Wien, Wiener Staatsoper, Premiere Parsifal – Kaufmann, Garanca, Zeppenfeld .., IOCO Aktuell, 11.04.2021

April 10, 2021 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 PARSIFAL – Premiere an der Wiener Staatsoper

 11. – 18. 4. 2021  – Jonas Kaufmann ist Parsifal –

In einer aufsehenerregenden Neuinszenierung des russischen Regisseurs Kirill Serebrennikov kommt am Sonntag, 11. April 2021 Parsifal zur Premiere an der Wiener Staatsoper. Es dirigiert Musikdirektor Philippe Jordan, der das Werk zum ersten Mal im Haus am Ring leitet. Als Parsifal ist Jonas Kaufmann zu erleben, der in dieser Spielzeit u. a. bereits in der Titelpartie der Don Carlos-Wiederaufnahme zu sehen war. Elina Garanca gibt als Kundry ihr lange erwartetes internationales Rollendebüt, ebenso wie Ludovic Tézier als Amfortas. Weitere Wiener Rollendebüts wichtiger Gastsolisten: Georg Zeppenfeld als Gurnemanz und Wolfgang Koch als Klingsor.

Da derzeit leider noch nicht abzusehen ist, wann die Wiener Staatsoper wieder vor Publikum spielen darf, wird auch diese Premiere nur für ZuseherInnen und HörerInnen von TV, Stream und Radio stattfinden:

Richard Wagner Denkmal in Berlin © IOCO / Rainer Maass

Richard Wagner Denkmal in Berlin © IOCO / Rainer Maass

Parsifal – Ab 18. April 2021 – bei ARTE Concert abrufbar

Radio Ö1 sendet die Aufzeichnung am 17. April 2021 ab 19.30 Uhr und auch in ORF 2 gibt es an diesem Wochenende einen Parsifal-Schwerpunkt: in der gut zweistündigen Sondersendung »Der Fall Parsifal« (17. April 2021, 22.00 Uhr) wird der Mythos Parsifal in einer ganz besonderen Version des Monumentalwerks mit umfassenden Ausschnitten aus der Produktion, Interviews und Beiträgen behandelt. Die »Matinee am Sonntag« (18. April 2021, 9.05 Uhr) zeigt Portraits der Protagonisten und Weltstars Jonas Kaufmann und Elina Garanca. Außerdem ist eine umfassende Berichterstattung u. a. im »Kulturmontag« (12. April 2021, 22.30 Uhr) geplant.

Die Gesamtaufzeichnung der Premierenproduktion ist am 18. April 2021 ab 14.00 Uhr europaweit auf ARTE Concert kostenlos verfügbar und dort bis für mindestens 30 Tage abrufbar.

ZUR PRODUKTION

Wiener Staatsoper / Parsifal hier Jonas Kaufmann ist Parsifal © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Parsifal hier Jonas Kaufmann ist Parsifal © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Regisseur Kirill Serebrennikov, gefragter Theater-, Film- und Opernregisseur ist mit Parsifal erstmals für die Wiener Staatsoper tätig und verantwortet nicht nur die Inszenierung, sondern gestaltet auch das Bühnenbild und die Kostüme. Da er nach seiner Verurteilung in einem international scharf kritisierten Prozess das Land noch immer nicht verlassen darf, leitet er die Parsifal-Proben live per Videoschaltung von seiner Moskauer Wohnung aus.

Teil des Bühnenbildes ist ein Gefängnis –  inspiriert von einer maison centrale, einer französischen Gefängnisanlage, in der die sogenannten Hoffnungslosen, oft Angehörige ethnischer oder religiöser Minderheiten, interniert und damit sich selbst überlassen werden. Diese szenische Ortswahl sieht Kirill Serebrennikov symbolisch:

»Die Gralsritter, so wie Wagner sie bereits zu Beginn des Stückes darstellt, haben offenbar einen Teil ihres Glaubens verloren, vermutlich sogar dessen wichtigsten und entscheidendsten Teil. Der Gral, so wie ich ihn verstehe, ist die Idee der Freiheit ganz allgemein – und genau deswegen ist er in Widerspruch zur Bruderschaft der Gralsgemeinschaft geraten: Die Ritter sind gefangen in ihrer dogmatischen Kampfstellung gegen alles Weltliche. Sie sind mit Scheuklappen unterwegs in der Welt, von der sie eine zunehmend verzerrte und verengte Wahrnehmung haben. Der Gefängnis-Raum meiner Inszenierung ist eine Metapher für die bornierte, zusammengeschrumpfte, dogmatische Welt, in die sie sich selbst eingesperrt haben und in der alles anders passiert als es passieren sollte. Und natürlich:

