittwoch, 26. Dezember 2018, 14 und 19 Uhr
Die vier Jahreszeiten

Stimmungsvoll getanzte Neuinterpretation der Vivaldi-Musik.
Die vier Jahreszeiten von Vivaldi in der Bearbeitung des deutschen Komponisten Max Richter – das ist eine Musik, die Klassik- und Pop-Fans miteinander versöhnt. Hier setzt der Mariinsky-Choreograph Ilya Zhivoi an, der die musikalische Begegnung zwischen Neu und Alt mit fließenden Bewegungen in klassische Choreographiesprache übersetzt.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
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Donnerstag, 27. Dezember 2018, 19 Uhr
Ballett-Gala – Mariinsky Ballett

Stars des Mariinsky Balletts in Preziosen des Repertoires.
Zwischen den Jahren darf geschwelgt werden: Stars des legendären Mariinsky Balletts enthüllen Preziosen des Tanzes. Maxim Petrovs fantasievolles „Divertissment du roi“ ist ein Bravourstück mit prachtvollen Kostümen und einem quicklebendigen Sonnenkönig Ludwig XIV. Masken der Commedia dell‘arte werden in Mikhail Fokines „Le Carnaval“ lebendig.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101


Montag, 31. Dezember 2018, 19 Uhr
Silvester-Gala mit Krist?ne Opolais und Pavel Cernoch

Festlicher Abend mit Arien und Duetten.
Die große lettische Sopranistin Krist?ne Opolais war die gefeierte „Tosca“ unserer Osterfestspiele. Gemeinsam mit dem tschechischen Tenor präsentiert sie einen festlichen Arienabend. Das genaue Programm wird noch rechtzeitig bekanntgegeben.
Weitere Informationen: www.festspielhaus.de
Persönliche Beratung und Reservierung: Tel. 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Berlin, Staatsoper im Schillertheater, DIE ZARENBRAUT von Rimsky-Korsakow, IOCO Kritik, 08.10.2013

Oktober 28, 2013 by  
Filed under Kritiken, Staatsoper im Schiller Theater

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Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schiller Theater

DIE ZARENBRAUT von Rimsky-Korsakow. In einer Koproduktion mit dem Teatro alla Scala di Milano 08.10.2013

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Mit der Oper von Nikolai Rimski-KorsakowDie Zarenbraut“ in russischer Originalsprache eröffnete die Berliner Staatsoper ihre neue Spielzeit

(Premiere am 3.10.), in einer Inszenierung von Dmitri Tschernjakow und unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim.

Sehr vielfältig in seinem reichen Werk, sowohl in der musikalischen Form wie auch in den unterschiedlichsten vertonten Stoffe, präsentiert uns Rimsky-Korsakow hier, wie er selbst schreibt, eine „Oper in vorwiegend kantablem Stil“, voller lyrischer Melodien und ausdrucksstarker Belcanto-Arien.

Das wenig bekannte und in westlichen Opernhäusern selten aufgeführte Werk des russischen Komponisten, geschrieben nach der historischen Tragödie von Lew Alexandrowitsch Mei, spielt in Russland während des Terrorregims des Zaren Iwan dem Schrecklichen und handelt von Unterdrückung und Machtmissbrauch.

Der in Moskau geborene, vielfach ausgezeichnete Starregisseur Dmitri Tschernjakow, der auch das Bühnenbild konzipierte (Kostüme: Elena Zaytseva), transferiert das Geschehen in die digitalisierte Welt unserer Gegenwart in Form einer Satire auf die russische Medienpolitik. Der in der Handlung immaterielle, jedoch als omnipräsent, die Schicksale der Figuren lenkende Zar, hat Tschernjakow zu einer virtuellen, aus Stalin, Trotzki und Iwan IV zusammengestellten, Ikone werden lassen.

