Essen, Klavierfestival Ruhr 2015, IOCO Aktuell, 16.01.2015

Januar 19, 2015 by  
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KLAVIER-FESTIVAL RUHR 2015

Klavierfestival Ruhr / Leitmotiv_2015© Norber Huettermann

Klavierfestival Ruhr / Leitmotiv_2015© Norber Huettermann

 

 Klavier- Festival Ruhr 2015

17. 4 – 4.7. 2015:  64 Events in 20 Lokationen

Franz-Xaver Ohnsorg, der rührige, energiegeladene Intendant des Klavier- Festivals Ruhr rief und sehr viele kamen zur Pressekonferenz im RWE-Salon der Essener Philharmonie. Sponsoren, Förderer und last, but not least, die Presse fand sich ein. Musikjournalisten aus allen Himmelsrichtungen spitzten die Ohren, was ihnen Professor Ohnsorg, sowie die Herren Dr. Diemer (Mercator-Stiftung) und Dr. Bleek (Leiter des Education-Programms des Klavierfestivals) zu verkünden hatten.

Wie in den Jahren zuvor wurde eine Statistik erstellt. Demnach sind in diesem Jahr 64 Veranstaltungen auf 29 Podien in 20 Veranstaltungsorten vorgesehen.

Klavierfestival Ruhr / Grimaud © Mohn

Klavierfestival Ruhr / Grimaud © Mohn

Klavierfestival Ruhr / Arger Maisk-Wohlr

Klavierfestival Ruhr / Arger Maisk-Wohlr

 – 120 Solisten wirken mit, davon 86 Pianisten und 13 Orchester, bzw. Ensembles.

– Die Pianisten sind aus 21 Ländern. Insgesamt 350 Kompositionen werden zu hören sein.
– 103 CD-Produktionen gab es bisher, acht kommen in diesem Jahr dazu.
– Des weiteren wird eine TV-Dokumentation vorbereitet.
– Hauptsponsor in diesem Jahr ist die Essener Nationalbank.

Ohnsorg wies noch einmal darauf hin, dass das Klavierfestival privat finanziert ist und ohne staatliche Zuwendungen geführt wird.

Das weltweit größte Klavierfestival findet in diesem Jahr vom 17. April bis zum 4. Juli 2015 statt. Der Vorverkauf beginnt am 17. Januar.

Schwerpunkte des diesjährigen Festivals sind der 150. Geburtstag des finnischen Komponisten Jean Sibelius in der Reihe “Der nordische Ton“, verbunden mit einer Hommage an Edward Grieg.

Klavierfestival Ruhr Trifonov Daniil © Dario Acosta Deutsche Grammophon

Klavierfestival Ruhr Trifonov Daniil © Dario Acosta Deutsche Grammophon

Außerdem wird das Klavierwerk von Alexander Skrjabin Akzente setzen. Der Skrjabin-Schwerpunkt würdigt den 100. Todestag des “exzentrischen Universal-Genies“. Allein fünf führende russische Pianisten unserer Zeit demonstrieren den hohen Rang der russischen Klavierschule: Denis Matsuev, Mikhail Pletnev, Grigori Sokolov, Daniil Trifonov und Arcadi Volodos[Von Danil Trifonov wurden Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Interessant wird sicher ein Schubert-Gipfel werden, bei dem man Interpretations-Vergleiche anstellen kann. Schuberts letzte Klaviersonate in B-Dur, D 960, wird in der Deutung von Daniel Barenboim (in der Tonhalle Düsseldorf), Arcadi Volodos (in der Philharmonie Essen) und Marc-Andre Hamelin (in der Stadthalle Mühlheim) zu hören sein.

Der Schwerpunkt “Der Nordische Ton“ ist dreifach unterteilt. Olli Mustonen spielt Werke von Grieg und Sibelius. Henri Siegfriedsson spielt ein reines Sibelius-Programm. Graham Johnson und die weltweit bekannte schwedische Sopranistin Miah Persson interpretieren Lieder nordischer Komponisten.

Einen wichtigen Raum nimmt auch die Education-Arbeit des Klavier Festival Ruhr ein. Im vergangenen Jahr gab es dafür den “Junge Ohren-Preis“. In diesem Jahr konzentriert man sich auf die Musik von Bela Bartok.

Von großem Interesse dürften auch die sechs Konzerte der Reihe “Jazz Line“ sein. Mit einem außerordentlichen Bonbon nach dem offiziellen Schluss des Klavier-Festival Ruhr wird damit die Reihe gekrönt. Als einziges Konzert deutschlandweit, spielen am 11. Juli die Jazz-Pianisten Chick Corea und Herbie Hancock in der Essener Philharmonie.

Bereits zum 12. Mal ist Lang Lang Gast des Festivals. Er debütierte beim Festival 2003 in Bochum, noch vor seinem großen Durchbruch. In diesem Jahr spielt er in Wuppertal in der Historischen Stadthalle. Auf dem Programm sind Werke von Bach, Tschaikowsky und Chopin.

