Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Spielplan September 2019

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler


  Spielplan Musik mit Besetzung September 2019


08 So        Wieder im Spielplan Im weißen Rössl
Musiktheater Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky
Mit Audiodeskription
15:00 Uhr     Großes Haus
Mit Karen Leiber, Christina Ratzenböck, Erwin Belakowitsch, Christoph Reiche, Katrin Hübner, Roman Payer, Cornelius Lewenberg, Tina Landgraf, Andreas Auer, Itziar Lesaka, Simon Grundbacher, Kerstin Westphal, Joane Reimann, Anna Reinhard, Opernchor, Ballettensemble, Extra-Chor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


14 Sa        Wieder im Spielplan Der Rosenkavalier
Musiktheater Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss
18:00 Uhr  Großes Haus
Mit Karen Leiber, Andreas Hörl, Hanna Larissa Naujoks, Yoontaek Rhim, Nienke Otten, Ks. Petra Nadvornik, Chritsian Hees, Itziar Lesaka, Sebastian Kroggel, Paul Kroeger, Stefan Heibach, Katrin Hübner, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Opernchor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters


21 Sa        Im weißen Rössl
Musiktheater Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky
19:30 Uhr Großes Haus
Mit Karen Leiber, Christina Ratzenböck, Erwin Belakowitsch, Christoph Reiche, Katrin Hübner, Roman Payer, Cornelius Lewenberg, Tina Landgraf, Andreas Auer, Itziar Lesaka, Simon Grundbacher, Kerstin Westphal, Joane Reimann, Anna Reinhard, Opernchor, Ballettensemble, Extra-Chor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


23 Mo       1. Sinfoniekonzert – Grenzen überschreiten
Moderiertes Konzert Werke von Beethoven, Rachmaninov und Glass
18:00 Uhr  Großes Haus
Mit Tom Woods, Lauma Skride, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


24 Di         Einführung 45 Min. vor Beginn 1. Sinfoniekonzert – Grenzen überschreiten
Konzert Werke von Beethoven, Rachmaninov und Glass
19:30 Uhr Großes Haus
Mit Tom Woods, Lauma Skride, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


25 Mi        Im Schatten der Mauer – Jugendkonzert I
Konzert Philipp Glass: Sinfonie Nr. 4 „Heroes“
10:00 Uhr  Großes Haus
Mit Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Katrin Heinrich
Einführung 45 Min. vor Beginn
1. Sinfoniekonzert – Grenzen überschreiten
Konzert Werke von Beethoven, Rachmaninov und Glass
19:30 Uhr  Großes Haus
Mit Tom Woods, Lauma Skride, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


29 So        Der Rosenkavalier
Musiktheater Komödie für Musik in drei Aufzügen von Richard Strauss
18:00 Uhr  Großes Haus
Mit Karen Leiber, Andreas Hörl, Hanna Larissa Naujoks, Yoontaek Rhim, Nienke Otten, Ks. Petra Nadvornik, Chritsian Hees, Itziar Lesaka, Sebastian Kroggel, Paul Kroeger, Stefan Heibach, Katrin Hübner, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Opernchor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters


—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Bielefeld, Theater Bielefeld, Premiere AMADIS – Johann Christian Bach, 27.04.2019

April 4, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Bielefeld

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Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

Theater Bielefeld / Fassade © Theater Bielefeld

AMADIS  –  Johann Christian Bach

Originaltitel Amadis de Gaule // Tragedie lyrique // Libretto Philippe Quinault //  französische Sprache mit deutschen Übertiteln

PREMIERE Sa. 27.04.19, 19:30 Uhr, weitere Vorstellungen 01.05., 14.05., 24.05., 02.06., 20.06.2019