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Gezeigt wird, wie diese Ikone als 3-D Animation einer höheren Macht im Geheimen am Computer eines Fernsehstudios (das Equipment wurde hierfür komplett vom ZDF zur Verfügung gestellt) kreiert wird und genauso wie die im Vorfeld schon entschiedene und öffentlich vorgetäuschte Auswahl der Zarenbraut, als Inszenierung einer höheren Macht zur Manipulation des russischen Volkes benutzt wird. In wirkungsvollen Bildern lässt Tschernjakow in bravouröser Personenregie die einzelnen Protagonisten agieren. Die Figuren erscheinen vielschichtig und tiefgründig.

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Herausragend innerhalb des sehr engagierten, illustren Sängerensembles (bestehend bis auf drei Ausnahmen aus Gastsängern) die Mezzosopranistin Anita Rachvelishvili in der Rolle der Ljubascha. Internationale Aufmerksamkeit erlangte die aus Georgien stammende Sängerin bereits 2009, durch Ihren durchschlagenden Erfolg als „Carmen“ an der Mailänder Scala an der Seite von Jonas Kaufmann und unter der musikalischen Leitung von Barenboim. Beeindruckend die ausdrucksstarke Durchschlagskraft ihrer wuchtigen und warmen Stimme. Ob lyrische oder hochdramatische Passagen, alle meisterte sie mit rundem ausgeglichenem Klang, sowohl in den Tiefen wie auch in den strahlenden Höhen. Mit großer Bühnenpräsenz und intensiver und mitreißender darstellerischer Gestaltung verkörperte sie den Schmerz und die Verzweiflung ihrer Figur und erntete zum Schluss der Aufführung für ihre grandiose sängerische und szenische Leistung vom Publikum kräftige Ovationen.

Dadurch etwas im Schatten, die Darbietung der aufsteigenden russischen  Sopranistin Olga Peretyatko. Schön mit glasklarer Stimme gesungen, interpretierte sie mit ihrer jugendlichen Frische die Zarenbraut Marfa, eine Partie die ihr jedoch leider nicht die Möglichkeit bot ihre größte Stärke – die brillanten Koloraturen – vorzuführen.

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Staatsoper im Schillertheater / Die Zarenbraut © Monika Rittershaus

Bemerkenswert überzeugend die Interpretation des Bariton Johannes Martin Kränzle als Grajasnoj, sowie die beiden Stargrößen, die bulgarische Primadonna Anna Tomowa-Sintow als Saburowa und der ukrainische Bass Anatoli Kotscherga als Sobatin. Beide nach langjährigen brillanten Karrieren inzwischen stimmlich zwar in die Jahre gekommen, jedoch weiterhin von bewundernswerter und ausdrucksstarker Bühnenpräsenz – wurden vom Publikum mit herzlichen Schluss Ovationen für ihre Leistung honoriert.

Unter den weiteren Solisten: Pavel Cernoch (Lykow), Stephan Rügamer (Bomelius), Anna Lapkovskaja (Dunjascha) und Carola Höhn (Petrowna).

Glanzvoll und voller Hingabe spielte das Orchester unter der meisterlichen musikalischen Leitung von Daniel Barenboim.

Eine rundum gelungene und erfolgreiche Produktion mit vielen ausgezeichneten Teilnehmern.

IOCO / G.G. / 08.10.2013

—| IOCO Kritik Staatsoper im Schillertheater |—

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Saisoneröffnungs-Premiere DIE ZARENBRAUT, 03.10.2013

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatstheater im Schillertheater © IOCO

Staatstheater im Schillertheater © IOCO

Staatsoper 2013:  Saisoneröffnungs-Premiere
Die Zarenbraut  von 
Nikolai Rimsky-Korsakows

Premiere am 3. Oktober 2013 um 18 Uhr,  Weitere Vorstellungen am 8., 13., 19. und 25. Oktober sowie am 1. November 2013
 
Daniel Barenboim, die Staatskapelle Berlin und der Staatsopernchor präsentieren am 3. Oktober die erste Premiere der neuen Spielzeit der Staatsoper im Schiller Theater. Auf dem Programm steht ein zentrales Werk der slawischen Opern­literatur, das hierzulande viel zu wenig bekannt ist: Die Zarenbraut von Nikolai Rimsky-Korsakow. Regie führt Dmitri Tcherniakov, der seit seinem Boris Godunow an der Staatsoper Unter den Linden 2005, seiner ersten Arbeit außerhalb Russlands, einer der gefragtesten Opern­regisseure weltweit ist. Zu einem exzellenten Sängerensemble gehören Olga Peretyatko (Marfa), Anita Rachvelishvili (Ljubascha), Johannes Martin Kränzle (Grnasnoj), Pavel Cernoch (Lykow), Anna Tomowa-Sintow (Saburowa) und Anatoli Kotscherga (Sobakin).

