Köln, Oper Köln, Opern-Air zum Saisonauftakt 2019.20, 15.09.2019

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Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Saisonauftakt  2019/20 –  Opern-Air  und  Mehr

Familienfest mit  Zauberflöte, Carmen, Fledermaus ….

Nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit 2018.19 startet die Oper Köln am 15. September 2019 im StaatenHaus in die neue Saison. Ab 12 Uhr öffnen wir die Türen zum großen Familienfest: Groß und Klein erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit spielerischen Einführungen in unsere diesjährigen Kinderopern-Produktionen und Ausflügen hinter die Kulissen der Oper Köln. Neben dem vielfältigen Rahmenprogramm wie einer Kostümversteigerung und einer Opern-Rallye werden anhand von Mozarts Die Zauberflöte Einblicke in die Arbeit der Kinderoper Köln geboten. Zahlreiche Partner der Oper Köln sowie Kölner Kultureinrichtungen sind wie bereits in den vergangenen Jahren mit Infoständen vor Ort vertreten.

Am Abend des 15. September 2019 eröffnen wir um 18 Uhr die Spielzeit offiziell mit der Premiere unseres ersten Opern-Air am Tanzbrunnen! Genießen Sie einen einzigartigen Abend mit dem exquisiten Ensemble, dem Internationalen Opernstudio und dem Chor der Oper Köln sowie dem Gürzenich-Orchester Köln, unter der Leitung des Wiener Opern- und Operettenspezialisten Alfred Eschwé. Dargeboten werden Ausschnitte u. a. aus Die Fledermaus von Johann Strauß, Orpheus in der Unterwelt und Hoffmanns Erzählungen vom Geburtstagskind Jacques Offenbach, Carmen von Georges Bizet und viele mehr. Zum Familienfest im StaatenHaus sowie zum Opern-Air am Tanzbrunnen am Sonntag, den 15. September 2019

So., 15. September › 18 Uhr

Auszug aus dem Programm

JOHANN STRAUSS »Die Fledermaus«
JACQUES OFFENBACH »Hoffmanns Erzählungen«
› »Barcarole«, »Leise tönt meiner Stimme Klang«, »Klein Zack«
JACQUES OFFENBACH »Orpheus in der Unterwelt«
› »Cancan«
FRANZ LEHÁR »Das Land des Lächelns«
› »Dein ist mein ganzes Herz«
GEORGES BIZET »Carmen«
› »Habanera«, »Schmugglerquintett«
JULES MASSENET »Manon«
› »Gavotte«
WOLFGANG AMADEUS MOZART »Die Zauberflöte«
› »Der Hölle Rache«, »Ein Mädchen oder Weibchen«
WOLFGANG AMADEUS MOZART »Don Giovanni«
› »Champagnerarie«
GIACOMO PUCCINI »Turandot«
› »Nessun dorma«
ANTONÍN DVO?ÁK »Rusalka«
› »Lied an den Mond«
HECTOR BERLIOZ »Le Carnaval romain« (Gürzenich-Orchester Köln)
GIUSEPPE VERDI »Nabucco«
› »Va, pensiero« (Gefangenenchor) (Chor der Oper Köln)

Musikalische Leitung Alfred Eschwé,  U.a. mit Adriana Bastidas-Gamboa / Claudia Rohrbach / Matthias Hoffmann / Martin Koch / Internationales Opernstudio / Chor der Oper Köln / Gürzenich – Orchester Köln

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Essen, Philharmonie Essen, Götz Alsmann huldigt Offenbach, 23.06.2019

Juni 11, 2019 by  
Filed under Philharmonie Essen, Pressemeldung

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Goetz Alsmann © EMI Jerome Bonnet

Philharmonie Essen / Goetz Alsmann
© EMI Jerome Bonnet

Götz Alsmann huldigt Jacques Offenbach

Sommernachtstraum

 Sonntag, 23. Juni 2019, um 18 Uhr

Götz Alsmann schlüpft in die Rolle von Jacques Offenbach: Den 200. Geburtstag des Komponisten feiert die Philharmonie Essen am Sonntag, 23. Juni 2019, um 18 Uhr (Ende gegen 23 Uhr) mit dem facettenreichen Themenabend Ein Sommernachtstraum, der diesmal unter dem Motto Offenbachs Erzählungen steht. In einem dreiteiligen Programm im Alfried Krupp Saal und zwei jeweils einstündigen Pausen stellen Musiker, Sänger und Schauspieler die Künstlerpersönlichkeit Jacques Offenbach und dessen Werk in den Mittelpunkt.

Jacques Offenbach Grab in Montmartre © IOCO

Jacques Offenbach Grab in Montmartre © IOCO

Der Abend beginnt mit Arien, Duetten und Orchesterstücken aus dem reichhaltigen Bühnenschaffen des Komponisten: Im ersten Teil präsentieren die Sopranistin Olga Pudova, der Tenor Julien Behr und das WDR Funkhausorchester unter der Leitung von Enrico Delamboye Höhepunkte unter anderem aus den Operetten La Vie parisienne, Orpheus in der Unterwelt und La belle Hélène sowie aus der Oper Hoffmanns Erzählungen. Mit seinen satirischen und hintergründigen „Opéra bouffes“, die man zwar heute Operetten nennt, aber schon damals mit nichts anderem zu vergleichen waren, beherrschte der in Köln geborene Komponist die Pariser Bühnen. Im zweiten Teil wird dann Offenbach selbst in Erscheinung treten – verkörpert vom Musiker und Entertainer Götz Alsmann, unterstützt von den Schauspielern Ingrid Domann und Carl Bruchhäuser. Sie lassen das Publikum an einem Tag im Leben des Künstlers teilhaben. Im dritten Teil schließlich kommt Offenbachs einaktige Operette Un mari à la porte (Ein Ehemann vor der Tür) in einem neuen, frischen Arrangement zur Aufführung. Zu erleben sind Bettina Ranch als Susanne, Giulia Montanari als Rosine, Erik Slik als Florian Specht, Zhive Kremshovski als Martin Preller sowie ein Kammerensemble der Essener Philharmoniker unter der Leitung von Heribert Feckler. Für die szenische Umsetzung des zweiten und dritten Teils ist der Regisseur Sascha Krohn verantwortlich.

In zwei einstündigen Pausen besteht die Möglichkeit, das charmante Pausenprogramm zu genießen oder sich im benachbarten Restaurant „Philharmonie Club“ – untermalt von französischer Salonmusik – kulinarisch verwöhnen zu lassen (erste Pause ca. 19 bis 20 Uhr; zweite Pause ca. 21 bis 22 Uhr; Tischreservierung unter Tel. 0201 / 8122 8610).

Der Themenabend „Ein Sommernachtstraum“ steht seit 2011 in nahezu jeder Spielzeit als sommerlicher Höhepunkt auf dem Programm der Philharmonie Essen. Jeder „Sommernachtstraum“ hat seinen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt, der mit unterschiedlichen konzertanten und theatralischen Darstellungsformen erlebbar wird.

Karten (Einheitspreis: € 28,00) und Infos unter T 02 01 81 22-200 und www.philharmonie-essen.de.

