Detmold, Landestheater Detmold, Powder her Face – Thomas Adès, IOCO Kritik, 24.02.2018

Februar 25, 2018 by  
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Landestheater Detmold

Landestheater Detmold © Björn Klein

Landestheater Detmold © Björn Klein

Powder Her Face –  Kammeroper von Thomas Adès

„The Dirty Duchess oder: was ist eine Blowjob-Arie?“

Von Karin Hasenstein

„Thomas… wer? Powder… was?“ So oder so ähnlich reagieren Viele, wenn man diese zeitgenössische Oper von Thomas Adès erwähnt.

Zugegeben, bis vor kurzem ging es der Rezensentin nicht viel anders. Bis sie im Rahmen einer Live in HD Übertragung aus der Metropolitan Opera New York The Exterminating Angel von Thomas Adès kennenlernte und in ihren Bann gezogen wurde. So kam überhaupt der Gedanke auf, die zweite Vorstellung von Powder Her Face im Landestheater Detmold zu besuchen.

Thomas Adès, geboren 1971 in London, ist ein junger Komponist, mit dessen Werk sich näher zu befassen durchaus lohnend sein kann – wenn man sich denn öffnen will für seine ungewöhnliche, wild überschäumende Klangwelt. Die deutsche Erstaufführung von Powder Her Face fand 1996 am Theater Magdeburg statt, Inszenierungen seiner zweiten Oper „The Tempest“ 2010 in Frankfurt und Lübeck. The Exterminating Angel hatte seine Uraufführung 2016 bei den Salzburger Festspielen und wurde im selben Jahr an die MET übernommen. Neben diesen drei Opern komponierte Adès zahlreiche Werke für Soli, Chor, Kammerorchester oder Streichquartett, die aber in Deutschland fast unbekannt sind, bis auf sein Werk Totentanz, das unter Jeffrey Tate am 18. September 2016 in der Hamburger Laeiszhalle erklang.

Landestheater Detmold / Powder Her Face - hier Eva Bernard als Herzogin, Daniel Arnaldos als Elektriker © Landestheater Detmold /Birgit Hupfeld

Landestheater Detmold / Powder Her Face – hier Eva Bernard als Herzogin, Daniel Arnaldos als Elektriker © Landestheater Detmold /Birgit Hupfeld

Aufführungen seiner drei Opern in Deutschland sind selten, weshalb es umso erwähnenswerter ist, dass sich ein kleines Haus in der ostwestfälisch-lippischen Provinz an diese Herausforderung gewagt hat – mit großem Erfolg! Intendant Kay Metzger gebührt große Anerkennung für seinen Mut. Denn ein Publikumsmagnet wird diese Produktion vermutlich nicht werden. Warum? Da ist zunächst das Thema. Warum komponiert ein 24-Jähriger eine Oper über das Leben einer schottischen Herzogin? Wer war Margaret Whigham, spätere Campbell, Duchess of Argyll? In der Inszenierung von Christian Poewe erzählt diese Oper in 8 Szenen und einem Epilog Momente aus dem Leben der schottischen Herzogin, die vor allem durch ihr ausschweifendes skandalöses Sexleben bekannt wurde, das durch zahlreiche eindeutige Fotos mit unzähligen Liebhabern dokumentiert ist.

1990
Der Vorhang ist zu Beginn oben und gibt den Blick frei auf ein halbrundes in weiß gehaltenes Schlafzimmer, dessen einziges Möbel ein großzügiges rundes Bett ist (Ausstattung: Tanja Hofmann). Ein Elektriker und ein Zimmermädchen vergnügen sich dort und reden abschätzig über die Kleidung der Herzogin, die bankrott ist und sich nicht eingesteht, dass sie eigentlich am Ende ist. Kleine Fenster in den Wänden öffnen sich und geben wie in einer Peep-Show den Blick auf die dahinter befindlichen Zuschauer frei, welche die auf dem Bett tanzende Frau im schwarzen Unterkleid gierig betrachten und fotografieren.
Durch die Demütigungen des Personals erinnert sie sich an ihre glanzvolle Vergangenheit.
In Rückblenden erzählt die Oper Stationen ihres ausschweifenden Lebens. Dass sich ihr alter Teekocher nicht mehr reparieren lässt, deutet auf ein wenig ruhmreiches Ende hin.

