Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Oper trotz Corona – aber in Kurzarbeit, Juli 2020

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

„Oper trotz Corona“ – doch in Kurzarbeit

Administration, Ensemble, Staatsopernchor und Staatsorchester sind ab sofort nach Möglichkeit in Kurzarbeit. Alle verbleibenden Termine des laufenden Oper trotz Corona Programms finden wie geplant statt. Die Platzkapazitäten für den Beethoven-Zyklus werden erhöht.

Das Programm für die erste Hälfte der Saison 2020/21 wird bei der Pressekonferenz am 22. Juli vorgestellt. Im Zeitraum September bis Dezember 2020 wird es durch Kurzarbeit wie durch die pandemiebedingten Einschränkungen zu Änderungen in der gewohnten Spielplanstruktur kommen

Im Gegensatz zu vielen großen Theaterbetrieben in Deutschland und auch den kommunalen Theatern im Land, die vielfach bereits seit Ausbruch der Corona-Pandemie Kurzarbeit angemeldet haben, stand den Staatstheatern dieses Instrument bislang nicht zur Verfügung. Nachdem das Land Baden-Württemberg mit den zuständigen Gewerkschaften für die an den Staatstheatern Beschäftigten Tarifabschlüsse zur Kurzarbeit verhandelt hat, besteht ab sofort die rechtliche Grundlage, in allen Arbeitsbereichen der Staatstheater Kurzarbeit einzuführen. Auch die Staatsoper Stuttgart mit ihrer Administration, dem Sängerensemble, dem Staatsopernchor und dem Staatsorchester Stuttgart machen von diesem neuen Instrument Gebrauch: Das Solistenensemble und der Staatsopernchor werden zu großen Teilen noch diese Woche im Rahmen der Tarifverträge voll in Kurzarbeit gehen oder sind dies bereits. Beim Staatsorchester sowie bei der Administration der Staatsoper wird das Instrument der Kurzarbeit ebenfalls nach Möglichkeit angewendet.

Trotzdem finden alle übrigen Vorstellungen des laufenden Oper trotz Corona Programms (siehe Trailer unten) statt, das jedoch im Gegensatz zum üblichen Repertoirebetrieb deutlich eingeschränkt ist. Für die verbleibenden Aufführungen der Beethoven-Sinfonien in der Liederhalle konnten zusätzlich die Platzkapazitäten erhöht werden: Ab sofort sind zu den Plätzen im Parkett des Beethovensaals auch Sitze auf der Empore erhältlich. Damit sind nun wieder Karten für die seit Wochen ausverkauften Aufführungen erhältlich. Ebenfalls werden das „Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor“ Demo(kratie), die Soundinstallation Ceci n’est pas une première, die Gläserne Opernwerkstatt, die Filmpreview Quälend süße Einsamkeit und die Liedkonzerte im Mozartsaal wie geplant stattfinden. Auch die Sommerkonzerte im Park der Villa Reitzenstein zum Saisonabschluss am 25. Juli werden zur Aufführung kommen.

OpertrotzCorona – Oper für Oma – und mehr
youtube Trailer Staatsoper Stuttgart
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Intendant Viktor Schoner: „Eine Mehrheit der Mitarbeiter*innen der Staatsoper sind seit Abschluss der entsprechenden Tarifverträge in Kurzarbeit. Nach Abstimmung mit unserem Träger, dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst, sowie der Geschäftsführung der Württembergischen Staatstheater sind wir übereingekommen, den Spielplan der kommenden Woche dennoch zu realisieren. Den überwältigenden Erfolg und den immensen Zuspruch unseres Publikums der vergangenen Monate sehen wir als Verpflichtung, alle noch anstehenden Programmpunkte bis 26. Juli 2020 umzusetzen. Als wirtschaftlich und künstlerisch Verantwortlicher für die Sparte Oper halte ich es für richtig und wichtig, die durch Corona entstandene budgetäre Schieflage konstruktiv anzugehen und das Instrument der Kurzarbeit nach Möglichkeit anzuwenden. Gleichzeitig ist es mir ein großes Anliegen, mit Fantasie und Spielfreude für unser Publikum da zu sein – gerade in diesen unsicheren Zeiten.“

