Halfing, Immling Festival 2019, Turandot – aus dem China unserer Träume, IOCO Kritik, 08.08.2019

August 8, 2019 by  
Filed under Hervorheben, Immling-Festival, Kritiken, Oper

Immling Festival

Immling Festval 2019 © Christine Unterseer

Immling Festval 2019 © Christine Unterseer

Turandot – Giacomo Puccini

  – fremdartige chinesische Symbolik am Chiemsee –

von Daniela Zimmermann

Das Märchen Turandot von Giacomo Puccini stand seit langem auf der Wunschliste von  Ludwig Baumann, Intendant des Immling Festivals  und Cornelia von Kerssenbrock, der musikalischen Leiterin:  Am 22. Juni 2019 war auf Gut Immling Premiere von Turandot.

Turandot ist die letzte, unvollendete Oper von Giacomo Puccini (1858 – 1924). Von 1920 bis zu seinem Tod, schuf Puccini an Turandot;  doch vollendet wurde das Werk erst nach seinem Tod, 1926 durch Franco Alfano. Die Uraufführung fand 1826, im Teatro alla Scala in Mailand statt. Auf dem Immling Festival 2019 wurde Puccinis vollendete Oper gespielt, nicht das ebenfalls regelmäßig aufgeführte Fragment.

TurandotGiacomo Puccini
youtube Trailer des Immling Festval
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Die Geschichte um Turandot entstammt der alten, persischen Erzählsammlung  Tausendundein Tag, von dem Orientalisten Petit de la Croix (1653 – 1713) nach Europa gebracht und übersetzt. Sie erzählt von der engelsgleichen chinesischen Prinzessin Turandot, die unter dem Trauma um ihre entführte und misshandelte Ahnfrau Lo-uling leidet, deshalb nicht heiraten will. So wird / muss sie nur jenen Freier heiraten, welcher zuvor drei Rätselfragen löste. Können die Freier die Rätsel der Turandot nicht lösen, so werden sie enthauptet. Viele schon geköpfte Freier können den Prinzen Calaf nicht abhalten, sich auch um Turandot zu bewerben; Calaf löst die Rätsel. Turandot fleht nun darum, nicht an Calaf ausgeliefert zu werden. Calaf bietet Turandot einen Ausweg: wenn sie bis zum nächsten Morgen (die große Arie „Nessun dorma“) seinen Namen herauszufindet …….

Immling Festival 2019 / Turandot – hier : Calaf mit Turandot und Ensemble © Verena von Kerssenbrock

Intendant Ludwig Baumann, ohnehin China-affin (seine Frage: „Was heißt Immling auf chinesisch?“ Die Antwort: „Im Ling!“), wollte Turandot in Immling mit starken chinesischen Bezügen zeigen und engagierte deshalb nicht nur den bekannten Video-Designer Maximilian Ulrich, sondern auch die gut deutsch sprechende Kung-Fu Weltmeisterin, Yan Tung Chan. Einen ganzen Monat lang studierte Yan Tung Chan mit über hundert Teilnehmern auf der Bühne chinesische Motorik und Kampf-Kunst- Choreografien ein. Yan Tung Chan demonstriert Kung Fu – Künste in Immlung auf der Bühne: Hinreißend! So begeisterten fantastische Kampfeinlagen, ein starkes Ensemble die Besucher auch optisch: So begegnen sich in Im Ling große italienische Musik mit alten chinesischen Lebensformen. Die Handlung von Turandot spielt weitgehend auf einer großen weißen Treppe. Fernöstliche Kostüme von Ekatarina Zacharova, vielfältige Videoprojektionen mit dem ergreifenden Bühnengeschehen schaffen auf Gut Immling eine faszinierende chinesische Welt!

Zur Vergrößerung des Immling Festival-Orchesters wurde für diese Produktion der Orchestergraben erweitert; die ganze Kraft von Puccinis Komposition soll in Immling strahlen, berühren, klingen. Ganz leise mit einem chinesischen Lied und einem Kaligrafen beginnt dort das Märchen um Turandot, welche dann mit einem furiosen Musikeinsatz in Turandots chinesische Welt mitnimmt.

Immling Festival 2019 / Turandot  - hier :  Yan Tung Chan im Kung Fu Gefecht © Nicole Richter

Immling Festival 2019 / Turandot – hier : Yan Tung Chan im Kung Fu Gefecht © Nicole Richter