 

Daniel Barenboim bei der Jahrespressekonferenz 2013 © IOCO

Daniel Barenboim bei der Jahrespressekonferenz 2013 © IOCO

Nikolai Rimsky-Korsakow wollte mit seiner Zarenbraut eine große tragische Oper vor einem realen geschichtlichen Hintergrund schreiben, ähnlich wie Mussorgsky mit Boris Godunow. Die damals wie heute umstrittene Gestalt von Zar Iwan Grosny (eigentlich »der Strenge«, zumeist aber mit »der Schreckliche« übersetzt) und seiner berüchtigten Geheim­polizei, der Oprit­schnina, hatte Rimsky-Korsakow bereits in seinem ersten Opern­werk Das Mädchen von Pskow von 1868 in den Mittelpunkt gestellt. Drei Jahrzehnte später nun komponierte er Zarskaja Newesta (Die Zarenbraut) – die neunte seiner insgesamt fünfzehn Opern – nach dem von ihm hochgeschätzten gleichnamigen Drama von Lew Mej, dessen Handlung und Figurenkonstellation er im Wesentlichen beibehielt.
 
Die historischen Ereignisse sind hier vor allem Folie für eine Geschichte um fehl­geleitete Liebe, Macht und ihren Missbrauch, für ein Intrigen- und Eifersuchtsdrama mit tödlichem Ausgang. Dabei besticht die Oper vor allem durch melodischen Reichtum, eine genaue Personen­­zeichnung und farbige Instrumentation. Musikalisch orientierte sich Rimsky-Korsakow weniger an Mussorgsky und den ästhetischen Prinzipien des »Mächtigen Häuf­leins«, sondern weit stärker an Michail Glinka, dem 1857 in Berlin verstorbenen Begründer der russischen Operntradition.
 
 

—| Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater |—

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Spielplan 2013/14 – Und ewig dauert das Interim, IOCO Aktuell,


Aktuell

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schillertheater © Thomas Bartilla

Staatsoper im Schiller Theater

Kleine Staatsoper, großes Musiktheater, dröhnender Bauskandal

Jürgen Flimm © IOCO

Jürgen Flimm © IOCO

Jürgen Flimm, 71, Intendant der bis 2010 hoch geschätzten Berliner Staatsoper Unter den Linden leitete seine dritte Jahrespressekonferenz (JPK) im peripheren Schiller Theater an der Bismarckstraße (974 Plätze); für drei, fünf oder sieben Jahre – so genau weiß dies keiner – Ersatzspielstätte der Staatsoper. Die Hauptspielstätte Unter den Linden wird seit 2010 saniert. Die Sanierung sollte bis 2013 dauern, doch dann verzögerten Berliner Überraschungen den Rückzugtermin, auf 2015 oder später. Ein belastbarer Rückzugtermin der Staatsoper wird, so Flimm sarkastisch, erst im Laufe des Jahres 2014 genannt; weitere Verzögerungen seien denkbar. Kosten des verspäteten Rückzugs würden ausgeglichen. Das sei sicher, so Flimm und Geschäftsführer Unganz. Die Sanierungskosten der Staatsoper wurden 2010 offiziell noch mit €239 Mio veranschlagt; öffentlich geflüsterte Sanierungskosten betragen dagegen inzwischen über €500 Mio. Weiteres Berliner Kuriosum: Die Deutsche Oper Berlin (1.954 Plätze) produziert 300 Meter neben dem Schiller Theater, auf der Bismarckstraße, ebenfalls gutes wie hoch subventioniertes Musiktheater. Die Sanierung der Berliner Staatsoper: Weiterer Inbegriff des Berliner Bau-Chaos´: „Ohne das„, wie Jürgen Flimm sagt, „einer vom Platz gestellt wird. Flimm weiter… wir regen uns nicht mehr auf …vielleicht macht man aus der Staatsoper ein Abfertigungsgebäude für den Flughafen.…“.

