Bonn, Beethovenfest Bonn, Beethovenfest, 31.8.-02.09.2018

August 22, 2018 by  
Filed under Beethovenfest, Konzert, Pressemeldung

Beethovenfest

Ludwigs Lounge zum großen Eröffnungsfest des Beethovenfestes 2018!

Vom 31. August bis 2. September steht die Bonner Innenstadt ganz im Zeichen des Beethovenfestes. An allen drei Abenden öffnet die Ludwigs Lounge mit attraktivem Catering-Angebot und bestem Blick auf die Bühne ihre Tore.

Ludwigs Lounge für optimalen Musikgenuss

Am Eröffnungswochenende bieten wir Ihnen an allen drei Abenden ein besonderes kulinarisches Angebot: Im wettergeschützten Pavillon mit bestem Blick auf die große LED-Wand genießen Sie mit Familie und Freunden die Übertragung der Live-Konzerte aus dem World Conference Center Bonn sowie die legendäre Berliner Einspielung der neunten Symphonie Beethovens mit Leonard Bernstein aus dem Jahre 1989.

Unser langjähriger Catering-Partner, die DACAPO Service GmbH, und das Beethovenfest Bonn laden Sie herzlich zu einem exklusiven Konzertgenuss in Ludwigs Lounge ein – mit Menü, Nachspeisenbüffet, einem exzellenten Service und allen Getränken inklusive zu einem Preis von € 89 Euro pro Person.

Ludwigs Lounge öffnet jeweils eine Stunde vor Beginn der Übertragung eines Konzerts. Buchung online oder in allen VVK-Stellen.


Programm


Freitag, 31. August 2018, ab 19.00h (Konzertbeginn: 20.00h)

Live-Übertragung des Eröffnungskonzerts mit dem Orchestre Philharmonique de

Radio France

Zum Auftakt am Freitagabend die Live-Übertragung unseres Eröffnungskonzertes aus dem World Conference Center Bonn: Gäste sehen das Orchestre Philharmonique de Radio France und dem französischen Pianisten Bertrand Chamayou unter der Leitung des jungen finnischen Dirigenten Mikko Franck. Mit Verve bahnt sich Mikko Franck seinen Weg in die Schicksalswelten des aktuellen Festivals: Maurice Ravels »Le tombeau de Couperin«, Camille Saint-Saëns »Ägyptisches Konzert« und Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 5.

Der Eintritt zum Public Viewing ist kostenlos.


Samstag, 1. September 2018, ab 12.00h

»Bühne frei für Beethoven!«
Am 1. September musizieren über 1000 Jugendliche in der Bonner Innenstadt.

Junge Bonner Ensembles, Orchester und Solisten erobern die Stadt! Beim großen Eröffnungsfest des Beethovenfestes – dieses Jahr am 1. September – können Schulen, Musikschulen und Vereine aus Bonn und Umgebung auf insgesamt sieben Open-Air Bühnen in der gesamten Innenstadt und den Stadtteilen – Marktplatz, Friedensplatz, Bonngasse/Beethoven-Haus, Remigiusplatz, Namen-Jesu-Kirche und Kaiserpassage sowie in Bonn-Beuel – zeigen, was Bonn musikalisch zu bieten hat.

Mit Spiel.Platz:Instrument wird die Kooperation mit dem Beethoven Orchester Bonn weiter geführt: Auf dem Remigiusplatz mischen sich Instrumentalisten des Beethoven Orchester mit Musik- und Bastelaktionen unter die jungen Bühnenakteure bei Bühne frei

Moderiert wird das Programm von Jugendlichen, die sich in einem eigenen Workshop darauf vorbereitet haben.

Das vollständige Programm ist kurz vor Festivalbeginn unter https://www.beethovenfest.de/de/programm/alle-veranstaltungen/gesamtprogramm/buehne-frei-fuer-beethoven_2/ einzusehen.

Der Eintritt zu Bühne frei für Beethoven ist kostenlos.


Samstag, 1. September 2018, ab 18.30h (Beginn ca. 19.30h)

»Die Neunte« – Leonard Bernstein zum 100. Geburtstag

Am Samstagabend ist eine Einspielung von Ludwig van Beethovens Symphonie Nr. 9 als Aufzeichnung aus dem Konzerthaus Berlin, 1989 unter der Leitung von Leonard Bernstein auf dem Bonner Marktplatz auf Großleinwand zu erleben.

Der Eintritt ist kostenlos.


