Rudolstadt, Theater Rudolstadt, 1. Schlosskonzert der Saison, 31.08./01.09.2018

August 21, 2018 by  
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Theater Rudolstadt

Am 31. August starten wir mit einem ersten Schlosskonzert in die neue Saison! Die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt lassen am 31. August in der Schlosskapelle Saalfeld und am 1. September im Rokokosaal der Heidecksburg (Beginn jeweils 19.30 Uhr) Werke von Mozart, Haydn und C. P. E. Bach erklingen. Solist ist der Pianist Andreas Frölich.

Theater Rudolstadt / Thüringer Symphoniker © Peter Scholz

Theater Rudolstadt / Thüringer Symphoniker © Peter Scholz

Musikalische Wunder

Thüringer Symphoniker geben Spielzeitauftakt mit den Schlosskonzerten

Man erzählt sich wundersame Geschichten über die Werke von Mozart und Haydn, die zum ersten Schlosskonzert der neuen Saison erklingen werden. Am 31. August in der Schlosskapelle Saalfeld und am 1. September im Rokokosaal der Heidecksburg geben die Thüringer Symphoniker ihren wundervollen Spielzeitauftakt zusammen mit dem Pianisten Andreas Frölich unter der Leitung von Chefdirigent Oliver Weder.

Es gibt wenige klassische Komponisten, deren Melodien so berühmt geworden sind wie die von Wolfgang Amadeus Mozart. Über sein Klavierkonzert G-Dur KV 452 erzählt man sich, dass sein Rondo-Thema dermaßen eingängig und sanglich war, dass es sogar Mozarts Haustier, ein äußerst gelehriger Star, nachträllern konnte – sehr zur Freude des Komponisten selbst. Uraufgeführt wurde das Werk 1784 von der gefeierten Mozart-Schülerin Barbara von Ployer. Obwohl es vielleicht nicht zu den bekanntesten Klavierkonzerten zählt, wird es vor für seine Schönheit und Originalität sehr geschätzt.

Ein weiteres musikalisches Wunder offenbart sich im Programm des 1. Schlosskonzerts in Form von Haydns Sinfonie D-Dur Nr. 96, die den Beinamen „Miracle“ (Das Wunder) trägt. Die erste der Londoner Sinfonien hat ihre Bezeichnung angeblich einer besonderen Geschichte zu verdanken. Bei der Uraufführung von Haydns Sinfonie Nr. 96 in den „Hanover Square Rooms“ in London im Jahr 1791 soll der Kronleuchter von der Decke gefallen sein. Da das begeisterte Publikum im Parkett jedoch in Richtung Bühne geströmt war, um Haydn aus der Nähe zu sehen und zu bejubeln, sei wie durch ein Wunder niemand verletzt worden, so heißt die Legende. Aus der Musik der Sinfonie Nr. 96 selbst spricht eine unbändige Freude – der London-Aufenthalt bescherte Haydn bis dato ungekannte Freiheiten. Dort konnte er erstmals ohne Zwang und Auftraggeber komponieren und ganz aus den Vollen der Londoner Musikszene schöpfen.

Als letztes Werk erklingt an diesem Abend von Carl Philipp Emanuel Bach, dem berühmtesten der Bach-Söhne, die Sinfonie G-Dur Wq 183/4.

Solist dieses 1. Schlosskonzerts ist der in Rudolstadt und Saalfeld bereits bekannte Pianist Andreas Fröhlich. Der Preisträger diverser Klavierwettbewerbe, u. a. des internationalen Musikwettbewerbs in Wien, konzertierte in den größten Konzertsälen Europas, aber auch in Südamerika, Asien, Südafrika oder Australien. Andreas Frölich ist Gast der Musikfestspiele Rheingau, Osterfestspiele Salzburg, beim Mozartfest Würzburg u. a. Auch als Kammermusiker machte er sich einen Namen. So spielte er mit dem Ensemble Wien und ist Pianist des renommierten Mendelssohn-Trios Berlin. Darüber hinaus veröffentlichte er Aufnahmen bei CPO, Signum, EMI und BMG.

Karten für die Konzerte am 31. August und 1. September, jeweils 19.30 Uhr, sind an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters und telefonisch (ab dem 23. August) unter 03672/422766 erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Zarzuela Luisa Fernanda im Meiniger Hof, 06.01.2018

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Theater Rudolstadt

Theater Nordhausen

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Angelos Samartzis (Javier Moreno) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Angelos Samartzis (Javier Moreno) © Roland Obst

Luisa Fernanda von Federico Moreno Torroba

Zarzuela (Comedia lirica in drei Akten)

Musik Federico Moreno Torroba, Libretto Federico Romero und Guillermo Fernandez-Shaw

  Premiere  6. Januar 2018, Meiniger Hof, Saalfeld, weitere Vorstellungen 14.1.; 31.0.; 10.3.; 13.3.2018

Mit einer verwickelten wie leidenschaftlichen Liebesgeschichte und temperamentvollen Melodien wartet die spanische Operette Luisa Fernanda von Federico Moreno Torroba auf. Am 6. Januar feiert sie im Meininger Hof Saalfeld als Kooperation zwischen Theater Rudolstadt und Theater Nordhausen Premiere.

