Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme ADRIANA LECOUVREUR, 15./23.09./20.10/03./11.11.2012

September 13, 2012 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

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ADRIANA LECOUVREUR von Francesco Cilea

Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) und rechts im Hintergrund Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) und rechts im Hintergrund Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_ Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_ Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _ v.l.n.r. Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _ v.l.n.r. Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und links im Hintergrund Francisco Brito (Poisson) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und links im Hintergrund Francisco Brito (Poisson) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Calin Bratescu (Maurizio) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur_Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) und Calin Bratescu (Maurizio) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Adriana Lecouvreur _Annalisa Raspagliosi (Adriana Lecouvreur) © Wolfgang Runkel

Text von Arturo Colautti
Nach dem Schauspiel Adrienne Lecouvreur von Eugène Scribe und Ernest Legouvé
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Marc Shanahan
Inszenierung: Vincent Boussard
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Caterina Panti Liberovici
Bühnenbild: Kaspar Glarner
Kostüme: Christian Lacroix
Licht: Joachim Klein
Dramaturgie: Zsolt Horpácsy
Video: Bibi Abel
Chor: Matthias Köhler

BESETZUNG:
Adriana Lecouvreur: Annalisa Raspagliosi / Cristina Pasaroiu (Oktober und November 2012)
Maurizio: Calin Bratescu
Fürstin von Bouillon: Tanja Ariane Baumgartner
Fürst von Bouillon: Magnús Baldvinsson
Abbé von Chazeuil: Peter Marsh
Michonnet: Davide Damiani
Quinault: Kihwan Sim
Poisson: Francisco Brito / Julian Prégardien (23. September, 3., 11. November 2012)
Haushofmeister: Simon Bode / Michael McCown (3. November 2012)
Fräulein Jouvenot: Anna Ryberg
Fräulein Dangeville: Maren Favela
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Die Premiere der Oper Adriana Lecouvreur des italienischen Komponisten Francesco Cilea (1866-1950) fand am 4. März 2012 im Opernhaus statt. Einer der anwesenden Kritiker konstatierte: „Mit Vincent Boussard hatte man für die Frankfurter Erstaufführung von Francesco Cileas Adriana Lecouvreur endlich wieder einen Regisseur engagiert, der Ästhetik und Musikalität zu verbinden weiß. Die wunderbaren Kostüme von Christian Lacroix trafen den Nerv des Werks, gaben der ‚Grande Nation’ mit der ‚Grande Culture’ einen glänzenden Rahmen.“ Nun wird die Produktion aus der Spielzeit 2011/12 mit zahlreichen Umbesetzungen zum ersten Mal wiederaufgenommen.

Die in der Welt des Theaters angesiedelte Handlung präsentiert einen der spektakulärsten Tode der Opernliteratur: Die Schauspielerin Adriana Lecouvreur und Maurizio, Graf von Sachsen, lieben sich. Doch die Fürstin von Bouillon möchte ihren ehemaligen Günstling mit allen Mitteln zurückgewinnen. Nachdem sie auf einem Ball von der eifersüchtigen Adriana als Rivalin erkannt und im Zuge eines doppeldeutig vorgetragenen Monologs aus Racines Phädra bloßgestellt wird, schwört sie furchtbare Rache. Sie sendet der Schauspielerin ein vergiftetes Veilchenbouquet, an dessen Duft die sich verlassen glaubende Adriana qualvoll zu Grunde geht. Als Maurizio eintrifft, ist es bereits zu spät – sie stirbt in seinen Armen.