Abgründiger, alles verzehrender Hass erfüllt die Geschwister Arcalaus und Arcabonne. Im Streit um die schöne Oriane fiel ihr Bruder Ardan, nun gilt es seinen Mörder Amadis ebenfalls zu töten. Und auch Oriane, die Ardanins Verderben riss, soll so grausam wie möglich bestraft werden. Wohlwissend, dass der tapfere Amadis kaum mit Waffengewalt zu besiegen ist, schmiedet das der Magie mächtige Geschwisterpaar einen perfiden Racheplan: Mit dämonischer Hilfe säen sie Zweifel und Zwietracht in Orianes Zuneigung für Amadis. Von ihr verlassen, stürzt Amadis in Verzweiflung und wird ohne Lebenswillen zum Spielball der rachelüsternen Geschwister. Der Plan scheint aufzugehen. Ohne nennenswerte Gegenwehr fallen die entzweiten Liebenden in die Hände ihrer Erzfeinde. Doch als Arcabonne endlich dem Mörder ihres Bruders gegenübersteht, erkennt sie in ihm den Mann wieder, der ihr einst das Leben rettete und den sie seitdem vergeblich zu vergessen sucht. Dankbarkeit und Liebe hindern sie an ihrer blutigen Rache. Dennoch ist die Gefahr für Oriane und Amadis keineswegs gebannt, denn Eifersucht kann stärker brennen als Rachedurst. Bevor Amadis sich glücklich mit seiner Oriane versöhnen kann, stehen allen noch harte Prüfungen bevor.

Beherrscht der Mensch seine Gefühle oder ist er ihnen hilflos ausgeliefert? Und was ist stärker: Hass oder Liebe? Eine ganze Flut an Amadis-Romanen vom Mittelalter bis zum Barock zeugt von der Faszination, die der ritterliche Held, dem einzig seine Liebe zum Verhängnis werden konnte, auf Leser und Zuhörer ausübte. Mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit besteht Amadis zwar ein Abenteuer nach dem nächsten, was ihn jedoch wahrhaft unter allen Männern hervorhebt, ist seine treue, beständige Liebe – allen Hindernissen und auch Versuchungen zum Trotz. Vielleicht war es diese emotionale Urkraft, die Johann Christian Bach wie auch etliche andere Komponisten davon überzeugte, aus dem Kosmos der Amadis-Romane eine Opernvorlage zu schöpfen. Regisseur Maximilian von Mayenburg und seine Ausstatterinnen Sophie du Vinage und Sylvie Berndt versetzen Amadis zunächst in eine Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist und in der die Kontrolle auch über sich selbst grauer Alltag ist.

Doch umso mächtiger brechen sich die unterdrückten Urgewalten Bahn, sprengen im wahrsten Sinne des Wortes den Boden unser Zivilisation auf und bereiten einer überwältigenden Magie den Weg. Zum Glück für Amadis ist jedoch nicht nur der Hass eine Urmacht, sondern auch die Liebe – könnte eine Versöhnung des Menschen mit seiner Natur doch möglich sein?

Quasi an der Schnittstelle zwischen dem Barock seines Vaters Johann Sebastian Bach und der Klassik Wolfgang Amadeus Mozarts, der den etwas mehr als zwei Jahrzehnte Älteren zutiefst verehrte, gilt Johann Christan Bach als einer der Väter und Wegbereiter der Wiener Klassik. Der Einfluss, den er auf den Stil des jungen Mozart ausübte, ist auch im Amadis de Gaule deutlich wahrnehmbar. Die 1779 uraufgeführte Oper entstand als Auftragswerk für die Pariser Oper und wurde hier – wie ein ironischer Kommentar zum im Stück thematisierten blinden Hass – im Streit zwischen Gluckisten und Piccinisten zerrieben, dem schon viele Meisterwerke zum Opfer gefallen waren. Bachs elegante Unternehmung, französische und italienische Stilelemente zu verbinden, führte nicht zur Befriedung der streitenden Parteien, sondern lediglich zu dem Konsens das Werk abzulehnen – wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Möglicherweise war es aber ja sogar die schwierige, wenn nicht gar aussichtslose Ausgangssituation des Pariser Opernstreits, die Bach so antrieb, dass er mit Amadis seine »anspruchsvollste, abwechslungsreichste, harmonisch reichhaltigste und farbigste Oper« komponierte (Marc Vignal). Wenige Jahre nach der Uraufführung starb der jüngste und kosmopolitischste der Bach- Söhne im Alter von nur 46 Jahren in seiner Wahlheimat London.

In der Titelrolle kämpft Lianghua Gong um die Liebe seiner angebeteten Oriane, gesungen von Cornelie Isenbürger. Hasti Molavian und Evgueniy Alexiev verwenden als dämonisches Geschwisterpaar ihre ganze Energie darauf, den Tod von Ardan (Moon Soo Park) zu rächen. Nohad Becker als Urgande, die schon in den mittelalterlichen Romanen stets als unerkannte gute Macht über Amadis wacht, könnte auch hier zur Versöhnung der beiden Sphären beitragen. Zumindest, falls Amadis nicht den Reizen der Coryphée erliegt, alternierend gesungen von Dorine Mortelmans und Nienke Otten. Die Bielefelder Philharmoniker und der Bielefelder Opernchor spielen unter der Leitung von Kapellmeister Merijn van Driesten.

