Frankfurt, Oper Frankfurt, Premiere Wozzeck von Alban Berg, 22.06.2016

Mai 28, 2016 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wozzeck von Alban Berg (1885-1935)

Nach dem Drama Woyzeck (1836) von Georg Büchner

Premiere: Sonntag, 26. Juni 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus, Weitere Vorstellungen: 30. Juni, 2., 6., 9., 13. Juli 2016.  Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30 Uhr.

Frankfurt / alban_berg © universal_edition_wien

Frankfurt / alban_berg © universal_edition_wien

Die Uraufführung von Wozzeck  fand am 14. Dezember 1925 an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin unter der musikalischen Leitung von Erich Kleiber statt. Das einzige zwölftonale Werk, das bis heute eine große Resonanz beim Zuschauer findet, kann als moderner Klassiker bezeichnet werden. Die letzte Neuinszenierung des Wozzeck kam an der Oper Frankfurt am 6. Oktober 1993 in der Regie von Peter Mussbach und unter der musikalischen Leitung von Sylvain Cambreling heraus.Wozzeck lebt zusammen mit Marie und dem gemeinsamen unehelichen Kind in Armut. Seit geraumer Zeit plagen ihn Visionen von Tod und Weltuntergang, die die Ausweglosigkeit seiner persönlichen Situation zu spiegeln scheinen: Von seinem vorgesetzten Hauptmann verhöhnt, stellt sich Wozzeck – um etwas dazu zu verdienen dem Doktor für medizinische Experimente zur Verfügung. Marie lässt sich mit dem Tambourmajor ein, was Hauptmann und Doktor dem von ihnen Ausgebeuteten in grober Weise enthüllen. Die Visionen verschwinden nicht. Nachdem Wozzeck vom Tambourmajor verprügelt wird, ersticht er Marie auf einem nächtlichen Spaziergang am Teich. Das Kind hört durch seine Spielkameraden vom Tod der Mutter.

Frankfurt / Oper GMD Sebastian_Weigle © Wolfgang Runkel

Frankfurt / Oper GMD Sebastian_Weigle © Wolfgang Runkel

Die musikalische Leitung liegt bei Generalmusikdirektor Sebastian Weigle, den kommende Gastengagements u.a. mit Beethovens Fidelio und Strauss´ Der Rosenkavalier an die New Yorker Metropolitan Opera führen. Regelmäßiger Gast an der Oper Frankfurt ist Regisseur Christof Loy, der nun erstmals seit Mozarts Don Giovanni in der Saison 2014/15 wieder ins Haus am Willy-Brandt-Platz zurückkehrt. Aktuelle Aufgaben sind seine stark akklamierte Sicht auf Brittens Peter Grimes am Theater an der Wien, gefolgt von Mussorgskis  Chowanschtschina an De Nederlandse Opera Amsterdam. Die Titelpartie übernimmt der norwegische Bariton Audun Iversen. Zu seinen jüngsten Gastengagements gehören Germont in Verdis La Traviata und Graf in Mozarts Le nozze di Figaro am Opernhaus Oslo. In Frankfurt gern gesehene Gäste sind der englische Tenor Peter Bronder (Hauptmann) und der deutsche Countertenor Martin Wölfel (Der Narr). Während der erstgenannte Künstler momentan vor allem als Mime in Wagners  Der Ring des Nibelungen u.a. an der Mailänder Scala beschäftigt ist, kann Martin Wölfel auf zahlreiche  Frankfurter Engagements u.a. als Edgar (Reimanns Lear) zurückblicken.Ensemblemitglied Claudia Mahnke (Marie) war auch 2015 wieder bei den Bayreuther Festspielen u.a. als Fricka und Waltraute in Der Ring des Nibelungen vertreten.  Ebenfalls aus dem Ensemble stammen Vincent Wolfsteiner, Tambourmajor, Martin Mitterrutzner (Andres) und Alfred Reiter(Doktor). Alle weiteren Partien sind mit Mitgliedern des Opernstudiosund des Ensembles der Oper Frankfurtbesetzt. Der Wiener Moderne und damit u.a. auch Berg und seinem Werk ist in dieser Saison das Begleitprogramm unter dem Titel Oper Finale gewidmet.