Generalmusikdirektor Cornelius Meister: „Ich bin erleichtert, dass in zahlreichen Gesprächen ein Vorstellungsausfall abgewendet werden konnte. Nach den letzten vier Monaten, in denen die Mitglieder des Staatsorchesters Stuttgart viele hundert Aufführungen musiziert haben, wäre es eine Katastrophe, wenn wir künftig nicht nur durch ein Virus eingeschränkt wären, sondern uns auch zusätzliche Hürden am Musizieren hinderten. Denn das Publikum wird es im Herbst schmerzlich zu spüren bekommen, wenn wir dazu gezwungen wären, Aufführungen nicht zu spielen, obwohl wir dazu in der Lage wären. Weniger Kultur anzubieten, als möglich wäre, wird hoffentlich in niemandes Interesse sein.“

Das Programm für die erste Hälfte der Saison 2020/21 wird bei der Pressekonferenz am 22. Juli vorgestellt. Im Zeitraum September bis Dezember wird es durch Kurzarbeit wie durch die pandemiebedingten Einschränkungen zu Änderungen in der gewohnten Spielplanstruktur kommen.

Die Einführung von Kurzarbeit an den Staatstheatern Stuttgart ist eine Folge der Corona-Krise. Durch die Absage des regulären Spielbetriebs ab dem 13. März 2020 und der aufgrund der Hygiene-Vorgaben drastisch reduzierten Zuschauerkapazität im Ersatzspielplan sind deutliche Einbußen bei den Einnahmen entstanden. Allein im Opernhaus mit 1400 Plätzen sind 66 Opernvorstellungen und Konzerte entfallen. Um die finanziellen Folgen der Corona-Pandemie aufzufangen, haben die Staatstheater nun bei der Bundesagentur für Arbeit Kurzarbeit angemeldet und diese sofort für alle Bereiche des Hauses eingeführt.

Nachdem die Tarifgemeinschaft deutscher Länder im Mai den einzelnen Ländern den Abschluss von landesbezirklichen Tarifverträgen ermöglicht hat, hat sich das Land mit ver.di und dem dbb im Juni auf einen Tarifvertrag zur Kurzarbeit für die Beschäftigten des Landes an den baden-württembergischen Staatstheatern (TV-Kurzarbeit Staatstheater BW) geeinigt, der am 1. Juli in Kraft getreten ist. Auch mit den Künstlergewerkschaften konnte man sich unter der Verhandlungsführung des Deutschen Bühnenvereins auf entsprechende Tarifverträge für die künstlerisch Beschäftigten verständigen, die rückwirkend zum 1. Juli gelten sollen. Das Land wurde in der Verhandlungsführung vom Geschäftsführenden Intendanten der Württembergischen Staatstheater Marc-Oliver Hendriks und dem Kaufmännischen Direktor des Badischen Staatstheaters unterstützt. Damit wurde die Grundlage für ein wichtiges Instrument gelegt, um abhängig von den weiteren Entwicklungen auf Herausforderungen in der Corona-Pandemie flexibel reagieren zu können.


Der Spielplan der kommenden Wochen:


Do       16.07.20           13:00 – 17:30 Uhr
GLÄSERNE WERKSTATT
Opernvorplatz

17:00 Uhr
DEMO(KRATIE)
Ein Bühnenfreifestspiel mit dem Staatsopernchor
Beginn: Schillerplatz
21:00 – 22:00 Uhr
CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE
Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses
Opernvorplatz


Fr         17.07.20           21:00 – 22:00 Uhr
CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE
Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses
Opernvorplatz


Sa        18.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 7. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 – 22:00 Uhr
CECI N’EST PAS UNE PREMIÈRE
Klanginstallationen an der Fassade des Opernhauses
Opernvorplatz


So        19.07.20           11:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

13:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

18:00 Uhr
PREVIEW: QUÄLEND SÜßE EINSAMKEIT
– SECHS MUSIKFILME ÜBER GEFÜHLE IM AUSNAHMEZUSTAND
Opernhaus

19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 7. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Mo       20.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Di         21.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 5. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Mi        22.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

 21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 6. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Fr         24.07.20           19:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 8. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich

21:00 Uhr
BEETHOVEN-ZYKLUS: 8. SINFONIE
Beethovensaal
Karten wieder erhältlich


Sa        25.07.20           12:00 Uhr
1. SOMMERKONZERT IM PARK:
TYPICAL BRASS
Mit Blechbläsern des Staatsorchesters Stuttgart
Park der Villa Reitzenstein

14:30 Uhr
2. SOMMERKONZERT IM PARK:
SITZKISSENKONZERT: DAS LAMM, DAS ZUM ESSEN KAM
Für Kinder ab 3 Jahren und ihre Familien
Park der Villa Reitzenstein

16:30 Uhr
3. SOMMERKONZERT IM PARK:
ES GRÜNT SO GRÜN…
Mit Esther Dierkes (Sopran), Björn Bürger (Bariton) und Götz Payer (Klavier)
Park der Villa Reitzenstein

19:30 Uhr
LIEDKONZERT: MUSIK NACH HEINRICH HEINE
Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier) und Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart
Mozartsaal


So        26.07.20           19:30 Uhr
LIEDKONZERT: MEHR ALS EIN HALBES LEBEN
Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)
Mozartsaal


 

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Konzerte trotz Corona ab 13.06.2020

Juni 2, 2020 by  
Filed under Konzert, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Konzerte trotz Corona

Das Staatsorchester Stuttgart und das Sängerensemble der Staatsoper Stuttgart sind mit verschiedenen Konzertformaten in der Liederhalle zu Gast – mit Abstand und dennoch ganz nah am Publikum

Mit ungewöhnlichen Programmen und in völlig neuen Raumkonstellationen treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart sowie die Sänger*innen des Solistenensembles der Staatsoper Stuttgart nach fast drei Monaten endlich wieder vor ihr Publikum: Im Beethoven- sowie im Mozartsaal der Liederhalle gibt es ab 6. Juni wieder Sinfonie-, Kammer- und Liedkonzerte sowie Programme für junges Publikum. Rund 30 Konzerte mit einer maximalen Spieldauer von 60 Minuten wurden innerhalb der vergangenen Wochen kurzfristig entwickelt. Die Zuschaueranzahl richtet sich nach Maßgabe des in Entstehung befindlichen Hygienekonzepts des jeweiligen Veranstaltungsorts, natürlich werden dabei alle derzeit geltenden Abstands- und Hygieneregeln eingehalten.

Cornelius Meisters Beethoven-Zyklus

Im Beethovensaal steht ab 13. Juni ein Zyklus der „corona-kompatiblen“ Beethoven-Sinfonien 1-8 auf dem Programm – alle rein orchestralen Werke ohne Vokalsoli und Chor. Alle Sinfonien werden in der originalen Orchesterfassung aufgeführt. Der Fokus jedes Konzerts liegt auf einer Sinfonie, jeweils moderiert vom Dirigenten: Generalmusikdirektor Cornelius Meister steht bei allen Aufführungen am Pult des Staatsorchesters Stuttgart. Nach einer kurzen Einführung in das jeweilige Werk erklingt die Sinfonie als Ganzes.

Bei allen Aufführungen wird das Staatsorchester nicht wie sonst üblich auf der Bühne des Beethovensaals sitzen, sondern im Parkett – halbkreisförmig umringt vom Publikum, das zwar im vorgegebenen Sicherheitsabstand zueinander und zum Orchester sitzen wird, dennoch sehr viel näher an den Musiker*innen als sonst bei Sinfoniekonzerten möglich. Ein ganz besonderes Musikerlebnis für nur wenige Zuhörer*innen!

