Zürich, Opernhaus Zürich, Kanton Zürich – Beschluss zum Coronavirus, 28.02.2020

März 3, 2020 by  
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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

 Kanton Zürich – Beschluss  zum Coronavirus

Veranstaltungen mit über 1’000 Personen – Bis 15. März 2020 verboten

Am 28.02.2020 hat der Bundesrat in einer ausserordentlichen Sitzung zur aktuellen Situation und der Ausbreitung des Coronavirus beschlossen, dass Grossveranstaltungen mit mehr als 1’000 Personen bis 15. März 2020 verboten werden. Die Umsetzung liegt in den Händen der Kantone. Der Kanton Zürich hat daraufhin in Absprache mit dem Kantonsarzt Veranstaltungen mit weniger als 1’000 Personen im Kanton Zürich explizit erlaubt.

 Im Opernhaus Zürich (1.100 Plätze) finden, vor diesem Hintergrund, geplante Vorstellungen bis auf Weiteres mit maximal 900 Zuschauer/nnen  statt.

Abonnementkarten wie Einzeltickets für die Vorstellungen und Veranstaltungen des Opernhauses behalten vor diesem Hintergrund ihre Gültigkeit. Die Reduktion auf 900 Plätze pro Vorstellung wird durch Umbuchungen und Stornierung grösserer Kontingente erreicht.

Der für den 14. März 2020 geplante Opernball muss als Veranstaltung mit weit mehr als 1’000 Gästen hingegen leider abgesagt werden. Personen, die für den Opernball Tickets erworben hatten, werden individuell kontaktiert und über das weitere Vorgehen informiert.

Sollte sich eine Veränderung in der Lagebeurteilung ergeben, werden wir Sie umgehend darüber informieren. Wir danken für Ihr Verständnis und freuen uns auf Ihren Besuch!
Ihr Opernhaus-Team

—| Pressemeldung Oper Zürich |—

Zürich, Opernhaus Zürich, Premiere Arabella – Richard Strauss, 01.03.2020

Februar 25, 2020 by  
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Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

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Arabella –  Richard Strauss

Premiere: So, 1 Mär 2020, weitere Vorstellungen: 4 bis 31 Mär 2020

Mit Arabella wollten Richard Strauss und sein Textdichter Hugo von Hofmannsthal Jahre später den Erfolg ihres Rosenkavaliers wiederholen. Nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie und während der aufkommenden Nazikatastrophe entstanden, hat sich Arabella vom walzerseligen und unversehrten Wien des Rosenkavaliers jedoch weit entfernt, auch wenn die Geschichte märchenhaft anmutet: Graf Waldner hat das Vermögen seiner Familie durchgebracht. Um ihre katastrophale finanzielle Situation zu sanieren, planen die Eltern, ihre bildschöne ältere Tochter Arabella in Wien geldkräftig zu verheiraten. Umgeben von zahlreichen Verehrern, glaubt Arabella den «Richtigen» allerdings nicht im vergnügungssüchtigen Wien zu finden – sie erträumt sich einen Fremden.

Der international gefeierte Regisseur Robert Carsen wird Arabella auf die Bühne bringen, Dirigent der hochvirtuos komponierten Parlando-Oper ist Generalmusikdirektor Fabio Luisi. Als Arabella debütiert Julia Kleiter, ihre Schwester Zdenka singt Valentina Farcas. Der Österreicher Josef Wagner stellt sich als Mandryka erstmals an unserm Hause vor.

Arabella  –  Lyrische Komödie von Richard Strauss (1864-1949), Text Hugo von Hofmannsthal

Musikalische Leitung Fabio Luisi, Ann-Katrin Stöcker (31 Mär), Inszenierung Robert Carsen, Ausstattung Gideon Davey, Lichtgestaltung Robert Carsen, Peter van Praet, Choreografie Philippe Giraudeau, Choreinstudierung Ernst Raffelsberger Dramaturgie Ian Burton, Kathrin Brunner

Graf Waldner : Michael Hauenstein, Adelaide : Judith Schmid, Arabella : Julia Kleiter, Zdenka : Valentina Farcas, Mandryka : Josef Wagner, Matteo : Daniel Behle, Graf Elemer, Paul Curievici, Graf Dominik : Yuriy Hadzetskyy, Graf Lamoral : Daniel Miroslaw, Die Fiakermilli : Aleksandra Kubas-Kruk, Claire de Sévigné (19, 22, 31 Mär), Eine Kartenaufschlägerin : Irène Friedli, Ein Zimmerkellner : Luca Bernard, Welko : Boguscaw Bidzicski, Djura : Andy Haueter, Jankel : Nick Lulgjuraj

Philharmonia Zürich, Chor der Oper Zürich, Statistenverein am Opernhaus Zürich

Dauer ca. 3 Std. inkl. Pause. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn., Einführungsmatinee am 16 Feb 2020.

