Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Herbstkonferenz „Opera Europa“ – Düsseldorf, 18.-20.11.2020

November 17, 2020 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Herbstkonferenz „Opera Europa“  –  Digital in Düsseldorf

 „The survival of the fittest“.

Die Deutsche Oper am Rhein ist eine von sieben europäischen Gastgeberinnen der Konferenz mit Online-Diskussion über das Verhältnis von Live-Erlebnis und Streaming

Opera Europa, der Zusammenschluss europäischer Opernhäuser und Opernfestivals mit über 200 Mitgliedern aus 43 Ländern, lädt vom Mittwoch, 18. November, bis Freitag, 20. November 2020, zur jährlichen Herbstkonferenz in sieben europäische Städte – darunter nach Düsseldorf – ein. Die Konferenz wird pandemiebedingt online abgehalten. Virtuelle Gastgeberinnen sind Opernhäuser in Como, Düsseldorf, Helsinki, Madrid, Moskau, Stockholm und Zagreb. Die Konferenz steht unter dem Motto „The survival of the fittest“.

Der Kaiser von Atlantis – Viktor Ullmann
youtube Trailer Deutsche Oper am Rhein
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Der Kaiser von Atlantis – IOCO Kritik…   HIER !

Das Opernhaus Düsseldorf ist am Donnerstag, 19. November, Veranstaltungsort für das Panel: „The relationship between live and online performances“ am Beispiel von Viktor Ullmanns Oper „Der Kaiser von Atlantis“, die im September im Opernhaus Düsseldorf Premiere feierte und derzeit als „Stream on demand“ kostenlos auf operavision.eu abrufbar ist. Generalintendant Prof. Christoph Meyer,  Regisseurin Ilaria Lanzino, Opernsängerin Kimberley Boettger-Soller, Filmemacher Oliver Becker, der die Aufzeichnung leitete, sowie Luke O’Shaughnessy vom Streamingportal Operavision diskutieren mit den Mitgliedern von Opera Europa, es moderiert die Geschäftsführende Direktorin der Deutschen Oper am Rhein, Alexandra Stampler-Brown. Neben einer kurzen Präsentation der bestehenden digitalen Angebote der Deutschen Oper am Rhein wird auch das Projekt „Das digitale Foyer“, das die Deutsche Oper am Rhein gemeinsam mit dem FFT Düsseldorf initiiert hat, erläutert. „Das digitale Foyer“ wird von der Kulturstiftung des Bundes im Fonds Digital gefördert.

An den anderen Konferenztagen werden Themen wie mögliche Überlebensstrategien mit und nach Corona, Investitionen in Nachhaltigkeit, Gleichberechtigung und digitale Transformation, Subventionen aus öffentlicher Hand, Führung von Mitarbeiter*innen in der Krise und neue Formen von Koproduktionen fokussiert.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Tristan und viel mehr – Spielplan Dezember 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein –  Dezember 2020


Oper am Rhein


Mittwoch, 02.12.
19.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Weihnachten mit Freunden
Festlicher Abend für den Freundeskreis und alle Opernfreunde

Eine schöne Tradition zum Jahresende ist das festliche Gala-Konzert, das die Deutsche Oper am Rhein ihrem Freundeskreis als Dank für dessen Unterstützung schenkt. Es ist auch für alle anderen Opernfreunde geöffnet und bietet in diesem Jahr die Gelegenheit, das neu formierte Opernstudio näher kennen zu lernen: Die sechs Nachwuchssolistinnen und -solisten Ekaterina Aleksandrova, Sander de Jong, Luvuyo Mbundu, Jake Muffett, Andrei Nicoara und Anna Rabe präsentieren die schönsten Arien und Ensembles mit weihnachtlichem Flair auf der großen Bühne. Für Mitglieder des Freundeskreises ist der Eintritt zum Konzert frei.


Donnerstag, 03.12.  19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 17.12.  19.30 Uhr
Theater Duisburg

 Tristan und Isolde – 1. Aufzug – PREMIERE
von Richard Wagner – Bearbeitung von Eberhard Kloke

Nach dem furiosen „Ring am Rhein“ präsentiert die Deutsche Oper am Rhein im Dezember ein weiteres exklusives Wagner-Erlebnis: An drei aufeinander folgenden Abenden zeigt sie Tristan und Isolde in einer Inszenierung von Dorian Dreher und unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Axel Kober mit einem Weltklasse-Ensemble um Kammersängerin Linda Watson, Tenor Michael Weinius und Kammersänger Hans-Peter König. Der erfahrene Dirigent und Komponist Eberhard Kloke nimmt hierfür eine intime Bearbeitung der Tristan-Partitur vor, in der das Orchester auch räumlich zum Protagonisten wird.


