Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Die lustigen Weiber von Windsor, 21.10.2017

Oktober 11, 2017 by  
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Die lustigen Weiber von Windsor  von Otto Nicolai

Premiere: Samstag, 21. Oktober 2017 19.30 Uhr

Staatstheater Kassel / Florian Spiess, Sänger des Sir John Falstaff, © N. Klinger

Staatstheater Kassel / Florian Spiess, Sänger des Sir John Falstaff, © N. Klinger

Liebesgetändel und Liebesbetrug inmitten frisch geschnittener Hecken und spießbürgerlicher Doppelmoral: Jeder hat hier so seine dunklen Geheimnisse und Sehnsüchte und ahnt ebensolche auch beim Nachbarn. Entsprechend misstrauisch wird sich hier gegenseitig beäugt und belauert.

Als die Damen Fluth und Reich von Sir John Falstaff gleichlautende Liebesbriefe erhalten, kennt die Entrüstung keine Grenzen, und sie beschließen, es dem doppelzüngigen Galan tüchtig heimzuzahlen. Dass es Frau Fluth auf diese Weise ganz nebenbei gelingt, ihrem ständig eifersüchtigen Ehemann einen Denkzettel zu verpassen, passt dabei gut ins Konzept. Und dass Anna, die Tochter der Reichs, die von ihren Eltern für sie vorgesehenen Ehemänner in spe hinters Licht zu führen vermag, treibt die Turbulenzen um Liebe, Leid und Lust endgültig auf die Spitze.

Mit Die lustigen Weiber von Windsor steht ab dem 21. Oktober ein Meisterwerk der deutschen Spieloper auf dem Spielplan des Staatstheaters. Otto Nicolai hat hier nach der gleichnamigen Komödie von Shakespeare italienischen Melos mit deutscher Biedermeier-Romantik und Shakespeare’scher Fantastik verbunden. Die lustigen Weiber von Windsor, 1849 in Berlin uraufgeführt, besticht mit Situationskomik ebenso wie mit Wortwitz und einem Melodienreichtum, der seinesgleichen sucht.

Musikalische Leitung: Anja Bihlmaier, Inszenierung: Sonja Trebes, Bühne: Dirk Becker, Kostüme: Jula Reindell, Dramaturgie: Christian Steinbock, Chor: Marco Zeiser Celesti

Mit Florian Spiess (Sir John Falstaff), Sebastian Noack (Herr Fluth, Bürger von Windsor), Lin Lin Fan (Frau Fluth), Marc-Olivier Oetterli (Herr Reich, Bürger von Windsor), Marie-Luise Dreßen (Frau Reich), Ani Yorentz (Anna Reich), Younggi Moses Do (Junker Spärlich), Daniel Jenz (Fenton), Bernhard Modes (Mitglied des Opernchores), Hee Saup Yoon (Dr. Cajus), Staatsorchester Kassel, Opernchor des Staatstheaters Kassel

Am Samstag, 21. Oktober, feiert Otto Nicolais berühmteste Spieloper Premiere unter der musikalischen Leitung der Ersten Kapellmeisterin Anja Bihlmaier. Regie führt Sonja Trebes. Die Premiere wird live auf Deutschlandfunk Kultur übertragen und am 4. November ab 20.04 Uhr auf hr2- kultur gesendet.

—| Pressemeldung Staatstheater Kassel |—

 

Kassel, Staatstheater Kassel, Die Großherzogin von Gerolstein von Jacques Offenbach, 29.10.2016

Oktober 20, 2016 by  
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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klingerkassel

Die Großherzogin von Gerolstein von Jacques Offenbach
Premiere: Samstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, Opernhaus

Musikalische Leitung: Alexander Hannemann, Inszenierung: Adriana Altaras, Bühne und Kostüme: Yashi, Choreografie: Rhys Martin, Dramaturgie: Jürgen Otten, Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

Premiere: Samstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 1.11.2016, 5.11.2016, 23.11.2016, 25.11.2016, 4.12.2016, 9.12.2016, 31.12.2016 15.00 Uhr und 19.30 Uhr, 22.1.2017, 16.2.2017, 9.3.2017, 19.3.2016, 16.4.2016, 22.4.2016, 6.5.2016, 14.6.2016

Kostprobe: Dienstag, 25. Oktober, 19 Uhr,18.45 Uhr Einführung,

Jacques Offenbach Grabstätte © IOCO

Jacques Offenbach Grabstätte © IOCO

Jacques Offenbach ist ebenso bekannt für seinen parodistischen Witz wie für seine eingängig mitreißende Musik. Eines seiner raffiniertesten Werke und wahrscheinlich seine bissigste Opéra bouffe ist Die Großherzogin von Gerolstein: eine Parodie auf säbelrasselnden Militarismus, gespickt mit stichelnden Frivolitäten und dabei voller charmanter Melodien.

