Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Pique Dame – Peter Tschaikowski, 06.01.2019

Januar 2, 2019 by  
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Oper Stuttgart

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

Pique Dame – Peter Tschaikowski

– Rasend durch Sankt Petersburg –

Tschaikowskis Pique Dame steht ab dem 6. Januar 2019 wieder auf dem Spielplan der Staatsoper Stuttgart, Oksana Lyniv dirigiert.

 IOCO-Rezension von Peter Schlang zu dieser Inszenierung aus 7_2017 – HIER!

Am Sonntag, 06. Januar 2019 kehrt Pjotr Iljitsch Tschaikowskis Meisterwerk Pique Dame in der packenden Inszenierung von Jossi Wieler und Sergio Morabito und in der Ausstattung von Anna Viebrock auf die Stuttgarter Opernbühne zurück. Oksana Lyniv, seit 2017 Chefdirigentin an der Oper Graz, gastiert erstmals am Pult des Staatsorchesters.

Pique Dame   –  Peter Tschaikowski
Youtube Trailer der Staatsoper Stuttgart
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Die norwegische Sopranistin Lise Davidsen gibt als Lisa ihr Rollen- und Hausdebüt. In der laufenden Spielzeit wird sie unter anderem als Elisabeth in Wagners Tannhäuser am Opernhaus Zürich, an der Bayerischen Staatsoper und bei den Bayreuther Festspielen gastieren. Als German kehrt Erin Caves an die Staatsoper Stuttgart zurück. Neben dieser Partie sang er hier zuletzt Tristan in Wagners Tristan und Isolde und Don José in Bizets Carmen. Kammersängerin Helene Schneiderman aus dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart ist erneut in der Rolle der geheimnisvollen Gräfin zu erleben, für deren Interpretation sie 2017 bei der Premiere vom Stuttgarter Publikum und der Kritik gleichermaßen gefeiert wurde.

Pique Dame:  Vorstellungen  06. / 09. / 12. / 18. / 25. Januar 2019

Musikalische Leitung Oksana Lyniv, Regie und Dramaturgie Jossi Wieler, Sergio Morabito, Bühne und Kostüme Anna Viebrock, Licht Reinhard Traub, Chor und Kinderchor Manuel Pujol

MIT:  German Erin Caves, Tomski Gevorg Hakobyan, Jeletzki Petr Sokolov, Tschekalinski Torsten Hofmann, Surin Michael Nagl / David Steffens, Tschaplitzki Christopher Sokolowski, Narumov Jasper Leever, Gräfin Helene Schneiderman, Lisa Lise Davidsen, Polina Stine Marie Fischer, Gouvernante Anna Buslidze, Mascha Carina Schmieger

—| Pressemeldung Oper Stuttgart |—

Graz, Oper Graz, Oksana Lyniv – Chefdirigentin ab Saison 2017/18, Februar 2017

Februar 6, 2017 by  
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Oper Graz

Oper Graz © Oper Graz

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Oksana Lyniv – Neue Chefdirigentin in Graz

Die aus der Ukraine stammende Dirigentin Oksana Lyniv wird ab der Spielzeit 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz. Sie folgt Dirk Kaftan nach, der zur kommenden Saison als Generalmusikdirektor des Beethoven-Orchesters nach Bonn wechselt. Die vakante Position stieß international auf großes Interesse. Ihr Vertrag läuft bis einschließlich der Saison 2019/20, analog zum Vertrag der geschäftsführenden Intendantin Nora Schmid.