Samstag, 05.12.  19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Freitag, 18.12.   19.30 Uhr
Theater Duisburg

Tristan und Isolde – 2. Aufzug – PREMIERE:
von Richard Wagner in der Bearbeitung von Eberhard Kloke


Sonntag, 06.12.  18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Samstag, 19.12.  19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE:
Tristan und Isolde – 3. Aufzug –  PREMIERE:
von Richard Wagner in der Bearbeitung von Eberhard Kloke


Freitag, 04.12.  18.00 Uhr
Theater Duisburg

Meister Pedros Puppenspiel von Manuel de Falla  –  PREMIERE

Drei Sängerinnen und Sänger, zwei Puppenspieler, ein Orchester und ein Live-Video: In dieser ungewöhnlichen Verbindung präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Manuel de Fallas phantasievollen Operneinakter Meister Pedros Puppenspiel. Mit glutvollen spanischen Klängen hat de Falla ein Motiv aus Cervantes? Don Quijote zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt…

Die luftschlosshafte Wirklichkeit, die Don Quijote irgendwo zwischen Traum und Realität bewohnt, wird von Filmemacher Torge Möller (fettFilm), Ilaria Lanzino und dem Düsseldorfer Marionetten-Theater mit Live-Video in Szene gesetzt. Mit ihrer phantasievollen Umsetzung und einer Spieldauer von 45 Minuten eignet sie sich auch hervorragend für junge Besucher ab 6 Jahren.


Montag, 07.12. 18.00 Uhr   Opernhaus Düsseldorf
OPERNWERKSTATT

Romeo und Julia – Kammeroper von Boris Blacher

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge ihrer Inszenierung vor. Eine öffentliche Probe mit den beteiligten Künstlern sowie den Düsseldorfer Symphonikern oder Duisburger Philharmonikern vermittelt im Anschluss einen ersten Eindruck von der neuen Produktion.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Dienstag, 08.12.  18.00 Uhr
Theater Duisburg
Opernwerkstatt

Masel Tov! Wir gratulieren!  –   Mieczys?aw Weinberg

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge ihrer Inszenierung vor. Eine öffentliche Probe mit den beteiligten Künstlern sowie den Düsseldorfer Symphonikern oder Duisburger Philharmonikern vermittelt im Anschluss einen ersten Eindruck von der neuen Produktion.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 11.12.  19.30 Uhr
Theater Duisburg

Masel Tov! Wir gratulieren – Mieczyslaw Weinberg – PREMIERE

In der Küche brodelt das Leben. Das ist bei guten Partys so und auch in Mieczyslaw Weinbergs Kammeroper „Masel Tov!“ ist es die Basis für eine höchst lebendige und komödiantische Liebesgeschichte. Drei Bedienstete und ein fliegender Buchhändler treffen dort während der Vorbereitungen für die Verlobung der Tochter des Hauses zusammen. Es wird geflirtet und gelästert, Alkohol ist ebenfalls reichlich im Spiel, und so kommt es zu unerwarteten Wendungen im Beziehungsgeflecht der Bediensteten, die in zwei Verlobungen münden. Weinberg, den man vor allem in Verbindung mit seiner Oper Die Passagierin kennt, zeigt sich in Masel Tov! von einer ganz anderen Seite: Klezmermelodien geben der Partitur gemeinsam mit aus der jiddischen Musiktradition heraus intonierten Walzer-, Polka- und Galoppformen eine ganz eigene Farbe.


Sonntag, 13.12.    11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Weihnachten in Lied und Wort

Zu den Highlights des Düsseldorfer Adventskalenders zählt das traditionelle „Weihnachten in Lied und Wort“: ein festlicher Vormittag im Opernhaus, zu dem Mitglieder des Sängerensembles und des Opernchores stimmungsvolle Weihnachtsmusik präsentieren. Der aus Serien wie „Tatort“, „Rosenheim Cops“ und „Polizeiruf“ bekannte Schauspieler und Sprecher Stefan Wilkening liest Texte zur Weihnachtszeit. Kurator des Programms und Begleiter am Klavier ist Ex-Operndirektor Stephen Harrison. Mit Sandra Michaela Diehl, Sylvia Hamvasi, Sander de Jong, Susan Maclean, Jake Muffett, Bohyeon Mun, Franziska Orendi, Volker Philippi und Beniamin Pop.


