Mainz, Staatstheater Mainz, DIE FLEDERMAUS – Johann Strauss, 03.10.2020

September 21, 2020 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

 DIE FLEDERMAUS  –  Johann Strauß

Premiere 3. Oktober um 19.30 Uhr 

Rache, Champagner, Walzertaumel – diese Zutaten bilden nicht nur ein explosives Gemisch, sondern auch die Grundlage für die wohl berühmteste Operette der Welt: Die Fledermaus.

Rosalinde und Gabriel von Eisenstein führen eigentlich ein geordnetes Leben, bis auf den einen oder anderen kleinen Ausbruch, den sich beide ab und an genehmigen. Nun aber hat Eisenstein mit seinen Ausschweifungen den Bogen überspannt und steht kurz davor, eine Gefängnisstrafe antreten zu müssen.

Just in dieser dunklen Stunde scheint ihm sein Freund Dr. Falke mit einer letzten rauschenden Ballnacht einen Aufschub des Unausweichlichen zu bieten: Eisenstein nimmt das Angebot dankend an. Wäre da nur nicht die Tatsache, dass er seinen Freund Falke einst in aller Öffentlichkeit dem Spott preisgegeben hat und dieser nun auf Rache sinnt.

Im 3/4-Takt bringt der Walzer die vordergründig geordnete Welt der Eisensteins gehörig ins Wanken. Der Champagner spült Wahrheiten ans Licht, die besser im Verborgenen geblieben wären, und das Amalgam aus Rache, Rausch und Drehmoment entwickelt sukzessive eine Sprengkraft, die eine Versöhnung aller scheinbar in weite Ferne rücken lässt.
Die Mainzer Inszenierung reagiert in ihrer Form auf die Herausforderungen der aktuellen Situation. Erklingen wird die feinsinnige Orchesterreduktion von Derek Clark, die den Witz der Musik unangetastet lässt.

Musikalische Leitung: Daniel Montané, Inszenierung: Friederike Schulz nach einer Inszenierung von Waut Koeken, Bühne: Yannik Larrivée, Kostüme: Susanne Hubrich
Licht: Peter Meier, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny, Dramaturgie: Judith Debbeler, Christin Hagemann

MIT: Gabriel von Eisenstein: Alexander Spemann
Rosalinde: Linda Sommerhage
Frank: Peter Felix Bauer
Prinz Orlofsky: Alin Deleanu/ Solenn´ Lavanant-Linke
Alfred: Steven Ebel
Dr. Falke: Michael Dahmen
Dr. Blind: Johannes Mayer/ Dennis Sörös (Vorstellungen im Oktober)
Adele: Maren Schwier
Frosch: Georg Schiessl
Ida: Antonia Labs
Tänzer: Marie-Lou Lagrange,Anna Raiola,Cristel de Frankrijker, Louis Thato Partridge,

Chor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz
Statisterie des Staatstheater Mainz, In Kooperation mit dem Staatstheater Nürnberg und der Opéra national du Rhin

Premiere 3.10.2020; weitere Vorstellungen: 11., 20., 27. und 31.10.2020, weitere Termine folgen

 

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, BEETHOVEN – EIN GEISTERSPIEL, 14.06.2020

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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

BEETHOVEN – EIN GEISTERSPIEL
Koproduktion von Staatstheater Mainz und ZDF/3sat
Uraufführung am 14. Juni 2020, 11.40 Uhr in 3sat

Zum 250. Geburtstag Ludwig van Beethovens plante das Staatstheater Mainz ein aufwändiges spartenübergreifendes Projekt, Anfang Mai sollte die Uraufführung im Großen Haus sein. Wegen der Coronapandemie mussten die physischen Proben eingestellt, die Premiere abgesagt werden. Das Theater reagierte schnell, Regisseur Jan-Christoph Gockel und Generalmusikdirektor Hermann Bäumer stellten sich der neuen Herausforderung, gestalteten die Proben um und überarbeiteten das Konzept. Die Theaterleitung ging auf das ZDF und auf 3sat zu und fand so einen starken Kooperationspartner. Gemeinsam entwickelten das Theater und die Verantwortlichen im Sender das Projekt weiter, sodass nun die außergewöhnliche Premiere einer Theatervorstellung für das Fernsehen zu erleben sein wird, die inhaltlich und ästhetisch weit über die gewohnten Streaming-Formate hinausgeht.

