Bochum, Ruhrtriennale, Programm Ruhrtriennale 2014, 15.08. bis 28.09.2014

April 15, 2014 by  
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Ruhrtriennale

Ruhrtriennale 2014: „Surrogate Cities Ruhr“ als Choreografie für das Ruhrgebiet. Eröffnung in Duisburg: 15. August 2014

Das internationale Festival der Künste mit zahlreichen Höhepunkten: Musiktheater, Tanz, Konzert, Film und zeitgenössische Kunst an Orten der Industriekultur in Bochum, Duisburg, Essen und Gladbeck. 
 
Die Ruhrtriennale legt im dritten und abschließenden Jahr unter der künstlerischen Leitung von Heiner Goebbels vom 15. August bis 28. September 2014 den Fokus auf grenzauflösende Uraufführungen und Neuinszenierungen internationaler Künstlerinnen und Künstler. Im Zentrum stehen große Musiktheaterproduktionen und die Bildende Kunst im Verhältnis zu Tanz, Performance, Film und Konzert. Erstmals findet die Eröffnung der Ruhrtriennale in Duisburg statt, wo mit De Materie des niederländischen Komponisten Louis Andriessen eine exzeptionelle Musiktheaterarbeit des 20. Jahrhunderts zur Aufführung kommt, die neue Perspektiven jenseits der Oper ermöglicht. Die Inszenierung (mit dem Ensemble Modern Orchestra und ChorWerk Ruhr u.a.) in der Duisburger Kraftzentrale ist die erste szenische Realisierung seit ihrer Uraufführung in Amsterdam 1989.
 
Surrogate Cities Ruhr in der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark ist das Ausnahmeereignis 2014. Der Orchester-Zyklus von Heiner Goebbels – das musikalische Porträt einer imaginären Großstadt – wird von Mathilde Monnier als Choreografie für das Ruhrgebiet mit mehr als 140 Akteuren aus der Region und den Bochumer Symphonikern für die Ruhrtriennale neu inszeniert. Als Sonderaktion erhalten junge Zuschauer bis 27 Jahren für Surrogate Cities in allen Kategorien Tickets für 10 Euro. Der mehrfach ausgezeichnete italienische Theatermacher Romeo Castellucci ist mit zwei Neuproduktionen im Festival zu erleben: In der Bochumer Jahrhunderthalle zeigt er die Oper Neither, Ergebnis eines Zusammentreffens von Morton Feldman und Samuel Beckett in den 1970er-Jahren, mit den Duisburger Philharmonikern unter der Leitung von Emilio Pomàrico. Strawinskys Le Sacre du Printemps inszeniert Castellucci als einen Tanz aus Knochenstaub in der Duisburger Gebläsehalle.
 
 
Zu den weiteren Höhepunkten des diesjährigen Festivals zählen die lang erwartete Uraufführung von Boris Charmatz, der sich mit manger auf das Thema Essen konzentriert, und das Konzert des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam in der Bochumer Jahrhunderthalle. Der samoanische Performance-Künstler und Choreograf Lemi Ponifasio kehrt gemeinsam mit der MAU Company und seiner neuen Arbeit I AM zur Ruhrtriennale zurück. In der Maschinenhalle Zweckel in Gladbeck bringt der junge Schweizer Regisseur Boris Nikitin drei Opernsänger aus drei Generationen auf die Bühne und lässt das Publikum in der Theaterperformance Sänger ohne Schatten an ihrem Künstlerleben teilhaben.
 
Die Bildenden Künstler Matthew Barney, Gregor Schneider, Tino Sehgal, Harun Farocki und das brasilianische Künstlerduo cantoni crescenti erweitern die Möglichkeitsräume der Ruhrtriennale mit begehbaren Installationen, Choreografien und Filmen. Für das Duisburger Lehmbruck Museum entsteht die Raumskulptur Totlast von Gregor Schneider, im Essener Museum Folkwang zeigt Harun Farocki gemeinsam mit Antje Ehmann sein neues Projekt Eine Einstellung zur Arbeit, eine Auswahl aus 400 Kurzfilmen, die in 15 internationalen Großstädten zum Thema Arbeit entstanden sind. Mit River of Fundament präsentieren Matthew Barney und der Komponist Jonathan Bepler ihr spektakuläres Gesamtkunstwerk. Die Essener Lichtburg bietet für die in den Kulissen amerikanischer Industrielandschaften entstandene monumentale Filmoper eine eindrucksvolle Bühne. Unter den stillgelegten Hochöfen des Landschaftsparks Duisburg-Nord entwerfen cantoni crescenti – als Beitrag von Urbane Künste Ruhr, kuratiert von der künstlerischen Leiterin Katja Aßmann – unter dem Titel Melt eine 70m lange begehbare Skulptur aus Aluminiumplatten, die bei freiem Eintritt ganztags geöffnet ist.
 
