Baden bei Wien, Stadttheater Baden, Operettenkonzert – Sommerarena, 15., 29.08.2020

August 11, 2020 by  
Filed under Operette, Pressemeldung, Stadttheater Baden

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Bühne Baden

Bühne Baden / Operettenkonzert Sommerarena © Robert Eipeldauer

Bühne Baden / Operettenkonzert Sommerarena © Robert Eipeldauer

Operettenkonzert – Ein Sommer wie damals

Konzert in der Sommerarena

Eintauchen in romantische Welten, sich von beschwingten, fröhlichen Melodien berauschen lassen, abschalten – wer möchte das nicht?  Gerade jetzt …

Der Bühne Baden ist es gelungen, für alle Freunde und Freundinnen der leichten Muse ein ganz spezielles Operettenkonzert zu organisieren:

Publikumslieblinge wie Monika Rebholz (zuletzt war sie 2016 in DER GRAF VON LUXEMBURG sowie 2015 in PAGANINI in Baden zu erleben), Juliette Khalil, Reinhard Alessandri und Jens Janke (auch Moderation) bestreiten eine vergnügliche Reise durch das weite Land der Operette – mit einen Stopp imWeißen Rössl am Wolfgangsee. Es spielt das Orchester der Bühne Baden unter der Leitung von Michael Zehetner.
Damit Sie – nach der coronabedingten Verschiebung von IM WEISSEN RÖSSL auf Sommer 2022 – wenigstens doch noch ein wenig Salzkammergut-Feeling á la Benatzky genießen können …

Bühnen Baden / Operettenkonzert © Collage: Bühne Baden, Rosen: elyomys/Shutterstock.com. Portraitfotos von Maya Boog: Peter Schnetz, Reinhard Alessandri: privat, Jens Janke: Jenny Nonnenmacher, Juliette Khalil: Michael Strobl

Bühnen Baden / Operettenkonzert © Collage: Bühne Baden, Rosen: elyomys/Shutterstock.com. Portraitfotos von Maya Boog: Peter Schnetz, Reinhard Alessandri: privat, Jens Janke: Jenny Nonnenmacher, Juliette Khalil: Michael Strobl

Operettenkonzert – Ein Sommer wie damals
15. und 29. August 2020    19:30 Uhr, Sommerarena
Dauer ca 1 ¾ Stunden, Ohne Pause

Moderation: Jens Janke
Mit: Maya Boog, Juliette Khalil, Reinhard Alessandri und Jens Janke (Moderation)
Musikalische Leitung: Michael Zehetner


Covid 19 Schutzmaßnahmen

Die Vorstellungen finden ohne Pause statt. Veranstaltungsdauer: ca. 1 Stunde 45 Minuten. Sitzplätze in der Sommerarena: Um den Mindestabstand von einem Meter zu gewährleisten, dürfen max. vier Personen nebeneinander sitzen, jeweils rechts und links davon bleibt ein Platz frei.

Kartenkauf: Karten erhalten Sie ausschließlich über das Kartenbüro der Bühne Baden. Kein Onlinekauf. Aufgrund behördlicher Auflagen müssen bei allen Käufen Name, Tel., Adresse, Email angegeben und gespeichert werden, um Sie gegebenenfalls im Rahmen eines Contact Tracing verständigen zu können. Auf Wunsch löschen wir Ihre Daten nach 28 Tagen.

Für jegliche Kartenbuchung ist der/die Kartenkäufer*in verpflichtet, die Kontaktdaten jedes Besuchers/jeder Besucherin – für die er/sie Karten gebucht hat – in Kombination mit dessen zugewiesenen Platz festzuhalten. Im Anlassfall muss der/die Käufer*in diese Daten umgehend an die zuständigen Behörden weitergeben.

