Hagen, Theater Hagen, Drittes Sinfoniekonzert – Dmitri Schostakowitsch, 19.11.02019

November 14, 2019 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Theater Hagen bei Nacht © Stefan Kuehle

Drittes Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am

Dienstag, 19. November 2019 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen

Programm: Dmitri Schostakowitsch: „Festliche Ouvertüre“

Dmitri Kabalewski: Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 2 c-Moll op. 77
Sergei Rachmaninoff: Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27
Solist: Steven Isserlis (Violoncello)                                Leitung: Joseph Trafton

Theater Hagen / Steven Isserlis © Baptiste Millot

Theater Hagen / Steven Isserlis © Baptiste Millot

Im dritten Sinfoniekonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen am 19. November 2019 um 19.30 Uhr in der Stadthalle Hagen ist erneut der britische Weltklasse-Cellist Steven Isserlis zu Gast, der durch seine herausragende Technik und außerordentliche Musikalität sein Publikum stets begeistert. Auf dem Programm stehen drei Komponisten, deren Leben stark durch das stalinistische Sowjetregime beeinflusst wurde – und das in unterschiedlichen Ausprägungen: Dmitri Kabalewski stellte sich in den Dienst des Regimes und u?bernahm zeitlebens zahlreiche politische Ämter. Sein zweites Cellokonzert aus dem Jahre 1964 zeichnet sich durch eine mystisch du?stere Stimmung und durch folkloristische Anklänge aus. Dmitri Schostakowitsch hingegen hat sein Leben lang mit dem politischen Regime gerungen, das ihn mit Verbot und Verfolgung strafte, aber zeitweise auch als Großmeister feierte. Seine rasante „Festliche Ouvertu?re“ schrieb er 1947 in nur drei Tagen anlässlich von Jubiläumsfeierlichkeiten zur Oktoberrevolution. Der dritte und älteste im Bunde, Sergei Rachmaninoff, verbrachte die letzten 25 Jahre seines Lebens im Exil in den USA. Seine klangfarbenreiche Sinfonie Nr. 2 wurde zuvor mit großem Erfolg 1908 in St. Petersburg uraufgeführt.

Die musikalische Leitung dieses vom Theaterförderverein Hagen e.V. unterstützten Konzertes hat Generalmusikdirektor Joseph Trafton.

Parallel zur Einführung für Erwachsene um 18.45 Uhr (Kleiner Saal, Eintritt frei) wird unter dem Titel „Sinfonikus“ auch eine interaktive Einführung für 8-12-Jährige im Sinfonium angeboten, in welcher die jungen Besucher*innen auf spielerische Weise gemeinsam musikalische Meisterwerke entdecken und die dabei eingesetzten Instrumente hautnah erleben und kennenlernen. Der Eintritt beträgt 12 Euro und beinhaltet die Teilnahme am „Sinfonikus“ sowie den Besuch des Konzertes.

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Dresden, Sächsische Staatskapelle, 4. Symphoniekonzert – Reimann, Bartok, IOCO Kritik, 13.11.2019

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Sächsische Staatskapelle Dresden

Semperoper

Semperoper © Matthias Creutziger

Semperoper © Matthias Creutziger

 4. Symphoniekonzert – Sächsische Staatskapelle

  Neun Miniaturen von Aribert Reimann –  Herzog Blaubart von Bela Bartók

von Thomas Thielemann

Immerhin bedurfte es des 4. Symphoniekonzerts, ehe der Saison-Capell-Compositeur Aribert Reimann mit seinen „Neun Stücke für Orchester“-zu Gedichten von Paul  Celan ein Werk seines Schaffens vorstellte.

