Düsseldorf, Robert Schumann Saal, Dezember 2017

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Robert Schumann Saal   

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

Robert Schumann Saal im MPK Düsseldorf © Christoph Schuknecht

 


Robert Schumann Saal / Lars Vogt und Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi Favorit

Robert Schumann Saal / Lars Vogt und Christian Tetzlaff © Giorgia Bertazzi Favorit

Star-Duo Christian Tetzlaff und Lars Vogt mit Brahms-Sonaten im Robert-
Schumann-Saal
So, 03.12.2017, 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!

CHRISTIAN TETZLAFF Violine | LARS VOGT Klavier

Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. Mit Lars Vogt, einem der führenden Pianisten seiner Generation, spielte er 2016 das heutige Konzertprogramm in eine von der Fachpresse umjubelte CD ein. Christof Jetzschke (Klassik Heute) etwa urteilte: „Was Christian Tetzlaff und Lars Vogt präsentieren, ist nicht weniger als eine glückliche Synthese aus leuchtkräftiger Klangfülle, Innerlichkeit, emotionaler Dringlichkeit und rhetorischem Feinschliff.“
Johannes Brahms
Sonate für Klavier und Violine Nr. 1 G-Dur op. 78 „Regenliedsonate“
Sonate für Klavier und Violine Nr. 2 A-Dur op. 100
Sonate für Klavier und Violine Nr. 3 d-Moll op. 108
Dauer: ca. 1 Stunde, 40 Minuten inklusive Pause

Karten: 28/24/19/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.
Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal

Christian Tetzlaff, Violine
Christian Tetzlaff ist seit Jahren einer der gefragtesten Geiger und spannendsten Musiker der Klassikwelt. „The greatest performance of the work I’ve ever heard“, schrieb Tim Ashley im Guardian über seine Interpretation des Beethoven-Violinkonzerts mit Daniel Harding. Und Hans-Klaus Jungheinrich sprach in derFrankfurter Rundschau geradezu von einer „Neugewinnung“ dieses vielgespielten Werks.

Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht. Daneben lenkt er den Blick immer wieder auf vergessene Meisterwerke wie das Violinkonzert von Joseph Joachim, für das er sich erfolgreich stark gemacht hat, und versucht, wirklich gehaltvolle neue Werke wie das von ihm uraufgeführte Violinkonzert von Jörg Widmann im Repertoire zu etablieren. Er pflegt ein ungewöhnlich breites Repertoire und gibt rund 100 Konzerte pro Jahr. Christian Tetzlaff war „Artist in Residence“ bei den Berliner Philharmonikern, hat eine mehrereSpielzeiten umfassende Konzertserie mit dem Orchester der New Yorker Met unter James Levine bestritten und gastiert regelmäßig u.a. bei den Wiener und den New Yorker Philharmonikern, dem Concertgebouworkest und den großen Londoner Orchestern. Dabei arbeitet er mit Dirigenten wie Andris Nelsons, Robin Ticciati und Vladimir Jurowski zusammen.

Was den 1966 in Hamburg geborenen und inzwischen mit seiner Familie in Berlin lebenden Musiker so einzigartig macht, sind – neben seinem großen geigerischen Können – vor allem drei Dinge: Er nimmt den Notentext wörtlich, er versteht Musik als Sprache, und er liest die großen Werke als Erzählungen, die existenzielle Einsichten spiegeln. Was so selbstverständlich klingt, ist im Konzertalltag ein ganz ungewöhnlicher Ansatz.

Wenn Christian Tetzlaff den Notentext so tief wie möglich zu erfüllen versucht – ohne Rücksicht auf die „Aufführungstradition“ und ohne sich die oft üblichen geigentechnischen Erleichterungen zu gönnen –, dann zeigen sich die altbekannten großen Werke oft in neuer Klarheit und Schärfe. Als Geiger versucht Tetzlaff hinter dem Werk zu verschwinden – und das macht seine Interpretationen paradoxerweise sehr individuell.

Zum zweiten „spricht“ Christian Tetzlaff mit seiner Geige, sein Spiel umfasst, wie die menschliche Sprache, eine große Bandbreite an Ausdrucksmöglichkeiten und ist nicht allein auf Wohlklang und virtuosen Glanz ausgerichtet. Vor allem aber versteht er die Meisterwerke der Musikgeschichte als Geschichten, die von zentralen Erfahrungen handeln. In ihrer Musik haben die großen Komponisten intensivste Gefühle, höchstes Glück und tiefte Krisen, verarbeitet, und so begibt sich auch Christian Tetzlaff als Musiker in die Grenzbereiche der Gefühle – und der musikalischen Gestaltung. In vielen Stücken geht es um nichts Geringeres als um Leben und Tod. Das dem Publikum zu vermitteln, ist Christian Tetzlaffs Ziel. Voraussetzung für diesen Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. Bezeichnenderweise hat Christian Tetzlaff viele Jahre in Jugendorchestern gespielt, in Uwe-Martin Haiberg hatte er an der Musikhochschule Lübeck einen Lehrer, für den die musikalische Interpretation der Schlüssel zur Geigentechnik war – nicht umgekehrt. Bereits 1994 gründete Christian Tetzlaff sein eigenes Streichquartett, und bis heute liegt ihm die Kammermusik ebenso am Herzen wie seine Arbeit als Solist mit und ohne Orchester.

