Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Spielplan April 2019

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann


Spielplan April 2019


Mi 03.04.2019
20:00
Gronau, Theatersaal
Dinge, die ich sicher weiß (Premiere)
Schauspiel von Andrew Bowell


Do 04.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Addams Family
Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice


Do 04.04.2019
11:00
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Die Schöne und der Schmied
Figurentheater nach einer Novelle von Nikolai W. Gogol


Do 04.04.2019
20:00
Nienburg, Theater auf dem Hornwerk
Die unsichtbare Hand
Schauspiel von Ayad Akhtar


Fr 05.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Pantöffelchen
Oper von Piotr. I Tschaikowsky


Fr 05.04.2019
19:30
Bad Bevensen, Kurhaus
Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing Sa 06.04.2019 19:00 Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus Dinge, die ich sicher weiß (Hildesheim-Premiere) Schauspiel von Andrew Bowell


So 07.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Jasper in Deadland
Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster


So 07.04.2019
11:15
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Matinee zu Tod in Venedig (Eintritt frei)


Mo 08.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Pantöffelchen (Zum letzten Mal)
Oper von Piotr. I Tschaikowsky


Di 09.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Brücken Am Fluss (The Bridges of Madison County) (Zum letzten Mal)
Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman


Do 11.04.2019
11:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Do 11.04.2019
20:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Impro im Foyer (Eintritt frei)
spezial


Fr 12.04.2019
20:00
Burgdorf, Theater am Berliner Ring
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Fr 12.04.2019
11:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Fr 12.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Jasper in Deadland
Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster


Fr 12.04.2019
23:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Nachtbar #7Sins
Zorn


Sa 13.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Sa 13.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Mutter Courage und ihre Kinder Schauspiel von Bertolt Brecht, Musik von Paul Dessau
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


So 14.04.2019
16:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Hochzeit des Figaro
(Zum letzten Mal in dieser Spielzeit)
Deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart


So 14.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – theo
Herr Glück und Frau Unglück
Stück nach Antonie Schneider und Susanne Straßer


Mo 15.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Do 18.04.2019
20:30
Hildesheim, Bar Wohnzimmer
TfN im Wohnzimmer Lesung der Erzählung „Der Schatten über Innsmouth“ Sa 20.04.2019 19:00 Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus Tod in Venedig (Premiere) Oper von Benjamin Britten


Mo 22.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Die Addams Family
Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice


Mi 24.04.2019
20:00
Gronau, Theatersaal
Nathan der Weise
Schauspiel von Gotthold Ephraim Lessing


Mi 24.04.2019
20:00
Hildesheim, Stadttheater – Van der Valk Hotel
Auf der Besetzungscouch (Eintritt frei)
Der TfN-Theater-Talk


Fr 26.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Tod in Venedig
Oper von Benjamin Britten


Sa 27.04.2019
14:00
Hildesheim, Stadttheater – Treffpunkt Bühneneingang
Blick hinter die Kulissen
Expertenführung Schauspieler/-in


Sa 27.04.2019
19:00
Garbsen, IGS Meyenfelder Straße
Die Brücken Am Fluss (The Bridges of Madison County) Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman


Sa 27.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
5. Kammerkonzert
Oktett op. 166 von Franz Schubert


Sa 27.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Mutter Courage und ihre Kinder
Schauspiel von Bertolt Brecht | Musik von Paul Dessau


So 28.04.2019
17:00
Hameln, Theater
Die Blume von Hawaii
Operette von Paul Abraham


So 28.04.2019
19:00
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


So 28.04.2019
11:15
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Matinee zu Elternabend (Eintritt frei)


So 28.04.2019
15:00
Hildesheim, Stadttheater – F1
Theater Extra zu Schahname – Das Buch der Könige (Eintritt frei)
Eine Veranstaltung der Freunde des TfN


Mo 29.04.2019
19:30
Hildesheim, Stadttheater – Großes Haus
Dinge, die ich sicher weiß
Schauspiel von Andrew Bowell


Di 30.04.2019
19:30
Gütersloh, Theater
Tod in Venedig
Oper von Benjamin Britten



AUF DER BESETZUNGSCOUCH
Der TfN-Theater-Talk
Nach den Erfolgen im Theatergarten gibt es endlich eine neue Auflage des beliebten Talk-Formats. Benjamin R. Riebsamen, Marketingleiter am TfN, lädt wieder zum Talk ein – diesmal mit Operndirektor Florian Ziemen und einem weiteren Gast aus dem Ensemble. In entspannter Bar-Atmosphäre wird über Interessantes, Ungeahntes, Überraschendes geplaudert. Freuen Sie sich auf spannende Einblicke in die Arbeit moderner Opern-Schaffender. Der Eintritt ist frei.
TERMIN Mi, 24.4., 20:00 Uhr, Van der Valk Hotel, Stadtschenke


PREMIEREN


DINGE, DIE ICH SICHER WEIß
Schauspiel von Andrew Bovell
„Ich dachte, sie würden so werden wie wir“, sagt Bob Prize über seine erwachsenen Kinder, „nur besser als wir. Mit besseren Jobs. Und besseren Aussichten. Dafür haben wir doch so hart gearbeitet.“ Doch alle vier Kinder gehen Lebenswege, die Bob und seine Frau Fran ganz und gar nicht nachvollziehen können. Das sicher geglaubte Familiengefüge gerät ins Wanken …
Der australische Autor Andrew Bovell schreibt poetisch und zutiefst ehrlich über die große Liebe, die diese Familie zusammenhält und sie zugleich auseinandertreibt. Inszenierung Jörg Gade Ausstattung Swana Gutke Dramaturgie Astrid Reibstein Mit Simone Mende (Fran), Gotthard Hauschild (Bob), Katharina Wilberg (Pip), Jonas Kling (Mark), Jonas Nowack (Ben), Lilli Meinhardt (Rosie)
PREMIERE Mi, 3.4., Gronau | HILDESHEIM-PREMIERE Sa, 6.4., 19:00 Uhr, Großes Haus
MATINEE So, 24.3., 11:15 Uhr, Großes Haus (Eintritt frei)
Im Anschluss an die Vorstellung am Montag, 15.4., findet das Publikumsgespräch „nachgefragt“ im F1 statt.