Die Geschichte ist herrlich grotesk, eine augenzwinkernde Parabel über jene Unzulänglichkeiten, die den Menschen sein ganzes Leben lang begleiten. In ihrem Zentrum stehen Fritz, ein gemeiner Soldat, und die Großherzogin eines fiktiven Staatsgebildes, eine durch und durch distinguierte Dame, die aber zwei Schwächen hat: Sie liebt das Militär und junge, schneidige Männer. Männer wie Fritz. Und weil sie diesen Fritz besonders ins Herz geschlossen hat, ernennt sie ihn kurzerhand zum General – gegen den Widerstand der (leicht vertrottelten) Militärs, die deshalb zum Gegenangriff blasen …

Fritz kommt am Ende mit einem blauen Auge davon und kriegt zudem, was er von Anfang wollte: seine geliebte Wanda. Die Großherzogin hingegen geht leer aus, trägt dies aber mit überaus liebenswerter Noblesse und umgeben von zauberhaft-leichter Musik.

Staatstheater Kassel / Belinda Williams © N. Klinger / Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel / Belinda Williams © N. Klinger / Staatstheater Kassel

Am Samstag, 29. Oktober, feiert „Die Großherzogin von Gerolstein“ unter der musikalischen Leitung von Alexander Hannemann Premiere am Staatstheater Kassel. Regie führt Adriana Altaras, die zuletzt hier den „Barbier von Sevilla“ und „Die Entführung aus dem Serail“ inszeniert hat. Mitwirkende der Premiere sind Belinda Williams als Großherzogin, Gideon Poppe als Fritz, Jaclyn Bermudez als Wanda, Tobias Hächler als Paul, Daniel Holzhauser als Baron Puck und Bernhard Modes als Nepumuk und Baron Grog. Außerdem dabei: der Opernchor und Tänzer des Tanzensembles.

Premiere: Samstag, 29. Oktober, 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 1.11.2016, 5.11.2016, 23.11.2016, 25.11.2016, 4.12.2016, 9.12.2016, 31.12.2016 15.00 Uhr und 19.30 Uhr, 22.1.2017, 16.2.2017, 9.3.2017, 19.3.2016, 16.4.2016, 22.4.2016, 6.5.2016, 14.6.2016

Kostprobe am Dienstag, 25. Oktober:6,50 Euro Eintritt, öffentliche Bühnen-Orchester-Probe. Beginn 19 Uhr, um 18.45 Uhr findet eine Einführung statt.

—| Pressemeldung Staatstheater Kassel |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, DOR Spielplan November 2016

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

DOR:  Oper und Ballett am Rhein – November 2016

Düsseldorf / Hänsel und Gretel © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Düsseldorf / Hänsel und Gretel © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Im November 2016: … gibt es in beiden Spielstätten der Deutschen Oper am Rhein ein abwechslungsreiches Programm, das vor allem für Familien viel zu bieten hat. Premiere feiert das Mitmach­Projekt Lost in the Forest am Mittwoch, 9. November, um  11.00 Uhr, im Opernhaus Düsseldorf und am Freitag, 25. November, um 18.00 Uhr, im Theater Duisburg. Fast ein Jahr lang waren junge Theater­ und Musikenthusiasten für dieses große Bühnenspektakel Hänsel und Gretel auf der Spur. Das Ergebnis ist eine Adaption der beliebten Märchenoper von Engelbert Humperdinck, bei der sich niemand im Wald verirrt: Das Abenteuer lauert nämlich mitten in der Großstadt und ist dennoch ziemlich verhext. Erste Einblicke in das neue Mitmach­Format bietet die Familienopernwerkstatt zu Lost in the Forest bei freiem Eintritt am Mittwoch, 2. November, im Opernhaus Düsseldorf und am Mittwoch, 23. November, im Theater Duisburg, Beginn ist jeweils um 17.00 Uhr.