Zahlreiche Konzerte mit Musik des 20. Jahrhunderts prägen das Programm 2014. In 20 Pianos erzählt der Pop- und Avantgardemusiker Matthew Herbert bei PACT Zollverein die Geschichten von zwanzig einzigartigen Klavieren aus der ganzen Welt. Kompositionen von Bernd Alois Zimmermann, Luc Ferrari, György Ligeti, Olivier Messiaen, Edgard Varèse u.v.a. werden von herausragenden Klangkörpern wie dem Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam gespielt. Das ChorWerk Ruhr bringt unter der musikalischen Leitung von Florian Helgath im Salzlager des Welterbe Zollverein Figure humaine von Francis Poulenc und andere a cappella-Werke zur Aufführung.
Das Ensemble Modern lädt das Publikum zu einem einmaligen Konzerterlebnis ein: Das viereinhalbstündige Nachtkonzert For Philip Guston ab 23 Uhr in der Jahrhunderthalle Bochum ist eine Hommage von Morton Feldman an seinen verstorbenen Malerfreund. Die Zuhörer können es sich während der Aufführung in einer Landschaft von Sitz- und Liegemöglichkeiten bequem machen.
 
An jedem Montagabend finden in der intimen Atmosphäre des Maschinenhauses der Zeche Car klassische Kammermusikabende und Konzerte mit improvisierter Musik statt. 2014 u.a. mit dem französischen Streichquartett Quatuor Ébène, dem bosnischen Lautenisten Edin Karamazov sowie Fred Frith, einem der einflussreichsten Musiker der internationalen Improvisationsszene, und dem sizilianischen Saxophonisten Gianni Gebbia.
 
Anne Teresa De Keersmaeker, Boris Charmatz, Saburo Teshigawara, La Ribot und Eszter Salamon zeigen ihre neuen Arbeiten im Bereich Tanz und Performance. Verklärte Nacht von De Keersmaeker basiert auf Arnold Schönbergs spätromantisch-orchestraler Musik für Streicher und einem gleichnamigen Gedicht von Richard Dehmel. Mit seiner neuen Performance Broken Lights, bei der im wörtlichen Sinne Glas zertanzt wird, ist der japanische Tänzer und Choreograf Saburo Teshigawara erstmals zu Gast bei der Ruhrtriennale. PACT Zollverein mit seinem künstlerischen Leiter Stefan Hilterhaus veranstaltet für die Ruhrtriennale die Deutschlandpremiere El Triunfo de La Libertad von La Ribot, die 2013 mit ihrer Ausdauer-Performance Laughing Hole das Publikum begeisterte, und MONUMENT 0 der ungarischen Choreografin Eszter Salamon.
 
Im SANAA-Gebäude und bei PACT Zollverein sowie im Duisburger Landschaftspark bringt Tino Sehgal seine Arbeit (Ohne Titel) (2000) mit den Solotänzern Andrew Hardwidge, Frank Willems und Boris Charmatz zur Aufführung. Boris Charmatz‘ Filminstallation Levée, 2013 auf der Halde Haniel in Bottrop gedreht, wird darüber hinaus während des Festivals im Museum Folkwang gezeigt.
 