Der  riesige Immling Festivalchor besitzt  neben seiner stimmlich bannenden Präsenz große gestaltende Kraft. Stets auf der Bühne präsent ist der große Chor mal Volk, mal Kung Fu Kämpfer, mal kaiserliche Bedienstete; er formt einen fernöstlich charismatischen Rahmen für die Solisten. Thomas Paul  in der großen Partie  Prinzen Calaf  gewinnt darstellerisch wie mit einem in allen Tonlagen betörenden Tenor; die anspruchsvolle Weltarie Nessun dorma  singt er wohltimbriert und sicher; sie wird zu einem wunderbaren Höhepunkt für das Publikum.  Die prächtig gekleideten kaiserlichen Minister Ping, (Luthando Qave), Pang (Yu Hsuan Cheng), und Pong (Sergiu Saplacan), versuchen mit schönen Stimmen aber vergeblich  Calaf von seinem Vorhaben abzuhalten. Als Turandot, die kalte Mächtige, ganz in die kaiserliche Machtfarbe Gelb gekleidet, überzeugt die Dänin Trine Möller mit dramatisch stimmschönen Sopran Verzweiflung ist ihre Reaktion auf den Prinzen, der es schafft, alle ihre Rätsel zu lösen. Und jetzt gibt ihr der unbekannte Prinz ihr ein Rätsel auf: wie lautet mein Name? Den Namen kennt die Sklavin Liu, mit schönen Piani gesungen von Beatrice Diaz. Mit reinen, klangvollen Sopran gesteht sie ihre große Liebe zu Calaf,  berührt die Besucher in der Darstellung wie mit ihrer Stimme.  Lius  Freitod, um Calaf für dessen große Liebe, der Prinzessin Turandot, frei zu geben, gestaltet Beatrice Diaz zu einem weiteren  ergreifenden Höhepunkt des Abends

Ein mitnehmend berührendes Ende von Turandot auf Gut Immling, deren von fremdartigen chinesischen Symbolen durchsetzter Darstellung das Publikum zu Begeisterungsstürmen hinriss.

—| IOCO Kritik Immling Festival |—

Köln, Oper Köln, Opern-Air zum Saisonauftakt 2019.20, 15.09.2019

oper koeln.jpg

Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Saisonauftakt  2019/20 –  Opern-Air  und  Mehr

Familienfest mit  Zauberflöte, Carmen, Fledermaus ….

Nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit 2018.19 startet die Oper Köln am 15. September 2019 im StaatenHaus in die neue Saison. Ab 12 Uhr öffnen wir die Türen zum großen Familienfest: Groß und Klein erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit spielerischen Einführungen in unsere diesjährigen Kinderopern-Produktionen und Ausflügen hinter die Kulissen der Oper Köln. Neben dem vielfältigen Rahmenprogramm wie einer Kostümversteigerung und einer Opern-Rallye werden anhand von Mozarts Die Zauberflöte Einblicke in die Arbeit der Kinderoper Köln geboten. Zahlreiche Partner der Oper Köln sowie Kölner Kultureinrichtungen sind wie bereits in den vergangenen Jahren mit Infoständen vor Ort vertreten.

Am Abend des 15. September 2019 eröffnen wir um 18 Uhr die Spielzeit offiziell mit der Premiere unseres ersten Opern-Air am Tanzbrunnen! Genießen Sie einen einzigartigen Abend mit dem exquisiten Ensemble, dem Internationalen Opernstudio und dem Chor der Oper Köln sowie dem Gürzenich-Orchester Köln, unter der Leitung des Wiener Opern- und Operettenspezialisten Alfred Eschwé. Dargeboten werden Ausschnitte u. a. aus Die Fledermaus von Johann Strauß, Orpheus in der Unterwelt und Hoffmanns Erzählungen vom Geburtstagskind Jacques Offenbach, Carmen von Georges Bizet und viele mehr. Zum Familienfest im StaatenHaus sowie zum Opern-Air am Tanzbrunnen am Sonntag, den 15. September 2019

So., 15. September › 18 Uhr

Auszug aus dem Programm

JOHANN STRAUSS »Die Fledermaus«
JACQUES OFFENBACH »Hoffmanns Erzählungen«
› »Barcarole«, »Leise tönt meiner Stimme Klang«, »Klein Zack«
JACQUES OFFENBACH »Orpheus in der Unterwelt«
› »Cancan«
FRANZ LEHÁR »Das Land des Lächelns«
› »Dein ist mein ganzes Herz«
GEORGES BIZET »Carmen«
› »Habanera«, »Schmugglerquintett«
JULES MASSENET »Manon«
› »Gavotte«
WOLFGANG AMADEUS MOZART »Die Zauberflöte«
› »Der Hölle Rache«, »Ein Mädchen oder Weibchen«
WOLFGANG AMADEUS MOZART »Don Giovanni«
› »Champagnerarie«
GIACOMO PUCCINI »Turandot«
› »Nessun dorma«
ANTONÍN DVO?ÁK »Rusalka«
› »Lied an den Mond«
HECTOR BERLIOZ »Le Carnaval romain« (Gürzenich-Orchester Köln)
GIUSEPPE VERDI »Nabucco«
› »Va, pensiero« (Gefangenenchor) (Chor der Oper Köln)

Musikalische Leitung Alfred Eschwé,  U.a. mit Adriana Bastidas-Gamboa / Claudia Rohrbach / Matthias Hoffmann / Martin Koch / Internationales Opernstudio / Chor der Oper Köln / Gürzenich – Orchester Köln

