Frankfurt, Oper Frankfurt, HIGHLIGHTS – AUGUST / SEPTEMBER 2019

logo_oper_ffm.gif

Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO


HIGHLIGHTS IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM OKTOBER 2019


Oper Frankfurt / Manon Lescaut / Lorenzo Viotti © Martin Straka

Oper Frankfurt / Manon Lescaut / Lorenzo Viotti © Martin Straka

Sonntag, 6. Oktober 2019, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Premiere
MANON LESCAUT
Dramma lirico in vier Akten von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti / Takeshi Moriuchi; Regie: Àlex Ollé
Mitwirkende: Asmik Grigorian (Manon Lescaut), Iurii Samoilov (Lescaut),
Joshua Guerrero (Chevalier Renato Des Grieux), Donato Di Stefano (Geronte de Ravoir),
Michael Porter (Edmondo), Magnús Baldvinsson (Der Wirt), Bianca Andrew (Ein Musiker),
Jaeil Kim (Ein Tanzmeister), Santiago Sánchez (Der Laternenanzünder),
Božidar Smiljani? (Der Sergeant), Pilgoo Kang (Der Kapitän)

Weitere Vorstellungen: 10., 13. (18.00 Uhr), 18., 25., 27. (15.30 Uhr) Oktober,
2., 9. (18.00 Uhr), 15., 23. November 2019

Oper Frankfurt / Manon Lescaut -  Asmik Grigorian © Algirdas Bakas

Oper Frankfurt / Manon Lescaut – Asmik Grigorian © Algirdas Bakas

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 165 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)
Manon Lescaut von Giacomo Puccini (1858-1924) kam 1893 in Turin zur Uraufführung.

Mit diesem Werk, das rasch internationale Verbreitung fand, legte der italienische Opernkomponist den Grundstein für seinen Erfolg, der sich mit La Bohème, Tosca und Madama Butterfly fortsetzen sollte. Bereits ein Jahrzehnt zuvor hatte sich Jules Massenet des Stoffes angenommen, der auch Puccinis dritter Oper zugrunde liegt: der Roman Histoire du Chevalier Des Grieux et de Manon Lescaut (1731) des Franzosen Abbé Prévost. Nicht weniger als acht Autoren waren an der Entstehung des Textes beteiligt, darunter auch der Komponist selbst, der sich einschneidende Kürzungen vorbehielt. 20 Jahre nach der Inszenierung durch Alfred Kirchner kehrt das Werk nun auf den Frankfurter Spielplan zurück.

Zum Inhalt: Manon, die auf Geheiß ihres Vaters ins Kloster gebracht werden soll, erreicht mit ihrem Bruder Lescaut die Stadt Amiens. Dort verliebt sich der Student Des Grieux augenblicklich in sie. Doch auch der Steuereintreiber Geronte zeigt Interesse an dem Mädchen und plant dessen Entführung. Des Grieux kommt ihm zuvor und ergreift mit Manon die Flucht. Da er aber ihrem Luxusbedürfnis nicht gerecht werden kann, verlässt sie ihn für Geronte. Mit ihm lebt sie in Wohlstand zusammen, bis sie die Sehnsucht nach Des Grieux plagt. Als beide wiedervereint sind, wollen sie abermals fliehen. Manon wird jedoch verhaftet und deportiert. Des Grieux darf sie nach Amerika begleiten. Dort stirbt Manon auf der erneuten Flucht in den Armen des Geliebten. Die musikalische Leitung liegt bei Lorenzo Viotti, der nach Werther und Tosca an den