In der aktuellen Wiederaufnahme übernimmt nun Annalisa Raspagliosi die Titelpartie, welche sie bereits 2010 in Florenz sang. Die italienische Sopranistin ist ein gern und häufig gesehener Gast an der Oper Frankfurt, wo sie u.a. so anrührende Rollenportraits wie Amelia bzw. Maria in Verdis Simon Boccanegra sowie zuletzt Ah-Joe in Leonis L’oracolo und Anna in Puccinis Le Villi verkörperte. Mit Annalisa Raspagliosi alterniert die junge rumänische Sopranistin Cristina Pasaroiu, die Opernintendant Bernd Loebe 2011 beim Bertelsmann-Gesangswettbewerb Neue Stimmen in Gütersloh entdeckte. Ihr Landsmann Calin Bratescu steigt als Maurizio neu in die Produktion ein, nachdem er u.a. an der Kölner Oper als Cavaradossi in Puccinis Tosca beeindruckte. Aus dem Ensemble sind Magnús Baldvinsson – der krankheitshalber in der Premierenserie ersetzt werden musste – als Fürst von Bouillon sowie die 2012/13 in das Ensemble übernommenen Operstudio-Stipendiaten Kihwan Sim als Quinault und Simon Bode als Haushofmeister besetzt. Angeführt von Ensemblemitglied Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) und Gastbariton Davide Damiani (Michonnet) sind in allen weiteren Partien erneut die Premierensängerinnen und -sänger zu erleben. Der irische Dirigent Mark Shanahan, zuletzt in Frankfurt 2009/10 mit Verdis Nabucco erfolgreich, kehrt erstmals für diese Produktion an das Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zurück.
Premiere: Freitag, 7. September 2012, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 15., 23. September, 20. Oktober, 3., 11. November 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Frankfurter Erstaufführung VANESSA, 02.09.2012

August 31, 2012 by  
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Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

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VANESSA von Samuel Barber

Oper Frankfurt / v.l.n.r. Vanessa und Erika © Malin Arnesson

Oper Frankfurt / v.l.n.r. Vanessa und Erika © Malin Arnesson

Oper Frankfurt / Vanessa und Anatol © Malin Arnesson

Oper Frankfurt / Vanessa und Anatol © Malin Arnesson

Text von Gian Carlo Menotti
In englischer Sprache mit deutschen Übertitel

Premiere / Frankfurter Erstaufführung

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington
Inszenierung: Katharina Thoma
Bühnenbild und Kostüme: Julia Müer
Licht: Olaf Winter
Dramaturgische Betreuung: Hannah Stringham
Chor: Michael Clark

BESETZUNG:
Vanessa: Charlotta Larsson
Erika: Jenny Carlstedt
Alte Baronin: Helena Döse
Anatol: Kurt Streit
Der alte Doktor: Dietrich Volle
Nicholas, Haushofmeister: Björn Bürgers
Chor und Statisterie der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester

Die Oper Frankfurt übernimmt eine Produktion der Malmö Opera (Premiere 14. März 2009).

Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper
Samuel Barber (1901-1981) brachte seine Oper Vanessa 1958 an der New Yorker Metropolitan Opera heraus, gefolgt von einer zweiten Fassung, welche am 13. März 1965 am selben Ort uraufgeführt wurde. Diese Version liegt der nun gezeigten Frankfurter Erstaufführung zugrunde.