1934
Nach erfolgreicher Scheidung von ihrem ersten, langweiligen Ehemann Baron Freeling, wartet die junge Margaret mit einer Vertrauten auf den Herzog. Dieser soll ein Frauenheld sein, ist aber vor allem eins, nämlich reich, und eine Heirat bringt den ersehnten Titel und die gesellschaftliche Position. Der Herzog erscheint nur als Schattenriss in der geöffneten Tür.

1936
In einer grotesken Szene wird die Hochzeit von Margaret und dem Herzog beschrieben, indem in wechselnden Konstellationen Braut, Bräutigam und Pfarrer in eindeutigen sexuellen Posen als Standbilder hinter einer schwarzen Gaze dargestellt werden. Vor dem Vorhang wundert sich eine Angestellte über das zügellose Verhalten der Reichen, die schon tagsüber Champagner trinken.

Landestheater Detmold / Powder Her Face - hier Michael Zehe, Jeanne Seguin als Zimmermädchen © Landestheater Detmold / Birgit Hupfeld

Landestheater Detmold / Powder Her Face – hier Michael Zehe, Jeanne Seguin als Zimmermädchen © Landestheater Detmold / Birgit Hupfeld

1953
Die Herzogin ist allein im Hotel in London. Verzweifelt versucht sie, den Zimmerservice zu erreichen, um „Sandwiches, Beef, Wine“ zu bestellen. Immer wieder ist sie falsch verbunden, niemand scheint ihren flehentlichen Wunsch nach Fleisch zu vernehmen. Dabei ist ihr Schrei nach „Fleisch“ eindeutig nicht ernährungsorientiert, weshalb auch ihre Worte „Stopfe mich voll, bis ich nicht mehr kann“ nur in einer Hinsicht verstanden werden können. Schließlich erscheint ein zurückhaltender Zimmerkellner aus dem Schrank, die Aufforderung, sich zur ihr zu setzen, wird zunächst ignoriert, bis die Herzogin ihm schließlich Geld für gewisse Dienste anbietet. Die nun folgende Blowjob-Arie zeigt, wie weit Margaret schon gesunken ist, bekommt die einstige Schönheit doch nur noch „Liebe“ gegen Geld. Oder sollte man sagen „Opfer?“

In dieser Arie, die keinerlei Text enthält, sondern nur auf Vokalise gesungen wird, drückt sich die ganze Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit der Hauptfigur aus. Die beiden Personen agieren versetzt voreinander, ohne sich zu berühren, die Darstellerin der Margaret, Eva Bernard, leistet hier stimmlich wie darstellerisch Großartiges, während das Publikum die sehr präsentable Rückansicht des Kellners (Daniel Arnaldos) unverhüllt genießen darf. Leider dreht sich in dieser Szene das Bett nicht mehr, aber auch so läuft hier noch genug Kopfkino ab. Während er seine Hose hochzieht, fragt sie ihn „You know who I am?“ und erhält die erschütternde Antwort „All the boys know“. Schließlich erinnert er sie im Gehen daran, dass man sich nicht zum ersten Mal begegnet. „Last April, the same story“. Die Herzogin bleibt verzweifelt zurück und der Zuschauer fragt sich, wer hier gerade wen benutzt hat.

1953
Der Herzog vergnügt sich mit einer Geliebten, die ihm von den Liebesabenteuern der Herzogin erzählt. Sie verrät ihm, wo seine Frau Beweise ihrer Untreue versteckt.

1955
Es kommt zum Scheidungsprozess, in welchem der Richter seine Fassungslosigkeit über das unmoralische Verhalten der Herzogin zum Ausdruck bringt und erklärt, sie sei moralisch nicht geeignet für die Ehe und des Titels nicht würdig. Diejenigen, die sie zuvor verraten haben, sitzen nun eingehüllt in die überdimensionalen Rockschöße der Richterrobe, die schwarzglänzend beinahe den gesamten Bühnenraum bedeckt. Regungslos nimmt Margaret das Urteil entgegen.

