Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Spielplan September & Oktober 2020

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Oper und Ballett am Rhein im September & Oktober 2020

am 11. September starten wir in die Spielzeit 2020/21 und geben Ihnen hier einen Überblick unserer Premieren und Sonderveranstaltungen im September und Oktober.

 

Oper am Rhein


Freitag, 11.09. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE
Comedian Harmonists in Concert


Freitag, 18.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Comedian Harmonists in Concert

Als Hommage an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs präsentiert die Deutsche Oper am Rhein zu Saisonbeginn einen moderierten Konzertabend mit den beliebtesten Liedern der Comedian Harmonists. In der funkelnden Glitzerwelt der nachkriegsbewegten 1920er Jahre strahlte ihr Stern besonders hell: Das sechsköpfige Ensemble begeisterte mit einer in Deutschland bis dahin unbekannten Mischung aus frechen Unterhaltungs­schlagern und lupenreinem Harmoniegesang („Ein Freund, ein guter Freund“, „Veronika, der Lenz ist da“). Die Machtergreifung der Nationalsozialisten beendete die Erfolgsgeschichte der zur Hälfte jüdisch besetzten Formation. 1935 trennten sich die Comedian Harmonists, doch ihre Musik lebt bis heute fort.


Sonntag, 13.09. 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf,
Rangfoyer
Symphoniker im Foyer

Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan durch ein erlesenes kammermusikalisches Angebot. An diesem Sonntag stehen Werke von Johann Sebastian Bach auf dem Programm, darunter sein Brandenburgisches Konzert Nr.5 D-Dur, BWV 1050 für Flöte, Solovioline, Cembalo und Streicher. Die Sopranistin Heidi Elisabeth Meier singt Bachs Kantate „Jauchzet Gott in allen Landen“ (BWV 51).


Samstag, 19.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Der Kaiser von Atlantis

Spiel in einem Akt von Viktor Ullmann
Im Konzentrationslager Theresienstadt komponierte Viktor Ullmann 1943/44 eine vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Über­windung: Als der tyrannische Kaiser Overall den Krieg Aller gegen Alle verkündet, verweigert der Tod seinen Dienst. Fortan kann niemand mehr sterben – mit fatalen Folgen.
Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindring­liches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist. Regie führt Ilaria Lanzino, die im Januar 2020 mit dem Europäischen Opernregie-Preis (EOP) ausgezeichnet wurde.


Freitag, 02.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Vissi d’Arte – Eine Liebeserklärung an die Opernbühne

Die szenische Collage von Johannes Erath erzählt von der Wiedereroberung des Bühnenraums. Von Spielarten der Nähe, Möglichkeiten des Bühnenkusses, Stolper­kanten der abständigen Bühnenhygiene, dem Zauber des ersten Tons. Zu Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offenbach und Nat King Cole entwirft er mit Sänger*innen und Orchestermusiker*innen einen Abend über die große Liebe Oper.


Donnerstag, 29.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE
Masel Tov! Wir gratulieren!
Komische Oper von Mieczys?aw Weinberg

Der lebendige Puls eines jeden herrschaftlichen Haushalts schlägt im Untergeschoss. Das gilt auch und ganz besonders für die mit charmant-schrägem Witz erzählte Oper „Masel Tov!“. Im hochwohlgeborenen Haus einer jüdischen Dame in Odessa steht anno 1899 die Verlobung der Tochter an, während im Souterrain bei gleichzeitiger Vorbereitung des Festessens gesehnt, geflirtet und deftig gelästert wird. Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg („Die Passagierin“), zeigt sich in dieser Oper von seiner heiteren Seite und spielt bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln.


Sonntag, 04.10. 11.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf, Rangfoyer
Symphoniker im Foyer
Auch in dieser Saison ergänzt die beliebte Kammermusikreihe der Düsseldorfer Symphoniker den Spielplan durch ein erlesenes kammermusikalisches Angebot. An diesem Sonntag steht Ludwig van Beethovens Klavierquintett Es-Dur op. 16 für Klavier, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott auf dem Programm. David Fischer singt Beethovens Schottische Lieder op. 108 (Auswahl) für Tenor, Violine, Violoncello und Klavier.


Montag, 05.10. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Rendezvous um halb 8
Ein musikalisches Blind Date

Die Deutsche Oper am Rhein lädt zum musikalischen Blind Date ins Opernhaus Düsseldorf ein. Was die Teilnehmer dort erwartet, erfahren sie erst am Abend selbst. Alles, was Sie mitbringen müssen, sind ein wenig Neugier und gute Laune. Die Oper sorgt für das stilvolle Ambiente und ein hochkarätiges Programm mit  Solist*innen aus ihrem Ensemble. Herzklopfen ist erwünscht, Verlieben nicht ausgeschlossen!