Sonntag, 2. September 2018

Bühnenprogramm und Live Acts beim Public Viewing

Der Sonntagnachmittag wartet ab 14.30h mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm auf – Interviews, Filme und Live-Acts. Dabei wird u. a. ein Film über das Orchester Rheinton gezeigt. Zudem nimmt Festivalintendantin Nike Wagner Bezug auf das diesjährige Motto »Schicksal«. Auch die Schülermanager des Beethovenfestes Bonn wirken mit: Sie geben Einblick in Ihre umfangreichen Vorbereitungen für das Konzert am 15.9. im Telekom Forum. Zudem wird der österreichische Klang- und Objektkünstler Georg Nussbaumer und seine Installation »Zukunftsschrei(b)maschine« vorgestellt. Außerdem wird auch der von Deutscher Welle und Beethovenfest gemeinsam initiierte Orchestercampus thematisiert: Mit dem jungen indischen Bansuri-Spieler Rakesh Chaurasia hat der Schlagwerker und musikalische Grenzgänger Bernhard Schimpelsberger KISMET, ein Werk für Orchester, Percussion und Bansuri, komponiert, das das Bundesjugendorchester gemeinsam mit SPLASH – Perkussion NRW und indischen Percussionisten am 20.9. in Bonn uraufführt.

Auf der Bühne sind die Junge Bläserphilharmonie NRW unter der Leitung von Timor O. Chadik und June Cocó mit Musik zwischen Dreampop und Alternative-Anleihen, Latenight-Blues und Electronica. Ab 18 Uhr ist live aus dem World Conference Center Bonn das Orchester Rheinton mit seinem Dirigenten Christoph Spering zugeschaltet.

Durch das Programm des Public Viewings führt die Deutsche Welle Moderatorin Meike Krüger. Die Live-Übertragung wird ermöglicht durch die finanzielle Unterstützung der Deutschen Post DHL Group, der Sparkasse KölnBonn, Bonner City Parkraum GmbH und der Einzelhändler der Bonner City sowie durch unseren Medienpartner Deutsche Welle.

Der Eintritt zum Public Viewing ist kostenlos.


Sonntag, 2. September 2018, ab 17.00h (Konzertbeginn 18.00h)

Live-Übertragung des Konzertes des Orchesters Rheinton

Am Sonntagabend ist live aus dem World Conference Center Bonn das Orchester Rheinton mit seinem Dirigenten Christoph Spering zugeschaltet. Gemeinsam mit dem Bonner Kammerchor, dem Chorus Musicus Köln und den Solisten Robin Johannsen, Anke Vondung, Corby Welch und Matthias Winckhler würdigt das Orchester Rheinton den 200. Geburtstag der Niederrheinischen Musikfeste: Bartholdys Orchesterpsalm, Ferdinand Ries‘ Oratorium und Beethovens Symphonie Nr. 7 stehen auf dem Programm.

Der Eintritt zum Public Viewing ist kostenlos

—| Pressemeldung Beethovenfest Bonn |—

Münster, Theater Münster, Nike Wagner – Bayreuth und Bonn 2017, IOCO Aktuell, 30.05.2017

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Theater Münster

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Theater Münster © Rüdiger Wölk

Nike Wagner: Pläne für Bayreuth und Bonn 2017

Den Bonnern ihre „Neunte“

VON HANNS BUTTERHOF

Nike Wagner © Hanns Butterhof

Nike Wagner © Hanns Butterhof

Bei einem Diskussionsabend des Theaters Münster in seiner kenntnisreich von Dramaturg Wolfgang Türk kuratierten Reihe „Gelehrte im Theater“ sprach Nike Wagner über „Das schwierige Erbe. Bayreuth nach 1945“. Dabei gab die Urenkelin des Dynastiegründers Richard Wagner auch Einblick in das Programm des Gedenkkonzerts zum 100. Geburtstag ihres Vaters, Wieland Wagner (1917-1966). Am 24.7.2017, unmittelbar vor Beginn der Bayreuther Festspiele, wird demnach Hartmut Haenchen das Bayreuther Festspielorchester dirigieren, das die Festspielleitung zur Verfügung stellt, wofür sich Nike Wagner durchaus dankbar zeigt – und in diesem Zusammenhang die unausweichliche Frage nach den Familienkonflikten zu „nicht viel anders als in jeder Familie“ und durch das „allen eigene Interesse am Werk des Urgroßvaters“ relativiert. Beim Gedenkkonzert wird Richard Wagner mit den Ouvertüren zu „Rienzi“ und „Parsifal“ vertreten sein und Stücke der in Bayreuth eher verpönten Komponisten Verdi und Berg umrahmen, die ihr Vater gern inszeniert hatte.

Ludwig van Beethoven_Bonn © IOCO

Ludwig van Beethoven_Bonn © IOCO

Zum Bonner „Beethovenfest“, das Nike Wagner seit 2014 leitet, führte sie aus, dass es sich in diesem Jahr vom 8.9. bis 1.10. speziell mit den kleineren Formen befassen wird. Beethovens Erfolg beruhe zwar hauptsächlich auf seinem titanenhaft Männlichen, aber seine späten Streichquartette und Lieder seien noch immer zu entdecken. So sei es Beethoven gewesen, der mit dem Liederzyklus „An die ferne Geliebte“ stilbildend geworden ist – der Titel des diesjährigen Beethovenfestes „Ferne Geliebte“ leitet sich von dem Zyklus ab. Aber die Bonner, erläutert die durchaus humorfähige Dame, sollen auf „ihre Neunte“ nicht verzichten müssen; die Symphonie gibt es zur Eröffnung des Festivals als Aufzeichnung von 1977 der Berliner Philharmoniker unter Herbert von Karajan am 9.9. beim public viewing auf einer Großleinwand vor dem Bonner Rathaus.