Lars Vogt, Klavier
Lars Vogt hat sich als einer der führenden Pianisten seiner Generation etabliert. 1970 in
Düren geboren, zog er erstmals große Aufmerksamkeit auf sich, als er 1990 den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb in Leeds gewann. In den letzten 25 Jahren hat Lars Vogt eine weltweite Karriere als Pianist erreicht. Zunehmend begann er vor einigen Jahren sich neben seiner Solistentätigkeit dem Dirigieren zu widmen. Seit der Saison 2015/16 ist er der Künstlerische Leiter der Royal Northern Sinfonia in Newcastle England. In seiner Pianistenlaufbahn gastierte Lars Vogt u.a. beim Royal Concertgebouw Orchester, den Wiener Philharmonikern, dem London Philharmonic wie dem London Symphony Orchestra, dem New York Philharmonic, dem NHK Symphony Orchestra sowie beim Orchestre de Paris. Eine besonders enge Verbindung besteht zu den Berliner Philharmonikern, wo er in der Saison 2003/04 der erste „Pianist in Residenz“ war. Lars Vogt arbeitete mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Mariss Jansons, Claudio Abbado und Andris Nelsons.

Höhepunkte der Saison 2016/17 sind eine erste Asientournee mit der Royal Northern Sinfonia; als Solist gastiert Lars Vogt u.a. beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Tonkünstlerorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, dem Sinfonieorchester Basel, beim Santa Cecilia sowie dem Philharmonia Orchestra. Die enge Zusammenarbeit mit Christian Tetzlaff findet in dieser Saison ihren Niederschlag in einer ausgedehnten USA Tournee, im Trio mit Tanja und Christian Tetzlaff sind Konzerte in Europa geplant. Außerdem gibt er zusammen mit Ian Bostridge Liederabende in Hamburg, London, Wien sowie bei der Schubertiade.

Lars Vogt erfreut sich eines internationalen Renommées als Solist und Kammermusikpartner.1998 gründete er sein Festival „Spannungen“ in Heimbach/Eifel. Dieses Festival hat sich innerhalb kurzer Zeit zu einem wichtigen Ort anspruchsvoller Kammermusikkonzerte entwickelt. Partner wie Christian und Tanja Tetzlaff, Gustav Rivinius sowie Antje Weithaas wirken regelmäßig mit. Die Festivalkonzerte sind bei EMI und CAvi als Livemitschnitte erschienen. Neben den genannten Partnern verbindet Lars Vogt eine langjährige Zusammenarbeit mit Klaus Maria Brandauer und Konrad Beikircher. Für EMI Classics hat Lars Vogt fünfzehn CDs eingespielt, u.a. mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado; außerdem Konzerte von Beethoven, Schumann und Grieg mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter Sir Simon Rattle. Neuere Aufnahmen umfassen eine Einspielung mit Solowerken von Schubert, Mozart Konzerten mit dem Mozarteum Orchester Salzburg sowie mit dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt unter Paavo Järvi. Eine Solo CD mit Werken von Liszt und Schumann erschien bei Berlin Classics, des Weiteren bei Ondine Duo CDs mit Christian Tetzlaff mit Werken von Mozart und Schumann, Bachs Goldberg Variationen sowie zuletzt eine Aufnahme mit Werken von Schubert. Lars Vogt ist Initiator des Schulprojektes „Rhapsody in School“, das zu einem sehr angesehenen Bildungsprojekt in ganz Deutschland geworden ist. 2012 präsentierte sich „Rhapsody in School“ erstmals mit zwei Konzerten im Konzerthaus Berlin. Seit 2012 bekleidet Lars Vogt eine Professur für Klavier an der HMTM Hannover.


Robert Schumann Saal / Viktoria Tolstoy, studio Berlin for Act © Gregor Hohenberg

Robert Schumann Saal / Viktoria Tolstoy, studio Berlin for Act © Gregor Hohenberg

Skandinavischer Jazz mit Viktoria Tolstoy, Håkan Broström und der WDR
Big Band
Mi, 6.12.2017, 20 Uhr