Abstand und MNS-Maske vor Ort: Auf allen Gemeinflächen ist ein Mund-Nasen-Schutz obligatorisch, am Sitzplatz selbst kann er abgenommen werden. Der Mindestabstand von 1 m ist auf Gemeinflächen eigenverantwortlich bestmöglich einzuhalten.
Einlass vor Ort: 15 Minuten vor Beginn. Der Einlass zum Parterre und zur Galerie erfolgt getrennt, die Bereiche sind ausgeschildert. Wir ersuchen, den Anweisungen des Publikumsdienstes Folge zu leisten.

Garderobe vor Ort: Die Garderobe bleibt geschlossen. Jacken und Taschen können in den Saal mitgenommen und auf den gesperrten Reihen deponiert werden.
Abendkassa vor Ort: Die Abendkassa ist ab 1 Stunde vor Beginn geöffnet.
Gastronomie vor Ort: Das Buffet in der Sommerarena bleibt geschlossen. Das Café Clementine freut sich auf Ihren Besuch! Sie erhalten gegen Vorlage der Eintrittskarte ein Glas Sekt zur Begrüßung. Für Ihre Reservierungen: Café Clementine, Kaiser Franz Ring 12, T: 02252 80720, M: 0664 5391290, office[at]cafe-clementine.at
ACHTUNG: Im At the Park Hotel findet am 15. 8. eine geschlossene Gesellschaft statt, deshalb ist an diesem Tag kein Umtrunk möglich.


—| Pressemeldung Bühne Baden |—


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Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Arienabend – Jonas Kaufmann, IOCO Kritik, 22.04.2015

April 22, 2015 by  
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Konzerthaus Dortmund

Arienabend Jonas Kaufmann, Tenor
Münchner Rundfunkorchester, Jochen Rieder 17.04.2015

Konzerthaus Dortmund / Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Konzerthaus Dortmund / Jonas Kaufmann © Gregor Hohenberg / Sony Classical

Er ist ohne Zweifel der Darling-Tenor der internationalen Musikszene. Jonas Kaufmann ist derzeit wieder mal in aller Munde. Vor gut zwei Wochen war er noch bei den Salzburger Osterfestspielen zu erleben. Er sang den Turiddu in Mascagnis “Cavalleria rusticana“ und den Canio in Leoncavallos “I Pagliacci“. Die Fernsehübertragung lockte viele Zuschauer an den Bildschirm.

Nun erlebt man ihn live in acht deutschen Städten (von BMW und MünchenMusik gesponsert), wo er Stücke aus seinem neuen Album “Du bist die Welt für mich“, mit Operettenarien und Filmschlagern für seine große Fan-Gemeinde singen wird. (Lesen Sie die IOCO-Kritik über die neue CD von Sony Classical ). [Von Jonas Kaufmann wurden verschiedene Aufnahmen bei der Sony Classical veröffentlicht.]

Der Dortmunder Abend wurde vom Publikum im ausverkauften Konzerthaus euphorisch gefeiert. Das sah zum Tournee-Beginn vor zwei Tagen in der Kölner Philharmonie ganz anders aus, wie Ohrenzeugen, die dabei waren, berichteten.

Man sprach von heftigen Unmutsäußerungen, Fehden und Tumulten im Saal. Es gab technische und akustische Probleme. Auf manchen Plätzen war kaum etwas zu hören. Einige nahmen wohl auch an, dass Kaufmann nur mit Mikrofon singen würde.

Anders hier in Dortmund. Kaufmanns Fan-Gemeinde brach nach dem Konzert bald den Saal ab. Vorangegangen war ein Statement des Sängers, der mit einfachen Worten das Vorhandensein des in der Mitte der Bühne platzierten Mikrofons erklärte und warum es gelegentlich zum Einsatz kommen würde.

Damit das Auditorium gleich richtig eingestimmt war, wurde im ersten Teil des Konzerts die Werkabfolge geändert. Es ging gleich richtig zur Sache mit dem  schmissigen, in die Beine gehenden Walzer aus “Giuditta“ von Franz Léhar, vom Münchner Rundfunkorchester unter der Leitung von Jochen Rieder ebenso schmissig dargeboten.

