Krefeld, Theater Krefeld Mönchengladbach, September 2019 – Hamlet, Salome, Der goldene Drache …..

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

 Hamlet, Salome, Dreigroschenoper, Der goldene Drache ….

In Krefeld eröffnet das Schauspiel am Freitag, 20. September 2019 die Spielzeit mit Brechts Klassiker Die Dreigroschenoper und setzt damit auf eine spartenübergreifende Arbeit: Regie führt Helen Malkowsky, die sonst im Musiktheater zu Hause ist und für unser Theater u.a. die Opern Hamlet und Katja Kabanowa inszeniert hat. Schauspieldirektor Matthias Gehrt freut sich darauf, wenn Malkowskys „gebündelte Musikerfahrung und hohe bildnerische Erfahrung“ mit seinem Schauspielensemble zusammentreffen.

Im Theater Mönchengladbach wird die Spielzeiteröffnung durch das Musiktheater gestaltet:  Am Sonntag, 22. September feiert Richard Strauss‘ Musikdrama Salome in einer Neuinszenierung des international gefragten Regisseurs Anthony Pilavachi Premiere. Damit steht das Werk erstmals wieder nach 26 Jahren auf dem Spielplan des Gemeinschaftstheaters. „Wir konnten für die wahrhaft mörderische Partie der Salome Dorothea Herbert verpflichten“, erläutert Operndirektor Andreas Wendholz. Die Sopranistin gehört ab 2019/20 fest zum Ensemble des Musiktheaters. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen unter der Leitung von GMD Mihkel Kütson.

Nach Der Mann, der seine Frau mit einem Hut verwechselte, Der seltsame Fall des Claus Grünberg und Let’s Stop Brexit! kommt mit Der goldene Drache von Peter Eötvös am Samstag, 28. September im Theater Mönchengladbach eine weitere Musiktheaterproduktion in der Reihe on stage zur Premiere.

Theater Mönchengladbach © Matthias-Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias-Stutte

50 Schlag“instrumente“ kommen zum Einsatz

Die Zuschauer nehmen nicht, wie üblich, im Saal Platz, sondern können Darsteller und Musiker hautnah aus einer anderen Perspektive erleben, indem sie auf Tribünen auf der Bühne sitzen. Der goldene Drache, eine tragikomische, sozialkritische Geschichte aus raschen Momentaufnahmen (5 Darsteller schlüpfen in 17 Rollen), die in einem Asia-Schnellimbiss spielt, wird von Petra Luisa Meyer inszeniert. Das Publikum darf sich auf ein außergewöhnliches Musikerlebnis freuen: Insgesamt kommen ca. 50 Schlag“instrumente“ zum Einsatz, darunter auch Schnapsgläser und Wok-Kochtöpfe sowie Kochlöffel, Kochbesen und Messer… Am Dirigentenpult übernimmt Yorgos Ziavras die Regie.

Am Sonntag, 29. September feiert Michail Bulgakows Der Meister und Margarita Premiere im Theater Krefeld. Für die Bühnenfassung und bildgewaltige, poetische Inszenierung dieser russischen Faust-Variation zeichnet die armenische Regisseurin Zara Antonyan verantwortlich. Der Meister und Margarita gilt neben Doktor Schiwago als der größte russische Roman des zwanzigsten Jahrhunderts. Zwölf Jahre lang schrieb Michail Bulgakow daran, von 1928 bis zu seinem Tod im Frühjahr 1940. Das Werk vereint unterhaltsame Groteske, Liebesroman, Künstlerroman und eine vielschichtige philosophische Reflexion über die menschliche Befähigung zum Guten und Bösen…

—| Pressemeldung Theater Krefeld Mönchengladbach |—

Mönchengladbach, Theater Krefeld Mönchengladbach, Boris Godunow – Modest Mussorgskij, 23.03.2019

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Theater Mönchengladbach © Matthias Stutte

Boris Godunow von Modest Mussorgskij

Premiere am 23. März  um 19.30 Uhr

Das Werk, dessen Handlung auf den historischen Tatsachen um die Thronnachfolge Ivans „des Schrecklichen“ Ende des 16. Jahrhunderts basiert, wurde bisher nur in der Saison 1994/95 am Theater Krefeld und Mönchengladbach gespielt.

Theater krefeld Mönchengladbach / Agnessa Nefjodov © privat

Theater krefeld Mönchengladbach / Agnessa Nefjodov © privat

Mit dieser Neuinszenierung stellt sich die junge Nachwuchsregisseurin Agnessa Nefjodov erstmals am Gemeinschaftstheater vor.

