Berlin, Staatsoper Unter den Linden,  STAATSOPER FÜR ALLE – OPEN AIR, 06.09.2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 STAATSOPER FÜR ALLE  –  6. September 2020

als Dank an Helferinnen und Helfer während der Corona-Krise! Auf dem Programm des Open-Air-Konzerts, das in diesem Jahr das 450-jährige Jubiläum der Staatskapelle Berlin feiert, stehen Beethovens Klavierkonzert Nr. 2 mit Lang Lang sowie die Ode an die Freude mit Julia Kleiter, Waltraud Meier, Andreas Schager und René Pape als Gesangssolisten.

Am Sonntag, 6. September lädt die Staatsoper Unter den Linden zu STAATSOPER FÜR ALLE auf den Bebelplatz ein. Aufgrund von Covid-19 findet das Open-Air-Konzert unter Berücksichtigung von Schutzmaßnahmen statt. Als großes Dankeschön ist es zunächst all jenen gewidmet, die durch ihre Arbeit in der Corona-Krise einen elementaren Beitrag für die Gesellschaft leisten. Der Eintritt ist dank BMW Berlin kostenfrei.

STAATSOPER FÜR ALLE – TEASER
youtube TrailerStaatsoper Unter den Linden, Berlin
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Anlässlich des 450. Geburtstags der Staatskapelle Berlin sowie des 250. Geburtstags von Ludwig van Beethoven werden das Klavierkonzert Nr. 2 mit Pianist Lang Lang, sowie die 9. Sinfonie, mit der Ode an die Freude, mit Julia Kleiter, Waltraud Meier, Andreas Schager und René Pape als Gesangssolisten sowie dem Staatsopernchor, erklingen. Das Konzert wird vom ZDF aufgezeichnet und am 13. September um 22.15 Uhr ausgestrahlt. Außerdem wird es am Tag selbst im Livestream auf www.staatskapelle-berlin.de und www.staatsoper-berlin.de mitzuerleben sein.

Durch die Covid-19-bedingten Auflagen für Großveranstaltungen findet STAATSOPER FÜR ALLE in diesem Jahr mit einer beschränkten Platzkapazität von ca. 2.000 Personen statt. Daher ist der Zugang nur mit Eintrittskarten möglich. Vorrangig ist das Konzert als Dank denjenigen Menschen gewidmet, die durch ihre Arbeit in systemrelevanten Bereichen die Gesellschaft maßgeblich unterstützen – vom Gesundheitswesen, über den Einzelhandel bis hin zur Logistik. Für diesen Personenkreis steht ein Kartenkontingent im vorgezogenen Vorverkauf zur Verfügung. Die restlichen Karten sind ab dem 20. August auf www.staatsoper-berlin.de buchbar.

»Es ist für mich eine große Freude und Ehre zugleich, anlässlich des 450-jährigen Bestehens der Staatskapelle Berlin wiederum auf dem Bebelplatz ein Konzert unter dem Motto STAATSOPER FÜR ALLE zu dirigieren. Wir sind froh, den Abend insbesondere den Menschen zu schenken, die in der Corona-Krise Großes geleistet haben und sind BMW in diesem Jahr besonders dankbar für das Engagement. Unser Dank gilt auch dem ZDF, welches das Konzert im Hauptprogramm ausstrahlen wird und somit auch für alle anderen Musikliebhaberinnen und Musikliebhaber zugänglich macht«, so der Generalmusikdirektor der Staatsoper Unter den Linden und der Staatskapelle Berlin, Daniel Barenboim.

Intendant Matthias Schulz: »STAATSOPER FÜR ALLE hat in diesem Jahr für uns eine ganz besondere Bedeutung: Wir blicken einerseits auf das 450-jährige Bestehen der Staatskapelle Berlin zurück, andererseits ist das Konzert ein Symbol des Neuanfangs für die Kultur nach der Corona-bedingten Stille – einer Unterbrechung des Spielbetriebs, wie es sie noch nie in der langen Geschichte der Staatsoper Unter den Linden und des Orchesters gab. Gemeinsam mit BMW möchten wir mit STAATSOPER FÜR ALLE und diesem Live-Erlebnis etwas zurückgeben und uns vor allem auch bei denjenigen bedanken, die während der letzten Monate so viel für unsere Gesellschaft geleistet haben. Gerade in einer Krise zeigt sich, wie wichtig gute Partnerschaften und das Vertrauen in die Kraft der Kultur sind und daher möchte ich mich für die langjährige, enge Zusammenarbeit besonders bei unserem Hauptpartner BWM bedanken.«

Sebastian Mackensen, Leiter Markt Deutschland BMW Group: »Als eines der traditionsreichsten Formate des Kulturengagements der BMW Group, ist STAATSOPER FÜR ALLE seit bereits vierzehn Jahren ein fester und besonderer Termin im Berliner Kulturkalender. Wenn sich das Publikum auf dem Bebelplatz versammelt, um unter freiem Himmel musikalischen Hochgenuss zu erleben, entsteht eine unvergleichliche Atmosphäre

Die Schirmherrschaft für STAATSOPER FÜR ALLE hat der Regierende Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, übernommen.

