Essen, Aalto Theater, Wiederaufnahme Der Rosenkavalier, 16.02.2020

Januar 29, 2020 by  
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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / Der Rosenkavalier ©   Hamza Saad

Aalto Theater Essen / Der Rosenkavalier © Hamza Saad

„Der Rosenkavalier“ kehrt ins Aalto-Theater zurück

Wiederaufnahme der Oper von Richard Strauss am Sonntag, 16. Februar 2020, um 16:30 Uhr

Richard Strauss? Oper „Der Rosenkavalier“ ist nach dreijähriger Pause wieder im Aalto-Musiktheater zu sehen: Am Sonntag, 16. Februar 2020, um 16:30 Uhr steht die Wiederaufnahme der meisterhaften Komödie in der Inszenierung von Anselm Weber auf dem Programm, zu der Hugo von Hofmannsthal das Libretto lieferte. Weitere Vorstellungen folgen am 22. März und 26. April. In Richard Strauss’ „Rosenkavalier“ findet die verheiratete Feldmarschallin in der Liebe zu dem jüngeren Octavian ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octavian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Baron Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödiantischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei.

Unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Tomáš Netopil ist Michaela Kaune als Marschallin zu erleben. In dieser Rolle war die Sopranistin bereits nicht nur am Aalto-Theater zu erleben, sondern ebenso beim renommierten Glyndebourne Festival, an der Opéra de Paris, der Bayerischen Staatsoper und der Deutschen Oper Berlin. Weitere wichtige Auftritte hatte sie unter anderem bei den Bayreuther Festspielen als Eva in Wagners „Meistersingern“ und als Ariadne in Strauss? „Ariadne auf Naxos“ an der Oper Zürich. Seinen Einstand als neues Ensemblemitglied des Aalto-Theaters gibt Karl-Heinz Lehner. Der Bass ist als Ochs zu erleben – eine Partie, die er bereits 2017 am Aalto-Theater verkörpert hat. Freuen darf man sich zudem auf Karin Strobos als Octavian: Die Mezzosopranistin war bis zur vergangenen Spielzeit viele Jahre Solistin am Aalto-Theater und feierte hier bereits vor drei Jahren ein glanzvolles Debüt in dieser Partie. Eine reizvolle Besetzung ist für die Rolle der Modistin vorgesehen: Die griechische Sopranistin Penny Sofroniadou ist seit Sommer Mitglied des neu gegründeten Opernstudios NRW und kann nun in einer großen Opernproduktion ihre besonderen Qualitäten unter Beweis stellen.

Karten (€ 11,00 – 49,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Der Rosenkavalier – Richard Strauss, IOCO Kritik, 15.11.2019

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Der Rosenkavalier – Richard Strauss

– Ein „Rosenkavalier-Sonderzug“ fuhr von Berlin nach Dresden –

von Ingrid Freiberg

Schon wenige Wochen nach der Uraufführung ihrer ersten gemeinsamen Oper Elektra  1909 in Dresden einigten sich das kongeniale Duo, der österreichische Schriftsteller Hugo von Hoffmannsthal und Richard Strauss, darauf, eine neue Spieloper, die in der Zeit der ersten Regierungsjahre Maria Theresias um 1740 spielen sollte, zu schaffen, eine Komödie für Musik, eine Musizieroper. Es ist eine besondere Mischung aus Wehmut und Schmerz, aus Trauer und Heiterkeit, die Hofmannsthal in seinem Libretto lieferte und die Strauss in berückend schöner Weise Musik werden ließ. Sie schufen ein künstliches Rokoko-Wien mit ebenso überzeugenden wie erfundenen Bräuchen und Dialekten, das Strauss auf musikalischer Seite noch mit anachronistischen Walzern veredelte. Der Titel war bis kurz vor Drucklegung umstritten. Verschiedene Namen wurden vorgeschlagen, so sollte die Oper Ochs auf Lerchenau bzw. Silberne Rose lauten. Hofmannsthal schlug Rosenkavalier vor, was Strauss und sein Freund Harry Graf Kessler aber ablehnten. Weibliche Bekannte rieten aber von Ochs auf Lerchenau im Titel ab und plädierten ebenfalls für Rosenkavalier.