TOD IN VENEDIG
Oper von Benjamin Britten | Libretto von Myfanwy Piper
Nach der gleichnamigen Novelle von Thomas Mann | In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln
In einer Schaffenskrise begibt sich der Schriftsteller Gustav von Aschenbach nach Venedig, getrieben von der Sehnsucht nach etwas ganz Neuem, Fremden. Hier gibt er sich – fasziniert von der unbekümmerten Anmut des hübschen Jungen Tadzio – seinen Tagträumen am Strand hin und ignoriert alle Warnzeichen der aufkeimenden Cholera … Benjamin Britten vertonte
in seiner letzten Oper Thomas Manns berühmte Novelle nach einem Libretto von Myfanwy Piper, das die Handlung zwischen Rausch, Obsession, Verdrängung, Lebensbejahung und Todessehnsucht in magische, vielfarbige und exotische Klangbilder übersetzt. Musikalische Leitung und Chor Achim Falkenhausen Inszenierung Felix Seiler Ausstattung Hannes Neumaier Dramaturgie Susanne von Tobien Mit Hans Jürgen Schöpflin (Gustav von Aschenbach), Uwe Tobias Hieronimi (Der Reisende u.a.), Tobias Hechler (Stimme des Apollo), Julian Rohde (Hotelportier) sowie Opernchor, Jugendchor und Orchester des TfN
PREMIERE Sa, 20.4., 19:00 Uhr, Großes Haus | MATINEE So, 7.4., 11:15 Uhr, Großes Haus (Eintritt frei)


KONZERT


5. KAMMERKONZERT
Schon während Schubert an seinem monumentalen Oktett in F-Dur arbeitete, wusste er, dass er mit diesem Werk die Grenzen der Kammermusik sprengen würde. Er wollte sich endlich „den Weg zur großen Sinfonie bahnen“ und das Oktett ist als eine Art Vorstudie für diesen Weg zu verstehen. Zum Vorbild nahm er sich Beethovens bahnbrechendes Septett in Es-Dur, erweiterte es um eine 2. Violine für größere Klangfülle und einen stärker ausgeprägten sinfonischen Charakter. Diesen unterstrich er noch durch die bedeutenden langsamen Einleitungen, die er dem ersten und letzten Satz
vorausschicke, sozusagen eine Sinfonie für acht Stimmen.
TERMIN Sa, 27.4., 15:00 Uhr, F1
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


REPERTOIRE


DIE ADDAMS FAMILY Musical von Andrew Lippa, Marshall Brickman und Rick Elice
Die exzentrischen Addams leben in einer Villa im New Yorker Central Park – und dort spukt es ganz gewaltig. Das eigentliche Problem ist jedoch: Tochter Wednesday will den Sohn einer durchschnittlichen Familie heiraten. Bei einem gemeinsamen Dinner nehmen die Dinge ihren chaotisch-gruseligen Verlauf. Inszenierung April Hailer Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Esther Bätschmann Choreografie Annika Dickel Mit Alexander Prosek (Gomez Addams), Marysol Ximénez-Carrillo (Morticia Addams), Sandra Pangl (Wednesday Addams), Johannes Osenberg (Pugsley Addams), Jens Krause (Onkel Fester), Lisa Maria Hörl (Grandma), Michael Günther (Lurch), Gerald Michel (Mal Beineke), Elisabeth Köstner (Alice Beineke), Nicolo Soller (Lucas Beineke/ Das eiskalte Händchen), Mitglieder des TfN-Jugendchores und des TfN-MusicalClubs (Ahnen der Addams) Dauer ca. 2 Stunden 50 Minuten, inklusive einer Pause


DIE BRÜCKEN AM FLUSS (THE BRIDGES OF MADISON COUNTY)
Musical von Jason Robert Brown und Marsha Norman
Francesca lebt zufrieden mit ihrem Mann und zwei Kindern auf einer Farm, irgendwo im Mittleren Westen der USA. Eines Tages begegnet sie zufällig Robert, der als Fotograf für eine Reportage in dieser Gegend unterwegs ist. Wird Francesca für diese Liebe ihre Familie verlassen? Der Film mit Meryl Streep und Clint Eastwood wurde 1995 weltberühmt. Inszenierung und Choreografie Craig Simmons Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Esther Bätschmann Mit Marysol Ximénez-Carrillo (Francesca), Alexander Prosek (Richard „Bud“), Gerald Michel (Robert Kincaid), Elisabeth Köstner (Marian u.a.), Johannes Osenberg (Michael), Sandra Pangl (Carolyn), Katharina Schutza (Marge), Jens Krause (Charlie), Lisa Maria Hörl (Country Sängerin/ Kellnerin u.a.), Jürgen Brehm (Junger Bud/ Sprecher) und Live-Band Dauer ca. 2 Stunden 40 Minuten, inklusive einer Pause


DIE HOCHZEIT DES FIGARO Deutsches Singspiel von Wolfgang Amadeus Mozart Libretto von Lorenzo Da Ponte | Übersetzung von Christian August Vulpius und Adolph Knigge
Wie kaum eine andere Oper spielt DIE HOCHZEIT DES FIGARO mühelos auf der Klaviatur der Gefühle, zwischen Liebe und Leidenschaft, Intrige und Happy End. Auch mehr als 200 Jahre nach der Uraufführung 1786 hat Mozarts Musik nichts von ihrer Faszination verloren. Die Neuinszenierung in deutscher Sprache präsentiert sich als Singspielfassung mit gesprochenen Dialogen anstatt gesungener Rezitative. Musikalische Leitung Florian Ziemen Inszenierung Wolfgang Nägele Ausstattung Hannah König Chor Achim Falkenhausen Mit Martin Berner (Graf Almaviva), Antonia Radneva (Gräfin Almaviva), Meike Hartmann (Susanne), Peter Kubik/ Levente György (Figaro), Neele Kramer (Cherubin), Isabell Bringmann (Marzelline), Uwe Tobias Hieronimi (Bartolo/ Antonio), Julian Rohde (Basilio/ Gänsekopf), Vanessa Peschel/ Franziska Schonebeck/ Kathelijne Wagner (Bärbchen), Steffi Fischer, Anne Lütje (Blumenmädchen), Opernchor des TfN, Orchester des TfN Dauer ca. 3 Stunden 15 Minuten, inklusive einer Pause


DIE PANTÖFFELCHEN
Komisch-fantastische Oper von Pjotr I. Tschaikowsky | Libretto von Jakow Polonski
Nach „Die Nacht vor Weihnachten“ von Nikolai Gogol | In deutscher Übersetzung
Es geht zu wie im Märchen: Der Schmied Wakula muss seiner Oxana die Pantöffelchen der Zarin besorgen, um ihre Liebe zu gewinnen. Auf einer abenteuerlichen Reise gelingt es ihm nicht nur, geschickt den Teufel auszutricksen, er schafft auch das scheinbar Unmögliche und kann am Ende mit den ersehnten Schuhen im Gepäck zu seiner Liebsten zurückkehren.
Musikalische Leitung Florian Ziemen Inszenierung Anna Katharina Bernreitner Ausstattung Hannah Oellinger, Manfred Rainer Chöre Achim Falkenhausen Mit Neele Kramer (Solocha), Wolfgang Schwaninger/ Beau Gibson (Wakula), Peter Kubik (Der Teufel/ Stimme des Waldteufel), Uwe Tobias Hieronimi (Tschub / Ein alter Saporoger), Antonia Radneva/ Katja Bördner (Oxana), Levente György (Pan Golowa/ Durchlaucht), Julian Rohde (Panass/ Schulmeister), Jesper Mikkelsen (Der Zeremonienmeister), Opernchor, Jugend- und Extrachor des TfN, Orchester des TfN Dauer ca. 3 Stunden, inkl. einer Pause