Das Libretto stammt von Barbers langjährigem Lebensgefährten Gian Carlo Menotti, einem der erfolgreichsten amerikanischen Komponisten seiner Zeit. Das Werk wurde in den USA anfangs mit großem Erfolg aufgenommen, heiß ersehnt vor dem Hintergrund der noch jungen amerikanischen Operntradition. Doch schon bald warf man der mit dem Pulitzer-Preis für Musik ausgezeichneten Komposition ihren eklektischen, der europäischen Spätromantik verhafteten Charakter vor, was ihre auf Ablehnung treffende europäische Erstaufführung 1958 bei den Salzburger Festspielen noch unterstrich.
Zum Inhalt: Vanessa lebt zusammen mit ihrer Nichte Erika und ihrer Mutter, der alten Baronin, in großer Abgeschiedenheit und wartet seit Jahren vergeblich auf die Rückkehr ihres einstigen Geliebten Anatol. Ihr zunehmendes Alter will sie nicht wahrhaben, daher hat sie alle Spiegel und Bilder im Haus verhüllt. Als Anatol endlich seinen Besuch ankündigt, muss Vanessa erkennen, dass es sich um den Sohn ihrer großen Liebe handelt. Anfangs richtet der junge Mann sein Interesse auf die etwa gleichaltrige Erika, die jedoch nach einer gemeinsamen Liebesnacht erkennen muss, dass Anatol schon bald ihrer Tante den Hof macht. Als bei einem Ball die Verlobung Vanessas mit Anatol bekannt gegeben wird, begeht die schwangere Erika einen Selbstmordversuch und verliert ihr Baby. Nachdem die ahnungslose Vanessa zusammen mit Anatol in ihr neues Leben aufgebrochen ist, bleibt Erika mit ihrer Großmutter, der Baronin, zurück. Wie seinerzeit Vanessa verhängt sie die Spiegel im Haus und beschließt, auf die wahre Liebe zu warten.

Die Produktion entstand 2009 für die Malmö Opera und wird nun an die Oper Frankfurt übernommen. Regisseurin Katharina Thoma hat im Haus am Willy-Brandt-Platz ihren künstlerischen Werdegang als Regieassistentin verfolgt und erste eigene Inszenierungen erarbeitet. Die musikalische Leitung liegt bei Jonathan Darlington, der momentan als Musikdirektor an der Vancouver Opera arbeitet und mit Vanessa sein Hausdebüt in Frankfurt vorlegt. Letzteres gilt auch für die schwedische Sopranistin Charlotta Larsson, die nach Malmö nun auch in Frankfurt die Titelpartie übernimmt. Als Anatol kehrt der amerikanische Tenor Kurt Streit an den Main zurück, wo er zuletzt u.a. als Loge in Wagners Das Rheingold erfolgreich war. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit der Sopranistin Helena Döse (Alte Baronin), die von 1983 bis 1995 Frankfurter Ensemblemitglied war und hier zuletzt Adelaide in Strauss’ Arabella verkörperte. Aus dem Ensemble übernehmen Jenny Carlstedt die Partie der Erika und Dietrich Volle die des Alten Doktor. Der an der Frankfurter Musikhochschule ausgebildete Björn Bürger wird 2013/14 das Frankfurter Ensemble verstärken und gibt zuvor mit dem Haushofmeister sein Debüt im Großen Haus.

Premiere / Frankfurter Erstaufführung: Sonntag, 2. September 2012, um 18.00 Uhr im Opernhaus
Weitere Vorstellungen: 6., 9., 14., 20., 22., 28. September 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

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Frankfurt, Oper Frankfurt, HIGHLIGHTS IM SEPTEMBER 2012

August 30, 2012 by  
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Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

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HIGHLIGHTS IM SPIELPLAN DER OPER FRANKFURT IM SEPTEMBER 2012

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Premiere / Frankfurter Erstaufführung
VANESSA

Sonntag, 2. September 2012, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Oper in drei Akten von Samuel Barber
In englischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Jonathan Darlington; Regie: Katharina Thoma
Mitwirkende: Charlotta Larsson (Vanessa), Jenny Carlstedt (Erika), Helena Döse (Alte  Baronin), Kurt Streit (Anatol), Dietrich Volle (Der alte Doktor), Björn Bürger (Nicholas,  Haushofmeister)

Weitere Vorstellungen: 6., 9., 14., 20., 22., 28. September 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Übernahme einer Produktion der Malmö Opera (Premiere 14. März 2009)
Mit freundlicher Unterstützung des Frankfurter Patronatsvereins – Sektion Oper