Main zurückkehrt. Seit 2018/19 fungiert er als Chefdirigent des Orquestra Gulbenkian in Lissabon. 2021/22 wird er in gleicher Position an die Dutch National Opera & Ballet in Amsterdam wechseln. Zu seinen Plänen gehören u.a. Gounods Roméo et Juliette an der Mailänder Scala und La Bohème an der Opéra National de Paris. Àlex Ollé (Regie) gehört zu dem international tätigen katalanischen Künstlerkollektiv La Fura dels Baus und gab 2016/17 sein Frankfurter Hausdebüt mit dem Doppelabend La Damoiselle élue und Jeanne d’Arc au bûcher (Wiederaufnahme 2019/20). 2020 kehrt er für Montemezzis L’amore die tre re an die Mailänder Scala zurück. Nach ihrem überwältigendem Erfolg als Strauss’ Salome 2018 in Salzburg (Wiederaufnahme 2019) gab Asmik Grigorian (Manon) in Frankfurt ihr bejubeltes Debüt als Tschaikowskis Iolanta. Geplant sind Janá?eks Jen?fa am Londoner Covent Garden sowie Bellinis Norma am Theater an der Wien. Der amerikanische Tenor Joshua Guerrero gibt als Des Grieux sein Bühnendebüt in Deutschland. Zu seinen aktuellen Engagements gehören Pinkerton in Madama Butterfly in Glyndebourne (2018) und Rodolfo in La bohème in Toronto (2019). Angeführt von Iurii Samoilov (Lescaut) sind fast alle weiteren Partien mit Angehörigen des Ensembles und des Opernstudios der Oper Frankfurt besetzt.


Oper Frankfurt / Schwergewicht oder Die Ehre der Nation  v.l.n.r. Der Diktator, Evelyne, Gaston und Adam Ochsenschwanz sowie vorne Statisterie der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Schwergewicht oder Die Ehre der Nation v.l.n.r. Der Diktator, Evelyne, Gaston und Adam Ochsenschwanz sowie vorne Statisterie der Oper Frankfurt © Barbara Aumüller

Freitag, 11. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Erste Wiederaufnahme
DREI KURZOPERN
DER DIKTATOR – SCHWERGEWICHT ODER DIE EHRE DER NATION – DAS GEHEIME KÖNIGREICH
von Ernst K?enek
In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek; Inszenierung: David Hermann
Mitwirkende Der Diktator: Davide Damiani (Der Diktator), Angela Vallone (Charlotte, seine Frau), Vincent Wolfsteiner (Der Offizier), Juanita Lascarro (Maria, seine Frau)
Mitwirkende Schwergewicht oder Die Ehre der Nation: Barnaby Rea (Adam Ochsenschwanz, Meisterboxer), Barbara Zechmeister (Evelyne, seine Frau), Jonathan Abernethy (Gaston, ein Tanzmeister),
Danylo Matviienko (Professor Himmelhuber), Judita Nagyová (Anna Maria Himmelhuber, seine Tochter),
Michael McCown (Ein Journalist / Ein Regierungsrat)
Mitwirkende Das geheime Königreich: Davide Damiani (Der König), Ambur Braid (Die Königin), Sebastian Geyer (Der Narr), Peter Marsh (Der Rebell), Florina Ilie, Julia Moorman, Judita Nagyová (Drei singende Damen), Jonathan Abernethy, Pilgoo Kang (Zwei Revolutionäre)

Weitere Vorstellungen: 19., 26. Oktober, 1. November 2019
Alle diese Vorstellungen beginnen um 19.30 Uhr
Preise: € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Oper Frankfurt / Das geheime Königreich - Ambur Braid (Die Königin; oben) und Sebastian Geyer (Der Narr; unten) © Barbara Aumüller

Oper Frankfurt / Das geheime Königreich – Ambur Braid (Die Königin; oben) und Sebastian Geyer (Der Narr; unten) © Barbara Aumüller