JASPER IN DEADLAND Europäische Erstaufführung | Musical von Ryan Scott Oliver und Hunter Foster
Jasper liebt Agnes. Nach ihrer Liebesnacht erscheint Agnes nicht zum Treffen an den Klippen. Jasper ist sicher: Agnes ist ins Meer gesprungen. Unterstützt von Rockmusik kämpft Jasper in der Unterwelt gegen gefährliche Dämonen, um Agnes zurück ins Leben zu holen. Doch ihm bleibt nur wenig Zeit … Inszenierung und Choreografie Bart de Clercq Musikalische Leitung Andreas Unsicker Ausstattung Hannes Neumaier Mit Nicolo Soller (Jasper), Elisabeth Köstner (Agnes/ Gretchen u. a.), Alexander Prosek (Lethe u. a.), Sandra Pangl (Beatrix Pontinari/ Blind Justice u. a.), Marysol Ximénez-Carillo (Persephone/ Blind Justice u. a.), Lisa Maria Hörl (Eurydike/ Blind Justice u. a.), Amanda Whitford (Ammut u. a.), Gerald Michel (Hathaway/ Pluto u. a.), Johannes Osenberg (Little Lu u. a.), Jens Krause (Virgil/ Dante u. a.) Dauer ca. 2 Stunden 20 Minuten, inklusive einer Pause
Spielplanübersicht April 2019. Stand: 4.3.2019 – Änderungen vorbehalten!


MUTTER COURAGE UND IHRE KINDER Schauspiel von Bertolt Brecht | Musik von Paul Dessau
Krieg ist ihr Geschäft! Mit ihren drei Kindern zieht Anna Fierling, wegen ihres Mutes auch Mutter Courage genannt, den kämpfenden Truppen im Dreißigjährigen Krieg hinterher. Sie will Geschäfte machen, sie will am Krieg gewinnen. Doch am Ende hat sie fast alles verloren, auch ihre Kinder, und zieht allein mit ihrem Marketenderwagen weiter. Für sie zählt nur eins: „Ich muss wieder in den Handel kommen.“ Brechts Klassiker, uraufgeführt 1941, ist heute aktueller denn je. Er zeigt den Krieg als Fortführung der Geschäfte mit anderen Mitteln. Und zeigt zugleich: Im Krieg gibt es nur Verlierer.
Inszenierung Lydia Bunk Ausstattung Julia Hattstein Musikalische Leitung Szilvia Csaranko Mit Simone Mende (Mutter Courage), Lilli Meinhardt (Kattrin), Dennis Habermehl (Eilif/ Obrist/ Fähnrich), Tonio Schneider (Schweizerkas/ verletzter Bauer/ singender Soldat/ Bauerssohn), Martin Schwartengräber (Koch), Moritz Nikolaus Koch (Feldprediger), Michaela Allendorf (Yvette Pottier/ verletzte Bauersfrau/ singende Stimme/ Bäuerin), Jonas Kling (Feldwebel/ Feldhauptmann/ Schreiber/ versch. Soldaten), Stephan Sitaras (Werber/ Zeugmeister/ Der mit der Binde/ 2. Soldat/ Bauer), Szilvia Csaranko (Der Tod)


JUNGES THEATER


DIE SCHÖNE UND DER SCHMIED Märchen nach Motiven einer Novelle von Nikolai W. Gogol
Gastspiel Marc Schnittger Figuren Theater, ab 5 Jahren
Die Schöne und der Schmied ist ein romantisch-fantastisches Puppenspiel voller Humor, Liebe, Licht und Kohlenstaub. Marc Schnittger spielt mit Hand- und Stockpuppen auf mehreren Ebenen hinter drei Paravents. Inszenierung Marc Lowitz Text, Spiel, Bühne, Puppen Marc Schnittger Bühnenbau Arne Bustorff Musik Anna Hüdepohl Kostüm Claudia Bornscheuer Dauer ca. 50 Minuten, keine Pause
HERR GLÜCK UND FRAU UNGLÜCK Ein Theaterstück nach dem Bilderbuch von Antonie Schneider und
Susanne Straßer | Uraufführung Koproduktion des TfN mit dem Theater Karo Acht, ab 4 Jahren
Ein Stück über das Glück – und darüber, wo es zu Hause ist. Mit Musik, Tanz, Schauspiel und Malerei zaubert das Theater Karo Acht die wunderbare Geschichte dieser ungleichen Nachbarn auf die Bühne. Inszenierung Carmen Grünwald-Waack Bühne Fabian Wessel Kostüme Ulrike Schörghofer Live-Painting und Live-Musik Sönke Franz Mit Julia Solórzano, Sönke Franz, Kian Pourian Dauer ca. 45 Minuten, keine Pause


EXTRA


IMPRO IM FOYER spezial
Zu IMPRO IM FOYER spezial kommen die Gäste von fern und nah – dieses Mal wieder aus Hannover. Christine Nitschke und Sebastian Barnstorf begrüßen Sonja Thöneböhn und Marc Beinsen vom Ensemble „Die Improkokken“.
Die beiden Schauspieler haben sich bereits Ende der 1990er Jahre mit dem Virus des Improvisationstheaters infiziert!
TERMIN Do, 11.4., 20:00 Uhr, F1 (Eintritt frei)


NACHTBAR #7SINS Zorn
Du spürst dieses Brodeln, tief in dir. Du willst schreien, willst treten, willst dich auf den Boden werfen und heulen. Du bist so wütend, so zornig, du willst ausrasten. Doch du kannst nicht. Warum eigentlich?
TERMIN Fr, 12.4., 23:00 Uhr, F1 (Eingang Teichstraße)
TfN IM WOHNZIMMER Der Schatten über Innsmouth
Grusellesung mit Musik und handgemachten Geräuschen nach der Erzählung von H. P. Lovecraft. „Sie könnten auch den alten Bus nehmen, vermute ich, aber die Leute hier machen das eigentlich nich‘. Er fährt über Innsmouth. Nachts würde ich an Ihrer Stelle dort nicht bleiben.“ Mit Jonas Kling u. a.
TERMIN Do, 18.4., 20:30 Uhr, Bar Wohnzimmer (Kaiserstraße 41)


TheaterExtra zu SCHÃHNÃME – DAS BUCH DER KÖNIGE Eine Veranstaltung der Freunde des TfN
„Wir müssen unsere Träume austauschen“ – Wir fragen einmal andersherum: Was bringen Menschen, die in unser Land flüchten, aus ihrer Kultur mit? Geschichten wie das Heldenepos Schãhnãme des persischen Dichters Ferdosi. Was empfangen sie, wenn sie zu uns kommen? Schãhnãme gehört zur Weltliteratur und erzählt von den Grunderfahrungen jeder Gesellschaft: Flucht – Heimat – Sehnsucht nach Frieden. Diskussion über Integration unter dem Vorzeichen interkulturellen Austausches. Mit Dr. Eike Wittrock (Universität Hildesheim), Flüchtlingsrat Niedersachsen,
Naja Marie Domsel und Karla Hennersdorf (Schauspielerinnen), Dr. Doris Wendt, Reiner Müller
TERMIN So, 28.4., 15:00 Uhr, F1 (Eintritt frei)


—| Pressemeldung Theater für Niedersachsen |—

Wien, Wiener Staatsoper, René Pape – Kammersänger, 18.12.2018

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

René Pape wurde österreichischer Kammersänger

Im Anschluss an die gestrige (18. Dezember 2018) Vorstellung von Die Zauberflöte an der Wiener Staatsoper wurde René Pape auf offener Bühne der österreichische Berufstitel Kammersänger verliehen. Der dem Haus am Ring seit vielen Jahren verbundene deutsche Bass war an diesem Abend als Sarastro zu erleben.

