Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Zubin Mehta dirigiert FALSTAFF im Januar und Februar 2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Zubin Mehta dirigiert Giuseppe Verdis FALSTAFF im Januar und Februar 2020

Die Staatsoper Unter den Linden schätzt sich außerordentlich glücklich, den Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin, Zubin Mehta, der für die Neuproduktion von Richard Strauss‘ DER ROSENKAVALIER (Premiere: 9. Februar) am Haus sein wird, im selben Zeitraum als Dirigent für die Wiederaufnahme-Serie von Giuseppe Verdis FALSTAFF gewonnen zu haben.

In der Titelrolle ist Lucio Gallo zu erleben, zum Ensemble gehören außerdem Barbara Frittoli (Mrs. Alice Ford), Alfredo Daza (Ford), Nadine Sierra (Nannetta), Francesco Demuro (Fenton), Daniela Barcellona (Mrs. Quickly), Katharina Kammerloher (Mrs. Meg Page), Jürgen Sacher (Dr. Cajus), Stephan Rügamer (Bardolfo) und Jan Martiník (Pistola). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Regisseur Mario Martone verlegt die Geschichte um den alternden Lebemann Sir John Falstaff in seiner Inszenierung, die 2018 bei den FESTTAGEN Premiere feierte, in die heutige Hausbesetzer-Szene, der er die bürgerliche und neureiche Welt der Familie Ford gegenüberstellt.

FALSTAFF
Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
Text von Arrigo Boito nach »The Merry Wives of Windsor« von William Shakespeare
Vorstellungen am 26. und 29. Januar sowie am 2., 6. und 14. Februar 2020
Staatsoper Unter den Linden

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

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Kassel, Staatstheater Kassel, Falstaff – Giuseppe Verdi, 13.10.2018

Oktober 1, 2018 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Staatstheater Kassel

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Falstaff – Giuseppe Verdi

Text Arrigo Boito nach Die Lustigen Weiber von Windsor von William Shakespeare

Premiere:  Samstag, 13. Oktober, 19.30 Uhr, Kostprobe: Freitag, 5. Oktober, 19 Uhr, Opernhaus (18.45 Uhr Einführung) weitere Vorstellungen: 20.10., 24.10., 28.10. (18 Uhr), 3.11., 8.11., 11.11. (16 Uhr)

Staatstheater Kassel / Falstaff - Domenico Balzani © Fabio Parenzan

Staatstheater Kassel / Falstaff – Domenico Balzani © Fabio Parenzan

Er machte William Shakespeare in der Londoner Theaterwelt überhaupt erst bekannt: Sir John Falstaff – Fresssack und Säufer, Angsthase und Aufschneider, ein Lebemann und Liebhaber, wie er im Buche steht, ein intimer Kenner des Weltenlaufes, ein Philosoph der Faulheit, ein Verfechter des Genusses. Angesichts knapper Kassen ist es um sein leibliches Wohl jedoch nicht mehr gut bestellt. In Sorge um seinen männlichen Sexappeal und den dazugehörigen Bauch ersinnt Falstaff einen vermeintlich schlauen Plan: Er schickt gleich zwei verheirateten Damen identische Liebesbriefe, einerseits um ihre Herzen zu brechen, andererseits um ihr Haushaltsgeld in seine Taschen zu befördern. Doch so leicht lassen sich die Damen nicht aufs Glatteis führen. Am Ende wird aus dem liebhabenden Betrüger Falstaff ein betrogener Liebhaber. Doch Sir John ist kein Spielverderber und zieht aus seinem Missgeschick die klügste Lehre, die sich wohl ziehen lässt: „Tutto nel mondo è burla!“ – „Alles ist Spaß auf Erden!“

Es ist vor allem dem Librettisten Arrigo Boito zu verdanken, dass sich der fast 80-jährige Giuseppe Verdi noch einmal an einen komisch-tragischen Opernstoff wagte, um den jungen Wilden seiner Zunft ein letztes Mal die Zähne zu zeigen. Mit überwältigendem Erfolg: Mit Falstaff, uraufgeführt 1893 an der Mailänder Scala, krönte der Komponist seine einzigartige Karriere.

Zugleich ließ der Grandseigneur der Oper damit seine eigene Zeit versöhnlich ausklingen. Falstaffs „Tutto nel mondo“-Motto avancierte dabei zu Verdis ganz persönlichen Lebensresümee.

Am Staatstheater Kassel kommt Verdis letztes Bühnenwerk jetzt unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Francesco Angelico und in einer Neuinszenierung von Adriana Altaras auf die Bühne. In der Titelrolle ist als Gast der italienische Bariton Domenico Balzani zu erleben, weitere Solistinnen und Solisten sind u.a. Ani Yorentz (Mrs. Alice Ford), Marie-Luise Dreßen und Maren Engelhardt (alternierend als Mrs. Meg Page), Karola Sophia Schmidt (Nanetta), Daniel Jenz (Fenton), Ulrike Schneider (Mrs. Quickly), Johannes An (Dr. Cajus), Younggi Moses Do (Bardolfo), Bernhard Modes (Der Wirt vom Gasthaus „Zum Hosenband“) und Hee Saup Yoon (Pistola).