Humperdincks beliebter Märchenopern­Klassiker Hänsel und Gretel nach der legendären Inszenierung von Andreas Meyer­-Hanno aus dem Jahr 1969 darf im Winterprogramm selbstverständlich nicht fehlen. Am Freitag,  11. November, um 18.00 Uhr, feiert die Familienoper Wiederaufnahme im Opernhaus Düsseldorf, im Theater Duisburg ist die Opernadaption nach dem bekannten Märchen der Brüder Grimm am Samstag, 10. Dezember, um  18.00 Uhr, zum ersten Mal zu erleben.  Der Opernbaukasten mit KiKA­Moderator Malte Arkona geht in die zweite Runde: In dieser Folge wird es darum gehen, was in einem Opernhaus hinter den Kulissen passiert. Regisseurin Esther Mertel geht oft gestellten Fragen auf den Grund: Was arbeitet eigentlich genau ein Opernintendant? Wie entsteht ein Spielplan? Und wie fühlt sich ein Sänger, der für eine Partie oder ein festes Engagement vorsingen muss? Das und etliches anderes hinter den Kulissen, worauf nicht nur Kinder neugierig sind, gibt es im Opernbaukasten – Folge 2 zu entdecken. Premiere im Opernhaus Düsseldorf ist am Sonntag, 6. November, um 11.00 Uhr.

Düsseldorf / DOR_Die Schneekönigin © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Düsseldorf / DOR_Die Schneekönigin © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Nach der stürmisch gefeierten Uraufführung im Frühjahr 2016 kehrt Marius Felix Langes Familienoper Die Schneekönigin auf die Düsseldorfer Bühne zurück. Phantasievolle Bilder entführen Zuschauer ab sechs Jahren mit Gerda und Kay, den jungen Helden aus Andersens Märchen, in die eisige Welt der Schneekönigin. Der Familienvorstellung am Freitag, 25. November, um 18.00 Uhr folgt eine Schulvorstellung am Dienstag,  29. November, um 11.00 Uhr. Im Dezember stehen jeweils zwei weitere Familien­und Schulvorstellungen auf dem Spielplan. Im Theater Duisburg ist Die Schneekönigin am Donnerstag, 10. November, um 11.00 Uhr, zum vorerst letzten Mal zu erleben.

Am Freitag, 11. November, um 19.30 Uhr öffnet sich im Theater Duisburg der Vorhang für Otto Nicolais komisch fantastische Oper Die lustigen Weiber von Windsor. Präzise und witzig inszeniert von Dietrich W. Hilsdorf, fasziniert das Stück auch durch die großzügigen, stimmungsvoll ausgestalteten Bühnenräume von Dieter Richter und die historisch anmutenden Kostüme von Renate Schmitzer. Einblicke in das Stück und die Regie gibt bei freiem Eintritt die Opernwerkstatt zu Die lustigen Weiber von Windsor am Donnerstag, 3. November, 18.00 Uhr, im Theater Duisburg.

Erste Live ­Einblicke in die nächste Operettenproduktion, Franz Lehárs Der Graf von Luxemburg gibt die Opernwerkstatt am 21. November, um 18.00 Uhr, im Opernhaus Düsseldorf. Dramaturg und Regieteam erläutern Hintergründe zum Stück und zum Konzept, und im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, eine Bühnenprobe zu erleben – alles bei freiem Eintritt und ohne Voranmeldung. Premiere feiert Der Graf von Luxemburg im Opernhaus Düsseldorf am Samstag, 3. Dezember, und im Theater Duisburg am Donnerstag, 22. Dezember, jeweils um 19.30 Uhr.

Ballett am Rhein
An zwei Samstagen kommt im November im Opernhaus Düsseldorf das Ballettprogramm b.26 auf die Bühne: Am  19. November und am 26. November, jeweils um 19.30 Uhr, führt das Ballett am Rhein seine Zuschauer durch 175 Jahre Ballettgeschichte: Auf ein virtuoses Tanzfest aus Balletten von August Bournonville lässt Martin Schläpfers preisgekrönte Compagnie mit Antony Tudors „Dark Elegies“ ein Ritual tief berührender Trauer folgen, um das Programm mit Terence Kohlers Ballett „One“ zu Brahms’ Sinfonie Nr. 1 zu beenden.

Im Theater Duisburg ist am Dienstag, 1. November, um 18.30 Uhr sowie am Samstag, 5. und am Mittwoch, 16. November, um jeweils 19.30 Uhr Martin Schläpfers jüngstes Ballettprogramm – b.29 – zu erleben. Es zeigt mit „Mozartiana“ ein Stück des großen Meisters der Neoklassik, George Balanchine, eine Uraufführung von Martin Schläpfer –„Konzert für Orchester“ zum gleichnamigen Stück von Witold Lutoslawski – und das parodistische Ballett „The Concert“ von Jerome Robbins.