Freitag, 09.10. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
PREMIERE:
Chorkonzert
mit dem Chor der Deutschen Oper am Rhein

Unverzichtbar für die großen und kleineren Choropern im Repertoire der Deutschen Oper am Rhein, zeigt sich der Opernchor in dieser Spielzeit überraschend anders: Auf dem Programm der insgesamt vier Chorkonzerte in Duisburg und Düsseldorf stehen Johannes Brahms‘ „Schicksalslied“ op. 54, Edward Elgars „Lux Aeterna“ und Leonard Bernsteins mitreißende „Chichister Psalms“ in einer Kammerfassung für kleine Chor- und Instrumentalbesetzung.


Sonntag, 11.10. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Viva l’italianità!
Ein Abend mit Adela Zaharia, Ramona Zaharia, Bogdan Baciu und Bogdan Talo?


Freitag, 23.10. 19.30 Uhr
Theater DuisburgPREMIERE:
Viva l’italianità!
Ein Abend mit Adela Zaharia, Ramona Zaharia, Bogdan Baciu und Bogdan Talo?

Vier hochkarätige Solist*innen der Deutschen Oper am Rhein lassen den Belcanto hochleben und drücken in der Musik von Vincenzo Bellini, Gaetano Donizetti und Gioacchino Rossini die großen Gefühle der italienischen Oper aus. Von Dirigent David Crescenzi am Flügel begleitet, geben sie im Oktober sieben Konzertabende in Düsseldorf und Duisburg.


Sonntag, 25.10. 15.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
PREMIERE:
Operette konzertant: Salon Pitzelberger
Ein musikalisches Glanzstück von Jacques Offenbach: Sein „Salon Pitzelberger“ ist die perfekte Bühne für den beißenden Witz und die heitere Komik, die der französischen Operette innewohnen.

Ballett am Rhein


PREMIERE:
A First DateEin Ballettabend in drei Teilen mit Choreographien von Demis Volpi, Aszure Barton, Andrey Kaydanovskiy, Mario Galizzi und José Limón

Der erste Abend des neuen Ballettdirektors Demis Volpi heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein.

Wegen der geltenden Abstandsregelungen hat Demis Volpi seine 45 Tänzerinnen und Tänzer in kleine Gruppen aufgeteilt, die jeweils eine Episode gestalten. Wer Episode 1 bis 3 besucht, lernt so die ganze Compagnie kennen. Aber selbstverständlich steht auch jeder Abend für sich und gibt einen ersten Eindruck von den neuen Handschriften, die das Ballett am Rhein künftig prägen werden.


Freitag, 11.09. 19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 1:
Demis Volpi – Ausschnitte aus „Big blur“, „Chalkboard memories“, „Quasi und fantasia“, “Elegie“ / Andrey Kaydanovskiy – Ausschnitt aus „Love Song“


Samstag, 12.09.
19.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 2:
Demis Volpi – “Ballet Class”, Uraufführung / Mario Galizzi “Spectre de la rose” / Aszure Barton – Ausschnitt aus “Awáa”


Sonntag, 13.09. 18.30 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 3: José Limón – „Chaconne“ / Demis Volpi – Ausschnitte aus “Private light”, „Allure“, Uraufführung


Freitag, 18.09. 19.30 Uhr
Theater DuisburgBallett am Rhein – A First Date, Episode 1:
Demis Volpi – Ausschnitte aus „Big blur“, „Chalkboard memories“, „Quasi und fantasia“, “Elegie“ / Andrey Kaydanovskiy – Ausschnitt aus „Love Song“


Samstag, 19.09. 19.30 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 2:
Demis Volpi – “Ballet Class”, Uraufführung / Mario Galizzi “Spectre de la rose” / Aszure Barton – Ausschnitt aus “Awáa”


Sonntag, 20.09. 18.30 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein – A First Date, Episode 3:
José Limón – „Chaconne“ / Demis Volpi – Ausschnitte aus “Private light”, „Allure“, Uraufführung


Donnerstag, 15.10. 20.00 Uhr
Opernhaus Düsseldorf
Ballett am Rhein: Far and near are all around
Juanjo Arqués – Uraufführung / Demis Volpi – Uraufführung


Freitag, 30.10. 20.00 Uhr
Theater Duisburg
Ballett am Rhein: Far and near are all around
Juanjo Arqués – Uraufführung / Demis Volpi – Uraufführung

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreographiert Demis Volpi zu Caroline Shaws „Partita for 8 Voices“. In seinem Stück geht es weniger um die Vereinzelung des Menschen als vielmehr um das Herausarbeiten einer einzelnen Bewegung.