BEETHOVEN – EIN GEISTERSPIEL
Die Uraufführung   ist am 14. Juni 2020 um 11.40 Uhr in 3sat zu erleben

Als exklusive Vorab-Online-Premiere stellen 3sat und ZDFkultur das Stück bereits am Samstag, 13. Juni um 19.30 Uhr online, auf https://3sat.de und
https://zdfkultur.de.

Im Zentrum des großen biografischen Projekts, das das Staatstheater Mainz gemeinsam mit Jan-Christoph Gockel und Hermann Bäumer seit langer Zeit zum Jubiläum plante, sollten die weniger bekannten Werke Beethovens stehen, um so einen neuen Blick auf den Komponisten zu eröffnen. Zusammen mit dem Puppenbauer Michael Pietsch entstand eine Konzeption, die das schöpferische Werk, den Verlust des Gehörs und die damit verbundene Isolation des Künstlers ebenso wie die beispiellose Vermarktung Beethovens beleuchtet.
Nachdem die laufenden physischen Proben eingestellt werden mussten, blieb für das Theater die Frage: Wie können wir Gemeinschaft und Öffentlichkeit trotz aller Einschränkungen wiederherstellen?

Befeuert durch die Sehnsucht, die gesellschaftlichen und psychologischen Auswirkungen der aktuellen Situation zu reflektieren und künstlerisch zu übersetzen, entschlossen sich Theaterleitung, Produktionsteam und Ensemble, weiterzuarbeiten – per Online-Konferenz zunächst, später auf der Bühne unter Einhaltung aller Hygienevorschriften. Schnell wurde deutlich: Das Motiv von Beethovens Isolation, in der er große Phasen seines Lebens verbracht hat, bietet ein Substrat, aus dem eine fruchtbare Parallele zu dem gesellschaftlichen Zustand gezogenen werden kann, den wir heute mit dem unglücklichen Ausdruck „Social Distancing” belegen. Davon ausgehend entschied das Staatstheater Mainz, die Produktion zu einer außergewöhnlichen Premiere zu bringen. Die Theaterleitung nahm Kontakt zum ZDF auf und schnell entstand der gemeinsame Wille, Beethoven in seinem Jubiläumsjahr die Öffentlichkeit zu geben, die ihm gebührt! Seither arbeitet das Produktionsteam gemeinsam mit der Redaktion und dem Team von 3sat an Beethoven – Ein Geisterspiel, das am 14. Juni ausgestrahlt wird.

Entstanden ist jetzt ein Theaterabend, zu dessen Aufführung kein Publikum im Saal sitzen wird und der dennoch die Mittel des Theaters – und die des Films – vielfältig einsetzt.

Ludwig van Beethovens zunehmende Taubheit brachte ihn phasenweise in große Distanz zu seiner Außenwelt. Schon in seinem 32. Lebensjahr verfasst er einen Text, der uns als Heiligenstädter Testament bekannt ist und in dem er die sozialen Folgen der Ausgrenzung und seine Versuche weiterzuleben beschreibt. Er findet dafür nur ein Mittel: die Kunst.

Beethovens Text steht im Zentrum dieser Produktion, in der die Darsteller*innen ebenso getrennt voneinander agieren wie Beethoven es zeitweise von seiner Außenwelt tat. Dem gegenüber steht Beethovens persönliche, aber vor allem künstlerische Suche nach Gemeinschaft. Schillers Ode an die Freude vertonte er in der 9. Sinfonie und verdichtete damit in zwei Versen eine Sehnsucht, die immer wieder, besonders heute, die Seelen der Menschen zu einen scheint: „Seid umschlungen, Millionen! / Diesen Kuß der ganzen Welt!”