Ernst K?enek (1900-1991) vertonte seine Drei Kurzopern in unterschiedlichen musikalischen Stilen: den Diktator als tragische Oper mit veristischen Anklängen, das Schwergewicht als burleske „Operette“ mit den Modetänzen der Zeit und das Königreich als schillernde Märchenoper à la Schreker. Wie schon bei ihrer Uraufführung 1928 in Wiesbaden verfehlten die an der Oper Frankfurt neu inszenierten Werke anlässlich ihrer Premiere am 30. April 2017 ihre Wirkung nicht: „Den großen, allerdings orchestral auch ziemlich druckvollen Bogen spannt das Frankfurter Opern- und Museumsorchester über alles, mit Lothar Zagrosek als Dirigent, der diese hoch intelligente, witzige, manchmal alberne und skurrile, dabei plötzlich immer wieder auch tief beklemmende Wiederentdeckung musikalisch aufwertet“ (Wiesbadener Kurier). Und die Radiokritikerin von SWR2 / Kultur aktuell berichtete: „Regisseur David Hermann (…) sucht in K?eneks Kurzopern die roten Fäden zusammen und verknotet sie gemeinsam mit einer hervorragenden Sänger-Schauspieler-Riege zum schlüssigen Ganzen.“ Auch die Berichterstattung der Süddeutschen Zeitung ging in diese Richtung: „Auf der Frankfurter Bühne wird dies alles von einem engagierten Sängerensemble in der fantasievollen Regie von David Hermann liebevoll umgesetzt. Vor allem Davide Damiani als Diktator und König und Ambur Braid als absinthgrün gekleidete, feengleiche Königin, die wie ein perfekt funktionierender Koloraturenautomat durch den Zauberwald geistert, gelingen eindrucksvolle Rollenporträts.“ 2018 wurde die Frankfurter Produktion bei den International Opera Awards als „Wiederentdeckung des Jahres“ ausgezeichnet.

Zum Inhalt: Der Diktator begehrt Maria. Sie ist zu ihm gekommen, um Rache für ihren Ehemann zu nehmen, der als Offizier im Krieg sein Augenlicht verloren hat. Daraufhin schießt Charlotte, die eifersüchtige Frau des Herrschers, auf ihren Mann und tötet dabei die vermeintliche Rivalin. Im Glauben, das Attentat sei geglückt, verrät der blinde Soldat den mörderischen Plan. – Meisterboxer Adam Ochsenschwanz ist ein wahres Schwergewicht. Als er bemerkt, dass seine Frau Evelyne ihn mit ihrem Dauertanzpartner Gaston betrügt, schlägt er das Inventar seines Ateliers kurz und klein. Bevor Evelyne und Gaston das Weite suchen, setzen sie Adams Trainingsapparat unter Strom… – In einem geheimen Königreich streiten die Frau des resignierten Herrschers und ein Rebell um die Macht. Als das Volk den Palast stürmt, tauscht der König mit dem Narren die Kleider und flieht, wie die Königin und der Aufrührer, in den nahegelegenen Zauberwald. Dort kommt es zu einer erotischen Begegnung zwischen Rebell und Herrscherin, woraufhin sie in einen Baum verwandelt wird. An dessen Ästen will sich der entmutigte König erhängen. Gerade noch rechtzeitig wird er durch die Stimme seiner Frau in Schlaf versetzt, wodurch er die Schönheit seines Reiches erkennt. Das Stück schließt mit dem Epilog des Narren.

Neben den bereits erwähnten Künstlern Davide Damiani (Diktator, König) und Ambur Braid (Königin) sind auch weitere premierenbewährte Sänger wie Vincent Wolfsteiner (Offizier), Sebastian Geyer (Narr) und Peter Marsh (Rebell) wieder mit von der Partie. Alle Neubesetzungen wurden vorwiegend aus dem Ensemble und dem Opernstudio der Oper Frankfurt vorgenommen: So singt z.B. im Diktator Angela Vallone die Charlotte, während Juanita Lascarro, die diese Partie in der Premiere verkörpert hatte, nun deren Rivalin Maria übernimmt. Im Schwergewicht verkörpert Barnaby Rea den Adam Ochsenschwanz neben Jonathan Abernethy (Gaston), Danylo Matviienko (Professor Himmelhuber) und Judita Nagyová (Anna Maria Himmelhuber).


