Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Operngala – Deutsche AIDS-Stiftung, 21.03.2020

Februar 10, 2020 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

11. Festliche Operngala    –  Deutsche AIDS-Stiftung

Rolando Villazón führt durch den Abend

Die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung verbindet hochkarätigen Musikgenuss mit dem Engagement für die gute Sache: Am Samstag, 21. März 2020, um 19.00 Uhr findet sie im Opernhaus Düsseldorf statt – und das bereits zum elften Mal. Das Klassik-Event, das Generalintendant Christoph Meyer 2010 an der Deutschen Oper am Rhein etablierte, hat sich zu einer der wichtigsten Benefiz-Veranstaltungen in Nordrhein-Westfalen entwickelt und einen Gesamterlös von mehr als 1,5 Mio Euro erzielt. Mit ihm konnte die Deutsche AIDS-Stiftung vielen Menschen mit HIV und AIDS individuell und durch die Förderung von Projekten helfen.

Erneut haben sich in diesem Jahr elf international gefragte Opernstars bereit erklärt, zu Gunsten der Deutschen AIDS-Stiftung ohne Gage in Düsseldorf aufzutreten. Auch durch das Engagement der Besucher, Sponsoren, Kuratoren und Förderer der Festlichen Operngala steht am Ende ein Reinerlös, der wie in den vergangenen Jahren in Stiftungshilfen für Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen und Mosambik fließen kann.

Deutsche Oper am Rhein / Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung © Susanne Diesner

Deutsche Oper am Rhein / Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung © Susanne Diesner

Das vielseitige Programm aus Oper, Operette und Musical gestalten die Sängerinnen Joyce El-Khoury, Anita Hartig, Maria Mudryak, Tuuli Takala, Marina Viotti und Ramona Zaharia, die zum Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gehört, zusammen mit den Solisten Matteo Lippi, Guido Loconsolo, Jonathan Tetelman, Freddie De Tommaso und Andrey Zhilikhovsky. Begleitet werden sie von den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung des italienischen Dirigenten Roberto Rizzi Brignoli. Ein Opernstar führt auch durch das Programm des Abends: Rolando Villazón übernimmt erstmals die Moderation der Festlichen Operngala und begleitet das Publikum mit großer Kenntnis und Begeisterung durch die Welt der Musik. Oberbürgermeister Thomas Geisel übernimmt erneut die Schirmherrschaft der Operngala. Deren künstlerische Leitung liegt bei Alard von Rohr.

„Diese Operngala ist für uns sehr wichtig. Weil wir den Erlös dringend für unsere Hilfen brauchen. Aber genauso, weil wir HIV und Aids zu einem Thema machen können. Denn nur wer über HIV Bescheid weiß, kann sich schützen. Und Vorurteile überdenken“, sagt Kristel Degener, die Geschäftsführende Vorstandsvorsitzende der Deutschen AIDS-Stiftung.

„Im Kalender der Deutschen Oper am Rhein nimmt die Festliche Operngala für die Deutsche AIDS-Stiftung nunmehr bereits im elften Jahr einen ganz besonderen Platz ein – als glanzvolles musikalisches Fest der Extraklasse in Verbindung mit gesellschaftlichem Engagement für ein immens wichtiges Anliegen“, sagt Christoph Meyer, der Generalintendant der Deutschen Oper am Rhein. „Mein herzlicher Dank geht an unsere Partner bei der Deutschen AIDS-Stiftung, das Kuratorium und die zahlreichen Förderer und Unterstützer, vor allem aber auch die wunderbaren Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt und aus unserem eigenen Ensemble, die an diesem Abend wieder für den guten Zweck auf ihre Gage verzichten.“

Eintrittskarten für die AIDS-Gala kosten zwischen 49 und 175 Euro, einschließlich eines Begrüßungsgetränks. Sie sind erhältlich im Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg, unter Telefon 0211.89 25 211 oder online über www.operamrhein.de.