Wiener Staatsoper / KS René Pape, Dominique Meyer, Christian Kircher, Adam Fischer ©Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / Dominique Meyer, Adam Fischer, KS René Pape, Christian Kircher,
© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Für die Auszeichnung versammelte sich das Ensemble des Abends – darunter Dirigent Adam Fischer, Clemens Unterreiner (Papageno), Benjamin Bernheim (Tamino), Valentina Nafornita (Pamina), Hila Fahima (Königin der Nacht), Daniela Fally (Papagena), KS Benedikt Kobel (Monostatos) und der Chor der Wiener Staatsoper auf der Bühne, die Urkunde wurde im Anschluss an die Rede von Staatsoperndirektor Dominique Meyer von Bundestheater-Holding-Geschäftsführer Christian Kircher überreicht.

„Den Titel Österreichischer Kammersänger bekommen Künstler verliehen, die wir lieben, und die musikalisch Großes für das Haus und für das Land geleistet haben. René Pape hat schon eine lange Karriere in Österreich, er hat viel in Salzburg und an der Wiener Staatsoper gesungen, die wichtigsten Rollen seines Fachs. Ich freue mich, dass wir heute mit René Pape einen beliebten Sänger auszeichnen dürfen, der zu den Größten der Welt zählt, und hinter dessen Künstlerpersönlichkeit ein sehr liebenswürdiger Mensch steckt“, so Staatsoperndirektor Dominique Meyer.

Wiener Staatsoper / KS Verleihung René Pape, © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / KS Verleihung René Pape,
© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

René Pape zeigte sich von der Ehrung gerührt und betonte, er werde den Kammersängertitel mit „Freude, Würde und Ehre“ tragen. Und schloss, ans Publikum gewandt: „Es wird mir weiterhin eine große Freude sein, Sie glücklich machen zu können!“.

Wiener Staatsoper / KS René Pape, Dominique Meyer © Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

Wiener Staatsoper / KS René Pape, Dominique Meyer
© Wiener Staatsoper / Michael Pöhn

KS René Pape debütierte 1991 als Sprecher in Die Zauberflöte an der Wiener Staatsoper und verkörperte hier bisher insgesamt 10 Partien in 58 Vorstellungen: Neben dem Sprecher gestaltete er Don Fernando (Fidelio), Sarastro (Die Zauberflöte), Hunding (Die Walküre), Filippo II. (Don Carlo), König Heinrich (Lohengrin), Leporello (Don Giovanni), Boris Godunow, Gurnemanz (Parsifal) und zuletzt Orest (Elektra). Im April 2019 wird er hier erneut als Gurnemanz zu erleben sein.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Radebeul, Landesbühne Sachsen, Spielplan August 2017

Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul

Plan September 2017 : Landesbühnen Sachsen und Unterwegs

3 Premieren im September


EINER FÜR ALLE, Von Karin Eppler nach Motiven von Alexandre Dumas, Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen (Ab 8)

Premiere am Dienstag, 12.09.2017,19:30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen im Rahmen von Elternabend, einem neuen Format

Kann man mit sich selbst fechten? Und heißt es eigentlich Muskeltier oder Musketier? Auf diese Fragen und noch einige mehr gibt das Mantel-und-Degen-Stück Antwort. Ein Schauspieler entführt uns mit rasanten Rollenwechseln in die Welt von D’ Artagnan, der unbedingt ein Soldat im Dienste des Königs werden will. «Einer für alle – und alle für Einen» – das Motto der Musketiere ist auch das Motto dieses unterhaltsamen Einmann-Stückes.

„Die Autorin folgt den Spuren, die die drei Musketiere in unseren Köpfen hinterlassen haben und bringt die Geschichte durch dieses Einmanntheaterstück in rasant schnellen Rollenwechseln und mit wenigen Requisiten auf die Bühne. Mit viel Jux und beeindruckender Schauspielkunst hat die Parodie aufs Heldentum so gut wie keine Längen. Der Applaus für Schmid klingt so auch nach gut 60 Minuten Hochleistungs-Schauspiel begeistert. Einer spielt für alle, alle klatschen für einen.“ (Reutlinger Nachrichten) – Verlag Hofmann und Paul


LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein Clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (Ab 4)

Premiere am 23. September 2017, 15.00 Uhr auf der Studiobühne im Rahmen des Theaterfestes der Landesbühnen Sachsen

Landesbühne Sachsen / LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER © Martin Reißmann

Landesbühne Sachsen / LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER © Martin Reißmann

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde, also gehen sie zusammen durch dick und dünn wie … wie Ladsch und Bommel eben. Doch als Bommel unbedingt ins Theater will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Das passt Bommel ganz und gar nicht. Um sich seinen Wunsch nach Theater zu erfüllen, muss Bommel Ladsch davon überzeugen, dass Theater eine spannende und aufregende Sache ist. Keine leichte Aufgabe, denn Ladsch hat wirklich keine Ahnung von Theater. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und Bergmonstern eintauchen.

Mit clowneskem Puppenspiel wird nicht nur Ladsch das Theater erklärt. Auch die Zuschauer erfahren hier alles Wichtige über die Bretter, die die Welt bedeuten. Was ist Theater? Wie wird Theater gemacht? Warum macht Theater Spaß?

Die Inszenierung wird sowohl für Theaterneulinge ab 4 Jahren gezeigt, als auch zusätzlich in einer englischen Fassung für Grundschüler.


