Hagen, Theater Hagen, Neujahrskonzert – Von Buenos Aires nach Wien, 01.01.2018

Dezember 27, 2017 by  
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Theater Hagen

Theater Hagen / Joseph Trafton © Klaus Lefebvre

Theater Hagen / Joseph Trafton © Klaus Lefebvre

Neujahrskonzert – „Von Buenos Aires nach Wien“
Montag, 1. Januar 2018, 18 Uhr, Stadthalle Hagen

Programm:   Alberto Ginastera, Aaron Copland, Darius Milhaud, Georges Bizet, Antonín Dvorák, Johann Strauß (Sohn)

Das Neujahrskonzert des Philharmonischen Orchesters Hagen unter der Leitung seines Generalmusikdirektors Joseph Trafton am 1. Januar 2018 (18 Uhr, Stadthalle Hagen) lädt unter dem Titel Von Buenos Aires nach Wien zu einer internationalen Reise des Tanzes mit verschiedenen Stationen zwischen den Start- und Zielpunkten Buenos Aires und Wien ein. Es werden zunächst feurige Tänze aus Mittel- und Südamerika vom argentinischen Komponisten Alberto Ginastera und aus Mexiko von Arturo Márquez präsentiert. Von dort geht die Reise über die USA mit dem Hoe-Down aus Aaron Coplands Ballett Rodeo nach Frankreich mit Darius Milhauds Suite für Saxophon und Orchester Scaramouche (Solist: Klaus Korte) und Schottland mit den Vier schottischen Tänzen von Malcolm Arnold. Ferner erklingen Ausschnitte aus der in Spanien spielenden Oper Carmen des Franzosen Georges Bizet und Tänze des tschechischen Komponisten Antonín Dvorák. Und letztlich ist der mitreisende Zuhörer in der Walzer-Hauptstadt Wien angekommen und kann berühmte Märsche, Polkas und natürlich Walzer von Johann Strauß (Sohn) und Josef Strauss genießen – ein beschwingter Start ins Neue Jahr ist garantiert!

Besetzung: Philharmonisches Orchester Hagen; Solist: Klaus Korte, Saxophon – Leitung und Moderation: Generalmusikdirektor Joseph Trafton

Eine weitere Aufführung dieses Neujahrskonzertes findet am 6.1.2018 (19 Uhr) in der Stadthalle Schmallenberg statt.

—| Pressemeldung Theater Hagen |—

Essen, Philharmonie Essen – Klavierfestival 2014 – Martha Argerich und Lilya Zilberstein, IOCO Kritik, 11.07.2014

Juli 15, 2014 by  
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KLAVIER-FESTIVAL RUHR 2014

PHILHARMONIE ESSEN

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Philharmonie Essen © Bernadette Grimmenstein

Martha Argerich + Lilya Zilberstein, Piano

Das diesjährige Klavierfestival hatte wieder, wie in den Jahren zuvor, viele Höhepunkte, die begeisterten. Doch der Konzertabend am letzten Freitag in der Essener Philharmonie war eine Sternstunde, die unvergesslich bleiben wird.

Über Martha Argerich, ihre Vita und Karriere zu berichten, hieße “Eulen nach Athen“ zu tragen. Die Argentinierin ist schon zu Lebzeiten eine Legende geworden. Beim Klavierfestival war sie schon zum 16. Mal zu erleben.

Klavierfestival Ruhr 2014 / Mozart zu vier Händen: Lilya Zilberstein und Martha Argerich beim © KFR/Peter Wieler

Klavierfestival Ruhr 2014 / Mozart zu vier Händen: Lilya Zilberstein und Martha Argerich beim © KFR/Peter Wieler

In den letzten Jahren spielte sie immer seltener allein, bevorzugte Duo-Abende und auch Abende mit mehr als einem Partner (Argerich and Friends). So auch an diesem Abend in Essen, wo gleich 5 Pianoschaffende zu hören waren.

Das Programm eröffneten Martha Argerich und Lilya Zilberstein. Letztere ist Russin, gebürtig in Moskau und sie lebt seit 1990 in Deutschland. 1987 gewann sie den Busoni-Wettbewerb in Bozen. Seit 10 Jahren ist sie auch Duo-Partnerin von Martha Argerich. Beim Klavierfestival ist die Künstlerin, die seit 2009 eine Professur an der Hamburger Musikhochschule hat, zum siebten Mal Gast.