Landestheater Detmold / Powder Her Face - hier: Jeanne Seguin, Michael Zehe, Daniel Arnaldos © Landestheater Detmold / Birgit Hupfeld

Landestheater Detmold / Powder Her Face – hier: Jeanne Seguin, Michael Zehe, Daniel Arnaldos © Landestheater Detmold / Birgit Hupfeld

1970
Die Herzogin gibt ein letztes Interview, sei es, weil sie Geld braucht, oder weil sie einfach immer noch nicht akzeptieren will, dass ihr Stern im Sinken begriffen ist. Ernsthaft erzählt sie den Reportern, wie sie sich jung und schön hält und präsentiert ihre Mode, bis sie schließlich, auf ihren Lebenswandel angesprochen, ihre Verachtung zum Ausdruck bringt. Sie erhält hohe Rechnungen vom Hotelmanager, die sie nicht zahlen kann.

1990
Die Oper endet, wie sie begonnen hat. Die Herzogen ist allein in ihrem Hotelzimmer, statt einer schwarzen Perücke mit weißer Strähne trägt sie nun eine weiße mit schwarzer Strähne, ist wieder mit einem schwarzen Unterrock bekleidet und nur noch ein Schatten ihrer einstigen Schönheit. Der Hotelmanager erscheint und fordert sie wegen unbezahlter Rechnungen auf, das Hotel zu verlassen. Sie versucht, womit sie ihr Leben lang erfolgreich war, sie bietet ihm im Gegenzug Sex an, doch er geht nicht darauf ein.

Verzweifelt versucht sie noch etwas Zeit herauszuschinden, einen Monat, eine Woche, einen Tag… aber der Hotelmanager ist eindeutig: in einer Stunde ist ihr Wagen bestellt.
Mit ihrem letzten Freund, dem schwarzen Pudel im Arm, denkt sie an die schöne Zeit mit ihrem Kindermädchen und in ihr reift die bittere Erkenntnis: die einzigen Menschen, die jemals gut zu ihr waren, wurden dafür bezahlt. Der Manager kommt zurück. Sie versucht, sein Mitgefühl zu erregen, er soll sie halten, es habe sie schon so lange niemand mehr gehalten… Aber seine Aussage „Your car is here. That is all“, nimmt auch die letzte Illusion.

Das Bett auf dem Podest beginnt sich zu drehen, zu den Geräuschen der Windmaschine tickt das Uhrwerk im Pizzicato der Streicher und bleibt schließlich stehen. Die einstige Duchess of Argyll tritt ab, gebrochen, allein. Das Licht blendet ab. Die Klammer zum Anfang wird geschlossen durch Elektriker und Zimmermädchen, die mit den Worten vor den Vorhang treten: „Enough? Or too much…“

Was ist es nun, das so manchen Besucher veranlasst hat, in der Pause das Theater zu verlassen? Die eindeutig inszenierte Fellatio-Darstellung auf der Bühne? Die mit liebgewordenen Hörgewohnheiten brechende Musik von Thomas Adès? Die aggressive Erotik? Die sperrigen Texte? Die enttäuschten Erwartungen an einen „netten“ Opernabend? Die Tatsache, dass die nur vier Solisten in verschiedene Rollen schlüpfen? Insgesamt zuviel nackte Haut auf der Bühne?

Wer die Oper im Abo hatte, mag vielleicht überrascht worden sein, aber wer sich bewusst für dieses Stück entscheidet, sollte auf all das vorbereitet sein. Wer es dennoch nicht war und sich entschieden hat, vorzeitig zu gehen, hat sich damit viel genommen. Im zweiten Teil nimmt die Handlung ihren tragischen Verlauf, steigern sich Musik, Spiel und Gesang immer mehr bis zum hoffnungslosen Ende.