VIKTORIA TOLSTOY voc | HÅKAN BROSTRÖM ld, arr, sax | WDR BIG BAND
Scan Jazz

Der schwedische Musiker Håkan Broström arbeitet schon seit den späten 1990er-Jahren mit der Sängerin Viktoria Tolstoy zusammen. Dabei ist im Laufe der Jahre ein gemeinsames und ganz persönliches „Songbook“ entstanden. Es enthält einen Querschnitt durch die populäre Musik des 20. Jahrhunderts, angefangen bei Standards
von Duke Ellington und George Gershwin bis hin zu Songs von Paul McCartney und Stevie Wonder. Den zweiten Konzertteil bilden Auftragsarrangements, die Håkan Broström der WDR Big Band und der Gastvokalistin maßangefertigt hat: Es geht um Jazz-Adaptionen schwedischer Volkslieder. Mit diesem Programm präsentiert sich die ausdrucksstarke und wandlungsfähige Sängerin aus Schweden zum ersten Mal mit der WDR Big Band.
Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten

Karten: 29 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, freie Platzwahl,
erhältlich an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum
Kunstpalast, über www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


Mussorgskys „Bilder einer Ausstellung“ interpretiert
von Pianist Nikolai Tokarev mit Bildern von Kandinsky
So, 10.12.2017, 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!
NIKOLAI TOKAREV Klavier

Russische Seele

Robert Schumann Saal / Nikolai Tokarev © Arthur Geokhlanyan

Robert Schumann Saal / Nikolai Tokarev © Arthur Geokhlanyan

Der 1983 geborene Weltklasse-Pianist Nikolai Tokarev entstammt einer bekannten Musikerfamilie aus Moskau und trat bereits mit 6 Jahren, als Wunderkind gefeiert, als Solist mit Orchester öffentlich auf. Inzwischen zählt der mit Preisen überhäufte Tastenkünstler zu den herausragenden Musikern seiner Generation. Die Größe und Weite Russlands präge „die Seele, diese große Seele, die wir haben“, sagte er einmal in einem Interview. Auch wenn das Fundament aller russischen Pianisten eigentlich sehr deutsch sei und ohne Bach und Beethoven nichts gehe, sei er am Klavier auf der Suche nach genau so einem Klang – „groß und weit soll er sein.“ Modest Mussorgsky / Wassily Kandinsky Bilder einer Ausstellung – eine abstrakte Bühnenkomposition von Wassily Kandinsky nach der Musik von Modest Mussorgsky, multimedial mit Bildprojektionen in Szene gesetzt und live am Klavier interpretiert

Peter Iljitsch Tschaikowsky
Die Jahreszeiten, op. 37a
Dauer: ca. 1 Stunde, 45 Minuten, ohne Pause

Karten: 25/21/17/10 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren, erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


„Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens als musikalischszenische
Adventslesung mit „Tatort“-Kommissaren Nemec und Wachtveitl
So, 17.12.2017, Doppelvorstellung 17 und 20 Uhr

Konzertreihe Zweiklang! Wort und Musik
Miroslav Nemec Rezitation / Udo Wachtveitl Rezitation
Streichquintett des Radio-Sinfonieorchesters des SWR
„Eine Weihnachtsgeschichte“ nach Charles Dickens

Die beiden Münchner „Tatort“-Kommissare Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl stehen in der Bearbeitung des Charles-Dickens-Klassikers „Eine Weihnachtsgeschichte“ erstmals in einer aufwendigen Inszenierung mit Ton- und Lichteffekten gemeinsam auf einer Bühne.

Robert Schumann Saal / Udo Wachtveitl u Miroslav Nemec © Stefan Nimmesgern

Robert Schumann Saal / Udo Wachtveitl u Miroslav Nemec © Stefan Nimmesgern

Sie ist – neben der Geburt Jesu – das vermutlich meisterzählte Literatursujet der Adventszeit: Charles Dickens‘ „Weihnachtsgeschichte“, die sozialkritische Erzählung über den alten Geizhals Ebenezer Scrooge, der am Vorabend des Weihnachtsfests von vier Geistern heimgesucht wird und daraufhin seine Menschlichkeit wiederentdeckt. Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl holen diesen Klassiker der Weihnachtsliteratur mit
einer szenischen Lesung auf die Bühne. Für diese Adventslesung hat der renommierte
Komponist Libor Šima eigens eine „Weihnachtsgeschichten“-Suite für ein Streichquintett komponiert, die unmittelbar mit der Rezitation des Schauspielerpaares korrespondiert. Zeitlos und gerade auch heute aktuell erscheint die 1843 veröffentlichte Novelle, die den Wert der Nächstenliebe und eines empathischen Umgangs miteinander betont. Und in der Interpretation von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl ist die Erzählung, trotz des moralischen Grundtons, überaus lebendig und unterhaltsam, humorvoll und menschlich. Beiden gelingt es im Zusammenspiel mit der Bühnenmusik den typischen, skurrilen britischen Humor auf anrührende Weise herauszuarbeiten.