Der Komponist Aribert Reimann, geboren 1936,  und der Lyriker Paul Celan (1920-1970) lernten sich 1957 trotz ihrer unterschiedlichen Herkunft und Sozialisation 1957 in Paris kennen und schätzen. Reimann ist der jüngste Sohn einer Berliner Kirchenmusiker-Familie, während Paul Celan, ursprünglich Antschel, in einer deutschsprachlichen jüdischen Familie in Cernowitz, damals Rumänien zugehörig, geboren wurde. Während Reimanns Weg zum erfolgreichen Komponisten geradlinig verlief, konnte Paul Celan nach Ghetto sowie Zwangsarbeit erst nach dem Zweiten Weltkrieg in Bukarest sein Romanistik-Studium abschließen und als Übersetzer bzw. Lektor arbeiten. Offenbar begann er bereits als Student Lyrik zu schreiben, denn nachdem er 1947 über Ungarn nach Wien übersiedelte, konnte er im Folgejahr einen ersten Gedichtband vorlegen. Möglicherweise unter dem Einfluss von Ingeborg Bachmann, mit der ihn ein Liebesverhältnis verband, siedelte er im gleichen Jahr nach Paris um.

Sächsische Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger

Sächsische Staatskapelle Dresden © Matthias Creutziger

Die Struktur der Lyrik von Paul Celan, seine logisch kaum fassbaren Sprachkunstwerke aus rätselhaften Chiffren und Metaphern beeindruckten Aribert Reimann derart, dass er sein Liedschaffen zu einem großen Teil mit Celan-Texten gestaltete.

Im März 1992 komponierte er neun Lieder ohne Klavier- oder Orchesterbegleitung für Mezzosopran nach Celan-Texten über das Leid, den Verlust, die Trauer und nannte den Zyklus „Eingedunkelt“. Die Wirkung der Uraufführung des Zyklus durch Brigitte Fassbaender im Juni 1993 auf die Zuhörer bestätigte das Vertrauen Reimanns in die expressive Kraft der Verse und veranlassten ihn, noch einmal die Auseinandersetzung mit den Gedichten Celans zu suchen. „Ich war von der Idee gefangen, die Welt der Gedichte in absolute Musik zu verwandeln“. Die Poesie Paul Celans tritt bei den Orchesterstücken zugunsten einer rein musikalischen Welt zurück.

Die musikalische Leitung des Konzerts hatte der 1958 geborene Kalifornier David Robertson übernommen. Robertson, Chefdirigent und künstlerische Leiter des Sydney Symphony Orchestra, gehört bisher noch nicht zu den ständigen Gastdirigenten der Staatskapelle. In Erinnerung ist uns eine Vertretung als musikalischer Leiter des 9. Symphoniekonzert im Februar 2016 wegen seines heiteren Auftretens geblieben. Ohne Probe hatte er Werke von Beethoven und Ruzicka dirigierte.

Die neun Miniaturen nach Versen von Paul Celan im besprochenen Konzert dirigierte David Robertson artikuliert und souverän, mit viel Sinn für Farbe, aber auch mit Deutlichkeit in den düsteren Momenten. Immer vermittelt er der Musik Reimanns Halt in sprach-analoger Klang-Rhetorik. Die Musiker, der Interpret und Aribert Reimann, der selbst anwesend war, erhielten mehr als nur freundlichen Beifall.

Sächsische Staatskapelle Dresden / 4. Symphoniekonzert - hier : Dirigent David Robertson © Matthias Creutziger

Sächsische Staatskapelle Dresden / 4. Symphoniekonzert – hier : Dirigent David Robertson © Matthias Creutziger

Die Botschaft der im zweiten Konzert-Teil gebotenen konzertanten Aufführung von Bela Bartoks einaktiger Oper Herzog Blaubarts Burg ist fatalistisch. Ob seiner sexualneurotischen Verbrechen gehört der Ritter Blaubart zu den großen Bösewichtern der Literatur. Es gibt mit dem berüchtigtem Serienmörder Baron Gilles de Rais (1404-1440), einem Waffenbruder der Jeanne d´Arc, sogar ein historisches Vorbild. Sein Treiben hatte 1697 Charles Perrault im Märchenbuch Contes de am Mère l´Oye in die Literatur eingeführt, wobei im Märchen Blaubarts letzte Frau dem Schicksal ihrer Vorgängerinnen in letzter Sekunde entging. 1812 ging die Blaubart-Sage in die Märchensammlung der Gebrüder Grimm ein. Möglicherweise in der Folge der Forschungen Sigmund Freuds über psychische Abgründe des Menschen bekam die Blaubart-Legende um 1900 eine gewisse Renaissance.