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere ORPHEUS IN DER UNTERWELT, 07.06.2019

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

ORPHEUS IN DER UNTERWELT
Jacques Offenbach

PREMIERE Fr. 07.06.19, 19:30 Uhr, Stadttheater

Originaltitel Orphée aux Enfers / Libretto von Hector Crémieux und Ludovic Halévy / Textfassung von Nadja Loschky, Anne Christine Oppermann und Gregor Rot unter der Verwendung der deutschen Textfassung von Ludwig Kalisch / Frank Harders- Wuthenow / In deutscher Sprache

Musikalische Leitung Gregor Rot Inszenierung Nadja Loschky Bühne und Kostüm Timo Dentler, Okarina Peter Choreografie Ivica Novakovic Dramaturgie Anne Christine Oppermann Choreinstudierung Hagen Enke Mit Nohad Becker // Katja Brenner // Orsolya Ercsényi // Cornelie Isenbürger // Alexander Kaimbacher // Yoshiaki Kimura // Caio Monteiro // Nienke Otten / Daniel Pataky // Lorin Wey // Thomas Wolff // Mitglieder von E-Motion // Statisterie des Theaters Bielefeld // Bielefelder Opernchor / Bielefelder Philharmoniker

Eine Liebe, so groß, dass sie über den Tod hinausreicht. Eine Musik, so ergreifend, dass sie Naturgesetze außer Kraft setzt. Der antike Mythos um den treuen Sänger Orpheus, der in das Totenreich hinabstieg, um seine verstorbene Geliebte zurückzufordern, ist einfach wunderschön. Zu schön, um wahr zu sein, dachte sich Jacques Offenbach im Jahr 1858 und entwarf eine alternative Erzählung, die gleichermaßen die mythische Gattentreue wie auch die zeitgenössische Gesellschaft in ein satirisches Licht rückte. Rechtzeitig zu Offenbachs 200. Geburtstag im Juni 2019 kommt das Werk in einer eigens für Bielefeld erstellten Fassung im Stadttheater auf die Bühne.

Die Ehe ist wahrlich kein Zuckerschlecken! Am liebsten würden Orpheus und Eurydike ihren Bund fürs Leben schleunigst annullieren lassen, wenn dann nicht so ein Skandal drohte. Und Orpheus’ konservative Mama pocht sowieso auf der Einhaltung des Satzes: Bis dass der Tod euch scheidet. Insofern passt es allen eigentlich ganz gut, dass sich Eurydikes Geliebter als Gott der Unterwelt zu erkennen gibt, sie bei einem außerehelichen Schäferstündchen kurzerhand umbringt und in sein Reich entführt. Nur sein großer Bruder Jupiter findet das sehr ärgerlich, hatte er doch auch ein Auge auf die sinnenfreudige, göttlichen Besuchern nicht abgeneigte Erdentochter geworfen. Im brüderlichen Konkurrenzkampf greift Jupiter zu unlauteren Mitteln und manipuliert Orpheus dahingehend, dass er im Olymp seine ungeliebte Gattin zurückfordert. Nun kann Jupiter als höchster der Götter dieser Entführung offiziell nachgehen, ohne das Misstrauen seiner eigenen Gattin zu erregen. Nur allzu gern nutzen die durch ihren ewigen Dienst gelangweilten Götter diesen Anlass zu einem Betriebsausflug in die Unterwelt, um sich an diesem reizvoll verrufenen Ort selbst ein Bild der Lage zu machen.

Es soll Jacques Offenbachs Traum gewesen sein, »eine Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit zur Bekämpfung der Langeweile zu gründen«. Orpheus in der Unterwelt mit seinen intelligenten Seitenhieben auf die Antike, aberwitzig grotesken Nummern wie dem Fliegenduett oder natürlich seinem Markenzeichen, dem als Höllen-Cancan berühmt gewordenen Galop infernal, dürfte sicherlich ein Kassenschlager unter den Versicherungspolicen gegen Langweile sein. Doch geht das Stück weit über bloße Unterhaltung und Parodie hinaus. Obwohl durchdrungen vom Geist ironischer Respektlosigkeit, zeichnet Offenbach hier ein liebevolles Bild einer Gesellschaft, die auf allen Ebenen vom Frust über das Vorhandene und dem Begehren nach dem (vermeintlich besseren) Fehlenden angetrieben wird. Selbst der Rausch droht so permanent in die Revolte umzuschlagen. Offenbachs sezierend genauer Blick zeigt die Zeitlosigkeit auf von menschlichen Sehnsüchten, Machtverhältnissen und Doppelmoral von der Antike über das Zweite Kaiserreich bis hin zur Gegenwart.

Und nichts beweist die bürgerliche Doppelmoral wohl besser, als dass sich der exorbitante Erfolg von Offenbachs Operette erst einstellte, nachdem ein Kritiker sich bitterlich über deren Lasterhaftigkeit beklagte …

Nadja Loschky und ihrem Team war es wichtig, Orpheus in der Unterwelt auch vom letzten Rest altertümlicher Behäbigkeit zu befreien, die durch einige ältere deutsche Übersetzungen transportiert wird. Sanft modernisiert und dem Ensemble auf den Leib geschrieben, verstellt so nichts den Blick auf die absurde Komik, aber auch tiefe Melancholie von Offenbachs Erfolgsstück. Als immer neue Varianten des Ewiggleichen präsentierten sich Erde, Himmel und Hölle im Bühnenbild von Timo Dentler und Okarina Peter, Sehnsuchtsorte nur für diejenigen, die noch nie dort waren. Wohin kann sich der Mensch noch wenden, wenn er die Götterwelt entzaubert hat? Daniel Pataky wird als Orpheus nicht nur seine Qualitäten als Sänger, sondern auch als Geiger unter Beweis stellen. Seine aufreizende Ehefrau Eurydike, verkörpert von Cornelie Isenbürger, weckt nicht nur die Begierde des Höllenfürsten Pluto (Lorin Wey), sondern auch die seines großen Bruders Jupiter. Nach seinen umjubelten Auftritten als Loge (Das Rheingold) und Aschenbach (Death in Venice) kehrt Alexander Kaimbacher als oberster Gott nach Bielefeld zurück. Die gelangweilten Götter Venus (Nienke Otten), Diana (Nohad Becker), Cupido (Yoshiaki Kimura) und Mercurio (Caio Monteiro) kann Jupiter allerdings nur mit Hilfe seiner Gattin Juno, dargestellt von der Schauspielerin Katja Brenner, unter Kontrolle halten. Dass eine missgünstige Schwiegermutter die Ehe bereits zur Hölle auf Erden machen kann, beweist Orsolya Ercsényi, die ihren Orpheus unter der Fuchtel hat. In diesem – trotz vieler Götter – allzu menschlichem Chaos bewahrt nur Styx, in Gestalt von Thomas Wolff, einen kühlen Kopf und einen klaren Blick auf Allgemein-Überzeitliches. Der Bielefelder Opernchor und die Bielefelder Philharmoniker spielen unter der Leitung von Gregor Rot.