Vokal prächtig und gefühlvoll im Ausdruck war Kaufmanns Adoration an Wien mit der Arie “Grüß mir mein Wien“ aus Kalmans Evergreen “Gräfin Mariza“. Traumschön schmachtend ging es weiter mit “Du bist die Welt für mich“, aus Richard TaubersDer singende Traum“.

Auch Kaufmanns nächste Nummer wurde begeistert aufgenommen, viele weibliche Fans atmeten schwer, als er behauptete “Gern hab ich die Frau`n geküsst“ (aus LéharsPaganini“).

Weniger Freude hatte man an der Melodienfolge aus Franz Léhars Operette “Die lustige Witwe“, die zwischen den zwei letzten Gesangsnummern gegeben wurde. Die Münchener Musiker unter der Leitung von Jochen Rieder spielten das Potpourri mehr routiniert als motiviert.

Der erste Teil des Abends ging zu Ende mit dem Schlager “Ein Lied geht um die Welt“ von Hans Mey, mit dem Kaufmann an Joseph Schmidt erinnerte, der dieses Lied in den 1930er Jahren zu einem Rundfunk-Hit machte.

Im zweiten Teil des Abends erklangen Werke von Robert Stolz, Franz Léhar und Mischa Spoliansky. Kaufmann sang mit Schmelz und dezenter Mikrofon-Unterstützung wunderbar schmachtend “Schatz ich bitt` Dich, komm heut Nacht“ aus “ Frasquita“ von Léhar. Zwischen den Gesangsstücken spielte das Orchester unter Jochen Rieder den Walzer aus LéharsGraf von Luxembourg“ und den Marsch aus “Frühlingsparade“ von Robert Stolz.

Gesanglicher Höhepunkt des zweiten Teils und auch das offizielle Finale, war das Lied des Sou-Chong “Dein ist mein ganzes Herz“ aus LéharsLand des Lächelns“. Jonas Kaufmann sang es mit Emphase und Herzblut. Sein strahlender Tenor glänzte in allen Facetten.

Der Saal war in Aufruhr, der Beifall wollte nicht enden. Natürlich gab es Zugaben. Darunter noch einmal sein Auftrittslied “Freunde das Leben ist lebenswert“. Das war ein großer Abend!

IOCO / UGK / 22.04.2015

—| IOCO Kritik Konzerthaus Dortmund |—


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Baden-Baden, Festspielhaus Baden-Baden, OSTERFESTSPIELE 2015, 27.03. bis 06.04.2015

März 17, 2015 by  
Filed under Festspielhaus Baden-Baden, Pressemeldung

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baden baden.JPG

Festspielhaus Baden – Baden

FESTSPIELHAUS BADEN-BADEN.
OSTERFESTSPIELE 2015
27. März bis 6. April 2015

„Der Rosenkavalier“ erfüllt Bühnenträume in Baden-Baden

Berliner Philharmoniker und Sir Simon Rattle nehmen elf Tage lang eine Stadt musikalisch in Besitz. Besucher aus über 40 Nationen werden im Schwarzwald erwartet. Vier Opern im Festspielprogramm. Ein Musikfest der Berliner Philharmoniker am Karfreitag.

