Leipzig, Oper Leipzig, Die verkaufte Braut, Juni – November 2019

Juni 17, 2019 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

liebe hat ihren preis
Premiere von Bedrich Smetanas »Die verkaufte Braut«

Es ist ein tschechischer Sommernachtstraum, der in böhmische Dörfer führt, hinter deren Fassaden alte Traditionen und Bräuche Alltag und Leben der Menschen bestimmen. Nachdem Bedrich Smetana bei seinen Landsleuten als »Wagnerianer« verschrien war, wurde seine komische Oper „Die verkaufte Braut“ nach ihrer Uraufführung als tschechische Nationaloper gefeiert, die mit ihrer Musik der »böhmischen Volksseele« Ausdruck verschaffe. Sie wirkt als nostalgische Zeitreise, die viel mehr den menschlichen Mikrokosmos der dörflichen Welt als die große Nation in den Fokus nimmt. Gleichzeitig schuf der Komponist der »Moldau« mit diesem Werk eine klassische Spieloper, in der die Protagonisten nach vielen Verwicklungen und Intrigen schließlich zu einem glücklichen Ende finden.  Diese dramaturgisch entscheidenden Wendungen sind auch ein Grund, warum die Oper seit der deutschsprachigen Erstaufführung in Wien im Jahre 1893 im deutschsprachigen Raum traditionell in der deutschen Übersetzung auf die Bühne gebracht wird.

Oper Leipzig / Die verkaufte Braut © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die verkaufte Braut © Kirsten Nijhof

Marie (Magdalena Hinterdobler) soll mit Hilfe des Heiratsvermittlers Kezal (Sebastian Pilgrim) mit Wenzel (Sven Hjörleifsson), dem Sohn des Großgrundbesitzers Micha (Jean-Baptiste Mouret), verheiratet werden. Sie liebt jedoch Hans (Patrick Vogel), der sich vor Jahren aus der dörflichen Enge zurückgezogen hat, nun aber inkognito wieder in seine Heimat zurückgekehrt ist. Um Maries Verheiratung mit Wenzel zu verhindern, schlägt Hans dem Heiratsvermittler einen Deal vor. Er verzichtet für Geld auf seine Marie, unter der Bedingung, dass dieses nur einen Sohn Michas ehelichen dürfe. Denn auch Hans entpuppt sich als ein Sohn des Großgrundbesitzers.

Oper Leipzig / Die verkaufte Braut © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die verkaufte Braut © Kirsten Nijhof

Mit Magdalena Hinterdobler (Marie), die vor Kurzem am Haus ihr umjubeltes Debüt als Rusalka gab, Patrik Vogel (Hans), Sven Hjörleifsson (Wenzel) und Sebastian Pilgrim (Kezal) geben gleich vier junge Ensemblemitglieder der Oper Leipzig ihr Rollendebüt in der Neuproduktion von »Die verkaufte Braut«. Christian von Götz, der an der Oper Leipzig bereits in Carl Maria von Webers »Der Freischütz« Regie führte, inszeniert die Geschichte der verkauften Braut als eine Zeitreise an den Anfang des 20. Jahrhunderts und verortet sie in der Enge dörflicher Beschaulichkeit, die streng nach ihren eigenen Gesetzmäßigkeiten funktioniert, in der aber immer auch das Menschliche siegt. Für die die detailgetreuen, folkloristischen Kostüme, die Trachten modern interpretieren zeichnet Sarah Mittenbühler verantwortlich. Das Bühnenbild auf der Drehbühne stammt von Dieter Richter, der dem Leipziger Publikum durch seine Arbeiten für Dietrich W. Hilsdorf, u.a. »Die Entführung aus dem Serail« und «Nabucco«. Am Pult des Gewandhausorchesters steht der erste Kapellmeister Christoph Gedschold.

»Die verkaufte Braut« ist die letzte Opernpremiere der Spielzeit 2018/19 an der Oper Leipzig.

Oper Leipzig / Die verkaufte Braut © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Die verkaufte Braut © Kirsten Nijhof


Premiere: Samstag, 15. Juni 2019, 19 Uhr
Weitere Aufführungen: 23. & 30. Juni / 25. August / 01. & 28. September / 06. Oktober / 16. November 2019 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn)
Bedrich Smetana
Die verkaufte Braut
Komisches Singspiel in drei Akten | Text von Karel Sabina | Deutsch von Max Kalbeck (1893) | In deutscher Sprache mit Übertiteln
Leitung:
Musikalische Leitung Christoph Gedschold
Inszenierung Christian von Götz
Bühne Dieter Richter
Kostüme Sarah Mittenbühler
Licht Raoul Brosch
Choreinstudierung Alexander Stessin
Dramaturgie Christian Geltinger