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Wien, Ehrbarsaal Wien, Thomas Weinhappel – Benefizkonzert, IOCO Aktuell, 14.04.2019

April 17, 2019 by  
Filed under Ehrbarsaal, IOCO Aktuell, Konzert

 Wien - Ehrbarsaal / Benefizkonzert Thomas Weinhappel hier Ekaterina Nokkert, Thomas Weinhappel, Reinwald Kranner, Manfred Schiebel © Marcus-Haimerl

Wien – Ehrbarsaal / Benefizkonzert Thomas Weinhappel hier Ekaterina Nokkert, Thomas Weinhappel, Reinwald Kranner, Manfred Schiebel © Marcus-Haimerl

Benefizkonzert  – Thomas Weinhappel

– „willing to march into hell for a heavenly cause!“ –

von Elisabeth König

Der österreichische Bariton Thomas Weinhappel hatte bereits 2018 mit zwei beeindruckenden Liederabenden in Wien auf sich aufmerksam gemacht. Nun lud er im März 2019 zu einem weiteren außergewöhnlichen Event: Ein hochkarätig besetztes Benefizkonzert im Wiener Palais Ehrbar sollte Aufmerksamkeit wecken und Spenden für Kinder lukrieren, die von Neurofibromatose betroffen sind. Den Ehrenschutz dafür übernahm die Bühnenlegende Prof. Birgit Sarata, deren Eröffnungsrede sich berührend mit der Thematik des Abends auseinandersetzte.

Die Wiener Pianistin Ekaterina Nokkert sorgte für bravouröse Klaviersoli – ihre Interpretation von Alfred Grünfelds virtuos-beschwingter „Fledermausparaphrase“ und Gershwins „Prelude Nr.1“ riss das Publikum mit und sorgte für gute Stimmung. Mit großer Souveränität und Einfühlsamkeit begleitete sie auch den Tenor und Allrounder des Showgeschäfts Reinwald Kranner bei seiner ersten Arie, Puccinis  Nessun dorma.

Den perfekten Klangteppich bereitete den Sängern den Rest des Abends der begnadete Manfred Schiebel, dessen feinsinnige und energiereiche Begleitung stets den richtigen Ton traf. Nicht umsonst ist er einer der begehrtesten Begleiter der Wiener Musikszene.

Thomas Weinhappels erste Arie, Bizets „Auf in den Kampf“, ließ aufhorchen, nicht nur aufgrund der stimmlichen Verve. Er gab damit gleichzeitig auch das Motto des Abends vor: Er und seine Freunde wollen kämpfen – gegen nichts Geringeres als Neurofibromatose, eine bislang unheilbare Krankheit. sie kämpfen dafür, dass mehr als 4.000 Kinder in Österreich nicht länger  darunter leiden müssen.

Ehrbar Saal Wien / Benefizkonzert Tomas Weinhappel - hier : Thomas Weinhappel, Manfred Schiebel © Marcus-Haimerl

Ehrbar Saal Wien / Benefizkonzert Tomas Weinhappel – hier : Thomas Weinhappel, Manfred Schiebel © Marcus-Haimerl

Aus dem Programmheft erfährt man, warum Thomas Weinhappel sich in diesen Kampf wirft: Während seiner Zeit als Sängerknabe erkrankte er an einer der zum Formenkreis der Fibromatose gehörenden Krankheit. Er durchlebte zahlreiche Operationen, musste die Möglichkeit einer Amputation seines Armes erfahren und erkennen, was es hieße, deshalb vielleicht auf das Singen für immer verzichten zu müssen. Die Krankheit zeigte ihm, wie wichtig die Musik und das Singen für ihn und seinen Lebensweg waren und sind.

Thomas Weinhappel hatte Glück: Die Operationen verliefen gut, er wurde gesund und hat heute die Möglichkeit, sich für Leidensgenossen mit der unheilbaren Form der Erkrankung, der Neuro-Fibromatose, stark zu machen. Das von ihm initiierte Benefizkonzert, das die spendenfreudigen BesucherInnen im ausverkauften Wiener Ehrbar-Saal genossen, war in jeder Hinsicht ein Erfolg.

Mit Vergnügen hörte man Weinhappel in seiner Paraderolle Hamlet: „O vin, dissipe la tristesse“, „Être ou ne pas être“, „Spectre infernal“ und „Ombre chère“ klangen faszinierender als je zuvor und schienen als dunkle Mahnmale gegen die Krankheit im Raum zu stehen. Auch zwei Ausflüge in das deutsche Fach mit Wagners Wolfram („Blick ich umher“) und Donner („Heda, hedo“) wurden vom Publikum mit großer Begeisterung aufgenommen.

Die zweite Hälfte des bereits zur Pause bejubelten Benefiz-Konzertes nutzten Weinhappel und Kranner, um die Zuhörer mit schwungvollen und bekannten Ohrwürmern für die Genres Operette und Musical zu begeistern.