Weitere Termine 12.06. // 23.06. // 04.07. // 06.07. Wiederaufnahme 05.10.
Karten 0521 51 54 54 // www.theater-bielefeld.de

MUSIKALISCHE LEITUNG
Der österreichische Dirigent Gregor Rot wurde in Wien geboren und studierte dort Gesang, Cembalo sowie Dirigieren bei Georg Mark. Noch während des Studiums übernahm er die musikalische Leitung der Sommerfestspiele Röttingen (Taubertal, Franken). 2008/09 fuhr er als Cembalist und Assistent für Così fan tutte und Le nozze di Figaro nach Venezuela zum Simón Bolivar Youth Orchestra. Es folgte eine Einladung als Gastdozent für Gesang und Deutsches Lied nach Caracas. Erste Engagements führten Gregor Rot zum Schönbrunner Schlossorchester, dem Leipziger Sinfonieorchester sowie als Assistent an die Opéra national du Rhin in Straßburg. Seine Theaterlaufbahn begann er am Südthüringischen Staatstheater Meiningen als Repetitor mit Dirigierverpflichtung und leitete bereits in seiner ersten Spielzeit fast 50 Vorstellungen (darunter Richard Wagners Rienzi). Nach zwei Jahren stieg er in Meiningen zum 2. Kapellmeister auf und dirigierte ein umfangreiches Repertoire in Musiktheater und Ballett. Für die überregional beachtete deutsche Erstaufführung der kasachischen Nationaloper Abai übernahm er die Einstudierung und die Umarbeitung des musikalischen und textlichen Materials für die Meininger Aufführung. 2013 bis 2017 war Gregor Rot 1. Kapellmeister des Mecklenburgischen Staatstheaters Schwerin und dirigierte dort u. a. die Premieren von Aida, The Rake’s Progress, Die Verkaufte Braut, Die Zauberflöte, Jake Heggies Dead Man Walking und zahlreiche Konzerte. Gastdirigate führten ihn u. a. an die Theater Duisburg, Würzburg, Regensburg und Eisenach. 2016 gab Gregor Rot sein Debüt beim Bruckner Orchester im Brucknerhaus Linz und dem Wuppertaler Sinfonieorchester in der Historischen Stadthalle Wuppertal. Seit 2017 ist er 1. Kapellmeister des Theaters Bielefeld und der Bielefelder Philharmoniker.

INSZENIERUNG
Nadja Loschky studierte Musiktheaterregie an der HfM »Hanns Eisler« in Berlin. Parallel zu ihrem Studium assistierte sie Hans Neuenfels und arbeitete als freie Regisseurin an den Städtischen Bühnen Osnabrück. An diesem Theater entstanden in den folgenden Jahren unter ihrer Regie auch erste Inszenierungen im Bereich Kinder- und Jugendtheater. 2006 wurde ihre Interpretation von Frieds Monooper Das Tagebuch der Anne Frank zum Theatertreffen der Jugend nach Berlin eingeladen. Es folgten weitere Engagements, unter anderem am Staatstheater Kassel. Im Anschluss an ihre praktische Diplomprüfung 2009 inszenierte Nadja Loschky Verdis La Traviata und Rossinis Der Barbier von Sevilla an den Städtischen Bühnen Osnabrück sowie Faust von Charles Gounod am Staatstheater Kassel. 2011 debütierte sie mit der Uraufführung der Familienoper Mikropolis von Christian Jost an der Komischen Oper Berlin. Im Jahr 2012 entstanden Inszenierungen von Brittens A Midsummer Night’s Dream am Staatstheater Kassel, Mozarts Entführung aus dem Serail am Theater Heidelberg sowie der Familienoper Die Schatzinsel (Frank Schwemmer) am Opernhaus Zürich, denen 2013 Verdis Simon Boccanegra am Theater Aachen und Händels Alcina am Luzerner Theater folgten. 2014 führte sie Mozarts Così fan tutte erneut ans Theater Heidelberg und mit Madama Butterfly inszenierte sie am Theater Bielefeld ihre erste Puccini-Oper. Für diese Produktion wurde sie 2015 mit dem Götz-Friedrich-Preis ausgezeichnet. Im selben Jahr arbeitete sie erneut am Opernhaus Zürich und brachte Christian Josts Rote Laterne zur Uraufführung. Anschließend inszenierte sie Boieldieus selten gespielte Oper La dame blanche am Oldenburgischen Staatstheater und Mozarts Le nozze di Figaro am Theater Heidelberg. 2016 präsentierte sie sich erneut am Luzerner Theater,
diesmal mit einer Interpretation von Bellinis Oper Norma. Für ihre im gleichen Jahr entstandene Produktion Death in Venice von Benjamin Britten am Theater Bielefeld erhielt sie im Jahresheft der Fachzeitschrift »Opernwelt« eine Nominierung in der Kategorie »Beste Regie«.

Zu Beginn der Spielzeit 2016/17 inszenierte sie Verdis Macbeth am Oldenburgischen Staatstheater, dem Zingarellis Giulietta e Romeo am Barocktheater Schwetzingen folgte. Mit Monteverdi L’incoronazione di Poppea kam es im Frühjahr 2017 zu einer weiteren Arbeit am Theater Bielefeld, 2018 gab sie ihr Regiedebüt an der Oper Graz mit Ariane et Barbe-Bleue von Paul Dukas. In derselben Spielzeit wurde Nadja Loschky Hausregisseurin am Theater Bielefeld, wo sie Rihms Jakob Lenz inszenierte und dort im Anschluss die Spielzeit 2018/19 mit Verdis La Traviata eröffnete. Im Frühjahr 2019 debütierte sie an der Oper Köln mit Dvoraks Märchenoper Rusalka. Neben ihrer Regietätigkeit ist sie projektbezogen auch als Dozentin an der Hochschule für Musik »Hanns Eisler« sowie der »UDK« Berlin tätig. Nadja Loschky übernimmt ab der Spielzeit 2019/20 die künstlerische Leitung des Musiktheaters am Theater Bielefeld.

BÜHNE UND KOSTÜME
Timo Dentler, geboren in Ulm, studierte von 1990 bis 2000 Bühnenbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kneidl, dessen Meisterschüler er 1999 wurde. 1996 erhielt er den Markus-Lüpertz-Preis der Kunstakademie Düsseldorf. Erste Engagements führten ihn von 1992 bis 1998 als Bühnenbild- und Kostümbildassistent ans Berliner Ensemble, an die Oper Frankfurt, die Wiener Festwochen und die Münchner Kammerspiele. Er arbeitete in der Zeit u. a. eng mit Peter Zadek und Peter Palitzsch zusammen. Seit 1999 arbeitet Timo Dentler international als Bühnen- und Kostümbildner für Häuser wie die Staatsoper Stuttgart, das Zürcher Schauspielhaus, die Bregenzer Festspiele, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Nürnberg, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Kölner Schauspielhaus, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Centraltheater Leipzig, das Staatstheater Mainz, das Staatstheater Wiesbaden sowie die Theater in Darmstadt, Magdeburg, Augsburg, Bremen, Bern, Luzern, Freiburg, Cottbus und Osnabrück.