Der Auftakt der Spielzeit 2020/21 steht ganz im Zeichen des 450-jährigen Jubiläums der Staatskapelle Berlin: Neben STAATSOPER FÜR ALLE steht der Beethoven-Zyklus unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim ab dem 31. August auf dem Programm (weitere Konzerte am 2., 3. und 4. September). Am 11. September findet das Festkonzert »450 Jahre Staatskapelle Berlin« statt, ebenfalls dirigiert von Generalmusikdirektor Daniel Barenboim. Auf dem Programm stehen Werke von Felix Mendelssohn Bartholdy, Richard Strauss, Pierre Boulez und Ludwig van Beethoven. Außerdem kommt Jörg Widmanns »450 Takte«, ein Auftragswerk anlässlich des Jubiläums, zur Uraufführung. Am 12. September folgt ein an die geltenden Sicherheitsmaßnahmen angepasstes Geburtstagsfest für das Orchester. An diesem »Tag für die Staatskapelle Berlin« werden die Musikerinnen und Musiker in wechselnden kammermusikalischen Formationen und kleinen Orchesterbesetzungen bei freiem Eintritt im Großen Saal zu erleben sein. Zählkarten sind erforderlich und werden Ende August ausgegeben. Flankiert wird das Jubiläum durch weitere Angebote im Haus sowie durch eine Ausstellung zu »450 Jahren Staatskapelle Berlin« im Apollosaal. Der Vorverkauf für die Veranstaltungen bei reduzierter Platzkapazität im August und September hat bereits begonnen.

STAATSOPER FÜR ALLE
Sonntag, 6. September, Beginn 19:00 Uhr
Open-Air-Konzert auf dem Bebelplatz
Staatskapelle Berlin
Dirigent: Daniel Barenboim

Mit:
Julia Kleiter, Sopran
Waltraud Meier, Alt
Andreas Schager, Tenor
René Pape, Bass
Lang Lang, Klavier
Staatsopernchor
Einstudierung: Martin Wright
Programm: Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 19
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Eintritt frei. Eintrittskarten erforderlich.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Premiere IDOMENEO – Wolfgang A Mozart, 22.03.2020

März 10, 2020 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Staatsoper Unter den Linden

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

 IDOMENEO – Wolfgang Amadeus Mozart

David McVicar,  Andrew Staples, Anna Prohaska, Olga Peretyatko

Premiere 22. März 2020 18:00 Uhr

in der Inszenierung von David McVicar und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle – mit Andrew Staples, Magdalena Kožená, Anna Prohaska und Olga Peretyatko

Am 22. März feiert Wolfgang Amadeus Mozarts IDOMENEO in der Inszenierung von David McVicar und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Das Bühnenbild entwirft Vicki Mortimer, die Kostüme stammen von Gabrielle Dalton. In der Titelpartie ist Andrew Staples zu erleben, in der Rolle des Idamante Magdalena Kožená. Anna Prohaska und Olga Peretyatko geben ihre Rollendebüts als Ilia und Elettra. Es spielt die Staatskapelle Berlin.

Im Alter von 25 Jahren schuf Mozart mit IDOMENEO seine experimentellste Oper, in der er mit der traditionellen Form der Barockoper an vielen Stellen brach. Die archaische Geschichte handelt vom kretischen König Idomeneo, der seinen Sohn Idamante opfern muss, um den Gott Neptun zu besänftigen. Eindringlich schildert Mozart in der Musik sowohl den Sturm auf dem Meer als auch die aufwallenden Gefühle, denen die Figuren hilflos ausgeliefert sind. David McVicar überträgt die von den Göttern entfesselten Naturgewalten mithilfe eines 10-köpfigen Tänzerensembles, choreographiert von Colm Seery, auf die Bühne.