Mittwoch, 16.12.   18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Hänsel und Gretel  – Engelbert Humperdinck

Der Winter-Klassiker Hänsel und Gretel darf auch in dieser Saison nicht fehlen: Engelbert Humperdincks Oper nach dem bekannten Märchen der Gebrüder Grimm kehrt zur Weihnachtszeit in gekürzter Neufassung an die Deutsche Oper am Rhein zurück. Schon seit mehr als 50 Jahren verzaubert das Stück in der fantasievoll-bunten Inszenierung von Andreas Meyer-Hanno das Publikum in Düsseldorf und Duisburg. Die aktuell geltenden Auflagen machten eine Überarbeitung notwendig, die den Klassiker zurück zu seinen Wurzeln bringt: Bevor Humperdinck aus der Erzählung „große Oper“ machte, brachten der Komponist und seine für das Libretto verantwortliche Schwester Adelheid Wette Hänsel und Gretel mit großem Erfolg als singspielartige Haustheater-Aufführung im eigenen Wohnzimmer heraus. Die szenische Neueinstudierung von Esther Mertel in einer Fassung für Kammerensemble entdeckt den Zauber der kleinen Besetzung wieder.


Samstag, 19.12.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE Romeo und Julia
von Boris Blacher

Während drinnen ein rauschender Ball die Gemüter erhitzt, treffen sich Romeo und Julia am Rande des Geschehens – und wissen sofort: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Weil sie aber tödlich verfeindeten Familien angehören und Julia am nächsten Morgen eigentlich Paris heiraten soll, ist ihre Liebe zwar unsterblich, aber vor allem verboten. Das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf.

Boris Blacher hat 1943 mit seiner Vertonung der Tragödie William Shakespeares eine Kammeroper geschaffen, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz: das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor sowie Chansons, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder humorvoll und untergangstrunken brechen und kommentieren.

Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, dem Staatstheater Nürnberg, dem Theater Trier und dem Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit „Romeo und Julia“ erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.


Donnerstag, 31.12.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
SILVESTERWUNSCHKONZERT
Alle guten Wünsche!

Zum Ausklang des alten Jahres darf das Publikum der Deutschen Oper am Rhein das Programm selbst gestalten: Auf der Website operamrhein.de und in den sozialen Netzwerken gibt es vorab die Gelegenheit, über Lieblings-Arien abzustimmen, die dann von Mitgliedern des Ensembles und den Düsseldorfer Symphonikern auf die Bühne des Opernhauses gebracht werden. Unter der Leitung von Aziz Shokhakimov gestalten Liana Aleksanyan, Valerie Eickhoff, Luiza Fatyol, Anna Harvey, Elena Sancho Pereg, Ramona Zaharia, Eduardo Aladrén, Bogdan Baciu, Jorge Espino, Ovidiu Purcel, Luke Stoker und Bogdan Talos das Wunschkonzert. Moderiert wird der musikalische Übergang ins neue Jahr von Stephen Harrison.


Ballett am Rhein


Dienstag, 08.12.
18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
BALLETTWERKSTATT
Geschlossene Spiele
Ein Ballettabend mit einer Uraufführung von Demis Volpi

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen des Ballett am Rhein das neue Programm vor und geben Einblicke in die künstlerische Arbeit im Probenprozess. Interessante Informationen über Hintergründe und Zusammenhänge sowie das Erleben einer Probe geben allen Tanzbegeisterten die Möglichkeit, Künstler und Choreographie näher kennen zu lernen.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 11.12.
20.00 Uhr
Tonhalle
PREMIERE
Prometheus Dis.order
Ein multimediale Klang-, Licht- und Tanz-Inszenierung zu Ballettmusik von Ludwig van Beethoven und einer Komposition von Charles Ives

Die Tonhalle leuchtet: Eine spektakuläre Lichtinszenierung der Medienkünstler Nick & Clemens Prokop katapultiert Beethovens Ballettmusik „Die Geschöpfe des Prometheus“ ins Heute. Im kuppelförmigen Saal entfaltet sich eine Bühnenskulptur, die unterschiedliche Facetten von Licht kombiniert und kontrastiert: dynamische 3D-Effekte, leuchtend bewegte Wände, Funkenwürfe, Blitze und Lavaströme werden zu Sinnbildern von Prometheus‘ titanischem Tun und dessen Konsequenzen.