Premiere ist am Samstag, 13. Oktober, um 19.30 Uhr im Opernhaus. Bereits am Freitag, 5. Oktober, bietet für 7 Euro Eintritt die „Kostprobe“ – eine öffentliche Bühnen-Orchesterprobe – Gelegenheit für erste Einblicke in die Produktion. Beginn der Kostprobe ist um 19 Uhr, um 18.45 Uhr gibt Dramaturg Christian Steinbock eine Einführung.

Musikalische Leitung: Francesco Angelico, Inszenierung: Adriana Altaras,
Bühne: Etienne Pluss, Kostüme: Nina Lepilina, Dramaturgie: Christian Steinbock, Choreinstudierung: Marco Zeiser Celesti

Mit Domenico Balzani als Gast (Sir John Falstaff), Ani Yorentz (Mrs. Alice Ford), Marie-Luise Dreßen/ Maren Engelhardt (Mrs. Meg Page), Karola Sophia Schmid (Nanetta), Daniel Jenz (Fenton), Marc-Olivier Oetterli (Ford, Alices Gatte), Ulrike Schneider (Mrs. Quickly), Johannes An (Dr. Cajus), Younggi Moses Do (Bardolfo), Bernhard Modes (Der Wirt vom Gasthaus „Zum Hosenband“), Hee Saup Yoon (Pistola), Opernchor des Staatstheaters Kassel, Staatsorchester Kassel

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Kassel, Staatstheater Kassel, Premiere Falstaff – Giuseppe Verdi, 13.10.2018

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Staatstheater Kassel

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Staatstheater Kassel © N. Klinger

Falstaff  von Giuseppe Verdi

Text  Arrigo Boito; nach Die Lustigen Weiber von Windsor von William Shakespeare

 Premiere:  Samstag, 13. Oktober, 19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen: 20.10., 24.10., 28.10. (18 Uhr), 3.11., 8.11., 11.11.2018 (16 Uhr)

England. Ein feudales Hotel. Die Gesellschaft am Rande einer Epochenwende. Wer früher einmal reich, berühmt und begehrt war, findet sich plötzlich „ganz unten“ wieder. Hier logiert Ritter Sir John Falstaff, und auch er hat seine besseren Zeiten zweifellos hinter sich. Vor allem am Geld fehlt es, um seinen üppigen Bauch zu pflegen, den andere einen gehörigen Wanst nennen würden. Doch Falstaff ist überzeugt: Dieser Bauch ist das Markenzeichen seiner ungebrochenen Attraktivität und darf auf keinen Fall schrumpfen. So sendet er zwei gleichlautende Liebesbriefe an Alice Ford und Meg Page – Damen der gehobenen Schicht mit direktem Zugang zum Bargeld der jeweiligen Ehemänner –, die selbstverständlich „not amused“ sind über derlei ungehörige Annäherungsversuche. So beschließen sie, es dem schwergewichtigen Schwerenöter kräftig heimzuzahlen.

Es ist vor allem dem Librettisten Arrigo Boito zu verdanken, dass sich Giuseppe Verdi noch einmal an einen komisch-tragischen Opernstoff wagte, um den jungen Wilden seiner Zunft ein letztes Mal die Zähne zu zeigen. Mit überwältigendem Erfolg: Mit Falstaff, uraufgeführt 1893 an der Mailänder Scala, sollte der fast 80-jährige Komponist seiner einzigartigen Karriere die Krone aufsetzen.

Staatstheater Kassel / Francesco Angelico © Giancarlo_Pradelli

Staatstheater Kassel / Francesco Angelico © Giancarlo_Pradelli

Musikalische Leitung: Francesco Angelico, Inszenierung: Adriana Altaras,, Bühne: Etienne Pluss, Kostüme: Nina Lepilina, Dramaturgie: Christian Steinbock, Chor-einstudierung: Marco Zeiser Celesti

Mit:  Domenico Balzani als Sir John Falstaff (Gast), Ani Yorentz  – als Mrs. Alice Ford, Marie-Luise Dreßen / Maren Engelhardt (Mrs. Meg Page), Karola Sophia Schmid (Nanetta), Daniel Jenz (Fenton), Marc-Olivier Oetterli (Ford, Alices Gatte), Ulrike Schneider (Mrs. Quickly), Johannes An (Dr. Cajus), Younggi Moses Do (Bardolfo, in Falstaffs Diener), Bernhard Modes (Der Wirt vom Gasthaus „Zum Hosenband“), Hee Saup Yoon (Pistola, in Falstaffs Diensten), Opernchor des Staatstheaters Kassel, Staatsorchester Kassel

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