VIP-Karten zum Preis von 500 Euro schließen das Galadinner mit Künstlern und Ehrengästen im Anschluss an das Konzert im Foyer des Opernhauses ein. Sie sind nur direkt über die Deutsche AIDS-Stiftung, Tel. + 49 228-60 469 0, oder per E-Mail an info@aids-stiftung.de zu bestellen.

Spenden nimmt die Deutsche AIDS-Stiftung über ihre Website https://aids-stiftung.de/spenden entgegen.


Die Künstlerinnen und Künstler der 11. Festlichen Operngala:


Roberto Rizzi Brignoli genoss seine Ausbildung am renommierten Mailänder Konservatorium, wo Riccardo Muti auf ihn aufmerksam wurde und ihm die Türen zur Scala di Milano öffnete. Dort startete der italienische Dirigent seine internationale Karriere. Jetzt dirigiert er zum ersten Mal in Düsseldorf.

Rolando Villazón ist ein Weltstar – und das nicht nur als Tenor. Als Regisseur war er gerade zum zweiten Mal an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast, um Vincenzo Bellinis Oper „I Puritani“ zu inszenieren. Als Moderator versteht er wie wenige andere, die Welt der Musik zugänglich zu machen.

Joyce El-Khoury „ist eine Prima Donna“, schrieb das Harodds Magazine nach einem Auftritt der aus dem Libanon stammenden Sopranistin am Royal Opera House London. Und das Opéra Magazine meinte „seit der Callas nicht mehr eine solche Stimme“ gehört zu haben.

Anita Hartig ist an den wichtigsten Opernhäusern der Welt zu Hause. Mit einem „glasklaren Chablis Grand Cru Vaudesir“ hat Bachtrack ihre Stimme verglichen und auch die New Yorker Presse zeigte sich begeistert vom „seidenen Klang“ der rumänischen Sopranistin, die an der Wiener Staatsoper ebenso wie an der MET gefeiert wird.

Matteo Lippi: Als Verdis Alfredo („La traviata“) und Duca („Rigoletto“), Puccinis Rodolfo („La Bohème“) und Pinkerton („Madama Butterfly“) begeistert der Genueser Tenor derzeit auf den Bühnen von Venedig und Moskau, Dubai, Tokio und Glyndebourne.

Guido Loconsolo Vom Barock über Mozart bis in die italienische Romantik reicht das Repertoire des italienischen Bass-Baritons, der von der Scala di Milano aus seine internationale Karriere startete und sich in Tel Aviv als Basilio gerade auf die Premiere von Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ vorbereitet.

Maria Mudryak Mit ihrem lyrischen Timbre und überzeugender Bühnenpräsenz erobert sich die aus Kasachstan stammende Sopranistin derzeit die internationalen Bühnen. 2017 gewann sie bei Placido Domingos Operalia-Wettbewerb. Zu ihren Partien zählen Violetta („La traviata“), Gilda („Rigoletto“) und Mimì („La Bohème”).

Tuuli Takala: Mozarts Königin der Nacht ist eine Paraderolle der finnischen Koloratursopranistin. Die Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe ist Ensemblemitglied der Semperoper Dresden und singt als Gast u. a. an der Royal Opera London und in Glyndebourne.

Jonathan Tetelman: „The guy’s a total star“, schrieb die New York Times über den chilenischen, mit zahlreichen Preisen geehrten Tenor, der auf den nord- und südamerikanischen Bühnen ebenso zu Hause ist wie in Europa. An der Royal Opera in London kann man ihn derzeit als Rodolfo in Puccinis „La Bohème“ erleben.

Freddie De Tommaso gewann 2018 den 55. Tenor Viñas Contest in Barcelona. Sein Engagement im Opernstudio der Bayerischen Staatsoper stellte die Weichen zu seiner internationalen Karriere, die ihn nun an die großen Bühnen in London, Amsterdam, Dresden, Wien und Berlin führt.

Marina Viotti Erfahrungen mit Jazz, Gospel und Heavy Metal gingen dem klassischen Gesangsstudium der Schweizer Mezzosopranistin voraus. Es folgten Gewinne mehrerer großer Wettbewerbe, sowie Engagements an die Bühnen von Mailand, Barcelona, München und Dresden.