Musikalische Leitung: Sebastian Weigle, Inszenierung: Christof Loy
Bühnenbild: Herbert Murauer, Kostüme: Judith Weihrauch, Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Norbert Abels, Chor: Tilman Michael, Kinderchor: Markus Ehmann
Wozzeck: Audun Iversen, Tambourmajor: Vincent Wolfsteiner
Andres: Martin Mitterrutzner, Hauptmann: Peter Bronder
1. Handwerksbursch: Thomas Faulkner, 2., Handwerksbursch: Iurii Samoilov
Der Narr: Martin Wölfel, Marie: Claudia Mahnke, Doktor: Alfred Reiter
Margret: Katharina Magiera

Premiere: Sonntag, 26. Juni 2016, um 18.00 Uhr im Opernhaus, Weitere Vorstellungen: 30. Juni, 2., 6., 9., 13. Juli 2016.  Falls nicht anders angegeben, Beginn 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme DIDO AND AENEAS und HERZOG BLAUBARTS BURG, 16.11.2013

Oktober 8, 2013 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Wiederaufnahme

–  DIDO AND AENEAS von Henry Purcell

HERZOG BLAUBARTS BURG  von Béla Bartók

Samstag, 16. November 2013, um 19.30 Uhr, Weitere Termine:
01.12.2013  | 06.12.2013  |15.12.2013, Falls nicht anders angegeben Beginn 19.30 Uhr
 
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis; Regie: Barrie Kosky
Mitwirkende Dido and Aeneas: Paula Murrihy (Dido), Kateryna Kasper (Belinda),
Elizabeth Reiter (Second Woman), Martin Wölfel (Sorceress), Dmitry Egorov (First Witch), Roland Schneider (Second Witch), Michael Porter (Spirit / Sailor), Sebastian Geyer (Aeneas)
Mitwirkende Herzog Blaubarts Burg: Johannes Martin Kränzle (Blaubart), Claudia Mahnke (Judith)
 
Auf den ersten Blick haben diese beiden Kurzopern – in Frankfurt seit ihrer Premiere 2010/11 als abendfüllende Produktion miteinander kombiniert – stilistisch, inhaltlich und auch sprachlich wenig miteinander zu tun: Dido and Aeneas (1689) von Henry Purcell (1659-1695) und Herzog Blaubarts Burg (1918) von Béla Bartók (1881-1945). Hier ein englischer Meister des Barock, dort ein ungarischer Wegbereiter der Moderne. Und doch leuchtet sofort ein, wenn der Dirigent Constantinos Carydis, auf dessen Betreiben hin diese Kombination seinerzeit zustande kam, schrieb: „Zwei verschiedene, wenn auch verwandte Wege, an der Liebe zu scheitern.“
Oper Frankfurt / Dido and Aeneas © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Dido and Aeneas © Monika Rittershaus

In Dido and Aeneas verliebt sich Aeneas auf der Rückreise aus dem Trojanischen Krieg in Dido, die verwitwete Königin von Kathargo. Zögerlich erwidert sie seine Zuneigung, da sie ahnt, dass Aeneas sie bald wieder verlassen wird. Das Paar wird Opfer einer Intrige: Geblendet durch einen Zauber bricht Aeneas entgegen seiner eigentlichen Absicht tatsächlich seine Zelte in Kathargo ab. Dido stirbt an gebrochenem Herzen.
 
Oper Frankfurt / Herzog Blaubarts Burg © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Herzog Blaubarts Burg © Monika Rittershaus

In Herzog Blaubarts Burg folgt Judith ihrem Mann Blaubart auf seine Burg. Dort herrscht eine dunkle, unheimliche Atmosphäre: Sieben Türen bergen Geheimnisse. Nach und nach gelingt es Judith, alle Türen zu öffnen. Hinter der siebten und letzten entdeckt sie schließlich ihre drei ermordeten Vorgängerinnen. Zusammen mit Blaubart tritt Judith durch diese Tür, das Schloss versinkt erneut in Dunkelheit.

 
Im Vergleich mit der Besetzung der Premiere, in der u.a. Paula Murrihy als Dido und Claudia Mahnke als Judith zu erleben waren, und der ersten Wiederaufnahme tauchen nun lediglich zwei neue Sängernamen auf: Ensemblemitglied Johannes Martin Kränzle steigt nach umjubelten Auftritten als Alberich in Wagners Der Ring des Nibelungen unter Daniel Barenboim in Berlin und Mailand nun an seinem Stammhaus als Blaubart neu in die Produktion ein. In Frankfurt wird er ab Dezember 2013 zudem als Musiklehrer in Strauss’ Ariadne auf Naxos zu erleben sein. Der amerikanische Tenor Michael Porter (Spirit / Sailor in Dido) ist seit dieser Saison Mitglied des Frankfurter Opernstudios, nachdem er anlässlich eines Vorsingens in New York von Opernintendant Bernd Loebe entdeckt wurde. Am Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters der griechische Dirigent Constantinos Carydis, der 2011 mit dem Carlos Kleiber-Preis der Bayerischen Staatsoper ausgezeichnet wurde. 2011/12 gastierte er mit Strawinskys The Rake’s Progress zum vierten Mal an der Oper Frankfurt.
 