Mitten in dem medialen Spektakel spielt die Choreographie von Virginia Segarra Vidal, in der Prometheus von drei Compagnie-Mitgliedern des Ballett am Rhein getanzt wird: Michael Foster, Philip Handschin und Marjolaine Laurendeau verkörpern dessen gespaltenes, zwischen Menschenliebe, Größenwahn und Destruktion changierendes Wesen. Virginia Segarra Vidal ist seit 2011 Mitglied des Ballett am Rhein und wird in ihrem Bestreben als Choreographin aktiv gefördert. Mit „Prometheus Dis.order“ entsteht bereits ihre zweite Arbeit für die Compagnie.

Unter der Leitung von Alexandre Bloch spielen die Düsseldorfer Symphoniker.


Samstag, 12.12.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Geschlossene Spiele
Ein Ballettabend mit einer Uraufführung von Demis Volpi

In einem argentinischen Lokal treffen Menschen aufeinander, die auf den ersten Blick wenig zu verbinden scheint. Ein Richter wiegt in der Mittagspause pedantisch seine Möhren, eine amerikanische Touristin möchte ein Huhn um Erlaubnis fragen es zu verspeisen, die Kellner fallen wie aus dem Nichts in Ohnmacht, ein Kunde versucht über Stunden seine Koffer aufzugeben, scheitert aber letztlich am bürokratischen Apparat. Absurd-surreale Begegnungen verweben sich zu einem virtuosen Diskurs über Gerechtigkeit, Recht und Unrecht, und die Idee des Menschen, in fairer Art und Weise über das Schicksal anderer bestimmen zu können. Als Grundlage für sein erstes Handlungsballett als neuer Chefchoreograph hat Demis Volpi ein Schauspiel von Julio Cortázar gewählt, das mit Scharfsinn nicht nur seinen ursprünglichen Hintergrund, nämlich die Zeit der Militärdiktatur Argentiniens unter J. R. Videla seziert, sondern auch heute noch als Gesellschaftsparabel funktioniert.


Donnerstag, 31.12.
18.00 Uhr
Theater Duisburg
BALLETT-SILVESTERGALA
Der gute Rutsch

Für die letzten Stunden des Jahres bittet im Theater Duisburg das Ballett am Rhein zum Tanz und präsentiert ein Gala-Programm, das alles andere wird als „the same procedure as every year“. Mit Fantasie, Grazie und Power stimmt das Bewegungs-Feuerwerk auf der Bühne bestens auf einen gut gelaunten Jahreswechsel ein.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Romeo und Julia – Meister Pedros Puppenspiel, 06.&07.11.2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Romeo und Julia – Boris Blacher – Theater Duisburg

Meister Pedros Puppenspiel – Manuel de Fallas Familienoper – Opernhaus Düsseldorf

am ersten Wochenende im November lädt die Deutsche Oper am Rhein zu zwei Opernpremieren ein:

Im Theater Duisburg kommt am Freitag, 6. November, um 19.30 Uhr Boris Blachers Kammeroper Romeo und Julia in der Inszenierung von Manuel Schmitt auf die Bühne. Christoph Stöcker hat die musika­lische Leitung. Im Opernhaus Düsseldorf öffnet sich am Samstag, 7. November, um 18.00 Uhr der Vorhang zu Meister Pedros Puppenspiel. Die Familien­oper des spanischen Komponisten Manuel de Falla wird von Torge Möller und Ilaria Lanzino mit Live-Video und Puppenspielern des Düsseldorfer Marionetten­theaters in Szene gesetzt und ist für Zuschauer ab 6 Jahren geeignet. Ralf Lange übernimmt die musikalische Leitung.

Boris Blachers Vertonung von Shakespeares Romeo und Julia ist nicht nur im zu Vergleich Charles Gounods französischer Oper Roméo et Juliette spannend, die sich seit einem Jahr im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein befindet. Mitten im Zweiten Weltkrieg – die Opernhäuser lagen in Trümmern – schuf Blacher 1943/44 eine Kammeroper, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz – auf das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor und ein Chansonnier, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder kommentierend brechen und begleiten. Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, am Staatstheater Nürnberg, am Theater Trier und am Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit Romeo und Julia erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

Als Zusammenspiel von drei Sängerinnen und Sängern, zwei Puppenspielern, einem Orchester und Live-Video präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Manuel de Fallas phantasievollen Operneinakter „Meister Pedros Puppenspiel“. Mit glutvollen spanischen Klängen hat der Komponist ein Motiv aus Cervantes? „Don Quijote“ zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt …

Weil die Gesund­heit der Mitarbeiter*innen und Gäste oberste Priorität hat und die Deutsche Oper am Rhein weiterhin einen aktiven Beitrag zur Eindämmung des Corona-Virus leisten will, finden alle Vorstellungen nach den geltenden Schutz-und Hygienemaßnahmen statt. Hier finden Sie dazu alle Informationen.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan November 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de


Spielplan November 2020 Oper am Rhein


Dienstag, 03.11.
18.00 Uhr
Theater Duisburg
 
Montag, 07.12.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

Opernwerkstatt
Romeo und Julia

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge der Inszenierung vor.