—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Start in die Spielzeit 2020/21

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein für alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Start in die Spielzeit 2020/21
Oper und Ballett am Rhein präsentieren das Programm der ersten vier Monate (Sept.-Dez. 2020)

Am 11. September 2020 startet die Deutsche Oper am Rhein in die neue Spielzeit – aufgrund der Corona-Epidemie allerdings ganz anders als ursprünglich geplant. Innerhalb weniger Wochen hat Generalintendant Christoph Meyer mit seinem künstlerischen Team ein Programm kreiert, das verantwortungsvoll und zugleich mit großer künstlerischer Lust und Neugier mit den aktuellen Anforderungen umgeht. Auch der neue Ballettdirektor Demis Volpi war gezwungen, seine sorgfältig konzipierte erste Saison mit dem Ballett am Rhein noch einmal ganz neu zu denken. Fast jede der 13 Produktionen feiert sowohl in Düsseldorf als auch in Duisburg Premiere. Allein in den ersten vier Monaten der Spielzeit stehen rund 150 Vorstellungen auf dem Spielplan – knapp 100 im Opernhaus Düsseldorf, rund 50 im Theater Duisburg.

Den komplexen Abstands- und Sicherheitsbestimmungen, denen speziell das Musiktheater durch COVID-19 unterworfen ist, will die Deutsche Oper am Rhein mit Kunst begegnen, die sinnlich, überraschend, intensiv ist. Die 23 kompakten Programme in Oper und Ballett – jeweils nicht länger als 90 Minuten –stehen deshalb bewusst nicht unter dem Vorzeichen der reinen Reduktion, sondern – im Gegenteil – für neue Erzähl­formen, Stücke und Formate. So versteht sich der szenisch-musikalische Abend „Vissi d’Arte“ von Johannes Erath als poetische Wiedereroberung des Bühnen­raums. Angesichts der erlebten Fragilität lotet er die unmöglichen Möglichkeiten der Bühnenkunst aus und konzipiert mit Musik von Puccini, Verdi, Wagner, Strauss, Offen­bach und Nat King Cole eine vielstimmige Liebeserklärung an die Oper. Unter musikalischer Leitung von Wolfgang Wiechert kommt sie am 2. Oktober in Düsseldorf und am 26. November in Duisburg zur Premiere.

Opernbesucher treffen in der kommenden Spielzeit auf Protagonisten, die Nähe suchen und doch nicht zueinander finden können: Die Essenz der großen Liebesgeschichte von „Romeo und Julia“ kommt in einer Kammeroper von Boris Blacher auf die Bühnen in Duisburg (6. November) und Düsseldorf (19. Dezember). Richard WagnersTristan und Isolde“ lässt sich in einer intimen Bearbeitung von Eberhard Kloke für die Deutsche Oper am Rhein realisieren. Mit Weltklasse-Solisten wie Michael Weinius (Tristan), Linda Watson (Isolde) und Hans-Peter König (König Marke) bringen Generalmusikdirektor Axel Kober und Regisseur Dorian Dreher das große Liebesepos an drei aufeinanderfolgenden Abenden zur Premiere in Düsseldorf (3.?6. Dez.) und Duisburg (17.–19. Dez.).

Für Bühnenkunst, die unter widrigsten Umständen entstanden ist, steht „Der Kaiser von Atlantis“, Victor Ullmanns vielschichtige Parabel über absolute Macht, Todesangst und ihre Überwindung. Ilaria Lanzino inszeniert den 1943-44 im Konzentrationslager Theresienstadt entstandenen Einakter. Generalmusikdirektor Axel Kober führt durch die Partitur, die als eindringliches Zeugnis des engagierten künstlerischen Widerstands gegen ein tyrannisches Unrechtsregime erhalten geblieben ist.

Die Musik des 20. Jahrhunderts ist im Spielplan stark vertreten: Der jüdisch-polnische Komponist Mieczys?aw Weinberg spielt in seiner komischen Oper „Masel Tov! Wir gratulieren!“ bissig-humorvoll mit seinen musikalischen Wurzeln. Als Reminiszenz an die großen Stars des Close-Harmony-Gesangs eröffnet der moderierte Konzertabend „Comedian Harmonists in Concert“ in beiden Städten die Opernsaison. Und für Familien mit Kindern ab 6 Jahren tut sich die Deutsche Oper am Rhein mit dem Düsseldorfer Marionetten­theater zusammen: Manuel de Fallas Kammeroper „Meister Pedros Puppenspiel“ kommt als hinreißendes Stück „Theater auf dem Theater“ in einer Live-Video-Inszenierung von Torge Möller (fettFilm) auf die Bühnen in Düsseldorf (7. November) und Duisburg (4. Dezember).