Seit 2002 verbindet ihn eine enge Zusammenarbeit mit Okarina Peter, mit der er gemeinsam 2009, 2011, 2013 und 2016 von der Fachzeitschrift Opernwelt als bester Bühnenbildner und 2011 und 2016 als bester Kostümbildner nominiert wurde. An der Staatsoper Stuttgart unter Klaus Zehelein stattete er Moskau Tscherjomuschki von Schostakowitsch, Mario und der Zauberer, Die Reisende Ceres von Haydn sowie Aeneas in Kartago aus. Am Theater Bielefeld entstanden u. a. die Bilder zu Viaggio a Reims, Oedipe von Enescu, Tristan und Isolde, Le nozze di Figaro, L’arbore di Diana, Don Pasquale, Falstaff sowie Ruslan und Ludmilla, am Theater Freiburg Le Negres, für die Bregenzer Festspiele Brittens Paul Bunyan sowie für das Staatstheater Mannheim Catone in Utica. Für den Regisseur Immo Karaman entwarf er Bühnenbilder und Kostüme für die Produktionen Die Bestmannoper (Theater Osnabrück), Prova di Orchestra (Oper Bern), Nabucco (Staatstheater Nürnberg), Aida (Staatstheater Wiesbaden) sowie Die Liebe zu den drei Orangen (Staatstheater am Gärtnerplatz und Theater Klagenfurt). Im Team von Walter Sutcliffe entstanden Don Giovanni, Orpheus in der Unterwelt, Zar und Zimmermann, Manon Lescaut und Der Zwerg, mit der Regisseurin Petra Luisa Meyer Peter Grimes und Violanta. Timo Dentler arbeitet auch erfolgreich als Bühnen- und Kostümbildner für Schauspielproduktionen. Diese Tätigkeit führte ihn an Häuser wie das Deutsche Theater Berlin, das Schauspielhaus Zürich, das Düsseldorfer Schauspielhaus, das Schauspiel Köln, das Staatstheater Mainz, das Staatstheater Karlsruhe, das Theater Bremen, das Staatstheater Darmstadt, das Nationaltheater Mannheim sowie zu den Mühlheimer Theatertagen. Musical-Produktionen in seiner Ausstattung waren u. a. Hair und Blues Brothers am Theater Augsburg, Company am Nationaltheater Mannheim/Theater Bielefeld, Die Hexen von Eastwick am Theater Bielefeld, Titanic bei den Bad Hersfelder Festspiele und Next to Normal am Theater Dortmund. Zuletzt entwarf er Bühne und Kostüme für La Forza del Destino am Staatstheater Wiesbaden und für Händels Siore bei den Internationalen Händelfestspielen Göttingen. Die aktuellsten Arbeiten führten ihn u. a. zusammen mit Peter Konwitschny an die Königliche Oper nach Kopenhagen. An der Semperoper Dresden debütierte er gemeinsam mit Okarina Peter 2011 mit der Ausstattung für Simplicius Simplicissimus. 2012 folgten dort Bühnenbild und Kostüme für Die Prinzessin auf der Erbse sowie 2013 für Ernst Kreneks Das geheime Königreich und 2014 für die Uraufführung Karl May, Raum der Wahrheit von Manos Tsangaris und Marcel Beyer. In der Saison 2014/15 entwarf er an der Semperoper gemeinsam mit Okarina Peter das Bühnenbild und die Kostüme für Die Brüder Löwenherz. Als Team zeichnen sie 2015/16 für die Ausstattung von R.Hot bzw. Die Hitze von Friedrich Goldmann verantwortlich, 2016/17 für die Uraufführung The Killer in me is the Killer in you my darling. Weitere Projekte mit Okarina Peter führten ihn in jüngster Zeit an die Oper Graz (Il Barbiere di Siviglia / R: Axel Köhler), an das Theater Chemnitz (Der Zwerg / R: Walter Sutcliffe), ans Theater Dortmund (Next to Normal / R: Stefan Huber) sowie zu den Maifestspielen ans Staatstheater Wiesbaden (Forza del Destino / R: Immo Karaman). In Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny entstanden Boris Godunov für die Oper Nürnberg, die Oper Göteborg, das Theater Lübeck und die Volksoper Wien sowie Lady Macbeth von Mzensk für das Theater Augsburg und Königliche Oper Kopenhagen.

Okarina Peter, geboren in Konstanz, studierte von 1994 bis 2000 Bühnen- und Kostümbild an der Kunstakademie Düsseldorf bei Karl Kreidl, dessen Meisterschülerin sie 1999 wurde. Als Bühnen- und Kostümbildassistentin arbeitete sie bereits während ihres Studiums am Düsseldorfer Schauspielhaus, am Theater Bremen, an den Münchner Kammerspielen und bei den Wiener Festwochen u. a. bei Karl Kneidl und Peter Zadek. Seit 1999 ist Okarina Peter als freischaffende Bühnen- und Kostümbildnerin tätig und hat sich seitdem als eine der interessantesten Ausstatterinnen ihrer Generation etabliert. Sie arbeitet für Schauspiel und Oper, wobei das Musiktheater in den letzten Jahren zu einem Schwerpunkt geworden ist. Die von ihr ausgestatteten Werke gehören häufig nicht zu den Standardwerken des Repertoires und zeugen vom großen Phantasiereichtum und der Neugier von Okarina Peter: Händels Siroe (Händelfestspiele Göttingen 2013, Rezniceks Ritter Blaubart (Augsburg 2012), K. A. Hartmanns Simplicius Simplicissimus (Semperoper 2011), Prokofjews Liebe zu den drei Orangen (Staatstheater am Gärtnerplatz 2011) sind ebenso darunter wie eine Reihe Uraufführungen. »Klassikern« wie Aida und La Forza del Destino (Wiesbaden 2012 bzw. 2014), Die Zauberflöte (Leipzig 2010) und Tristan und Isolde (Bielefeld 2008), Otello (Augsburg 2017) weiß sie dabei ebenso ein modernes Bild zu verleihen. Seit 2002 verbindet sie eine enge Zusammenarbeit mit Timo Dentler, mit dem
gemeinsam sie 2009, 2013 und 2016 von der Fachzeitschrift Opernwelt als beste Bühnenbildnerin sowie 2011 und 2016 als beste Kostümbildnerin nominiert wurde. Zu ihren bisherigen Auftraggebern zählen Häuser wie die Staatsoper Stuttgart, das Zürcher Schauspielhaus, die Bregenzer Festspiele, das Nationaltheater Mannheim, das Staatstheater Nürnberg, das Staatsschauspiel Dresden, das Opernhaus Halle, das Badische Staatstheater Karlsruhe, das Staatstheater am Gärtnerplatz München, das Centraltheater Leipzig, das Kölner Schauspielhaus, das Staatstheater Wiesbaden sowie die Theater von Luzern, Magdeburg, Freiburg, Augsburg und Bielefeld. Weitere Produktionen führten sie unter anderem an die Oper Graz (Il Barbiere di Siviglia / R: Axel Köhler), an das Theater Chemnitz (Der Zwerg / R: Walter Sutcliffe), ans Theater Osnabrück (Manon Lescaut / R: Walter Sutcliff) und ans Theater Dortmund (Next to Normal / R: Stefan Huber).

Mit vielen Häusern, darunter die Semperoper Dresden, verbindet Okarina Peter mittlerweile eine regelmäßige Zusammenarbeit: Hier gab sie gemeinsam mit Timo Dentler 2011 ihr Debüt mit der Ausstattung für Simplicius Simplicissimus. Es folgten 2012 Bühnenbild und Kostüme für Die Prinzessin auf der Erbse sowie 2013 für Ernst Kreneks Das geheime Königreich und 2014 für die Uraufführung Karl May, Raum der Wahrheit von Manos Tsangaris und Marcel Beyer. In der Saison 2014/15 entwarf sie gemeinsam mit Timo Dentler Bühnenbild und Kostüme für die Auftragskomposition Die Brüder Löwenherz. 2015/16 zeichneten sie als Team für die Ausstattung von R.Hot bzw. Die Hitze von Friedrich Goldmann verantwortlich, 2016/17 für die Uraufführung

The Killer in me is the Killer in You My Darling. In Zusammenarbeit mit Peter Konwitschny entstanden Lady Macbeth von Mzensk an der Königlichen Oper Kopenhagen und am Theater Augsburg, sowie Boris Godunow am Staatstheater Nürnberg. Diese Produktion wird auch an der Oper Göteborg sowie am Theater Lübeck und an der Volksoper Wien zu sehen sein.

