Baden-Baden, Festspielhaus, Spanisches Flair im Silvesterkonzert, 31.12.2019

Dezember 16, 2019 by  
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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

Feliz Año Nuevo! – Spanisches Flair im Silvesterkonzert

Feurige Leidenschaften und spanische Rhythmen erwarten die Besucher am letzten Tag des Jahres im Festspielhaus Baden-Baden. Am 31. Dezember, 16 Uhr, stehen Ausschnitte aus George Bizets Carmen und weitere Werke mit spanischem Temperament auf dem Programm. Dargeboten von der französischen Mezzosopranistin Gaëlle Arquez, dem spanischen Tenor Joel Pietro und dem Wiener KammerOrchester unter der Leitung von Thomas Guggeis.

Festspielhaus Baden - Baden / Wiener Kammer Orchester © Lukas Beck

Festspielhaus Baden – Baden / Wiener Kammer Orchester © Lukas Beck

Was hatten Bismarck, Queen Victoria, Thomas Mann und Theodor W. Adorno gemeinsam? Sie alle waren Bizets Carmen verfallen und blieben mit ihrer Begeisterung nicht allein. Für Friedrich Nitzsche, einen ihrer ersten Fans, war die Carmen der entscheidende Anlass, um seine endgültige Loslösung von der Musik Richard Wagners zu vollziehen. Und dabei wurden hier all die Carmen-Zigarren, Carmen-Liköre und der Carmen-Strumpf noch nicht erwähnt! Bizets Oper, deren Welterfolg bei ihrer Uraufführung 1875 noch gar nicht absehbar war, ist eben beides: bedeutend und populär zugleich – ein Kunstwerk, das diesen Spagat spielend schafft. Und obgleich das Werk mit dem Mord an seiner Titelheldin endet, ist die Musik stets leicht, witzig und erotisch. Dieser Mord ist Teil der Faszination, wird Carmen doch exakt in dem Augenblick von ihrem Liebhaber getötet, in dem der Torero auf der Arena einen Stier ersticht. Carmen IST dieser Stier: Mensch und Mythos zugleich, heute würde man sagen: eine Marke, ein Star. Wenn Auszüge aus Carmen des Großteil des Silvesterkonzerts im Festspielhaus ausmachen, passt das wie der Säbel zum Torero: Vereint der Silvester in sich Weltliches mit Magischem, steht für das Vergehen wie für einen Neuanfang.

Allerdings begrüßen wir an diesem letzten Abend des Jahres ein neues Orchester, einen neuen Dirigenten und auch eine neue Solistin, da die Regierung der Insel Gran Canaria aufgrund einer angespannten Haushaltslage nach den Waldbränden des Sommers 2019 einige Projekte – auch die ihres Sinfonieorchesters – neu überdenken musste. Davon betroffen war auch die geplante Reise des Orchesters nach Baden-Baden und die dazu gehörenden Proben. Das brachte die gesamte Konzert-Produktion ins Schleudern. Entgegen bisheriger Veröffentlichungen wird am 31. Dezember 2019 an der Seite des spanischen Tenors Joel Prieto nicht Ana María Martínez, begleitet vom Orchestra Filharmónica de Gran Canaria unter Karel Mark Chicon im Festspielhaus auftreten, sondern die französische Mezzosopranistin Gaëlle Martinez die gerade ihr Debüt an der New Yorker Metropolitan Oper feierte. Als Dirigent übernimmt der junge deutsche Shooting-Star Thomas Guggeis, Kapellmeister der Staatsoper Stuttgart, der an der Staatsoper Unter den Linden für die Rettung einer Salome -Premiere groß gefeiert wurde. Nun feiert er mit dem Wiener KammerOrchester sein Baden-Baden-Debüt.