Oper Frankfurt / Pretty Yende © Gregor Hohenberg / Sony Classic

Oper Frankfurt / Pretty Yende © Gregor Hohenberg / Sony Classic

[Von Pretty Yende wurden verschiedene Aufnahmen bei Sony Classic veröffentlicht.]

Dienstag, 29. Oktober 2019, um 19.30 Uhr im Opernhaus
Liederabend
PRETTY YENDE, Sopran
MICHELE D’ELIA, Klavier
Lieder von Robert Schumann, Gaetano Donizetti, Paolo Tosti, Richard Strauss und
Johann Strauß Sohn
Preise: € 15 bis 95 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Ihre Geschichte klingt wie ein Opernmärchen: Geboren in einer südafrikanischen Kleinstadt, hörte Pretty Yende mit 16 Jahren das berühmte Blumenduett aus Delibes Lakmé in einem Werbespot und war seitdem davon besessen, eines Tages selbst zu singen. Sie hatte Glück, gewann ein Stipendium für ein Studium in Kapstadt und eroberte in Rekordgeschwindigkeit die Bühnen dieser Welt. Als erste Künstlerin überhaupt gewann sie 2009 erste Preise in sämtlichen Kategorien des Belvedere-Gesangswettbewerbs in Wien; bei Plácido Domingos Operalia-Wettbewerb 2011 war sie ebenfalls Gewinnerin aller Kategorien. 2010 wurde sie in die Akademie der Mailänder Scala aufgenommen und gab ihr Debüt als Berenice (L’occasione fa il ladro). Mit ihrem sensationellen Debüt 2013 in einer anderen Rossini-Partie, als Comtesse Adèle (Le comte Ory) an der MET in New York gelang der internationale Durchbruch. Ihr klarer lyrischer Sopran klingt blitzsauber, strahlend in den Höhen und virtuos in den Koloraturen.
Karten für die genannten Veranstaltungen sind bei unseren bekannten Vorverkaufsstellen, online unter www.oper-frankfurt.de oder im telefonischen Vorverkauf 069 – 212 49 49 4 erhältlich.

Zur Absprache der Vorberichterstattung, Bestellung von Fotomaterial und Reservierung von Pressekarten ist Holger Engelhardt (Leitung Pressereferat) unter der Telefonnummer 069 – 212 46 727 erreichbar. Seine Faxnummer lautet 069 – 212 37 164, oder senden Sie eine E-Mail an holger.engelhardt@buehnen-frankfurt.de.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Maria Kataeva – Erfolg bei Operalia 2019

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva © Andreas Endermann

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva © Andreas Endermann

 Maria Kataeva – Erfolgreich bei Operalia 2019

Die Mezzosopranistin aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein gewinnt den zweiten Preis und den Publikumspreis beim Gesangswettbewerb in Prag

Maria Kataeva, Mezzosopranistin im Ensemble der Deutschen Oper am Rhein, geht als zweifache Preisträgerin aus Plácido Domingos Gesangswettbewerb Operalia 2019 hervor. Sie gewann sowohl den zweiten Preis als auch den Publikumspreis des international bedeutenden Opernwettbewerbs. Damit ist zum zweiten Mal in Folge ein Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein als Sieger oder Zweitplatzierte bei diesem Wettbewerb hervorgegangen, der als der wichtigste weltweit gilt. (Adela Zaharia gewann 2017 den ersten Preis.)

Die Finalrunde wurde am Freitag, 26. Juli 2019, im Nationaltheater Prag ausgetragen. Zum Abschluss der sechs intensiven Wettbewerbstage präsentierte Maria Kataeva hier die Arie der Angelina „Nacqui all’affanno e al pianto“ aus Gioachino Rossinis Oper La Cenerentola.