Freitag, 06.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
 
Samstag, 19.12.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE
Romeo und Julia
von Boris Blacher

Während drinnen ein rauschender Ball die Gemüter erhitzt, treffen sich Romeo und Julia am Rande des Geschehens – und wissen sofort: Es ist Liebe auf den ersten Blick. Weil sie aber tödlich verfeindeten Familien angehören und Julia am nächsten Morgen eigentlich Paris heiraten soll, ist ihre Liebe zwar unsterblich, aber vor allem verboten. Das Schicksal nimmt seinen tragischen Lauf.

Boris Blacher hat 1943 mit seiner Vertonung der Tragödie William Shakespeares eine Kammeroper geschaffen, die in ihrer Ausgespartheit ein kleines Wunder ist. Er konzentrierte und verdichtete den Stoff auf seine Essenz: das Schicksal von Romeo und Julia. Eine tragende Rolle übernehmen dabei der Solistenchor sowie Chansons, die das Scheitern dieser großen Liebe immer wieder humorvoll und untergangstrunken brechen und kommentieren.

Regisseur Manuel Schmitt, der u.a. bereits bei den Opernfestspielen der Bayerischen Staatsoper, dem Staatstheater Nürnberg, dem Theater Trier und dem Musiktheater im Revier inszenierte, erarbeitet mit „Romeo und Julia“ erstmals eine Produktion für die Deutsche Oper am Rhein.


Samstag, 07.11.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE
Meister Pedros Puppenspiel
von Manuel de Falla

Drei Sängerinnen und Sänger, zwei Puppenspieler, ein Orchester und ein Live-Video: In dieser ungewöhnlichen Verbindung präsentiert die Deutsche Oper am Rhein Manuel de Fallas phantasievollen Operneinakter „Meister Pedros Puppenspiel“. Mit glutvollen spanischen Klängen hat de Falla ein Motiv aus Cervantes? „Don Quijote“ zum Leben erweckt: Dem berühmten Ritter von der traurigen Gestalt geht während einer Puppenspielaufführung dermaßen die Fantasie durch, dass er mit blanker Waffe die Bühne stürmt…

Die luftschlosshafte Wirklichkeit, die Don Quijote irgendwo zwischen Traum und Realität bewohnt, wird von Filmemacher Torge Möller (fettFilm), Ilaria Lanzino und dem Düsseldorfer Marionetten-Theater mit Live-Video in Szene gesetzt. Mit ihrer phantasievollen Umsetzung und einer Spieldauer von 45 Minuten eignet sie sich auch hervorragend für junge Besucher ab 6 Jahren.


Mittwoch, 11.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 19.11. 19.30 Uhr
Theater Duisburg

Chorkonzert
mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein

Unverzichtbar für die großen und kleineren Choropern im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein, zeigt sich der Opernchor in dieser Spielzeit überraschend anders: Auf dem Programm der insgesamt vier Chorkonzerte in Duisburg und Düsseldorf stehen Johannes Brahms? „Schicksalslied“ op. 54, Strawinskys „Psalmensinfonie“, Edward Elgars „Lux Aeterna“ und Leonard Bernsteins mitreißende „Chichester Psalms“ in einer Kammerfassung für kleine Chor- und Instrumentalbesetzung.


Freitag, 13.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Samstag, 21.11. und
Mittwoch, 02.12.
19.30 Uhr
Theater Duisburg

Rendezvous um halb 8
Ein musikalisches Blind Date

Ein Rendezvous mit Solistinnen und Solisten aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein erwartet die Besucher beim Blind Date im Düsseldorfer Opernhaus und im Theater Duisburg. Zu erleben ist ein moderiertes Programm, dessen Inhalt natürlich vorab nicht verraten wird.