No Education wird 2014 selbst zum Thema im Programm: Das ZEIT Forum Kultur, moderiert von Josef Joffe, widmet sich in diesem Jahr der kulturellen Bildung und diskutiert das seit 2012 bestehende No Education-Programm der Ruhrtriennale. Es ermöglicht Kindern und Jugendlichen, Kunst ohne Vorwissen zu erleben. No Education 2014 ist: The Children’s Choice Awards, die offizielle Festivaljury der Ruhrtriennale, All Children are Other, ein öffentlicher Workshop der kanadischen Performancegruppe Mammalian Diving Reflex, und die Mitwirkung von Kindern und Jugendlichen bei Surrogate Cities Ruhr und der freitagsküche.
 
Die freitagsküche lädt in diesem Jahr jeden Samstag (!) im Anschluss an die Veranstaltungen, gemeinsam mit den Künstlern des Abends, das Publikum zum Essen und Reden in persönlicher Atmosphäre ein. In der letzten freitagsküche des Festivals übernehmen die Kinder des No Education-Workshops doing kitchen die Regie des Abends.
 
Der internationale Festivalcampus findet in diesem Jahr in Duisburg und Bochum statt: Studierende von mehr als 15 europäischen Kunsthochschulen und Theaterinstituten besuchen Produktionen der Ruhrtriennale und nehmen an Seminaren und Workshops teil, die das Festival begleiten.
 
Die tumbletalks verstehen sich als eine Bühne des öffentlichen Denkens. In der wöchentlich stattfindenden Gesprächsreihe im Essener Museum Folkwang treffen Besucher direkt auf die Künstlerinnen und Künstler der Ruhrtriennale, u.a. Louis Andriessen, Harun Farocki mit Antje Ehmann, Jonathan Bepler, Romeo Castellucci mit Emilio Pomàrico, Boris Charmatz, Mathilde Monnier mit Eszter Salamon, Heiner Goebbels und Holger Noltze.
 
Heiner Goebbels, Künstlerischer Leiter der Ruhrtriennale: „Was die Ruhrtriennale auszeichnet, sind die Wechselwirkungen zwischen Künstlern und Räumen. Sie ermöglichen uns starke künstlerische Erfahrungen und haben für mich oberste Priorität; wo sonst hat man die Freiheit, kompromisslos etwas entstehen zu lassen. Viele festivalmachende Kollegen und Künstler aus aller Welt beneiden uns aber nicht nur um die unverwechselbaren Räume und die Möglichkeiten, Kunst selbst produzieren zu können, sondern auch um unser Publikum, das großen Eindruck hinterlässt durch seine Neugierde, Offenheit, künstlerischen Wagemut und seine direkte Resonanz.“
 
Über 150 Veranstaltungen in 4 Städten mit 14 Spielstätten und rund 1.000 nationalen und internationalen Künstlerinnen und Künstlern, ca. 30 Produktionen – davon mehr als die Hälfte Uraufführungen, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren – sowie Konzerte und Künstlergespräche verwandeln die herausragenden Industriedenkmäler der Region in einzigartige Aufführungsorte für Musik, Bildende Kunst, Theater, Film, Tanz und Performance.
 
Die Künstlerinnen und Künstler kommen 2014 aus rund 25 Ländern, u.a. Argentinien, Belgien, Bosnien und Herzegowina, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Iran, Israel, Italien, Japan, Kanada, Kenia, Neuseeland, den Niederlanden, Norwegen, Österreich, Portugal, Russland, Samoa, Schweiz, Slowenien, Spanien, Ungarn und den USA.
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Pressemeldung Ruhrtriennale
 

Essen, Philharmonie Essen, Festival für Neue Musik NOW!, 25.10. bis 17.11.2013

Oktober 22, 2013 by  
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Philharmonie Essen