Während Kranner mit „Somebody to love“, dem Hit der Rockgruppe Queen, beeindruckte, brillierte Weinhappel mit „Dein ist mein ganzes Herz” und Graf Krolocks Arie „Die unstillbare Gier” aus dem Tanz der Vampire. Er verlieh der Rolle faszinierende und völlig neue Farben und hauchte der Rolle neues Leben ein. Auch als Biest aus dem Disney-Musical Die Schöne und das Biest mit „Wie kann ich sie lieben?“ zeigte er mit bedingungsloser Authentizität und musikalischem Feingefühl, dass er als Opernsänger auch im Musicalgenre zuhause ist.

Reinwald Kranner, gefeierter Musicaldarsteller, betörte das Publikum schließlich als Phantom der Oper mit seinem subtil erotischen und stimmschönen „The Music of the Night“.

Das Duett des Abends zwischen Reinwald Kranner und Thomas Weinhappel, Elton Johns „Can you feel the love tonight” aus dem König der Löwen, vereinte zwei Stimmen, die in ihrer Unterschiedlichkeit doch wundervoll miteinander harmonieren. Man darf hoffen, davon in Zukunft deutlich mehr zu erleben.

Das Publikum war sich einig: Es war ein gelungener Abend, der mit höchster musikalischer Qualität zeigte, dass sich Musical und Oper wunderbar verbinden lassen. Weinhappel und seinen Freunden gelang es, die Zuhörer mit ihrer Begeisterung für die Musik und den Zweck des Abends mitzureißen und lösten Wogen der Hilfsbereitschaft aus.

Mit seiner letzten Nummer aus dem Mann von La Mancha bekundete Weinhappel, dass die Bekämpfung der heimtückischen Krankheit kein „Unmöglicher Traum“ bleiben soll. Die Aufrichtigkeit seines Anliegens vermittelte sich in jedem Moment des Songs; und mit glanzvoller Hoffnung in der Stimme deklarierte er „to be willing to march into hell for a heavenly cause!“

—| IOCO Aktuell Ehrbar Saal Wien |—

Wien, Wiener Staatsoper, Alles Oper – Wiener Opernball, 28.02.2019

wien_neu.gif

Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

„Alles Oper!“  –  Wiener Opernball 2019

Anna Netrebko mit Ehemann Eyvazov – Lebensgroßes Lebkuchenhaus in der Staatsoper – Lichtspektakel  auf der Frontfassade der Oper – Tiara aus dem Haus Versace –  Die Garde „Musik des Bundesheeres“ auf dem Ring – Abwaschbare Tatoos in der Oper erhältlich –

Wenn im Anschluss an die Ballettvorstellung von Schwanensee am 25. Februar alle Opern- und Ballettdekorationen von der Bühne abtransportiert, die Sitzreihen im Parkett ausgeräumt und Zuschauerraum und Bühne in einen großen Ballsaal umgebaut werden, verwandelt sich die Wiener Staatsoper zum Austragungsort der renommiertesten Ballveranstaltung Österreichs: des Wiener Opernballs. Der vielfach als „Höhepunkt der Ballsaison“ bezeichnete Wiener Opernball 2019 findet dieses Jahr am Donnerstag, 28. Februar 2019 zum 63. Mal nach dem Zweiten Weltkrieg statt, zum dritten Mal unter der organisatorischen Leitung von Maria Großbauer.

Wiener Staatsoper / Opernball 2019 - KS Anna Netrebko, Yusif Eyvazov © Vladimir-Shirokov

Wiener Staatsoper / Opernball 2019 – KS Anna Netrebko, Yusif Eyvazov © Vladimir-Shirokov

Die künstlerische Eröffnung

Hochkarätig besetzt ist das von Staatsoperndirektor Dominique Meyer zusammengestellte künstlerische Eröffnungsprogramm (22.00 bis ca. 23.00 Uhr – Detailprogramm siehe unten): Es singt – zum dritten Mal am Wiener Opernball – Starsopranistin KS Anna Netrebko und – zum ersten Mal bei der Opernballeröffnung – Netrebko Ehemann Yusif Eyvazov (Il bacio von Luigi Ardigi respektive Nessun dorma aus Turandot von Giacomo Puccini sowie gemeinsam O soave fanciulla aus La Bohème von Giacomo Puccini); es spielt das Wiener Staatsopernorchester unter der Leitung von Marco Armiliato (Finale der Ouvertüre zu Guillaume Tell von Gioachino Rossini sowie Gesangs-und Balletteinlagen); das Bühnenorchester der Wiener Staatsoper unter Witolf Werner (Fanfare) sowie das Wiener Opernball Orchester unter Andreas Spörri (Hymnen, Komiteedarbietungen); das Wiener Staatsballett – mit den Ersten SolotänzerInnen Olga Esina, Nikisha Fogo, Maria Yakovleva, Denys Cherevychko, Davide Dato und Solotänzer Jakob Feyferlik an der Spitze – und die Ballettakademie der Wiener Staatsoper tanzen zu Morgenblätter, Walzer, op, 279 von Johann Strauß (Sohn) in einer eigens für den Opernball kreierten Choreographie von Florence Clerc.