Ein Adventsabend, der die Zuschauer auf das nahende Weihnachtsfest einstimmt.
Dauer: ca. 2 Stunden inklusive Pause

Karten: 33/28/22/13 € (Schüler/Studenten 20/15/12/10 €) zzgl. Servicegebühren,
erhältlich an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum
Kunstpalast, über www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de


Robert Schumann Saal / Schumann Quartett © Kaupo Kikkas

Robert Schumann Saal / Schumann Quartett © Kaupo Kikkas

Sie lieben Brahms
Am 2. Weihnachtstag zu Gast im Robert-Schumann-Saal: Schumann Quartett
mit Streicherkollegen
Di, 26.12.2017 (2. Weihnachtstag), 17 Uhr

Konzertreihe erstKlassik!
SCHUMANN QUARTETT | ALEXANDER ZEMTSOV Viola | MAXIMILIAN HORNUNG
Violoncello

Die beiden Streichsextette im Zentrum des Programms waren die ersten Kammermusikwerke für Streicher, die Johannes Brahms veröffentlichte, und verhalfen ihm trotz aller Skepsis seiner Verleger wegen der damals ungewöhnlichen Besetzung ebenso zum Durchbruch wie das „Deutsche Requiem“ und die „Ungarischen Tänze“. Verstärkung erhält das in der Reihe „erstKlassik!“ seit langem fest etablierte und inzwischen auch international hochgeschätzte Schumann Quartett mit dem Bratschisten Alexander Zemtsov und Maximilian Hornung, der von DIE ZEIT als Cellist „von einem anderen Stern“ bezeichnet wurde.

Arvo Pärt Fratres für Streichquartett
Johannes Brahms Streichsextett Nr. 1 B-Dur op. 18 und Streichsextett Nr. 2 G-Dur op. 36
Schumann Quartett: Erik Schumann Violine | Ken Schumann Violine
Mark Schumann Violoncello | Liisa Randalu Viola
Dauer: ca. 1 Stunde, 50 Minuten inklusive Pause

Karten: 30/26/21/12 € (Schüler/Studenten 10 €) zzgl. Servicegebühren , erhältlich
an vielen Vvk-Stellen, unter T 0211-274000, im Museum Kunstpalast, über
www.robert-schumann-saal.de oder an der Abendkasse.
Wahlabo: Bis zu 20 % Rabatt, Details unter www.robert-schumann-saal.de.


Veranstalter: Stiftung Museum Kunstpalast, Robert-Schumann-Saal

—| Pressemeldung Robert Schumann Saal Düsseldorf |—

Heidelberg, Theater und Orchester Heidelberg, Spielplan September / Oktober 2017

August 8, 2017 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Theater Heidelberg

Theater und Orchester Heidelberg

Theater Heidelberg Foto:© Waechter + Waechter Architekten bda.

Theater Heidelberg Foto:© Waechter + Waechter Architekten bda.


Marguerre-Saal und Foyer


Fr 15.09.17               19.30–22.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Die Zauberflöte
von Wolfgang Amadeus Mozart
Wiederaufnahme


Sa 16.09.17               15–16.10 Uhr
Erzähl mal, Papa(geno)!
Die Zauberflöte für Kinder
nach E. Schikaneder und W. A. Mozart
Wiederaufnahme


So 17.09.17               19–22 Uhr / 18.15 Uhr Einführung
Die Zauberflöte
von Wolfgang Amadeus Mozart


Mi 27.09.17               20 Uhr Treffpunkt Bühnenpforte
vhs-Theaterwerkstatt
Konzert


Fr 29.09.17               19.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Premiere


So 01.10.17               19 Uhr / 18.15 Uhr Einführung
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht


Mo 02.10.17               17 Uhr Treffpunkt Foyer
Theaterführung
Karten an der Theaterkasse oder unter 06221|5820 000


Di 03.10.17          19–22 Uhr / 18.15 Uhr Einführung
Die Zauberflöte
von Wolfgang Amadeus Mozart


Mi 04.10.17        11–12.10 Uhr
Erzähl mal, Papa(geno)!
Die Zauberflöte für Kinder
nach E. Schikaneder und W. A. Mozart


Do 05.10.17        19.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht


Sa 07.10.17               19.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht


So 08.10.17               15–18 Uhr / 14.15 Uhr Einführung
Die Zauberflöte
von Wolfgang Amadeus Mozart


Fr 13.10.17          19.30–22.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Die Zauberflöte
von Wolfgang Amadeus Mozart


So 15.10.17         19 Uhr
133. Zungenschlag
Das berühmte Heidelberger Kabarett
Gastspiel


Mi 18.10.17               20 Uhr Treffpunkt Bühnenpforte
vhs-Theaterwerkstatt
Der gute Mensch von Sezuan


Sa 21.10.17               19.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Don Giovanni
von Wolfgang Amadeus Mozart Premiere


So 22.10.17               15 Uhr / 14.15 Uhr Einführung
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht
Anschließend Publikumsgespräch im Rahmen der Aktionswoche gegen Armut und Ausgrenzung


Mo 23.10.17               19.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Der gute Mensch von Sezuan
von Bertolt Brecht