Ramona Zaharia: Als Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein wurde die rumänische Mezzosopranistin zu Beginn der aktuellen Spielzeit für ein großes Debüt gefeiert: Ihre Dalila in Camille Saint-Saëns‘ „Samson et Dalila“ vereine „das ganze Spektrum von Wohllaut, Schmeichelei, Gurren bis zu kalter Rache“, hieß es in der Rheinischen Post. Als Carmen gastiert sie 2020 zum zweiten Mal an der Metropolitan Opera New York.

Andrey Zhilikhovsky Aus Moldawien stammend machte der Bariton seine ersten Bühnenerfahrungen in St. Petersburg und Moskau. Aktuell ist er in Prokofjews „Die Verlobung im Kloster“ in Berlin zu erleben sowie mit Puccinis Marcello und Schaunard („La Bohème“) an der Bayerischen Staatsoper und der MET in New York.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Alcina – Georg Friedrich Händel, 14.02.2020

Januar 10, 2020 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

  Zauberoper Alcina – Georg Friedrich Händel – an der Rheinoper

Neuinszenierung von Lotte de Beer

Premiere 14. Februar 2020

Nach der Erfolgsproduktion Xerxes widmet sich die Deutsche Oper am Rhein in dieser Spielzeit wieder einer Oper von Georg Friedrich Händel und feiert am Freitag, 14. Februar, um 19.30 Uhr im Opernhaus Düsseldorf die Premiere von Alcina.

Die Zauberin Alcina herrscht über eine Insel der Lüste. Mit betörenden Sirenengesängen zieht sie Männer in ihren Bann, verführt und verwandelt sie, wenn sie ihrer überdrüssig ist, in Steine, Pflanzen oder Tiere. Auch Ruggiero verliebt sich in die geheimnisvolle Fremde, doch seine Verlobte Bradamante macht sich auf den Weg, ihn zu finden …

Deutsche Oper am Rhein / Alcina - Elena Sancho Pereg (Morgana) und Maria Kataeva (Ruggiero) © Andreas Endermann

Deutsche Oper am Rhein / Alcina – Elena Sancho Pereg (Morgana) und Maria Kataeva (Ruggiero) © Andreas Endermann

Die Regisseurin Lotte de Beer – erstmals an der Deutschen Oper am Rhein zu Gast – interessiert sich für die Psychologie hinter der Magie und Sinnlichkeit der Zauberoper Alcina, in der fast alle Charaktere Liebe mit Geltung, Besitz und narzisstischem Verlangen verwechseln. Die Niederländerin arbeitet im Team mit dem Bühnen­bildner Christof Hetzer, der Kostümbildnerin Jorine van Beek, dem Lichtdesigner Alex Brok und den Videokünstlern von fettFilm.

Georg Friedrich Händel Grabplatte in Westminster Abbey © IOCO

Georg Friedrich Händel Grabplatte in Westminster Abbey © IOCO

Generalmusikdirektor Axel Kober freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Barock-Spezialisten der Neuen Düsseldorfer Hofmusik und ein von starken Frauen angeführtes Sängerensemble: Jacquelyn Wagner, die das Publikum in Düsseldorf schon als Arabella, Desdemona und Feldmarschallin begeisterte, gibt ihr Rollendebüt als Alcina, die Mezzosopranistin Wallis Giunta gastiert als Bradamante in Düsseldorf. Maria Kataeva, die 2019 bei Operalia in Prag den zweiten Preis und den Publikumspreis gewann, debütiert als Ruggiero, Elena Sancho Pereg als Morgana. Andrés Sulbarán spielt Oronte, Beniamin Pop den Melisso.