BESETZUNG
Orpheus Daniel Pataky
Eurydike Cornelie Isenbürger
Jupiter / öffentliche Meinung Alexander Kaimbacher
Pluto Lorin Wey
Venus Nienke Otten
Diana Nohad Becker
Cupido Yoshiaki Kimura
Mercurio Caio Monteiro
Juno Katja Brenner
Orpheus Mama Orsolya Ercsényi
Styx Thomas Wolff

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Mannheim, Nationaltheater Mannheim, Spielplan Mai 2019

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel

Nationaltheater Mannheim © Hans Jörg Michel


Premieren im Mai


Premiere Tanz

Evolution

Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss

Musik von Jacques Offenbach, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Bernd Alois Zimmermann u. a.

Premiere am Donnerstag, 23. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Weitere Vorstellung am 12. Juli

Wir empfinden unsere Zeit als hochentwickelt und ein Abebben des Fortschrittsverlangens ist nicht spürbar. Doch wie vollzieht sich Entwicklung? Kann sich ein Einzelner in völliger Isolation weiterentwickeln oder braucht der Wechsel die Provokation durch ein Gegenüber, lassen sich kreative Prozesse in einer Gemeinschaft leichter realisieren? Mit diesen Fragen setzt sich die portugiesische Choreografin Liliana Barros in ihrer Kreation für »Evolution« auseinander und erforscht sie in körperlicher Dimension. Stephan Thoss hingegen konzentriert sich in »bellulus« auf den Moment der Stagnation und wählt als Motiv den ewigen Kreislauf des Opernrepertoires: Ein Ensemble personifizierter Opernarien in schon etwas angeschimmelten Roben räkelt sich auf einem staubigen, überdimensionalen Sofa und schwelgt in altbekannten Melodien. Selbstverliebt haben die Figuren in ihrer überheblichen Art den Anschluss an eine neue Zeit verpasst und entgehen der aufregenden Möglichkeit, sich zu verändern, wach zu bleiben und neue Wege zu entdecken. Wer den »Bolero« im Spielplan vermisst, wird Stephan Thoss’ feinen Sinn für Humor in »bellulus« wieder finden.

Choreografie & Kostüme Liliana Barros / Stephan Thoss Bühne Liliana Barros / Arne Walther Licht Wolfgang Schüle / Stephan Thoss

Mit Tanzensemble des NTM


Premiere Schauspiel

Wir

nach dem Roman von Jewgenij Samjatin

Liebesgeschichte aus der Zukunft

Premiere am Freitag, 24. Mai 2019, 20.00 Uhr, Studio Werkhaus

Die ferne Zukunft. Die letzten Menschen leben innerhalb der Mauern des »Einzigen Staates« und sind heilfroh, sich nicht mehr mit überholten Konzepten wie Liebe und Freiheit abmühen zu müssen. So kann sich auch D-503, Konstrukteur des Raketenschiffs »Integral«, nichts Besseres vorstellen, als eine perfekte Nummer im Kollektiv zu sein, sein rosa Billett beim streng geregelten intimen Kontakt abzugeben und durch die gläsernen Wände seiner Wohnung die heile, logische Welt zu betrachten.

Bis er sich in die mysteriöse Nummer I-330 verliebt. Mit einem Mal sind da alle diese Emotionen, diese aufregenden Geheimnisse. Entscheidet sich D-503 am Ende doch gegen den vorgegebenen Lebensentwurf?

Jewgenij Samjatin schrieb »Wir« bereits 1920, lange bevor Huxley, Bradbury oder Orwell mit ihren düsteren Zukunftsvisionen berühmt wurden. Roscha A. Säidow, derzeit Artist-in-Residence am Puppentheater Magdeburg, hat sich als formstarke Geschichtenerzählerin einen Namen gemacht und bringt Samjatins vergessenen Klassiker der Science-Fiction-Literatur als musikalische Mischung aus Schauspiel und zeitgenössischem Figurentheater auf die Bühne.

Regie Roscha A. Säidow Bühne & Kostüme Julia Plickat Musik Fabian Kalker Licht Björn Klaassen Dramaturgie Sascha Hargesheimer

Mit Rocco Brück, Sarah Zastrau, Viktoria Miknevich


Premiere Oper

Pelléas et Mélisande

Claude Debussy

Premiere am Samstag, 25. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus

Weitere Vorstellungen am 29. Mai und 2. Juni

In einem düsteren Wald trifft Golaud, der Enkel des Königs von Allemonde, auf die mysteriöse Mélisande, nimmt sie mit in seine Heimat und macht sie zu seiner Frau. Doch als sein Bruder Pelléas die geheimnisvolle Schönheit kennenlernt und sich beide ineinander verlieben, nimmt das Schicksal seinen unheilvollen Lauf. Claude Debussys Vertonung des symbolistischen Theatertextes von Maurice Maeterlinck ist seine einzige vollendete Oper. Die von ihm geschaffene Klangwelt steht ganz im Dienst der märchenhaften Ereignisse und der vom Schicksal getriebenen Figuren. Regisseur Barrie Kosky, der Intendant der Komischen Oper Berlin, landete mit seiner Interpretation von Debussys Meisterwerk einen Inszenierungscoup, der nach Aufführungen in Berlin nun am NTM mit Mannheimer Ensemblemitgliedern neu einstudiert wird. Kosky übersetzt die Oper in ein psychologisch tiefenscharfes Kammerstück, das die erschütternde Zeitlosigkeit einer tragischen Beziehungskonstellation offenlegt.

Eine Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin

In Kooperation mit dem Institut français Mannheim.

Musikalische Leitung Alexander Soddy Regie Barrie Kosky Bühne & Licht Klaus Grünberg Co-Bühnenbildnerin Anne Kuhn Kostüm Dinah Ehm Dramaturgie Johanna Wall / Julia Warnemünde

Mit Raymond Ayers (Gast), Astrid Kessler, Joachim Goltz, Patrick Zielke, Marie-Belle Sandis, Ilya Lapich


Alphabet-Tage – Singen für alle!


Ladysmith Black Mambazo

Der beste Chor Südafrikas – ausgezeichnet mit 5 Grammys

Nur am Freitag, 3. Mai, 20.00 Uhr, Opernhaus

Stars im NTM: Weltweite Bekanntheit erreichte die Männer-a-capella-Gruppe aus dem südafrikanischen Township Ladysmith im Jahr 1986, als Paul Simon den Chor für sein Album »Graceland« gewann. Doch bereits seit 1964 pflegt diese herausragende Sängerformation die afrikanischen Gesangstraditionen des Mbube und des Isicathamiya. Im Laufe seiner beeindruckend langen Karriere beschäftigte sich der Chor immer wieder auch mit Werken der europäischen Klassik und der Popmusik.

Ihr einmaliger Sound brachte ihnen diverse Auszeichnungen ein, darunter fünf Grammys. Den letzten widmete die Gruppe dem ehemaligen Präsidenten Nelson Mandela, den sie bereits 1993 zur Verleihung des Friedensnobelpreises begleiteten.

Mit Ladysmith Black Mambazo


Singen für alle!

Ein Tag des Gesangs mit Chorkonzerten, Workshops und Vorträgen

Nur am Samstag, 4. Mai, 11.00 bis 18.00 Uhr, Oberes Foyer & andere Orte

An diesem Tag sollen die Foyers und Bühnen des Nationaltheaters von Gesängen widerhallen – wir haben ausgewählte Chöre Mannheims eingeladen, Kostproben ihres Könnens zu geben. Daneben wird es Workshops und Vorträge geben: Wie geht gutes Einsingen? Was unterscheidet die verschiedenen musikalischen Stile und wie erlernt man sie? Kann man auch ohne Chorleiter gemeinsam singen? Die Liste der Fragen rund um das Thema »Singen« kann mit Sicherheit fortgesetzt werden, und wir werden an diesem langen Samstag nicht Antworten auf alle Fragen finden. Sicher ist aber auch: Es wird ein großer Spaß werden.