In der großen Choroper stehen neben dem hauseigenen Opernchor auch der Extra-Chor und zusätzliche Gastchoristen auf der Bühne. Insgesamt begleiten 70 Sängerinnen und Sänger die Solisten des Musiktheaters. Die Titelrolle übernimmt Johannes Schwärsky, der damit einmal mehr seine kraftvolle Bühnenpräsenz und sein Talent für starke Charaktere unter Beweis stellen kann. Die Niederrheinischen Sinfoniker spielen unter der Leitung von GMD Mihkel Kütson.

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Krefeld, Theater Krefeld Mönchengladbach, Generalintendant und Geschäftsführer Michael Grosse bleibt bis 2025

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Theater Krefeld © Matthias Stutte

Michael Grosse bleibt bis 2025

Der Generalintendant und Geschäftsführer des Theaters Krefeld und Mönchengladbach hat seinen Vertrag vorzeitig verlängert. Krefeld und Mönchengladbach. Michael Grosse bleibt bis mindestens 2025 am Niederrhein: Der 56-Jährige hat seinen Vertrag als Generalintendant und Geschäftsführer des Theaters Krefeld und Mönchengladbach vorzeitig bis zum 31. Juli 2025 verlängert. Am Rande der gestrigen Aufsichtsratssitzung der gemeinnützigen Theater-GmbH unterzeichneten die Oberbürgermeister beider Städte, Frank Meyer und Hans Wilhelm Reiners, das neue Arbeitspapier.

Theater Krefeld Mönchengladbach / Vertragsverlaengerung Michael Grosse © Lothar Struecken

Theater Krefeld Mönchengladbach / Vertragsverlaengerung Michael Grosse © Lothar Struecken

„Michael Grosse ist das Gesicht unseres Theaters. Er hat in den vergangenen acht Jahren gemeinsam mit seinem Team nicht nur künstlerisch wichtige Akzente gesetzt – er hat das Theater auch neu in der Zivilgesellschaft unserer Städte verankert. Als unermüdlicher Netzwerker und kluger Organisator ist seine Arbeit vor und hinter den Kulissen ungeheuer wertvoll“, erklärte Frank Meyer, der zurzeit auch als Aufsichtsratsvorsitzender der Theater-gGmbH fungiert. Sein Mönchengladbacher Amtskollege Hans Wilhelm Reiners betonte: „Michael Grosse bleibt uns auch zukünftig erhalten, und das ist gut so. Er hat seit Beginn seiner Intendanz hervorragende, künstlerisch anspruchsvolle Arbeit geleistet und am Erfolg des Theaters entscheidend mitgewirkt. Seine Vertragsverlängerung gibt dem Theater weitere Planungssicherheit, ebenso wie die Entscheidung des Aufsichtsrates und der Räte beider Städte, das Konzept ‚Theater mit Zukunft III‘ auf den Weg zu bringen. Dank der vom Land zugesagten finanziellen Förderung befindet sich die erfolgreiche Theaterehe in sehr gutem Fahrwasser.“

Michael Grosse kam 2010 als neuer Intendant des damals noch städtischen Gemeinschaftstheaters an den Niederrhein. Gleich zu Beginn musste er die Umwandlung in eine gemeinnützige GmbH und eine Umbauspielzeit mit Ausweichspielstätte in Mönchengladbach bewältigen. Mit Hilfe des Konzepts „Theater mit Zukunft“ gelang es ihm in enger Zusammenarbeit mit den beiden Städten, sein Haus langfristig finanziell abzusichern. Die bereits dritte Auflage von „Theater mit Zukunft“ wurde im November 2017 beschlossen. Sie gibt dem Drei-Sparten-Theater mitsamt Niederrheinischen Sinfonikern und den 550 Mitarbeitern Planungssicherheit bis zum Jahr 2025 – genau so lange läuft auch der neue Intendantenvertrag.

Mit einem Programm zwischen Anspruch und Unterhaltung haben Michael Grosse und sein Leitungsteam mit Geschäftsführer Michael Magyar, Schauspieldirektor Matthias Gehrt, Operndirektor Andreas Wendholz, Ballettdirektor Robert North und Generalmusikdirektor Mihkel Kütson die Auslastung des Theaters über die Jahre deutlich erhöht. Mit Stücken wie „The Rocky Horror Show“, dem Ballett „Carmina Burana“, dem Musical „My Fair Lady“ oder zuletzt der Fußball-Revue „Wir sind Borussia“ gelangen dem Theater große Publikumserfolge. Doch auch die kleine Form wird gepflegt: Mit der Reihe „Außereuropäisches Theater“ gibt es in jeder Spielzeit eine Uraufführung aus einem anderen Land. Mit der „Orestie“ war das Theater vor einigen Jahren in Zypern zu Gast, das Stück „Kein schöner Land“ über die Flüchtlingskrise wurde zu einem Festival nach Israel eingeladen. Die Niederrheinischen Sinfoniker traten zuletzt an fünf Abenden beim Opernfestival Saaremaa in Estland auf. Darüber hinaus hat das Theater auch außerhalb des eigenen Spielplans mit Formaten wie der Kino-Sinfonie in Krefeld, dem Kulturmarkt in Mönchengladbach oder dem Benefiz-Musikfestival „Welcome Now“ auf sich aufmerksam gemacht.