Cornelius Meister über den Zyklus: „Viel zu sehr haben wir uns in den letzten Jahrzehnten daran gewöhnt, dass ein Orchester immer auf einer Bühne und vor möglichst vielen Zuhörern spielt. Mit unserem Konzept, das Publikum auf gleicher Ebene wie das Orchester zu setzen – nahe dran, aber trotzdem auf Abstand –, kehren wir zurück zu einer ganz unmittelbaren Form der Aufführung, wie sie früher selbstverständlich war. So feiern wir das Beethovenjahr auf spezielle Weise.“

Konzerte für Familien: Peter und der Wolf und Ene, mene, Quarantäne

Ebenfalls im Beethoven-Saal steht Sergej Prokofjews Klassiker Peter und der Wolf auf dem Programm – als Konzert für die ganze Familie unter der musikalischen Leitung von Cornelius Meister. Die Instrumentalist*innen des Staatsorchesters werden die einzelnen Figuren und die Handlung dieser Geschichte mit ihren Instrumenten schildern. Als Moderator und Erzähler tritt Guido Hammesfahr auf, den wohl alle Kinder als „Fritz Fuchs“ aus der Fernsehsendung Löwenzahn kennen und lieben. Die Aufführung wird empfohlen für Kinder ab 4 Jahren und ihre Familien.

Bei Ene, mene, Quarantäne handelt es ich um eine vergnügliche Aufführung nicht nur für Kinder ab 6 Jahren, sondern für die ganze Familie. Sie wurde in den letzten Wochen konzipiert von den Ensemblemitgliedern Esther Dierkes und Björn Bürger, die sich in diesen Zeiten als Ehepaar auch auf der Bühne nahe sein können.

Cornelius Meister über die Familienkonzerte: „Ich freue mich so sehr auf die leuchtenden Augen der kleinen und großen Besucher, von denen die meisten nach vielen Wochen zum ersten Mal wieder Sänger und ein Orchester hören werden. Alle sind eingeladen, sich verzaubern zu lassen. Familien dürfen selbstverständlich zusammensitzen.“

Kammerkonzerte

In wechselnden Besetzungen vom Duo bis zum Streichsextett treten die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart ab 7. Juni auf der knapp 18 Meter breiten Bühne im Mozartsaal der Liederhalle auf. Mit eigens zusammengestellten Programmen spielen die Instrumentalist*innen dann wieder für ihr Publikum – wenngleich auch für weniger Menschen als sie es ansonsten gewöhnt sind.

Gespielt werden Höhepunkte der Kammermusikliteratur wie Schuberts Streichquartette Rosamunde und Der Tod und das Mädchen oder Tschaikowskis Streichsextett Souvenir de Florence, aber auch selten zu Hörendes von Astor Piazzolla, Francis Poulenc, André Jolivet sowie allerneueste Kompositionen von Régis Campo oder Nicky Sohn.

Liedkonzerte

In den Liedkonzerten, die wie gewohnt in Zusammenarbeit mit der Hugo-Wolf-Akademie veranstaltet werden, präsentieren sich Ensemblemitglieder und Pianist*innen der Staatsoper Stuttgart sowie einige Gäste.

Lied- und Kammerkonzerte sind als Festival konzipiert, das zahlreiche Bezüge zwischen den Werken, den Besetzungen und den Epochen herstellt.

Cornelius Meister: „Seit jeher liegen mir die Kammermusik und die Liedliteratur besonders am Herzen. Ich bin außerordentlich glücklich, dass sich nun die Gelegenheit eröffnet, dieses Repertoire in viel größerem Maße zu pflegen, als wir es noch vor drei Monaten gedacht hätten.“

Termine

Beethoven-Zyklus
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21: Sa 13.06.
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36: So 28.06./So 05.07.
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica: Sa 04.07./So 05.07.
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60: Mi 08.07.
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67: Fr 10.07./Sa 12.07.
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 Pastorale: Sa 19.07./Mi 22.07.
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92: Sa 18.07./So 19.07.
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93: Fr 24.07.
Beethovensaal der Liederhalle
Familienkonzerte
Ene, mene, Quarantäne: Sa 06.06.
Mozartsaal der Liederhalle
Peter und der Wolf: So 14.06./So 21.06.
Beethovensaal der Liederhalle

Kammermusik- und Liedkonzert-Festival
im Mozartsaal der Liederhalle

Alle Termine im Mozartsaal beginnen um 19.30 Uhr.