Besetzung:

Marie Magdalena Hinterdobler | Hans Patrick Vogel | Wenzel Sven Hjörleifsson | Kezal Sebastian Pilgrim | Micha Jean-Baptiste Mouret | Kathinka Sandra Maxheimer | Agnes Sandra Janke | Esmeralda Bianca Tognocchi | Kruschina Franz Xaver Schlecht | Zirkusdirektor Springer Martin Petzold | Muff Jakob Kunath

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Leipzig, Oper Leipzig, TANNHÄUSER von Richard Wagner, 17.03.2018

Februar 9, 2018 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper LeipzigRemus Sucheana © P Gert WeigeltKirsten Nijhof

 TANNHÄUSER von Richard Wagner

Große romantische Oper in drei Akten | Text vom Komponisten | Dresdner Fassung |  Koproduktion der Opera Vlaanderen und des Teatro La Fenice di Venezia

Deutschland-Premiere von Richard Wagners Tannhäuser und der Sängerkrieg auf Wartburg in der Regie von Calixto Bieito und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Ulf Schirmer am Samstag, 17. März 2018, 18 Uhr in die Oper Leipzig.

Im Venusberg lockt eine Welt der Sinnesfreuden und Fleischeslust, auf der Wartburg offenbart sich ihm das Ideal der reinen Minne. Heimat und Halt findet Tannhäuser jedoch in keiner der beiden Sphären. Zum Eklat kommt es beim Sängerkrieg auf der Wartburg, als der Minnesänger der fleischlichen Lust huldigt, indem er das wahre Wesen der Liebe mit sinnlichem Genuss im Venusberg beschreibt – ein Tabubruch! Im letzten Moment wirft sich Elisabeth der wütenden Menge entgegen und erfleht für ihren Geliebten die Chance, sein Seelenheil auf einer Wallfahrt nach Rom wiedererlangen zu dürfen. Doch aus der heiligen Stadt kehrt Tannhäuser jeglicher Illusion beraubt zurück und muss zudem erfahren, dass Elisabeth für ihn in den Tod gegangen ist. Besteht für den Unseligen noch Hoffnung auf Gnade?

Oper Leipzig / Tannhäuser - © Annemie Augustijns / Opera Vlaanderen

Oper Leipzig / Tannhäuser – © Annemie Augustijns / Opera Vlaanderen

Der katalanische Regisseur Calixto Bieito durchmisst in seiner Inszenierung das Spannungsfeld von menschlicher Triebnatur und gesellschaftlicher Konvention. Der Minnesänger Tannhäuser, gefangen zwischen Realität und Illusion, verzehrt sich in seinem Drang nach künstlerischer Freiheit, die ihm aber durch soziale Zwänge verwehrt bleibt. Bieito greift dabei die Grundidee Richard Wagners auf, wonach der Künstler gegen das starre, der menschlichen Natur zuwiderlaufende Konventionskorsett einer seelenlos gewordenen Gesellschaft aufbegehrt. Seine Inszenierung, eine Koproduktion der Opera Vlaanderen und des Teatro La Fenice di Venezia, wurde nach ihrem großen Erfolg in Gent und Antwerpen in der Spielzeit 2015/2016 im vergangenen Jahr auch in Venedig und Bern zur Aufführung gebracht. Bieitos langjährige künstlerische Partner Rebecca Ringst und Ingo Krügler gestalten Bühne und Kostüme.

Für die Titelpartie konnte Burkhard Fritz engagiert werden, der bei der Premiere in Gent sein gefeiertes Tannhäuser-Debüt gab. Der gebürtige Hamburger zählt heute nicht nur zu den international gefragtesten jugendlichen Heldentenören, sondern konnte sich auch mit großem Erfolg im italienischen und französischen Fach etablieren. Die Rolle der Elisabeth übernimmt mit der schwedischen Sopranistin Elisabet Strid ein gern gesehener Gast an der Oper Leipzig. Zuletzt stand sie in Leipzig als Salome auf der Bühne. Kathrin Göring vom Ensemble der Oper Leipzig feiert ihr szenisches Debüt als Venus. Mathias Hausmann wird als Wolfram von Eschenbach zu erleben sein.

Für die Choreinstudierung zeichnet der neue Chordirektor der Oper Leipzig, Thomas Eitler-de Lint, verantwortlich. Der gebürtige Österreicher erhielt seine Ausbildung in Wien und wirkte nach Stationen in Koblenz, Bremen auch bei diversen Rundfunkchören und den Bayreuther Festspielen. Zuletzt war er als Chordirektor am Staatstheater Darmstadt tätig.