 

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, HIGHLIGHTS – AUGUST / SEPTEMBER 2019

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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO


HIGHLIGHTS IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM OKTOBER 2019


Oper Frankfurt / Manon Lescaut / Lorenzo Viotti © Martin Straka

Oper Frankfurt / Manon Lescaut / Lorenzo Viotti © Martin Straka

Sonntag, 6. Oktober 2019, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere
MANON LESCAUT
Dramma lirico in vier Akten von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti / Takeshi Moriuchi; Regie: Àlex Ollé
Mitwirkende: Asmik Grigorian (Manon Lescaut), Iurii Samoilov (Lescaut),
Joshua Guerrero (Chevalier Renato Des Grieux), Donato Di Stefano (Geronte de Ravoir),
Michael Porter (Edmondo), Magnús Baldvinsson (Der Wirt), Bianca Andrew (Ein Musiker),
Jaeil Kim (Ein Tanzmeister), Santiago Sánchez (Der Laternenanzünder),
Božidar Smiljani? (Der Sergeant), Pilgoo Kang (Der Kapitän)

Weitere Vorstellungen: 10., 13. (18.00 Uhr), 18., 25., 27. (15.30 Uhr) Oktober,
2., 9. (18.00 Uhr), 15., 23. November 2019

Oper Frankfurt / Manon Lescaut -  Asmik Grigorian © Algirdas Bakas

Oper Frankfurt / Manon Lescaut – Asmik Grigorian © Algirdas Bakas

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Manon Lescaut von Giacomo Puccini (1858-1924) kam 1893 in Turin zur Uraufführung.

Mit diesem Werk, das rasch internationale Verbreitung fand, legte der italienische Opernkomponist den Grundstein für seinen Erfolg, der sich mit La Bohème, Tosca und Madama Butterfly fortsetzen sollte. Bereits ein Jahrzehnt zuvor hatte sich Jules Massenet des Stoffes angenommen, der auch Puccinis dritter Oper zugrunde liegt: der Roman Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut (1731) des Franzosen Abbé Prévost. Nicht weniger als acht Autoren waren an der Entstehung des Textes beteiligt, darunter auch der Komponist selbst, der sich einschneidende Kürzungen vorbehielt. 20 Jahre nach der Inszenierung durch Alfred Kirchner kehrt das Werk nun auf den Frankfurter Spielplan zurück.

Zum Inhalt: Manon, die auf Geheiß ihres Vaters ins Kloster gebracht werden soll, erreicht mit ihrem Bruder Lescaut die Stadt Amiens. Dort verliebt sich der Student Des Grieux augenblicklich in sie. Doch auch der Steuereintreiber Geronte zeigt Interesse an dem Mädchen und plant dessen Entführung. Des Grieux kommt ihm zuvor und ergreift mit Manon die Flucht. Da er aber ihrem Luxusbedürfnis nicht gerecht werden kann, verlässt sie ihn für Geronte. Mit ihm lebt sie in Wohlstand zusammen, bis sie die Sehnsucht nach Des Grieux plagt. Als beide wiedervereint sind, wollen sie abermals fliehen. Manon wird jedoch verhaftet und deportiert. Des Grieux darf sie nach Amerika begleiten. Dort stirbt Manon auf der erneuten Flucht in den Armen des Geliebten. Die musikalische Leitung liegt bei Lorenzo Viotti, der nach Werther und Tosca an den

Main zurückkehrt. Seit 2018/19 fungiert er als Chefdirigent des Orquestra Gulbenkian in Lissabon. 2021/22 wird er in gleicher Position an die Dutch National Opera & Ballet in Amsterdam wechseln. Zu seinen Plänen gehören u.a. Gounods Roméo et Juliette an der Mailänder Scala und La Bohème an der Opéra National de Paris. Àlex Ollé (Regie) gehört zu dem international tätigen katalanischen Künstlerkollektiv La Fura dels Baus und gab 2016/17 sein Frankfurter Hausdebüt mit dem Doppelabend La Damoiselle élue und Jeanne d’Arc au bûcher (Wiederaufnahme 2019/20). 2020 kehrt er für Montemezzis L’amore die tre re an die Mailänder Scala zurück. Nach ihrem überwältigendem Erfolg als Strauss’ Salome 2018 in Salzburg (Wiederaufnahme 2019) gab Asmik Grigorian (Manon) in Frankfurt ihr bejubeltes Debüt als Tschaikowskis Iolanta. Geplant sind Janá?eks Jen?fa am Londoner Covent Garden sowie Bellinis Norma am Theater an der Wien. Der amerikanische Tenor Joshua Guerrero gibt als Des Grieux sein Bühnendebüt in Deutschland. Zu seinen aktuellen Engagements gehören Pinkerton in Madama Butterfly in Glyndebourne (2018) und Rodolfo in La bohème in Toronto (2019). Angeführt von Iurii Samoilov (Lescaut) sind fast alle weiteren Partien mit Angehörigen des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.