Die Zauberflöte – noch inzeniert von August Everding
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Wolfgang Amadeus Mozart ist in dieser Spielzeit ein Schwerpunkt gewidmet: Am 5. April feiert mit COSÌ FAN TUTTE im Rahmen der FESTTAGE, inszeniert von Vincent Huguet und dirigiert von Daniel Barenboim, ein weiteres seiner Werke Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Darüber hinaus wird ab dem 13. April DIE ZAUBERFLÖTE in der Regie von August Everding wieder zu erleben sein, ab dem 10. Mai Claus Guths Inszenierung von DON GIOVANNI und ab dem 28. Juni Jürgen Flimms Inszenierung von LE NOZZE DI FIGARO. Auch im Konzert- und Jugendprogramm spiegelt sich der verstärkte Fokus auf Mozart wider.

Le Nozze di Figaro – noch inzeniert von Jürgen Flimm
youtube Trailer Staatsoper Unter den Linden
[ Mit erweitertem Datenschutz eingebettet ]

Zum Ensemble gehören Andrew Staples (Idomeneo), Magdalena Kožená (Idamante), Anna Prohaska (Ilia), Olga Peretyatko (Elettra), Linard Vrielink (Arbace), Florian Hoffmann (Oberpriester des Neptun), Jan Martiník (Die Stimme) sowie Anna Malesza, Ireene Ollino, Matthew Peña, Martin Gerke (Kreterinnen und Trojaner). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright.

Simon Rattle ist regelmäßiger Gast an der Staatsoper Unter den Linden. Zuletzt dirigierte er u. a. HIPPOLYTE ET ARICIE, die BAROCKTAGE-Premiere 2018, LA DAMNATION DE FAUST (2017), KATJA KABANOWA (2014) und AUS EINEM TOTENHAUS (2011). Bei IDOMENEO arbeitet Rattle, der diese Oper zu seinen Lieblingswerken zählt, erstmals mit Regisseur David McVicar zusammen.

David McVicar, geboren in Glasgow, studierte Schauspiel am Royal Conservatoire of Scotland. Inszenierungen führten ihn u. a. an die Metropolitan Opera in New York, ans Royal Opera House Covent Garden in London, ans Teatro Real Madrid, an die Wiener Staatsoper, ans Théâtre des Champs-Elysées in Paris, ans Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, an die Scottish Opera, ans Sydney Opera House, an die Lyric Opera of Chicago, ans New National Theatre Tokyo, zum Glyndebourne Festival, zum Festival d’Aix-en-Provence sowie zu den Salzburger Festspielen. 2012 wurde David McVicar im Zuge der Diamond Jubilee Honours List zum Ritter geschlagen und von der französischen Regierung zum Chevalier de L’Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Die britische Kostüm- und Bühnenbildnerin für Schauspiel, Ballett und Oper Vicki Mortimer studierte an der Slade School of Fine Art und arbeitet seither mit namhaften Regisseuren wie David McVicar, Katie Mitchell und Dominic Cooke zusammen. Zu den Entwürfen für David McVicar gehören das Kostüm- und Bühnenbild für DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG, DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL für das Glyndebourne Festival und DEATH IN VENICE am Royal Opera House Covent Garden, London, sowie WOZZECK an der Lyric Opera of Chicago. Für Katie Mitchell entwarf sie die Ausstattung für WRITTEN ON SKIN beim Festival d’Aix-en-Provence sowie LESSONS IN LOVE AND VIOLENCE am Royal Opera House Covent Garden und THE WAY BACK HOME an der English National Opera. An der Berliner Staatsoper war Vicki Mortimer zuletzt für das Bühnen- und Kostümbild bei AL GRAN SOLE CARICO D’AMORE (Koproduktion mit den Salzburger Festspielen) und FOOTFALLS/NEITHER, ebenfalls Inszenierungen von Katie Mitchell, zu Gast. Für das National Theatre in London hat Vicki Mortimer für mehr als 30 Produktionen Kostüm- und Bühnenbilder entworfen. Für ihre Arbeit wurde Vicki Mortimer bereits mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter der Critics’ Circle Award for Design 2018, der Olivier Award für das beste Kostümdesign 2018 und der International Opera Award for Design 2016.