Musikalische Leitung Merijn van Driesten // Inszenierung Maximilian von Mayenburg // Bühne und Kostüme Sophie du Vinage, Sylvie Berndt // Dramaturgie Anne Christine Oppermann // Choreinstudierung Hagen Enke // Mit Evgueniy Alexiev // Nohad Becker // Lianghua Gong // Cornelie Isenbürger // Hasti Molavian // Dorine Mortelsmans // Nienke Otten // Moon Soo Park // Bielefelder Opernchor // Bielefelder Philharmoniker

Die nächsten Vorstellungen 01.05., 14.05., 24.05., 02.06., 20.06.2019


Merijn van Driesten (Musikalische Leitung) ist Kapellmeister und Studienleiter am
Theater Bielefeld. Der gebürtige Niederländer studierte zunächst Klavier in Utrecht
und Amsterdam sowie bei Evgeni Koroliov in Hamburg. Nach einer freischaffenden
Tätigkeit als Kammermusiker, Liedbegleiter und Dozent am Musikseminar Hamburg
studierte er Dirigieren bei Christoph Prick an der Hochschule für Musik und Theater
Hamburg.
Ab 2007 arbeitete Merijn van Driesten an verschiedenen Theatern als Kapellmeister
und Repetitor, wo er ein großes Repertoire an Bühnenwerken und Konzertliteratur
spielte und dirigierte. Sein besonderes Interesse gilt dabei der Aufführungspraxis
barocker und klassischer Musik, die er oft am Cembalo begleitet.
Seit 2011 ist er am Theater Bielefeld engagiert, zunächst als Solo-Repetitor, ab 2012
als Studienleiter und Kapellmeister. Außerdem leitet er seit 2011 das Sinfonieorchester
Paderborn.
Am Theater Bielefeld leitete er viele Produktionen, darunter Die Krönung der
Poppea (Monteverdi) und Orlando paladino (Haydn). Außerdem dirigierte er
Repertoirevorstellungen z. B. von Così fan tutte, Die Fledermaus, Tosca, Madama
Butterfly und Die Zauberflöte.

Maximilian von Mayenburg (Inszenierung) wurde in München geboren. Er studierte zunächst Gesang an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin, u. a. bei Alexander Vinogradov und Thomas Quasthoff. Bereits zu Beginn seines Studiums wurde er 2004 von Christoph Schlingensief als Sänger und Darsteller für die Produktion Kunst und Gemüse A. Hipler an der Berliner Volksbühne verpflichtet, die 2005 zum Berliner Theatertreffen eingeladen wurde.

Ab 2007 studierte Maximilian von Mayenburg zusätzlich Musiktheaterregie an der HfM Hanns Eisler. Im Rahmen des Studiums lernte und arbeitete er u. a. bei Jossi Wieler, Vera Nemirova, Hans Neuenfels und Stefan Herheim. Es folgten Assistenzen u. a. an der Staatsoper Berlin, bei den Bayreuther Festspielen und den Salzburger Festspielen. Frühe eigene Regieprojekte umfassen unter anderem die Inszenierung der Oper L’Heure espagnole im Rahmen des Projekts K.O. 10 – La petite mort (Koproduktion mit der Komischen Oper Berlin, 2009). Im Mai 2011 entstand in Eigenproduktion eine Inszenierung von Webers Freischütz im Heimathafen Neukölln und im Sommer feierte eine Inszenierung des Ring des Nibelungen in einer eigenen Fassung für Kinder bei den Bayreuther Festspielen Premiere. Diese vielbeachtete Fassung wurde 2013 an der Oper Leipzig im Rahmen des Wagnerjahres nachgespielt. Im Dezember 2012 folgte eine Inszenierung von Wolfgang Mitterers Das tapfere Schneiderlein an der Werkstattbühne der Staatsoper im Schillertheater Berlin. Im selben Jahr gewann Maximilian von Mayenburg den neuen Regiewettbewerb der Deutschen Bank Stiftung »Akademie Musiktheater heute« in Kooperation mit den Berliner Philharmonikern und dem Festspielhaus Baden-Baden und inszenierte dort mit großem Erfolg die Kammeroper Cendrillon von Pauline Viardot im Rahmen der Osterfestspiele. Mit The King’s Speech von David Seidler (der Stückvorlage zu dem gleichnamigen Spielfilm) inszenierte Maximilian von Mayenburg mit großem Erfolg in der Spielzeit 2013/14 am Theater Baden-Baden erstmals für das Schauspiel. Im Herbst 2014 inszenierte er einen hochgelobten Rosenkavalier am Theater Gera/Altenburg, für den er als bester Nachwuchskünstler im Jahrbuch der Opernwelt nominiert wurde. Für die Inszenierung der Oper Xerxes am Theater Bielefeld erhielt er im Winter 2015 den Sonderpreis Tischlerei der Deutschen Oper.