Argerich und Zilberstein eröffneten das Konzert mit der “Sonate in D-Dur für Klavier zu 4 Händen, KV 381“ von Mozart. Es war faszinierend, ihrem Spiel zu zu sehen, die spielerische Leichtigkeit zu bewundern und sich einfach den Klängen hinzugeben.

Klavierfestival Ruhr 2014 / Im vierhändigen Zusammenspiel: Lilya Zilberstein und Martha Argerich © KFR/Peter Wieler

Klavierfestival Ruhr 2014 / Im vierhändigen Zusammenspiel: Lilya Zilberstein und Martha Argerich © KFR/Peter Wieler

Was nun kam, war Präzision pur. Lilya Zilberstein, die japanische Pianistin Akane Sakai, sowie die beiden Jung-Pianisten (und Brüder) Anton und Daniel Gerstenberg spielten die Busoni-Bearbeitung für zwei Klaviere zu acht Händen der “1. Sinfonie in C-Moll“ von Felix Mendelssohn-Bartholdy. Das war eine Staunen machende Begegnung. Und überhaupt eine unwahrscheinliche Leistung, den “Klang eines ganzen Orchesters auf zwei Klaviere zu übertragen“.

Nach der Pause spielten Lilya Zilberstein und die Gebrüder Gerstenberg (Zilbersteins Söhne) das “Rondeau Brillant für Klavier zu sechs Händen, op. 227“ von Carl Czerny. Musikalisch gesehen, ist dies eine hübsche kleine Nichtigkeit, die es aber in sich hat, was technische Fertigkeit anbelangt. Mit seinen Fingerübungen ist ein jeder Pianist schon in Berührung gekommen. Lilya Zilberstein und die Gebrüder Gerstenberg spielten das Stück ohne Schwierigkeiten (wenngleich es auf der Klavierbank ziemlich eng wurde) und sichtlich vergnügt.

Klavierfestival Ruhr 2014 / Lilya Zilberstein (Links) und Martha Argerich © KFR/Peter Wieler

Klavierfestival Ruhr 2014 / Lilya Zilberstein (Links) und Martha Argerich © KFR/Peter Wieler

Klavierfestival Ruhr 2014 / Klavier-Festival Ruhr 2012: v.l. Daniel und Anton Gerzenberg, Martha Argerich, Lilya Zilberstein © KFR/Mark Wohlrab

Klavierfestival Ruhr 2014 / Klavier-Festival Ruhr 2012: v.l. Daniel und Anton Gerzenberg, Martha Argerich, Lilya Zilberstein © KFR/Mark Wohlrab

1845 schrieb Robert Schumann die “Sechs kanonischen Studien für Pedalflügel, op.56“. Dieses Instrument, ist ein Flügel mit Fußtastatur, und “dient den Studien angehender Organisten, befriedigt aber keine höheren Ansprüche“ (Herzfeld). Die Damen Argerich und Zilberstein spielten es in einer Transkription für zwei Klaviere von Claude Debussy. Und man kann sagen, dass sie es höchst befriedigend spielten.

Der offizielle Abend endete mit der “Suite Nr.1 für zwei Klaviere“, ein Jugendwerk Sergei Rachmaninows, sein Opus 5. Dieses hochvirtuose Stück, das auch über eine ausgeprägte Polyphonie verfügt, war bei den Damen Argerich und Zilberstein in den besten Händen.

Das Publikum feierte alle fünf Künstler frenetisch, aber insbesondere Martha Argerich und Lilya Zilberstein. Es gab einige wunderbare Zugaben, von denen Darius Milhauds Welterfolg “Scaramouche“, von den Damen Argerich und Zilberstein hinreißend gespielt, besonders in Erinnerung bleibt.