Wiener Staatsoper / Opernball 2019 © DASUNO

Wiener Staatsoper / Opernball 2019 © DASUNO


ERÖFFNUNGSPROGRAMM IM DETAIL


FANFARE VON KARL ROSNER
Witolf Werner – Bühnenorchester der Wiener Staatsoper

ÖSTERREICHISCHE BUNDESHYMNE
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

EUROPAHYMNE VON LUDWIG VAN BEETHOVEN
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

Der Wiener Opernball – Imagespot
youtube Trailer der Wiener Staatsoper
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

FÄCHER-POLONAISE, op. 525 von Carl Michael Ziehrer
Einzug des Jungdamen- und Jungherren-Komitees | Komitee-Tanzmeister: Dominik Truschner
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

MORGENBLÄTTER, Walzer, op. 279 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie: Florence Clerc | Choreographische Assistenz: Jean-Christophe Lesage
Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester | Wiener Staatsballett
Olga Esina – Jakob Feyferlik, Nikisha Fogo – Denys Cherevychko,
Maria Yakovleva – Davide Dato;
Ioanna Avraam – Dumitru Taran, Alice Firenze – Mihail Sosnovschi,
Natascha Mair – Richard Szabó, Nina Tonoli – James Stephens;
Elena Bottaro – Zsolt Török, Adele Fiocchi – Tristan Ridel,
Sveva Gargiulo – Géraud Wielick, Eszter Ledán – Alexandru Tcacenco,
Anita Manolova – Navrin Turnbull, Fiona McGee – Arne Vandervelde,
Rikako Shibamoto – Marian Furnica, Madison Young – Andrey Teterin
Ballettakademie der Wiener Staatsoper
Finale der Ouvertüre zu GUILLAUME TELL von Gioachino Rossini
Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester

NESSUN DORMA aus TURANDOT von Giacomo Puccini
Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester
Yusif Eyvazov

IL BACIO von Luigi Arditi
Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester
KS Anna Netrebko

O SOAVE FANCIULLA aus LA BOHÈME von Giacomo Puccini
Marco Armiliato – Wiener Staatsopernorchester
KS Anna Netrebko, Yusif Eyvazov

KAISER FRANZ JOSEF I. RETTUNGS-JUBEL-MARSCH, op. 126 von Johann Strauß (Sohn)
Choreographie: Maria und Christoph Santner
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester
Jungdamen- und Jungherren-Komitee

ERÖFFNUNGSWALZER
AN DER SCHÖNEN BLAUEN DONAU, op. 314 von Johann Strauß (Sohn)
Andreas Spörri – Wiener Opernball Orchester

144 Debütantenpaare ziehen ein

Insgesamt 144 Debütantenpaare aus 13 verschiedenen Ländern bilden das Jungdamen- und Jungherren-Komitee und ziehen zu Beginn der Eröffnung in den Ballsaal ein. Zum ersten Mal zeichnet die oberösterreichische Tanzschule Santner für die Choreographie der Eröffnungspaare verantwortlich. Das Geschwisterpaar Maria und Christoph Santner choreographiert den Eröffnungstanz des Komitees zum Kaiser Franz Josef I. Rettungs-Jubel-Marsch, op. 126 von Johann Strauß (Sohn). Für den Einzug des Komitees zur Fächer-Polonaise, op. 525 von Carl Michael Ziehrer und den Eröffnungswalzer An der schönen blauen Donau, op. 314 von Johann Strauß (Sohn) ist der Wiener Tanzmeister und Choreograph Dominik Truschner verantwortlich. Der Eröffnungswalzer endet traditionell mit den Klängen des „Donauwalzers“ und mit einem gemeinsamen Ausruf aller Staatsopernkünstler: „Alles Walzer!“ als Aufforderung zum Tanz an die Ballgäste.

Gesamtkonzept, Neuerungen, Kulinarik

Zur Würdigung des 150. Jubiläums des 1869 eröffneten Opernhauses am Ring steht das prächtige Gebäude, seine beeindruckende Architektur, seine Geschichte, die Künste und seine Künstler im Mittelpunkt des Wiener Opernballs 2019. Maria Großbauers Kreativkonzept „Alles Oper!“ zieht sich auch 2019 weiterhin wie ein roter Faden aus Opernzitaten durch das ganze Haus. Viele Dekorationen und Ideen aus 2017 und 2018 bleiben erhalten, einige kommen neu dazu:

Zum Wiener Opernball 2019 wird das Opernhaus für Besucher vor Ort und das internationale TV-Publikum in ein neues Licht gerückt. Die Grazer Film- und Projektionskünstler „OchoReSotto projizieren unter dem Titel „Arkestra of Light“ ein mehrdimensionales Lichtkunstspektakel u. a. auf die Front der Wiener Staatsoper. Grafische Elemente, historische Abendzettel, eine Collage von Dirigenten, Komponisten, Sängern etc. verleihen dem Haus eine lebendige und neue monumentale Ausstrahlung. Besonderes Highlight sind die vorab in einem Green-Screen-Studio gedrehten Aufnahmen von Tänzerinnen und Tänzern des Wiener Staatsballetts und von Musikerinnen und Musikern des Staatsopernorchesters.