Do 26.10.17               19.30-22 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Der Steppenwolf
nach Hermann Hesse
Wiederaufnahme


Fr 27.10.17               19.30 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Don Giovanni
von Wolfgang Amadeus Mozart


So 29.10.17               19 Uhr / 18.15 Uhr Einführung
Don Giovanni
von Wolfgang Amadeus Mozart


Di 31.10.17               19 Uhr / 18.15 Uhr Einführung
Don Giovanni
von Wolfgang Amadeus Mozart


                   Alter Saal und Probebühne Friedrich5


Do 21.09.17               19.30 Uhr
RNZ-Forum
mit Dr. Bernd Scheifele und Dr. Klaus Welzel
Anmeldung unter rnz-forum@rnz.de, Eintritt frei!


Fr 22.09.17               19.30 Uhr
Menschliches Gebiet
Nicole Averkamp, Sheila Eckhardt, Steffen Gangloff
und Olaf Weißenberg lesen Hugo von Hofmannsthal


So 24.09.17               20 Uhr Botanischer Garten
Wo die Barbaren leben
von Pablo Manzi


Mo 25.09.17               11–12.25 Uhr
Blutrote Schuhe
von Charles Way
Wiederaufnahme
10+


Di 26.09.17               9.15–10.40 Uhr
Blutrote Schuhe
von Charles Way
10+


Mi 27.09.17               9.15–10.40 Uhr
Blutrote Schuhe
von Charles Way
10+


Do 28.09.17               9.15–10.40 Uhr
Blutrote Schuhe
von Charles Way
10+


Fr 29.09.17               9.15–10.40 Uhr
Blutrote Schuhe
von Charles Way
10+
Zum letzten Mal!


Fr 06.10.17               19.30–20.45 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Woyzeck
von Georg Büchner
Wiederaufnahme


So 08.10.17               11 Uhr
Einführungsmatinee
Don Giovanni


Mo 09.10.17               19.30–20.45 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Woyzeck
von Georg Büchner


Di 10.10.17               19.30–20.45 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Woyzeck
von Georg Büchner


So 15.10.17          11–12 Uhr
1. Familienkonzert
Musique non stop – Zoom ins Orchester
6+


Mo 16.10.17                10–11 Uhr
1. Familienkonzert
Musique non stop – Zoom ins Orchester
6+

19 Uhr Mitgliederversammlung des Freundeskreises

19–21 Uhr Probebühne Friedrich5
Tanzatelier
Anmeldung unter tanzatelier@theater.heidelberg.de


Sa 21.10.17               21 Uhr
Botenstoffe


So 22.10.17               19 Uhr
Friede auf Erden!  A-Cappella-Chorkonzert mit dem Opernchor des Theaters und Orchesters Heidelberg


Mo 23.10.17                19–21 Uhr Probebühne Friedrich5
Tanzatelier
Anmeldung unter tanzatelier@theater.heidelberg.de


Di 24.10.17               19.30–20.45 Uhr / 18.45 Uhr Einführung
Woyzeck
von Georg Büchner


Sa 28.10.17                12 Uhr Probebühne Friedrich5
Tanzvisite
Dusk


So 29.10.17               11 Uhr
1. Kammerkonzert
Werke von Mozart, Beethoven, Wieniawski u. Wladigerow


Mo 30.10.17                19–21 Uhr Probebühne Friedrich5
Tanzatelier
Anmeldung unter tanzatelier@theater.heidelberg.de


Zwinger


Di 19.09.17               mobil in Schulen
M.I.L.F. (Marvin is like a Frog)
Klassenzimmerstück von Daniel Ratthei
Information und Buchung unter 06221|3835460 oder
claudia.villinger@heidelberg.de
Premiere
12+


So 01.10.17               30. Sept./01. Oktober 11–14 Uhr
Trans Lucent
Audition-Workshop für Jugendtanzprojekt
mit Gary Joplin
Anmeldung unter tanzbiennale@theater.heidelberg.de oder Tel: 06221/5835440


Mi 04.10.17        11–12.15 Uhr
Die besseren Wälder
von Martin Baltscheit
Wiederaufnahme
13+


Do 05.10.17        9.30–10.45 Uhr
Die besseren Wälder
von Martin Baltscheit
13+


Fr 06.10.17               11–12.15 Uhr
Die besseren Wälder
von Martin Baltscheit
13+


Sa 07.10.17               10.30–12.30 Uhr
Familienworkshop
Anmeldung bis zum Vortag 13 Uhr
unter zwinger3@heidelberg.de
5+


Di 10.10.17               10 Uhr
Ich heisse Ben!
von Anna Panduro
Wiederaufnahme
10+