Überraschende Begegnungen mit dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein versprechen Chorkonzerte und musikalische Blind Dates, die konzertante Offenbach-Operette „Salon Pitzelberger“, der Belcanto-Abend „Viva l’italianità!“ und ein Silvester-Überraschungskonzert.


Ballett am Rhein


Demis Volpi übernimmt ab der kommenden Spielzeit als Ballettdirektor die Leitung des Balletts am Rhein von Martin Schläpfer. Mit seinem Team aus Ballettmeister*innen und Dramaturg*innen stellt er ein Programm vor, das eine Brücke schlägt zwischen Kontinuität und Erneuerung, vertraute Fäden aufnimmt und eigene Sichtweisen zeigt. Auch die Compagnie mischt sich neu: Gut ein Drittel der derzeitigen Tänzer*innen begibt sich mit Demis Volpi auf neue Wege, hinzu kommen 27 Tänzer*innen aus anderen großen Compagnien und erstklassigen Schulen.

Demis Volpis erstes Programm heißt „A First Date“ und ist – wie der Titel verrät – dem gegenseitigen Kennenlernen gewidmet. In drei inhaltlich eigenständigen Episoden tanzt die Compagnie Ausschnitte aus Volpis bisherigen Arbeiten und präsentiert dessen erste Miniatur-Uraufführung mit dem Ballett am Rhein. Mario Galizzi und José Limón stellen ebenso wie Aszure Barton und Andrey Kaydanovskiy mit kurzen Kreationen weitere Handschriften vor, die das künstlerische Profil des Ballett am Rhein prägen werden. Die erste Episode aus „A First Date“ hat in Düsseldorf am 11. September und in Duisburg am 18. September Premiere.

Um das oft unsichtbare Phänomen der Vereinsamung in einer medial eng vernetzten Welt geht es in „Far and near are all around“ – übersetzt etwa „Umgeben von Ferne und Nähe“. Juanjo Arqués, seit 2016 als Young Creative Associate für das Het Nationale Ballet Amsterdam tätig, wagt mit seiner ersten Kreation für das Ballett am Rhein einen Blick hinter scheinbar schützende Fassaden. Die zweite Uraufführung des Abends choreografiert Demis Volpi zu Caroline ShawsPartita for 8 Voices“. Premiere in Düsseldorf ist am 15. Oktober, am 30. Oktober kommt das Programm auf die Duisburger Bühne.

Als „Entfernte Verwandte“ offenbaren sich Hans van Manen und Sharon Eyal erst auf den zweiten Blick. Es ist nicht ihr Stil, sondern ihr Bekenntnis zur Präzision, zur akkuraten, kompromisslosen Geste und ihre Verwurzelung im klassischen Ballett, die sie teilen. Mit „Dances for Piano“ und „Solo“ kommt Vertrautes auf die Bühnen in Düsseldorf und Duisburg, „Salt Womb“ indes ist das erste Stück der renommierten israelischen Choreografin, das vom Ballett am Rhein gezeigt wird. Am 13. November hat der Abend in Duisburg Premiere, am 20. November in Düsseldorf.

Die erste abendfüllende Uraufführung von Demis Volpi steht am 12. Dezember im Opernhaus auf dem Spielplan. Volpi ist ein Künstler, der von Erzählungen fasziniert ist und der in seinen Balletten mit Körpern und mit Bewegungen Geschichten erzählt. Für sein erstes Handlungsballett mit dem Ballett am Rhein setzt er sich mit einem Schauspiel auseinander.

Über Grenzen – Prometheus aus Licht“ heißt die Kooperation des Ballett am Rhein mit der Tonhalle Düsseldorf, die den Grundstein legt für weitere Zusammenarbeiten mit verschiedenen Kulturinstitutionen. Zu Beethovens „Die Geschöpfe des Prometheus“ entwickelt mit der jungen aufstrebenden Choreographin Virginia Segarra Vidal eine Künstlerin aus den eigenen Reihen ein Stück, zu dem die Medienkünstler Nick und Clemens Prokop (Trust Your Ears) den Raum mit einer spektakulären Lichtinszenierung bespielen.