Preise: € 13 bis 140 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Samuel Barber (1901-1981) brachte seine Oper Vanessa 1958 an der New Yorker Metropolitan Opera heraus, gefolgt von einer zweiten Fassung, welche am 13. März 1965 am selben Ort uraufgeführt wurde. Diese Version liegt der nun gezeigten Frankfurter Erstaufführung zugrunde. Das Libretto stammt von Barbers langjährigem Lebensgefährten Gian Carlo Menotti, einem der erfolgreichsten amerikanischen Komponisten seiner Zeit. Das Werk wurde in den USA anfangs mit großem Erfolg aufgenommen, heiß ersehnt vor dem Hintergrund der noch jungen amerikanischen Operntradition. Doch schon bald warf man der mit dem Pulitzer-Preis für Musik ausgezeichneten Komposition ihren eklektischen, der europäischen Spätromantik verhafteten Charakter vor, was ihre auf Ablehnung treffende europäische Erstaufführung 1958 bei den Salzburger Festspielen noch unterstrich. Zum Inhalt: Vanessa lebt zusammen mit ihrer Nichte Erika und ihrer Mutter, der alten Baronin, in großer Abgeschiedenheit und wartet seit Jahren vergeblich auf die Rückkehr ihres einstigen Geliebten Anatol. Ihr zunehmendes Alter will sie nicht wahrhaben, daher hat sie alle Spiegel und Bilder im Haus verhüllt. Als Anatol endlich seinen Besuch ankündigt, muss Vanessa erkennen, dass es sich um den Sohn ihrer großen Liebe handelt. Anfangs richtet der junge Mann sein Interesse auf die etwa gleichaltrige Erika, die jedoch nach einer gemeinsamen Liebesnacht erkennen muss, dass Anatol schon bald ihrer Tante den Hof macht. Als bei einem Ball die Verlobung Vanessas mit Anatol bekannt gegeben wird, begeht die schwangere Erika einen Selbstmordversuch und verliert ihr Baby. Nachdem die ahnungslose Vanessa zusammen mit Anatol in ihr neues Leben aufgebrochen ist, bleibt Erika mit ihrer Großmutter, der Baronin, zurück. Wie seinerzeit Vanessa verhängt sie die Spiegel im Haus und beschließt, auf die wahre Liebe zu warten. Die Produktion entstand 2009 für die Malmö Opera und wird nun an die Oper Frankfurt übernommen. Regisseurin Katharina Thoma hat im Haus am Willy-Brandt-Platz ihren künstlerischen Werdegang als Regieassistentin verfolgt und erste eigene Inszenierungen erarbeitet. Die musikalische Leitung liegt bei Jonathan Darlington, der momentan als Musikdirektor an der Vancouver Opera arbeitet und mit Vanessa sein Hausdebüt in Frankfurt vorlegt. Letzteres gilt auch für die schwedische Sopranistin Charlotta Larsson, die nach Malmö nun auch in Frankfurt die Titelpartie übernimmt. Als Anatol kehrt der amerikanische Tenor Kurt Streit an den Main zurück, wo er zuletzt u.a. als Loge in Wagners Das Rheingold erfolgreich war. Ein Wiedersehen gibt es zudem mit der Sopranistin Helena Döse (Alte Baronin), die von 1983 bis 1995 Frankfurter Ensemblemitglied war und hier zuletzt Adelaide in Strauss’ Arabella verkörperte. Aus dem Ensemble übernehmen Jenny Carlstedt die Partie der Erika und Dietrich Volle die des Alten Doktor. Der an der Frankfurter Musikhochschule ausgebildete Björn Bürger wird 2013/14 das Frankfurter Ensemble verstärken und gibt zuvor mit dem Haushofmeister sein Debüt im Großen Haus.

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Premiere
KÖNIGSKINDER

Sonntag, 30. September 2012, um 18.00 Uhr im Opernhaus

Märchenoper in drei Aufzügen von Engelbert Humperdinck
Mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle; Regie: David Bösch
Mitwirkende: Daniel Behle (Der Königssohn), Amanda Majeski (Die Gänsemagd), Nikolay Borchev (Der Spielmann), Julia Juon (Die Hexe), Magnús Baldvinsson (Der Holzhacker), Martin Mitterrutzner (Der Besenbinder), Franz Mayer (Der Ratsälteste), Dietrich Volle (Der Wirt), Nina Tarandek (Die Wirtstochter), Beau Gibson (Der Schneider), Katharina Magiera (Die Stallmagd) u.a.