Neben Maurice Maeterlinck, Paul Dukas, Judith Kuckart, Alfred Döblin und anderen  beschäftigte sich auch der Dichter und spätere Filmtheoretiker und -kritiker Herbert Bauer (1884-1949) mit der verstörenden Geschichte von männlicher Gewalt und weiblicher Neugierde. Mit Kodály, Bartók und dem Philosophen Georg Lukácz war er über das Land gezogen, um Volksmusik und im Volk kursierende Sagen zu sammeln. Dabei hatte er auf der Suche seines Ungartums den Namen Béla Balázs angenommen.

Als er seine symbolistische Fassung einer uralten ungarischen Volksballade im Salon des Ehepaars Kodály vorlas, äußerte Bartók die Idee einer psychologischen Programm-Musik und die Umwandlung des Stoffes in eine „klangfarbensymbolische Tiefendimension“. Bartók fühlte sich, so sein Biograf  György Kroó, zu dieser Zeit ob seiner Nietzsche Lektüre in einen sonderbaren Schwebezustand.

Bartók komponierte 1911 eine Erstfassung, die er 1912 und 1918 revidierte. Erst dann erlaubte das gespannte Verhältnis Bartóks zur akademischen ungarischen Musikszene eine Uraufführung. Die derzeit gespielte Fassung ist 1921 entstanden.

Die Handlung der Oper Herzog Blaubarts Burg umfasst lediglich, dass des Blaubarts neue Frau Judith seine Burg betritt, sieben schwarze Türen vorfindet, und von da an in alle sieben Räume einzudringen versucht. Das bedeutet, durch fortwährende Grenzüberschreitungen die Vergangenheit, die Gegenwart und Zukunft des Mannes gegen seinen Willen zu erobern. Die Öffnung von Folterkammer, Waffenkammer, Schatzkammer, Zaubergarten und Landbesitz, sprich: seine Macht, erlösen Blaubart von seinen Komplexen. Judiths Dynamik treibt nahezu erpresserisch seine Erlösung. Trotzdem lenkt der Mann: Er entscheidet, wann die Tür geöffnet wird. Mit der siebten Tür, dem Tränen-See, kippt die Erlöserrolle zum besessenen Verlangen nach der ganzen Wahrheit. Hinter der sechsten Tür aber betreuen Blaubarts frühere Frauen: die erste „den Morgen“, die zweite „den Mittag“ und die dritte „den Abend“, weil auch sie zu viel wissen wollten. Für Judith bleibt damit die ewige Betreuung „der Nacht“. Für Blaubart ist der Versuch, wieder zu lieben, gescheitert.

Sächsische Staatskapelle Dresden / 4. Symphoniekonzert - hier : Dirigent David Robertson, Sopranistin Elena Zhidkova und Matthias Goerne © Matthias Creutziger

Sächsische Staatskapelle Dresden / 4. Symphoniekonzert – hier : Dirigent David Robertson, Sopranistin Elena Zhidkova und Matthias Goerne © Matthias Creutziger

Den Prolog zur Oper sprach David Robertson auf Ungarisch und verweist den Zuhörer auf die Texteinblendungen. Sein Dirigat war intensiv, dynamisch und klangfarbenreich. Streckenweise ließ er das Orchester zu voller Pracht aufblühen. Dann aber blieb der Ton verhalten-intim in einem Schwebezustand und ein eisiger Hauch durchzog den Raum. Die eigentliche psychologische Konfrontation zwischen Judith und Blaubart wurde vornehmlich von einer hervorragend aufgestellten Staatskapelle mit ihren wunderbaren Solisten abgebildet. Besonders waren der Solo-Trommler Thomas Käppler, der Solo-Klarinettist Robert Oberaigner sowie die beiden Harfenistinnen Astrid von Brück und Johanna Schellenberger aufföllig. Auch konnten wir als neuen Konzertmeister Nathan Giem am ersten Pult erleben.