Landesbühne Sachsen / Willkommen - Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz mit Moritz Gabriel © Hagen König

Landesbühne Sachsen / Willkommen – Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz mit Moritz Gabriel © Hagen König

WILLKOMMEN, KOMÖDIE VON LUTZ HÜBNER UND SARAH NEMITZ

Premiere am Sonnabend 30. September 2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Anglistikdozent Benny wird für ein Jahr in die USA gehen. Während dieser Zeit, so schlägt er seinen WG-Mitbewohnern vor, sollen Asylbewerber in seinem Zimmer wohnen. Schließlich hat er beim Einsatz im Flüchtlingsheim gesehen, wie beengt sie dort leben müssen. Das helle Sofa würde er so lange lieber im Keller unterstellen, mit der Sauberkeit nehmen es andere Kulturen ja nicht so genau …

Sophie ist begeistert und plant als Fotografin gleich eine Kunstaktion zu diesem Sozialprojekt. Hingegen hat Doro keine Lust, sich von arabischen Männern vorschreiben zu lassen, wer bei ihr die Nacht verbringt und möchte auch weiterhin nur mit Bademantel bekleidet durch die Wohnung laufen können. Jonas findet soziales Engagement ganz wichtig, aber seine Probezeit bei der Bank ist noch nicht beendet, er muss fit sein und braucht seinen Schlaf. Und man weiß doch, wie ausgelassen die Südländer feiern …

Mitbewohnerin Anna ist zudem schwanger und würde sich wünschen, dass der Vater des Kindes Bennys Zimmer beziehen könnte. Aber den wollen die anderen erstmal genau unter die Lupe nehmen. Als er dann auftaucht, spitzt sich die Lage zu, denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

«Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist.» (Hartmann und Stauffacher Verlag)

INSZENIERUNG: TOM QUAAS; BÜHNE: TOM BÖHM; KOSTÜME: IRINA STEINER

MUSIKALISCHE LEITUNG : UWE ZIMMERMANN

Darsteller: Sophie – Sandra Maria Huimann; Doro – Sophie Lüpfert; Anna – Luca Lehnert; Benny – Moritz Gabriel; Jonas -Holger Uwe Thews; Achmed – Felix Lydike; Sphies Vater – Matthias Henkel



Plan September 2017



Fr 01.09.2017 19:30 Im Weißen Rössl,Singspiel von Ralph Benatzky ,Fassung: «Bar Jeder Vernunft Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


Sa 02.09.2017 17:00 In Gottes eigenem Land – semiszenische Aufführung PHÖNIX Theaterwelt Lutherstadt Wittenberg


Sa 02.09.2017 19:30 Zorro – Das Musical, Buch und Gesangstexte: Stephen Clark,
Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist Und Musikalische Anpassung: John Cameron,
Originalgeschichte: Stephan Clark Theater Meißen


So 03.09.2017 14:00 In Gottes eigenem Land – semiszenische Aufführung PHÖNIX Theaterwelt Lutherstadt Wittenberg


So 03.09.2017 16:00 Im Weißen Rössl, Singspiel von Ralph Benatzky ,Fassung: «Bar Jeder Vernunft Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Mo 04.09.2017 19:30 Vorgestellt: Der neue Operndirektor im Gespräch Sebastian Ritschel Goldne Weintraube Radebeul


Mi 06.09.2017 20:00 Hans im Glück , Schauspiel von Peter Ensikat Haus des Gastes Kurort Rathen


Sa 09.09.2017 16:00 Tango Piazzolla, Tanztheater von Carlos Matos mit der
Musik von Astor Piazzolla , mit anschließendem Tanz mit Live-Musik Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Sa 09.09.2017 17:00 Im Weißen Rössl Winzergenossenschaft Meißen


So 10.09.2017 16:00 Tango Piazzolla, mit anschließendem Tanz mit Live-Musik Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


So 10.09.2017 17:00 Im Weißen Rössl Winzergenossenschaft Meißen


Di 12.09.2017 10:30 Die Geschichte vom Onkelchen Trinitatiskirchruine Dresden


Di 12.09.2017 19:30 Elternabend für «Invasion III» Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di 12.09.2017 19:30 Premiere Einer für alle, VON KATRIN EPPLER NACH ALEXANDRE DUMAS (AB 8) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Di 12.09.2017 20:00 Fisch zu viert , KOMÖDIE VON WOLFGANG KOHLHAASE, MITAUTORIN: RITA ZIMMER Theaterkahn Dresden


Mi 13.09.2017 20:00 Fisch zu viert Theaterkahn Dresden


Do 14.09.2017 10:00 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
Musical Zum gleichnamigen Tschechisch-Deutschen Märchenfilm (Ab 5) | Katrin Lange (Buch), Edith Jeska (Liedtexte), Thomas Zaufke (Musik), Karel Svoboda (Filmmusik)


Do 14.09.2017 20:00 Fisch zu viert Theaterkahn Dresden


Fr 15.09.2017 19:00 junges.studio: Sneak Music Stage Landesbühnen Sachsen – Glashaus


Fr 15.09.2017 19:30 La Traviata, Oper von Giuseppe Verdi König Albert Theater Bad Elster


Sa 16.09.2017 11:00 +16.00 Drei Haselnüsse für Aschenbrödel Konzertplatz Weißer Hirsch Dresden


Sa 16.09.2017 19:30 Heute Abend: Lola Blau, Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 17.09.2017 18:00 Zorro – Das Musical Großenhain Schloss


Di 19.09.2017 19:30 Vorgestellt: Ekkehart Klemm, Der neue Chefdirigent der Elbland Philharmonie Sachsen im Gespräch Goldne Weintraube Radebeul


Sa 23.09.2017 15:00 Theaterfest zur Spielzeiteröffnung Landesbühnen Sachsen, Theater Radebeul


Sa 23.09.2017 15:30 Premiere Ladsch und Bommel gehen ins Theater, Clowneskes Puppenspiel (Ab 4) Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


Sa 23.09.2017 15:30 Operettengala Proberaum Landesbühnen Sachsen


Sa 23.09.2017 19:30 Gala zur Spielzeiteröffnung Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne


So 24.09.2017 11:00 Matinee zu «Willkommen» Landesbühnen Sachsen – Glashaus


So 24.09.2017 16:00 Ladsch und Bommel gehen ins Theater Landesbühnen Sachsen – Studiobühne


So 24.09.2017 18:15 Konzerteinführung zum Philharmonischen Konzert Landesbühnen Sachsen – Glashaus

So 24.09.2017 19:00 1. Philharmonisches Konzert «Zu den Wurzeln» Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne
PROGRAMM:Manfred Weiss- 5. Sinfonie
Carl Maria von Weber – Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll, op. 73
Franz Schubert – Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 «Die Große»
Solistin: Bettina Aust, Klarinette; Musikalische Leitung: Ekkehard Klemm


Do 28.09.2017 19:30 Philemon und Baucis, Marionettenoper Von Joseph Haydn Deutsch-Sorbisches Volkstheater Bautzen
Es Spielt Das «Ensemble Charpentier» Der Elbland Philharmonie Sachsen


Fr 29.09.2017 19:30 Eine Nacht in Venedig, Operette von Johann Strauss König Albert Theater Bad Elster


Sa 30.09.2017 19:00 Premiere Willkommen, Komödie von Lutz Hübner und Sarah Nemitz Landesbühnen Sachsen – Hauptbühne



3 Premieren im September

EINER FÜR ALLE, Von Karin Eppler nach Motiven von Alexandre Dumas, Erzähltheatersolo mit Mantel und Degen (Ab 8)

Premiere am Dienstag, 12.09.2017,19:30 Uhr auf der Studiobühne der Landesbühnen Sachsen

Kann man mit sich selbst fechten? Und heißt es eigentlich Muskeltier oder Musketier? Auf diese Fragen und noch einige mehr gibt das Mantel-und-Degen-Stück Antwort. Ein Schauspieler entführt uns mit rasanten Rollenwechseln in die Welt von D’ Artagnan, der unbedingt ein Soldat im Dienste des Königs werden will. «Einer für alle – und alle für Einen» – das Motto der Musketiere ist auch das Motto dieses unterhaltsamen Einmann-Stückes.