Als weiteres Novum präsentiert sich der Vermittlungsbereich B*alle*tt am Rhein. Er lädt mit kreativen Angeboten Interessierte jeden Alters dazu ein, die Arbeit der Compagnie aktiv kennen zu lernen.


Das Spielzeitheft mit dem Programm von September bis Dezember 2020 ist ab 24. Juni im wiedereröffneten Opernshop Düsseldorf und an der Theaterkasse Duisburg erhältlich und online auf www.operamrhein.de zu finden (siehe https://www.operamrhein.de/de_DE/spielzeit-2020-21).

Für alle Vorstellungen sind schriftliche, telefonische und Online-Reservierungen möglich, die erst zu späteren Zeitpunkten in Buchungen umgewandelt werden können. So schafft die Deutsche Oper am Rhein die Voraussetzung, die Platzkapazität den jeweils geltenden Abstandsregelungen anzupassen.

Weitere Informationen: Opernshop Düsseldorf (Tel. 0211-89 25 211), Theaterkasse Duisburg (Tel. 0203-283 62-100), www.operamrhein.de.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Gera, Theater und Philharmonie Thüringen, Premiere Die Passagierin, 08.03.2019

Februar 5, 2019 by  
Filed under Oper, Premieren, Pressemeldung, Theater Altenburg Gera

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Theater und Philharmonie Thüringen

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Theater und Philharmonie Thüringen / Die Passagierin, Anne Preuß als Marta © Ronny Ristok

Opernpremiere „Die Passagierin“ in Gera

Theater&Philharmonie Thüringen setzt seine Programmreihe „Wider das Vergessen“ fort und bringt mit „Die Passagierin“ eine tiefgründige Oper von Mieczys?aw Weinberg auf die Bühne. Premiere hat die Inszenierung von Kay Kuntze (Generalintendant) in der Ausstattung von Martin Fischer und unter der musikalischen Leitung von GMD Laurent Wagner am Freitag, 8. März 2019 um 19.30 Uhr im Großen Haus des Geraer Theaters.

Mieczys?aw Weinberg (1919-1996) komponierte die Oper 1968 nach dem gleichnamigen Roman der polnischen Auschwitz-Überlebenden Zofia Posmysz (*1923). Das Werk handelt von Schuld und der Unmöglichkeit ihrer Verdrängung, aber auch von der Verantwortung nachfolgender Generationen, die Erinnerung an das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte wachzuhalten. Zugleich geht es um die zeitlose Kraft der Liebe und der Musik.

Im Jahr 1960 begeben sich der bundesdeutsche Diplomat Walter Kretschmar und seine Frau Lisa an Bord eines Ozeandampfers, der sie nach Südamerika bringen soll. Bei einem Spaziergang auf dem Deck fährt Lisa plötzlich der Schrecken in die Glieder, meint sie doch in einer anderen Passagierin Martha wiederzuerkennen, ehemals jüdische Gefangene im KZ Auschwitz. Dort war Lisa einst als Aufseherin tätig. Böse Erinnerungen ergreifen sie. Walter jedoch weiß nichts von der dunklen Vergangenheit seiner Gattin.

Die szenische Uraufführung 2010 in Bregenz fand international große Beachtung; in Ostthüringen wird die bislang fünfte Inszenierung zu erleben sein.

In den Rollen singen Annette Schönmüller als Lisa, János Ocsovai als Walter, Anne Preuß als Marta, Alejandro Lárraga Schleske als Tadeusz, Miriam Zubieta als Katja, Juliane Bookhagen als Krystina, Jolana Slavíková als Vlasta, Dilara Ba?tar als Hannah, Judith Christ als Bronka, Sujin Bae als Yvette, Ina Westphal als Alte Frau, Kai Wefer als 1. SS-Mann/ Steward, Ulrich Burdack als 2. SS-Mann, Florian Neubauer als 3. SS-Mann, U?ur Okay als Älterer Passagier und Madeline Hartig als Kapo/ Oberaufseherin. Es singen der Opernchor von Theater&Philharmonie Thüringen und Chorgäste. Es musiziert das Philhamonische Orchester Altenburg-Gera.

Einblicke in die Inszenierung gibt vorab Chefdramaturg Felix Eckerle im Gespräch mit dem Regieteam zur Matinee am Sonntag, 3. März 2019 um 11.00 Uhr im Konzertsaal der Bühnen der Stadt Gera. Der Eintritt dazu ist frei.