Diesem Konzept folgten die beiden Gestalter der Gesangspartien. Die wunderbare Mezzosopranistin Elena Zhidkova brachte die fortwährend vollzogenen und zunächst auch gelungenen Grenzüberschreitungen der Judith mit prachtvollem Stimmeinsatz zu Gehör. Dabei signalisiert sie einerseits den Wunsch nach Vereinigung, bringt aber andererseits den Gegensatz des Weiblichen zum Männlichen zur Geltung. Wenig beeindrucken sie seine „Lande“, die Herzog Blaubart prahlend, mit Blechunterstützung vom Rang, präsentiert. Die Erlöserrolle entwickelt die Sopranistin zunehmend zum besessenen Verlangen nach der „ganzen Wahrheit“. Elena Zhidkovas Judith handelt aus freiem Willen und akzeptiert ihr tragisches Ende nahezu gefühllos.

Anders der stimmlich hervorragend angepasste Herzog Blaubart von Matthias Goerne. Seine Einsamkeit, repräsentiert durch die Beschreibung der dunklen, kalten und kargen Burg, verändert sich durch den Kontakt mit der Frau. Andererseits entscheidet er, ob und wann er die nächste Tür öffnet, um sich die Liebe der Judith zu erhalten. Damit ist er nicht in der Lage, die Öffnung der siebten Tür zu verweigern. Das zwingt ihn letztlich, die aktive Figur der Judith als erstarrten Gegenstand zum Baustein seiner Burg zu machen.

Frenetischer Beifall des leider nicht voll besetzten Auditoriums für Solisten, Dirigent und  Staatskapelle war hörbarer Beleg für den Erfolg des 4. Symphoniekonzert der Sächischen Staatskapelle.

—| IOCO Kritik Sächsische Staatskapelle Dresden |—

Oldenburg, Oldenburgisches Staatstheater, Premiere UN BALLO IN MASCHERA, 07.12.2019

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Oldenburgisches Staatstheater

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

Staatstheater Oldenburg © Andreas J. Etter

UN BALLO IN MASCHERA

Melodramma in drei Akten Giuseppe Verdi (1813 – 1901)
Libretto: Antonio Somma nach dem Drama ‚Gustave III ou Le Bal masqué‘ von Eugène Scribe
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Premiere: Samstag 07. Dezember, 19.30 Uhr, Großes Haus

Weitere Vorstellungen im Dezember: Di 10. und Di 17.

Besetzung: Musikalische Leitung: Hendrik Vestmann/ Vito Cristofaro, Inszenierung: Rodula Gaitanou, Bühne: Simon Corder, Kostüme: Gøje Rostrup, Einstudierung Chor: Thomas Bönisch, Licht: Simon Corder/ Steff Flächsenhaar, Dramaturgie: Christina Schmidl

Mit: Martyna Cymerman/ Sooyeon Lee, Lada Kyssy, Maiju Vaahtoluoto; Ill-Hoon Choung, Stephen K. Foster, Jason Kim, Leonardo Lee/ KS Paul Brady, Georgi Nikolov, Volker Röhnert, Kihun Yoon/ Leonardo Lee

Opernchor- und Extrachor des Oldenburgischen Staatstheaters
Oldenburgisches Staatsorchester

Ein Damoklesschwert schwebt über Riccardo, dem Gouverneur von Boston: Mitglieder seines Hofstaates haben sich gegen ihn verschworen und planen seine Ermordung, auch eine Wahrsagerin prophezeit ihm den baldigen Tod. Aber Riccardo schlägt alle Warnungen in den Wind. Im letzten Moment kann zwar sein Sekretär und bester Freund Renato das Attentat der Verschwörer verhindern, muss dabei jedoch erkennen, dass seine Frau Amelia scheinbar Riccardos Geliebte ist. Aus dem beschützenden Freund wird ein Todfeind: Während eines Maskenballs soll Riccardo endlich sterben und Renato wird zum Mörder … Giuseppe Verdis 1859 uraufgeführte Oper basiert auf einer wahren Begebenheit: 1792 verletzten Adelige den schwedischen König Gustav III. bei einem Attentat während eines Maskenballs tödlich. Dieses schockierende historische Ereignis machte Eugène Scribe 41 Jahre später zur Katastrophe eines Opernlibrettos. Giuseppe Verdi und sein Librettist Antonio Somma entwickelten daraus schließlich einen fesselnden Bühnenkrimi voller schillernder Gegensätze, in dem Tragik und Dramatik mit operettenhafter Eleganz und Leichtigkeit kontrastieren und gesellschaftliche Masken private Sehnsüchte verbergen.

