Weimar, Deutsches Nationaltheater Weimar, Silvester- und Neujahrskonzert mit M. Pressler, 31.12.2016

Deutsches Nationaltheater Weimar

Deutsches Nationaltheater Weimar © Ricarda Porzelt

Deutsches Nationaltheater Weimar © Ricarda Porzelt

 

Silvester- und Neujahrskonzert in Weimar

Mit Pianistenlegende Menahem Pressler

Nationaltheater Weimar / Menahem Pressler © Marco Borggreve

Nationaltheater Weimar / Menahem Pressler © Marco Borggreve

Mit einem klangprächtigen Dialog zwischen Orient und Okzident umrahmen die Staatskapelle Weimar und ihr Chefdirigent Kirill Karabits den Jahreswechsel. Während das Silvesterkonzert am Samstag, 31.12., 16 Uhr bereits ausverkauft ist, gibt es für das Neujahrskonzert am 1.1.2017, 18 Uhr in der Weimarhalle noch Karten im Vorverkauf an der DNT-Theaterkasse und auch ab einer Stunde vor Beginn an der Abendkasse.

Starsolist ist der legendäre 93-jährige Pianist Menahem Pressler, der Mozarts unverwechselbares A-Dur Klavierkonzert KV 488 interpretieren wird. Der gebürtige Magdeburger zählt zu den international herausragendsten und meistgeehrten Musikern. Seine Karriere erstreckt sich inzwischen über rund sechs Jahrzehnte, und nach wie vor fesselt er Publikum und Kritiker weltweit als Solist auf den Konzertbühnen und mit Kammermusikabenden. 2015 wurde Menahem Pressler mit dem ECHO Klassik für sein Lebenswerk ausgezeichnet: ein hochsensibler Künstler, der nach wie vor mit der technischen Brillanz eines Rising Stars begeistert.

Die Staatskapelle Weimar eröffnet ihr Silvester- und Neujahrskonzerts mit der von orientalischen Einflüssen inspirierten „Sinfonia turchesca“ des Mozart-Schülers Franz Xaver Süßmayr. Nach der Pause darf sich das Publikum auf funkensprühenden Bühnenzauber aus der Feder von Aram Chatschaturian freuen. Es erklingen Suiten aus seinen Balletten „Gajaneh“ (natürlich inklusive des berühmten Säbeltanzes) und „Spartakus“ – ausdrucksstarke Musik voll Vitalität und emotionaler Kraft, die längst auch die Konzertbühnen und Kinoleinwände erobert hat.

Pressemeldung Deutsches Nationaltheater Weimar

 

 

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Premiere: Die lustige Witwe, 22.01.2016

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Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgischs Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Die lustige Witwe von Franz Lehár

Libretto von Viktor Léon und Leo Stein, Schweriner Textfassung von Mark Schachtsiek

Premiere am 22. Januar 2016 im Großen Haus, Weitere Vorstellungen:, 24.1.2016   18 Uhr,  27.1. um 19.30 Uhr, 27.3. um 18 Uhr, 15.4. und 21.5. um 19.30 Uhr, 12.6. um 18 Uhr sowie 26.6. um 15 Uhr im Großen Haus

Wien / Grabstätte Victor Leon © IOCO

Wien / Grabstätte Victor Leon © IOCO

Vom Gesandten bis zum Kofferträger sind sie alle hinter ihr her… denn Geld macht bekanntlich sinnlich. Dass es sich beim Objekt der Begierde auch noch um die attraktive, frisch verwitwete Pontevedrinerin Hanna Glawari handelt, scheint Anbetracht der finanziellen Situation des Kleinstaates Pontevedro wie ein Wunder – denn im Staatshaushalt klafft ein Millionenloch: Pontevedro steht vor dem Bankrott. Um nun dem staatlichen Brötchengeber wieder finanziell auf die Beine zu helfen, schmiedet der pontevedrinische Gesandte Baron Zeta einen genialen Plan: Sein Landsmann Graf Danilo soll mit der jungen Multimillionärin verkuppelt werden, um deren Tantiemen für das Vaterland zu sichern. Doch der Plan droht zu scheitern: Hat die Glawari etwa vor, sich anderweitig zu binden? Zudem stellt sich der von Zeta auserkorene Bräutigam Danilo partout quer. Die Lage ist verzwickt – bis endlich die lustige Witwe ihr Ja-Wort geben will. Doch wem?

Wien / Franz Lehár Denkmal im Stadtpark Wien © Foto IOCO.jpg

Wien / Franz Lehár Denkmal im Stadtpark Wien © Foto IOCO

  Ob „Lippen schweigen“, „Das Studium der Weiber“ oder „Da geh’ ich zu Maxim“: Fast jede der Musiknummern ist ein Hit und die kongeniale Mischung aus Tanzschlagern, Walzern und feinen Zwischentönen bis heute das Geheimnis ihres ungebrochenen Erfolges. Bei ihren Zeitgenossen löste Die lustige Witwe schon im Uraufführungsjahr 1905 wahre Begeisterungsstürme aus: Die emanzipierte Hanna Glawari und der ihre Unabhängigkeit nur schwer ertragende Danilo trafen den Nerv einer Zeit, in der man auf der Bühne nach neuen Modellen des Zusammenlebens der Geschlechter, nach Offenheit, nach modernen Menschen verlangte.