Festspielhaus Baden - Baden / Joel Prieto © Simon Pauly

Festspielhaus Baden – Baden / Joel Prieto ©
Simon Pauly

Die französische Mezzosopranistin Gaëlle Arquez gehört zu den aufstrebenden Stars der Opernwelt. Nach ihrem Abschluss am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris gab die Sängerin 2013 ihr Debüt an der Pariser Opéra Bastille als Zerlina in Michael Hanekes Don Giovanni unter der Leitung von Philippe Jordan. Seitdem wird sie an die renommiertesten Opernhäuser weltweit eingeladen. Ihr Rollendebüt als Carmen feierte sie 2016 in Barrie Koskys von der Kritik gefeierten Inszenierung in Frankfurt. Mit der gleichen Produktion gab Gaëlle Arquez ihr Hausdebüt am Londoner Royal Opera House Covent Garden und open-air sang sie Carmen beim Gstaad Festival und bei den Bregenzer Festspielen 2017 und 2018. Auch im Teatro Real Madrid und an der Bayerischen Staatsoper war sie in der Titelpartie von Bizets Oper zu erleben und 2020 debütiert sie als Carmen in China mit dem Shanghai Symphony Orchestra unter Long Yu. Sie sang Juditha in Vivaldis „Juditha-Triumphanen“ an der Niederländischen Nationaloper, Iphigénie in Glucks Iphigénie en Tauride am Théatre des Champs-Elysées und war in Cherubinis Médée am La Monnaie in Brüssel zu hören. In der aktuellen Saison tritt Gaëlle Arquez als Muse/Nicklausse in Offenbachs Hoffmanns Erzählungen an der Wiener Staatsoper und der Opéra Bastille auf . Ihr jüngster Erfolg ist eine Reihe umjubelter Aufführungen an der New Yorker Metropolitan Opera als Cherubino in Mozarts Le nozze di Figaro.

Festspielhaus Baden - Baden / Gaelle Arquez © Julien Benhamou / DG

Festspielhaus Baden – Baden / Gaelle Arquez © Julien Benhamou / DG

Seit der Tenor Joel Prieto 2008 den renommierten Operalia-Wettbewerb gewann, zählt er zu den gefragtesten Sängern seiner Generation. Er ist regelmäßig an den bedeutenden Opernhäusern und Konzertsälen zu Gast sowie bei den Festivals in Edinburgh, Spoleto, Aix-en-Provence, den BBC Proms und den Salzburger Festspielen, zuletzt in der Barrie-Kosky-Inszenierung Orpheus in der Unterwelt. Joel Prieto stammt aus Spanien, wuchs in San Juan in Puerto Rico auf und studierte an der Manhattan School of Music und am Atelier Lyrique der Opéra Paris. Von 2006 bis 2008 war er Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin, wo er als Tamino in Mozarts Zauberflöte sein Debüt gab und in der aktuellen Spielzeit als Don Ottavio auf der Bühne steht. Sein Repertoire umfasst neben den wichtigsten Tenorrollen Mozarts auch Partien, die von Rossinis „Il barbiere di Siviglia“ bis zu Federico Moreno Torrobas Luisa Fernanda reichen. Er sang an der Opéra de Lausanne, am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, dem Liceu in Barcelona und war am Teatro Real in Madrid als Fenton in Verdis „Falstaff“ sowie als Kaplan in Kurt Weills „Street Scene“ an der Opéra de Monte-Carlo zu erleben. Auf dem Konzertpodium sang er Oratorien und Messen von Mozart, Beethoven und Haydn.

Festspielhaus Baden - Baden / Thomas-Guggeis © Matthias Baus

Festspielhaus Baden – Baden / Thomas Guggeis © Matthias Baus

Mit seinem kurzfristigen Einspringen für Christoph von Dohnányi bei der umjubelten Neuproduktion von Hans Neuenfels‘ „Salome“ an der Staatsoper Berlin sorgte Thomas Guggeis im Januar 2018 international für Aufsehen. Er erhielt erneut positive Rückmeldungen für sein Einspringen für die im März 2019 abgesagten Konzerte von Paavo Järvi mit der Staatskapelle Berlin. Seit der Spielzeit 2018/19 ist der 26-Jährige Kapellmeister an der Staatsoper Stuttgart, wo er u.a. La Bohème, Il barbiere di Siviglia, Der Freischütz und „Die Zauberflöte“ dirigierte. Neben seiner Tätigkeit in Stuttgart ist Thomas Guggeis an der Berliner Staatsoper unter den Linden als Assistent von Daniel Barenboim tätig. Dort dirigierte er Carmen, La traviata und „Katja Kabanova“. In dieser Spielzeit debütiert er am Pult der Staatskapelle Dresden und dem Swedish Radio Symphony. 2016 und 17 war Thomas Guggeis als Assistent von Franz Welser-Möst bei den Salzburger Festspielen tätig. Guggeis studierte Dirigieren in München und Mailand bei Bruno Weil, Marcus Bosch und Vittorio Parisi und vervollständigte seine Ausbildung durch verschiedene Meisterkurse.