Erstmals wird es – noch bevor sich die Tore zur Staatsoper für die Ballgäste öffnen – ein Defilee der Gardemusik über die Ringstraße geben, die die Opernballgäste u. a. mit Regimentsmärschen aus dem Jahr 1869 musikalisch in Empfang nehmen wird. Der Blumenschmuck der Kunstgärtnerei Doll bezieht sich in seiner Ausführung und Farbgebung auf das Rheingold aus Richard Wagners gleichnamiger Oper und den Feuerzauber aus Die Walküre.  Agnes Hasun, die 2017 bereits die „Wolfsschlucht“ (nach der Oper Der Freischütz) und 2018 den Einsingraum „König Midas’ Schatzkästchen“ (inspiriert durch die Oper Die Liebe der Danae) gestaltet hat, entwarf
2019 ein begehbares Lebkuchenhaus nach Engelbert Humperdincks Oper Hänsel und Gretel. Gegen eine Spende werden Hänsel & Gretel-Lebkuchen-Taferl und Herzen mit Kosenamen aus diversen Opern angeboten. Alle Einnahmen gehen an die Caritas-Gruft und Superar.

Die Hinterbühne erstrahlt 2019 in japanischem Stil u. a. mit großen Origami-Kranichen und Lampen der japanischen Designerin Megumi Ito und ist eine Hommage an das 150-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen Österreich und Japan sowie eine Würdigung der wichtigen Beziehungen zwischen der Wiener Staatsoper und Japan. Abwaschbare Klebe-Tattoos mit charmanten Opernzitaten stehen kostenfrei im eigens eingerichteten Tattoo-Studio im Wagner Salon zur Verfügung (solange der Vorrat reicht).

In der etablierten Weinbar, für die der offizielle „Opernball-Sommelier“ Adi Schmid gemeinsam mit Maria Großbauer die Weine ausgewählt hat, sind auch 2019 sieben Top-Weingüter aus der Wachau vertreten: Domäne Wachau, Hirtzberger, Jamek, Knoll, F.X. Pichler, Rudi Pichler, Pichler-Krutzler. Für Rotwein der Top-Kategorie sorgt neuerlich das Weingut Kollwentz aus dem Burgenland. Die Ballgäste genießen auch am Wiener Opernball 2019 in allen Logen und Bars ausschließlich Weine von oben genannten Weingütern.

Nach einer umfassenden Verfeinerung des Gerstner-Kulinarikangebots im vergangenen Jahr wird es neben den kulinarischen Highlights 2018 am Wiener Opernball 2019 einige Neuerungen geben, die mitunter auch Bezug auf Opern nehmen wie etwa die „Don Juan Tapas-Bar“. Bereits seit mehr als 20 Jahren betreuen die Kremslehner Hotels kulinarisch die Seitenbühne und die Bühnenlogen am Wiener Opernball.  Neu gestaltete Räumlichkeiten am Balkon versprechen italienisches Flair im Salon Campari und klassisches „Kameel-Ambiente“ mit Wienerischen Genussfreuden im Zum Schwarzen Kameel. Das Schwarze Kameel verantwortet darüber hinaus auch wiederum die Kulinarik in der „Wolfsschlucht“ im
1. Souterrain.

Erstmals wird das Gourmetmagazin Falstaff am Wiener Opernball eine eigene Bar bespielen: Den Falstaff Champagner Salon am linken Balkon. Österreichs Traditions-Sektkellerei Schlumberger ist auch 2019 offizieller Partner des Wiener Opernballs im Bereich Sekt. Für den Ball 2019 wurde der Schlumberger Sparkling Brut Klassik gewählt, eine Cuvée aus ausgesuchten Welschriesling-, Chardonnay- und Weißburgunder-Trauben aus dem nördlichen Weinviertel ausgewählt.

Zwei junge Barkeeper aus dem Team von Roberto Pavlovic-Hariwijadis Roberto American Bar kreierten zwei Opernball-Drinks, die in der Opernball-Disco angeboten werden: „Die Frau ohne Schatten“ respektive das „Lebenswasser“, ebenfalls inspiriert von der Oper Die Frau ohne Schatten.

Vöslauer ist wieder Exklusiv-Partner des Wiener Opernballs für Mineralwasser; neben Fairtrade-Kaffee wird 2019 auch Fairtrade-Orangensaft von Rauch angeboten. Erstmals ausgeschenkt am Wiener Opernball wird Apfelsaft von der österreichischen Traditionsmarke Wetter.