Mi 11.10.17               9.30 + 11.30 Uhr
Ich heisse Ben!
von Anna Panduro
10+


Do 12.10.17               9.30 + 11.30 Uhr
Ich heisse Ben!
von Anna Panduro
10+


So 15.10.17         15 Uhr
Ich heisse Ben!
von Anna Panduro
10+


Mo 16.10.17               9 + 11.30 Uhr Zwinger3
Workshop für Gruppen
Buchung unter claudia.villinger@heidelberg.de
6–18


Di 17.10.17               9.30 + 11.30 Uhr
Die besseren Wälder
von Martin Baltscheit
13+


Mi 18.10.17               9.30 + 11 Uhr
Die besseren Wälder
von Martin Baltscheit
13+


Do 19.10.17               17.30 Uhr Foyer
Mal hören!
Auftakttreffen für Pädagogen


Sa 28.10.17               17 Uhr
Nathans Kinder
von Ulrich Hub
Premiere
12+


So 29.10.17               15 Uhr
Amadeus
von theater en miniature
Gastspiel
6+


Stadthalle und andere Orte


Mi 20.09.17               20 Uhr / 19.15 Uhr Einführung
Stadthalle Heidelberg
1. Philharm. Konzert
Werke von Schnittke, Mozart und
Tschaikowsky


Do 21.09.17               20 Uhr / 19.15 Uhr Einführung Stadthalle Heidelberg
1. Philharm. Konzert


Mo 25.09.17               15–19 Uhr Probebühne CARL
Auftakttreffen der Spielclubs


Do 28.09.17               16.30 Uhr Stadtbücherei
Lesezeit
Marcel Schubbe liest Peter Handkes
Don Juan (von ihm selbst erzählt)
Eintritt frei!


Fr 29.09.17               20 Uhr Rokokotheater Schwetzingen
Konzert mit Stipendiaten der Jürgen-Ponto-Stiftung
Karten unter www.mozartgesellschaft-schwetzingen.de
oder 01806|700733


Sa 07.10.17               17.30 Uhr / 16.40 Uhr Einführung
Peterskirche
1. Bachchor-Konzert
Luther. Werke von Buxtehude, Bach und Mendelssohn Bartholdy


Fr 13.10.17          mobil in Schulen
M.I.L.F.
Klassenzimmerstück von Daniel Ratthei
Information und Buchung unter 06221|3835460 oder
claudia.villinger@heidelberg.de
12+


Do 19.10.17               mobil in Schulen
M.I.L.F.
Klassenzimmerstück von Daniel Ratthei
Information und Buchung unter 06221|3835460 oder
claudia.villinger@heidelberg.de
12+


Mi 25.10.17               20 Uhr / 19.15 Uhr Einführung
Stadthalle Heidelberg
2. Philharm. Konzert
Werke von Mussorgsky, Bruch und Rimski-Korsakow


Do 26.10.17               16.30 Uhr Stadtbücherei
Lesezeit
Martin Wißner liest Léo Malets Makabre Machenschaften am Boul? Mich? Im Rahmen der Französischen Woche
Eintritt frei!



Aufgrund der Spielzeitpause bleibt die Theaterkasse vom
14.08. bis 02.09.2017 geschlossen.

 

—| Pressemeldung Theater und Orchester Heidelberg |—

Hagen, Theater Hagen, Spielplan 01.- 31. Januar 2017

November 14, 2016 by  
Filed under Pressemeldung, Spielpläne, Theater Hagen

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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen  Januar 2017

Sonntag 01. 01. 2017
NEUJAHRSKONZERT – STERNENGLANZ
J. Strauß · Offenbach · Lehár · Holst u.a. · Leitung: Florian Ludwig
18.00 Uhr ·  Stadthalle Hagen
Freiverkauf 19,20-36 €


 Emmerich Kalman © IOCO

Emmerich Kalman © IOCO

Mittwoch  04.01.2017
THEATER UNTERWEGS · DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr ·  Konzert Theater Coesfeld


Donnerstag  05.01.2017
KAFFEE LATTE MIT SCHUSS
Komödie von Ulla Gericke
19.30 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €


Freitag 06.01.2017
VON BABELSBERG NACH HOLLYWOOD
Eine Filmmusik-Schlager-Revue
19.30-22.00 Uhr ·  Großes Haus
Abo Z und Freiverkauf 19-46 €
Zum letzten Mal

KAFFEE LATTE MIT SCHUSS
Komödie von Ulla Gericke
19.30 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €


Samstag  07.01.2017
KURZ UND GUT
Werkeinführung: Avenue Q
19.00 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt frei
AVENUE Q
Musical von Robert Lopez/Jeff Marx, Buch von Jeff Whitty
19.30-22.00 Uhr ·  Großes Haus
Freiverkauf 19-46 €
ORCHESTER UNTERWEGS · NEUJAHRSKONZERT
J. Strauß · Offenbach · Lehár · Holst u.a. · Leitung: Florian Ludwig
19.00 Uhr ·  Stadthalle Schmallenberg