—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme DIDO AND AENEAS, 25.05.2013

März 8, 2013 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

DIDO AND AENEAS   von Henry Purcell

HERZOG BLAUBARTS BURG  von Béla Bartók
Samstag, 25. Mai 2013, um 19.30 Uhr im Opernhaus,  Weitere Vorstellungen: 31. Mai, 8., 20. Juni 2013
Musikalische Leitung: Steven Sloane; Regie: Barrie Kosky
Mitwirkende Dido and Aeneas: Sharon Carty (Dido), Kateryna Kasper (Belinda), Elizabeth Reiter (Second Woman), Martin Wölfel (Sorceress), Roland Schneider (First Witch), Dmitry Egorov (Second Witch), Peter Marsh (Spirit / Sailor), Sebastian Geyer (Aeneas)
Mitwirkende Herzog Blaubarts Burg: Simon Bailey (Blaubart), Michaela Schuster (Judit)
Oper Frankfurt / Dido and Aeneas_Dido © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Dido and Aeneas_Dido © Monika Rittershaus

Auf den ersten Blick haben diese beiden Kurzopern – in Frankfurt seit ihrer Premiere 2010/11 als abendfüllende Produktion miteinander kombiniert – stilistisch, inhaltlich und auch sprachlich wenig miteinander zu tun: Dido and Aeneas (1689) von Henry Purcell (1659-1695) und Herzog Blaubarts Burg (1918) von Béla Bartók (1881-1945). Hier ein englischer Meister des Barock, dort ein ungarischer Wegbereiter der Moderne. Und doch leuchtet sofort ein, wenn der Dirigent der Premierenserie Constantinos Carydis, auf dessen Betreiben hin diese Kombination zustande kam, seinerzeit schrieb: „Zwei verschiedene, wenn auch verwandte Wege, an der Liebe zu scheitern.“
Nachdem der Doppelabend in der Regie von Barrie Kosky – der 2012/13 zum Intendanten der Komischen Oper Berlin berufen wurde – am 5. Dezember 2010 herausgekommen war, konnte man in einer der Kritiken lesen: „In dieser Klarheit und inszenatorischen Qualität kann man das Ineinandergreifen und die gegenseitige Intensitätssteigerung von Gesang, Spiel, Orchester und Bildersprache auf der Bühne nur selten erleben.“ Ein anderer Rezensent schrieb: „Zwei Einakter, die rund 230 Jahre Operngeschichte trennt. Das Ergebnis ist schlicht phantastisch.“ In Dido and Aeneas verliebt sich Aeneas auf der Rückreise aus dem Trojanischen Krieg in Dido, die verwitwete Königin von Kathargo.
Oper Frankfurt / Herzog Blaubarts Burg_Judit © Monika Rittershaus

Oper Frankfurt / Herzog Blaubarts Burg_Judit © Monika Rittershaus

Zögerlich erwidert sie seine Zuneigung, da sie ahnt, dass Aeneas sie bald wieder verlassen wird. Das Paar wird Opfer einer Intrige: Geblendet durch einen Zauber bricht Aeneas entgegen seiner eigentlichen Absicht tatsächlich seine Zelte in Kathargo ab. Dido stirbt an gebrochenem Herzen. In Herzog Blaubarts Burg folgt Judit ihrem Mann Blaubart auf seine Burg. Dort herrscht eine dunkle, unheimliche Atmosphäre: Sieben Türen bergen Geheimnisse. Nach und nach gelingt es Judit, alle Türen zu öffnen. Hinter der siebten und letzten entdeckt sie schließlich ihre drei ermordeten Vorgängerinnen. Zusammen mit Blaubart tritt Judit durch diese Tür, das Schloss versinkt erneut in Dunkelheit.