Philharmonie Essen Innen © PE-Frank-Vinken

Philharmonie Essen Innen © PE-Frank-Vinken

Festival für Neue Musik „NOW!“ widmet sich Klang und Raum

 
Dritte Auflage vom 25. Oktober bis 17. November 2013
 
Das Ruhrgebiet wird erneut zum Anziehungspunkt für Freunde zeitgenössischer Klänge: Vom 25. Oktober bis 17. November 2013 heißt es zum dritten Mal „NOW!“. Das Festival für Neue Musik steht diesmal unter dem Motto „sound surround“ und beleuchtet aus unterschiedlichen Perspektiven das Phänomen von Klang und Raum. Die Philharmonie Essen lädt gemeinsam mit der Folkwang Universität der Künste, der Stiftung Zollverein, dem Landesmusikrat NRW sowie dem Kunstring Folkwang e.V. zu insgesamt 17 Konzerten ein. Erstmals ist das Festival auf drei aufeinander folgende Wochenenden im Oktober und November fokussiert. Gleichzeitig kommen neue Veranstaltungsorte hinzu: Neben der Philharmonie Essen, der Folkwang Universität der Künste und der Kokerei Zollverein, die bereits in den vergangenen Jahren beteiligt waren, geht es diesmal auch in die Jahrhunderthalle Bochum, den Essener Dom, das Museum Folkwang, das Chorforum Essen und den Club Hotel Shanghai. Vor allem aber stehen hochkarätige Künstler und Ensembles für die ausgezeichnete Qualität dieses Festivals: Das SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg, das Kammerensemble Neue Musik Berlin, die Bang on a Can All-Stars, die Duisburger Philharmoniker sowie die Ondes Martenot-Spielerin Suzanne Binet-Audet und Matthew Herbert sind nur einige Namen, die eine wesentliche Rolle spielen.
 
Im spektakulären Auftaktkonzert am Freitag, 25. Oktober 2013, um 19:30 Uhr in der Jahrhunderthalle Bochum, kann das Publikum eine der bahnbrechendsten Klangraum-Kompositionen überhaupt erleben: In Karlheinz Stockhausens „Gruppen“ wird das Publikum in der Industriekathedrale von gleich drei Orchestern umringt, in diesem Fall von den Essener Philharmonikern, den Bochumer Symphonikern und dem Ensemble musikFabrik. Zur Uraufführung kommt außerdem „Quasar“ von Günter Steinke, der in seinem neuen Werk Stockhausens Komposition reflektiert. Die musikalische Gesamtleitung hat Johannes Kalitzke. Auch im abschließenden Konzert mit dem Titel „Xenakis“ am Sonntag, 17. November 2013, um 16:30 Uhr sind die Zuhörer in außergewöhnlicher Weise in das Klanggeschehen eingebunden. In den Werken „Terretektorh“ und „Nomos gamma“ des griechischen Komponisten Iannis Xenakis verteilen sich im Alfried Krupp Saal der Philharmonie nahezu einhundert Musiker im kreisförmig sitzenden Publikum.
 
Am Sonntag, 27. Oktober 2013, um 11 Uhr ist das diesjährige Festival-Motto „sound surround“ Thema eines Symposiums: Im RWE Pavillon der Philharmonie diskutieren die Komponisten Rebecca Saunders und Gordon Kampe, der Architekt Kaspar Kraemer und die Musikpublizistin Gisela Nauck unter anderem über die Frage, wie sich unser Hören im Zeitalter virtueller Räume verändert.
 
Zum Festival „NOW!“ erscheint ein Programmbuch mit Einführungen zu allen Werken und Biografien zu den beteiligten Künstlern. Die Publikation ist jeweils bei den Veranstaltungen erhältlich. (Auf Wunsch schicke ich Ihnen ab 15. Oktober gerne ein Exemplar in digitaler Form zu).
 
Eine Übersicht über alle Konzerte des Festivals finden Sie im Anhang.
 
Das Festival „NOW!“ wird gefördert von der Kunststiftung NRW.
 
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„NOW!“ sound surround 2013 – Konzertübersicht
 
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Freitag, 25. Oktober | 19:30 Uhr | Jahrhunderthalle Bochum, Halle 3
Stockhausen: „Gruppen“
 
Ensemble musikFabrik
Johannes Kalitzke, Dirigent
Essener Philharmoniker
Lucas Vis, Dirigent
Bochumer Symphoniker
Manuel Nawri, Dirigent
 
Günter Steinke „Quasar“ für Ensemble und großes Orchester im Raum (Uraufführung)
Karlheinz Stockhausen „Gruppen“ für drei Orchester, op. 6
 
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Samstag, 26. Oktober | 11:00 Uhr | Essener Dom
„Gloria“
 