Wiener Staatsoper / Parsifal hier: Georg Zeppenfeld ist Gurnemanz, Elena Garanca ist Kundry © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Parsifal hier: Georg Zeppenfeld ist Gurnemanz, Elena Garanca ist Kundry © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Ein Leben in Gefangenschaft ist eine der möglichen Lesarten, die meine Inszenierung für den Satz >zum Raum wird hier die Zeit< anbietet«, schreibt der Regisseur in einem Programmheft-Beitrag über seine Sicht auf das Werk, und erläutert weiter: »Jede naive Bebilderung würde die subtilen Sinnzusammenhänge von Wagners Partitur vergröbern. Man kann sich die szenischen Lösungen konventioneller Aufführungen für das Wunder des in der Luft stehenbleibenden Speers anschauen: Solche Versuche, die musikalisch realisierten Wunder von Wagners Partitur zu illustrieren, zeitigen alles andere als die gewünschten magische Effekte. Ich will und kann daher Wagners Parsifal nicht 1:1 illustrieren – obwohl alle Symbole Wagners in unserer Inszenierung vorkommen: der Kelch, der Speer, das Kreuz, >des Heilands selige Boten< usw. Ich glaube aber, dass die eigentliche Metaphysik sich im tatsächlichen Leben ereignet. Bei den Dreharbeiten zu unserm Parsifal-Filmmaterial im letzten Dezember rund um Moskau haben wir eine Beton-Ruine entdeckt. Es herrschte unglaublicher Frost und zugleich fiel das Sonnenlicht durch die Löcher in den zerstörten Wänden herein. Ein in seiner Schönheit magischer und irrealer Moment. Ich entdecke als Künstler Gott in dieser Schönheit.«

PARSIFAL –  Richard Wagner – Wiener Staatsoper

Musikalische Leitung Philippe Jordan
Inszenierung, Bühne & Kostüme Kirill Serebrennikov
Licht Franck Evin
Ko-Regie Evgeny Kulagin
Mitarbeit Bühne Olga Pavluk
Mitarbeit Kostüm Tatiana Dolmatovskaya
Video & Foto Designer Aleksei Fokin, Yurii Karih
Kampfmeister Ran Arthur Braun
Dramaturgie Sergio Morabito

Amfortas Ludovic Tézier
Gurnemanz Georg Zeppenfeld
Parsifal Jonas Kaufmann
Klingsor Wolfgang Koch
Kundry Elina Garanca
Der damalige Parsifal Nikolay Sidorenko
Titurel Stefan Cerny
1. Gralsritter Carlos Osuna
2. Gralsritter Erik Van Heyningen
1. Knappe Patricia Nolz
2. Knappe Stephanie Maitland
3. Knappe Daniel Jenz
4. Knappe Angelo Pollak
1. Blumenmädchen/1. Gruppe Ileana Tonca
2. Blumenmädchen/1. Gruppe Anna Nekhames
3. Blumenmädchen/1. Gruppe Aurora Marthens
1. Blumenmädchen/2. Gruppe Slávka Zámecníková
2. Blumenmädchen/2. Gruppe Joanna Kedzior
3. Blumenmädchen/2. Gruppe Isabel Signoret

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—


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Wien, Wiener Staatsoper, SOLISTENKONZERT mit JONAS KAUFMANN, 29.09.2020

August 20, 2020 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

SOLISTENKONZERT   –  JONAS KAUFMANN

  Liederabend an der Wiener Staatsoper – 29. September 2020

Aufgrund der aktuellen COVID-19-Situation und den damit verbundenen Erschwernissen im internationalen Reiseverkehr musste KS Agnes Baltsa ihr geplantes Solistenkonzert an der Wiener Staatsoper absagen. An ihrer Stelle konnte für den Liederabend am 29. September 2020 Jonas Kaufmann gewonnen werden.