Authentische Jahrespressekonferenz: Abseits politischer Rücksichten 

Daniel Barenboim © IOCO

Daniel Barenboim © IOCO

Jürgen Flimm und Generalmusikdirektor Daniel Barenboim, 70, beide gesundheitlich angeschlagen, lieferten eine lebendige wie kompetente Jahrespressekonferenz ab. Irdisches fand nur beiläufig Erwähnung: Die Auslastung sollen bei 88% liegen, 155.000 Besucher haben in 264 Veranstaltungen der laufenden Saison das Staatstheater besucht. Zu wenig, wenn man die extremen Kosten des Provisoriums und einen Staatsoper-Anspruch zugrunde legt. Doch, mit künstlerisch hohen Ambitionen glaubhaft verfüllt, mit fröhlichem wie schwarzem Humor begleitet, hielten Flimm und Barenboim die Bedeutung ihres Provisoriums hoch. Man hörte

–  Daniel Barenboim in seiner Jugend die Größe Verdi´scher Partituren nicht erfasste und nur über Pavarotti und Domingo zu seinem Verdi-Stil fand. Barenboim möchte Verdi in den kommenden Jahren zu seinem Staatsopern-Schwerpunkt  machen. Im Herbst 2013 dirigiert er die Premiere von Il Trovatore.

Placido Domingo und andere Weltstars das Schiller Theater wegen der sängerfreundlichen Akustik sehr schätzen („Klang wie in meinem Wohnzimmer“)

Sasha Waltz, bekannte Berliner Ballettgröße und Choreographin, in der Spielzeit 2013/14 eng an die Staatsoper gebunden wird: Waltz inszeniert ihre erste Oper, Tannhäuser, und die Ballettproduktion SACRE mit Musik von Igor Strawinsky (dessen Le Sacre du Primtemps wurde vor 100 Jahren uraufgeführt), Hector Berlioz und Claude Debussy. Beides mit Daniel Barenboim am Pult. Zudem steht die Wiederaufnahme von Dido & Aeneas in der Choreographie von Sasha Waltz auf dem Spielplan (s. unten).

Spielzeiteröffnung 15. September mit Fest für Groß und Klein

Staatsoper im Schillertheater / Daniel Barenboim / © Monika Ritterhaus

Staatsoper im Schillertheater / Daniel Barenboim / © Monika Ritterhaus

Die Spielzeit 2013/14 der Berliner Staatsoper beginnt offiziell am 15. September erstmals mit einem Eröffnungsfest für kleine und große Gäste. Im Saal gibt es Verse von Wilhelm Busch und Musik von Alois Zimmermann. Vorgetragen von Jürgen Flimm und Musikern der Staatskapelle. Dazu viele Überraschungen. Lassen Sie sich überraschen!

Neun Musiktheater-Premieren, darunter eine Uraufführung, setzen die Opern-Akzente der kommenden Saison. Dazu weitere sechs Premieren auf der Werkstattbühne. 24 Opernwerke aus dem Repertoire, mehr als 70 Konzerte, die jährlichen FESTTAGE zu Ostern, die vierte Ausgabe des Festivals für Neues Musiktheater INFEKTION! und zahlreiche Projekte der Jungen Staatsoper. Insgesamt sind es über 300 Veranstaltungen an der Staatsoper. Neun Musiktheater-Premieren:

– Die Zarenbraut, Nikolai Rimsky-Korsakow´s hierzulande selten gezeigte Oper in der Regie von Dmitri Tcherniakov, die Eröffnungspremiere ist am 3. 10. 2013.