MITMACHEN
Ganz gleich, ob blutiger Anfänger oder erfahrenes Goldkehlchen, jede/r kann teilnehmen.

Eintritt: 5 €
Anmeldung unter: info@alphabet-oper.de

WORKSHOPS:

»Große Opernchöre«
Mit dem NTM-Opernchordirektor Dani Juris (Mannheim)

»Chorimprovisation und Bodypercussion«

Mit Uschi Krosch (Hamburg)»Orientalischer Chorgesang«
Mit Mehmet C. Ye?ilçay (München)

»Maestri piccolini«
Kinderchor NTM einmal anders
Mit dem NTM-Kinderchor und Leiterin Anke-Christine Kober

KONZERTE MIT:
Chor für Geistliche Musik Ludwigshafen, Junger Kammerchor Mannheim, Kammerchor des Stadtdekanates Ludwigshafen Coro Piccolo, JungerChor TakeFour, 4×4 Frauenchor der Pädagogischen Hochschule Heidelberg, Kammerchor der Musikschule Mannheim, Joyful Voices Das Rote Mikrofon, Jugend-KANTOREI Vogelstang, The Celebration Gospel Choir, Kammerchor Cantabile, Alphabet-Chor


Orchesterkaraoke

»Selten war der Befund, der Saal koche, so angebracht. Und selten verließ man ein Theater so uneingeschränkt gut gelaunt.« (Spiegel Online)

Nur am Samstag, 4. Mai, 19.00 Uhr, Opernhaus

Mit der Mannheimer »Orchesterkaraoke« wird der weltweit populäre Freizeitspaß neu definiert. Hier singen Unerschrockene in Begleitung des spätromantisch besetzten Mannheimer Stamitz-Orchesters und des 100-köpfigen Alphabet-Chores den Popsong ihrer Wahl. Eine Konzertshow, die nicht nur den einzelnen Sängern die begehrten »fünf Minuten Ruhm« verspricht, sondern auch die übrigen Zuschauer in derartig ekstatische Stimmung versetzt, dass selbst die verschämtesten »heimlich unter der Dusche-Sänger« aus voller Kehle mitsingen.

Diese ultimative Begegnung von Hoch- und Populärkultur hat zuletzt in der Elbphilharmonie in Hamburg über 3.000 Zuschauer begeistert. Am 4. Mai verwandelt sich das Opernhaus in eine Karaoke-Bar der Extraklasse.

Mit Alphabet-Chor, Stamitz-Orchester Mannheim, Jan Dvorak (Dirigat), Matthias von Hartz (Moderation), Jan Wulf (lebende Karaokemaschine), Joe Völker (Choreinstudierung)


Festlicher Opernabend


Don Carlo

Giuseppe Verdi

mit Marina Prudenskaja als Eboli und Ludovic Tézier als Posa

Nur am Samstag, 18. Mai, 19.00 Uhr, Opernhaus

Wenn Marina Prudenskaja eine Rolle übernimmt, tut sie das mit Haut und Haaren. In aller Welt macht die in St. Petersburg geborene Mezzosopranistin mit ihren Wagner- und Verdi-Interpretationen von sich reden. Jetzt ist sie als liebeskranke Prinzessin Eboli zu Gast am NTM. Als Marquis Posa tritt ihr der international gefragte Bariton Ludovic Tézier gegenüber. Mit diesen Ausnahmekünstlern ist Gänsehaut garantiert.

Mit freundlicher Unterstützung unseres Hauptsponsors Baden-Württembergische Bank


Französisches Wochenende


Um Jacques Offenbachs Operette »Orpheus in der Unterwelt« und Debussys Opern »House of Usher« und »Pelléas et Mélisande« rundet ein Rahmenprogramm dieses thematisch dem Nachbarland Frankreich gewidmete Wochenende ab.

House of Usher
Musiktheater nach Debussy und E.A. Poe von Anna Viebrock
Am Freitag, 31. Mai, 19.30 Uhr, Opernhaus – Kurzeinführung um 19.00 Uhr im Oberen Foyer
Anschließend Nachgespräch mit Mitgliedern des Teams im Oberen Foyer

Orpheus in der Unterwelt
Jacques Offenbach

Am Samstag, 1. Juni, 19.30 Uhr, Opernhaus – Kurzeinführung um 19.00 Uhr im Oberen Foyer
Anschließend Chansons und Häppchen im Theatercafé

Musikalische Matinée mit Elias Corrinth
zu »Pelléas et Mélisande« von Claude Debussy
Am Sonntag, 2. Juni, 11.00 Uhr, Theatercafé

Pelléas et Mélisande
Claude Debussy
Am Sonntag, 2. Juni, 18.00 Uhr, Opernhaus – Kurzeinführung um 17.30 Uhr im Oberen Foyer


Musiksalon


Musiksalon // Lied: »Das Buch der hängenden Gärten«

Liederabend mit Thomas Berau und Elias Corrinth

Am Samstag, 11. Mai 2019, 20.00 Uhr, Montagehalle Werkhaus

Ein junger Prinz betritt einen paradiesischen Garten und findet die Erfüllung seiner Sehnsüchte mit der Geliebten in einem Blumenbett. Doch die Geliebte verlässt den Jüngling und mit ihrem Weggang verfällt auch der Garten seiner Träume. 15 Gedichte aus dem »Buch der hängenden Gärten« des Dichters Stefan George wählte Arnold Schönberg für seinen Liedzyklus aus. Dabei fokussiert er sich nicht auf die detailreiche Beschreibung der Verwandlung der Liebenden und ihres Paradieses. Jedes Lied bringt vielmehr einen Gedanken, eine Atmosphäre zum Ausdruck. Und noch während Schönberg in den Jahren 1908 bis 1909 an seinem Zyklus arbeitete, war ihm bewusst, dass er eine neue Phase seines künstlerischen Schaffens beschritt: »Mit den George- Liedern ist es mir zum erstenmal gelungen, einem Ausdrucks- und Formideal nahezukommen, das mir seit Jahren vorschwebt.« Der beliebte Ensemblesänger Thomas Berau und Pianist Elias Corrinth nähern sich Schönbergs Liederzyklus mit großem Feingefühl für die besondere, fragile Architektur des Werkes.

Mit Thomas Berau (Bariton), Elias Corrinth (Klavier)


Musiksalon // Szene: Caspars Wolfsschlucht
Soloprogramm mit Patrick Zielke und Kapelle

Am Samstag, 18. Mai 2019, 20.00 Uhr, Casino Werkhaus

»Fort! Stürzt das Scheusal in die Wolfsschlucht!«, so heißt es am Ende des »Freischütz«, nachdem Caspar, von seinen eigenen Freikugeln getroffen, zu Boden gegangen ist. Was hat man ihm nicht alles angehängt: Er habe den braven Max zum Bösen verführt, stelle seiner Braut nach, gieße immer treffende Freikugeln, sei letztlich ein Teufelsanbeter. Das letzte, woran er sich erinnern kann, ist der Sturz in die verrufene Schlucht. Dann wurde es schwarz vor seinen Augen.

Nachdem er nach einer längeren Ohnmacht in unserem Theater-Casino wieder aufgewacht ist, bestellt er erst einmal einen Jägermeister an der Bar und beginnt seine Version der Geschichte zu erzählen. Und die weicht ziemlich vom Opernführer ab. Der charismatische Bass Patrick Zielke ist Protagonist in dieser One-Man-Show. Nachdem der ursprünglich geplante Premierentermin im November wegen Krankheit ausfallen musste, wird Zielke nun im April die Theaterkneipe zur Wolfsschlucht machen.