Das Wiener KammerOrchester wurde 1946 von Franz Litschauer gegründet und hat sich in den 73 Jahren seines Bestehens als eines der weltweit führenden Kammerorchester etabliert. Sehr wichtig für die musikalische Geschichte des Orchesters war die Zusammenarbeit mit dem Chefdirigenten Carlo Zecchi und den Gastdirigenten Yehudi Menuhin, Heinz Holliger, Sir Neville Marriner und Ádám Fischer, welchen das Orchester lang anhaltende Impulse verdankt. Im Jahr 1946 dirigerte Benjamin Britten Orchester bei der Aufführung seiner Serenade Op. 31. 1952, im Alter von 9 Jahren, hat Daniel Barenboim sein Debüt mit dem Orchester gegeben, 1964 ist Alfred Brendel mit dem Orchester aufgetreten. In Wien tritt das Orchester zusätzlich zu den selbst veranstalteten Zyklen in zahlreichen Konzerten, u. a. im Wiener Musikverein, auf. Seit der Spielzeit 2012/13 ist das Wiener KammerOrchester am Theater an der Wien und der Wiener Kammeroper als Opernorchester tätig. Sein hohes internationales Ansehen dokumentieren die regelmäßigen Tourneen, die unter anderem nach Japan, China, die USA und Südamerika sowie nach Russland und in alle Länder Europas führten. Das Wiener Kammerorchester arbeitete mehrere Male mit dem Hamburg Ballett John Neumeier und dem Arnold Schönberg Chor zusammen und ist weltweit ein gerne gesehener Gast bei wichtigen Veranstaltern und Konzerthäusern.

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, PREMIERE BALLETT – Shortcuts, 22.05.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 BALLETT –  Shortcuts

Choreografische Begegnungen – Katarzyna Kozielska, Sita Ostheimer, Wubkje Kuindersma,  Xin Xie

Premiere 22. Mai 2019 19.30 Uhr in der Wartburg, Wiesbaden, weitere Vorstellungs-termine: 23. und 29. Mai 2019 19.30 Uhr

Mit Shortcuts startet das Hessische Staatsballett in der Spielzeit 2018.2019 ein neues Format: Abseits von eingefahrenen Produktionsabläufen begeben sich vier Choreografinnen mit den Tänzerinnen und Tänzern des Hessischen Staatsballetts auf die Suche nach neuen Impulsen. Das Besondere hierbei ist, dass zum ersten Mal in der Geschichte des Hessischen Staatsballetts bei der künstlerischen Führung kein Mann mitmischt.

Mit Katarzyna Kozielska, deren Schaffensmittelpunkt als Tänzerin und Choreografin das Stuttgart Ballett ist, Sita Ostheimer, die nach Stationen bei MS Schrittmacher und Itzik Galili seit 2008 mit der Hofesh Shechter Company arbeitet, der Niederländerin Wubkje Kuindersma, die bereits für das Bundesjugendballett unter der Leitung von John Neumeier tätig war und Xin Xie, ehemalige Tänzerin bei Sidi Larbi Cherkaoui und junge Stimme des zeitgenössischen Tanzes in China, sind vier Choreografinnen eingeladen, in kurzer Zeit Arbeiten für das Hessische Staatsballett zu schaffen.