Weitere Kulinarik-Partner 2019 sind: Café Oper Wien, Gösser, Ströck Feierabend und Mörbischer Wein. Die Caterer sind gerüstet mit rund 52.600 Gläsern, 9.200 Besteckteilen und 1000 Sektkübeln. Apropos Essen, Trinken und Genießen: Das Wein- und Genuss-Magazin „Falstaff“ bringt anlässlich des Wiener Opernballs 2019 zum dritten Mal eine Sonderausgabe heraus, die sich ganz dem Thema Wiener Opernball und Kulinarik widmet.

Ball-Musik
Abwechselnd mit dem Wiener Opernball Orchester sorgt für die richtige Stimmung und Tanzmusik im Großen Saal das Bernd Bernd Fröhlich Orchester & Andie Gabauer, Tini Kainrath und The Schick Sisters.  Folgende MusikerInnen, Bands und Formationen treten weiters in den unterschiedlichen Ballbereichen auf: The Bad Powells, Bossa Club, Wiener Salonorchester Steubl, Christiana Uikiza Quintett, Erwin Schmidt Trio, Sascha Peres, Clemens Schaller Trio, Duo Italiano feat. Erika Arno&Domenico Limardo, Electric Beat Club, Frantisek Drafi, Josef Burchartz Quartett feat. Stella Jones, Marina & The Kats, Die Steirische Streich, Original Wolfsmilch Echo, Diknu Schneeberger Trio, Trio Sandor Rigo, Wienerlied Trio Peter Havlicek. Im Jazzclub auf der Galerie ist wieder die Ö1 Jazznacht mit Schallplatten und Plattenspieler-Sound zu Gast, Dr. Andreas Felber legt Schallplatten auf; in der Disco legt Radio Wien mit DJ Johannes Willrader auf.

Komitee-, Damen- und Herrenspenden
Das Organisationsteam um Maria Großbauer hat auch heuer ein ansehnliches Ballspenden-Paket für Komitee und Gäste zusammengestellt: Die Debütantinnen erhalten seit Jahren ein hochwertiges Diadem von Swarovski – heuer die Swarovski Tiara designed by Versace inkl. Style-Guide; Make-up-Produkte & Look-Guide von Guerlain, und eine Sonderausgabe der Duftkerze „Bergluft“ von Looops. Die Debütanten werden mit Silber-Manschettenknöpfen von Juwelier Heldwein in neuem Design, einem Frack-Stecktuch sowie Ermäßigung auf Frack und Frackwäsche sowie einem Paar schwarzer Lackschuhe zum Sonderpreis (120,- Euro) von Ludwig Reiter ausgestattet. Alle Debütantinnen und Debütanten bekommen außerdem zwei Produkte von Croma Pharma, die Wiener Opernball-Edition handgemachter Zuckerl der Zuckerlwerkstatt sowie eine Übernachtungsermäßigung im Hotel Bristol.  Der Look der Debütantinnen 2019 wird komplettiert durch eine neue Hochsteckfrisur, kreiert von Steinmetz-Bundy Privatsalon passend zur Swarovski Tiara 2019.

Die Damenspende 2019 beinhaltet einen funkelnden Bottle Topper von Swarovski – Atelier Swarovski Home by Aldo Bakker, ein Lanybook in exklusivem Wiener Opernball-Design, eine Wiener Opernball-Edition handgemachter Zuckerl der Zuckerlwerkstatt sowie eine Geschenkbox mit einem Pflegeserum und Gutschein von Yuvell by Croma. Die Herrenspende besteht aus einem von Hand genähten Frack-Stecktuch von der Wiener Hemdenmanufaktur Gino Venturini, dem Opernball-Gulaschgewürz von Sonnentor, einem Schuhlöffel aus Kalbsleder von Ludwig Reiter, der Falstaff-Sonderausgabe zum Wiener Opernball 2019 sowie dem von der Edition Lammerhuber verlegten und zur Verfügung gestellten Foto-Bildband mit dem Titel „Bel Canto“ mit den 150 bedeutendsten Sängerinnen und Sängern aus 150 Jahren Opernhaus am Ring.

Darüber hinaus schenken die Casinos Austria allen Opernballgästen eine Gewinnkarte, die man im Casino am Wiener Opernball gegen Promotionjetons eintauschen kann; im Haus aufgelegt werden von Arthur Arbesser gestaltete und von Living Deluxe gespendete Fächer (solange der Vorrat reicht); Humanic stellt Opernball-Ballerinas zur Verfügung (solange der Vorrat reicht) und beim Verlassen des Hauses am Morgen nach dem Opernball bekommen alle Gäste (solange der Vorrat reicht) Jour-Krapfen von Ströck und Wasser von Vöslauer.