Oper Frankfurt / Schwergewicht oder Die Ehre der Nation  v.l.n.r. Der Diktator, Evelyne, Gaston und Adam Ochsenschwanz sowie vorne Statisterie der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Schwergewicht oder Die Ehre der Nation v.l.n.r. Der Diktator, Evelyne, Gaston und Adam Ochsenschwanz sowie vorne Statisterie der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Freitag, 11. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
DREI KURZOPERN
DER DIKTATOR – SCHWERGEWICHT ODER DIE EHRE DER NATION – DAS GEHEIME KÖNIGREICH
von Ernst K?enek
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek; Inszenierung: David Hermann
Mitwirkende Der Diktator: Davide Damiani (Der Diktator), Angela Vallone (Charlotte, seine Frau), Vincent Wolfsteiner (Der Offizier), Juanita Lascarro (Maria, seine Frau)
Mitwirkende Schwergewicht oder Die Ehre der Nation: Barnaby Rea (Adam Ochsenschwanz, Meisterboxer), Barbara Zechmeister (Evelyne, seine Frau), Jonathan Abernethy (Gaston, ein Tanzmeister),
Danylo Matviienko (Professor Himmelhuber), Judita Nagyová (Anna Maria Himmelhuber, seine Tochter),
Michael McCown (Ein Journalist / Ein Regierungsrat)
Mitwirkende Das geheime Königreich: Davide Damiani (Der König), Ambur Braid (Die Königin), Sebastian Geyer (Der Narr), Peter Marsh (Der Rebell), Florina Ilie, Julia Moorman, Judita Nagyová (Drei singende Damen), Jonathan Abernethy, Pilgoo Kang (Zwei Revolutionäre)

Weitere Vorstellungen: 19., 26. Oktober, 1. November 2019
Alle diese Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Oper Frankfurt / Das geheime Königreich - Ambur Braid (Die Königin; oben) und Sebastian Geyer (Der Narr; unten) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Das geheime Königreich – Ambur Braid (Die Königin; oben) und Sebastian Geyer (Der Narr; unten) © Barbara Aumüller

Ernst K?enek (1900-1991) vertonte seine Drei Kurzopern in unterschiedlichen musikalischen Stilen: den Diktator als tragische Oper mit veristischen Anklängen, das Schwergewicht als burleske „Operette“ mit den Modetänzen der Zeit und das Königreich als schillernde Märchenoper à la Schreker. Wie schon bei ihrer Uraufführung 1928 in Wiesbaden verfehlten die an der Oper Frankfurt neu inszenierten Werke anlässlich ihrer Premiere am 30. April 2017 ihre Wirkung nicht: „Den großen, allerdings orchestral auch ziemlich druckvollen Bogen spannt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester über alles, mit Lothar Zagrosek als Dirigent, der diese hoch intelligente, witzige, manchmal alberne und skurrile, dabei plötzlich immer wieder auch tief beklemmende Wiederentdeckung musikalisch aufwertet“ (Wiesbadener Kurier). Und die Radiokritikerin von SWR2 / Kultur aktuell berichtete: „Regisseur David Hermann (…) sucht in K?eneks Kurzopern die roten Fäden zusammen und verknotet sie gemeinsam mit einer hervorragenden Sänger-Schauspieler-Riege zum schlüssigen Ganzen.“ Auch die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung ging in diese Richtung: „Auf der Frankfurter Bühne wird dies alles von einem engagierten Sängerensemble in der fantasievollen Regie von David Hermann liebevoll umgesetzt. Vor allem Davide Damiani als Diktator und König und Ambur Braid als absinthgrün gekleidete, feengleiche Königin, die wie ein perfekt funktionierender Koloraturenautomat durch den Zauberwald geistert, gelingen eindrucksvolle Rollenporträts.“ 2018 wurde die Frankfurter Produktion bei den International Opera Awards als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet.