So unterschiedlich wie die Biografien der Choreografinnen und die künstlerischen Positionen sind, die sie vertreten, so unterschiedlich können, sollen, dürfen auch ihre Arbeiten sein, die für Shortcuts entstehen. Ob kürzer oder länger, poetisch oder explosiv, für wenige oder viele Tänzer – den Choreografien sind keine Grenzen gesetzt, außer die der Zeit, denn sie alle haben kaum mehr als zwei Wochen ….

Choreografie Katarzyna Kozielska, Sita Ostheimer, Wubkje Kuindersma, Xin Xie

Licht Tanja Rühl, Dramaturgie Lisanne Wiegand, das Hessische Staatsballett

—| Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Düsseldorf, Ballett am Rhein, Ballettpremiere b.37: Binet / Horecna / Sucheana, 23.11.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballettpremiere b.37: Binet / Horecna / Sucheana

Freitag, 23. November 2018, um 19.30 Uhr

Robert Binet, Natalia Horecna und Remus Sucheana: Drei Choreograph*innen kreieren für das Ballett am Rhein neue Stücke, deren Uraufführungen im Programm b.37 zu erleben sind.

Robert Binet, zu dessen Mentoren John Neumeier und Wayne McGregor – der „Guru des britischen Tanzes“ – zählen, gehört zu den meist umworbenen Nachwuchstalenten der Szene. Zu Musik von Nico Muhly verbindet er in „New World“ Geschichten über die Entstehung des Universums mit unserer Realität. Um das Gleichgewicht zwischen Gut und Böse, Falsch und Richtig geht es Natalia Horecna in „The Way Ever Lasting“ nach ihrem beeindruckenden Düsseldorf-Debut mit „Wounded Angel“ vor zwei Jahren. Remus Sucheana setzt sich in „Fantaisies“ mit Martinus 6. Sinfonie auseinander. Wie aus einer anderen Welt klingt die Musik zu uns herüber – und öffnet auf der Tanzbühne ein Tor in ein Reich voller phantastischer Wesen und zauberhafter Atmosphären.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Ballett am Rhein – Schläpfer – Sucheana, IOCO Aktuell, 25.01.2018

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Ballett am Rhein – Martin Schläpfer – Remus Sucheana

Ballettchefs bis 2024  –  Unter diffusen Vorzeichen

Von Viktor Jarosch

Im August 2017 wurde das von Martin Schläpfer und Remus Sucheana geführte Ballett am Rhein  der Deutschen Oper am Rhein gefeiert. In der Kritikerumfrage der Zeitschrift tanz war das Ballett am Rhein zum vierten Mal zur Kompanie des Jahres gewählt worden. tanz würdigte mit der Auszeichnung das außergewöhnliche Ensemble in einer Hommage aus Bildern die tänzerische Bandbreite und künstlerische Strahlkraft.

Deutsche Oper am Rhein / DOR Management vl Martin Schlaepfer, Axel Kober, Intendant Christoph Meyer © IOCO

Deutsche Oper am Rhein / DOR Management vl Martin Schlaepfer, Axel Kober, Intendant Christoph Meyer © IOCO

Die künstlerische Wertschätzung für das Ballett am Rhein ist hoch. Zahlen zur Publikums-Beliebtheit des Ballett am Rhein, zur Auslastung der Vorstellungen des Ballett am Rhein, werden dagegen bisher nicht publiziert. John Neumeier und sein HAMBURG BALLETT  untermauern mit seit Jahren beständigen 92% Auslastung den  künstlerischen Ruf der Hamburger Staatsoper. Sein Kollege Ben Van Cauwenbergh im Düsseldorf-nahen Aalto Theater von Essen verkündet ebenfalls mit breitem Lachen Auslastungen von weit über 80%. Ähnliches, an realen Zahlen orientiertes Selbstbewußtsein fehlt dem Ballett am Rhein.