Mit der Uraufführung der Oper Die Schneekönigin stellte sich Maximilian von Mayenburg im Winter 2015 am Deutschen Nationaltheater Weimar vor. Es folgten weitere Inszenierungen im In- und Ausland: Die Zauberflöte (Theater Heidelberg), The Turn of the Screw (KonzertTheater Bern), Le Nozze di Figaro (Oper Graz), Tannhäuser am Nationaltheater Weimar, Nabucco am Staatstheater Saarbrücken sowie die Stückentwicklung Frankenstein (Deutsche Oper Berlin). Nach seinen begeistert aufgenommenen Inszenierungen von Xerxes, Il Trittico und Der Freischütz kehrt Maximilian von Mayenburg nun mit Amadis erneut nach Bielefeld zurück.

Sophie du Vinage (Bühnen- und Kostümbild) arbeitet als freie Bühnen- und Kostümbildnerin für Oper und Schauspiel. Mit der Regisseurin Cordula Däuper verbindet sie eine kontinuierliche Zusammenarbeit. Sie entwarf die Kostüme u. a. für Il matrimonio segreto am Opernhaus Zürich, La Cenerentola am Konzert Theater Bern, Die Liebe zu den drei Orangen und Tancredi am Nationaltheater Mannheim, Orpheus in der Unterwelt und La Calisto am Staatstheater Darmstadt. Außerdem arbeitet sie mit dem Regisseur Jan Christoph Gockel zusammen, mit dem sie u. a. Parole Kästner und Der Untertan am Staatsschauspiel Dresden sowie Die Nibelungen am Staatstheater Mainz realisierte. Sie entwarf u. a. die Kostüme für Die Möwe und Rechtsmaterial am Staatstheater Karlsruhe, die Bühne für Öl am Theater Heidelberg, Kostüme für Macbeth, Grimm. Ein deutsches Märchen und Meister und Margarita am Staatstheater Mainz sowie für Merlin oder Das wüste Land und Der Auftrag: Dantons Tod. am Schauspielhaus Graz. In Düsseldorf und Oberhausen arbeitete sie mit Pedro Martins Beja zusammen, am Maxim Gorki Theater mehrfach mit Hakan Savas Mican. Am Schauspielhaus Graz entwarf sie 2014 Kostüme für Winterreise am Maxim Gorki Theater Berlin. Am Theater Bielefeld entwarf Sophie du Vinage Bühne und Kostüme für Maximilian von Mayenburgs Xerxes und setzte die Zusammenarbeit mit ihm bei Die Zauberflöte am Theater Heidelberg, Frankenstein an der Deutschen Oper Berlin und Nabucco am Saarländischen Staatstheater fort.

Sylvie Berndt (Co-Bühnen- und Kostümbild) hat während ihres Designstudiums an der Hochschule für Gestaltung Mainz und Victoria University of Art and Design Wellington bereits erste Erfahrungen im Set Design für studentische Filme gesammelt. Ausstattungs- und Regieassistenzen folgten, unter anderem am Schauspiel Frankfurt und Staatstheater Darmstadt. Eigene Arbeiten für Schauspiel und Tanz, in der freien Theaterszene entstanden, u. a. für Theater Peripherie Frankfurt und PAD.Mainz. Nach dem Studium war sie von 2016 – 2019 als feste Kostüm- und Bühnenbildassistentin am Staatstheater Mainz tätig. In der Spielzeit 2017/18 entwarf sie Bühnen- und Kostümbilder für die Produktionen Dinge, die ich sicher weiß mit KD Schmidt, Overload und Über uns im Staatstheater Mainz.