Landestheater Detmold / Powder Her Face - hier Eva Bernard als Herzogin, Jeanne Seguin als Zimmermädchen, Daniel Arnaldos als Elektriker© Landestheater Detmold / Birgit Hupfeld

Landestheater Detmold / Powder Her Face – hier Eva Bernard als Herzogin, Jeanne Seguin als Zimmermädchen, Daniel Arnaldos als Elektriker© Landestheater Detmold / Birgit Hupfeld

Die Partien verlangen den Sängerdarstellern einiges ab. Allen voran sei die Rolle der Herzogin zu nennen, die von Eva Bernard in allen Facetten großartig gemeistert wurde. Sie als „lyrischen Sopran“ zu besetzen, wie Adès es vorsieht, würde den Anforderungen fast nicht gerecht. Die Partie ist recht umfangreich und stellt die Stimme vor hohe Anforderungen an Beweglichkeit, Tessitura und Wechsel zwischen lyrischen und dramatischeren Passagen. All dieses meisterte Eva Bernard mit Bravour. Dass sie sich zu Beginn als erkältet ansagen ließ, schien eine reine Vorsichtsmaßnahme gewesen zu sein, davon war der Stimme nichts anzumerken. Auch ihr Spiel war immer in der Rolle, hochkonzentriert und professionell.
Der niederländische Bass Bart Driessen sang die Rolle des Hotelmanagers, schlüpfte aber auch in die des Herzogs. Auch ihm gelang eine souveräne Darstellung des betrogenen Ehemannes, der außerehelichen Aktivitäten ebenso wenig abgeneigt ist, wie die Herzogin, ebenso wie die des Hotelmanagers. Sein seriöser Bass verfügt über alle Fähigkeiten, um diese Rolle überzeugend auszufüllen.
Das Zimmermädchen wurde von Jeanne Seguin charmant-kokett dargestellt. Die nahezu akrobatischen stimmlichen Anforderungen, welche der Komponist dieser Figur gegeben hat, bewältigte der Koloratur-Sopran mit scheinbar spielerischer Leichtigkeit. Anklänge an die Arie der Königin der Nacht drängen sich dem Hörer auf.
Der spanische Tenor Daniel Arnaldos fügte sich stimmlich wie optisch perfekt in das Solisten-Quartett ein. Er überzeugte in der Rolle des Elektrikers ebenso wie in der des gefügigen Kellners mit schlankem, leicht dunkel timbriertem Tenor. An vielen Stellen schimmern bekannte musikalische Zitate durch Adès‘ Partitur, er macht Anleihen bei Mozart, Strauss, am Ende gar bei Wagner, aber wahrt dennoch stets seine eigene unverwechselbare Handschrift.

Das kleine Orchester (15 Stimmen) unter der Leitung von Lutz Rademacher besteht aus einer kleinen Streichergruppe (zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass) und im Verhältnis dazu zahlreichen tiefen Blasinstrumenten wie der Bassklarinette, Kontrabassklarinette, Bass-Saxophon, im oberen Tonbereich ergänzt durch eine Kolbenflöte, wodurch – wie schon bei den Sängern – ein großer Tonumfang abgedeckt wird. Das Blech ist durch Horn, Trompete und Posaune vertreten und wird durch umfangreiches Schlagwerk ergänzt. Exotische Rhythmusinstrumente und eine große Angelrolle, Trommelbremsen und ein Rototom für die Glissando-Effekte runden den geheimnisvollen Klang ab. Hier werden die Ohren herausgefordert, Adès bricht mit fast sämtlichen liebgewordenen Hörgewohnheiten, indem er verstärkt verminderte und übermäßige Akkorde einsetzt und auch den Sängern große Intervalle zumutet. So entsteht zwar kein Ohrwurm, aber beim Hörer vielleicht die Lust, sich mit einigen anderen Stücken dieses jungen zeitgenössischen Komponisten auseinanderzusetzen.

Das Publikum belohnte die außergewöhnliche Leistung des Landestheater Detmold Ensembles in Powder Her Face mit lang anhaltendem Applaus und einzelnen Bravi.