—| Pressemeldung Oper Zürich |—

Baden-Baden, Festspielhaus, Cecilia Bartoli – Les Musiciens du Prince, 23.11.2019

November 21, 2019 by  
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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Cecilia Bartoli – Tourneeauftakt in Baden-Baden

Les Musiciens du Prince – Monaco – Gianluca Capuano

Samstag, 23. November 2019, 18 Uhr

Mit Les Musiciens du Prince – Monaco unter Gianluca Capuano feiert die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli am Samstag, 23. November 2019, 18 Uhr die Weltpremiere ihres neuen Barock-Programms im Festspielhaus Baden-Baden.

Die Mezzosopranistin Cecilia Bartoli hat unvergessliche Konzerte im Festspielhaus Baden-Baden gegeben. Nun kommt sie am 23. November 2019 mit Musik des 18. Jahrhunderts – einem Repertoire, das wie kein anderes mit ihrem Namen verbunden ist. Begleitet wird sie in diesem Barockkonzert vom Orchester Les Musiciens du Prince – Monaco, das sich der historischen Aufführungspraxis verpflichtet hat und in der Opéra de Monte Carlo beheimatet ist. Wie es sich für eine richtige Weltpremiere gehört, lüftet sich das Geheimnis erst, wenn sich der Vorhang lüftet.

Festspielhaus Baden-Baden / CECILIA BARTOLI © Kristian Schuller

Festspielhaus Baden-Baden / CECILIA BARTOLI © Kristian Schuller

Nicht nur ihre virtuose Gesangstechnik, ihre Musikalität und ihre Bühnenpräsenz haben Cecilia Bartoli zum Inbegriff einer modernen Opernsängerin werden lassen. Auch ihr Vermögen, Kunst und Konzept, Kreativität und Recherche, Leidenschaft und Engagement zusammenzubringen, begeistert Publikum und Kritik.

Die gebürtige Römerin gab 1987 in ihrer Heimatstadt ihr Debüt als Rosina in Rossinis l barbiere di Siviglia in Rom. Kurz darauf wurden Daniel Barenboim, Herbert von Karajan und Nikolaus Harnoncourt auf sie aufmerksam. So begann eine Karriere, die sie unter anderem zu den Salzburger Festspielen, an die Metropolitan Opera New York, das Königlichen Opernhauses Covent Garden in London und in bedeutende Konzertsäle in Europa, den USA, in Asien und Australien führte. Seit 30 Jahren tritt sie regelmäßig am Opernhaus Zürich auf. Auch im Festspielhaus Baden-Baden, wo sie 2012 mit dem Herbert von Karajan Musikpreis ausgezeichnet wurde, ist sie immer wieder zu Gast, so etwa 2016 in Moshe Leisers und Patrice Cauriers Norma– Inszenierung.

Mit ihrem Vivaldi-Album von 1999 leitete Cecilia Bartoli eine Renaissance der damals nahezu vergessenen Opern Vivaldis ein. Es folgten mehrere Konzeptalben, die Aspekte der Barockzeit oder der Ära des Belcanto neu beleuchten. Seit 2012 ist Cecilia Bartoli Künstlerische Leiterin der Salzburger Pfingstfestspiele. Ihr Salzburger Rollendebüt als Bellinis Norma 2013 markierte einen Meilenstein in ihrer Karriere, denn diese Partie wird fast ausschließlich von dramatischen Koloratursopranen interpretiert. Cecilia Bartoli erhielt fünf Grammys, den Polar-Musikpreis, den Léonie-Sonning-Musikpreis und viele weitere Ehrungen und Auszeichnungen, die von ihrer Bedeutung für die Musikwelt zeugen.

Das Ensemble Les Musiciens du Prince – Monaco. Im Frühling 2016 wurde das Ensemble am Opernhaus Monte-Carlo gegründet, auf Initiative Cecilia Bartolis und des Operndirektors Jean-Louis Grinda. Große Unterstützung erfuhr das Projekt durch Fürst Albert II. von Monaco und Prinzessin Caroline von Hannover. Cecilia Bartoli als Künstlerische Leiterin führt exzellente Musikerinnen und Musiker aus aller Welt zusammen, die auf historisch angemessenem Instrumentarium spielen. Sie bilden ein Orchester, das von den europäischen Musiktraditionen inspiriert ist, die an den Fürstenhöfen des 17. und 18. Jahrhunderts gepflegt wurden. Der Schwerpunkt liegt auf Werken der großen barocken Meister wie Händel und Vivaldi. Les Musiciens du Prince – Monaco treten mit Cecilia Bartoli in den bedeutenden Häusern Europas auf. Seit dem Frühjahr 2019 ist Gianluca Capuano Chefdirigent. Der in Mailand geborene Dirigent studierte Orgel, Komposition und Dirigieren am Konservatorium seiner Heimatstadt und spezialisierte sich an der Mailänder Scuola Civica auf Alte Musik. Neben seiner musikalischen Ausbildung schloss er ein Studium der Philosophie an der Universität von Mailand ab.