Weitere Vorstellungen: 3., 6., 11., 14. (Oper für Familien, 18.00 Uhr; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 8 Jahren), 19., 25. 27. Oktober 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Preise: € 13 bis 140 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Nach dem Erfolg seiner Märchenoper Hänsel und Gretel (1893) wählte Engelbert Humperdinck (1854-1921) für die Königskinder das Genre des „gebundenen Melodrams“, das von den Darstellern auf orchestraler Basis einen in Tonhöhe und Rhythmus festgelegten Sprechgesang forderte. Diese schwierig zu realisierende Umsetzung trug 1897 im Münchner Hoftheater zum mäßigen Erfolg des Werkes bei. Humperdinck entschloss sich daher zehn Jahre später, den Stoff zur Oper umzuarbeiten und vermischte dabei erneut einen volksliedhaften Ton mit seiner an der Musiksprache seines verehrten Vorbildes Richard Wagner orientierten Kompositionsweise. Die Uraufführung am 28. Dezember 1910 an der New Yorker Metropolitan Opera geriet zum durchschlagenden Erfolg. Rasch wurde die Oper an internationalen Bühnen nachgespielt, geriet jedoch nach dem Zweiten Weltkrieg in Vergessenheit, der sie hierzulande erst während der letzten Jahre entrissen wurde. Die Handlung von Humperdincks Oper setzt sich aus Motiven verschiedener Märchen zusammen: Die Gänsemagd lebt von Kind auf bei einer Hexe im Wald, den sie wegen eines Zaubers nicht verlassen kann. Als sie sich in einen Königssohn verliebt, ist es ihr wegen des Banns unmöglich, ihm zu folgen. Der junge Mann verlässt sie enttäuscht, nicht ohne ihr vorher seine Krone zu überlassen. Die zurückkehrende Hexe trifft bei ihrer Hütte auf den Spielmann, der sie um Rat bittet. Im nahen Dorf Hellabrunn ist der Königsthron verwaist. Wie solle man einen geeigneten Herrscher finden? Die Hexe antwortet, dass derjenige, der punkt Mittag durch das Stadttor schreitet, König werden solle. Zur Überraschung aller Versammelten ist es die Gänsemagd, die den Zauberbann überwinden konnte und nun – die Königskrone auf dem Kopf – dem Prinzen gegenüber tritt. Das enttäuschte Volk jagt das junge Paar zurück in den Wald. Der Spielmann macht sich auf die Suche nach den beiden, denn er hat von Anfang an im Wesen der jungen Frau trotz ihres niederen Standes eine wahrhaft königliche Würde erkannt. Doch er kommt zu spät. Hungrig hat das ahnungslose Paar bei den Bewohnern der Hütte der zwischenzeitlich verstorbenen Hexe die Krone gegen ein von der Alten vergiftetes Brot eingetauscht. Tot sinken sie in den Schnee, der Spielmann hofft auf eine glückliche Vereinigung der beiden im Jenseits. Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Sebastian Weigle zeichnet für die Inszenierung der junge Regisseur David Bösch verantwortlich, der an der Oper Frankfurt 2009/10 mit Vivaldis Orlando furioso debütierte. In der Partie des Königssohns kehrt mit dem Tenor Daniel Behle ein ehemaliges Frankfurter Ensemblemitglied an den Main zurück. Als Gänsemagd debütiert die amerikanische Sopranistin Amanda Majeski nach beachtlichen Erfolgen an der Dresdner Semperoper in Frankfurt. Zu den bereits bekannten Gästen gehören Nikolay Borchev (Spielmann) und Julia Juon (Hexe), die hier u.a. als Dandini in Rossinis Cenerentola bzw. als Amme in Strauss’ Frau ohne Schatten zu erleben waren. Alle weiteren Partien sind mit bewährten sowie neuen Mitgliedern des Frankfurter Ensembles besetzt.