—| IOCO Kritik Landestheater Detmold |—

 

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Premiere: Die menschliche Stimme / Herzog Blaubarts Burg, 19.04.2015

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Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Premiere: »Die menschliche Stimme« / »Herzog Blaubarts Burg«

Francis Poulenc (1899-1963) / Béla Bartók (1881-1945)

Premiere am 19. April um 19:30 Uhr im Großen Haus

In einer emotionalen Solo-Performance kehrt Julia Migenes am Staatstheater Wiesbaden auf die Opernbühne zurück: In Francis Poulencs »Die menschliche Stimme«, einem Einakter nach einem Schauspiel von Jean Cocteau, das eine Frau bei ihrem letzten Telefongespräch mit ihrem ehemaligen Liebhaber zeigt. Zum Weltstar wurde die in New York aufgewachsene Sängerin mit der »Carmen«-Verfilmung von Francesco Rosi im Jahre 1984, die ihr einen Grammy einbrachte.

Für die zweite Oper des Doppelabends, »Herzog Blaubarts Burg« von Béla Bartók, konnten zwei weitere Ausnahme-Sänger engagiert werden. Für den erkrankten Johannes Martin Kränzle übernimmt kurzfristig der deutsche Bassbariton Gerd Grochowski die Partie des Blaubart, in der er bereits im Palau de la Musica Catalana in Barcelona auftrat. Vor allem als Wagner-Sänger ist Grochowski weltweit gefragt: Sein Durchbruch gelang ihm als Kurwenal (»Tristan und Isolde«) an der Metropolitan Opera New York unter Barenboim, worauf er auch an die Mailänder Scala eingeladen wurde. In der Partie der Judit ist die Mezzosopranistin Vesselina Kasarova seine Partnerin. Sie gehört seit ihrem Debüt an der Wiener Staatsoper Anfang der 90er-Jahre zur Weltspitze, ist eine ausgewiesene Mozart- und Belcantospezialistin, die ihr Repertoire klug um Verdi und Wagner erweitert hat und nun in Wiesbaden ihre erste Judit singen wird.

Hausregisseur Thorleifur Örn Arnarsson und Intendant Uwe Eric Laufenberg bringen den Doppelabend in Wiesbaden zur Aufführung.

Musikalische Leitung Zsolt Hamar Bühne Matthias Schaller, Susanne Füller
Kostüme Susanne Füller Licht Andreas Frank Dramaturgie Katja Leclerc

»Die menschliche Stimme« (La Voix Humaine)

Inszenierung: Thorleifur Örn Arnarsson

Eine Frau: Julia Migenes
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

»Herzog Blaubarts Burg« (A kékszakallu herceg vara)

Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg

Herzog Blaubart: Gerd Grochowski
Judit: Vesselina Kasarova / Asmik Grigorian (3. Juni 2015)
Hessisches Staatsorchester Wiesbaden

……….

Premiere am 19. April um 19:30 Uhr im Großen Haus

Die beiden nächsten Vorstellungstermine sind
am 25. April & am 3. Juni 2015 // jeweils um 19:30 Uhr

Pressemeldung Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Klagenfurt, Stadttheater Klagenfurt, Nur noch 3 Mal: CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI, 29.11./03./06.12.2014

November 28, 2014 by  
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Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Stadttheater Klagenfurt © Stadttheater Klagenfurt / Helge Bauer

Nur noch 3 Mal: CAVALLERIA RUSTICANA / PAGLIACCI

Melodram in einem Aufzug von Pietro Mascagni – Dichtung von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci
Drama in zwei Akten und einem Prolog von Ruggero Leoncavallo – Dichtung vom Komponisten
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Cavalleria Rusticana / Pagliacci spielen im dörflichen Süditalien und handeln von zerplatzten Träumen, Liebe, Eifersucht und Mord. Als Gäste konnten international gefeierte Sopranistinnen, wie Mary Elizabeth Williams und Guanqun Yu gewonnen werden. Startenor Ricardo Tamura, in Klagenfurt als Turiddu und Canio zu sehen, gab 2013 in Tosca sein umjubeltes Debüt an der Metropolitan Opera New York, wohin er 2015 als Don Carlos zurückkehren wird. Die musikalische Leitung übernimmt Chefdirigent Alexander Soddy, Regie führt Marco Storman.