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

[ Von Jonas Kaufmann wurden verschiedene Aufnahmen bei der Sony Classical veröffentlicht ]

Jonas Kaufmann, der in der Spielzeit 2020/21 im Haus am Ring in den Titelpartien von Don Carlos (Wiederaufnahme, September/Oktober 2020) und Parsifal (Premierenproduktion, April 2021) zu erleben sein wird, wird am Klavier von seinem langjährigen musikalischen Partner Helmut Deutsch begleitet.

Die beiden Künstler präsentieren das Programm »Selige Stunde« mit Werken u. a. von Franz Schubert, Ludwig van Beethoven, Friedrich Silcher, Edvard Grieg, Richard Strauss und Wolfgang Amadeus Mozart (vollständiges Programm weiter unten bzw. online auf wiener-staatsoper.at). Das Programm, das die beiden Künstler auch für ein im September erscheinendes Album aufgenommen haben, wird von ihnen als eine Art persönlicher Wunschliste des Lied-Repertoires charakterisiert. In den Worten von Jonas Kaufmann: »Es sind Stücke, die uns besonders am Herzen liegen und die zugleich auch ganz charakteristisch für den jeweiligen Komponisten sind.«

Jonas Kaufmann – Mahler Das Lied von der Erde
youtube Trailer Jonas Kaufmann Kanal
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Bereits gekaufte Karten für das Solistenkonzert am 29. September behalten ihre Gültigkeit oder können bis 30. August 2020 an den Bundestheaterkassen retourniert werden. Restkarten sind an den Bundestheaterkassen sowie online erhältlich.

 

DAS PROGRAMM


Franz Schubert: »Der Musensohn«

Ludwig van Beethoven: »Adelaide«, »Zärtliche Liebe«

Friedrich Silcher: »Ännchen von Tharau«

Felix Mendelssohn Bartholdy: »Auf Flügeln des Gesanges«

Edvard Grieg: »Ich liebe dich«

Franz Liszt: »Es muss ein Wunderbares sein«

Robert Schumann: »Widmung«

Franz Schubert: »Der Jüngling an der Quelle«

Carl Bohm: »Still wie die Nacht«

Richard Strauss: »Zueignung«

Alexander Zemlinsky: »Selige Stunde«

Frédéric Chopin, arr. Alois Melichar: »In mir klingt ein Lied«

Hugo Wolf: »Verschwiegene Liebe«

Antonín Dvorák: »Als die alte Mutter«

Richard Strauss: »Allerseelen«

Johannes Brahms: »Da unten im Tale«

Piotr. I. Tschaikowski: »Nur wer die Sehnsucht kennt«

Wolfgang Amadeus Mozart: »Das Veilchen«, »Sehnsucht nach dem Frühling«

Felix Mendelssohn Bartholdy: »Gruß«

Franz Schubert: »Die Forelle«

Robert Schumann: »Mondnacht«

Johannes Brahms: »Wiegenlied«

Franz Schubert: »Wandrers Nachtlied II«

Hugo Wolf: »Verborgenheit«

Gustav Mahler: »Ich bin der Welt abhanden gekommen«

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—


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Bayreuth, Bayreuther Festspiele, 25. Juli 2020 – Konzert in Haus Wahnfried, IOCO Aktuell, 25.07.2020

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Festspielhaus Bayreuth © IOCO

Festspielhaus Bayreuth © IOCO

25. Juli 2020  –  Konzert im Haus Wahnfried

Public Viewing / BR Klassik

Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Richard Wagner Bayreuth © IOCO

Trotz der coronabedingt schwierigen Umstände werden die Stadt Bayreuth und die Bayreuther Festspiele am traditionellen Eröffnungstag der Festspiele, Samstag, 25. Juli 2020, um 16.00 Uhr ein Konzert im Haus Wahnfriedveranstalten. Unter Leitung von Christian Thielemann führen die Solisten Camilla Nylund, Sopran, und Klaus Florian Vogt, Tenor, sowie Jobst Schneiderat am Wahnfried-Flügel Richard Wagners Ausschnitte aus Die Meistersinger von Nürnberg, das Siegfried-Idyllund die Wesendonck-Liederauf. Das Konzert wird live vom Bayerischen Rundfunk auf BR Klassik (www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-2207268.html) und zudem vor Ort auf Videowänden als Public Viewing für bis zu 400 Personen nach außen übertragen. Das Café Wahnfried sorgt für Erfrischungen.