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Wiederaufnahme
ADRIANA LECOUVREUR

Freitag, 7. September 2012, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Oper in vier Akten von Francesco Cilea
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: Mark Shanahan; Inszenierung: Vincent Boussard
Mitwirkende: Annalisa Raspagliosi / Cristina Pasaroiu (Adriana Lecouvreur), Calin Bratescu (Maurizio), Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon), Magnús Baldvinsson (Fürst von Bouillon), Peter Marsh (Abbé von Chazeuil), Davide Damiani (Michonnet), Kihwan Sim (Quinault), Francisco Brito / Julian Prégardien (Poisson), Simon Bode / Michael McCown (Haushofmeister), Anna Ryberg (Fräulein Jouvenot), Maren Favela (Fräulein Dangeville)

Weitere Vorstellungen: 15., 23. September, 20. Oktober, 3., 11. November 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.30 Uhr

Preise: € 13 bis 82 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Der italienische Komponist Francesco Cilea (1866-1950) gilt als Vertreter des Verismo, des Naturalismus auf der Opernbühne, wobei er sich jedoch auch von der impressionistisch gefärbten französischen Musik seiner Zeit inspirieren ließ. Davon konnten sich Presse und Publikum anlässlich der Frankfurter Erstaufführung seiner Adriana Lecouvreur am 4. März 2012 im Opernhaus überzeugen. Einer der Rezensenten konstatierte: „Mit Vincent Boussard hatte man für die Frankfurter Erstaufführung von Francesco Cileas Adriana Lecouvreur endlich wieder einen Regisseur engagiert, der Ästhetik und Musikalität zu verbinden weiß. Die wunderbaren Kostüme von Christian Lacroix trafen den Nerv des Werks, gaben der ‚Grande Nation’ mit der ‚Grande Culture’ einen glänzenden Rahmen.“ Nun wird die Produktion aus der Spielzeit 2011/12 mit zahlreichen Umbesetzungen zum ersten Mal wiederaufgenommen.
Die in der Welt des Theaters angesiedelte Handlung präsentiert einen der spektakulärsten Tode der Opernliteratur: Die Schauspielerin Adriana Lecouvreur und Maurizio, Graf von Sachsen, lieben sich. Doch die Fürstin von Bouillon möchte ihren ehemaligen Günstling mit allen Mitteln zurückgewinnen. Nachdem sie auf einem Ball von der eifersüchtigen Adriana als Rivalin erkannt und im Zuge eines doppeldeutig vorgetragenen Monologs aus Racines Phädra bloßgestellt wird, schwört sie furchtbare Rache. Sie sendet der Schauspielerin ein vergiftetes Veilchenbouquet, an dessen Duft die sich verlassen glaubende Adriana qualvoll zu Grunde geht. Als Maurizio eintrifft, ist es bereits zu spät – sie stirbt in seinen Armen. In der aktuellen Wiederaufnahme übernimmt nun Annalisa Raspagliosi die Titelpartie, welche sie bereits 2010 in Florenz verkörperte. Die italienische Sopranistin ist ein gern und häufig gesehener Gast an der Oper Frankfurt, wo sie u.a. so anrührende Rollenportraits wie Amelia bzw. Maria in Verdis Simon Boccanegra sowie zuletzt Ah-Joe in Leonis L’oracolo und Anna in Puccinis Le Villi verkörperte. Mit Annalisa Raspagliosi alterniert die junge rumänische Sopranistin Cristina Pasaroiu, die Opernintendant Bernd Loebe 2011 beim Bertelsmann-Gesangswettbewerb Neue Stimmen in Gütersloh entdeckte. Ihr Landsmann Calin Bratescu steigt als Maurizio neu in die Produktion ein, nachdem er an der Kölner Oper als Cavaradossi in Puccinis Tosca beeindruckte. Aus dem Ensemble sind Magnús Baldvinsson – der krankheitshalber in der Premierenserie ersetzt werden musste – als Fürst von Bouillon sowie die 2012/13 in das Ensemble übernommenen Operstudio-Stipendiaten Kihwan Sim als Quinault und Simon Bode als Haushofmeister besetzt. Angeführt von Ensemblemitglied Tanja Ariane Baumgartner (Fürstin von Bouillon) und Gastbariton Davide Damiani (Michonnet) sind in allen weiteren Partien erneut die Premierensängerinnen und -sängern zu erleben. Der irische Dirigent Mark Shanahan, zuletzt in Frankfurt 2009/10 mit Verdis Nabucco erfolgreich, kehrt erstmals für diese Produktion an das Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zurück.

