Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Russische Silvestergala – Von Märchen und Wundern, 31.12.2018

Dezember 7, 2018 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Sylvester 2017 © Gerhard Bähring

Theater Rudolstadt / Sylvester 2017 © Gerhard Bähring

Großes Silvesterkonzert – Russische Silverstergala

Von Märchen und Wundern“

Schönste Melodien aus der Welt der russischen Operette, Oper und Filmmusik

am 31. Dezember, um 15 und 19.30 Uhr, laden die Thüringer Symphoniker zu ihrer russischen Silvestergala „Von Märchen und Wundern“ mit Solisten des renommierten Mariinski-Theaters St. Petersburg in die Stadthalle Bad Blankenburg ein. Es gibt nur noch Restkarten.

Auch in diesem Jahr, 2018, laden die Thüringer Symphoniker am 31. Dezember die Musikfreunde der ganzen Region ein, um gemeinsam den Jahreswechsel zu feiern. Auf ihrer großen Silvestergala „Von Märchen und Wundern“ in der Stadthalle Bad Blankenburg geht die musikalische Reise diesmal mit schönsten Melodien ins winterlich-märchenhafte Russland.

Theater Rudolstadt / Silvester2018 © Iuliia-Gatcko-Shutterstock.com

Theater Rudolstadt / Silvester2018 © Iuliia-Gatcko-Shutterstock.com

Ob es an diesem Tag in Thüringen schneit, ist nicht garantiert — in St. Petersburg und Moskau hingegen stehen die Chancen viel besser. Wer also dem trüben Wetter entfliehen möchte, kann sich in dem Konzert in eine russische Winterlandschaft hineinträumen. Vier Solisten des weltberühmten Mariinksi-Theaters in St. Petersburg – Anna Denissowa, Ekaterina Krapiwina, Artjom Melihow und Oleg Sytschow – lassen zusammen mit Chefdirigent Oliver Weder Beliebtes aus der Welt der russischen Oper, der Operette und der sowjetischen Filmmusik erklingen, darunter die Märchen-Oper Snjegurotschka über Schneeflöckchen und Väterchen Frost. Geheimnisse um die Bräuche der Silvesternacht, von Viktor Vysotzki direkt aus seiner Heimat mitgebracht, runden das Konzerterlebnis ab.

Zur Begrüßung wird den Gästen ein Glas Sekt gereicht. Zudem besteht Möglichkeit, den Bustransfer zur Stadthalle Bad Blankenburg und zurück nach Rudolstadt, Saalfeld oder Königsee zu nutzen.

Restkarten für die Silvestergala am 31. Dezember, um 15 und 19.30 Uhr sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Ausnahmepianist Daniel Kharitonov trifft russische Meister, 15.-16.09.2017

September 8, 2017 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Daniel Kharitonov - NO COPYRIGHT

Theater Rudolstadt / Daniel Kharitonov – NO COPYRIGHT

Ausnahmepianist trifft  russische Meister

Thüringer Symphoniker mit Daniel Kharitonov – Auftakt der Sinfoniekonzerte

Saalfeld. An Tschaikowskys berühmtestem Klavierkonzert, dem Konzert Nr. 1 b-Moll, kommt kein aufstrebender Pianist vorbei. Auch Daniel Kharitonov sorgte mit seiner Interpretation des Werkes schon für Furore. Die Thüringer Symphoniker präsentieren den jungen Ausnahmemusiker zum Auftakt der Reihe der Sinfoniekonzerte am 15. und 16. September im Meininger Hof Saalfeld. Neben Tschaikowskys Klavierkonzert bringen sie die „russische Seele“ außerdem mit Werken von Gavrilin und Rimsky-Korsakov zum Klingen. Es dirigiert Chefdirigent Oliver Weder.

Spätestens seit seinem Erfolg beim international renommierten Tschaikowsky-Klavierwettbewerb vor zwei Jahren in Moskau stehen dem mittlerweile 18-Jährigen Kharitonov alle Türen zu den großen Konzertsälen dieser Welt offen. Doch trotz internationaler Karriere ist er seiner Heimat Russland nach wie vor musikalisch eng verbunden. So trat er in den letzten Jahren durch Konzerte und Solorezitale u. a. in der „Tchaikovsky Concert Hall“ und im „International Performing Arts Center“ in Moskau hervor. Nach seinem Debüt mit dem Orchester des Mariinsky-Theaters unter der Leitung von Valery Gergiev im Jahr 2013 spielt er regelmäßig mit dem berühmten Klangkörper.