Zoltán Kodály: Duo für Violine und Violoncello op. 7
Dmitri Schostakowitsch: Trio Nr. 1 c-Moll op. 8
Astor Piazzolla: Le grand Tango
Mit Muriel Bardon (Violine), Doris Erdmann (Violoncello), Jan Pas (Violoncello), Lilian Heere (Violine), Stefano Vismara (Klavier)
So 07.06.


Mythen und Legenden
Joachim Andersen: Ballade et Danse des Sylphes
Claude Debussy: Syrinx
Albert Roussel: Krishna
Régis Campo: Phénix
Christoph Willibald Gluck: Reigen seliger Geister
Kazuo Fukushima: Mei
André Jolivet: Le Chant de Linos
Mit Nathanaël Carré (Flöte), Virginie Déjos (Klavier)
Mo 08.06.


Werke für Viola und Klavier von Johannes Brahms
Mit Alexander Akimov (Viola), Julia Brusentsova (Klavier)
Di 09.06.


Pjotr Iljitsch Tschaikowski: Streichsextett d-Moll op. 70 Souvenir de Florence
Mit Gustavo Surgik (Violine), Alexander Jussow (Violine), Alexander Akimov (Viola), Jan Melichar (Viola), Laurens Groll (Violoncello), Lars Jakob (Kontrabass)
Mi 10.06.


Felix Mendelssohn-Bartholdy: Streichquartett Es-Dur op. 12
Wolfgang Amadeus Mozart: Quintett Es-Dur für Horn, Violine, zwei Violas und Violoncello, KV 407 (386c)
Mit Veronika Unger (Violine), Lilian Heere (Violine), Daniel Schwartz (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Philipp Römer (Horn), Veronika Unger (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Daniel Schwartz (Viola), Joachim Hess (Violoncello)
Do 11.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 13 a-Moll op. 29 D 804 Rosamunde
Mit Einführung
Mit Kathrin Scheytt (Violine), Marion Schäfer (Violine), Madeleine Pryzbyl (Viola), Zoltan Paulich (Violoncello)
Fr 12.06.


Nicky Sohn: Even in the Oddest Times (2018) für Streichquintett
Sowie Werke für Blechbläser
Evgeny Popov (Violine), Christian Frey (Violine), Thomas Gehring (Viola), Philipp Körner (Violoncello), Manuel Schattel (Kontrabass), Alexander Kirn (Trompete), Andreas Spannbauer (Trompete), Reimer Kühn (Horn), Christian Hammerer (Posaune), Stefan Kühndorf (Tuba)
Mi 17.06.


Franz Schubert: Streichquartett Nr. 14 d-Moll, D 810 Der Tod und das Mädchen
Mit Elena Graf (Violine), Alexander Jussow (Violine), Madeleine Przybyl (Viola), Guillaume Artus (Violoncello)
Do 18.07.


Lieder für Bariton und Klavier
Werke von John Musto und Samuel Barber
Mit Jarrett Ott (Bariton) und Alan Hamilton (Klavier)
Fr 19.06.


Der Klang der Träume – Begegnung mit Francis Poulenc
Kammermusik von Francis Poulenc
Mit Rudolf Guckelsberger (Erzähler), Nathanaël Carré (Flöte), Nicole Kern (Klarinette), Frank Bunselmeyer (Klarinette), Katrin Stüble (Oboe), Sebastian Mangold (Fagott), Muriel Bardon (Violine), Jan Pas (Violoncello), Stefano Vismara (Klavier)
Mi 08.07.