Der amerikanische Dirigent Steven Sloane kam 1988 als Erster Kapellmeister der Oper Frankfurt nach Deutschland. Seit 1994 ist er Generalmusikdirektor der Bochumer Symphoniker und seit der Saison 2007/08 Chefdirigent des Stavanger Symphony Orchestra. Zu seinen Verpflichtungen 2012/13 zählen neben dem Doppelabend in Frankfurt auch Prokofjews Die Liebe zu den drei Orangen an der Deutschen Oper Berlin und Puccinis Madame Butterfly an der Oper. Neue Namen auch bei der Sängerbesetzung: Sharon Carty (Dido) stammt aus Dublin und war bis 2011/12 Mitglied es Frankfurter Opernstudios. Nun kehrt sie 2012/13 als Gast zurück, u.a. auch als Aloès in Chabriers L’Étoile (Der Stern). Derzeitige Stipendiaten des Opernstudios sind Kateryna Kasper (Belinda) und Elizabeth Reiter (Second Woman). Beide Sopranistinnen haben sich dem Frankfurter Publikum bereits in unterschiedlichen Partien vorgestellt. So sang die gebürtige Ukrainerin Kateryna Kasper u.a. den Waldvogel in Wagners Ring des Nibelungen, während ihre amerikanische Fachkollegin Elizabeth Reiter im Mai 2013 Oscar in Verdis Ein Maskenball verkörpern wird. Neu besetzt sind auch die beiden Partien in Herzog Blaubarts Burg: Unbestritten zu den Frankfurter Publikumslieblingen gehört der britische Bassbariton Simon Bailey, der seit 2002 fest an der Oper Frankfurt engagiert ist. Zu seinen jüngsten Erfolgen gehört u.a. Nick Shadow in Strawinskys The Rake’s Progress in der Spielzeit 2011/12. Michaela Schuster (Judit) kehrt neben ihrer internationalen Gastiertätigkeit an den bedeutendsten Häusern auch immer wieder an die Oper Frankfurt zurück. Zu den Partien, die sie hier gesungen hat, gehören u.a. Florinda (Fierrabras), Preziosilla (La forza del destino, konzertant), Kundry (Parsifal), Laura (Ponchiellis La Gioconda, konzertant), Marta (d’Alberts Tiefland), Caesonia in der Uraufführung von Glanerts Caligula und Prinzessin Eboli (Don Carlo).
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Frankfurt, Oper Frankfurt, Wiederaufnahme DIE FLEDERMAUS, 17.12.2011

Dezember 19, 2011 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

DIE FLEDERMAUS  von Johann Strauss

Oper Frankfurt, Michael Kraus (Gabriel von Eisenstein) und Barbara Zechmeister (Rosalinde) ©Wolfgang Runkel  Oper Frankfurt, v.l.n.r. Martin Wölfel (Prinz Orlofsky), Britta Stallmeister (Adele) und Michael Kraus (Gabriel von Eisenstein) ©Wolfgang Runkel  Oper Frankfurt, Stephan Rügamer (Alfred) und Barbara Zechmeister (Rosalinde) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt, v.l.n.r. Stephan Rügamer (Alfred), Barbara Zechmeister (Rosalinde) und Thorsten Grümbel (Frank) ©Wolfgang Runkel

Text von Richard Genée
Nach der Komödie Le Réveillon (1872) von Henri Meilhac und Ludovic Halévy in der deutschen Bearbeitung von Karl Haffner

Oper Frankfurt, Barbara Zechmeister (Rosalinde) und Sebastian Geyer (Dr. Falke) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt, Barbara Zechmeister (Rosalinde) und Sebastian Geyer (Dr. Falke) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt, Michael Kraus (Gabriel von Eisenstein) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt, Michael Kraus (Gabriel von Eisenstein) © Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt, v.l.n.r. Britta Stallmeister (Adele) und Andrea M. Dewell (Ida) ©Wolfgang Runkel

Oper Frankfurt, v.l.n.r. Britta Stallmeister (Adele) und Andrea M. Dewell (Ida) ©Wolfgang Runkel

Musikalische Leitung: Mark Soustrot / Hartmut Keil (28. Januar, 3., 16. Februar 2012) / Eugene Tzigane (Juni 2011)  Inszenierung: Christof Loy
Szenische Leitung der Wiederaufnahme: Tobias Heyder  Bühnenbild und Kostüme: Herbert Murauer  Licht: Olaf Winter
Dramaturgie: Norbert Abel  Choreografie: Thomas Wilhelm  Chor: Matthias Köhler