Sonntag  08.01.2017
DIE HOCHZEIT DES FIGARO
Oper von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
15.00-18.15 Uhr ·  Großes Haus
Abo N und Freiverkauf 16-38,50 €

Montag  09.01.2017
Wiederaufnahme  SUPERZAHNI UND DIE KARIESHEXE
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr ·  lutz
Schulvorstellungen


Dienstag 10.01.2017
SUPERZAHNI UND DIE KARIESHEXE
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr ·  lutz
Schulvorstellungen


Mittwoch  11.01.2017
SUPERZAHNI UND DIE KARIESHEXE
9.00-10.00 & 10.30-11.30 Uhr ·  lutz
Schulvorstellungen

Donnerstag  12.01.2017
IT´S TEA TIME
Fünf-Uhr-Tee mit Edeltraud Kwiatkowski und Jürgen Pottebaum
Gäste: N.N.
17.00 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt 5 € inkl. eines Getränkes
DIE HOCHZEIT DES FIGARO  von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30-22.45 Uhr ·  Großes Haus
Abo D und Freiverkauf 14,50-34,70 €


Freitag  13.01.2017
PIAF   Schauspiel mit Musik von Pam Gems
19.30-22.30 Uhr ·  Großes Haus
Freiverkauf 16-38,50 €


Samstag  14.01.2017
THEATER HAUTNAH
Werkstattgespräch und offene Probe zu Lucia di Lammermoor
10.45 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt frei
FRERK, DU ZWERG!
Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
16.00-17.20 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €
DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN
Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr ·  Großes Haus
Abo MT und Freiverkauf 19-46 €


Sonntag  15.01.2017
Zweites Familienkonzert
HÄNSEL UND GRETEL
Moderation: Lutz Lansemann · Musikalische Leitung: Florian Ludwig
11.00 Uhr ·  Großes Haus    Freiverkauf 10 / 6 €; Familienkarte 25 €


Freitag  20.01.2017
KURZ UND GUT
Werkeinführung: Die vier Jahreszeiten
19.00 Uhr ·  Theatercafé,  Eintritt frei

Freitag  20.01.2017
DIE VIER JAHRESZEITEN
Ballett von Regina van Berkel, Young Soon Hue und Ricardo Fernando
19.30-21.00 Uhr ·  Großes Haus
Abo C und Freiverkauf 19-46 €


Samstag  21. 01.2017
Premiere  LUCIA DI LAMMERMOOR
Oper von Gaetano Donizetti
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30 Uhr ·  Großes Haus
Abo P und Freiverkauf 19-46 €


Sonntag  22.01.2017
KLANGREDE
Gespräch zum fünften Sinfoniekonzert mit Konzertdramaturg Frederik Wittenberg und Gästen
11.30 Uhr ·  Theater an der Vollme,  Eintritt frei


Dienstag  24.01.2017
FRERK, DU ZWERG!,  Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr ·  lutz    Schulvorstellung

PHILHARMONIKUS
Konzerteinführung für Kinder (7-13 Jahre) und deren Begleiter
Alexander Borodin: Eine Steppenskizze aus Mittelasien
18.45 Uhr ·  Stadthalle ·  Sinfonium
Freiverkauf 10 / 6 €; Familienkarte 25 €
Fünftes Sinfoniekonzert
GEN OSTEN
Borodin · Dvo?ák · Mussorgsky
Solist: Daniel Müller-Schott, Violoncello · Leitung: Andreas Hotz
20.00 Uhr ·  Stadthalle

19.15 Uhr Einführung
Konzertabo und Freiverkauf 15-30 €

Mittwoch  25.01.2017
DIE HOCHZEIT DES FIGARO  von Wolfgang Amadeus Mozart
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30-22.45 Uhr ·  Großes Haus
Abo B und Freiverkauf 14,50-34,70 €


Freitag  27.01.2017
FRERK, DU ZWERG!     Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
10.00-11.20 Uhr ·  lutz
Schulvorstellung
LUCIA DI LAMMERMOOR,   Oper von Gaetano Donizetti
(in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln)
19.30 Uhr ·  Großes Haus
Abo F und Freiverkauf 16-38,50 €

TREFFEN DES THEATERFÖRDERVEREINS
Gast: N. N.
19.30 Uhr ·  Kolpinghaus
Eintritt frei
NACHTCAFÉ
Der alte König in seinem Exil
Lesung aus Arno Geigers Erfolgsroman mit Musik von Richard Strauss (Vier letzte Lieder) u.a.
22.30 Uhr ·  Theatercafé
Eintritt frei


Samstag  28.01.2017
FRERK, DU ZWERG!      Kinderstück von Finn-Ole Heinrich
16.00-17.20 Uhr ·  lutz
Freiverkauf 12 / 6 €

DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN    Operette von Emmerich Kálmán
19.30-22.15 Uhr ·  Großes Haus
Abo G und Freiverkauf 19-46 €