Werke von Ture Rangström, Gunnar de Frumerie, Wilhelm Peterson-Berger, Wilhelm Stenhammar und Johannes Brahms
Mit Ida Ränzlöv (Mezzosopran), Rita Kaufmann (Klavier)
Fr 10.07.


August Klughardt: Schilflieder op. 28
Mit Katrin Stüble (Oboe), Hedwig Gruber (Viola), Rita Kaufmann (Klavier)
Robert Schumann: Lieder nach Heinrich Heine
Lieder von Josephine Lang, Johannes Brahms und Felix Mendelssohn
Mit Stine Marie Fischer (Alt), Virginie Déjos (Klavier)
Sa 25.07.


Mehr als ein halbes Leben
Mit Helene Schneiderman (Mezzosopran) und Götz Payer (Klavier)
So 26.07.

Liedkonzerte in Zusammenarbeit mit der Internationalen Hugo-Wolf-Akademie Stuttgart

—| Pressemeldung Staatsoper Stuttgart |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Iphigénie en Tauride, BORIS und Die Soldaten – im Web, April 2020

April 30, 2020 by  
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Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Iphigénie en Tauride, BORIS und Die Soldaten – kostenlos im Web

Oper trotz Corona: Die Staatsoper Stuttgart setzt ihr digitales On-Demand-Programm mit Unterstützung der LBBW mit Iphigénie en Tauride, BORIS und Die Soldaten fort

Die behördlichen Verordnungen zur Eindämmung der Verbreitung des Corona-Virus wurden bis zum 3. Mai 2020 verlängert. Dies bedeutet, dass mindestens bis zu diesem Datum auch keine Vorstellungen in den Spielstätten der Staatstheater Stuttgart stattfinden.

https://www.staatsoper-stuttgart.de/spielplan/oper-trotz-corona

Im Rahmen des kostenlosen Opernprogramms „Oper trotz Corona“ auf der Website der Staatsoper Stuttgart ist ab Freitag, 01. Mai 2020, 17 Uhr Christoph Willibald Glucks Meisterwerk der Frühklassik Iphigénie en Tauride zu sehen. Die Inszenierung von Krzysztof Warlikowski ist eine Produktion der Opéra national de Paris und feierte im April 2019 Premiere in Stuttgart. Die Musikalische Leitung liegt in den Händen von Stefano Montanari.

Staatsoper Stuttgart / IPHIGÉNIE EN TAURIDE © Martin Sigmund

Staatsoper Stuttgart / IPHIGÉNIE EN TAURIDE © Martin Sigmund

Direkt daran anschließend folgt ab Freitag, 08. Mai, um 17 Uhr die jüngste Neuproduktion der Staatsoper aus dem Februar 2020: BORIS in der Inszenierung von Paul-Georg Dittrich verzahnt Modest Mussorgskis Historien-Drama Boris Godunow mit der Uraufführung von Sergej Newskis Secondhand-Zeit, einem Auftragswerk der Staatsoper Stuttgart. Es dirigiert Titus Engel.

Staatsoper Stuttgart / Boris Godunow © Matthias Baus

Staatsoper Stuttgart / Boris Godunow © Matthias Baus

Schließlich ist ab Freitag, 15. Mai, um 17 Uhr Bernd Alois Zimmermanns Oper Die Soldaten in einer Aufzeichnung von 1989 zu erleben. Das 1965 in Köln uraufgeführte Werk gilt bis heute als eines der aufführungstechnisch anspruchsvollsten und gleichzeitig überwältigendsten des Musiktheaters im 20. Jahrhundert. In seiner Rezeptionsgeschichte nimmt die Stuttgarter Inszenierung von Harry Kupfer einen bedeutenden Platz ein. Die Musikalische Leitung hat Bernhard Kontarsky.