„Die Autorin folgt den Spuren, die die drei Musketiere in unseren Köpfen hinterlassen haben und bringt die Geschichte durch dieses Einmanntheaterstück in rasant schnellen Rollenwechseln und mit wenigen Requisiten auf die Bühne. Mit viel Jux und beeindruckender Schauspielkunst hat die Parodie aufs Heldentum so gut wie keine Längen. Der Applaus für Schmid klingt so auch nach gut 60 Minuten Hochleistungs-Schauspiel begeistert. Einer spielt für alle, alle klatschen für einen.“ (Reutlinger Nachrichten) – Verlag Hofmann und Paul

LADSCH UND BOMMEL GEHEN INS THEATER, Ein Clowneskes Puppenspiel von Hepakri van der Mulde (Ab 4)

Premiere am 23. September 2017, 15.00 Uhr auf der Studiobühne im Rahmen des Theaterfestes der Landesbühnen Sachsen

Ladsch und Bommel sind die dicksten Freunde, also gehen sie zusammen durch dick und dünn wie … wie Ladsch und Bommel eben. Doch als Bommel unbedingt ins Theater will, stößt er bei Ladsch auf taube Ohren. Denn Ladsch will nur eines: Schlafen. Das passt Bommel ganz und gar nicht. Um sich seinen Wunsch nach Theater zu erfüllen, muss Bommel Ladsch davon überzeugen, dass Theater eine spannende und aufregende Sache ist. Keine leichte Aufgabe, denn Ladsch hat wirklich keine Ahnung von Theater. Aber Bommel ist nicht dumm. Geschickt verwickelt er Ladsch in ein Spiel, bei dem die beiden immer tiefer in die Theaterwelt mit Kartenverkäufern, Garderobieren, Platzanweisern, Ritterprinzen und Bergmonstern eintauchen.

Mit clowneskem Puppenspiel wird nicht nur Ladsch das Theater erklärt. Auch die Zuschauer erfahren hier alles Wichtige über die Bretter, die die Welt bedeuten. Was ist Theater? Wie wird Theater gemacht? Warum macht Theater Spaß?

Die Inszenierung wird sowohl für Theaterneulinge ab 4 Jahren gezeigt, als auch zusätzlich in einer englischen Fassung für Grundschüler.

WILLKOMMEN, KOMÖDIE VON LUTZ HÜBNER UND SARAH NEMITZ

Premiere am Sonnabend 30. September 2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen

Anglistikdozent Benny wird für ein Jahr in die USA gehen. Während dieser Zeit, so schlägt er seinen WG-Mitbewohnern vor, sollen Asylbewerber in seinem Zimmer wohnen. Schließlich hat er beim Einsatz im Flüchtlingsheim gesehen, wie beengt sie dort leben müssen. Das helle Sofa würde er so lange lieber im Keller unterstellen, mit der Sauberkeit nehmen es andere Kulturen ja nicht so genau …

Sophie ist begeistert und plant als Fotografin gleich eine Kunstaktion zu diesem Sozialprojekt. Hingegen hat Doro keine Lust, sich von arabischen Männern vorschreiben zu lassen, wer bei ihr die Nacht verbringt und möchte auch weiterhin nur mit Bademantel bekleidet durch die Wohnung laufen können. Jonas findet soziales Engagement ganz wichtig, aber seine Probezeit bei der Bank ist noch nicht beendet, er muss fit sein und braucht seinen Schlaf. Und man weiß doch, wie ausgelassen die Südländer feiern …

Mitbewohnerin Anna ist zudem schwanger und würde sich wünschen, dass der Vater des Kindes Bennys Zimmer beziehen könnte. Aber den wollen die anderen erstmal genau unter die Lupe nehmen. Als er dann auftaucht, spitzt sich die Lage zu, denn Achmed ist Türke und hat seine ganz eigene Meinung über Araber, soziales Engagement und Helfersyndrome …

«Lutz Hübner und Sarah Nemitz holen die Diskussion über die gesellschaftliche Umordnung ins Wohnzimmer der bürgerlichen Mitte. Mit großem Gespür für Komik schaffen sie lebensnahe Figuren, die mehr mit uns gemein haben, als uns lieb ist.» (Hartmann und Stauffacher Verlag)

INSZENIERUNG: TOM QUAAS; BÜHNE: TOM BÖHM; KOSTÜME: IRINA STEINER

MUSIKALISCHE LEITUNG : UWE ZIMMERMANN

Darsteller: Sophie – Sandra Maria Huimann; Doro – Sophie Lüpfert; Anna – Luca Lehnert; Benny – Moritz Gabriel; Jonas -Holger Uwe Thews; Achmed – Felix Lydike; Sphies Vater – Matthias Henkel


STÜCKINDEX und Infos zu den Konzerten und Sonderveranstaltungen

ZORRO – DAS MUSICAL
Buch und Gesangstexte: Stephen Clark, Musik: The Gipsy Kings, Co-Komponist und musikalische Anpassung: John Cameron, Originalgeschichte: Stephan Clark und Helen Edmundson, Deutsch von Holger Hauer (Gesangstexte) und Jürgen Hartmann (Buch)

Im Mittelpunkt der Handlung stehen zwei Brüder, die zu erbitterten Feinden werden. Ramon schaltet den Vater aus, um dessen Macht brutal an sich zu reißen. Dass sich hinter dem Rächer Zorro sein Bruder Diego verbirgt, kann Ramon nicht ahnen. Ein spannendes, actionreiches Spektakel, verbunden mit einer romantischen Liebesgeschichte und untermalt von temperamentvollem spanischen Flamco-Pop.
ML: Hans-Peter Preu; I: Manuel Schöbel; A: Stefan Wiel, mit Live-Band

FISCH ZU VIERT Komödie von Wolfgang Kohlhaase, Mitautorin: Rita Zimmer
Kooperation mit dem Theaterkahn Dresden
Seit 30 Jahren ist der Diener Rudolf den gut betuchten Brauerei-Erbinnen Charlotte, Cäcilie und Clementine in buchstäblich jeder Lage zu Diensten. Dafür hat jede von ihnen versprochen, ihn im Testament zu bedenken. Als Rudolf jedoch um vorzeitige Auszahlung seines Anspruchs bittet, will keine der Schwestern mehr von ihrem Versprechen wissen. Stattdessen bringen sie Arsen und manipulierte Blitzableiter ins
Spiel. Tempo, Sprachwitz und Komik in einer der erfolgreichsten Kriminalkomödien!
I: Peter Kube; A: Tom Böhm; M: Wolfgang Torkler / Christian Schöbel

HEUTE ABEND: LOLA BLAU Musical für eine Darstellerin von Georg Kreisler
Die berührende Geschichte einer Künstlerin spiegelt in melancholischen, bissigen und komischen Chansons das Schicksal Kreislers, der Wien als Jude 1938 verlassen musste: Auch Lola Blau wird aus Europa vertrieben. Die Sängerin, in den USA gnadenlos vermarktet, hoff t nach dem Krieg auf einen berufl ichen Neubeginn in Wien, doch die restaurativen Verhältnisse machen es ihr nicht leicht.
ML: Uwe Zimmermann; I: Ute Raab; A: Irina Steiner |