Auch Chefdirigent Oliver Weder begibt sich mit diesem Konzert auf vertrauten, beinahe heimischen Boden, da er in jungen Jahren als Dirigent für Ballett und Musiktheater in Perm und St. Petersburg tätig war. So sind ihm auch die Klänge des Balletts „Anjuta“ von Valery Gavrilin seit langem vertraut, die mit expressiven, folkloristischen Elementen zu bestechen vermag. Abgerundet wird das 1. Sinfoniekonzert mit Nikolai Rimsyk-Korsakovs „Capriccio Espagnol“ op. 34.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Sound der Utopie – das Persimfans-Orchester, 07.-08.10.2017

August 16, 2017 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Sound der Utopie – das Persimfans-Orchester

Für den Herbst des Jahres 2017 – das Jubiläumsjahr der Oktober-Revolution – hat die Tonhalle Düsseldorf ein zweiteiliges Persimfans-Projekt als Kooperation zwischen dem 2008 in Moskau gegründeten Persimfans-Orchester und den Düsseldorfer Symphonikern im Programm. Am 7. und 8. Oktober werden in den Tonhallen-Konzertreihen Supernova – neue und neueste Musik und Ehring geht ins Konzert jeweils Programme zur Aufführung kommen, die Musiker aus Moskau und Düsseldorf gemeinsam – ohne Dirigent – nach den Maximen des originalen, 1922 gegründeten Persimfans-Orchesters erarbeitet haben. Persimfans ist die Kurzform des russischen Perwy Simfonitscheski Ansambl, zu Deutsch: „Erstes symphonisches Ensemble“. Die Musiker, die sich auf Initiative des Moskauer Geigenprofessors Lew Zeitlin im Jahr 1922 zusammenfanden, waren Pioniere und leidenschaftliche Idealisten, die die ursprüngliche Bedeutung von „symphonisch“ („zusammenklingend“) und Ensemble („Gesamtheit, Einheit“) beim Wort nahmen. Sie übertrugen das in der Kammermusik gängige Prinzip des gleichberechtigten Spiels auf das große Orchester. Wichtige Bestandteile der Konzerte sind auch eine Reihe von Klanginstallationen und musikalisch-theatralischen Aktionen, die während der Pause präsentiert werden sollen und die den „anarchischen“ Geist der Zeit ganz besonders atmen. Das Vorhaben ist als Austauschprojekt gemeinsam mit dem Goethe-Institut Moskau konzipiert: Auf den Besuch der Moskauer Musiker in Düsseldorf im Oktober 2017 soll im Dezember 2017 ein Gegenbesuch stattfinden, bei dem Musiker aus Düsseldorf nach Moskau reisen.

Tonhalle Düsseldorf / Sound der Utopie - Persimfans Orchester © Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf / Sound der Utopie – Persimfans Orchester © Tonhalle Düsseldorf

Sound der Utopie Teil 1: Samstag, 7. Oktober 2017, 20.00 Uhr: Supernova – Russian Revolution Reloaded Russian Revolution Reloaded:

Am Samstag, dem 7. Oktober spielen die Düsseldorfer Symphoniker gemeinsam mit dem Persimfans-Orchester aus Moskau und Pianist Peter Aidu Werke von Meitus, Wyschnegradsky, Meisel und Mossolow – in unseren Breiten weitgehend unbekannte Komponisten, die die russische Avantgarde zu Zeiten der Oktober-Revolution geprägt haben. Erarbeitet und aufgeführt werden die Werke auf die typische unkonventionelle Weise der musikalischen Gäste aus Moskau: Die Musiker spielen gleichberechtigt miteinander und vor allem ohne Dirigenten. Das Vorbild dieser Übertragung einer kammermusikalischen Praxis auf große Orchester ist das 1922 in Moskau gegründeten Persimfans-Orchesters, welches als Experiment in angewandtem musikalischem Kollektivismus gegründet wurde und nach nur 10 Jahren seiner Existenz den Repressionen Stalins zum Opfer fiel.