Klavierfestival Ruhr / Grimaud_Helen (c ) Mat Henek

Klavierfestival Ruhr / Grimaud_Helen (c ) Mat Henek

Das Eröffnungskonzert am 17. April gestalten das Klavierduo Yaara Tal und Andreas Groethuysen mit Bearbeitungen zu vier Händen von Kompositionen Mozarts, Griegs und von Richard Strauss.

Die hier angeführten Konzerte sind nur Highlights aus einem umfangreichen Programm. Es ist daher sinnvoll, dass sich ein jeder Interessent und Liebhaber des Klavier-Festivals Ruhr, so schnell wie möglich die wieder hervorragend gestaltete Broschüre anfordert.

IOCO / UGK / 16.01.2015

—| IOCO Kritik Klavierfestival Ruhr |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Herbstliches Symphoniekonzert, 26./28./29.10.2012

Oktober 26, 2012 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Herbstliches Symphoniekonzert mit Olli Mustonen und Andrey Boreyko

Am 26., 28. und 29. Oktober

Herbstliche Stille

Tonhalle Düsseldorf / Olli Mustonen © Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf / Olli Mustonen © Tonhalle Düsseldorf

Das Sternzeichen im Oktober am 26., 28. und 29. bietet ein besonderes Programm. Selten mischen sich in einem Konzert die Stile so unterschiedlicher Komponisten und ergänzen sich doch auf ganz unterschiedliche Weise. Generalmusikdirektor Andrey Boreyko zeigt hier seine besondere Kunst der Programmgestaltung.

Klang:
In keinem der gespielten Werke spielen die hohen Streicher der Düsseldorfer Symphoni-ker mit. Die Originalfassung des Fauré-Requiems verzichtet ebenso wie die beiden Kompositionen Arvo Pärts auf die Violinen und Strawinsky hat in seinem Klavierkonzert nur die Bläser und Kontrabässe besetzt. Das ergibt klanglich eine angenehme herbstliche Schwere.

Ablauf:
Werden üblicherweise die Werke strikt hintereinander vorgetragen, wagt GMD Andrey Boreyko in diesem Konzert Neues. Zwischen jedem Satz des Strawinsky Konzertes erklingt ein Werk Arvo Pärts. Als Ergänzung, als Kontrast, Innehalten, Gegenrede – je nachdem wie es der Hörer empfindet.

Olli Mustonen, der Solist des Konzertes, hat sich einverstanden erklärt und ist gespannt auf diese „neue“ Abfolge.

Mitwirkende:
Olli Mustonens unverwechselbarer Stil als Pianist machte ihn weltbekannt. Bei jedem Konzert setzt er sich mit Körper und Seele ein und fordert sein Publikum mit seiner brillanten Technik und mitreißenden Interpretationen. Dass er auch erfolgreich dirigiert und komponiert, macht ihn zu einer Ausnahmeerscheinung im Musikleben.
Im zweiten Teil rechtfertigen Anna-Lucia Richter und Markus Eiche an sich schon den Besuch des Konzertes, die mit ihren herausragenden Stimmen die mystisch schwebenden Linien des Fauré-Requiems gekonnt mit dem Chorklang des Städtischen Musikvereins zu verweben wissen.

Freitag, 26. Oktober 2012, 20.00 Uhr
Sonntag, 28. Oktober 2012, 11.00 Uhr
Montag, 29. Oktober 2012, 20.00 Uhr

Düsseldorfer Symphoniker
Olli Mustonen Klavier
Chor des Städtischen Musikvereins zu Düsseldorf
Marieddy Rossetto Einstudierung
Anna-Lucia Richter, Sopran / Markus Eiche Bariton
GMD Andrey Boreyko Dirigent

Strawinski Konzert für Klavier und Blasorchester
Pärt Da Pacem Domine für 6-8 Violoncelli, Fratres
Fauré Requiem op. 48 (Fassung mit kleinem Orchester, 1889)

Großer Saal

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Keine Geigen_Veranstaltungen rund um das Sternzeichen-Konzert, 26./29.10.2012

September 25, 2012 by  
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Tonhalle Düsseldorf

„Keine Geigen“

Veranstaltungen rund um das Sternzeichen-Konzert

Startalk
 
Freitag, 26. Oktober 2012, 19.00 Uhr mit Olli Mustonen
Montag, 29. Oktober 2012, 19.00 Uhr mit GMD Andrey Boreyko

Udo Flaskamp im Gespräch mit Olli Mustonen und GMD Andrey Boreyko vor den Sternzeichen-Konzerten

Rotunde / Foyer

Jazzbruch
Sonntag, 28. Oktober 2012, 14.00 Uhr

Gepflegter Bar-Jazz mit großem Brunch-Buffet nach dem Sternzeichen-Konzert

Foyer

Sonntags während des Konzertes: Kinderbetreuung

Weitere Informationen zum Konzertprogramm erhalten Sie unter www.tonhalle.de.

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—