Zum Inhalt: Der Diktator begehrt Maria. Sie ist zu ihm gekommen, um Rache für ihren Ehemann zu nehmen, der als Offizier im Krieg sein Augenlicht verloren hat. Daraufhin schießt Charlotte, die eifersüchtige Frau des Herrschers, auf ihren Mann und tötet dabei die vermeintliche Rivalin. Im Glauben, das Attentat sei geglückt, verrät der blinde Soldat den mörderischen Plan. – Meisterboxer Adam Ochsenschwanz ist ein wahres Schwergewicht. Als er bemerkt, dass seine Frau Evelyne ihn mit ihrem Dauertanzpartner Gaston betrügt, schlägt er das Inventar seines Ateliers kurz und klein. Bevor Evelyne und Gaston das Weite suchen, setzen sie Adams Trainingsapparat unter Strom… – In einem geheimen Königreich streiten die Frau des resignierten Herrschers und ein Rebell um die Macht. Als das Volk den Palast stürmt, tauscht der König mit dem Narren die Kleider und flieht, wie die Königin und der Aufrührer, in den nahegelegenen Zauberwald. Dort kommt es zu einer erotischen Begegnung zwischen Rebell und Herrscherin, woraufhin sie in einen Baum verwandelt wird. An dessen Ästen will sich der entmutigte König erhängen. Gerade noch rechtzeitig wird er durch die Stimme seiner Frau in Schlaf versetzt, wodurch er die Schönheit seines Reiches erkennt. Das Stück schließt mit dem Epilog des Narren.

Neben den bereits erwähnten Künstlern Davide Damiani (Diktator, König) und Ambur Braid (Königin) sind auch weitere premierenbewährte Sänger wie Vincent Wolfsteiner (Offizier), Sebastian Geyer (Narr) und Peter Marsh (Rebell) wieder mit von der Partie. Alle Neubesetzungen wurden vorwiegend aus dem Ensemble und dem Opernstudio der Oper Frankfurt vorgenommen: So singt z.B. im Diktator Angela Vallone die Charlotte, während Juanita Lascarro, die diese Partie in der Premiere verkörpert hatte, nun deren Rivalin Maria übernimmt. Im Schwergewicht verkörpert Barnaby Rea den Adam Ochsenschwanz neben Jonathan Abernethy (Gaston), Danylo Matviienko (Professor Himmelhuber) und Judita Nagyová (Anna Maria Himmelhuber).


Oper Frankfurt / Pretty Yende © Gregor Hohenberg / Sony Classic

Oper Frankfurt / Pretty Yende © Gregor Hohenberg / Sony Classic

[Von Pretty Yende wurden verschiedene Aufnahmen bei Sony Classic veröffentlicht.]

Dienstag, 29. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Liederabend
PRETTY YENDE, Sopran
MICHELE D’ELIA, Klavier
Lieder von Robert Schumann, Gaetano Donizetti, Paolo Tosti, Richard Strauss und
Johann Strauß Sohn
Preise: € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Ihre Geschichte klingt wie ein Opernmärchen: Geboren in einer südafrikanischen Kleinstadt, hörte Pretty Yende mit 16 Jahren das berühmte Blumenduett aus Delibes Lakmé in einem Werbespot und war seitdem davon besessen, eines Tages selbst zu singen. Sie hatte Glück, gewann ein Stipendium für ein Studium in Kapstadt und eroberte in Rekordgeschwindigkeit die Bühnen dieser Welt. Als erste Künstlerin überhaupt gewann sie 2009 erste Preise in sämtlichen Kategorien des Belvedere-Gesangswettbewerbs in Wien; bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2011 war sie ebenfalls Gewinnerin aller Kategorien. 2010 wurde sie in die Akademie der Mailänder Scala aufgenommen und gab ihr Debüt als Berenice (L’occasione fa il ladro). Mit ihrem sensationellen Debüt 2013 in einer anderen Rossini-Partie, als Comtesse Adèle (Le comte Ory) an der MET in New York gelang der internationale Durchbruch. Ihr klarer lyrischer Sopran klingt blitzsauber, strahlend in den Höhen und virtuos in den Koloraturen.
Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Zur Absprache der Vorberichterstattung, Bestellung von Fotomaterial und Reservierung von Pressekarten ist Holger Engelhardt (Leitung Pressereferat) unter der Telefonnummer 069 – 212 46 727 erreichbar. Seine Faxnummer lautet 069 – 212 37 164, oder senden Sie eine E-Mail an holger.engelhardt@buehnen-frankfurt.de.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Maria Kataeva – Erfolg bei Operalia 2019