Festspielhaus Baden-Baden / Sir Simon Rattle © Mat Hennek / EMI Classics

Festspielhaus Baden-Baden / Sir Simon Rattle © Mat Hennek / EMI Classics

[Von Simon Rattle wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Vier Opern und 20 Konzerte: die Baden-Badener Osterfestspiele 2015 mit den Berliner Philharmonikern versprechen ein herausragendes Musikereignis dieses Jahres zu werden. „Der Rosenkavalier“, „La Damnataion de Faust“ (konzertant), „Die Prinzessin von Trapezunt“ und „Der kleine Rosenkavalier“ stehen auf dem Opernprogramm der Festspiele. Brigitte Fassbaender, selbst eine der herausragenden Sängerinnen des 20. Jahrhunderts, inszeniert die Oper von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal in einem Bühnebild von Erich Wonder. „Damit geht für mich ein Traum in Erfüllung“, sagt die erfahrene Regisseurin, die einst einen „Rosenkavalier“ von Ruth Berghaus in einem Bühnenbild von Erich Wonder bewunderte und sich an diesen Moment als „meine Befreiung von traditionellen Werkvorstellungen beim ‚Rosenkavalier‘ erinnert.“
Gleich viermal ist der „Rosenkavalier“ bei den Osterfestspielen im Festspielhaus Baden-Baden unter der musikalischen Leitung von Sir Simon Rattle zu erleben (27.3., 30.3., 2.4. und Ostermontag, 6.4. 2015). Zu den prominenten Solistinnen und Solisten der Neuproduktion zählen Anja Harteros (Marschallin), Peter Rose (Ochs von Lerchenau), Magdalena Kozená (Octavian) und Anna Prohaska (Sophie).
Mit seinen 2500 Plätzen ist das Festspielhaus Baden-Baden zum dritten Mal die österliche Heimat der Berliner Philharmoniker, die ausschließlich hier eine Oper im Orchestergraben begleiten. Das Orchester ist an weiteren drei Opern während der Osterfestspiele beteiligt und seine Mitglieder geben in unterschiedlichen Besetzungen fast 20 weitere Konzerte an verschiedenen Orten der Stadt. Auch in diesen Konzerten spielt – abgeleitet vom „Rosenkavalier“ – das musikalische Wien programmatisch die Hauptrolle.
Für Kinder entsteht parallel erstmals in der Geschichte des „Rosenkavalier“ eine eigene Fassung des Klassikers von Richard Strauss und Hugo von Hofmannsthal in Kooperation des Festspielhauses Baden-Baden, den Berliner Philharmonikern und der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung. Auf Grundlage eines extra für Baden-Baden neu geschriebenen und produzierten musikalischen Arrangements wird die Geschichte für Kinder ab fünf Jahren neu erzählt und von Mitgliedern der Berliner Philharmoniker musikalisch begleitet. Die 60-minütige Spielfassung ist der ideale und unkomplizierte Einstieg in die magische Welt dieser Oper.

Opern von Berlioz und Offenbach

Neben der großen Oper und der Kinderoper wird es auch 2014 wieder eine szenische Neuproduktion in Zusammenarbeit mit der „Akademie Musiktheater heute“ der Deutsche Bank Stiftung, den Berliner Philharmonikern und dem Theater Baden-Baden geben: die Operette „Die Prinzessin von Trapezunt“ von Jacques Offenbach. Die „Prinzessin“ feierte ihre Weltpremiere einst an gleicher Stelle im Theater Baden-Baden und als solche ist die Neuinszenierung eine längst überfällige Rückkehr in die Heimat. Es singen wie in der Kinderoper jungen Sängerinnen und Sängern baden-württembergischer Musikhochschulen.

Die vierte Oper der Festspiele, „La Damnation de Faust“, wird konzertant aufgeführt. Die amerikanische Mezzosopranistin Joyce DiDonato übernimmt den Part der Marguerite, Charles Castronovo ist der Faust. Auch der Komponist dieser Oper, Hector Berlioz, hatte eine enge Beziehung zu Baden-Baden. In der „Sommerhauptstadt Europas“ leitete er viele Jahre lang ein Sommer-Festival und erwarb sich großen Ruhm, der ihm in Paris versagt blieb. In seinem Antrittskonzert an der Oos führte er 1859 die ersten beiden Teile von „La Damnation de Faust“ persönlich auf.