SACRE, 26. Oktober 2013, eine Opern-Ballettproduktion, inszeniert und choreographiert von Sasha Waltz, zum 100-jährigen Jubiläum der Uraufführung Igor Strawinskys Le Sacre du printemps in Verbindung mit SCENE D´AMOUR aus Romeo und Julia von Hector Berlioz und L`APRÈS-MIDI D´UN FAUNE von Claude Debussy

Il Trovatore, 29.November 2013, von Giuseppe Verdi, mit Daniel Barenboim am Pult, Graf Luna: Placido Domingo, Leonora: Anna Netrebko, Manrico: Aleksandr Antonenko, Ferrando: Adrian Sampetrean, Acucena: Marian Prudenskaja

Katja Kabanowa, 25. Januar 2014, von Leos Janacek, mit Simon Rattle am Pult, Katja: Eva-Maria Westbroek, Marfa: Deborah Polaski, Dikoj: Pavlo Hunka, Boris: Pavel Cernoch

REIN GOLD, 9. März 2014, Uraufführung von Nicolas Stemann, nach einem Bühnenessay von Elfriede Jelinek zu Richard Wagners Ring der Nibelungen mit Markus Poschner am Pult

Tannhäuser, 12. April 2014, von Richard Wagner, Regie/Choreographie: Sasha Waltz, mit Daniel Barenboim am Pult, Tannhäuser: Peter Seiffert, Landgraf: René Pape, Elisabeth: Marina Poplavskaja, Venus: Marina Prudenskaja

Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny, 6. Juni 2014, Musik von Kurt Weill, Text von Bertolt Brecht, Jenny Hill: Evelin Novak, Jim Mahoney: Michael König

Neither und Footfalls (Doppelabend), 22. Juni 2014, von Morton Feldmann und Samuel Beckett, Francois Xavier Roth am Pult, Inszenierung Katie Mitchell, Sopran: Laura Aikin

Macbeth, Juni 2014, noch ohne genauen Termin, Kammeroper von Salvarore Sciarrino, Inszenierung Jürgen Flimm, als Teil von INFEKTION!, des Festival für neues Musiktheater

Staatsoper Unter den Linden Großer Saal © Marion Schöne

Staatsoper Unter den Linden Großer Saal © Marion Schöne

Grab Georg Friederich Händel im Westminster Abbey London © IOCO

Grab Georg Friederich Händel im Westminster Abbey London © IOCO

22 Repertoire-Stücke mit großer Besetzung  stehen auf dem Spielplan der kommenden Spielzeit. Darunter: AIDA von Giuseppe Verdi mit Zubin Mehta am Pult, Inszenierung Pet Halmen, ab 15.2.2014; Aschemond oder The Fairy Queen von Helmut Oehring / Henry Purcell, ab 23. Juni 2014; Der Fliegende Holländer von Richard Wagner, Inszenierung Philipp Stölzl, ab 12. Dezember 2013; Dido & Aeneas von Henry Purcell nach dem 4. Gesang von Vergil, Choreographie Sasha Waltz, ab 6. Mai 2014; Die Zauberflöte von W.A. Mozart, Inszenierung August Everding, Pamina: Anna Prohaska, ab 8. November 2013; Don Carlo von Giuseppe Verdi, Massimo Zanetti am Pult, Philipp II. René Pape, ab 18. Mai 2014; Don Giovanni von W.A. Mozart, Daniel Barenboim am Pult, Christopher Maltmann als Don Giovanni, Rolando Villazon als Don Ottavio, Anna Prohaska als Zerlina, ab 18. Oktober 2013; aber auch: FOR THE DISCONNECTED CHILD ein Projekt von Falk Richter; Il barbiere di Siviglia von Gioacchino Rossini mit Gyula Orendt als Figaro, ab 24. Januar 2014; Il Trionfo del Tempo e del Disinganno von Georg Friedrich Händel, ab 7.6.2014; La Bohème von Giacomo Puccini mit Josep Caballé-Domenech am Pult und Alexey Dolgov als Rodolfo, ab 20 Dezember 2013. Salome von Richard Strauss nach Oscar Wilde mit Zubin Mehta am Pult und Camilla Nylund als Salome, ab 2. Februar 2014; Simon Boccanegra von Giuseppe Verdi mit Daniel Barenboim am Pult und Placido Domingo als Simon Boccanegra, und Anja Harteros als Maria Boccanegra, ab 13. April 2014; aber auch Tosca ab 28.2.2014; Ein Maskenball ab 14. September 2013, Wozzeck ab 4. Oktober 2013.