Trotz seiner fast vollständigen Gehörlosigkeit komponierte Beethoven weiter und schuf zentrale Werke. Um arbeiten und mit der Außenwelt kommunizieren zu können, nutzte er Hörrohre und Konversationshefte. Wir sind heute mit anderen technischen Möglichkeiten der Kommunikation ausgestattet, die uns erlauben, mit Menschen, denen wir nicht nahekommen dürfen, in Kontakt zu treten. Und hieraus generiert sich auch die Möglichkeit, dass die Zuschauer*innen den Theater-abend sehen können, ohne am gleichen Ort sein zu müssen. Das ist bei allem Phantomschmerz, den die geschlossenen Theater und die dadurch verhinderte Möglichkeit, sich als kritische Öffentlichkeit und in kultureller Gemeinsamkeit zu versammeln, auslösen, auch eine ästhetisch neue Perspektive: Das selbstverständliche Ereignis „Theaterbesuch” ist derzeit nicht möglich, wir können und müssen lernen, Musik neu zu hören und neue Wege in der Produktion und Rezeption von Kunst zu finden, die später kein Ersatz, sondern eine Bereicherung sein können.

„Als Beethoven sein Gehör verlor, machte er sich technische Hilfsmittel zunutze, um sozial und künstlerisch weiter existieren zu können“, unterstreicht Anne Reidt, Leiterin der ZDF-Hauptredaktion Kultur, „diese biografisch-historische Herausforderung spiegelt unsere Corona-Gegenwart. Das Projekt Beethoven – Ein Geisterspiel des Staatstheaters Mainz hat uns inhaltlich sehr überzeugt. Deshalb freuen wir uns, dass wir es dem Publikum im 3sat Programm und in den Mediatheken von 3sat und ZDF präsentieren können.“

3sat-Koordinatorin Natalie Müller-Elmau betont den besonderen Auftrag des öffentlich-rechtlichen Fern-sehens in der aktuellen Situation: „In Zeiten, in denen Kultur im öffentlichen Raum unmöglich ist, ist es unsere Aufgabe, diese in 3sat stärker stattfinden zu lassen. Wir freuen uns, dass wir in Corona-Zeiten gemeinsam mit dem Staatstheater Mainz den Zuschauer*innen diese Premiere im Fernsehen und virtuell präsentieren können.“

Doch noch durch einen weiteren Aspekt ist Beethovens Schaffen mit der aktuellen Situation verbunden: Wie kein zweiter Komponist steht Beethoven symbolisch für das vereinte Europa – zum einen, weil seine Werke schon zu Lebzeiten von London bis Prag gespielt wurden, aber auch, weil sein großer optimistischer Menschheitsappell, der Schlusssatz der Neunten Symphonie, eine beispiellose Rezeptionsgeschichte in der politischen Formierung Europas bis hin zur Erhebung in den offiziellen Hymnenstatus durchlebt hat.

„In diesen Wochen müssen wir beobachten, wie das europäische Ideal immer prekärer wird, Grenzen sind wieder geschlossen, es regieren die Nationalstaaten, die Autokraten nutzen die Situation dafür, demokratische Rechte weiter abzuschaffen, die Europäische Union erscheint machtlos“, betont Intendant Markus Müller, „und so lenkt das Jahr, das als große Feier für den berühmtesten Tonsetzer der Welt gedacht war, den Blick auf eine Frage, die der Basis von Beethovens Schaffen vielleicht viel näherkommt als jedes laut tönende Festival: Wie nah können wir einander sein — und wie können wir Solidarität im plötzlich über uns herein gebrochenen Zeitalter der Distanz neu definieren? — Auch darum bin ich sehr froh, dass wir diesen besonderen Theaterabend gemeinsam mit 3sat realisieren können!“