Begleitend zur Produktion wird vom 3. März bis 2. April 2019 im Spiegelfoyer des Geraer Theaters die Ausstellung „Zofia Posmysz – Auschwitz und Literatur“ (konzipiert vom MOCAK Museum für Gegenwartskunst Krakau) gezeigt.

Weitere Vorstellungen im Theater Gera:
So. 10.03.2019, 14:30 Uhr
So. 17.03.2019, 16:00 Uhr
Di. 02.04.2019, 18:00 Uhr
Fr. 17.05.2019, 19:30 Uhr
So. 19.05.2019, 14:30 Uhr

—| Pressemeldung Theater und Philharmonie Thüringen |—

Heilbronn, Württembergisches Kammerorchester, Case Scaglione neuer Chefdirigent des WKO, ab 2018

Württembergisches Kammerorchester

Württembergisches Kammerorchester / WIKO Heilbronn © Fotostudio M42

Württembergisches Kammerorchester / WKO Heilbronn © Fotostudio M42

Case Scaglione neuer WKO Chefdirigent

Württembergisches Kammerorchesters Heilbronn

Am gestrigen Donnerstag hat der Stiftungsrat der Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Case Scaglione einstimmig zum neuen Chefdirigenten des Klangkörpers mit Beginn der Saison 2018/2019 berufen.

Madeleine Landlinger, Intendantin Württembergisches Kammerorchester Heilbronn: „Mit Case Scaglione haben wir einen zukünftigen Chefdirigenten für das WKO gewonnen, der nicht nur begnadet talentiert und fokussiert ist, sondern der absolut für seine Arbeit brennt. Das steckt an – die Chemie zwischen dem Orchester und ihm hat von Anfang an gestimmt. Wir haben während unseres Suchprozesses auf diesen berühmten „Klick“ gehofft. Ich bin gespannt auf unseren gemeinsamen Weg und den Ausbau der Stärken des WKO unter seinem Dirigat.

Württembergisches Kammerorchester / Case Scaglione und Intendantin Madeleine Landlinger © Ralf Seidel

Württembergisches Kammerorchester / Case Scaglione und Intendantin Madeleine Landlinger © Ralf Seidel

Der Vertrag ist auf vier Jahre angelegt und läuft bis 2022. Der 34-jährige Amerikaner tritt die Nachfolge von Ruben Gazarian an, der das Württembergische Kammerorchester Heilbronn seit 2002 leitet. Case Scaglione ist damit der dritte Chefdirigent in der Geschichte des Orchesters, das 1960 von Prof. Jörg Faerber gegründet wurde.

Case Scaglione: „Ich könnte mich nicht glücklicher schätzen. Für mich war das erste Treffen mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn magisch – mit seinem unverwechselbaren Klang, seiner musikalischen Flexibilität und der unglaublichen Spielfreude hat mich das WKO förmlich verzaubert. Ich kann es kaum erwarten, bis ich mit den Musikern und Intendantin Madeleine Landlinger starten kann, um gemeinsam den Erfolgsweg dieses exzellenten Orchesters weiterzuführen.“

Der 1982 geborene Amerikaner hat bisher zweimal mit dem WKO zusammengearbeitet: Im Abschlusskonzert der Heilbronner Abonnementreihe 2015/2016, mit dem Case Scaglione gleichzeitig sein Deutschlanddebüt feierte und beim umjubelten Gastspiel des WKO in der Liederhalle Stuttgart vor wenigen Wochen im Mai 2017.

Konstanze Felber-Faur, Vorsitzende des Orchestervorstands Württembergisches Kammerorchester Heilbronn: „Seine klare Klangvorstellung, die musikalische Genauigkeit und die durchdachte und energiereiche Arbeitsweise haben uns Musiker alle von Beginn an überzeugt. Jetzt blicken wir voller Spannung und Vorfreude auf unsere erste gemeinsame Saison 2018/2019.“

Die Suche nach einem neuen Chefdirigenten lag federführend in der Hand von Intendantin Madeleine Landlinger. Ihr zur Seite stand eine Findungskommission unter Vorsitz des Stiftungsratsvorsitzenden der Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn Ralf Peter Beitner. Ihr gehörten außerdem Aleksandar Maletic (Vorsitzender des Orchestervorstands), Ministerialrat Christoph Heinkele (Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg), die Heilbronner Bürgermeisterin Agnes Christner (Stellvertretende Vorsitzende des Stiftungsrats der Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn), und Andrea Meyer-Borghardt (Dirigentenforum des Deutschen Musikrats) als externe Beraterin an.