Festspielhaus Baden-Baden / Joyce Didonato © Josef Fischnaller

Festspielhaus Baden-Baden / Joyce Didonato © Josef Fischnaller

Während der Osterfestspiele 2015 finden außerdem eine Reihe von Konzerten mit herausragenden Künstlern statt: Neben Sir Simon Rattle zählen Bernard Haitink und Riccardo Chailly zu den Dirigenten der Festspiele, Solisten sind unter anderem die Geigerin Isabelle Faust, die Pianistin Martha Argerich sowie Sopranistin Anna Prohaska. Am Karfreitag, 3. April 2015, um 18 Uhr spielen verschiedene Ensembles der Berliner Philharmoniker ein dem Tage angemessenes Programm. Nach barocker Blechbläsermusik erklingt Pergolesis „Stabat Mater“, Franz Schuberts „Gesang der Geister über den Wassern“ sowie die „Metamorphosen für 23 Solostreicher“ von Richard Strauss.

Meisterkonzerte der Berliner Philharmoniker erobern die Stadt

Gliedmaßen des Festivals, beweglich und zierlich, sind die „Meisterkonzerte“ an verschiedenen Orten der Stadt in historisch bedeutende Spielstätten – täglich um 11 und 14 Uhr. So schwärmen die Berliner Philharmoniker unter anderem in die Stiftskirche, in die Museen Frieder Burda und LA 8 sowie in den „Florentiner Saal“ des Spielcasinos, der einstigen Geburtsstätte des Konzertlebens Baden-Badens, wo schon Paganini, Johannes Brahms, Franz Liszt oder Johann Strauß das Publikum persönlich begeisterten.

Wer dem Klang des „Rosenkavaliers“ folgt, kann in elf Festivaltagen eine Menge Neues in einer ehrwürdigen Musikstadt von Welt entdecken. „Wir möchten Baden-Baden einfach mit Musik ausfüllen“, sagt Sir Simon Rattle und fügt hinzu: „Das hier wird Teil unserer Heimat und unserer Geschichte“, sagt der Chefdirigent, der gespannt auf die „Rosenkavalier“-Premiere des Orchesters ist. Denn noch niemals spielten die Berliner Philharmoniker diese Oper – selbst unter Herbert von Karajan nicht.

OSTERFESTSPIELE 2015 – BERLINER PHILHARMONIKER – PROGRAMM
FR. 27.03.
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus

SA. 28.03.
11.00 Meisterkonzert: Klarinettentrio, Florentinersaal Casino
14.00 Meisterkonzert mit Anna Prohaska (Sopran), Kurhaus
14.00 Offenbach: „Die Prinzessin von Trapezunt“, Theater Baden-Baden
18.00 Bernard Haitink & Isabelle Faust, Berliner Philharmonikern
Festspielhaus

SO. 29.03.
11.00 Der „Philharmonische Salon„, Theater Baden-Baden
18.00 Berlioz: “La Damnation de Faust“, konzertant im Festspielhaus

MO. 30.03.
11.00 Meisterkonzert Varian Fry Quartett, Spitalkirche
14.00 Meisterkonzert Mahler & Fuchs , Museum Frieder Burda
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus

DI. 31.03.
14.00 Meisterkonzert Philharmonia Quartett , Stiftskirche
18.00 „Der Rosenkavalier“ – Stummfilm mit Orchester, Festspielhaus
20.00 Offenbach: „Die Prinzessin von Trapezunt„, Theater Baden-Baden

MI. 01.04.
11.00 Meisterkonzert Philh. Streichquintett Berlin, Florentinersaal Casino
14.00 Meisterkonzert Brahms-Ensemble, Stiftskirche

DO. 02.04.
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus
11.00 Strauss: „Der kleine Rosenkavalier“, Festspielhaus
14.00 Meisterkonzert Pierrot Lunaire, Historisches E-Werk Baden-Bade

FR. 03.04.
14.00 Meisterkonzert Scharoun Ensemble, Weinbrennersaal Kurhaus
18.00 Musikfest zum Karfreitag, Ensembles Berliner Philh., Festspielhaus