Veronika Winter, Sopran
Constanze Backes, Sopran
Beat Duddeck, Alt
Rolf Ehlers, Alt
Georg Poplutz, Tenor
Nils Gebelhausen, Tenor
Thilo Dahlmann, Bass
Markus Flaig, Bass
Folkwang Vokalensemble
Johann Rosenmüller Ensemble
Jörg Breiding, Dirigent
 
Heinrich Schütz „Herr, unser Herrscher“, SWV 27
Giovanni Gabrieli „Plaudite, psallite“
Erik Mikael Karlsson „Intensities and interludes“
Gregorio Allegri „Miserere mei, Deus“
Gordon Kampe „Mondbeschreibungen“ für sechs Solostimmen, gemischten Chor, Ensemble und
Zuspielungen (Uraufführung)
Claudio Monteverdi „Gloria a 7“
Heinrich Schütz „Halleluja! Lobe den Herrn in seinem Heiligtum“, SWV 38
 
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Samstag, 26. Oktober | 15:30 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Hybride Musik für Mensch und Maschine
 
Katia Guedes, Stimme
Lesley Olson, Flöte
Alexandre Babel, Schlagzeug
Kammerensemble Neue Musik Berlin
Titus Engel, Dirigent
Dirk Reith, Klangregie
Thomas Neuhaus, Klangregie
Günter Steinke, Klangregie
Masahiro Miwa, Klangregie
Roland Pfrengle, Klangregie
Michael Schlappa, Bildregie
 
Dirk Reith / Thomas Neuhaus / Günter Steinke
„Essener Trilogie“ für Sound Box, StringThing, Talking Machine, 24 Piece Percussion, Installation,
Schlagzeug, Ensemble, Modulatoren und elektronische Klangerzeuger (Uraufführung)
Tom Johnson „Two pieces for the 24 Piece Percussion Installation“
Masahiro Miwa „hitonokiesari (people vanish)“ für Singing Machine, Ein Ton und neun Musiker (Uraufführung)
Schaun Tozer „All Change“ für Flöte und Flute Playing Machine
Roland Pfrengle „Projektionen – Technologie und Empfindung“ für Talking Machine, StringThing, 24
Piece Percussion Installation, Stimme, Flöte, Perkussion, Ensemble und Live-Elektronik (UA)
 
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Samstag, 26. Oktober | 19:30 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
„Rituel“
 
Martin Fahlenbock, Flöte
Jaime Gonzalez, Oboe
Shizuyo Oka, Klarinette
SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg
François-Xavier Roth, Dirigent
 
Iannis Xenakis „Alax“ für drei Instrumentalgruppen
Alberto Posadas „Kerguelen“ – Tripelkonzert für drei Bläser und Orchester (Komposition der Donaueschinger
Musiktage 2013)
Pierre Boulez „Rituel in memoriam Bruno Maderna“ für Orchester in acht Gruppen
 
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Sonntag, 27. Oktober | 11:00 Uhr | Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Symposium
 
Mit Rebecca Saunders, Kaspar Kraemer, Gisela Nauck und Gordon Kampe.
Günter Steinke, Moderation
 
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Sonntag, 27. Oktober | 15:00 Uhr | Philharmonie Essen, RWE Pavillon
„in sync“
 
Alban Wesly, Fagott
Bruce Collings, Posaune
Studio musikFabrik
Peter Veale, Dirigent
 
Harrison Birtwistle
„Ritual Fragment – A ceremony for fourteen musicians in memory of Michael Vyner“
James Tenney „Form 3 – In Memoriam Stefan Wolpe“
Atac Sezer „infinitimal“ für Fagott, Posaune und Ensemble (Kompositionsauftrag der Kunststiftung
NRW für das Studio musikFabrik)
 
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Sonntag, 27. Oktober | 17:00 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
„Gesang der Jünglinge“
 
Carl Rosman, Klarinette
Ensemble musikFabrik
Paul Jeukendrup, Klangregie
 
Karlheinz Stockhausen „Gesang der Jünglinge“
Richard Barrett „Interference“ für Kontrabassklarinette mit Bass-Drum
James Tenney „Form 2“ in memoriam John Cage
Rebecca Saunders „Stasis“
 
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Freitag, 8. November | 19:00 Uhr | Folkwang Universität der Künste, Neue Aula
Ondes Martenot
 