Ralf Peter Beitner, Vorsitzender des Stiftungsrats der Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn und der Findungskommission: „Die Entscheidung für Case Scaglione ist das Ergebnis einer mehrmonatigen, sehr gründlichen Suche. Unsere Musikerinnen und Musiker haben eine ganz Reihe von Kandidaten professionell bewertet und damit die Auswahl geprägt. Ich erwarte nun ein sehr fruchtbares Miteinander. Mit Case Scaglione beginnt eine neue Ära für das Württembergische Kammerorchester Heilbronn.“

Der amerikanische Dirigent Case Scaglione, geboren 1982 in Houston/USA, studierte bei David Zinman an der American Academy of Conducting in Aspen/USA, wo er den James Conlon Prize gewann. 2010 wurde er mit dem Aspen Conducting Prize ausgezeichnet und 2011 erhielt er den Dirigentenpreis der Solti Foundation US. Er war 2011 einer der drei Dirigier-Stipendiaten in Tanglewood, ausgewählt von James Levine und Stefan Asbury. Im selben Jahr wurde er zum Associate Conductor beim New York Philharmonic berufen – eine Stelle, die Alan Gilbert speziell für ihn wieder eingeführt hatte. Seit 2015 hat er seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt nach Europa verlagert und lebt mit seiner Frau in Berlin. Er wird zu Gastdirigaten weltweit eingeladen, u.a. zum Orchestre National d’Île de France, Orchestre de Chambre de Lausanne, Kristiansand Symfoniorkester, Brno Philharmonic, Orchestre Philharmonique du Luxembourg, China Philharmonic Orchestra, Shanghai und Guangzhou Symphony Orchestras und mehr.

Agnes Christner, Bürgermeisterin der Stadt Heilbronn und Stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende der der Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn: „Ein neuer Chefdirigent für das WKO, ein neuer künstlerischer Botschafter der Stadt Heilbronn! Seine Internationalität passt zu Stadt und Region, die Weltoffenheit lebt und Unternehmen von Weltrang beheimatet. Wir freuen uns auf den Neu-Heilbronner Case Scaglione und sind gespannt auf die musikalischen Impulse, die er in unserer Stadt aber auch auf zahlreichen Gastspielen mit unserem musikalischen Aushängeschild WKO setzen wird.“

Zwei der weltweit renommiertesten Dirigenten, die wichtige künstlerische Wegbegleiter, Mentoren und Partner in Case Scagliones Karriere sind, gratulieren ihm zur Chefposition beim Württembergischen Kammerorchester Heilbronn:

Alan Gilbert, Chefdirigent des New York Philharmonic und designierter Chefdirigent des NDR Elbphilharmonie Orchesters, gratuliert Case Scaglione: „Case Scaglione ist einer der talentiertesten Dirigenten der jüngeren Generation, und mein Vertrauen in ihn ist mit den Jahren nur gewachsen. Er besitzt eine tiefe, kultivierte musikalische Sensibilität, die perfekt zu diesem wunderbaren Orchester passt, und ich kann es kaum erwarten, zu hören, was diese Partnerschaft in den kommenden Jahren hervorbringen wird.“

Jaap van Zweden, Chefdirigent des Dallas Symphony Orchestra und des Hong Kong Philharmonic sowie designierter Chefdirigent des New York Philharmonic: „Es freut mich außerordentlich, dass Case die Gelegenheit erhält, Chefdirigent dieses wunderbaren und angesehenen Kammerorchesters zu werden! Meiner Meinung nach ist Case die richtige Wahl. Er bringt neue Energie mit und ist ein talentierter Dirigent. Die Tradition dieses Kammerorchesters und Cases außergewöhnliche Fähigkeiten werden meiner Ansicht nach eine großartige Zusammenarbeit ergeben.“


Das Württembergische Kammerorchester Heilbronn (WKO) setzt mit stilsicherer künstlerischer Vielfalt und dem gelebten Ideal kammermusikalischen Musizierens Maßstäbe. Seine emotionale und sinnliche Klangkultur besticht im Ausreizen einer reichen Farbpalette von ätherischer Transparenz bis hin zum leidenschaftlich romantischen Klang. Als musikalischer Partner überzeugt das Orchester mit starker Wandlungsfähigkeit und der Kunst des musikalischen Dialogs auf Augenhöhe. Damit hat sich das WKO als eines der gefragtesten Kammerorchester etabliert. Seit 2002 prägt Ruben Gazarian als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter diesen Stil. Mit Beginn der Saison 2018/2019 wird Case Scaglione neuer Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.