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Liederabend
MARLIS PETERSEN, Sopran
JENDRIK SPRINGER, Klavier

Dienstag, 25. September 2012, um 20.00 Uhr im Opernhaus

Oper Frankfurt / Marlis Petersen, Sopran © Yiorgos Mavropoulos

Oper Frankfurt / Marlis Petersen, Sopran © Yiorgos Mavropoulos

Lieder nach Gedichten von Johann Wolfgang von Goethe
Mit freundlicher Unterstützung der Mercedes-Benz Niederlassung Frankfurt / Offenbach

Preise: € 13 bis 75 (12,5% Vorverkaufsgebühr nur im externen Vorverkauf)

Zweimal zur „Sängerin des Jahres“ in der Opernwelt-Kritikerumfrage gewählt zu werden, das gelingt nicht vielen. Marlis Petersen ist diese doppelte Auszeichnung zuteil geworden: Sie wird gerühmt wegen ihrer stilistischen Vielseitigkeit, ihrer „kristallklaren Stimme“ und ihrer Bühnenpräsenz gleichermaßen. Ihre Bandbreite reicht von Haydn und Mozart (auch in historischer Aufführungspraxis) über Violetta und Lulu (einer zentralen Partie ihres Repertoires) bis zur Musik der jüngsten Moderne (wie Henzes Phaedra und Reimanns Medea). Regelmäßig gastiert sie an den großen Häusern, sei es in München, London oder New York. In dieser Spielzeit steht das Lied für sie im Vordergrund. Auftritte in London, Amsterdam, New York sind geplant – und Frankfurt: Hier gibt sie ihren ersten Liederabend und wird – gemeinsam mit dem Pianisten Jendrik Springer – Goethe-Vertonungen unterschiedlicher Komponisten präsentieren.

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Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme LA BOHEME, 26.08.2012

August 24, 2012 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme
LA BOHÈME

Sonntag, 26. August 2012, um 19.30 Uhr im Opernhaus

Oper Frankfurt / Mimì und Rodolfo © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt / Mimì und Rodolfo © Wolfgang Runkel

Oper in vier Akten von Giacomo Puccini
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Musikalische Leitung: José Luis Gómez; Inszenierung: Alfred Kirchner
Mitwirkende: Dimitri Pittas / Teodor Ilincai (Rodolfo), Sungkon Kim (Schaunard), Daniel Schmutzhard (Marcello), Vuyani Mlinde / Kihwan Sim (Colline), Grazia Doronzio (Mimì), Brenda Rae (Musetta) u.a.