Suzanne Binet-Audet, Ondes Martenot
Gilles Gobeil, Live-Elektronik, Spatialisierung / Klangregie
 
Gilles Gobeil „Bol-Hydre“
Gilles Gobeil „Des temps oubliés“
Gilles Gobeil „Voix blanche“
Gilles Gobeil „Là où vont les nuages …“
Gilles Gobeil „La perle et l’oubli“
 
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Freitag, 8. November | 21:30 Uhr | Kokerei Zollverein, Salzlager
Matthew Herbert & Band
 
Matthew Herbert
Yann Seznec, Electronics
Tom Skinner, Percussion
Sam Beste, Keyboard
 
Matthew Herbert „End of silence“
 
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Freitag, 8. November | 23:00 Uhr | Hotel Shanghai
C3 – Club Contemporary Classical Club Nacht
 
DJ-Sets von Matthew Herbert und Resident Tobias Becker.
Der Festivalpass “NOW!” gilt nicht für diese Veranstaltung.
 
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Samstag, 9. November | 20:00 Uhr | Kokerei Zollverein, Salzlager
Stefan Goldmann
Stefan Goldmann, Live-Elektronik
Stefan Froleyks, Gereon Voß, Matthias Engler, Perkussion
 
Stefan Goldmann „Solo-Set“
Stefan Goldmann „Trails“ für drei Perkussionisten und Live-Elektronik
 
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Sonntag, 10. November | 18:00 Uhr | Kokerei Zollverein, Salzlager
„Music for Airports“
 
Bang on a Can All-Stars
 
Michael Gordon „For Madeline“
Julia Wolfe „Believing“
Brian Eno „Music for airports” (Arrangement: Bang on a Can All-Stars)
 
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Freitag, 15. November | 18:00 Uhr | Chorforum Essen
„Lux aeterna“
 
Amen Feizabadi, Video
Dietrich Hahne, Video, Klangregie
Thomas Neuhaus, Klangregie
 
György Ligeti „Lux aeterna“ (9CH-Videokontrafaktur)
Jean-Claude Risset „Sud I“ (Tape)
Thomas Tallis „Spem in alium“ (9CH-Videokontrafaktur)
Jean-Claude Risset „Sud II“ (Tape)
Alessandro Striggio „Ecce beatam lucem“ (9CH-Videokontrafaktur)
Jean-Claude Risset „Sud III“ (Tape)
Dietrich Hahne „Moon.American.Floyd.“ (9CH-Videokontrafaktur)
 
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Samstag, 16. November | 16:00 Uhr | Philharmonie Essen, RWE Pavillon
Splash
 
SPLASH – Perkussion NRW
Stephan Froleyks, Dirigent
Ralf Holtschneider, Dirigent
 
Steve Reich „Drumming“ – Part 1
David Lang „Face so pale“ für sechs Schlagzeuger
Gerhard Stäbler „Kybele“ für drei Schlagzeuger
SPLASH – Perkussion NRW „Samba brasiliera“
 
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Samstag, 16. November | 18:00 Uhr | Folkwang Universität der Künste, Neue Aula
„Klicksonar“
 
Pia Hauser, Flöte
Jan Termath, Tuba
Ensemble folkwang modern
Eva Fodor, Dirigentin
 
Luigi Nono „Post-Prae-Ludium per Donau“ für Tuba und Live-Elektronik
Peter Eötvös „Windsequenzen“ für Flöte und Ensemble
Roman Pfeifer „Klicksonar“ für Ensemble und Live-Elektronik (Uraufführung)
 
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Sonntag, 17. November | 14:00 Uhr | Museum Folkwang, Karl-Ernst-Osthaus-Saal
„Farb-Räume“
 
E-MEX-Ensemble
Evelin Degen, Flöte
Joachim Striepens, Klarinette
Andreas Roth, Posaune
Kalina Kolarova, Violine
Burkart Zeller, Violoncello
Martin von der Heydt, Klavier
Michael Pattmann, Schlagzeug
Bernd Schultheis, Klangregie
Christoph Maria Wagner, Dirigent
 