Der Wiener Opernball für den guten Zweck
Rund um den Opernball gibt es wieder mehrere Aktivitäten für einen guten Zweck. Der Reinerlös aller Initiativen geht auch 2019 zu gleichen Teilen an zwei Organisationen: an die Gruft der Caritas Wien und an Superar:

Tenor und Staatsopern-Ensemblemitglied KS Benedikt Kobel hat für den Wiener Opernball ein Postkartenset mit Opernmotiven als Benefizspende gestaltet, das aufgeteilt auf drei Jahre ein Opern-Alphabet abbildet. Das dritte und letzte Set umfasst 2019 die Buchstaben R bis Z. Opernfreunde und solche, die es werden wollen, können raten, welches Stück dargestellt wird, die Auflösung gibt es auf der Rückseite. Die Opern X und Y können in einem Jubiläumsrätsel anlässlich „150 Jahre Opernhaus am Ring“ erraten und auf einer eigens gestalteten Karte samt Geburtstagswunsch an die Wiener Staatsoper zurückgeschickt werden – unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort wird eine Originalzeichnung von KS Benedikt Kobel verlost.

Die Benefizpostkarten sind ab 16. Jänner 2019 im Arcadia Opera Shop, beim Publikumsdienst in der Wiener Staatsoper und bei der Information in der Kassenhalle der Bundestheater (Operngasse 2, 1010 Wien) sowie bei der Opernball-Generalprobe und am Opernballabend gegen eine Mindestspende von € 10,- (1 Postkartenset) bzw. € 15,- (2 Postkartensets) und € 20,- (3 Postkartensets) erhältlich. Der Druck wird dankenswerterweise von der Druckerei Walla ermöglicht und finanziert. Sämtliche Einsätze der Gäste in Form freiwilliger Spenden im Casino am Opernball kommen der Obdachlosenhilfe der Caritas zugute – die Spendensumme wird von Casinos Austria verdoppelt.

Serviceangebote
Zum dritten Mal gibt es neben dem ausführlichen Programmbuch eine kompakte Version des Programms mit Übersichten über Räume, Musik, Kulinarik und Service am Wiener Opernball. Genannt: „Libretto“, kleines Buch.

Guerlain und der Steinmetz-Bundy Privatsalon richten im Dirigentenzimmer (Erdgeschoß) wieder ein Boudoir ein, wo allen Ballgästen VisagistInnen und StylistInnen die gesamte Ballnacht unentgeltlich zur Verfügung stehen.

Während der ganzen Ballnacht stehen in einer Damensologarderobe (1. Stock) fachkundige Schneiderinnen und Schneider der Wiener Staatsoper für kleine und größere kleidertechnische Notfälle zur Verfügung. Ebenso sind Schuhmacher der ART for ART Theaterservice GmbH bei Notfällen rund ums Schuhwerk zur Stelle.

Mehrere Fotografen von Foto Fayer können auf der Feststiege, im Foto-Studio (in der Damensologarderobe) sowie im Foto-Atelier (im Annex des Marmorsaals) von den Ballgästen für Fotowünsche in Anspruch genommen werden.

Die Eröffnung wird auf Screens von Samsung in das Café Oper Wien, die Parkett-Umgänge rechts und links, auf den Balkon rechts und links, in den Gustav Mahler-Saal, den Annex des Gustav Mahler-Saals, den Marmorsaal, den Annex des Marmorsaals, den Einsingraum, beim Würstelstand, in das Foyer (links), das Gerstner Foyer, das Schwindfoyer, die Crystalbar und die Loggia sowie auf die Galerie, die Seitenbühne und die Hinterbühne übertragen.

Seit 2017 ist der Wiener Opernball komplett rauchfrei. Raucherzonen befinden sich links und rechts außerhalb der Wiener Staatsoper unter den Arkaden (beheizt, mit Bar-Service).

Karten, Kleiderordnung, Einlass
Eine Eintrittskarte für den Wiener Opernball 2019 kostet 315,- Euro, eine Loge zwischen 13.300,- und 23.600,- Euro; ein Tischanteil für zwei Personen ab 210,- Euro; ein Tisch zwischen 420,- und 1.260,- Euro. Stehplatzkarten für die Generalprobe kosten 25,- Euro, Sitzplatzkarten zwischen 35,- und 70,- Euro.

Der Einlass für BallbesucherInnen – Damen in bodenlangem Abendkleid, Herren im schwarzen Frack – beginnt um 20.40 Uhr, die Ballnacht endet traditionell um 5.00 Uhr früh mit „Brüderlein fein“ im 50 m langen Ballsaal. Dort werden wenige Stunden später insgesamt 7.000 Kinder aus allen österreichischen Bundesländern zwei Vorstellungen von Die Zauberflöte für Kinder erleben.

Live-Übertragung im Fernsehen
Der ORF überträgt den Wiener Opernball am Donnerstag, 28. Februar 2019 rund drei Stunden live. Der Hauptabend in ORF 2 steht schon ab 20.15 Uhr ganz im Zeichen des Ballereignisses mit der Dokumentation „Sehen und gesehen werden“. Als ORF-Moderatoren sind heuer wieder Alfons Haider, Mirjam Weichselbraun und Barbara Rett dabei, für den launigen Kommentar sorgen Karl Hohenlohe und Christoph Wagner-Trenkwitz.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Nächste Seite »