Weitere Vorstellungen: 1., 8., 16. (Oper für Familien, 15.30 Uhr; pro Erwachsenen-Kaufkarte maximal drei Tickets für Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre gratis, empfohlen ab 10 Jahren), 21., 29. September, 7., 13. Oktober 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen alle Vorstellungen um 19.30 Uhr
Preise: € 12 bis 82 (außer an der Vorverkaufs- und Abendkasse der Oper Frankfurt)

La Bohème von Giacomo Puccini (1858-1924) zählt neben Werken wie Mozarts Die Zauberflöte und Bizets Carmen zu den Klassikern der Opernliteratur. Die aktuelle Frankfurter Produktion dieses Dauerbrenners in der Regie von Alfred Kirchner feierte am 17. Januar 1998 Premiere im Opernhaus. Die Inszenierung aus der Spielzeit 1997/98 wird nun zum neunten Mal wiederaufgenommen, wobei es sich bei der ersten Vorstellung der Serie am 26. August 2012 um die neunzigste Aufführung handelt. Zum Inhalt: Der Poet Rodolfo lebt in ärmlichen Verhältnissen zusammen mit seinen Künstlerfreunden Schaunard, Marcello und Colline in einer Mansarde über den Dächern von Paris. Alle vier schlagen sich mehr schlecht als recht durchs Leben. Als sich Rodolfo in die Stickerin Mimì verliebt, ahnt er noch nicht, dass diese todkrank ist. Zudem ist ihre Beziehung durch Rodolfos Eifersucht ständig in Gefahr. Marcello geht es mit seiner Freundin Musetta ähnlich: Trennung und Versöhnung folgen stets dicht aufeinander. Nach einem letzten Streit schleppt sich Mimì, die fühlt, dass ihr Ende kurz bevor steht, in die Mansarde. Rodolfos Reue kommt zu spät, die junge Frau stirbt im Kreise der Gefährten. Die aktuelle Wiederaufnahme wartet mit einer Reihe von Neubesetzungen auf: 2009/10 debütierte der junge, aus New York stammende Tenor Dimitri Pittas als Edgardo in Donizettis Lucia di Lammermoor an der Oper Frankfurt. Nun kehrt der Absolvent des Lindemann Young Artist Development Program der New Yorker Metropolitan Opera als Rodolfo an den Main zurück. In den letzten Spielzeiten hat er an zahlreichen wichtigen Opernhäusern debütiert, darunter die Deutsche Oper Berlin, die Semperoper Dresden sowie die Münchner und die Wiener Staatsoper. Zudem standen regelmäßige Auftritte an der Met in seinem Terminkalender (u.a. Tamino in Mozarts Die Zauberflöte und Macduff in Verdis Macbeth). Mit Dimitri Pittas alterniert der Rumäne Teodor Ilincai, der kürzlich als Cassio in Verdis Otello sein erfolgreiches Debüt an der Oper Frankfurt gab. Nach Auftritten als Suzel in konzertanten Aufführungen von Mascagnis L’amico Fritz in der Alten Oper kehrt die junge italienische Sopranistin Grazia Doronzio nun als Mimì an den Main zurück. Sie geht gleichfalls aus dem Lindeman Program der Met hervor und trat bisher in zahlreichen Häusern Amerikas und Italiens auf. Mimì verkörperte sie 2010/11 auch an der Deutschen Oper Berlin. Aus dem Ensemble steigen Daniel Schmutzhard (Marcello) sowie Vuyani Mlinde und alternierend Kihwan Sim (Colline) neu in die Produktion ein. Der zuletzt genannte Bassist wird 2012/13 aus dem Frankfurter Opernstudio ins Ensemble übernommen. Angeführt von Brenda Rae (Musetta) und Sungkon Kim (Schaunard) sind alle weiteren besetzten Ensemblemitglieder mit der Produktion bereits vertraut. Mit José Luis Gómez übernimmt der Gewinner des Frankfurter Solti-Dirigentenwettbewerbs 2010 die musikalische Leitung. Der spanische Dirigent – der momentan als Assistent von Paavo Järvi, dem Chefdirgenten des hr-Sinfonieorchesters, arbeitet – gibt damit sein Hausdebüt an der Oper Frankfurt.

 

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