IM WEISSEN RÖSSL Singspiel von Ralph Benatzky, Fassung «Bar jeder Vernunft» Zahlkellner Leopold himmelt seine Chefi n Josepha Vogelhuber an, die ihrerseits dem Anwalt Dr. Siedler schöne Augen macht, der wiederum die attraktive Fabrikantentochter
Ottilie liebt, deren Vater von Sigismund, dem Sohn seines ärgsten Geschäftskonkurrenten, verfolgt wird, dessen Herz für das entzückend lispelnde Fräulein Klärchen schlägt …
ML: Hans-Peter Preu / Thomas Gläser; I: Manuel Schöbel; A: Marlit Mosler, O: Elbland
Philharmonie Sachsen / Chursächsische Philharmonie / Leipziger Symphonieorchester

DAS TAGEBUCH DER ANNE FRANK Mono-Oper von Grigori Frid (ab 14)
Von Juli 1942 bis zur Verhaftung durch die Gestapo im August 1944 hielt sich Anne
Frank mit ihrer Familie in einem Amsterdamer Hinterhaus versteckt. Die Tagebucheinträge des Mädchens sind Zeugnis ihrer Sehnsucht nach Frieden und Gerechtigkeit.

Der russische Komponist Grigori Frid hat die Texte seines Librettos aus diesem Original übernommen und in eine musikalisch-lyrische Erzählung mit hoher emotionaler Kraft integriert, die dem einzigartigen Werk Anne Franks Rechnung trägt.
ML: Thomas Gläser; I / A: Klaus-Peter Fischer |

DIE KLEINE HEXE TOSCANELLA
Puppentheater nach dem Kinderbuch von Gunter Preuß mit
Illustrationen von Thomas Leibe (ab 6)
Toscanella Flieg-so-gern lebt mit ihrem Schwein Schlacht-mich-nicht allein in ihrem Hexenhäuschen. Doch als sie dem Hexerich Ernest von Schloss Edelstein begegnet, wird alles kompliziert: Die Knollenblätterpilzsuppe schmeckt nicht mehr und selbst Weitspucken und Fluchen machen keinen Spaß. Zu einem feinen Hexerich passt nämlich nur eine feine Dame. Eine Geschichte über das erste Verliebtsein und die Frage, wer man eigentlich ist.
I: Odette Bereska; A: Stefan Spitzer; M: Hans-Peter Preu |

DR. JEKYLL UND MR. HYDE Schauspiel von David Edgar nach Robert Louis Stevenson
In seiner Erzählung ging Robert Louis Stevenson dem Zwiespalt der menschlichen Seele auf den Grund. Der menschenfreundliche Dr. Jekyll entwickelt im London des 19. Jahrhunderts einen Trank, der es ihm ermöglicht, einen Teil seines Ichs abzuspalten und in ihm all das auszuleben, was er sich sonst aus moralischen Gründen verbietet. So wird der zynische, sadistische Mr. Hyde zum Leben erweckt, der grausame Verbrechen begeht. Eine packende und schillernde Bühnenbearbeitung!
I: Axel Köhler; A: Stefan Wiel |

EINE NACHT IN VENEDIG Operette von Johann Strauß
In Venedig ist Karneval – die Zeit der Masken, der heimlichen Rendezvous und der großen Verwechslungen: «Komm in die Gondel», lockt Caramello die Senatorengattin
Barbara, um sie zum Herzog zu entführen. Doch ebenso wie Caramello kein wahrer Gondoliere ist, ist auch die verkleidete Schöne in seinem Boot nicht die Senatorengattin …
ML: Florian Merz / Hans-Peter Preu; I: Wolfgang Dosch; A: Stefan Wiel;
Mimografi e: Ralf Herzog; O: Elbland Philharmonie Sachsen |

LA CENERENTOLA – ASCHENPUTTEL ODER DER TRIUMPH DER LIEBE –
Komische Oper von Gioacchino Rossini

Rossini hat eine romantische und dennoch komödiantische Aufstiegs- und Liebesgeschichte komponiert, die dem «Barbier von Sevilla» musikalisch in nichts nachsteht: Der ruinierte Don Magnifi co möchte eine seiner beiden leiblichen Töchter dem Prinzen Ramiro vermählen, aber: Der Prinz, geführt von seinem weisen Lehrer Alidoro, verliebt sich natürlich in das «unscheinbare» Aschenputtel!
ML: Hans-Peter Preu; I: Annette Jahns; A: Stefan Wiel; O: Elbland Philharmonie
Sachsen |

LA TRAVIATA Oper von Giuseppe Verdi
Im Mittelpunkt des Melodramas steht Violetta, eine Außenseiterin der Gesellschaft, eine lebenshungrige junge Frau, die im vergnügungssüchtigen Paris ihr Geld als Halbweltdame verdienen muss, auch wenn sie damit ihr Leben, ihre Gesundheit ruiniert.

Die große Liebe, die ihr der junge Alfredo aus gutbürgerlichem Hause entgegenbringt,
scheint ihr die Rettung, doch führt die ungleiche Liaison in die Tragödie.
ML: Hans Peter Preu; I / K: Hinrich Horstkotte; B: Martin Dolnik; O: Elbland Philharmonie Sachsen |

PRINZESSINNEN Tanztheater mit Wencke Kriemer de Matos
Die «Prinzessin»! Sie ist Projektionsfl äche – unerfüllter oder unerfüllbarer – Wünsche, aber auch eine Inkarnation von Glück, Aufmerksamkeit und gesellschaftlichem Erfolg und kann auch ein Traum sein, der Wirklichkeit geworden ist. Was aber macht eine Prinzessin aus? Dass sie als solche behandelt wird oder als solche handelt? Ihre Herkunft? Ihre äußere oder innere Schönheit? Ihre ewige Jugend? Weder Dornröschen hinter ihrer Hecke noch Schneewittchen in ihrem Glassarg altern, ebenso wenig wie Prinzessin Diana, die durch ihren frühen Tod wohl auf ewig «die Königin der Herzen» bleiben wird …
I: Manuel Schöbel; Ch: Wencke Kriemer de Matos; A: Kim Scharnitzky |

TANGO PIAZZOLLA Tanztheater von Carlos Matos mit der Musik von Astor Piazzolla – UA – Piazzollas Musik weiß, dass Tango eine Sehnsucht ist. Die Sehnsucht nach der entschwundenen Kindheit und Jugend, die wehmütige Erinnerung an Freunde, Geliebte, die erste Umarmung, den ersten Kuss. Tango ist auch die Musik der Wünsche und unerfüllten Hoff nungen. Im Tanzabend von Carlos Matos begegnen sich Menschen mit ihren zerbrochenen Träumen auf der Suche nach dem Glück, und sie begegnen der leidenschaftlichen Musik Astor Piazzollas.
I: Carlos Matos; A: Kerstin Laube |

„IN GOTTES EIGENEM LAND“
Schauspiel von Olaf Horbe nach dem gleichnamigen historischen Roman von Eberhard Gorner – UA –
Premiere am 29.4.2017, 19.00 Uhr in den Landesbühnen Sachsen
Im Auftrag der Franckeschen Stiftungen Halle geht der lutherische Theologe Heinrich Melchior Mühlenberg ( Moritz Gabriel) 1742 nach Pennsylvania, um die dort ansässigen deutschen Gemeinden zu betreuen. Nach seiner Ankunft in Philadelphia beginnt er mit dem Aufbau einer lutherischen Kirche. Machtkämpfe zwischen verschiedenen religiösen Sekten, persönliche Entbehrungen, Kriege, die wechselvolle Beziehung zu dem Delawaren-Häuptling «Fliegender Pfeil» (Gojko Mitic) , aber auch die große Liebe zu seiner Frau, die ihm eine starke Partnerin ist, bestimmen sein Leben.