Die griechische Regisseurin Rodula Gaitanou, die für ihre bisherigen Arbeiten u. a. an der Opera Australia, der Wexford Festival Opera oder der Oper Göteborg in der Kategorie Regie für den International Opera Award 2019 nominiert war, bringt Verdis packendes Operndrama auf die Bühne des Oldenburgischen Staatstheaters und gibt damit ihr Deutschland-Debüt.

—| Pressemeldung Oldenburgisches Staatstheater |—

München, Staatstheater am Gärtnerplatz, Premiere erstmalig Tosca, 14.11.2019

November 8, 2019 by  
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Staatstheater am Gärtnerplatz München

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Gärtnerplatztheater © Christian POGO Zach

Staatstheater am Gärtnerplatz spielt erstmalig die Oper TOSCA

Um des entflohenen politischen Häftlings Cesare Angelotti wieder habhaft zu werden, bringt Polizeichef Baron Scarpia den an der Flucht beteiligten Maler Mario Cavaradossi und dessen Geliebte, die Operndiva Floria Tosca, die gleichzeitig auch von Scarpia heiß begehrt wird, in seine Gewalt und verstrickt sich mit den beiden in einen grausamen Totentanz um Liebe, Eifersucht, Folter, Zynismus, Gier, Erpressung bis hin zu Mord und Selbstmord.

Staatstheater am Gärtnerplatz / Tosca © Staatstheater am Gärtnerplatz

Staatstheater am Gärtnerplatz / Tosca © Staatstheater am Gärtnerplatz

Giacomo Puccinis »Tosca«, 1900 in Rom uraufgeführt, ist ein brutales Kabinett der Grausamkeiten, veristisch-filmschnittartig und grandios farbenreich in emotionalste Musik gesetzt und zählt heute – ausgestattet mit unsterblichen Hits wie »Vissi d?arte« und »E lucevan le stelle«, zu den ganz großen Titeln des Opernrepertoires.
Für die Gärtnerplatz-Erstaufführung erarbeitet Regisseur und Bühnenbildner Stefano Poda seine Deutung des Polit-Thrillers bildgewaltig neu. Die musikalische Leitung übernimmt Anthony Bramall, der »Tosca« bereits 2012 mit großem Erfolg an der Oper Leipzig dirigierte.

Oper
Musik von Giacomo Puccini
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
Nach dem Drama »La Tosca« von Victorien Sardou
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Musikalische Leitung: Anthony Bramall / Howard Arman I Regie: Stefano Poda I Bühne und Kostüme: Stefano Poda I Licht: Stefano Poda I Mitarbeit Regie: Paolo Giani Cei I Choreinstudierung: Pietro Numico I Dramaturgie: Michael Alexander Rinz

Besetzung:
Floria Tosca: Oksana Sekerina
Mario Cavaradossi: Artem Golubev / Alin Stoica
Baron Scarpia: Noel Bouley / Alexander Krasnov
Cesare Angelotti: Timos Sirlantzis
Der Mesner: Levente Páll / Christoph Seidl
Spoletta: Juan Carlos Falcón / Stefan Thomas
Sciarrone: Holger Ohlmann / Christoph Seidl
Ein Gefängniswärter: Martin Hausberg
Hirtenknabe: Demian Erofeev / Nestor ErofeevAnna-Katharina Tonauer
Chor und Kinderchor des Staatstheaters am Gärtnerplatz
Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz

Premiere: 14. November 2019
Premierenmatinee: 10. November 2019

Weitere Vorstellungen:
16./21./23./25. November
20./24./29. Februar
11./14./20. März
Altersempfehlung ab 12 Jahren
Preise: 4 Euro bis 98 Euro
Tickets unter Tel 089 2185 1960 oder www.gaertnerplatztheater.de

—| Pressemeldung Staatstheater am Gärtnerplatz |—

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