IOCO  Besprechungen aller Werke, die für die Bayreuther Festspiele 2020 geplant waren und mehr, sind – unten folgend – in diesem Artikel verlinkt
 IOCO
  Korrespondenten/innen beschreiben – DORT – die Details besuchter Produktionen der Bayreuther Festspiele

Kooperation mit BR-Klassik / 3 Sat

Für alle Wagner-Fans inszenieren die Bayreuther Festspiele gemeinsam mit BR-KLASSIK und 3sat ab dem 25. Juli – dem ursprünglichen Eröffnungstag der Bayreuther Festspiele – die Werke Wagners als Gesamtkunstwerk. Mit Corona-verträglichen Live-Veranstaltungen, exklusiven Archivschätzen und Sondersendungen wird das älteste Musikfestival Deutschlands in diesem Kultursommer adäquat gefeiert. Ein Highlight des Programms: drei historisch maßstabsetzende Inszenierungen des Ring des Nibelungenauf unterschiedlichen Ausspielwegen. Es sind die Ring-Inszenierungen von Frank Castorf (Premiere 2013), Harry Kupfer (Premiere 1988) und Patrice Chéreau (Premiere 1976).BR-KLASSIK wartet im Hörfunk vom 25. bis 28. Juli täglich um 18.05 Uhr exklusiv mit der bisher unveröffentlichten Aufnahme der hochgelobten und intensiv diskutierten Ringproduktion von Frank Castorf und Kirill Petrenko am Pult (Aufnahme von 2015) auf, die auch Teil des diesjährigen ARD Radiofestivals (ab 18. Juli) sein wird.ARD-alpha und das Streaming-Angebot „BR-KLASSIK Concert“ präsentieren gemeinsam mit den Bayreuther Festspielen den Jahrhundertring von Patrice Chéreau und Pierre Boulez. Erstmals ist diese Inszenierung am 7. August ab 20.15 Uhr in der großen Ring-Nachtwieder im Free-TV zu erleben.

Tristan und Isolde – die Fanfaren erklingen
youtube Trailer von Claas Rohmeyer
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Die Bayreuther Festspiele in 3sat

3sat feiert die Bayreuther Festspiele mit dem Ring des Nibelungen in der Inszenierung von Harry Kupfer. Am Pult steht Daniel Barenboim, der die Bayreuther Festspiele 18 Jahre lang maßgeblich geprägt hatte. Mit Rheingold, dem Vorabend der Ring-Tetralogie, und anschließend einer Dokumentation über den Sänger Günther Groissböck steht der Fernsehabend am 25. Juli ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen Wotans. Die weiteren Teile dieses Rings von Harry Kupfer werden in der Mediathek von 3sat, auf br-klassik.de und im Webauftritt der Bayreuther Festspiele zu sehen sein.Trotz Corona-bedingten, schwierigen Umständen werden die Stadt Bayreuth und die Bayreuther Festspiele am 25. Juli ganz im Zeichen der Festspieleröffnung ein Konzert veranstalten. Musikdirektor Christian Thielemann und Mitglieder des Festspielorchesters  werden mit den Bayreuther Sängerstars Camilla Nylund und Klaus Florian Vogt Werke von Wagner aufführen. BR-KLASSIKüberträgt das Konzert ab 16 Uhr live im Radio. Einblicke ins Festspielhaus gibt in diesem Sommer die Videoarbeit The Loop of the Nibelungvon Simon Steen-Andersen. Der vielfach ausgezeichnete dänische Komponist und Performance-Künstler geht mit Sängern und Musikern des Festspielorchesters auf audiovisuelle Erkundung des mythischen Bayreuther Festspielhauses und des Werks von Wagner. Die Video-Arbeit ist ab dem 28. Juli im Streaming-Angebot BR-KLASSIK Concert und auf der Website der Festspiele zu erleben.