Gabrielle Dalton hat im Laufe ihrer Karriere bei zahlreichen Opernproduktionen mitgewirkt. 2018 gab sie ihr Debüt am Royal Opera House Covent Garden mit der Uraufführungsproduktion von Mark-Anthony Turnages CORALINE, die ebenfalls an der Opéra de Lille und dem Theater Freiburg aufgeführt wurde. Regelmäßig zu Gast ist Gabrielle Dalton an der Opera North, wo sie schon für zahlreiche Projekte Kostüme entwarf. Ihre Kreationen waren darüber hinaus bei den Salzburger Festspielen (CARMEN), an der Wiener Staatsoper in Zusammenarbeit mit David McVicar (FALSTAFF), an der Grange Park Opera, an der Opéra national de Lorraine, am Savoy Theatre London und an De Nederlandse Reisopera zu sehen. Ihre Arbeit im Theater- und Musiktheaterbereich führte sie mit »Richard III« an das Leeds Playhouse und mit »Magical Night« und »The Red Balloon« an das ROH2 des Royal Opera House Covent Garden. Die von ihr ausgestattete Produktion »A Doll’s House« am Young Vic Theatre London war zudem am West End Theatre und an der Brooklyn Academy of Music in New York zu sehen.

Zur Vorbereitung auf die Premiere findet am Sonntag, dem 15. März um 11 Uhr im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden eine Einführungsmatinee statt. Der Eintritt ist frei.


IDOMENEO
Dramma per musica in drei Akten (1781)
Musik von Wolfgang Amadeus Mozart
Text von Giambattista Varesco nach Antoine Danchets Libretto für die Tragédie lyrique »Idoménée« von André Campra
Premiere am Sonntag, den 22. März 2020 um 18:00 Uhr

Weitere Vorstellungen am 27., 29. und 31. März sowie 2. April 2020
Staatsoper Unter den Linden

Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, Zubin Mehta dirigiert FALSTAFF im Januar und Februar 2020

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

Zubin Mehta dirigiert Giuseppe Verdis FALSTAFF im Januar und Februar 2020

Die Staatsoper Unter den Linden schätzt sich außerordentlich glücklich, den Ehrendirigenten der Staatskapelle Berlin, Zubin Mehta, der für die Neuproduktion von Richard Strauss‘ DER ROSENKAVALIER (Premiere: 9. Februar) am Haus sein wird, im selben Zeitraum als Dirigent für die Wiederaufnahme-Serie von Giuseppe Verdis FALSTAFF gewonnen zu haben.

In der Titelrolle ist Lucio Gallo zu erleben, zum Ensemble gehören außerdem Barbara Frittoli (Mrs. Alice Ford), Alfredo Daza (Ford), Nadine Sierra (Nannetta), Francesco Demuro (Fenton), Daniela Barcellona (Mrs. Quickly), Katharina Kammerloher (Mrs. Meg Page), Jürgen Sacher (Dr. Cajus), Stephan Rügamer (Bardolfo) und Jan Martiník (Pistola). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright. Es spielt die Staatskapelle Berlin. Regisseur Mario Martone verlegt die Geschichte um den alternden Lebemann Sir John Falstaff in seiner Inszenierung, die 2018 bei den FESTTAGEN Premiere feierte, in die heutige Hausbesetzer-Szene, der er die bürgerliche und neureiche Welt der Familie Ford gegenüberstellt.

FALSTAFF
Commedia lirica in drei Akten von Giuseppe Verdi
Text von Arrigo Boito nach »The Merry Wives of Windsor« von William Shakespeare
Vorstellungen am 26. und 29. Januar sowie am 2., 6. und 14. Februar 2020
Staatsoper Unter den Linden

Tickets sowie weitere Informationen unter Telefon 030 20 35 45 55 und www.staatsoper-berlin.de

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Berlin, Staatsoper Unter den Linden, SAMSON ET DALILA – Camille Saint-Saens, 24.11.2019

Staatsoper unter den Linden

Staatsoper Unter den Linden - Im Traum © Max Lautenschläger

Staatsoper Unter den Linden – Im Traum © Max Lautenschläger

SAMSON ET DALILA – Camille Saint-Saëns’

 Inszenierung  Damián Szifron, musikalische Leitung Daniel Barenboim
Elina Garanca – Brandon Jovanovich – in den Titelpartien

Am 24. November feiert Camille Saint-Saëns’ SAMSON ET DALILA in der Inszenierung des argentinischen Filmregisseurs Damián Szifron, der mit dieser Produktion sein Opernregiedebüt gibt, Premiere an der Staatsoper Unter den Linden. Die musikalische Leitung hat Daniel Barenboim inne, es spielt die Staatskapelle Berlin. Das Bühnenbild hat Étienne Pluss entworfen, die Kostüme stammen von Gesine Völlm. In den Titelpartien sind Brandon Jovanovich, der damit sein Haus- und Rollendebüt gibt, sowie Elina Garanca zu erleben.