Sound der Utopie Teil 2: Sonntag, 8. Oktober 2017, 16.30 Uhr

Tonhalle Düsseldorf / Sound der Utopie - Ehring Persimfans © Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf / Sound der Utopie – Ehring Persimfans © Tonhalle Düsseldorf

Ehring geht ins Konzert – Grundkurs Weltrevolution Grundkurs Weltrevolution: Am Sonntag, 8. Oktober nimmt Christian Ehring das Publikum in der Tonhalle auf eine politische-musikalische Reise in die Zeit der Oktoberrevolution mit. Im zweiten Teil des Wochenendes unter dem Motto „Sound der Utopie“ spielen die Düsseldorfer Symphoniker gemeinsam mit dem Persimfans-Orchester Werke, die mit dem Geist der Oktober-Revolution verbunden sind: So war Ludwig van Beethoven Lenins Lieblingskomponist, Josef Schillinger sein offizieller „Staatskomponist“. Die Werke, die auch vom originalen Persimfans-Orchester Anfang des 20. Jahrhunderts gespielt wurden, werden nach deren Praxis einstudiert und aufgeführt: Mit gleichberechtigt musizierenden Orchestermitgliedern und vor allem ohne Dirigenten. Die größere Verantwortung jedes einzelnen Musikers, die Notwendigkeit von mehr Kommunikation untereinander und die gemeinsame Überzeugung führten – und führen auch heute noch – zu frischen, spektakulären Ergebnissen.

Supernova  –  Neue und neueste Musik – Mendelssohn-Saal
07.10.2017, 20:00 Uhr

Düsseldorfer Symphoniker,  Persimfans-Orchester,  Peter Aidu : Klavier

Meitus – Dneprostroi, Symphonische Suite

Wyschnegradsky – Préludes für zwei Klaviere

Meisel – Musik zu Eisensteins Stummfilm „Panzerkreuzer Potemkin“ (Ausschnitt)

Mossolow – Klavierkonzert Nr. 1 op. 14

Mossolow – Streichquartett Nr. 1 a-Moll op. 24 (1. und 2. Satz)

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Dresden, Semperoper Dresden, Premiere MOSKAU, TSCHERJOMUSCHKI, 21.02.2014

Februar 11, 2014 by  
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Semperoper Dresden

Dresden Semperoper © IOCO

Dresden Semperoper © IOCO

Premiere  Moskau, Tscherjomuschki 
Musikalische Komödie von Dmitri Schostakawitsch

Die immer wieder gerne beschworene Utopie vom neuen Menschen und den dafür notwendigen Lebensverhältnissen ist das Thema von Schostakowitschs einziger musikalischer Komödie Moskau, Tscherjomuschki aus dem Jahr 1958. Sie spielt in einer zu jenem Zeitpunkt entstehenden Plattenbausiedlung in Moskau, die den poetisierenden Namen Tscherjomuschki, übersetzt Vogelbeerbaum oder Faulbeerbaum, trägt und später als einer der Chruschtschow-Slums firmiert. Christine Mielitz, der Semperoper Dresden schon seit langem verbunden, inszeniert das Stück über propagandistische Glücksversprechen und die sowjetische Umsiedlungspolitik in der intimen Atmosphäre von Semper 2, wo es am 21. Februar um 20 Uhr Premiere feiert. Ausstatter Christian Rinke gestaltete dafür einen sowjetischen Kinosaal und spielt damit auf die Propagandafunktion des sowjetischen Films an.
 
Es singen Sabine Brohm, Christiane Hossfeld, Christel Loetzsch, Nadja Mchantaf, Adam Frandsen, Alexander Hajek, Matthias Henneberg, Michael Kranebitter, Tom Martinsen und Sebastian Wartig. Mit von der Partie sind auch drei Puppenspieler, die eine Schar von Rattenpuppen auftreten lassen.  Die Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden dirigiert Mikhail Agrest. 
Weitere Vorstellungen: 21.2.2014; 23.2.2014; 25.2.2014; 28.2.2014; 2.3.2014; 4.3.2014; 6.3.2014; 28.3.2014; 30.3.2014; 31.3.2014.

—| Pressemeldung Semperoper Dresden |—

21.02.2014
20:00 Uhr
Besetzung
PK PB1