Das Inszenierungsteam um die junge Regisseurin Cordula Däuper ist zum ersten Mal am Schweriner Theater zu Gast. Cordula Däuper studierte Theater- und Kulturwissenschaft sowie Musiktheaterregie an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin. Sie inszeniert Oper, Operette und Schauspiel, u.a. am Deutschen Nationaltheater Weimar, an den Staatstheatern Mainz und Braunschweig, am HAU in Berlin, am KonzertTheaterBern, an der Komischen Oper Berlin, am Opernhaus Zürich, am Nationaltheater Mannheim, am Stadttheater Lübeck.

Musikalische Leitung: Gregor Rot, Inszenierung: Cordula Däuper, Bühne: Ralph Zeger, Kostüme: Sophie du Vinage, Choreinstudierung: Ulrich Barthel, Choreographie: Rüdiger Daas

Mit: Christian Hees, Katrin Hübner, Markus Vollberg, Petra Nadvornik, Raphael Pauß, Niccoló Paudler, Alexander Tremmel, Franz Sieveke, Stamatia Gerothanasi, Martin Scheil, Sophia Maeno, Sylvio Kähler, Itziar Lesaka, Andreas Auer, Ballettensemble, Opernchor, Statisterie, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, PREMIERE Chowanschtschina, 23.11.2014

Oktober 13, 2014 by  
Filed under Premieren, Pressemeldung, Staatsoper Stuttgart

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Oper Stuttgart

Stuttgart Opernhaus ©  A.T. Schaefer

Stuttgart Opernhaus © A.T. Schaefer

Stuttgarter Erstaufführung:

 Chowanschtschina von Modest P. Mussorgskys

Am Sonntag, 23. November 2014 um 18 Uhr wird Modest P. Mussorgskys Oper Chowanschtschina zum ersten Mal überhaupt in Stuttgart zu sehen sein. Regisseurin Andrea Moses, Ausstatter Christian Wiehle und Videokünstler Niklas Ritter entwickelten die Inszenierung für das Anhaltische Theater Dessau (2011) und das Deutsche Nationaltheater Weimar (2012) und erarbeiten sie nun mit der Stuttgarter Besetzung neu. Der Erste Kapellmeister der Oper Stuttgart, Simon Hewett, übernimmt die Musikalische Leitung. Chordirektor Johannes Knecht leitet den Staatsopernchor Stuttgart, der in dieser an großen Chorszenen reichen Oper eine tragende Rolle spielen wird. In den Solopartien geben der russische Bass Askar Abdrazakov (Iwan Chowansky), der estnische Tenor Mati Turi (Andrej Chowansky) und der russische Bass Mikhail Kazakov (Dosifej) jeweils ihre Hausdebüts. Ensemblemitglied Matthias Klink (Tenor) übernimmt die Partie des Wassilij Golizyn. Als Schaklowityj ist der amerikanische Bariton Ashley David Prewett zu erleben; er wurde nach einem Jahr im Stuttgarter Opernstudio 2013/14 ab dieser Saison ins Ensemble übernommen. Nachdem die niederländische Mezzosopranistin Christianne Stotijn an der Oper Stuttgart bereits zwei Liedkonzerte gestaltet hat, ist sie hier nun mit der Partie der Marfa erstmals in einer Opernproduktion zu erleben.

„Ich aber will kein gedüngtes Land beackern, sondern ich lechze nach Neuland…“ Mit diesen Worten kündigte Modest P. Mussorgsky 1872 den Beginn seiner Arbeit an einem „musikalischen Volksdrama“ an. Der „Durst nach Neuland“ ist nicht nur künstlerisches Programm, denn: „der Polizeidienst lebt fort, und das Spitzeltum blüht… nur die Zeit hat sich verändert“. Die Inszenierung von Andrea Moses knüpft an die großen grundstürzenden Volksbewegungen seit 1989 an und kritisiert deren Steckenbleiben und Versanden im politischen Tagesgeschäft. Ihr optisches und szenisches Zentrum ist der Rote Platz in Moskau, Ort der herrschaftlichen Aufmärsche einst und jetzt, der sektiererischen Verkündigungen, der spontanen Erhebungen und ihrer brutalen Niederschlagung, öffentliche Hinrichtungsstätte und zugleich bedeutendster Marktplatz und urbane Informationsbörse im Schutz und Schatten des Kreml.

Mussorgsky konnte sein musiktheatralisches Vermächtnis nicht mehr vollenden. Dmitri Schostakowitsch hat die Partitur orchestriert, die Schlussszene ergänzte kein Geringerer als Igor Strawinsky.