BESETZUNG
Amadis Lianghua Gong
Oriane Cornelie Isenbürger
Arcabonne Hasti Molavian
Arcalaus Evgueniy Alexiev
Ardan Moon Soo Park
Urgande Nohad Becker
Coryphée Dorine Mortelmans / Nienke Otten
Zwietracht Franziska Hösli / Elena Schneider
Der Hass Yun-Geun Choi / Tae-Woon Jung

—| Pressemeldung Theater Bielefeld |—

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, DER ROSENKAVALIER – Richard Strauss, 12.04.2019

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

 DER ROSENKAVALIER –  Richard Strauss

Premiere 12. April 2019

Schwelgende Walzerseligkeit, zarte Melancholie, subtile Erotik und verspielte Burleske gehen in Richard Strauss Oper Der Rosenkavalier Hand in Hand. Zusammen mit seinem kongenialen Librettisten Hugo von Hofmannsthal lässt Strauss in seiner leichtfüßig daherkommenden, komödiantischen Oper die längst versunkene Rokoko-Noblesse des alten Wien noch einmal aufleben. Inszeniert von Toni Burkhardt, unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Daniel Huppert und mit einem Bühnenbild von Wolfgang Kurima Rauschning und Kostümen von Adriana Mortelliti feiert die Oper am 12. April 2019 Premiere im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters.

Uraufgeführt 1911 in Dresden, erzählt Der Rosenkavalier von gelebter Leidenschaft und dem Fluch der verrinnenden Zeit: Von einer leidenschaftlichen Liebesnacht noch völlig umnebelt erwachen die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg und ihr junger Liebhaber Octavian im fürstlichen Schlafgemach. Der gemeinsame Morgen wird allerdings durch den plötzlichen Besuch des Baron Ochs auf Lerchenau gestört. Für seine Hochzeit mit Sophie von Faninal ist dieser auf der Suche nach einem Rosenkavalier, der, einem alten Brauch folgend, der Braut vor Erscheinen des Bräutigams eine silberne Rose überreichen soll. Octavian versucht der Situation unbemerkt zu entkommen, indem er sich als Zofe Mariandl verkleidet. Unglücklicherweise ist der Baron von Mariandls Anblick so angetan, dass nur noch ein cleverer Einfall der Marschallin Octavian zur Flucht verhilft: Sie schlägt ihren jungen Liebhaber als Rosenkavalier vor. Es kommt wie es kommen muss und der junge Octavian und Sophie verlieben sich bei der Übergabe der Rose ineinander. Von der Eifersucht gepackt fordert der Baron Ochs den jungen Octavian zum Duell heraus.

Die Sopranistin Karen Leiber gibt die Partie der Marschallin im Großen Haus des Mecklenburgischen Staatstheaters. Die Marschallin ist die tragende Figur dieser Oper, denn sie ist der personifizierte Konflikt zwischen der Angst vor dem Älterwerden und der resignierten Akzeptanz, dass der Lauf der Dinge nicht aufgehalten werden kann, sodass sie schließlich der jugendlichen Verliebtheit mit zärtlicher Entsagung das Feld räumt.

Premiere  12.04.2019 18 Uhr,  Mecklenburgisches Staatstheater

Der Rosenkavalier  –  Komödie in drei Aufzügen von Richard Strauss
Libretto von Hugo Hofmannsthal  –  In deutscher Sprache mit Übertiteln

Musikalische Leitung: Daniel Huppert, Inszenierung: Toni Burkhardt, Bühnenbild: Wolfgang Kurima Rauschning, Kostüm: Adriana Mortelliti, Choreinstudierung: Friedemann Braun, Dramaturgie: Peter Larsen

Mit:  Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg: Karen Leiber, Baron Ochs auf Lerchenau: Andreas Hörl, Octavian: Hanna Larissa Naujoks, Herr von Faninal, ein reicher Neugeadelter: Yoontaek Rhim, Sophie, seine Tochter: Nienke Otten, Jungfer Marianne Leitmetzerin, die Duenna: Ks. Petra Nadvornik, Valzacchi, ein Intrigant: Christian Hees Annina, seine Begleiterin: Itziar Lesaka, Ein Polizeikommissar/Ein Notar: Sebastian Kroggel, Der Haushofmeister beim Herrn von Faninal: Paul Kroeger, Der Haushofmeister bei der Feldmarschallin: Paul Kroeger, Wirt 1+ 2: Paul Kroeger, Ein Sänger/Ein, Tierhändler: Stefan Heibach, Eine Modistin: Katrin Hübner, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin  Opernchor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Spielplan Oktober 2018