Das Projekt wird im Rahmen des Förderprogramms Reformationsjubiläum 2017 von der
Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages unterstützt.

Kooperation mit dem Theaterpädagogischen Zentrum Sachsen e. V., gefördert von der
Ostdeutschen Sparkassenstiftung
I: Damian Cruden; A: Tilo Staudte; M: Paul Heller; PL: Jane Taubert |

—| Pressemeldung Landesbühne Sachsen |—

Dortmund, Theater Dortmund, Germeshausen folgt Herzog als Intendant, IOCO Aktuell, 17.02.2017

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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

 Heribert Germeshausen folgt Jens-Daniel Herzog 

Intendantenkarussell Dresden – Nürnberg -Dortmund

Dortmund / Heribert Germeshausen © Heribert Germeshausen

Dortmund / Heribert Germeshausen © Heribert Germeshausen

Die Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Dortmunder Opern-Intendanten Jens-Daniel Herzog war erfolgreich: Heribert Germeshausen wird zur Spielzeit 2018/19 nach Dortmund wechseln, wenn der Rat der Stadt in seiner Sitzung am 6. April 2017 seine Zustimmung gibt. Germeshausen ist seit der Spielzeit 2011/12 Operndirektor am Theater und Orchester Heidelberg und künstlerischer Leiter des Barockfestivals Winter in Schwetzingen. Jens-Daniel Herzog wechselt zur Spielzeit 2018/19 von Dortmund als Staatsintendant zum Nürnberger Staatstheater. Dort folgt er auf Peter Theiler, der 2018 an der Semperoper in Dresden die seit 2012 dauernde, hochteure wie peinliche Posse um die  Besetzung der Intendanz beenden soll.

Heribert Germeshausen (Jahrgang 1971) begann seine Theaterlaufbahn als Musiktheaterdramaturg 2004 am Theater Koblenz und bei den Salzburger Festspielen unter der Intendanz von Peter Ruzicka. Nach einem Intermezzo bei einer internationalen Sängeragentur wechselte er im Januar 2008 als Musiktheaterdramaturg an die Oper Bonn.

2009 bis 2011 wirkte er als Operndirektor und Leitender Musiktheaterdramaturg am Anhaltischen Theater Dessau, dessen Opernsparte ein Jahr später wegen ihres gesanglich-musikalisch wie inszenatorisch hohen Niveaus für Spitzenplätze in mehreren bundesweit bedeutsamen Rankings nominiert wurde. Die Eröffnungspremiere Lohengrin (Regie Andrea Moses) erhielt eine Nominierung für den Theaterpreis „Der Faust“.

Theater Dortmund / Die gefeierte ZAUBERFLÖTE an der Oper Dortmund ©  Bjoern Hickmann

Theater Dortmund / Die gefeierte ZAUBERFLÖTE an der Oper Dortmund ©  Bjoern Hickmann

In Heidelberg erfolgte unter seiner Leitung eine erfolgreiche Neuausrichtung des Winter in Schwetzingen auf in Deutschland bisher nicht aufgeführte Werke der Opera napoletana wie Nicolò A. Porporas Polifemo oder Alessandro Scarlattis Marco Attilio Regolo. Im Jahr 2013 geriet die erste Neuinszenierung von Wolfgang Rihms Dionysos seit der Uraufführung bei den Salzburger Festspielen zu einem weithin beachteten Erfolg bei Publikum und Presse. Ebenfalls 2013 gewann das Heidelberger Theater zusammen mit dem Theater Freiburg in der Rubrik „Ungewöhnlich überzeugende Theaterarbeit abseits großer Theaterzentren“ die Kritikerumfrage der Fachzeitschrift „die deutsche bühne“.

In der Spielzeit 2014/15 wurde die Opernsparte des Heidelberger Theaters mit dem „Preis der Deutschen Theater- und Medienverlage 2014“ ausgezeichnet. Der Preis wird für den „spannendsten und innovativsten Spielplan der Saison“ verliehen. In der Begründung hieß es: „Unter der Leitung des Operndirektors Heribert Germeshausen, der auch für die Barock-Produktionen im Rokokotheater Schwetzingen verantwortlich zeichnet, hat die Sparte Oper des Heidelberger Theaters ein unverwechselbares Profil gewonnen, das durch große Entdeckerfreude, durch überlegten Umgang mit dem Repertoire und eine vorbildliche Ensemblepflege überzeugt.“

Zu den Höhepunkten der jüngeren Vergangenheit zählten neben einer sängerisch glanzvollen Neuinszenierung von Die Zauberflöte insbesondere die Wiederentdeckung von Vincis/Händels Didone abbandonata und die Uraufführung von Johannes Harneits Opern Abends am Fluss / Hochwasser in der Regie von Peter Konwitschny – ein Opernprojekt, das mit einem hochkarätigen Symposion zum zeitgenössischen politischen Musiktheater verbunden war.

Heribert Germeshausen ist Jury-Mitglied bei wichtigen Gesangswettbewerben, u.a. beim „Internationalen Gesangswettbewerb für Barockoper Pietro Antonio Cesti“ der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik.

Oper Dortmund © Theater Dortmund

Oper Dortmund © Theater Dortmund

Germeshausen studierte Rechtswissenschaften in Passau, Heidelberg und Lausanne sowie BWL an der European Business School in Oestrich-Winkel und Master of Business Administration an der Katz Graduate School of Business in Pittsburgh. „Die Stadt Dortmund ist attraktiv für Kulturschaffende – auch aufgrund der guten Arbeit jener, die hier waren“, sagt Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau. „Es ist ein gutes, professionelles kulturelles Milieu entstanden. Die Menschen kommen gerne zu uns.“ 

Germeshausen: „Voller Hochachtung vor Jens-Daniel Herzogs Verdiensten um die Oper Dortmund freue ich mich sehr, als sein Nachfolger in Zusammenarbeit mit dem von mir sehr geschätzten GMD Gabriel Feltz die Zukunft der Oper Dortmund gestalten zu dürfen.“

 

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

 

 

 

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