Der Theaterabend findet ohne Publikum im Staatstheater statt, vorproduziertes Film- und Tonmaterial sind in die Performance eingebettet. Auf der großen Bühne des Staatstheaters erwartet die Zuschauer*innen an den Bildschirmen ein gigantischer Beethoven-Vergnügungs- park, der ohne Besucher*innen auskommen muss. Ge- leitet wird er von Beethovens erstem Biografen, dem als Fälscher entlarvten ‚Geheimsekretär‘ Anton Schindler. Dieser führt durch den Abend und lenkt uns durch Beethovens Biografie. In getrennten Räumen auf der großen Bühne spielen und singen Ensemblemitglieder miteinander. Musik, Schauspiel, Film und das Puppenspiel von Michael Pietsch begegnen einander über Kunstgattungsgrenzen hinweg. Hermann Bäumer wird das Philharmonische Staatsorchester dirigieren, ohne dass die Musiker*innen in einem Raum sind. Große Orchesterstücke spielen die Musiker*innen getrennt voneinander ein und die Zuschauer*innen erleben, wie sich aus den Einzelstimmen ein großes Ganzes ergibt.

Bis sich, dank einer fruchtbaren Zusammenarbeit von Theater und Fernsehen schließlich aus allen musikalischen, darstellerischen und bildnerischen Versatzstücken eine Gesamterzählung zusammenfügt, die vor der Folie unserer bemerkenswerten Gegenwart eine völlig neue Dimension gewinnt.

BEETHOVEN – EIN GEISTERSPIEL
Ein Projekt des Staatstheater Mainz und von 3sat
Musikalische Leitung: Hermann Bäumer
Inszenierung und Fernsehregie: Jan-Christoph Gockel
Redaktion ZDF/3sat:
Jule Broda und Dietmar Klumm
Bühne: Julia Kurzweg
Kostüme: Sophie Du Vinage
Puppenbau und –spiel: Michael Pietsch
Video: De-Da Productions
Dramaturgie: Ina Karr, René Michaelsen und Jörg Vorhaben

Mit: Annika Baumann, Fiona Macleod;
Michael Dahmen, Vincent Doddema, Rüdiger Hauffe, Michael Pietsch
Mitglieder des Opernchors und des Philharmonischen Staatsorchesters Mainz

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, MANON LESCAUT – Giacomo Puccini, 25.01.2020

Januar 10, 2020 by  
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Staatstheater Mainz © Andreas Etter

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MANON LESCAUT –  Giacomo Puccini

Premiere 25. Januar 2020,  19.30 Uhr, weitere Vorstellungen: 31.01., 6.02., 10.3,.  28.03, 8.4.12.04.2020

Leidenschaftliche Liebe oder Luxusleben – Manon kann sich nicht entscheiden. Sprunghaft wirft sich die eigensinnige junge Frau von einem Extrem ins andere. Um einer Verbindung mit dem reichen Geronte zu entgehen, flüchtet sie in die Arme des geliebten, aber mittellosen Des Grieux. Des einfachen Lebens bald überdrüssig, zieht es sie zurück zu Geronte, bei dem sie für den ausschweifenden Lebensstil mit ihrem Körper bezahlt.
Ein erneuter Ausbruch bringt Manon ins Gefängnis und zwingt sie schließlich zu einem verhängnisvollen Leben auf der Flucht.

Abbé Prévosts berühmte Romanfigur Manon Lescaut inspirierte zahlreiche Autor*innen, Komponist*innen und Filmregisseur*innen. Mit eingängigen Melodien und geschickt gesetzten dramatischen Effekten gelingt es Giacomo Puccini, diesen faszinierend widersprüchlichen Charakter zum Leben zu erwecken.

2018 gewannen Gerard Jones und Cécile Trémolières den Europäischen Opernregie-Preis. Ihr preisgekröntes Konzept, in dem Manons Leben als unerbittlich voranschreitende Reise erfahrbar wird, setzt das junge Team nun mit dem Mainzer Ensemble um.