Karlheinz Stockhausen „Studie I“
Cort Lippe „Music for septet and computer“ (Uraufführung)
Helmut Lachenmann „Intérieur I“, „Dal niente“, „Guero“ — Simultanaufführung für Schlagzeug, Klarinette
und Klavier
Gérard Grisey „Solo pour deux“ für Klarinette und Posaune
Tristan Murail „Treize couleurs du soleil couchant“ für Flöte, Klarinette, Klavier, Violine, Violoncello
und Live-Elektronik
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Sonntag, 17. November | 16:30 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Xenakis
MP6 multipercussion ensemble
Duisburger Philharmoniker
Rüdiger Bohn, Dirigent
Iannis Xenakis „Terretektorh“ für im Publikum verteiltes Orchester von 88 Instrumentalisten
Iannis Xenakis „Nomos gamma“ für im Publikum verteiltes Orchester von 98 Instrumentalisten
Witold Lutoslawski „Livre pour orchestre“
Iannis Xenakis „Persephassa“ für sechs Perkussionisten
Donnerstag, 23. Januar 2014 | 16:00 Uhr | Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Kompositionsprojekt „Sound Lab“
Lesley Olson, Workshop-Leitung
 
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Bochum, Ruhrtriennale, Eröffnung des internationalen Festivals der Künste am 17. August 2012

August 9, 2012 by  
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Ruhrtriennale

Eröffnung des internationalen Festivals der Künste am 17. August 2012.

Künstler der Ruhrtriennale treffen ein.

Ein Auftakt mit dichtem Programm. Zahlreiche Aufführungen bereits ausverkauft.

Bochum, 6. August 2012 – Weniger als zwei Wochen vor Eröffnung der Ruhrtriennale am 17. August gibt Intendant Heiner Goebbels heute im Dampfgebläsehaus der Jahrhunderthalle Bochum gemeinsam

mit seinem Team Einblick in die letzten Vorbereitungen. In Anwesenheit von Prof. Klaus Schäfer, Staatssekretär im Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, berichtet Heiner Goebbels über die laufenden Probenarbeiten der Eröffnungspremiere Europeras 1&2.

Erstmals stellen auch die anwesenden Künstler Michal Rovner und Lemi Ponifasio selbst ihre Produktionen für die Ruhrtriennale vor. Die israelisch-amerikanische Künstlerin Michal Rovner zeigt in den Räumen der Mischanlage / Kokerei Zollverein in Essen mit Current eine neue große Videoinstallation, die eigens für die Ruhrtriennale entwickelt wurde. Lemi Ponifasio, Choreograf aus Samoa, wird in der Kraftzentrale im Duisburger Landschaftspark mit vielen Statisten aus der Region Prometheus von Carl Orff inszenieren, die musikalische Leitung übernimmt der Dirigent Peter Rundel.

Viele der über 900 eingeladenen Künstler treffen in diesen Tagen im Ruhrgebiet ein, aus Neuseeland, New York, Tel Aviv, Brüssel, Warschau oder Maribor. Einige, wie Michal Rovner oder Lemi Ponifasio haben bereits mit den Proben und Installationen in den Spielstätten der Industriekultur angefangen. Romeo Castellucci probt ab kommender Woche in Duisburg, Jan Lauwers und Robert Wilson arbeiten zur Zeit in Brüssel bzw. New York an ihren Inszenierungen.

Besucher der Ruhrtriennale können die Künstler auf der Bühne und in zahlreichen Gesprächen und Diskussionen erleben, u.a. den tumbletalks, einer sonntäglichen Gesprächsreihe im Museum Folkwang, bei der u.a. Anne Teresa de Keersmaeker und Jérôme Bel, Romeo Castellucci, Jan Lauwers, Tarek Atoui und Christian Marclay über ihre Arbeit diskutieren.