PREMIERE Tannhäuser
SAMSTAG, 17. MÄRZ 2018, 18 UHR, WEITERE AUFFÜHRUNGEN 24. März, 2. April, 27. Mai 2018 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 Min. vor Vorstellungsbeginn


Musikalische Leitung ULF SCHIRMER, Inszenierung CALIXTO BIEITO, Bühne REBECCA RINGST, Kostüme INGO KRÜGLER, Choreinstudierung THOMAS EITLER-DE LINT, Dramaturgie BETTINA AUER, CHRISTIAN GELTINGER

BESETZUNG: Tannhäuser BURKHARD FRITZ | Elisabeth ELISABET STRID | Venus KATHRIN GÖRING | Wolfram von Eschenbach MATHIAS HAUSMANN | Hermann, Landgraf RÚNI BRATTABERG | Ein junger Hirt DANAE KONTORA | Walther von der Vogelweide PATRICK VOGEL | Biterolf RANDALL JAKOBSH | Heinrich der Schreiber KYUNGHO KIM | Reinmar von Zweter SEJONG CHANG CHOR DER OPER LEIPZIG | GEWANDHAUSORCHESTER,

 

—| Pressemeldung Oper Leipzig |—

Leipzig, Oper Leipzig, Salome von Richard Strauss, IOCO Kritik, 20.06.2017

Juni 21, 2017 by  
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Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Salome von Richard Strauss

Große Sinfonische Dichtung mit Bühnenkunstwerk von rosalie

Von Guido Müller

Im Rahmen eines dreitägigen Richard-Strauss-Festivals an der Oper Leipzig mit dessen Opern Arabella und Die Frau ohne Schatten vom 16. bis 18.6. 2017 wurde die Oper Salome am 17.6. als Premiere am mittleren Abend aufgeführt.

Das Ereignis des Abends war die musikalische Leitung des Gewandhausorchesters Leipzig unter GMD und Intendant Ulf Schirmer und die glänzende Leistung des Orchesters. Wie eine der großen Sinfonischen Dichtungen von Richard Strauss, durch die er lange vor seinem großen ersten Opernerfolg mit Salome berühmt geworden war, entwirft Schirmer eine bis in die feinsten Verästelungen aufgefächerte Klangorgie mit dem bestens aufgelegten Gewandhausorchester Leipzig.

Dem großen Strauss-Spezialisten Ulf Schirmer gelingt es immer wieder, wie auch in der Arabella und Die Frau ohne Schatten in Leipzig, mir bisher ungehörte Stellen durchhörbar zu machen. In einer perfekten Symbiose mit dem Gewandhausorchester gelingen hier Sternstunden orchestraler Leistungsfähigkeit der Farbigkeit, Klangpracht, emotionalen Eruptionen und feinsten musikalischen Erfüllung. Damit macht Schirmer deutlich, dass das weltweite Spitzenorchester Gewandhausorchester Leipzig nicht nur mit Recht unter den Orchestern im Konzertsaal den fünften Platz belegt sondern auch im Orchestergraben brilliert.

Oper Leipzig / Salome - Elisabet Strid als Salome und Tuomas Pursio als Jochanaan © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Salome – Elisabet Strid als Salome und Tuomas Pursio als Jochanaan © Kirsten Nijhof

Nach einem etwas ruhig-zögerlichen Beginn, den ich schon nervös zupackender erlebt habe, steigert Ulf Schirmer das herausragende Orchester in eruptive und vor Spannung berstende Momente. Das Finale des großen Monologs der Salome bot eine vom Orchester und umjubelte Elisabet Strid als Salome kaum zu steigernde knisternde Spannung und Leidenschaft. Wie erschlagen verharrte das Publikum danach auch einige Momente in größter Ruhe, um dann mit großem dankbaren Applaus die Spannung abzubauen.

Die Schwedin Elisabet Strid, die bereits als herausragende Brünnhilde in Wagners Siegfried in Leipzig auf sich aufmerksam gemacht hat, sang und spielte nun ihr Debut in dieser äußerst anspruchsvollen Titelpartie einer mörderischen Kinds-Frau. Diese Rolle vereinigt Züge eines naiven Mädchen mit einer in größter Dekadenz aufgewachsenen verwöhnten Göhre, einer erwachenden jungen, liebessehnsüchtigen Frau mit dem Dämon einer grausamen und abstoßenden höfischen Perverserotik.
Möglicherweise der Premierennervosität geschuldet, oder ihrer Auffassung vom zunächst passiv leidenden Mädchen am Hofe ihres Stiefvaters, dringt ihre nie hart klingende, eher lyrisch-dramatische Sopranstimme erst allmählich durchs Orchester. So entsteht häufig der Eindruck einer großen sinfonischen Dichtung um und mit der Sängerin.