Mit den großen Sängerpersönlichkeiten der kommenden Spielzeit wird die Staatsoper auch im Schiller Theater ihren hohen Ansprüchen gerecht: Anna Netrebko, Plácido Domingo, Rolando Villazón, René Pape, Peter Seiffert, Bejun Mehta, Peter Mattei, Anna Prohaska, Liudmyla Monastyrska, Christine Schäfer, Anja Harteros, Waltraud Meier, Camilla Nylund, Olga Peretyatko, Deborah Polaski, Dorothea Röschmann, Eva-Maria Westbroek, Pavel Cernoch, Albert Dohmen und Christopher Maltman.

Die Staatskapelle Berlin gibt im Rahmen ihrer 172. Abo-Konzertsaison acht große Sinfoniekonzerte in der Philharmonie und im Konzerthaus. Fünf von ihnen wird Daniel Barenboim dirigieren, bei einem weiteren tritt er als Pianist auf. Darüber hinaus sind andere erstklassigen Pianisten zu Gast: Martha Argerich, Yefim Bronfman, Maurizio Pollini und András Schiff, der als Solist und musikalischer Leiter ein Programm mit sechs Klavierkonzerten von Johann Sebastian Bach gestaltet. Weitere Dirigenten und Solisten sind Zubin Mehta, Michael Gielen, Dorothea Röschmann, Bernarda Fink und Guy Braunstein. Hinzu kommen ein Benefizkonzert zugunsten der Sanierung der Staatsoper mit Lang Lang, die traditionellen Konzerte zum Jahreswechsel, die diesmal von Pablo Heras-Casado dirigiert werden sowie die Konzerte zu den FESTTAGEN 2014, bei denen erstmals die Wiener Philharmoniker mit einem Mozart-Programm zu erleben sind. Zudem tritt Plácido Domingo gemeinsam mit der Staatskapelle Berlin auf; schließlich steht ein Duo-Klavierrecital mit Martha Argerich und Daniel Barenboim auf dem Programm.

Beethoven-Haus in Wien © IOCO

Beethoven-Haus in Wien © IOCO

Der Barenboim-Zyklus umfasst in der Saison 2013/14 vier Konzerte: eine Liedmatinee mit Anna Prohaska, zwei Kammerkonzerte mit Mitgliedern der Staatskapelle sowie ein Klavierrecital mit dem Pianisten Piotr Anderszewski. Die Kammerkonzerte im Festsaal des Roten Rathauses und im Bode-Museum reflektieren in dieser Spielzeit die reichhaltige Geschichte des Orchesters, das 1570, vor 444 Jahren, zum ersten Mal als kurbrandenburgische Hofkapelle erwähnt wurde. Zwei Benefizkonzerte der Stiftung Naturton, die von den Musikern der Staatskapelle getragen wird, finden an ungewöhnlichen Orten statt: in der Lokhalle am Natur-Park Schöneberger Südgelände sowie am Telegrafenberg Potsdam.

In der Werkstatt werden wieder zeitgenössisches und experimentelles Musiktheater sowie Stücke der Klassischen Moderne zu sehen sein: Ernst Kreneks Vertrauenssache, Lucia Ronchettis Lezione di tenebra, Paul-Heinz Dittrichs Die Verwandlung / Die Blinden, Harrison Birtwistles Punch and Judy und Salvatore Sciarrinos Lohengrin. Außerdem wird als Premiere der Jungen Staatsoper Georges Aperghis´ Rotkäppchen und Wiederaufnahmen von Ermanno Wolf-Ferraris Aschenputtel und Dmitri Schostakowitschs Moskau Tscherjomuschki zu erleben sein.

Der Spielplan 2013/14 der Staatsoper im Schiller Theater:  Peripheres Provisorium meets Feuerwerk der Hochkultur aus Tanz, Theater und Musik“. Für Jahre. Nur in Berlin

IOCO / Viktor Jarosch /  Mai 2013

 

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