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Wink               

Spielplan Oktober 2018

01 Mo  
1. Sinfoniekonzert
Konzert Meisterwerke von Beethoven und Tschaikowsky
Moderiertes Konzert
18:00 Uhr Großes Haus
Mit Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Stefan Lano, Teo Gheorghiu


02 Di 
Einführung 45 Min. vor Beginn
1. Sinfoniekonzert
Konzert Meisterwerke von Beethoven und Tschaikowsky
19:30 Uhr Großes Haus
Mit Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Stefan Lano, Teo Gheorghiu


03 Mi
Einführung 45 Min. vor Beginn
1. Sinfoniekonzert
Konzert Meisterwerke von Beethoven und Tschaikowsky
19:30 Uhr Großes Haus
Mit Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Stefan Lano, Teo Gheorghiu


05 Fr     
Premiere Operngala
Musiktheater Saisoneröffnung des Musiktheaters
19:30 Uhr Großes Haus

Mit Daniel Huppert / Michael Ellis Ingram / Gabriel Venzago, Rodrigo Porras Garulo, Katrin Hübner, Sebastian Kroggel, Tina Landgraf, Karen Leiber, Itziar Lesaka, Cornelius Lewenberg, Hanna Larissa Naujoks, Nienke Otten, Roman Payer, Christoph Reiche, Yoontaek Rhim, Opernchor, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


12 Fr  
Operngala
Musiktheater Saisoneröffnung des Musiktheaters
19:30 Uhr Großes Haus

Mit Daniel Huppert / Michael Ellis Ingram / Gabriel Venzago, Rodrigo Porras Garulo, Katrin Hübner, Sebastian Kroggel, Tina Landgraf, Karen Leiber, Itziar Lesaka, Cornelius Lewenberg, Hanna Larissa Naujoks, Nienke Otten, Roman Payer, Christoph Reiche, Yoontaek Rhim, Opernchor, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


14 So      
Matinee vor der Premiere
Neugierig auf Im weißen Rössl 11:00 Uhr     Konzertfoyer

Hoffmanns Erzählungen
Musiktheater (Les Contes d’Hoffmann) Fantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
18:00 Uhr Großes Haus

Mit Elena Puszta , Antigone Papoulkas , Itziar Lesaka , Rodrigo Porras Garulo , Sebastian Kroggel , Cornelius Lewenberg , Matthias Koziorowski , Opernchor, Extra-Chor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


15 Mo  
Sonderveranstaltung
Bundeswettbewerb Gesang (Oper, Operette und Konzert)
Vorausscheid Wettbewerb 2018 für Norddeutschland  14:00 Uhr     Großes Haus


21 So  
Musik um vier – 1. Konzert:
Wiener Kaffeehausmusik
16:00 Uhr  Konzertfoyer

Mit Martin Schelhaas, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


23 Di  
Vorpremiere
Im weißen Rössl
Musiktheater Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky
19:30 Uhr Großes Haus

Mit Karen Leiber, Christina Ratzenböck, Erwin Belakowitsch, Christoph Reiche, Katrin Hübner, Roman Payer, Cornelius Lewenberg, Tina Landgraf, Andreas Auer, Itziar Lesaka, Simon Grundbacher, Kerstin Westphal, Opernchor, Ballettensemble, Extra-Chor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


26 Fr
Wieder im Spielplan
Der glückliche Prinz
Musiktheater Ein musikalisches Märchen nach Oscar Wilde
Für Gruppen buchbar
10:00 Uhr  Konzertfoyer

Mit Cornelius Lewenberg, Özgür Platte, Toni Deutsch, Hajo Willimczik, Verena Lorenz


28 So   
Great Britten – Familienkonzert
Benjamin Britten: „Young Person’s Guide To The Orchestra“ op. 34
16:00 Uhr Großes Haus

Mit Peter Larsen, Martin Schelhaas, Mecklenburgische Staatskapelle

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