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva © Andreas Endermann

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva © Andreas Endermann

 Maria Kataeva – Erfolgreich bei Operalia 2019

Die Mezzosopranistin aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gewinnt den zweiten Preis und den Publikumspreis beim Gesangswettbewerb in Prag

Maria Kataeva, Mezzosopranistin im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, geht als zweifache Preisträgerin aus Plácido Domingos Gesangswettbewerb Operalia 2019 hervor. Sie gewann sowohl den zweiten Preis als auch den Publikumspreis des international bedeutenden Opernwettbewerbs. Damit ist zum zweiten Mal in Folge ein Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein als Sieger oder Zweitplatzierte bei diesem Wettbewerb hervorgegangen, der als der wichtigste weltweit gilt. (Adela Zaharia gewann 2017 den ersten Preis.)

Die Finalrunde wurde am Freitag, 26. Juli 2019, im Nationaltheater Prag ausgetragen. Zum Abschluss der sechs intensiven Wettbewerbstage präsentierte Maria Kataeva hier die Arie der Angelina „Nacqui all’affanno e al pianto“ aus Gioachino Rossinis Oper La Cenerentola.

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Angelina in La Cenerentola“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Angelina in La Cenerentola an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

„Wir sind sehr stolz auf Maria Kataeva, und ich gratuliere ihr sehr herzlich zu diesem fantastischen Erfolg“, sagt Generalintendant Christoph Meyer. Maria Kataeva ist nach dem Sieg von Adela Zaharia vor zwei Jahren eine weitere Künstlerin der Deutschen Oper am Rhein, die mit ihrer Auszeichnung bei einem der renommiertesten Wettbewerbe der Welt beweist, auf welch hervorragendem Niveau sich das Ensemble der Deutschen Oper am Rhein befindet.“

Maria Kataeva studierte in St. Petersburg. Ihre Opernlaufbahn begann 2011 im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, von dort wurde sie 2013 fest ins Ensemble übernommen. Die Titelpartie in Rossinis La Cenerentola gehört auch hier zu ihren Glanzrollen. Große Erfolge feierte sie in Düsseldorf und Duisburg zuletzt auch als Elisabetta in Donizettis Maria Stuarda und als Polina in Tschaikowskys Oper Pique Dame.

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Elisabetta in „Maria Stuarda“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Elisabetta in „Maria Stuarda“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

In Düsseldorf gibt Maria Kataeva in der Spielzeit 2019/20 ihre Rollendebuts als Ruggiero in der Neuinszenie­rung von Georg Friedrich Händels Barockoper Alcina und als Eboli in Giuseppe Verdis Don Carlo. Als Angelina in Rossinis La Cenerentola ist ab 17. Oktober in Duisburg und ab 3. Mai in Düsseldorf zu erleben.

Der 1993 von Plácido Domingo ins Leben gerufene Wettbewerb Operalia beflügelte die Karrieren von Opernstars wie Sonya Yoncheva, Joyce DiDonato, Nina Stemme, José Cura und Rolando Villazón. Ein Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein gewann ihn bereits vor zwei Jahren: Die Sopranistin Adela Zaharia wurde bei Operalia 2017 mit dem ersten Preis und dem Zarzuela-Preis ausgezeichnet.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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