Felix Mendelssohn Bartholdy © IOCO

Felix Mendelssohn Bartholdy © IOCO

Symphoniker im Foyer – auch für Menschen mit Demenz und deren Begleitung
Am Sonntag, 27. November, um 11.00 Uhr, stehen Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann im musikalischen Fokus der Symphoniker im Foyer. Beide Komponisten waren Düsseldorf verbunden und haben mit ihrem Wirken als Musikdirektoren das kulturelle Leben der Stadt mitgeprägt. Von Mendelssohn sind sein frühes Streichoktett Es­Dur und das Beethoven gewidmete Streichquartett a­Moll zu hören. Erweitert wird das Programm durch Schumanns und Mendelssohns für Männerchor geschriebene Lieder, präsentiert vom Vokalensemble „Globus Vocalis“. Zu diesem Foyerkonzert sind auch Menschen mit Demenz und ihre Begleitung herzlich eingeladen. Sie treffen sich bereits um 10.00 Uhr und erhalten eine Einführung in das Programm. Eine vorherige Anmeldung ist unbedingt erforderlich. Anmeldung und weitere Informationen bei telefonischer Reservierung unter 0211.89 25 211 und im Opernshop Düsseldorf. Eintritt 12,00 Euro – für die Begleitperson dementiell Erkrankter ist der Eintritt frei. PMDOR

Mittwoch  02.11. – 17.00 Uhr
Familienopernwerkstatt: „Lost in the Forest“Hänsel und Gretel auf der Spur im Opernhaus Düsseldorf


Do 03.11. – 18.00 Uhr
Opernwerkstatt: „Die lustigen Weiber von Windsor“ im Theater Duisburg


So 06.11. – 11.00 Uhr
Premiere: Der Opernbaukasten – Folge 2. Oper entdecken mit Malte Arkona im
Opernhaus Düsseldorf


So 06.11. – 18.30 Uhr
Wiederaufnahme: „Die Entführung aus dem Serail“ im Opernhaus Düsseldorf


Mi 09.11. – 11.00 Uhr
Premiere Opern­Mitmachprojekt: Lost in the Forest – Hänsel und Gretel auf der
Spur im Opernhaus Düsseldorf


Fr 11.11. – 19.30 Uhr
Opernpremiere: Die lustigen Weiber von Windsor im Theater Duisburg


Fr 11.11. – 18.00 Uhr
Wiederaufnahme: Hänsel und Gretel im Opernhaus Düsseldorf


Sa 19.11. – 19.00 Uhr
Benefiz­Gala: DRK­Gala 2016 im Theater Duisburg


Mo 21.11. – 18.00 Uhr
Opernwerkstatt: Der Graf von Luxemburg im Opernhaus Düsseldorf


Mi 23.11. – 17.00 Uhr
Familienopernwerkstatt: Lost in the Forest im Theater Duisburg


Fr 25.11. – 18.00 Uhr
Premiere Opern­Mitmachprojekt: Lost in the Forest – Hänsel und Gretel auf der
Spur im Theater Duisburg


Fr 25.11. – 18.00 Uhr
Wiederaufnahme Familienoper: Die Schneekönigin im Opernhaus Düsseldorf


So 27.11. – 11.00 Uhr
Symphoniker im Foyer: Düsseldorfer Komponisten im Opernhaus Düsseldorf

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Frankfurt, Papageno Musiktheater, PREMIERE – Die lustigen Weiber von Windsor von Otto Nicolai, 15.04.2016

April 14, 2016 by  
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Papageno Musiktheatheater

Papageno Musiktheater © Papageno Musiktheater

Papageno Musiktheater © Papageno Musiktheater

 Die lustigen Weiber von Windsor  von Otto Nicolai
Premiere Freitag, 15. April um 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen 16.4.2016; 23.4.2016; 30.4.2016; 7.5.2016; 14.5.2016; 21.5.2016; 9.7.2016
Papageno Musiktheater am Palmengarten

Papageno Musiktheater / Die lustigen Weiber von Windsor © Cornelius Malerczyk

Papageno Musiktheater / Die lustigen Weiber von Windsor © Cornelius Malerczyk

Das Papageno Musiktheater zeigt ab dem 15. April erstmals die musikalische Komödie Die lustigen Weiber von Windsor nach der gleichnamigen Oper und mit Musik von Otto Nicolai.