Sonntag 29.01.2017
Zum letzten Mal
PIAF    Schauspiel mit Musik von Pam Gems
15.00-18.00 Uhr ·  Großes Haus
Abo H und Freiverkauf 16-38,50 €,

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Liederabend Rene Pape, IOCO Kritik, 29.05.2015

Juni 6, 2015 by  
Filed under Konzerthaus Dortmund, Kritiken

Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund T Rene Pape © Matthias Bothor / Deutsche Grammophon

Konzerthaus Dortmund T Rene Pape © Matthias Bothor / Deutsche Grammophon

Liederabend René Pape, Bass, 29.05.2015

Er ist inzwischen auf seinem künstlerischen Höhepunkt angelangt. René Pape  hat heute einen unangefochtenen Platz in der Spitzenposition erreicht und weiß durch hohe Musikalität und mit einer außerordentlich schönen Stimme das Publikum in allen wichtigen Opernhäusern der Welt zu begeistern. [Von Rene Pape wurden verschiedene Aufnahmen bei der deutschen Grammophon veröffentlicht.]

Sein Rollenrepertoire umfasst Partien wie Gurnemanz, König Marke, Wotan, Philipp, Boris Godunoff und andere. Der 1964 in Dresden gebürtige Bassist war zunächst Mitglied des Dresdner Kreuzchores und begann 1981 in seiner Heimatstadt sein Gesangsstudium. 1987 debütierte er an der Berliner Staatsoper als Sprecher in der “Zauberflöte“. Ein Jahr später wurde er Mitglied des Institutes. Gastspiele in aller Welt folgten.

Aber er reüssiert nicht nur als Opernsänger. Sein Oratorienrepertoire ist beträchtlich und Liederabende sind ihm ein Herzensbedürfnis geworden.

Nun gastierte er im Dortmunder Konzerthaus mit einem außerordentlichen, kontrastreichen Programm.

Den Beginn machten die “Sechs Lieder von Gellert, op. 48“ von Ludwig van Beethoven. Diese sechs Lieder mit ihrem geistlichen Charakter komponierte Beethoven 1803 und sie heben sich stilistisch doch sehr von seinem anderen Liedschaffen ab. Eine Portion Pathos steckt in ihnen und der jeweilige Interpret muss in seinem Vortrag aufpassen um nicht über zu betonen.

Bei René Pape besteht diese Sorge nicht, er sang die sechs Lieder mit einer sehr angenehmen Schlichtheit und einer unglaublichen Textverständlichkeit.

Höhepunkt daraus war das Lied Nr. 6, das “Bußlied“, das nicht allein durch seinen Umfang, sondern auch an Bedeutung, die vorangegangenen Lieder übertrifft. Es ging geistlich weiter mit Antonin DvoraksBiblische Lieder, op. 99“.

Dvorak schrieb die zehn Lieder innerhalb von drei Wochen 1894, im zweiten Jahr seines Aufenthaltes in Amerika nieder. Es sind keine Klagelieder, sondern Stücke, die eine tiefe Frömmigkeit widerspiegeln. Pape, mit der Schlichtheit seines Vortrags und der klangvollen Stimme, brachte diese Frömmigkeit sehr gut zum Ausdruck.

Weniger bekannt ist Roger Quilter. Der englische Komponist (1877-1953), der am Frankfurter Konservatorium studiert hatte, stand immer ein wenig im Schatten von Vaughan-Williams und Stanford. Er schrieb leichte, gefällige Musikstücke, eine Operette und hinterließ immerhin über 100 Lieder, die teils gefühlvoll sind und vielfach Folksong-Charakter haben.

Dass er auch für ernstere Lieder die richtigen Töne fand, zeigte er in seinen “Shakespeare-Songs, op. 6“. Feine melodische Lieder sind es, wechselnd zwischen Dramatik und Melancholie. Pape sang sie mit subtilster Phrasierung.

Dieser außergewöhnliche Liederabend endete mit Modest MussorgskysLieder und Tänze des Todes“. Es sind vier Gesänge mit der für Mussorgsky typischen archaischen Wucht und dankbare Vehikel für Bassisten vom Schlage eines Boris Christoff oder Kim Borg.

Pape sang sie schlanker als die genannten Kollegen, aber vor allem flexibler und auch hier wieder mit exzellenter Textverständlichkeit.

Einen kongenialen Begleiter hatte der Sänger in Camillo Radicke, der wie  Pape in Dresden geboren wurde und auch dort sein Handwerk erlernte.

Sein technisches Fundament ist enorm und er ist nicht nur der versierte, immer aufmerksame Begleiter, bei der sich ein Sänger sicher fühlt. Bei ihm hörte man Solo-Stellen, die oftmals in der Begleitung überspielt werden.

Es gab starken herzlichen Beifall und natürlich einige Zugaben.

IOCO / UGK / 29.05.2015

—| IOCO Kritik Konzerthaus Dortmund |—

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