Musikalische Leitung: Daniel Montané, Inszenierung: Gerard Jones, Ausstattung: Cécile Trémolières, Dramaturgie: Elena Garcia Fernandez, Licht: Peter Meier, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny

MIT:  Manon Lescaut: Nadja Stefanoff, Lescaut, ihr Bruder: Michael Dahmen, Chevalier René des Grieux, Student: Eric Laporte, Geronte de Ravoir, Kgl. Steuerpächter: Stephan Bootz /  Derrick Ballard, Edmond, Student/ Ein Leuchttumwärter: Johannes Mayer, Wirt /, Kommandant eines Kriegsschiffes: Doheon Kim, Tanzmeister: Daniel Tilch,, Ein Musiker: Sissi Qi Wang, Ein Sergeant der Bogenschützen: Dennis Sörös, Chor und Extrachor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere am 25. Januar 2020,  19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen: 31.01., 6.02., 10.3,.  28.03,  8.4.12.04.2020

—| IOCO Kritik Staatstheater Mainz |—

Mainz, Staatstheater Mainz, BORIS GODUNOW –  Modest Mussorgskij, 26.10.2019

Oktober 15, 2019 by  
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BORIS GODUNOW –  Modest Mussorgskij

Premiere am 26. Oktober um 19.30 Uhr

Boris Godunow hat den rechtmäßigen Thronfolger Dimitrij ermorden lassen und ist auf diese Weise selbst an die Macht gelangt. Seit seinem Regierungsantritt herrschen jedoch Armut und Aufruhr im Land. Boris wird von Schuldgefühlen geplagt. Um den Mord zu rächen, gibt sich der Mönch Grigorij als Dimitrij aus und rückt gegen Moskau vor. Angesichts der feindlichen Truppen und zerfressen von Gewissensqualen, verfällt Boris zunehmend dem Wahn. In den politischen Wirren erhebt sich das Volk, um sich schließlich einem neuen, unrechtmäßig an die Macht gelangten Herrscher zuzuwenden.

Mit Boris Godunow hat Modest Mussorgskij ein packendes Drama um Machtgier, Selbstzweifel und die Wankelmütigkeit von Massen geschrieben. Motive aus der russischen Kirchen- und Volksmusik verleihen der Partitur ihre einzigartige Klangfarbe. Mit filmähnlichen Schauplatzwechseln und einer eng am natürlichen Sprechen orientierten Kompositionsweise erreichte Mussorgskij eine zuvor nie dagewesene Synthese aus Sprech- und Musiktheater.

Musikalische Leitung: Hermann Bäumer, Inszenierung: Wolfgang Nägele, Bühne: Stefan Mayer, Kostüm: Annette Braun, Dramaturgie: Elena Garcia Fernandez, Chor: Sebastian Hernandez-Laverny,

Mit:  Boris Godunow: Derrick Ballard, Fjodor, sein Sohn: Marie Seidler, Xenia, seine Tochter: Daria Kalinina, Amme der Xenia: Katja Ladentin, Fürst Wassilij Iwanowitsch Schuiskij: Alexander Spemann, Andrei Schtschelkalow, Geheimschreiber: Martin Busen
Pimen, Chronikschreiber, Mönch: Stephan Bootz, Grigorij (Dimitrij), in Erziehung bei Pimen: Matthias Koziorowski, Marina Mnischek, Tochter d. Wojewoden von Sandomir:
Linda Sommerhage, Rangoni, geheimer Jesuit: Michael Dahmen, Warlaam,, Landstreicher: Andrew Greenan, Missail, Landstreicher: Karsten Münster, Schenkwirtin: Solgerd Isalv, Gottesnarr: Johannes Mayer, Nikititsch, Hauptmann: Docuc Güney
Mitjucha, Bauer: Milen Stradalski, Ein Leibbojar: Igor Loseev, Bojar Chruschtschow: Scott Ingham, Lawitzkij, Jesuit: Frederik Bak, Tschernikowskij, Jesuit: Grégoire Delamare

Opern- und Extrachor des Staatstheater Mainz, Philharmonisches Staatsorchester Mainz

Premiere 26. Oktober 19.30 Uhr; weitere Vorstellungen: 10., 23. und 29.11., 3. und 29.12.2019, 10.2. sowie 1. und 7.3.2020

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

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