Mit Patrick Zielke (Gesang & Schauspiel), Jan Dvorak (Regie & Instrumente), Daniel Fritzsche (Cello), Robin Phillips (Klavier)


Musiksalon // Klassik: »Souvenir de Florence«
Streichsextette von Schönberg und Tschaikowsky

Nur am Sonntag, 26. Mai 2019, 20.00 Uhr, Oberes Foyer

Als Pjotr Tschaikowsky die Erinnerungen an seinen Aufenthalt in Florenz in Töne bannte, war er längst nach Russland heimgekehrt. Er hatte in Italien unbeschwert seine Oper »Pique Dame« komponiert und trotzdem beginnt sein einziges Streichsextett dramatisch, emotional aufgewühlt; es verkehrt sich bald ins Gespenstische, in romantisches Zwielicht. Der Selbstmord des Protagonisten seiner Oper versetzte Tschaikowsky derart in Aufregung, dass sein »Souvenir de Florence« ein echtes Nachtstück wurde.

Noch hitziger und noch düsterer ist Arnold Schönbergs Vertonung der Verse von Skandaldichter Richard Dehmel, der das Geständnis einer jungen Frau auf einem nächtlichen Spaziergang beschreibt. Während es das Publikum der Uraufführung spaltete, gehört das Sextett aus Schönbergs tonaler Phase heute zu seinen meistgespielten Werken. Das Ensemble um NTO-Solocellist Fritjof von Gagern und Solobratscher Julien Heichelbech finden darin den idealen Sound für eine der ersten schwülen Mannheimer Sommernächte.

Mit Covadonga Alonso (Geige), Fritjof von Gagern (Cello), Julien Heichelbech (Bratsche), Marie-Claudine Papadopoulos (Geige), Alexandre Vay (Cello), Baptiste Vay (Bratsche)


Schauspiel Extra


Besser Scheitern – Stücke aus dem Papierkorb
Lesung

Am Donnerstag, 2. Mai 2019, 20.00 Uhr, Lobby Werkhaus

Scheitern als Chance: Zu Gast in dieser Ausgabe der Lesereihe ist der Autor, Musiker und Hörspielproduzent Dominik Busch mit seinem Text »Flugangst«.

In Kooperation mit dem Theaterhaus G7


Robert Seethaler – »Das Feld«
Lesung

Am Montag, 27. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Was bleibt von einem Leben? Eine Geschichte oder die Erinnerung an einen Moment, an ein bestimmtes Gefühl? Nach »Ein ganzes Leben« ein weiterer Bestseller von Robert Seethaler.
Wenn die Toten auf ihr Leben zurückblicken könnten, wovon würden sie erzählen? Einer wurde geboren, verfiel dem Glücksspiel und starb. Ein anderer hat nun endlich verstanden, in welchem Moment sich sein Leben entschied. Eine erinnert sich daran, dass ihr Mann ein Leben lang ihre Hand in seiner gehalten hat. Eine andere hatte siebenundsechzig Männer, doch nur einen hat sie geliebt. Und einer dachte: Man müsste mal raus hier. Doch dann blieb er.

In Robert Seethalers neuem Roman »Das Feld« geht es um das, was sich nicht fassen lässt. Es ist ein Buch der Menschenleben, jedes ganz anders, jedes mit anderen verbunden. Sie fügen sich zum Roman einer kleinen Stadt und zu einem Bild menschlicher Koexistenz.


Casino Performance: Der Blockbuster Teil 4
Am Mittwoch, 29. Mai 2019, 22.00 Uhr, Casino Werkhaus

Die großen Kino-Mythen im kleinsten Raum! Schauspieler Robin Krakowski und weitere Ensemblemitglieder zeigen in Folge 4 der Serie einmal mehr, was die Essenz der großen Blockbuster ist. Wiedererkennungseffekt und großer Spaß garantiert!


Wiederaufnahmen im Mai


Oper

Don Carlo
Giuseppe Verdi

Wiederaufnahme am Sonntag, 5. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 10., 18., 20. und 24. Mai

Der spanische Infant Carlo und Elisabeth von Valois lieben sich. Doch König Philipp II. nimmt Elisabeth aus politischen Gründen selbst zur Frau und macht aus der Braut des Sohnes dessen Stiefmutter. Der Marquis von Posa versucht, seinen besten Freund Carlo für den Freiheitskampf der Provinz Flandern zu interessieren und ihm damit über den Liebeskummer hinwegzuhelfen. Doch das Wirken der Prinzessin Eboli, die Elisabeth aus vergeblicher Liebe zu Carlo beim König verleumdet, das gnadenlose Vorgehen der Inquisition und die aufwändige Intrige, die Posa für die Idee der Freiheit initiiert, verhindern eine Erfüllung der politischen und privaten Ziele.

Verdi hat nach der Vorlage von Schillers Drama eine seiner farbenreichsten Partituren geschaffen. In Jens-Daniel Herzogs Inszenierung aus dem Jahr 2013 treffen historische Zitate auf eine moderne Formen- und Farbwelt.

Mit Sung Ha (Philipp II.), Irakli Kakhidze (Don Carlo), Nikola Diskic (Rodrigo, Marquis von Posa), KS Thomas Jesatko (Großinquisitor), Miriam Clark (Elisabeth), Julia Faylenbogen (Prinzessin Eboli), Amelia Scicolone (Tebaldo), Koral Güvener (Graf von Lerma / Herold), Dominic Barberi (Mönch), Natalija Cantrak (Stimme)


Tosca
Giacomo Puccini

Wiederaufnahme am Donnerstag, 30. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus
Weitere Vorstellungen am 9., 19. und 29. Juni

Ein atemberaubender Thriller aus einer spannungsgeladenen Zeit: Rom um 1800. Die skrupellose Geheimpolizei unter Baron Vitello Scarpia schreckt bei der Verfolgung politischer Gegner vor Folter und Mord nicht zurück. Die Sängerin Floria Tosca gerät in die Fänge dieser Maschinerie, als ihr Geliebter, der Maler Cavaradossi, dem wegen Hochverrats eingekerkerten Angelotti zur Flucht verhilft. Der Polizeichef Scarpia bietet Tosca zynisch die Möglichkeit, das Leben ihres Geliebten zu retten, in dem sie sich ihm hingeben soll. Um sich vor den Zugriffen Scarpias zu retten, ersticht sie ihn und hofft, nach der »Scheinhinrichtung« mit dem totgeglaubten Cavaradossi entfliehen zu können. Doch dem Sog aus Macht und Gewalt kann sie nicht entkommen. Die als »Spiel« inszenierte Hinrichtung ihres Geliebten erweist sich als Wirklichkeit. Schockiert vom Tod ihres Geliebten, entsetzt über den teuflischen Betrug des Polizeichefs und gejagt von der Polizei, gibt es für sie nur noch einen Ausweg: den Sturz von der Engelsburg.

Renate Ackermann belässt in ihrer Inszenierung von 1994 die Handlung im historischen Rahmen, während das abstrahierte Bühnenbild Hans-Martin Scholders einen allegorischen Raum der Sinnbezüge schafft.