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz © Werner Kmetitsch

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin des Grazer Philharmonischen Orchesters und der Oper Graz © Werner Kmetitsch

Seit 2013 ist Oksana Lyniv als Dirigentin und musikalische Assistentin von Generalmusikdirektor Kirill Petrenko an der Bayerischen Staatsoper München engagiert, wo sie mehrere Vorstellungsserien von Wiederaufnahmen (u.a. Mozarts La clemenza di Tito, Donizettis Lucia di Lammermoor, Verdis La traviata) und Vorstellungen im Rahmen der Münchner Opernfestspiele leitete. Bei den Festspielen 2016 dirigierte sie die Uraufführung der Oper Mauerschau von Hauke Berheide. Im März folgt unter ihrer Leitung die Wiederaufnahme von Richard Strauss‘ Ariadne auf Naxos in der Regie von Robert Carsen. Im April wird sie am Gran Teatro del Liceu in Barcelona Wagners Der fliegende Holländer dirigieren. Eine rege Konzerttätigkeit, u.a. mit den Prager Philharmonikern, den Hamburger und Münchner Symphonikern komplettiert ihre musikalische Arbeit.

Ihre musikalische Laufbahn begann Oksana Lyniv an der Lemberger Musikakademie in der Ukraine. Sie setzte ihre Ausbildung in Deutschland fort und schloss ein Aufbau- und Meisterklassenstudium in Dresden ab. Von 2008 bis 2013 war sie als Dirigentin und Stellvertreterin des Chefdirigenten an der Nationaloper Odessa engagiert, wo sie sich ein breites Repertoire erarbeitete.

 Mit Oksana Lyniv wird erstmals eine Frau die musikalischen Geschicke des Grazer Philharmonischen Orchesters lenken. Für ihre musikalische Arbeit erhielt sie bereits international viel Anerkennung.

Die geschäftsführende Intendantin der Oper Graz, Nora Schmid, freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit mit Oksana Lyniv:Ich bin mir sicher, dass ich mit Oksana Lyniv eine hochkarätige Musikerin für die Oper Graz gewinnen konnte und ich freue mich sehr, mit ihr gemeinsam das Programm des Hauses weiterzuentwickeln.“

 Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin in Graz und Intendantin Nora Schmid © Werner Kmetitsch

Oper Graz / Oksana Lyniv, ab 2017/18 Chefdirigentin in Graz und Intendantin Nora Schmid © Werner Kmetitsch

Oksana Lyniv, die in Graz erstmals in ihrer Laufbahn eine Chefposition bekleiden wird, ist bereits voller Tatendrang: „Nach vier spannenden, intensiven und erfolgreichen Jahren an der Bayerischen Staatsoper in München an der Seite von Kirill Petrenko fühle ich mich besonders glücklich und geehrt, dass meine erste Position als Chefdirigentin in Graz sein wird – an einem Haus mit so renommierten Künstlern und einem so hohen künstlerischen Niveau auf allen Ebenen.

Aufgrund meiner Herkunft bin ich der österreichischen Kultur und Tradition sehr verbunden, da Galizien bis 1918 zur österreichisch-ungarischen Monarchie gehörte. Die Stadt Lemberg (Lwiw) und meine Heimatstadt Brody, die auch die Heimatstadt des Schriftstellers Joseph Roth ist, haben sehr viele historische und kulturelle Bezüge zur österreichischen Geschichte sowie im Speziellen zur Stadt Graz. Schon immer zählten insbesondere österreichische Komponisten wie z.B. Mozart und Mahler zu meinen Lieblingskomponisten.

Ich freue mich daher sehr, all meine Erfahrung der letzten Jahre als Dirigentin mit nach Graz bringen zu können und bin für das große Vertrauen, das mir hier entgegen gebracht wird, außerordentlich dankbar. Die Gelegenheiten, die ich bisher bekommen habe, um das Grazer Philharmonische Orchester sowie die Oper Graz und das dazugehörige Ensemble, den Chor und das Ballett kennenzulernen, haben mich sehr beeindruckt und von der Leistung und dem hohen Potential überzeugt. Ich fühle mich dem Grazer Philharmonischen Orchester und der Oper Graz sehr verpflichtet und schaue voller Vorfreude auf die kommende Zeit, in der ich meine gesamte Energie und Leidenschaft in die Arbeit und das anstehende Programm meiner neuen Position in Graz investieren werde.“        Pressemeldung Oper Graz