Papageno Musiktheater / Die lustigen Weiber von Windsor © Cornelius Malerczyk

Papageno Musiktheater / Die lustigen Weiber von Windsor © Cornelius Malerczyk

Am 15. April um 19:30 Uhr feiern Die lustigen Weiber von Windsor Premiere im Papageno Musiktheater am Frankfurter Palmengarten. Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein und Pari Samar inszenieren diese komisch-phantastische Oper mit Musik von Otto Nicolai als musikalische Komödie. Das im Jahr 1849 uraufgeführte Werk basiert literarisch auf der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare, dessen Todestag sich in diesem Jahr zum 400. Mal jährt. Das Libretto stammt von Salomon Hermann Mosenthal, einem Wiener Pädagogen und Bühnenautor. Bereits in Italien hatte sich Nicolai mit der Idee einer Oper nach Shakespeares Lustigen Weibern von Windsor befasst, in der sich italienischer Belcanto und deutsche Gefühlstiefe verbinden sollten. In Wien schrieb Nicolai, basierend auf der Schlegel-Tieck-Übersetzung erste Entwürfe.  Shakespeares Lustspiel hatte zuvor bereits Dittersdorf, Salieri und Michael William Balfe zu Opern inspiriert.

Papageno Musiktheater / Die lustigen Weiber von Windsor © Cornelius Malerczyk

Papageno Musiktheater / Die lustigen Weiber von Windsor © Cornelius Malerczyk

Die Rolle des adeligen Lebemanns Sir John Falstaff übernimmt Theaterleiter Hans-Dieter Maienschein. Das musikalische Arrangement stammt von Ingmar Sonnenmoser, die Leitung des Papageno-Kammerensembles übernimmt Seung-Jo Cha. Für die Ausstattung zeichnet sich Annette Finze verantwortlich. Zur Premiere werden viele Ehrengäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft erwartet. So zählen beispielsweise Stadträtin Prof. Dr. Daniela Birkenfeld, Stadtrat Dr. Bernd Heidenreich, Fernsehmoderator und Journalist Rainer Holbe sowie Tourismus-Chef Thomas Feda zu den Gästen des Abends.

Musikalische Komödie nach der gleichnamigen Oper und mit Musik von Otto Nicolai

Sir John Falstaff durchlebt harte Zeiten und fürchtet, sein bequemes Leben aufgeben zu müssen, falls es ihm nicht gelingt, Geld aufzutreiben. Er hofft darauf, die Aufmerksamkeit zweier Damen aus Windsor zu erlangen, Frau Fluth und Frau Reich, indem er ihnen zwei (identische) Liebesbriefe schreibt. So wird er in die Gesellschaft zweier schöner Frauen kommen, die zufälligerweise auch noch reiche Ehemänner haben.

Da ist er allerdings an die Falschen geraten. Gemeinsam mit den Dorfbewohnern schmieden die Damen einen Plan um dem dicken Tunichtgut eine Lehre zu erteilen. Gemeinsam locken sie ihn bei Mondaufgang in den Wald und erscheinen ihm als Elfen, Insekten und Geister verkleidet…

Inszenierung:                                     Hans-Dieter Maienschein und Pari Samar
Produktionsleitung:                               Hans-Dieter Maienschein
Musikalische Leitung:                           Seung-Jo Cha
Musik-Arrangement:                            Ingmar Sonnenmoser
Bühne / Kostüme:                                 Annette Finze
Technische Leitung:                             John P. Foerster

Personen:
Sir John Falstaff                     Hans-Dieter Maienschein
Herr Reich                             Jörg Schäfer
Herr Fluth                               Sven Marko Schmidt
Frau Fluth                               Semira Samar
Frau Reich                              Renate Maienschein
Fenton                                    Burkhard Solle
Jungfer Anna Reich               Sue Voges
Junker Spärlich                      Erich Pantaleon Bro-Larsen
Dr. Cajus                                Markus Wedde
Diener                                    Nils Thalmann

Kammermusik-Ensemble:
Seung-Jo Cha (Musikalische Leitung und Klavier)
Stany Anders (Geige), Sabine Munkelt (Cello)
Don Hein (Bass), Ingmar Sonnenmoser (Arrangement und Klarinette)

—| Pressemeldung Papageno Musiktheater Frankfurt |—

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