Prof. Klaus Schäfer: „Heiner Goebbels und sein Team sind ein großer Gewinn für die Triennale und die Kultur und Kunst im Ruhrgebiet. Sie legen viel Wert auf die Vermittlung der Kunst. Dafür sprechen das No Education-Programm und die vielen öffentlichen Künstlergespräche, insbesondere aber auch die Inszenierungen am Eröffnungswochenende der Ruhrtriennale, wie „Europeras 1&2“, das Tanzstück „enfant“ mit zahlreichen Kindern als Protagonisten und das Open Air Konzert der „Boredoms“ auf der Halde Haniel. Das Interesse an der Ruhrtriennale ist bei den Besuchern wie den Medien wieder sehr groß. Viele Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Dies unterstreicht, dass die Ruhrtriennale ihren Platz als eines der bedeutendsten Festivals in Europa hier in NRW gefunden hat.“

Dichtes Programm in den ersten 10 Tagen

Die Ruhrtriennale eröffnet am 17. August mit Europeras 1&2 von John Cage, zuvor ist ab 12 Uhr im Museum Folkwang in Essen bereits die Live Art-Ausstellung 12 Rooms zu sehen mit einem tumbletalk von Klaus Biesenbach und Hans Ulrich Obrist um 15 Uhr. Am späten Abend können Besucher des Westparks die Lichtinstallation Pulse Park von Rafael Lozano-Hemmer selbst zum Leuchten bringen, ein Projekt von Urbane Künste Ruhr für die Ruhrtriennale.

Am Samstag, 18.8., wird um 12 Uhr in der Mischanlage der Kokerei Zollverein in Essen die Videoinstallation Current von Michal Rovner eröffnet. Am Nachmittag folgt um 17 Uhr die Eröffnung von Our CenturY vor der Jahrhunderthalle und um 19 Uhr das Tanzstück enfant des französischen Choreografen Boris Charmatz, bevor am Abend die japanische Gruppe Boredoms die lange ausverkaufte Bergarena der Halde Haniel bespielt. Am Sonntag, 19.8. um 12 Uhr, ist Michal Rovner im tumbletalk mit Michael Morris im Museum Folkwang zu Gast.

Am Montag, 20.8., beginnt die Konzertreihe im Maschinenhaus der Zeche Carl mit u.a. Guy Braunstein. Mit Robert Wilson ist ein Star der Theateravantgarde ab Dienstag zu Gast. Am 22.8. performt er selbst die Lecture on Nothing von John Cage. Am Donnerstag Abend ist wieder PACT Zollverein Spielstätte: Jérôme Bel und das Theater HORA sind mit der Produktion Disabled Theater für die folgenden Abenden zu Gast.

Das Wochenende vom 24. bis 26.8. ist geprägt von Anne Teresa des Keersmaekers Inszenierungen En Atendant bei Sonnenuntergang und Cesena um 5 Uhr früh bei Sonnenaufgang mit anschließendem Frühstück. Darüber hinaus feiert FOLK., die neue Arbeit des Theatermachers Romeo Castellucci, Premiere in der Gebläsehalle im Duisburger Landschaftspark. Im tumbletalk diskutieren am Sonntag Anne Teresa De Keersmaeker und Jérôme Bel. Bereits am Freitag, 24.8. um 18 Uhr, präsentieren Boris Charmatz und teilnehmende Kinder den No Education-Workshop links im Museum Folkwang.

Auftakt auch für die Kinder des Children’s Choice Awards, die als unabhängige Festivaljury von Aufführung zu Aufführung reisen. Eine Produktion der Ruhrtriennale in Kooperation mit Mammalian Diving Reflex.

Die Ruhrtriennale im ersten Jahr unter der künstlerischen Leitung des Komponisten und Theatermachers Heiner Goebbels bringt vom 17. August bis 30. September 2012 zahlreiche internationale Künstlerinnen und Künstler in die Metropole Ruhr. Über 30 Produktionen, darunter rund 20 Uraufführungen, Neuproduktionen und Deutschlandpremieren sowie zahlreiche Konzerte und Gastspiele verwandeln die herausragenden Industriedenkmäler der Region in spektakuläre Aufführungsorte für Musik, Bildende Kunst, Theater, Tanz und Performance.

Fakten zum Vorverkauf (Stand 6.8.2012)

Rund 30 ausverkaufte Vorstellungen

Derzeit vollständig ausverkauft: Europeras 1&2, enfant, Boredoms, utp_

Nur noch Restkarten für: En Atendant, Sacré Sacre du Printemps, Disabled Theater, Soapéra

Für viele weitere Veranstaltungen und die Ausstellungen sind noch Karten verfügbar:

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