SA. 04.04.
14.00 Meisterkonzert: Wiener Blut u. J. Strauß, Malersaal Dorint Hotel
18.00 Riccardo Chailly & Martha Argerich, Berliner Philh., Festspielhaus

SO.05.05.
11.00 Bundesjugendorchester, Tschaikowsky u. Schubert, Festspielhaus
14.00 Offenbach „Die Prinzessin von Trapezunt“, Theater Baden-Baden
14.00 Meisterkonzert: Philh. Camerata Berlin, Malersaal Dorint Hotel
18.00 La Damnation de Faust, Berliner Philharmoniker, Festspielhaus

MO. 06.06.
11.00 Strauss: „Der kleine Rosenkavalier“, Festspielhaus
11.00 Meisterkonzert: Kontraste, Florentinersaal Casino
14.00 Meisterkonzert: Streichsextett, Kulturhaus LA8
18.00 Strauss: „Der Rosenkavalier“, Festspielhaus

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—


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Düsseldorf, Garrett als PAGANINI: Die Goldene IOCO Zitrone 2013, IOCO Aktuell, 25.11.2013

November 29, 2013 by  
Filed under Duesseldorf, IOCO Aktuell, Kritiken

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PAGANINI „Der Teufelsgeiger“:  Verdumm-fiedelt!
David Garrett ist Paganini in Bernard Roses Film

 Niccoló Paganini, Maler Eugène Delacroix, Philips Collection Washington

Niccoló Paganini, Maler Eugène Delacroix, Philips Collection Washington

Horrorfilme hat er zuvor produziert, der britische „Teufelsgeiger“-Regisseur Bernard Rose, und ungewollt ist er dem Genre treu geblieben: Horror ergreift den musikliebenden Zuschauer, der so magischen Namen wie Niccolò Paganini und David Garrett vor die Großleinwand folgte.

Wir werden verdumm-fiedelt!

Das Entsetzen ist vielfältig und schlägt bald in Belustigung um. Wie schwach die schauspielerische Leistung aller Figuren, wie platt die Dialoge in unzeitgemäßer Diktion, wie simpel die Bildsprache (London gleich Nebel, Sex gleich zerwühlte Laken), wie dürftig die Schilderung der Lebensstory! Ein Manischer ohne Untiefen. Mit perfektem Dreitage-Bart.

Schubert zum Zittern

Nehmen wir die Musik dieses Musikfilms. Dem Titel getreu und auf faustische Manier hat sich unser Held dem Teufel verschrieben. Auch ein Gretchen ist ihm  bestimmt, im nebeligen Engeland. Doch noch ehe der Künstler die Insel erreicht hören wir, was kommen wird: Verführung, Verrat, Verstoß. Oder nicht? Warum sonst sollte sich das gute Kind mit Schuberts Gretchen-Vertonung „Meine Ruh ist hin, mein Herz ist schwer“ um Glück und Unschuld singen? Self-fulfilling prophecy? Gefehlt! Der musikalische Fingerzeig führt schlicht in die Irre. Die Schöne verpasst die Liebesnacht und wird, im Gegensatz zu Goethes Gretchen, gerettet. Nicht so der virtuose Musikus. Nur wenige Paganini-Werke kommen zu Gehör, und schon folgt das nächste Schubert-Zitat (Erlkönig). Diesmal stimmt die Spur. Sie führt uns zum Untergang, zum Tod  beider Epigonen, die eine gemeinsame Krankheit verbindet: die Syphilis. Und wieder darf nur Schubert, nicht Paganini, die Begleitmusik zum furiosen Ende des Films liefern. Nach 123 langen Minuten beschließt der Geiger sein Leben und auch unser Leiden.

  IOCO verleiht David Garrett und dem Paganini – Film 

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DIE GOLDENE  IOCO  ZITRONE 2013

IOCO / Monique Wiethoff / 26.11.2013


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