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Angelina in La Cenerentola“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Angelina in La Cenerentola an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

„Wir sind sehr stolz auf Maria Kataeva, und ich gratuliere ihr sehr herzlich zu diesem fantastischen Erfolg“, sagt Generalintendant Christoph Meyer. Maria Kataeva ist nach dem Sieg von Adela Zaharia vor zwei Jahren eine weitere Künstlerin der Deutschen Oper am Rhein, die mit ihrer Auszeichnung bei einem der renommiertesten Wettbewerbe der Welt beweist, auf welch hervorragendem Niveau sich das Ensemble der Deutschen Oper am Rhein befindet.“

Maria Kataeva studierte in St. Petersburg. Ihre Opernlaufbahn begann 2011 im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein, von dort wurde sie 2013 fest ins Ensemble übernommen. Die Titelpartie in Rossinis La Cenerentola gehört auch hier zu ihren Glanzrollen. Große Erfolge feierte sie in Düsseldorf und Duisburg zuletzt auch als Elisabetta in Donizettis Maria Stuarda und als Polina in Tschaikowskys Oper Pique Dame.

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Elisabetta in „Maria Stuarda“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Maria Kataeva als Elisabetta in „Maria Stuarda“ an der Deutschen Oper am Rhein © Hans Jörg Michel

In Düsseldorf gibt Maria Kataeva in der Spielzeit 2019/20 ihre Rollendebuts als Ruggiero in der Neuinszenie­rung von Georg Friedrich Händels Barockoper Alcina und als Eboli in Giuseppe Verdis Don Carlo. Als Angelina in Rossinis La Cenerentola ist ab 17. Oktober in Duisburg und ab 3. Mai in Düsseldorf zu erleben.

Der 1993 von Plácido Domingo ins Leben gerufene Wettbewerb Operalia beflügelte die Karrieren von Opernstars wie Sonya Yoncheva, Joyce DiDonato, Nina Stemme, José Cura und Rolando Villazón. Ein Ensemblemitglied der Deutschen Oper am Rhein gewann ihn bereits vor zwei Jahren: Die Sopranistin Adela Zaharia wurde bei Operalia 2017 mit dem ersten Preis und dem Zarzuela-Preis ausgezeichnet.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Wien, Staatsoper Wien, Europäische Kulturpreisgala 2019, IOCO Aktuell, 14.03.2019

April 25, 2019 by  
Filed under IOCO Aktuell, Wiener Staatsoper

Wiener Staatsoper bei Nacht © IOCO

Wiener Staatsoper bei Nacht © IOCO

Europäischer Kulturpreis

Europäisches Kulturforum

Europäische Kulturpreisgala in Wien – 20.10.2019

 Wiener Staatsoper, Plácido Domingo, Christian Thielemann, René Pape 

In der Wiener Staatsoper, die 2019 ihr 150-jähriges Bestehen feiert, findet am 20. Oktober 2019 die Europäische Kulturpreisgala statt. Dabei treffen sich in Wien die ganz großen Namen der Klassik: von Nina Stemme über Plácido Domingo und Christian Thielemann bis hin zu René Pape.

„Für uns ist es eine große Ehre, dass wir in diesem weltweit renommierten Haus im 150. Jahr seinesBestehens unsere Preise vergeben können“, sagt Bernhard Reeder, Vorstand des Vereins Europäisches Kulturforum und damit Veranstalter dieses außergewöhnlichen Abends. Den Preis erhalten Menschen und Institutionen, deren Visionen und Kreativität beispielhaft das kulturelle Leben in Europa beeinflussen und die dafür sorgen, dass das jahrhundertelange Erbe gepflegt und in die Neuzeit integriert wird.