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - Angelos Samartzis (Javier Moreno), Sabine Noack (Luisa Fernanda) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – Angelos Samartzis (Javier Moreno), Sabine Noack (Luisa Fernanda) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt - Luisa Fernanda - hinten v. li. Angelos Samartzis (Javier Moreno), Zinzi Frohwein (Herzogin Carolina), vorne v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando) © Roland Obst

Theater Nordhausen / Theater Rudolstadt – Luisa Fernanda – hinten v. li. Angelos Samartzis (Javier Moreno), Zinzi Frohwein (Herzogin Carolina), vorne v. li. Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando) © Roland Obst

Die Handlung führt mitten in die Wirren der spanischen Revolution von 1868. Luisa  Fernanda liebt zwar Javier Moreno, einen etwas flatterhaften, karrieregeilen Kavallerieoberst, wird aber zugleich von Vidal Hernando umworben. Als Javier sie um der Karriere willen verlässt und nach der Rückkehr mit Herzogin Carolina anbandelt, verlobt sich Luisa trotzig mit dem ehrenhaften, gutmütigen Gutsbesitzer Vidal. Doch als der Oberst bei einem Volksaufstand gegen die Königin gefangengenommen und getötet werden soll, rettet sie ihm das Leben. Ausgerechnet zu Luisas Hochzeit mit Vidal kommt Javier, um sie um Vergebung für seine Untreue zu bitten … Untröstlich und innerlich zerrissen schickt Luisa ihn zum Teufel. Dennoch spürt Vidal die tiefe Liebe der beiden. Todunglücklich löst er die Verlobung und lässt Luisa mit Javier ziehen.

Torrobas Luisa Fernanda ist mit 10.000 Aufführungen in Spanien und Südamerika eine der erfolgreichsten spanischen Operetten, auch Zarzuela genannt. Nicht zuletzt die Gesamtaufnahme mit Placido Domingo in der Rolle des Vidal Hernando zeugt von Luisa Fernandas großem Erfolg. Musikalisch lebt das Werk von gefühlvollen Romanzen, temperamentvollen Rhythmen, innigen Duetten und schmeichelnden Tänzen, in die viel von der Tradition spanischer Volkslieder, aber auch der französischen Opéra comique und italienischen Verismo-Oper eingeflossen ist.

Im Meininger Hof Saalfeld kommt Luisa Fernanda in einer halbszenischen Inszenierung des gebürtigen Spaniers Alfonso Romero Mora auf die Bühne. Die Kostüme stammen von Gabriela Salaverri. Zu erleben ist das Sängerensemble des Theaters Nordhausen zusammen mit den Thüringer Symphonikern unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder. In den Hauptrollen singen Sabine Noack, Manos Kia, Emma Moore und Angelos Samartzis.

Deutsch Stefanie Gerhold, Musikalische Leitung: Oliver Weder, Szenische Einrichtung: Alfonso Romero Mora, Kostüme: Gabriela Salaverri

 Es singen: Sabine Noack (Luisa Fernanda), Manos Kia (Vidal Hernando), Emma Moore (Herzogin Carolina), Angelos Samartzis (Javier Moreno), Uta Haase (Mariana), Marian Kalus (Aníbal), Anja Daniela Wagner (Rosita), Hans Burkia (Don Florito), Jens Bauer (Nogales), Thomas Kohl (Bizco Porras), Anna Baranowska (Händlerin), David Johnson (Händler), Marvin Scott (Der Savoyarde), Yavor Gencher (Don Lucas), Jung-Uk Oh (Ein Hauptmann, 1. Jüngling), Dimitar Rader (Mann aus dem Volk)

Auf die Premiere am Samstag, 6. Januar, um 19.30 Uhr folgen Aufführungen am Sonntag, 14. Januar und Dienstag, 30. Januar, jeweils 15 Uhr. Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich. Für Besucher aus Rudolstadt ist zudem zu allen Aufführungen ein kostenfreier Bustransfer eingerichtet.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

 

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Klassik-Open-Air Galakonzert – Die ganze Welt ist himmelblau, 08.07.2017

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Operngala - Die ganze Welt ist himmelblau © Johanna Muschong

Theater Rudolstadt / Operngala – Die ganze Welt ist himmelblau © Johanna Muschong

Klassik-Open-Air Galakonzert

Am Wochenende, 8. Juli, um 20 Uhr, laden wir zum GalakonzertDie ganze Welt ist himmelblau“ mit Melodien aus Oper, Operette und Musical auf den Hohen Schwarm nach Saalfeld. Am 16. Juli, um 20 Uhr, wird die Konzertwiederholung auf der Heidecksburg dann unsere Spielzeit beenden.