Staatsoper Stuttgart / Die Soldaten © Hannes Kilian

Staatsoper Stuttgart / Die Soldaten © Hannes Kilian

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Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, 1:1 Concerts Das neue Konzertformat – sicherer Abstand, April 2020

Staatsoper Stuttgart

Oper Stuttgart © Matthias Baus

Oper Stuttgart © Matthias Baus

1:1 Concerts –  Das neue Konzertformat – sicherer Abstand

Staatsorchester Stuttgart und SWR Symphonieorchester unterstützen Idee von individuellen 1:1-Konzerten

Das Kulturleben ist fast komplett zum Erliegen gekommen und digital hinter die Bildschirme verbannt. Das Bedürfnis nach echten persönlichen Kontakten und unmittelbar geteilten musikalischen Erlebnissen wächst. 1:1 Concerts berücksichtigen alle offiziell geltenden Schutzmaßnahmen gegen Corona-Infektionen und ermöglichen trotzdem ein reales Konzerterlebnis. Stuttgarter und Freiburger Profimusiker*innen laden zu individuellen 1:1 Concerts von 10 Minuten ein: je ein*e Hörer*in und ein*e Musiker*in – musikalische Intimität bei sicherem Abstand. Aus einem intensiven Blickkontakt ergibt sich ein persönliches Konzert. Gleichzeitig führt diese magnetische Kraft per Spendenaufruf zu einer Unterstützung derjenigen Musiker*innen, die durch die Corona-Krise in Not geraten sind.

Das Konzept basiert auf einem für die Sommerkonzerte Volkenroda entwickelten 1:1-Konzertformat und hat dort im Jahr 2019 viele Menschen berührt. Inspiriert wurde die Idee von Marina Abramovics Performance „The Artist Is Present“. Das Team der Sommerkonzerte Volkenroda, bestehend aus Stephanie Winker, Franziska Ritter, Christian Siegmund und Sophie von Mansberg, möchte seine Idee in dieser Situation der Gemeinschaft zur Verfügung stellen und freut sich über möglichst viele Mitstreiter*innen.

Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart sowie des SWR Symphonieorchesters und der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main unterstützen die Idee in der ersten Phase mit einem Aufruf zu einer Spende an den Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung. Die Stuttgarter Orchester hoffen, dass diese Idee auch von anderen Musiker*innen in Deutschland aufgegriffen wird und damit in ihrer Existenz bedrohten Musikern geholfen werden kann.

So funktioniert es

Wer spielt? Lassen Sie sich überraschen! Den Veranstaltungsort erfahren die Zuhörer*innen per Mail nach Anmeldung über oper@staatstheater-stuttgart.de oder symphonieorchester@swr.de. Sollte die Nachfrage die angebotenen Plätze übersteigen, entscheidet das Los.

Zum vereinbarten Termin wartet der/die Musiker*in am Spielort auf seine*n/ihre*n Zuhörer*in. Der Spielort wird in einem sicheren Rahmen aufgebaut sein und von einem/r Helfer*in betreut werden, sodass sich der Gast ganz in Ruhe für das musikalische Erlebnis öffnen kann. Sämtliche aktuell notwendigen Maßnahmen des „Physical Distancing“ werden genauestens eingehalten. Wesentlich: Künstler*in und Gast begegnen einander nur mit Blicken, es wird nicht gesprochen.

Die Musiker*innen erhalten für diese Begegnung keine Gage. Es kann aber online auf freiwilliger Basis für den Nothilfefonds der Deutschen Orchester-Stiftung gespendet werden.

Für die Aktion ist es auch möglich, selbst als Gastgeber der Veranstaltung aufzutreten. Die Gastgeber*innen werden von Mitarbeiter*innen der Oper vor Ort geschult und haben die Möglichkeit, wöchentlich mit Initiator Christian Siegmund per Skype-Konferenz in Kontakt zu treten und Fragen zu stellen. Die Orte müssen dabei bestimmte Kriterien erfüllen, die von der Staatsoper geprüft werden. Bewerbungen sind über die Homepage der Staatsoper und des SWR Symphonieorchesters möglich.

Sharing is caring: Erfahrungen können gerne unter dem Hashtag #1to1concerts in den sozialen Medien geteilt werden!

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