Besetzung:
Gabriel von Eisenstein: Michael Kraus / Daniel Schmutzhard (28. Januar, 3., 16. Februar, Juni 2012),  Rosalinde: Barbara Zechmeister
Frank: Thorsten Grümbel,  Prinz Orlofsky / Frosch: Martin Wölfel,  Alfred: Stephan Rügamer / Martin Mitterrutzner (28. Januar, 3., 16. Februar, Juni 2012)
Dr. Falke: Sebastian Geyer,  Dr. Blind: Hans-Jürgen Lazar, Adele: Britta Stallmeister,  Ida: Andrea M. Dewell u.a.
Chor der Oper Frankfurt; Frankfurter Opern- und Museumsorchester
Mit freundlicher Unterstützung der Landwirtschaftlichen Rentenbank

„Christof Loy gelingt mit seiner Version der Fledermaus von Johann Strauß an der Oper Frankfurt ein Operettenabend, der zeitgemäß, kritisch, intelligent und unterhaltsam ist.“ Soweit der Auszug aus einer Kritik nach der Premiere am 6. März 2011.     Nicht alle Zuschauer und Rezensenten waren mit den Handlungsumstellungen, die Regisseur Christof Loy zur besseren Verständlichkeit des Plots vorgenommen hatte, einverstanden!     Dennoch wurde die Neuinszenierung, die nicht nur das Publikum im Saal, sondern auch die Zuschauer vor dem Fernseher im Rahmen ihrer zeitversetzten Liveübertragung auf 3sat herausforderte, überwiegend positiv aufgenommen. Nun steht die erste Wiederaufnahme der Produktion aus der Spielzeit 2010/11 an.
Die walzerselige Handlung gibt die Atmosphäre ihrer Entstehungszeit – sozialer Aufstieg des Bürgertums in politisch sowie finanziell schwierigen Zeiten – in leuchtenden Farben wieder: Wegen Beamtenbeleidigung soll der Wiener Rentier Gabriel von Eisenstein eine mehrtägige Arreststrafe absitzen. Doch vorher will er sich noch einmal ordentlich amüsieren und begleitet zu diesem Zweck seinen Freund Dr. Falke auf den Ball des Prinzen Orlofsky. Er ahnt nicht, dass sich Falke für einen in Feierlaune auf seine Kosten begangenen Scherz Eisensteins rächen will und daher auch Rosalinde, die Ehefrau seines Kumpans, und dessen Stubenmädchen Adele auf das Fest geladen hat, während durch ein Missverständnis Rosalindes Verehrer Alfred den Platz ihres Mannes im Gefängnis einnimmt. Auf dem Ball beginnt nun ein Spiel der Verstellung, das erst am nächsten Tag im Gefängnis aufgeklärt wird. Eisenstein muss erkennen, dass man ihn hinters Licht geführt hat. Jeder vergibt jedem, denn „nur der Champagner war an allem Schuld!“
Nach seinem Dirigat der konzertanten Aufführungen von Puccinis La Rondine 2009/10 in der Alten Oper kehrt Marc Soustrot nun für die Wiederaufnahme der Fledermaus an das Pult des Frankfurter Opern- und Museumsorchesters zurück. Mit ihm alternieren Kapellmeister Hartmut Keil und der junge amerikanisch-japanische Dirigent Eugene Tzigane, der seinerzeit GMD Sebastian Weigle bei den Vorbereitungen der Premiere assistierte. Neue Namen auch bei den Sängerbesetzungen: Der Wiener Bariton Michael Kraus bleibt auch während seiner internationalen Karriere stets der Staatsoper sowie der Volksoper seiner Heimatstadt verbunden. Nun legt er als Eisenstein sein Frankfurt-Debüt vor. Ensemblemitglied Sebastian Geyer (Dr. Falke) war bereits als Figaro-Graf im Opernhaus sowie als Oronte in Charpentiers Médée im Bockenheimer Depot erfolgreich. Alle weiteren Sängerinnen und Sänger haben ihre Partien bereits in der Premierenserie verkörpert. Zwei neue Namen hingegen – beide aus dem Ensemble – bieten auch die Alternativbesetzungen: Neuzugänge Daniel Schmutzhard (Eisenstein) und Martin Mitterrutzner (Alfred) bringen als Tiroler den österreichischen Zungenschlag in die Produktion ein.

Wiederaufnahme: Samstag, 17. Dezember 2011, um 19.00 Uhr im Opernhaus

Weitere Vorstellungen: 19., 22., 31. (18.00 Uhr) Dezember 2011, 5., 7., 28. Januar, 3., 16. (Oper für alle) Februar,
15., 21., 23., 27., 30. Juni 2012
Falls nicht anders angegeben, beginnen diese Vorstellungen um 19.00 Uhr

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