Nun, im Januar 2018 geben in der folgenden Pressemitteilung die Stadt Düsseldorf und Deutsche Oper am Rhein die langfristige Verlängerung der Verträge der Ballettspitze des Ballett am Rhein, Martin Schläpfer und Remus Sucheana, bekannt:

„Doppelspitze des Balletts am Rhein bis 2024 verlängert

Martin Schläpfer © P. Gert Weigelt

Martin Schläpfer © P. Gert Weigelt

Das Duo an der Spitze des Balletts am Rhein setzt seine erfolgreiche Arbeit in Düsseldorf und Duisburg bis 2024 fort: Der Künstlerische Direktor und Chefchoreograph des Balletts am Rhein, Martin Schläpfer und der Ballettdirektor Remus Sucheana haben ihre Verträge um fünf Jahre bis Ende der Spielzeit 2023/24 verlängert. Die Vereinbarung sieht eine neue Akzentuierung der Aufgaben vor: Demnach wird Martin Schläpfer ab 2019/20 als „Choreographer in Residence“ weiterhin mindestens eine Choreographie pro Spielzeit für das Ballett am Rhein kreieren und auch darüber hinaus intensiv mit den Tänzerinnen und Tänzern der mehrfach preisgekrönten Kompanie arbeiten, Remus Sucheana bleibt Ballettdirektor. Generalintendant Prof. Christoph Meyer: „Martin Schläpfer hat seit 2009 das Ballett am Rhein an die Weltspitze geführt; seit 2016 gemeinsam mit Remus Sucheana. Wir freuen uns sehr, dass sich Martin Schläpfer mit der neuen Konstellation noch mehr auf die rein künstlerische Arbeit mit der Kompanie konzentrieren und so auch in den nächsten Jahren die herausragende Stellung des Ballett am Rhein sichern kann.“

Remus Sucheana © P Gert Weigelt

Remus Sucheana © P Gert Weigelt

Zum Jahresbeginn unterzeichneten der Aufsichtsratsvorsitzende der Deutschen Oper am Rhein, Düsseldorfs Oberbürgermeister Thomas Geisel, und Generalintendant Prof. Christoph Meyer eine entsprechende Vereinbarung mit Martin Schläpfer und Remus Sucheana. „Wir setzen auf Kontinuität und Veränderung zugleich. So werden wir unter Beibehaltung der hohen Qualität der Kompanie Neues schaffen können“, so Martin Schläpfer. Remus Sucheana ergänzt: „Ich bin sehr glücklich, an der Zukunft des Balletts am Rhein, dem Martin Schläpfer ein so unverwechselbares Gesicht gegeben hat, mitzuwirken. Martin Schläpfer wird mit seinen Werken und seiner einzigartigen Arbeitsweise auch in den kommenden Jahren die Kompanie prägen.“ Das Ballett am Rhein zählt zu den führenden Kompanien Europas. Die Zeitschrift „tanz“ kürte Martin Schläpfer zum „Choreographen des Jahres 2010“ und das Ballett am Rhein 2013, 2014, 2015 und wiederum 2017 zur „Kompanie des Jahres“.“

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„Ich möchte nicht mehr Captain sein“

so Martin Schläpfer am 11. Januar 2018, kurz nach der Vertragsverlängerung, in einem Interview mit der Rheinischen Post. Mit Beginn der Spielzeit 2019/20, wird Martin Schläpfer nur mindestens eine Choreographie pro Spielzeit mit dem Ballett am Rhein einstudieren. Die Frage der Rheinischen Post, ob dies ein Abschied auf Raten sei, beantwortet Martin Schläpfer konkret diffus: „Nein, daran denke ich nicht. Natürlich kann es einer werden… ich gehöre niemandem… Es gibt auch noch den Menschen Martin Schläpfer… Eine Choreographie im Jahr genügt….  Ich bleibe die künstlerische  Hauptkraft der Kompanie…  Aber ich bin nicht mehr der Captain“

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Auslastung, der Besucher, Zuspruch durch gemessene Besucherzahlen besitzt für die Führung des Ballett am Rhein keinen nachhaltigen Fokus. Weder in der Bestellung von Martin Schläpfer und Remus Sucheana, noch in dem Interview mit der Rheinischen Post  wird Besucherzuspruch signifikant thematisiert. In einem Interview mit der Westdeutschen Zeitung im Oktober 2016 klagte Martin Schläpfer, „er sei nicht heimisch in Düsseldorf…“ 

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

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