Erste Preisträgerin: Die Wiener Staatsoper Die Wiener Staatsoper gilt als eines der bedeutendsten Opernhäuser der Welt. Sie bietet – weltweit einmalig – über 300 Vorstellungen von über 60 Opern-und Ballettwerken. Die unverwechselbaren, künstlerischen Eckpfeiler des Hauses sind das fest engagierte Sängerensemble, das Ballett-Ensemble, das Staatsopernorchester (dessen Musiker in Personalunion den Klangkörper der Wiener Philharmoniker bilden), der Chor und das Bühnenorchester.

Wiener Staatsoper © IOCO

Wiener Staatsoper © IOCO

Darüber hinaus gastieren jedes Jahr die wichtigsten Opernstars und bedeutendsten Dirigenten im Haus am Ring. Auf der weltbekannten Bühne treffen sich nun Ausnahmekünstler, die eine ganz eigene Verbindung zueinander und zu dieser hoch geachteten Kulturinstitution haben.

Plácido Domingo: Er gilt als einer der größten lebenden Sänger unserer Zeit: Plácido Domingo gab bereits 1967 sein Debüt an der Wiener Staatsope rund ist seitdem dem Haus eng verbunden. Bei seinen bisher 4.000 Opernvorstellungen, davon über 250 alleine in Wien, brachte er die Anhänger der klassischen Musik zum Jubeln. „Die Stadt und die Staatsoper haben einen festenPlatz in meinem Herzen“, sagt der Ausnahmekünstler, der Österreichischer Kammersänger und Ehrenmitglied des Hauses ist.„Es ist eine Liebesbeziehung.“

Olga Peretyatko, die gefeierte Koloratursopranistin, wird die Laudatio auf Plácido Domingo halten. Dabei steht sie auf derselben Bühne, auf der sie als Gilda in Verdis Rigoletto 2013 ihr Debüt gab und erst im vergangenen Jänner mit der Titelpartie von Lucia di Lammermoor einen Premierenerfolg feierte.

Christian Thielemann: Christian Thielemann zählt zweifellos zu den größten Dirigenten unserer Zeit und stand zuletzt als Dirigent des in über 90 Länder übertragenen Neujahrskonzerts der Wiener Philharmoniker 2019 im Scheinwerferlicht der Klassikwelt. Bereits 1987 debütierte er an der Wiener Staatsoper und dirigierte hier wichtige Premieren, mit Plácido Domingo und den Wiener Philharmonikern nahm er Parsifal auf. Christian Thielemann ist Chefdirigent (nicht GMD) der Sächsischen Staatskapelle Dresden und bespielt mit ihr sehr erfolgreich seit 2013 die Salzburger Osterfestspiele. Als Musikdirektor steht Thielemann außerdem den Bayreuther Festspielen vor und begeistert durch seine rauschhaften Dirigate der Werke von Richard Wagner. An der Wiener Staatsoper wird er am 25. Mai 2019, dem Geburtstag des Hauses, die hochkarätig besetzte Premiere von Richard Strauss‘ Die Frau ohne Schatten dirigieren.

René Pape:  Ebenfalls als großer Wagner-Interpret gilt der gebürtige Dresdner und zweifache Grammy-Preisträger René Pape, der sein Debüt an der Wiener Staatsoper bereits 1991 absolvierte. Danebensteht der ehemalige Sänger des Dresdner Kreuzchores auch auf allen anderen großen Bühnen der Welt, schon mit 24 Jahren wurde er ins Ensemble der Berliner Staatsoper engagiert. Seine Interpretationen wichtigerBass-Partien sind bereits jetzt legendär. Am 18.Dezember 2018 wurde er im Anschluss an die Zauberflöten-Vorstellung an der Wiener Staatsoper zum Österreichischen Kammersänger ernannt. „Für mich ist es immer etwas Besonderes, wenn ich in Wien auftreten kann, diesem einmaligen Hort der Kultur“, so René Pape.Das Haus begleitet mich seit vielen Jahren, die Mitarbeiter sind mir sehr vertraut.“