Michael Grosse wurde 1961 als Sohn des bekannten Theater- und Filmschauspielers Herwart Grosse und der Schauspielerin Annemarie Hermann in Ost-Berlin geboren. Er studierte an der dortigen Ernst-Busch-Hochschule für Schauspielkunst und wurde 1991 Intendant des Deutsch-Sorbischen Volkstheaters in Bautzen. Mit erst 29 Jahren war er damals der jüngste Theaterleiter der Republik. 1996 wechselte er ans Theater Altenburg-Gera und von dort im Jahr 2000 ans Schleswig-Holsteinische Landestheater. Als Regisseur kann er knapp 100 Inszenierungen vorweisen. In Krefeld und Mönchengladbach trat er vor allem in Soloabenden auf, etwa in „Ein Hochstapler erzählt“ nach Thomas Mann, in Heinrich Heines „Deutschland. Ein Wintermärchen“ und im Balladenabend „Die Macht des Gesanges“. Zudem übernimmt er auf der Bühne gerne kleine, feine Nebenrollen, zum Beispiel in Samuel Becketts „Glückliche Tage“. Michael Grosse ist verheiratet mit der Sängerin Gabriela Kuhn. Er hat drei Kinder und lebt in Krefeld-Bockum.

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Mönchengladbach, Theater Krefeld Mönchengladbach, Großer Erfolg beim internationalen Opernfestival in Estland, Juli 2017

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Theater Krefeld Mönchengladbach

Theater Krefeld Mönchengladbach / internationales Opernfestival in Estland © GLaak - Saaremaa, Estland

Theater Krefeld Mönchengladbach / internationales Opernfestival in Estland © GLaak – Saaremaa, Estland

Großer Erfolg beim internationalen Opernfestival in Estland

Das Musiktheaterensemble und die Niederrheinischen Sinfoniker haben im Juli in Saaremaa vor 8000 Zuschauern mehrere Opernproduktionen gezeigt. Krefeld und Mönchengladbach. Das bislang umfangreichste Gastspiel in der Geschichte des Gemeinschaftstheaters war ein riesiger Erfolg: 8000 Zuschauer haben die vier Opernproduktionen und eine Abschlussgala, an der das Musiktheaterensemble und die Niederrheinischen Sinfoniker (unter der Leitung von GMD Mihkel Kütson) ebenfalls mitgewirkt haben, im Juli beim internationalen Opernfestival in Estland besucht – und bejubelt.

Theater Krefeld Mönchengladbach / internationales Opernfestival in Estland © GLaak - Saaremaa, Estland

Theater Krefeld Mönchengladbach / internationales Opernfestival in Estland © GLaak – Saaremaa, Estland

250 Mitarbeiter des Theaters – neben den Opernsängern und den Orchestermusikern waren Mitarbeiter aus den Abteilungen Bühnentechnik, Beleuchtung, Maske, Kostüm und Requisite dabei – sind zu Beginn der Theaterferien in das kleine Ostseestädtchen Saaremaa gereist, um dort die Opernproduktionen „Lohengrin“, „Cavalleria rusticana / Gianni Schicchi“, „Carmina Burana“ und „Ein Maskenball“ auf die Bühne des Festivalzeltes zu bringen. Der aufwändigen Gastspielreise waren eine monatelange Planung, eine ausgefeilte Logistik und zuletzt auch sehr viel Improvisationsgeschick vorausgegangen.

Theater Krefeld Mönchengladbach / internationales Opernfestival in Estland © GLaak - Saaremaa, Estland

Theater Krefeld Mönchengladbach / internationales Opernfestival in Estland © GLaak – Saaremaa, Estland

Nicht nur in finanzieller Hinsicht sei die Festivalteilnahme ein voller Erfolg gewesen, sagt Operndirektor Andreas Wendholz: „Dieses internationale Gastspiel war eine große Leistungsshow unseres Theaters. Fünf verschiedene Vorstellungen in einer Woche komplett mit dem eignen Ensemble bestreiten zu können, sind eine großartige Leistung. Dass jede Aufführung das Publikum von den Stühlen riss und mit Standing Ovations bedacht wurde, spricht für die künstlerische Qualität unserer Produktionen.“

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