Mit der Übernahme von Chowanschtschina setzt die Oper Stuttgart ihren auf mehrere Spielzeiten angelegten thematischen Russland-Schwerpunkt fort, der das Musiktheater- und Konzertprogramm der Oper Stuttgart prägt.

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Begleitveranstaltungen zu Chowanschtschina

Öffentliche Probe:    Der Termin wird noch bekannt gegeben.
Einführungsmatinee.  Sonntag, 16. November 2014, 11 Uhr im Opernhaus, Foyer I. Rang
Das Produktionsteam gibt interessierten Opernbesuchern einen Einblick in die Konzeption der Neuinszenierung.

Einführung vor jeder Vorstellung
Eine Einführung findet vor jeder Vorstellung jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Opernhaus, Foyer I. Rang statt.

Nach(t)gespräche
Samstag, 13. Dezember 2014,  Samstag, 20. Dezember 2014:  Das Produktionsteam beantwortet im Anschluss an die Vorstellung Fragen der Zuschauer.

Pressemeldung Staatsoper Stuttgart

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere: IPHIGENIE AUF TAURIS, 17.10.2014

Oktober 10, 2014 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Iphigenie auf Tauris  von Christoph Willibald Gluck

Premiere 17.10.2014; Weitere Vorstellungen: 19. Okt. 14.30 Uhr, 1. Nov. 19.30 Uhr, 16. und 17. Jan. 19.30 Uhr, 22. Febr. 14.30 Uhr

Zum 300. Geburtstag von Christoph Willibald Gluck bringt die Theater&Philharmonie Thüringen seine Oper Iphigenie auf Tauris in der Antiken-Reihe „Der Weg der Heldin“ auf die Bühne. Die Geraer Premiere ist am 17. Oktober 19.30 Uhr im Großen Haus. Die musikalische Leitung hat Generalmusikdirektor Laurent Wagner. Elmar Gehlen zeichnet für Inszenierung und Bühne verantwortlich. Die Kostüme entwarf Martina Feldmann. Der Opernchor singt in der Einstudierung von Holger Krause.

Besetzung: Anne Preuß (Iphigenie), Kai Wefer (Thoas), Max An (Orest), Jueun Jeon (Pylades), Akiho Tsujii (Priesterin), Caterina Maier/ Sin Ae Choi (Diana)u.a.

Opera Garnier in Paris © IOCO

Opera Garnier in Paris © IOCO

1778 als Auftragswerk für die Pariser Opéra entstanden, kam Iphigenie en Tauride im darauffolgenden Jahr zu einer triumphalen Uraufführung – ein Erfolg, den Christoph Willibald Gluck wenig später in Wien, Frankfurt und Berlin fortsetzen konnte. Psychologische Tiefe, emotionale Wahrheit – ein neues Opernverständnis drückt sich in den Reformopern Glucks aus.

Ein schrecklicher Sturm bricht unvermittelt über die Küsten von Tauris herein. Iphigenie und andere Priesterinnen des Tempels der Diana rufen die Götter um Verschonung vor der tosenden Naturgewalt an. Auch der Tyrann Thoas fürchtet um sein Leben und befiehlt den Opfertod der Freunde Orest und Pylades, die Schiffbruch an den Gestaden der Insel erlitten haben. Iphigenie soll als Priesterin den Opferdienst verrichten, doch mit Entsetzen erkennt sie in Orest ihren Bruder …

Elmar Gehlen, geboren 1943 in Hornberg, machte zunächst eine Ausbildung als Dekorateur und Graphiker, nahm später jedoch Privatunterricht bei Hans Dieter Zeidler und absolvierte die Sprach- und Schauspielschule Schneider bei Stuttgart. 1969 holte Rolf Liebermann ihn als Choreograf und Pantomimen an die Hamburgische Staatsoper. Dort arbeitete er mit Penderecki, Marcel Marceau und Maurizio Kagel zusammen, letzterer setzte ihn für sein Werk Staatstheater (1971) ein. Daraus ergab sich eine langjährige Zusammenarbeit und Aufnahme in das Kölner Ensemble für Neue Musik mit zwei großen Welttourneen und Teilnahme an allen wichtigen Festivals.

Seit 1973 arbeitete Elmar Gehlen hauptsächlich als Regisseur für Schauspiel und Oper und entwarf auch oft die Bühnenbilder zu seinen Inszenierungen. Ab 1991 war Elmar Gehlen am Staatstheater Kassel engagiert, wo er als Leiter des experimentellen Theaters „Die Vierte Sparte“ als Regisseur und Bühnenbildner arbeitete.

Weitere Vorstellungen: 19. Okt. 14.30 Uhr, 1. Nov. 19.30 Uhr, 16. und 17. Jan. 19.30 Uhr, 22. Febr. 14.30 Uhr

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

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