Nina Stemme: Seit Jahren ist die schwedische Sopranistin und Österreichische Kammersängerin Nina Stemme der Wiener Staatsoper eng verbunden. Ihre außergewöhnliche Stimme lässt Kritiker in höchsten Tönen schwärmen, Experten attestieren ihr immer wieder Einzigartigkeit – egal ob in der New Yorker Met, der Mailänder Scala, in der Bayerischen Staatsoper oder dem Londoner Royal Opera House Covent Garden. In der Jubiläumssaison der Wiener Staatsoper wird sie in Richard Strauss‘ hier uraufgeführter Oper Die Frau ohne Schatten ihr Debüt als Färberin geben. Im Oktober 2018 erhieltdie angesehene Wagner-Interpretin den Birgit-Nilsson- Preis, eineder bedeutsamsten Klassik-Auszeichnungen weltweit. Mit Plácido Domingo traf sie an diesem Abend auf einen ihrer größten Förderer. Schon 1993 gewann sie den von ihm begründeten Gesangswettbewerb Operalia. 

—| Pressemeldung Europäischer Kulturpreis |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Lucia di Lammermoor von Gaetano Donizetti, 31.10.2017

Oktober 30, 2017 by  
Filed under Deutsche Oper am Rhein, Oper, Pressemeldung

logo_dor2.jpg

Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Lucia di Lammermoor –  Donizettis Beziehungsdrama

Liebe und Wahnsinn im Düsseldorfer Opernhaus

Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor ist eine atemberaubende Oper über Leidenschaft, Liebe, Machtgier und Intrigen und zählt zu den großen Klassikern des Belcanto-Repertoires. Die legendäre Wahnsinnsarie der Lucia gilt mit ihren hohen stimmlichen Herausforderungen und ihrer Dauer von etwa 16 Minuten als Glanzpunkt des Koloraturfachs. An der Deutschen Oper am Rhein ist Lucia di Lammermoor ab Donnerstag, 31. Oktober, 19.30 Uhr mit Adela Zaharia in der Titelpartie zu erleben. Erst vor wenigen Wochen bestritt Zaharia mit ebendieser Wahnsinnsarie das Finale von Placido Domingos renommiertem „Operalia“-Gesangswettbewerb und wurde mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Deutsche Oper am Rhein / Lucia di Lammermoor - Adela Zaharia (Lucia), Bogdan Baciu (Enrico) © Hans Jörg Michel

Deutsche Oper am Rhein / Lucia di Lammermoor – Adela Zaharia (Lucia), Bogdan Baciu (Enrico) © Hans Jörg Michel

Inhaltlich ist Donizettis Opernthriller das schottische Pendant zur tragischen Liebesgeschichte von Romeo und Julia. Angelehnt an Walter Scotts Roman Die Braut von Lammermoor geht es um die leidenschaftliche Liebe zwischen Lucia und Edgardo, deren Heiratswunsch Lucias Bruder Enrico aus machtpolitischen Gründen durch eine Intrige zu verhindern weiß. Lucia wird stattdessen zur Eheschließung mit Enricos Wunschkandidaten Arturo gezwungen. Voller Verzweiflung ermordet sie diesen in der Hochzeitsnacht und verfällt dem Wahnsinn. Neben Adela Zaharia sind in den Hauptpartien Ovidiu Purcel als Edgardo sowie Laimonas Pautienius alternierend mit Bogdan Baciu als Enrico zu erleben. Unter der musikalischen Leitung von Antonino Fogliani, Principal Guest Conductor an der Deutschen am Rhein, spielen die Düsseldorfer Symphoniker. Es singt der Chor der Deutschen Oper am Rhein.

Lucia di Lammermoor  im Opernhaus Düsseldorf: Di 31.10. – 18.30 Uhr / Fr 10.11. – 19.30 Uhr / Fr 17.11. – 19.30 Uhr, Fr 01.12.2017Do 18.01.2018 19.30 Uhr, PMDOR

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Nächste Seite »