Oper Leipzig / Salome - Elisabet Strid als Salome © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Salome – Elisabet Strid als Salome © Kirsten Nijhof

Für die Inszenierung von Aron Stiehl, deren roter Faden die Darstellung einer möglichst perversen und dekadenten Upper-Class-Nachkriegsgesellschaft in allen klischeemäßigen Facetten ist, hat die kürzlich verstorbene Bühnen- und Kostümbildnerin rosalie ihm ein zwischen Kubismus, in wechselnder Erotikcenter-Beleuchtung und Baumarktcharme schillerndes Bühnenbild und bunte Kostüme entworfen. Darin fallen hinten eine steile Treppe zur bunten Partygesellschaft in der Hochterrasse auf, sowie unten ein zerschossener Jeep mit ständig sprudelndem Springbrunnen, ein großer Ventillator als Mond auf der Hochterrasse und ein Turm, der u.a. Jochanaans Verheißungen dient. Alles wirkt wie in einer Feuerpause irgendeines Krieges im Mittleren Osten.

Tuomas Pursio, eine der Stützen des Leipziger Ensembles, singt den Jochanaan mit eher schlankem Bariton, dem sowohl die dunkle balsamische Tiefe wie die düstere Bedrohlichkeit der Rolle eher abgehen, in der Strauss immerhin die perverseste Figur seiner Oper sah. Pursio ist ein idealer eleganter und verführerischer Mandryka in der Leipziger sehr überzeugenden Arabella. Doch paßt Pursio damit ideal in das Regiekonzept Stiehls, der Jochanaan sich fast den körperlichen Annäherungen Salomes erliegend zeigt, zumindest sehr aufgeschlossen für die körperlichen Reize der Prinzessin. Leider hat rosalie der Salome ein äußerst unvorteilhaftes Kostüm und eine blonde Riesenstruppelperücke verpasst, die sie äußerlich zur zerrupften Puppe der dekadenten Gesellschaft machen.

Oper Leipzig / Salome Ensemble und Lichtstrukturen der rosalie © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Salome – Ensemble und Lichtstrukturen der rosalie © Kirsten Nijhof

Zum Verbergen auf der Bühne dienen mit Steinen (Assoziation der Steinigung?) gefüllte Käfige an der stark verengten Bühnenanrampe. Nach Ende von Salomes Tanz der sieben Schleier vergewaltigte hinter so einem Käfig der sexbesessene Herodes seine Stieftochter zum Oralverkehr.
Der Tanz war durch ein Maskenspiel in einer Bühne (mit einem von Blutflecken übersäten Vorhang) auf der Bühne dargestellt. Dort lässt Salome ihrem Stiefvater Herodes ihre seelische und körperliche Mißbrauchsgeschichte pantominisch vorspielen. Damit versetzt sie ihn in immer größere sexuelle Aufwallung. Der in einem Rosa-Anzug sich immer stärker erregende Herodes (mit differenzierendem Spiel-Helden-Tenor Michael Weinius) tanzt schließlich mit Salome sie vergewaltigend im Dreivierteltakt. Das wirkt wie eine Vorwegnahme der Tanzszene des fettwanstigen Ochs auf Lerchau mit dem Dienstmädchen im Rosenkavalier. Die ebenfalls reichlich sexbessene und koksende Mutter Herodias (stimmlich und spielerisch herausragend Karin Lovelius) ignoriert dies.

Das übrige Ensemble der fünf Juden Rouwen Huther, Patrick Vogel, Tyler Clarke, Martin Petzold und Sejong Chang glänzt gesanglich in seinem Quintett, für mich immer einer der heimlichen Höhepunkte der Oper. Auch die übrigen kleinen Rollen erfüllen ihre Aufgaben rollendeckend. Sergei Pisarev kann seine schönen tenoralen Fähigkeiten in der kurzen Rolle als Narraboth leider nur eingeschränkt entfalten.

Die Salome an der Oper Leipzig, der erste große Opernerfolg von Richard Strauss, wird in dieser Premiere vor allem zu einem Triumph des Gewandhausorchesters Leipzig unter GMD und Intendant Ulf Schirmer. Elisabet Strid packt mit ihrem Debut in der Titelrolle durch ihre Steigerungen in die gesangliche Exstase des großen Schlussmonologs um Liebe und Tod.

—| IOCO Kritik Oper Leipzig |—