Von „Carmen“ bis „West-Side-Story“ beim Klassik-Open-Air
Thüringer Symphoniker und Sänger aus aller Welt auf Hohem Schwarm und Heidecksburg

Theater Rudolstadt / Operngala © Wolfgang Köhler

Theater Rudolstadt / Operngala © Wolfgang Köhler

Saalfeld/Rudolstadt. Zum festlichen Klassik-Open-Air mit beliebten Melodien aus Oper, Operette und Musical laden die Thüringer Symphoniker am kommenden Samstag, den 8. Juli auf den Hohen Schwarm nach Saalfeld und am 16. Juli auf die Rudolstädter Heidecksburg ein. Zusammen mit den internationalen jungen Stimmen des Lyric Opera Studio Weimar geben sie unter dem Titel „Die ganze Welt ist himmelblau“ Arien, Ensembles und Chöre aus „Carmen“ bis „West Side Story“ zum Besten. Als Höhepunkte des Konzerts erklingen auch Auszüge aus der „Lustigen Witwe“ von Franz Léhar oder aus Mozarts „Zauberflöte“. Die musikalische Leitung liegt in den Händen von Chefdirigent Oliver Weder und Damon Nestor Ploumis. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

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Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Salome von Richard Strauss, 08.04.2017

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Salome - Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Theater Rudolstadt / Salome – Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Salome von Richard Strauss

Halbszenische Aufführung in Kooperation mit dem Theater Nordhausen

Premiere 8. April – Im Meininger Hof in Saalfeld, weitere Vorstellungen am 11.4. und 28.4.2017

Ekstatischer Liebeswahn

Große Strauss-Oper Salome feiert im Meininger Hof in Saalfeld Premiere

Mit einer überbordenden Orchesterbesetzung und einer Klangsprache, die emotionale Extreme wie Liebe, Hass oder Begehren auslotet, ist die Oper Salome von Richard Strauss ein Meilenstein in der Geschichte des Musiktheaters. Am Samstag, dem 8. April, um 19.30 Uhr feiert sie in Kooperation mit dem Theater Nordhausen im Meininger Hof in Saalfeld Premiere. Es spielen die Thüringer Symphoniker unter der musikalischen Leitung ihres Chefdirigenten Oliver Weder.

Theater Rudolstadt / Salome - Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Theater Rudolstadt / Salome – Majken Bjerno (Salome) tanzt den berühmten Schleiertanz © Roland Obst

Der Oper liegt die berühmte Bibel-Geschichte von Johannes dem Täufer zugrunde. Jochanaan wird – obwohl Gefangener ihres Vaters Herodes – von der verwöhnten Prinzessin Salome begehrt. Doch der asketische Prophet weist ihre Liebe brüsk zurück, was ihre Begierde nach seinem Körper noch stärker entflammen lässt. Anders reagiert der lüsterne Herodes. Gebunden an sein Versprechen, Salome für ihren Tanz der sieben Schleier jeden Wunsch zu erfüllen, erhält sie von ihm den Kopf des Jochanaan, serviert in einer Silberschüssel. Im ekstatischen Wahn küsst sie seine Lippen, bevor der entsetzte Herodes ihren Tod befiehlt.

Der biblische Stoff hatte bereits Künstler aller Couleur zur Auseinandersetzung angeregt, bevor Richard Strauss auf ihn aufmerksam wurde. In seiner Version von Salome, die auf der gleichnamigen Dichtung von Oscar Wilde basiert, wurde aus dem Stoff schließlich ein musikalisches Seelendrama, das mit einem geradezu rauschhaften Orchesterklang zwischen feinem Psychogramm und hemmungsloser Ekstase changiert und in Salomes Bedürfnis nach Liebe und Aufmerksamkeit zugleich höchst menschlich bleibt.

Es singen: Herodes: Karsten Münster / Herodias: Anja Daniela Wagner / Salome: Majken Bjerno / Jochanaan: Yoontaek Rhim / Narraboth: Angelos Samartzis / Ein Page der Herodias: Sabine Noack / 1. Jude: Marian Kalus / 2. Jude: David Johnson / 3. Jude: Dimitar Radev / 4. Jude: Marvin Scott / 5. Jude: Yavor Genchev / 1. Nazarener: Manos Kia / 2. Nazarener: Paul Kroeger / 1. Soldat: Thomas Kohl / 2. Soldat: Jens Bauer / Ein Cappadocier: Jung-Uk Oh / Ein Sklave: Brigitte Roth

Die szenische Einrichtung stammt von Anette Leistenschneider, der Opernchefin in Nordhausen, und die Kostüme von Anja Schulz-Hentrich. In den Hauptrollen dieser halbszenischen Aufführung sind Majken Bjerno als Salome und Yoontaek Rhim als Jochanaan zu erleben.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

 

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