Richard Wagner Villa am Canale Grande in Venedig © IOCO

Richard Wagner Villa am Canale Grande in Venedig © IOCO

In „Hier gilt’s der Kunst“ widmen sich u. a. Daniel Barenboim, Barrie Kosky, András Schiff, Martina Gedeck und Thea Dorn in einer Gesprächsreihe aus dem Pierre Boulez-Saal in Berlin dem Thema „Wagner, Musik und Politik“. Die Gespräche der Reihe „Diskurs Bayreuth“ werden ab dem 7. August auf BR-KLASSIK Concert veröffentlicht.Archivperlen und Video-Extras

BR-KLASSIKwird außerdem zwei besondere Archivschätze im Radio senden: André Cluytens „Lohengrin“ aus dem Jahr 1958 am 29.7. um 18.05 Uhr sowie Tristan und Isolde unter der Leitung von Herbert von Karajan aus dem Jahr 1952 am 30.7. um 18.05 Uhr. Der Interpretationsvergleich bietet Hörerinnen und Hörern am 31. Juli um 18.05 Uhr einen spannenden und kompakten Einblick in eine Auswahl an Interpretationen zum Fliegenden Holländer. .Auf den Webseiten von BR-KLASSIK und den Bayreuther Festspielen laden spannende Video-Formate wie der „Operncrashkurs Wagner“, die „klassik shorts“, die „Ring-Steckbriefe“ und das „Wagner-ABC“ dazu ein, mehr über die Kraft von Wagners Musik zu erfahren und in die mythischen Welten des „Rings“ einzutauchen.Weitere Informationen zu den Programmhighlights auf bayreuther-festspiele.de, br-klassik.de/bayreuther-festspiele und 3sat.de/kultur/festspielsommer/bayreuther-festspiele-2020

Die Meistersinger von Nürnberg – Barrie Kosky Inszenierung
youtube Trailer von Bayreuth en Vinilo
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Kooperation mit der Deutschen Grammophon

Die vier Werke, die für die Bayreuther Festspiele 2020 geplant waren – alle Werke sind HIER! mit der Besprechung eines IOCO-KollegIn verlinkt – Die Meistersinger von Nürnberg – IOCO / Dr. Schneider Besprechung HIER!, IOCO / Uschi Reifenberg Besprechung HIER!,Tannhäuser oder der Sängerkrieg auf der Wartburg – IOCO / Patrik Klein Besprechung HIER!, Lohengrin – IOCO / Ingrid Freiberg Besprechung HIER! und Der Ring des Nibelungen – IOCO / Hanns Butterhof Besprechung HIER!, werden online in jüngsten oder legendären Produktionen aus dem Archiv der Festspiele übertragen. Jedes Werk wird gemäß des ursprünglichen Spielplans des 2020 Wagner-Sommers gezeigt und ist danach weitere 48 Stunden zugänglich.

Kartenbesitzer von DG Stage können an den eigentlich freien Tagen des Bayreuther Festspielkalenders 2020 außerdem erfolgreiche Inszenierungen von Tristan und IsoldeIOCO / Julian Führer Besprechung HIER! – und Parsifal – IOCO / Karin Hasenstein Besprechung HIER! sehen. Als Ersatz für die Neuproduktion des Rings zeigt DG Stage Frank Castorfs viel diskutierte Inszenierung des Zyklus von 2013 (in einer Aufzeichnung von 2016 unter Leitung von Marek Janowski) sowie Patrice Chéreaus gefeierten Jahrhundert-Ring, die wegweisende Produktion aus dem Jahr 1976 mit Pierre Boulez am Pult (in einer Aufzeichnung von 1980).

Die Bayreuther Festspiele auf DG Stagebeginnen am Sonnabend, dem 25. Juli 2020, mit Barrie Koskys Inszenierung von Die Meistersinger von Nürnberg (IOCO / Marcus Haimerl Besprechung HIER!)
Die Saison wird am Sonntag, dem 26. Juli, fortgesetzt mit Tobias Kratzers provokativer und spannender Inszenierung von Tannhäuser aus dem Jahr 2019.
Am Sonntag, dem 2. August, folgt Lohengrin in Yuval Sharons Inszenierung von 2018, der ersten eines amerikanischen Regisseurs seit Gründung der Festspiele 1876.

Deutsche Grammophon und die Bayreuther Festspiele haben gleich zwei Ring-Zyklen ausgewählt (8., 9., 12. & 13. August und 24., 25., 27. & 29. August): Zum einen Frank Castorfs Inszenierung. Zum anderen – unter dem Dirigat von Pierre Boulez – die legendäre Ring-Produktion von Patrice Chéreau, die 1976 anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der ersten Gesamtaufführung des Zyklus und der Bayreuther Festspiele auf die Bühne kam.