Die Wege zu Beethoven führen aber auch beim diesjährigen Beethovenfest über die Symphonien 2, 4, 7 und 8 und die Klavierkonzerte 3 und 4, und in der Menge der Hochkaräter wird es auch an Stars wie dem Dirigenten Ingo Metzmacher oder den Bamberger Symphonikern nicht mangeln.

 

—| IOCO Aktuell Theater Münster |—

 

 

Essen, Philharmonie Essen, Neujahrskonzert mit Beethovens Neunter, 01.01.2017

Dezember 28, 2016 by  
Filed under Konzert, Philharmonie Essen, Pressemeldung

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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen / Tomáš Netopil und die Essener Philharmoniker © Hamza_Saad

Philharmonie Essen / Tomáš Netopil und die Essener Philharmoniker © Hamza_Saad

Neujahrskonzert mit Beethovens Neunter

Tomáš Netopil leitet Essener Philharmoniker
1. Januar 2017 um 18 Uhr

Alle Menschen werden Brüder – mit dieser Botschaft und Ludwig van Beethovens neunter Sinfonie gehen die Essener Philharmoniker ins neue Jahr. Gemeinsam mit dem Philharmonischen Chor Essen erklingt das monumentale Werk unter der Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil am Sonntag, 1. Januar 2017, um 18 Uhr in der Philharmonie Essen.

Betthoven-Denkmal Bonn © IOCO

Betthoven-Denkmal Bonn © IOCO

Als Solisten wirken die Aalto-Ensemblemitglieder Jessica Muirhead (Sopran), Karin Strobos (Alt), Dmitry Ivanchey (Tenor) und Baurzhan Anderzhanov (Bass) mit. Beethoven war sich lange Zeit nicht sicher, ob er den finalen Satz rein instrumental komponieren oder noch um die vokale Dimension erweitern sollte. Glücklicherweise kombinierte er seine Ideen: eine konsequent progressive Sinfonie mit dem ersehnten Wunsch, die Schillersche Ode an die Freude zu vertonen. Durch diese Grenzüberschreitung sprengte Beethoven nicht nur alle Gattungskonventionen, sondern ebnete auch der großen romantischen Sinfonie ihren Weg. Aber noch viel wichtiger, er vermittelte einen tiefen Humanitätsgedanken: „Seid umschlungen, Millionen! Diesen Kuss der ganzen Welt!

—| Pressemeldung Philharmonie Essen |—

München, Münchner Philharmoniker, Beethovens Neunte erstrahlt im Gasteig, 03.01.2014

Januar 9, 2014 by  
Filed under Kritiken, Münchner Philharmoniker

Die Münchner Philharmoniker und ihre Neunte
Ein strahlender Jahresbeginn 2014

Philharmonie Im Gasteig © Gasteig München GmbH / Matthias Schönhofer

Philharmonie Im Gasteig © Gasteig München GmbH / Matthias Schönhofer

Kein anderes Werk verbindet Milliarden Menschen unseres Globus wie die             Neunte Sinfonie d-Moll,  Spätwerk des bereits tauben Ludwig van Beethoven. 

Beethoven-Haus in Wien © IOCO

Beethoven-Haus in Wien © IOCO

Maestro Lorin Maazel begann gewohnt mit minimalistisch wirkenden Einsätzen. Er scheint zu es zu geniessen, wie perfekt die Münchner Philharmoniker die Neunte über Jahrzehnte einstudiert haben. So spielten die Philharmoniker etwas zu routiniert sowohl den ersten als auch den zweiten Satz. Mit Wohlklang, technisch perfekt, aber wenig nuanciert und mit wenig Spannkraft. Erst im dritten Satz beginnt das Orchester zu schweben. Lang gezogenen Töne bilden meisterliche Melodienbögen, die sich zart und unaufhaltsam aufschwingen. Meisterhaftes Musizieren in der Schwerelosigkeit. 

Dann ein gütig, sanfter Übergang zum Finale. Die bekannte Melodie zu Freude schöner Götterfunken ertönt ganz leise und wird in ständig wechselnder Besetzung zunehmend wiederholt. Gleich dem sanften Murmeln kleiner Bäche entwickelt sich die Musik in jenen reißenden Strom glücksverheißender Emotionen. Gefühlvoll aufgebaut von Lorin Maazel und den Philharmoniker gefühlvoll gespielt. Auch Chor und Solisten bringen feinste Klangfarben in das Werk, dass sich bis zum Ende zu einem gewaltigen Ganzen steigert.

Der große Philharmonische Chor war von Andreas Herrmann bestens einstudiert,  wirkte exakt, dynamisch und trotzdem sehr bewegend. Die hohen Sopranlagen bewältigte der Chor mühelos und sauber.   Das Publikum war begeistert und dankte mit großem Applaus.   IOCO / D. Zimmermann / 05.01.2014

—| IOCO Kritik Münchner Philharmoniker |—