Das Konzert ist ausverkauft, an der Abendkasse sind ab zwei Stunden vor Konzertbeginn Stehplatzkarten zum Preis von 15 Euro erhältlich.

 

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Zürich, Opernhaus Zürich, Hippolyte et Aricie – Jean-Philippe Rameau, 19.05.2019

Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

Opernhaus Zürich © Dominic Büttner

 Hippolyte et Aricie – Jean-Philippe Rameau

Libretto Abbé Simon-Joseph Pellegrin, nach Phèdre von Jean Racine, Phaedra von Seneca und Hippolytos von Euripides

Premiere Sonntag 19 Mai 2019

Jean-Philippe Rameau war 50 Jahre alt, als er 1733 mit Hippolyte et Aricie seine erste Oper auf die Bühne brachte. Als bedeutendster Musiktheoretiker seiner Zeit schuf er damit ein Werk, das die damaligen Konventionen des französischen Musiktheaters bei weitem übertraf. «Es gibt in dieser einen Oper genügend Musik, um zehn daraus zu machen», soll der Komponist André Campra gesagt haben, «dieser Mann wird uns alle in den Schatten stellen».

In der ersten Aufführung dieser Rarität in Zürich steht mit Emmanuelle Haïm eine Expertin für die französische Musik des 18. Jahrhunderts am Pult des Orchestra La Scintilla. Regie führt Jetske Mijnssen, deren Inszenierungen sich durch grosse psychologische Finesse auszeichnen. Als Phèdre kehrt Stéphanie d’Oustrac nach Zürich zurück, wo sie bereits für ihre Interpretation von Charpentiers Médée gefeiert wurde. Cyrille Dubois, ein vielversprechender junger Künstler aus Frankreich, singt Hippolyte, die französische Sopranistin Mélissa Petit, u.a. aus Freischütz und Werther bekannt, ist Aricie.

Einführungsmatinee am Sonntag, 5. Mai, um 11.15 Uhr im Bernhard Theater.

Regisseurin Jetske Mijnssen und Dirigentin Emmanuelle Haïm sprechen mit Dramaturgin Kathrin Brunner über die Neuproduktion. Musikalische Ausschnitte der Oper präsentieren Mélissa Petit, Cyrille Dubois, Edwin Crossley-Mercer, Nicholas Scott, Spencer Lang, Alexander Kiechle und Wenwei Zhang, begleitet von Benoît Hartoin am Cembalo.

Premiere Sonntag 19 Mai 2019,  weitere Vorstellungen : So, 19 Mai 2019, 19:00, Mi, 22 Mai 2019, 19:00, Fr, 24 Mai 2019, 19:00, Do, 30 Mai 2019, 13:00, So, 2 Jun 2019, 14:00


Hippolyte et Aricie  –  Tragédie en musique in fünf Akten von Jean-Philippe Rameau (1683-1764)

Libretto von Abbé Simon-Joseph Pellegrin,  nach «Phèdre» von Jean Racine, «Phaedra» von Seneca und «Hippolytos» von Euripides

Musikalische Leitung  : Emmanuelle Haïm, Inszenierung  : Jetske Mijnssen, Bühnenbild  : Ben Baur, Kostüme Gideon  : Davey, Musikalische Assistenz : David Bates, Lichtgestaltung  : Franck Evin, Choreinstudierung : Janko Kastelic, Choreografie  : Kinsun Chan, Dramaturgie  : Kathrin Brunner

MIT:  Aricie : Mélissa Petit, Hippolyte : Cyrille Dubois, Phèdre : Stéphanie d’Oustrac, Thésée : Edwin Crossley-Mercer, Neptune, Pluton : Wenwei Zhang, Diane : Hamida Kristoffersen Œnone, confidente de Phèdre : Aurélia Legay, Première Parque : Nicholas Scott, Seconde Parque / Tisiphone : Spencer Lang, Troisième Parque : Alexander Kiechle, Une prêtresse de Diane, Une Matelote, Une Chasseresse : Gemma Ní Bhriain, Orchestra La Scintilla, Chor der Oper Zürich

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