IOCO / UGK / 11.07.2014

—| IOCO Kritik Klavierfestival Ruhr |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, 9. Philharmonisches Konzert, 10./11.06.2013

Juni 25, 2013 by  
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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Theater und Philharmonie Thüringen / Großes Haus der Bühnen der Stadt Gera (rechts) Landestheater Altenburg Collage © Stephan Walzl

Neuntes Philharmonisches Konzert der Saison

Zu einer „Odyssee“ lädt das Philharmonische Orchester Altenburg-Gera am 10. und11. Juli, 19.30 Uhr, in den Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera ein.
Theater und Philharmonie Thüringen / Der Solist Lars Karlin (Posaune) © privat

Theater und Philharmonie Thüringen / Der Solist Lars Karlin (Posaune) © privat

 
Im späten 8. Jahrhundert v. Chr. niedergeschrieben, gehört die Odyssee des antiken griechischen Dichters Homer zu den ältesten und einflussreichsten Werken der abendländischen Literatur. Sie schildert die Abenteuer des Königs Odysseus von Ithaka und seiner Gefährten auf der Heimkehr aus dem Trojanischen Krieg.
 
Keine Irrfahrt, sondern eine angenehme, sommerliche Reise durch zivilisierte Anrainerstaaten des Mittelmeerraumes – Griechenland, Spanien, Frankreich und Italien – erwartet das Publikum beim letzten Philharmonischen Konzert der Saison 2012/13. Ob Skalkottas rhythmisch-beschwingte „Griechische Tänze“, Chabriers kräftig koloriertes Genrestück „España“, Milhauds gleichfalls tänzerische „Suite provençale“ oder Tschaikowskis pathetisches „Capriccio Italien“ – es wird viel Abwechslung geboten auf der musikalischen Reise. Standen im 19. und frühen 20. Jahrhundert noch eher beschauliche Transportmittel wie Kutschen, Esel, Pferde, Segelschiffe oder Eisenbahnen zur Verfügung, sorgten später motorisierte Fahrzeuge wie Autos und Motorräder erheblich für Beschleunigung, aber auch eine ganz andere Geräuschkulisse, wovon Sandströms „Motorbike Odyssey“ eindrücklich Zeugnis ablegt. Solist in diesem Konzert für Posaune und Orchester ist der Schwede Lars Karlin. Der Dreißigjährige ist seit 2011 Soloposaunist im Aarhus Symphony Orchestra Dänemark.
 
Programm:
Nikos Skalkottas (1904-1949): Griechische Tänze (Auswahl)
Jan Sandström (* 1954): Konzert für Posaune und Orchester („Motorbike Odyssey“)
Emanuel Chabrier (1841-1894): „España“. Rhapsodie für Orchester
Darius Milhaud (1892-1974): „Suite provençale“ op. 152a
Peter Tschaikowski (1840-1893): „Capriccio Italien“ op. 45
 
Brynmor Jones hat einen großen Bereich aus dem Chor-, Orchester- und Opernrepertoire an vielen europäischen Spielstätten dirigiert. Von 1972 bis 1976 war er in Großbritannien tätig als Musikalischer Leiter des Corelli Choir and Orchestra, des Seren Orchestra, der Christchurch Choral Society und des Gwalia Male Voice Choir. 
Brynmor Jones lebt seit 1977 in Berlin. 1978 gründete er die „Berlin Arts Company“. Er verantwortete die Programmgestaltung und dirigierte mehrere Konzertserien mit zeitgenössischer Musik.  
1981 wurde er Musikalischer Leiter der Berliner Kammeroper. Seit 1994 besteht ein Plattenvertrag mit der Firma Deutsche Schallplatten.
In den letzten zehn Jahren dirigierte er Konzerte, Rundfunkübertragungen und Tonaufnahmen mit dem Scharoun-Ensemble, dem RIAS-Rundfunkchor, dem Radiosymphonieorchester des NDR Hannover, dem Berlin Symphonic Film Orchestra, dem Ostungarischen Philharmonischen Orchester, dem London Symphony Orchestra, Athelas Sinfonietta Copenhagen, den Rheinischen Philharmonikern und der Berliner Kammeroper.
Von 1996 bis 2002 war Brynmor Jones Künstlerischer Leiter der Berliner Kammeroper. Als Komponist hat Brynmor Jones sich auf das klassische Filmscoring für Kino- und TV-Filme spezialisiert, mit Schwerpunkt auf großen Orchesterarrangements. Er komponierte Filmmusiken für ARD, ZDF, RTL, WDR, NDR, Arte, Discovery Channel, Time Warner u.a. und arrangierte Musik für Shapiro und Carolco in den USA.
—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

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