Mit Elisabeth Teige (Tosca), Adrian Xhema (Cavaradossi), Evez Abdulla / Jorge Lagunes (Scarpia), Dominic Barberi (Angelotti), Christopher Diffey (Spoletta), Marcel Brunner (Meßner), Junchul Ye (Sciarrone), Stephan Somburg / Chi Kyung Kim (Schließer) sowie Solisten des Kinderchores (Ein Hirte)


Zum letzten Mal in der Spielzeit 2018/2019


Die vier Jahreszeiten / Empty House
Choreografien von Giuseppe Spota und Johan Inger
Zum letzten Mal in dieser Spielzeit am Montag, 6. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Ein Abend, zwei äußerst individuelle Stücke: auf fesselnd bildstarke »Vier Jahreszeiten« folgt
choreografische Raffinesse zu ungarischen Geigenrhythmen in »Empty House«.

Zum letzten Mal
Der Elefantengeist
Lukas Bärfuss
Zum letzten Mal am Mittwoch, 8. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus

Er war der »schwarze Riese« der alten BRD: Helmut Kohl (1930 – 2017). Als Bundeskanzler prägte er 16 lange Jahre die Politik der Bundesrepublik. Nun wird der Pfälzer zum letzten Mal zum Ausgangspunkt einer Expedition in eine versunken anmutende Zeit.


Don Carlo
Giuseppe Verdi
Zum letzten Mal am Freitag, 24. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus

Spanien zur Zeit der Inquisition: König Philipp II. heiratet die französische Königstocher Elisabeth von Valois und setzt damit ein Familiendrama mit politischen Konsequenzen in Gang. Denn Elisabeth ist die große Liebe seine Sohnes Don Carlo. Nach Schillers Vorlage schuf Verdi eine seiner farbenreichsten Partituren. In der Inszenierung von Jens-Daniel Herzog treffen historische Zitate zum letzten Mal auf eine moderne Formen- und Farbwelt.


Weitere Veranstaltungen im Mai


Fortbildung: site specific
Am Samstag, 4. Mai 2019, 10.00 Uhr, Foyer Junges NTM

Benefizgala des Wagner-Verbandes

Am Samstag, 4. Mai 2019, 18.00 Uhr, Christuskirche
Die schönsten Opernarien von Verdi, Puccini und Wagner zu einem guten Zweck: Mit dem Erlös unterstützt der Mannheimer Wagner-Verband das Internationale Opernstudio des NTM.
Musikalische Leitung Alexander Soddy Mit Nikola Hillebrand, Jelena Kordic, Eunju Kwon, Evez Abdulla, Thomas Berau, Juraj Holly


4. Familienkonzert: »Karneval der Tiere«
Camille Saint-Saëns
5+

Am Sonntag, 5. Mai 2019, 11.00 Uhr, Opernhaus
Wie klingt das eigentlich, wenn eine Schildkröte Cancan tanzt? Und welches Tier spielt auf der
Glasharmonika? Das alles gibt es beim Familienkonzert zu erleben – inklusive Schauspieler und
Live-Illustration.
Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Club der unmöglichen Fragen
»Starke Unternehmen ohne Frauen?«

Am Donnerstag, 9. Mai 2019, 17.30 Uhr, Lobby Werkhaus

Es gibt immer noch zu wenige Frauen in Führungspositionen. Die Politik hat mit einem Quoten-Gesetz den ersten Schritt zur Chancengleichheit unternommen. Was braucht Mannheim: Gezielte Frauenförderung oder eine Quotenregelung?


Einführungssoirée: Evolution
Choreografien von Liliana Barros und Stephan Thoss
Musik von Jacques Offenbach, Georges Bizet, Giacomo Puccini, Giuseppe Verdi, Bernd Alois Zimmermann u. a.
Am Donnerstag, 9. Mai 2019, 19.00 Uhr, Schauspielhaus


5. Familienkonzert: »Karneval der Tiere«
Camille Saint-Saëns
5+
Am Sonntag, 12. Mai 2019, 11.00 Uhr, Opernhaus
Wie klingt das eigentlich, wenn eine Schildkröte Cancan tanzt? Und welches Tier spielt auf der
Glasharmonika? Das alles gibt es beim Familienkonzert zu erleben – inklusive Schauspieler und
Live-Illustration.
Die Familienkonzerte finden im Rahmen der Jungen Oper statt. Die Junge Oper wird präsentiert von der MVV.


Kammerakademie
Musikalische Leitung: Sarah Christian (Violine)
Mit Julian Heichelbeck (Viola)

Am Sonntag, 12. Mai 2019, 19.30 Uhr, Opernhaus

Unter der Leitung der vielfach prämierten Geigerin Sarah Christian erklingen Mozarts »Maurerische Trauermusik«, die »Sinfonia concertante Es-Dur« und Schuberts Streichquartett »Der Tod und das Mädchen«.


Begegnung der Freunde & Förderer mit Dominic Barberi
Moderation: Albrecht Puhlmann
Am Mittwoch, 15. Mai 2019, 20.00 Uhr, Theatercafé


Workshop Liebe
Dokumentarisches Theater
Anmeldung: nationaltheater.stadtensemble@mannheim.de / Teilnahme 15 Euro
Vom 16. bis 18. Mai 2019, Probenraum, R4
Die Liebe! Im Mai, dem Monat dieses überwältigenden Gefühls, beschäftigen wir uns mit authentischem Material, wahren Objekten und Hinterlassenschaften der Liebe und bringen

sie in Kurzperformances auf die Bühne.


Extraschall: Spielraum
8+

Am Samstag, 18. Mai 2019, 15.00 Uhr, Studio Feuerwache
Was sind eigentlich Musikinstrumente? Vier Spielerinnen und Spieler erproben, wie es ist, einen ganzen Raum als Instrument zu begreifen.


Ballettabend der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim
Akademie des Tanzes

Am Sonntag, 19. Mai 2019, 19.00 Uhr, Opernhaus

Lassen Sie sich nicht nehmen Ihre ganz persönlichen Favoriten zu entdecken und vielleicht eine Karriere zu verfolgen. Erleben Sie, wie junge individuelle Persönlichkeiten mit Energie, Hingabe, Ausstrahlung und großer Begeisterung sich in einem neuen, berührenden und mitreisenden Programm von Klassischem bis Modernem Tanz und eigenen Kurzchoreografien der Studierenden präsentieren.


Einführungssoirée mit Probenbesuch: Pelléas et Mélisande
Claude Debussy

Am Dienstag, 21. Mai 2019, 18.30 Uhr, Oberes Foyer


Reigen
Gastspiel der Musikhochschule Mannheim
Oper in zehn Dialogen    von Philippe Boesmans nach dem Drama von Arthur Schnitzler

Am Donnerstag, 30. Mai 2019, 19.30 Uhr, Schauspielhaus
Zehn Personen und ihre sexuellen Verflechtungen: »Reigen« zeichnet ein Bild der Moral in der
Gesellschaft des Fin de siecle und durchwandert dabei alle sozialen Schichten vom Proletariat bis zur Aristokratie.


Ausblick Juni


Schauspiel

20. Internationale Schillertage

»Fieber«
Vom 20. bis 30. Juni 2019
u.a. mit:

Maria Stuart
Königinnendrama von Friedrich Schiller
Eröffnungspremiere am Donnerstag, 20. Juni 2019, Schauspielhaus

Tram 83

nach dem Roman von Fiston Mwanza Mujila
Deutsche Erstaufführung am Freitag, 21. Juni 2019, im Club »Disco Zwei«


Junges NTM


MonsterzottelMonsterburger
8+
Uraufführung am Freitag, 14. Juni 2019, Studio Feuerwache

Investiert Euch!
Eine Inszenierung der Jungen Bürgerbühne
13+
Uraufführung am Sonntag, 23. Juni 2019, Stadtraum


—| Pressemeldung Nationaltheater Mannheim |—

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