Als überzeugter Touring-Klangkörper ist das Orchester auf zahlreichen nationalen wie internationalen Konzertpodien unterwegs. Höhepunkte der letzten Jahre waren u.a. die Royal Albert Hall in London, das Concertgebouw Amsterdam, die Victoria Hall in Genf, das Tschaikowsky Konservatorium Moskau, das Théâtre des Champs-Elysées in Paris, der Musikverein Wien, die Philharmonie Berlin, die Hamburger Laeiszhalle und die Philharmonie Köln sowie Auslandstourneen durch Korea, Kambodscha, China oder Spanien. In der Saison 2017/2018 geht das WKO auf eine 11-konzertige Tournee durch China.

Das Orchester setzt auch zu Hause auf musikalische Vielfalt mit höchstem Qualitätsanspruch. Dafür stehen seine Abonnementkonzerten in Heilbronn und Ulm, die innovative Konzertreihe redblue meets klassik in Kooperation mit INTERSPORT, die KSK-Kammermusikreihe unter der Pyramide, regelmäßige Musiktheater-Kooperationen mit dem Theater Heilbronn und das Musikvermittlungsprogramm KOPFHÖRER für Babys, Schulkinder und Jugendliche.

Seit seiner Gründung 1960 durch Prof. Jörg Faerber arbeitet das WKO mit den renommiertesten Künstlern zusammen und fördert stets auch junge Nachwuchstalente – im Konzert und für CD-Aufnahmen: Kolja Blacher (CD), Rudolf Buchbinder, Mojca Erdmann, Juan Diego Floréz, James Galway (CD), Augustin Hadelich, Sharon Kam (CD), Felix Klieser (CD), Katia & Marielle Labèque, Sabine Meyer (CD), Nils Mönkemeyer, Sergei Nakariakov (CD), Andreas Ottensamer, Alina Pogostkina, Linus Roth (CD), Christine Schäfer, Olga Scheps, Herbert Schuch, Daniel Müller-Schott, Carolin Widmann und Frank Peter Zimmermann (CD) musizieren u.a. mit dem WKO.

Davon zeugt auch die reiche und stets wachsende Diskografie des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn: 2017 veröffentlicht das Orchester mit Kolja Blacher und Leonard Bernsteins „Serenade“ sowie Joseph Haydns Violinkonzert C-Dur einen SACD-Beitrag zum Bernstein-Jahr (Coviello Classics). Unter der Leitung von Ruben Gazarian ist mit der Saxophonistin Asya Fateyeva das Album „Bachiana“ mit Werkadaptionen von Johann Sebastian Bach und Heitor Villa-Lobos erschienen (Berlin Classics). Die Aufnahme von Mieczys?aw Weinbergs Flötenkonzert Nr. 2 sowie Werken von Jind?ich Feld und Mikis Theodorakis mit Solistin Kathrin Christians (Hänssler Classic) setzt das Bestreben des WKO fort, selten gehörte Werke auf CD zugänglich zu machen. 2015 hat das WKO bereits einen Teil zum Gesamtaufnahmeprojekt der Violinwerke Weinbergs von Geiger Linus Roth beigesteuert. Weitere CD-Partner der letzten Jahre sind Hornist Felix Klieser mit der Aufnahme „Horn Concertos“ und Sharon Kam mit „OPERA!“, auf der Bearbeitungen aus dem Opernrepertoire für Klarinette und Kammerorchester zu hören sind. Als CD-Angebot für die ganze Familie hat das WKO zwei Andersen-Märchen, vertont von Andreas N. Tarkmann und erzählt von Juri Tetzlaff, eingespielt (Coviello Classics).

Die Aufnahme mit Werken von Johann Christian und Johann Wilhelm Hertel (Coviello Classics) wurde mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet. Zu den Aufnahmen mit Chefdirigent Ruben Gazarian gehören außerdem u.a. „simply strings“ mit Musik von Britten, Bartók, Janácek und Sibelius sowie die Gesamteinspielung der Sinfonien Beethovens. Des Weiteren erschienen eine CD mit Wagners „Siegfried-Idyll“ und Bruckners Streichquintett und eine CD mit Werken armenischer Komponisten unter dem Titel „Armenian Classic“ (Bayer Records).

Träger des Orchesters ist seit 2012 die Stiftung Württembergisches Kammerorchester Heilbronn, ermöglicht von 21 Gründungsstiftern. Sie sichert die Zukunftsfähigkeit des Klangkörpers durch nachhaltige Weiterentwicklung des Orchesterangebots in der Region, auf dem nationalen und internationalen Markt.

Änderungen bzw. Kürzungen bedürfen der Abstimmung mit dem Orchesterbüro des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.

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