Nur noch 3 Vorstellungen!!!
29. November 2014 – 19.30 Uhr
03. Dezember 2014 – 19.30 Uhr
06. Dezember 2014 – 19.30 Uhr

Pressemeldung Stadttheater Klagenfurt

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Zum dritten Mal: Oper am Rhein für alle mit Cura und Magee, 27.06.2014

Mai 26, 2014 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Opernhaus Düsseldorf © IOCO

Opernhaus Düsseldorf © IOCO

José Cura, Emily Magee und Götz Alsmann als Stargäste der Gala mit Public Viewing

Bei der festlichen Gala „Oper am Rhein für alle“ im Opernhaus Düsseldorf mit Public Viewing auf dem Burgplatz sind am Freitag, 27. Juni 2014, um 19.30 Uhr die international gefeierten Opernstars José Cura und Emily Magee, vier Solisten aus dem Ensemble, der Chor der Deutschen Oper am Rhein und die Duisburger Philharmoniker unter der Leitung von Axel Kober zu erleben. Götz Alsmann, der bekannte Entertainer und „Zimmer frei“-Gastgeber (WDR), moderiert den Abend abwechselnd auf der Opernbühne und auf der Open-Air-Bühne in der Düsseldorfer Altstadt.

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle - Burgplatz © Kai Kitschenberg

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle – Burgplatz © Kai Kitschenberg

Am Freitag, den 27. Juni 2014, lädt die Deutsche Oper am Rhein gemeinsam mit ihrem Freundeskreis zu der festlichen Gala ein, die live auf den Düsseldorfer Burgplatz übertragen wird. Nach „Oper am Rhein für alle“ 2009 und „Oper und Ballett am Rhein für alle“ 2010 wird zum dritten Mal eine Gala aus dem Opernhaus Düsseldorf übertragen. Zeitgleich erleben rund 1.300 Besucher im festlichen Ambiente des Opernhauses und mehrere tausend Gäste unter freiem Himmel Weltstars und Stars aus dem Ensemble. Götz Alsmann moderiert den klassisch-unterhaltsamen Konzertabend, für den die international gefragten Solisten Emily Magee und José Cura gewonnen werden konnten. Aus dem Ensemble der Deutschen Oper am Rhein sind Brigitta Kele, Maria Kataeva, Boris Statsenko und Bogdan Baciu zu erleben, außerdem der Chor der Deutschen Oper am Rhein und die Duisburger Philharmoniker. Generalmusikdirektor Axel Kober übernimmt die musikalische Leitung – knapp einen Monat später, am 25. Juli, wird er die diesjährige Eröffnung der Bayreuther Festspiele dirigieren.

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

Die amerikanische Sopranistin Emily Magee gilt als eine der wichtigsten neuen Stimmen ihres Fachs – aktuell gastiert sie u. a. an der Metropolitan Opera New York, am Royal Opera House in London, am Opernhaus Zürich und an der Wiener Staatsoper. Der argentinische Tenor José Cura überzeugte schon bei der „Freundeskreis- Gala“ im Sommer 2008 das Düsseldorfer Publikum. Jetzt kehrt der für seine faszinierende Bühnenpräsenz weltweit gefeierte Künstler an den Rhein zurück.

Bei den ausverkauften Operngalas 2009 und 2010 waren mehrere tausend Musikfreunde und Klassikfans auf dem Burgplatz versammelt, die sich von den Klängen italienischer und deutscher Oper bezaubern ließen. In diesem Sommer bietet „Oper am Rhein für alle“ gleichzeitig eine erfrischende Auszeit im WM-Fieber: Der 27. Juni ist als Vorabend des Achtelfinales WM-spielfrei.

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