Hildesheim, TfN, Johanna auf dem Scheiterhaufen – Arthur Honegger, 23. – 24.6.2018

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

 Oratorium – Johanna auf dem Scheiterhaufen  

Geballte Chor-Power

Beim 5. und letzten Sinfoniekonzert der Spielzeit 2017/18 steht Arthur Honeggers dramatisches Oratorium Johanna auf dem Scheiterhaufen auf dem Programm. Neben Ensemblemitgliedern aus den Sparten Schauspiel und Musiktheater stehen am 23. und 24. Juni alle Chöre des TfN vereint auf der Großen Bühne.

Das Dramatische Oratorium Johanna auf dem Scheiterhaufen von Arthur Honegger und Paul Claudel ist eine spannende Mischung aus Oper, Oratorium und Schauspiel. Am 23. und 24. Juni 2018 ist das Stück im Rahmen des 5. Sinfoniekonzertes zwei Mal im Theater für Niedersachsen zu erleben. Honeggers 1938 uraufgeführtes Oratorium zeichnet das Leben der Johanna von Orleans in elf Szenen nach, von ihrer göttlichen Berufung bis zu ihrem Tod auf dem Scheiterhaufen. Musikalisch verknüpfen Wiederholungen und Variationen einiger charakteristischer Themen und Motive die teils fiktiven, teils historischen Szenen und ziehen sich durch die gesamte Komposition. Honegger bedient sich stilistisch sowohl Elementen der Folklore, dem choralen Kirchengesang, aber auch die Jazzmusik der 1935er Jahre wird teilweise parodiert. Das Einzigartige an diesem Werk ist, dass die Hauptrollen nicht gesungen, sondern von Schauspielern gesprochen werden.

Jean d´Arc Denkmal © IOCO

Jean d´Arc Denkmal © IOCO

Aus dem Schauspielensemble des TfN sind Simone Mende als Jeanne d’Arc und Marek Egert als Frére Dominique zu hören. Die Gesangspartien werden von Meike Hartmann, Antonia Radneva, Neele Kramer, Konstantinos Klironomos, Uwe Tobias Hieronimi und Levente György zu erleben. Geleitet wird das Konzert vom stellvertretenden Generalmusikdirektor Achim Falkenhausen, der als Chordirektor auch die Einstudierung aller TfN-Chöre übernommen hat. Und es sind tatsächlich alle Chöre des Hildesheimer Theaters an dem Oratorium beteiligt – Opernchor, Kinderchor und Jugendchor sowie der Symphonische Chor Hildesheim. Insgesamt erwarten 185 Sängerinnen und Sänger das Publikum.

Im Vorfeld des Konzertes findet im F1 um 18.20 Uhr wieder „Auftakt – das Konzert-Gespräch“ statt. Im Gespräch mit Dramaturg Maximilian Hagemeyer geben Mitwirkende des Abends einen ersten Ausblick auf das erklingende Konzert.

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Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Premiere Die Blume von Hawaii, 05.05.2018

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Theater für Niedersachsen

Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

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Die Blume von Hawaii – Paul Abraham

am 5. Mai feiert Paul Abrahams Operette DIE BLUME VON HAWAII in einer Neuinszenierung von Tamara Heimbrock und unter der Musikalischen Leitung von TfN-GMD Florian Ziemen in Hildesheim Premiere. Die mitreißende Musik Abrahams erlebt derzeit eine verdiente Renaissance und so ist am Theater für Niedersachsen nun eine Rekonstruktion der originalen Abrahamschen improvisatorischen Musizierweise zu erleben.

Im Vorfeld lädt das TfN zur Matinee am 29. April um 11.15 Uhr mit der Regisseurin, dem Musikalischen Leiter und weiteren Mitgliedern des Regie-Teams und des Ensembles ein.

Ensemblemitglieder und das Regie-Team geben erste Einblicke in Die Blume von Hawaii von Paul Abraham. Bei der Matinee am 29. April um 11.15 Uhr erfährt das Publikum Wissenswertes zu der diesjährigen Operetten-Produktion.

Kurz vor Beginn des 20. Jahrhunderts hat die amerikanische Armee Hawaii besetzt und die Königin entmachtet. Seither herrscht ein Gouverneur über die Inselgruppe. Mittendrin: Prinzessin Laya, die die nächste Königin von Hawaii werden könnte, aber lieber als französische Jazzsängerin incognito bleibt; der in sie verliebte amerikanische Marine-Admiral Stone; der verschollen geglaubte, hawaiianische Prinz in spe Lilo-Taro – ebenfalls in sie verliebt; die schöne Insulanerin Raka, die beiden Jazz- Sänger Jim Boy und Suzanne Provence … Und das sind noch längst nicht alle Figuren in Paul Abrahams turbulenter Jazz-Operette, an dessen Ende sich sage und schreibe vier glückliche Paare finden. Ab dem 5. Mai ist Abrahams erfolgreichstes Werk voller Lebenslust, im Tempo und Stil einer schillernden Revue der 30er Jahre im Theater für Niedersachsen auf der Bühne zu erleben.

Bereits am 29. April um 11.15 Uhr geben Regisseurin Tamara Heimbrock, Ausstatterin Julie Weideli und der Musikalische Leiter Florian Ziemen im Gespräch mit Musiktheaterdramaturg Maximilian Hagemeyer erste Einblicke in die Produktion und die musikalische Umsetzung. Auch mit dabei sind die Ensemblemitglieder Meike Hartmann, Antonia Radneva, Ziad Nehme und Uwe Tobias Hieronimi.

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Hildesheim, Theater für Niedersachsen, Telemann-Oper in barockem Gewand, 02.12.2017

November 15, 2017 by  
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Theater für Niedersachsen / Stadttheater Hildesheim © Andreas Hartmann

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Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe

 Delikatesse für Augen, Ohren und Seele

Die Telemann-Oper Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe ist ab dem 2. Dezember 2107 im Theater für Niedersachsen zu erleben. Bei der Matinee am 26. November gibt das Regieteam rund um Barock-Spezialistin Sigrid T’Hooft erste Einblicke in die Produktion.

Bei Kerzenschein, mit prunkvollen Gewändern und barocker Gestik kommt die nächste Opernproduktion am 2. Dezember im TfN auf die Bühne. Die belgische Barock-Spezialistin Sigrid T’Hooft nimmt sich Telemanns 1726 uraufgeführter Oper Orpheus oder Die wunderbare Beständigkeit der Liebe an. Die bekannte Regisseurin und Choreografin machte sich in den letzten Jahren mit „Historisch Informierten Aufführungen“ beispielsweise in Karlsruhe und bei den Händel-Festspielen Göttingen einen Namen, nun ist sie erstmals am TfN zu Gast. Das barocke Gewand, das auf der Bühne zu erleben ist, zieht sich auch durch den Orchestergraben. So werden die Musikerinnen und Musiker der TfN-Philharmonie beispielsweise mit speziellen Barockbögen musizieren. Das Publikum erwartet ein barockes Gesamtkunstwerk.

In der Matinee zum Stück am 26. November um 11.15 Uhr gibt Sigrid T’Hooft gemeinsam mit dem Musikalischen Leiter und GMD Florian Ziemen sowie Bühnen- und Kostümbildner Stephan Dietrich erste Einblicke in diese Inszenierung. Moderiert von Musiktheaterdramaturg Maximilian Hagemeyer, sprechen sie über die Ästhetik der Entstehungszeit sowie die Besonderheiten der „Historisch Informierten Aufführungspraxis“. Musikalische Kostproben aus der Oper sind ebenfalls zu erleben.

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