Feindschaft, Hass und Glaubenskrieg, Macht, Ohnmacht und Begehren: Im Freiheitskampf der Hebräer erhebt Samson seine Stimme gegen die feindlich gesinnten Philister. Samson scheint unbesiegbar, bis die Liebe zur Philisterin Dalila ihn verwundbar macht. Sie weiß um das Geheimnis seiner außergewöhnlichen Kraft. Auf dem Spiel steht der Verlust der eigenen Identität.

Camille Saint-Saens Familiengrab in Paris © IOCO

Camille Saint-Saens Familiengrab in Paris © IOCO

Der argentinische Film- und Fernsehdrehbuchautor und Regisseur Damián Szifron wurde durch seine Fernsehserie Los simuladores aus dem Jahr 2002, die sich zur erfolgreichsten Originalserie im argentinischen Fernsehen entwickelte, bekannt. Einen internationalen Erfolg feierte er 2014 mit seinem von Hugo Sigman und Pedro Almodóvar produzierten Film Wild Tales, der sowohl für einen Oscar in der Kategorie Bester fremdsprachiger Film als auch für den Palme d’Or bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes nominiert wurde. In Argentinien ist Wild Tales der erfolgreichste und umsatzstärkste Film aller Zeiten. Er wurde weltweit ausgestrahlt und gewann den British Academy Film Award, den spanischen Goya sowie mehr als 40 internationale und nationale Preise bei Festivals, u. a. in Toronto, San Sebastian, Telluride, Sundance, La Habana und San Pablo. SAMSON ET DALILA ist Damián Szifrons erste Opernregiearbeit.

Die lettische Mezzosopranistin Elina Garanca ist regelmäßiger Gast an den großen Opernhäusern weltweit, darunter die Deutsche Oper Berlin die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, das Festspielhaus Baden-Baden, das Royal Opera House Covent Garden London und die Metropolitan Opera New York. Als exklusive Aufnahmekünstlerin der Deutschen Grammophon gewann sie vier ECHO Classic Awards als Sängerin des Jahres 2007 und 2010 sowie für ihre Alben »Romantique« und »Meditation«. Am 16. und 17. Dezember tritt Elina Garanca als Solistin bei Edward Elgars »Sea Pictures« op. 37 beim III. Abonnementkonzert der Staatskapelle unter der musikalischen Leitung von Daniel Barenboim auf.

Samson et Delila – 2019 an der Rheinoper – hier eine IOCO Rezension

Der US-amerikanische Tenor Brandon Jovanovich gibt mit der Titelparte in SAMSON ET DALILA sein Haus- und Rollendebüt an der Staatsoper Unter den Linden. Engagements führten ihn u. a. an die Deutsche Oper Berlin, an die Bayerische Staatsoper, an die Wiener Staatsoper, ans Teatro alla Scala in Mailand und zu den Salzburger Festspielen. Brandon Jovanovich hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, so etwa 2007 den Richard Tucker Award, 1997 den Anna Mackay Case Award sowie 2004 den prestigeträchtigen ARIA Award.

Zum Ensemble gehören Michael Volle (Oberpriester des Dagon), Kwangchul Youn (Abimélech), Wolfgang Schöne (Ein alter Hebräer), Andrés Moreno García (Erster Philister) und Jaka Mihela? (Zweiter Philister). Darüber hinaus singt der Staatsopernchor, einstudiert von Martin Wright.

Zur Vorbereitung auf die Premiere findet am Sonntag, dem 17. November um 11 Uhr im Apollosaal der Staatsoper Unter den Linden eine Einführungsmatinee mit Damián Szifron und Brandon Jovanovich statt, moderiert von der Dramaturgin Jana Beckmann. Der Eintritt ist frei.

SAMSON ET DALILA  –  Oper in drei Akten (1877/1892)
Musik von Camille Saint-Saëns,  Text von Ferdinand Lemaire

Premiere am Sonntag, den 24. November 2019 um 18:00 Uhr,  Weitere Vorstellungen am 27. und 30. November sowie 3., 7., 11. und 14. Dezember 2019,  Eine Werkeinführung findet jeweils 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Apollosaal statt.

—| Pressemeldung Staatsoper unter den Linden |—

Nächste Seite »

Diese Webseite benutzt Google Analytics. Die User IPs werden anonymisiert. Wenn Sie dies trotzdem unterbinden möchten klicken Sie bitte hier : Click here to opt-out. - Datenschutzerklärung