Interview Christian Thielemann – Bayreuther Festspiele 2016
youtube Trailer BR-KLASSIK
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Katharina Wagners Inszenierung von Tristan und Isolde(IOCO Besprechungs HIER!) aus dem Jahr 2015 und Uwe Eric LaufenbergsParsifal von den Festspielen 2016,  (IOCO / Karin HasensteinBesprechung HIER!) erscheinen auf DG Stage am Dienstag, dem 4. bzw. Freitag, dem 28. August. Christian Thielemann dirigiert Tristan und Isolde,der vielseitige deutsche Dirigent Hartmut Haenchen gibt mit Parsifal sein spätes Bayreuth-Debüt  (IOCO Besprechungs  HIER!)

Tickets für die Aufführungen von DG Stage Bayreuthkosten 4,90 € und lassen sich in sicheren Transaktionen online per Kreditkarte und durch die üblichen Zahlungsdienste erwerben. Festspielbesucher erhalten Zugang zu einmaligen Veranstaltungen in modernster Audio- und Videoqualität.

BAYREUTHER FESTSPIELE 2020

25. Juli          Die Meistersinger von Nürnberg (Kosky/Jordan)
26. Juli          Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
02. August    Lohengrin (Sharon/Thielemann)
04. August    Tristan und Isolde (K. Wagner/Thielemann)
08. August    Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold (Castorf/Janowski)
09. August    Der Ring des Nibelungen: Die Walküre (Castorf/Janowski)
12. August    Der Ring des Nibelungen: Siegfried(Castorf/Janowski)
13. August    Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Castorf/Janowski)
15. August    Lohengrin (Sharon/Thielemann)
19. August    Die Meistersinger von Nürnberg(Kosky/Jordan)
20. August    Tannhäuser (Kratzer/Gergiev)
24. August    Der Ring des Nibelungen: Das Rheingold(Chéreau/Boulez)
25. August    Der Ring des Nibelungen: Die Walküre(Chéreau /Boulez)
27. August    Der Ring des Nibelungen: Siegfried(Chéreau /Boulez)
28. August    Parsifal (Laufenberg/Haenchen)
29. August    Der Ring des Nibelungen: Götterdämmerung (Chéreau/Boulez)

https://bayreuth.dg-stage.com
www.dg-premium.com
www.dg-stage.com

 


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Wien, Wiener Staatsoper, neues Livestream Programm 03. bis 13.04. 2020

März 23, 2020 by  
Filed under Livestream, Pressemeldung, Wiener Staatsoper

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Absage der Vorstellungen bis 13. April 2020

Fortsetzung der Streams auf www.staatsoperlive.com

Aufgrund der Verlängerung der Maßnahmen der Österreichischen Bundesregierung zur Bekämpfung des Coronavirus (SARS-CoV-2) muss die Wiener Staatsoper leider bis vorläufig inkl. 13. April 2020 geschlossen bleiben.

Das Haus am Ring bedauert diese Absage von geplanten Vorstellungen und Veranstaltungen, von der nicht nur das Publikum, sondern auch zahlreiche Künstlerinnen und Künstler betroffen sind.

Bedingt durch die derzeitige Schließung des Hauses entfällt leider auch die komplette Vorstellungsserie von Richard Wagners Parsifal. Für die letzte Aufführung der Serie (vorgesehen für den 15. April 2020) wird ein Ersatztitel gesucht.

Während des Zeitraums der Schließung öffnet die Wiener Staatsoper ihre Livestream-Archive und zeigt über die Streaming-Plattform www.staatsoperlive.com täglich Aufzeichnungen früherer Opern- und Ballettvorstellungen – weltweit und kostenlos. Dabei kann dieses Online-Programm mit wenigen Ausnahmen sogar dem ursprünglich geplanten Spielplan folgen.

Das Programm für den Zeitraum von 3. bis 13. April 2020 wird in Kürze auf der Streaming-Plattform sowie der Website der Wiener Staatsoper www.wiener-staatsoper.at veröffentlicht, wo auch das bereits fixierte Angebot abrufbar ist.

Kundinnen und Kunden wurden bereits bzw. werden nach Möglichkeit direkt verständigt und finden alle Kontaktmöglichkeiten und Informationen zur Kartenrückgabe auf der Website des Hauses am Ring unter

https://www.wiener-staatsoper.at/die-staatsoper/aktuelles/detail/news/coronavirus-sars-cov-2/

—| Pressemeldung Bundestheater-Holding Österreich |—


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