Samstag, 14.11. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf,
Rangfoyer

Meisterklasse Unter der Leitung von Helmut Deutsch

Fester Bestandteil des Opernstudio-Programms sind Meisterklassen bei international renommierten Künstlerinnen und Künstlern, die jeweils eine Woche lang täglich intensiv mit dem Opernstudio arbeiten und ihr Wissen an die junge Generation weitergeben. Erstmals ist in dieser Spielzeit Helmut Deutsch, einer der international renommiertesten Liedbegleiter, für eine Meisterklasse zu Gast beim Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein. In den beliebten Meisterklasse-Konzerten kann das Publikum die Entwicklung der jungen Talente mitverfolgen und einen Einblick in die Arbeit des Opernstudios bekommen.


Sonntag, 15.11.
11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf, Rangfoyer

Symphoniker im Foyer
Bei Schumanns

Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan des Düsseldorfer Opernhauses wieder um ein erlesenes Angebot kammermusikalischer Ohrenfreuden. Zu erleben sind das Klavierquintett Es-Dur für 2 Violinen, Viola, Violoncello und Klavier op.44, sowie Lieder von Clara Schumann, Fanny Hensel, Pauline Viardot-García und weitere Werke von Schumann und Mendelssohn Bartholdy, interpretiert von Anna Harvey.


Samstag, 21.11.
18.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
 
Donnerstag, 10.12.
18.00 Uhr
Theater Duisburg

Opernwerkstatt
Tristan und Isolde

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen der Deutschen Oper am Rhein die neuen Produktionen vor und geben Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess. In Podiumsgesprächen sprechen Mitwirkende über das Werk, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Grundzüge ihrer Inszenierung vor.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Sonntag, 22.11.
11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Rangfoyer

Liedmatinee Mit Bogdan Talo? und Stephen Harrison

In Liedmatineen präsentieren Ensemblemitglieder gemeinsam mit Pianistinnen und Pianisten im Foyer der Deutschen Oper am Rhein die aufregende musikalische Vielfalt der Liedkunst.


Donnerstag, 26.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE

Vissi d’Arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne

Die szenische Collage von Johannes Erath erzählt von der Wiedereroberung des Bühnenraums, von Spielarten der Nähe, Möglichkeiten des Bühnenkusses, Stolper­kanten der abständigen Bühnenhygiene, dem Zauber des ersten Tons. Zu Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Nat King Cole entwirft Johannes Erath mit Sänger*innen und Orchestermusiker*innen einen Abend über die große Liebe Oper.


Ballett am Rhein
Mittwoch, 04.11.
18.00 Uhr
Theater Duisburg

BALLETTWERKSTATT
Entfernte Verwandte
Ein Ballettabend mit Choreographien von Hans van Manen und Sharon Eyal

Schon einige Tage vor der Premiere stellen die Dramaturginnen und Dramaturgen des Ballett am Rhein das Programm vor und geben Einblicke in die künstlerische Arbeit im Probenprozess. Mitwirkende sprechen über die Choreographien, geben interessante Informationen über Hintergründe und künstlerische Zusammenhänge und stellen die Stücke vor.

Der Eintritt ist frei, und es ist keine Anmeldung erforderlich.


Freitag, 13.11.
19.30 Uhr
Theater Duisburg

Freitag, 20.11.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf

PREMIERE Entfernte Verwandte

Ein Ballettabend mit Choreographien von Hans van Manen und Sharon Eyal

Die Arbeiten von Hans van Manen und Sharon Eyal würde man auf den ersten Blick nicht als blutsverwandt bezeichnen. Man muss einerseits genauer hinschauen, um das Gemeinsame und Verbindende zu sehen, und andererseits ein paar Schritte zurücktreten, Distanz einnehmen wie zu zwei Gemälden, die stilistisch unterschiedlich scheinen, aber auf unerklärliche Weise miteinander in Dialog treten, wenn man sie nebeneinander platziert. Die Verwandtschaft liegt in der Präzision, in der schneidenden Schärfe und der akkuraten, kompromisslosen Geste – für beide bleibt das klassische Ballett Kern und Bezugspunkt. Während van Manen über Jahrzehnte hinweg einen Stil etabliert hat, der in seiner Eleganz und Großzügigkeit nach der Weite der klassischen Linien sucht, begibt sich die israelische Choreographin Sharon Eyal ins Innere: mit ihrer unheimlich anmutenden Bewegungssprache aus grotesk verkrümmten, repetitiv disziplinierten Körpern baut sie Trancezustände, die uns in die Abgründe des Tanzes führen.

 

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