The Making of Rosenkavalier – Hessisches Staatstheater Wiesbaden
youtube Trailer des Hessischen Staatstheaters
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Den letzten Ausschlag gab Richard Strauss’ Ehefrau. Strauss kommentierte schließlich: Also Rosenkavalier, der Teufel hol ihn. Das Stück spiegelt auf subtile Weise die Befindlichkeiten einer Gesellschaft am Rande großer sozialer Umwälzungen wider. Heutzutage, wo sich die Brüchigkeit der sicher geglaubten Werte zeigt, gewinnt die Oper wieder an Brisanz. Die Uraufführung, unter dem Dirigat von Ernst von Schuch, in der Inszenierung von Max Reinhardt, Bühnen- und Kostümbildner Alfred Roller, war am 26. Januar 1911 im Königlichen Opernhaus Dresden ein Riesenerfolg. Es fuhr ein Rosenkavalier-Sonderzug von Berlin nach Dresden. Selbst Zigaretten erhielten den Namen Rosenkavalier.

Nur der jugendliche Liebhaber hat unsere Sympathie, und den singt eine Frau…

„Einer braucht den andern, nicht nur auf dieser Welt, sondern sozusagen auch im metaphysischen Sinn. (…) Sie gehören alle zueinander, und was das Beste ist, liegt zwischen ihnen: Es ist augenblicklich und ewig, und hier ist Raum für Musik“, schreibt Hofmannsthal im Ungeschriebenen Nachwort zum Rosenkavalier (1911). Und Strauss: „Es ist schwer, Schlüsse zu schreiben. Beethoven und Wagner konnten es. Es können nur die Großen. Ich kann’s auch. Loriot bringt es sehr vereinfacht auf den Punkt: Dieses Werk hat ein ungewöhnliches Verdienst: Es zeigt Männer als solche von der dämlichsten Seite. Nur der jugendliche Liebhaber hat unsere Sympathie, und den singt eine Frau…“

Knisternde Erotik

In seiner der Ouvertüre hat Richard Strauss mit Hornstößen die Verführung eindeutig beschrieben. Da ist es nur folgerichtig, dass Regisseur Nicolaus Brieger der Partitur folgend bereits zu Anfang eine offene Bühne nutzt und damit einen ersten Höhepunkt setzt: Das leidenschaftliche Liebesspiel der Feldmarschallin mit ihrem jungen Liebhaber Octavian erfüllt das Theater mit knisternder Erotik… Alle tauchen fühlbar in die Musik ein. Nicola Beller-Carbone und Silvia Hauer sind auffallend spielfreudige Sängerinnen, die die hohen schauspielerischen Anforderungen, die Der Rosenkavalier erfordert, hinreißend  erfüllen. Wie überhaupt die Personenregie von Nicolaus Brieger voll überzeugen kann. Dazu gehört auch die verräterische Körpersprache von Octavian/Mariandl. Vortrefflich seine Deutung: Die Zeit… In den Gesichtern rieselt sie, im Spiegel da rieselt sie, in meinen Schläfen fließt sie…: Die Feldmarschallin schaut dabei wehmütig in einen Standspiegel, um sich schonungslos betrachten zu können. Zum Vergleich: Octavian, der stürmisch das Boudoir betritt, sich im Spiegel betrachtet und jugendlich unbeschwert um ihn herumtanzt. Entgegen des von Strauss vorgesehenen Auftritts des Sängers bei der morgendlichen Toilette der Marschallin tritt dieser schwerverletzt im Vorspiel zum 2. Akt auf. Videoprojektionen von Gérard Naziri zeigen im Hintergrund Kriegsszenen, schreckliche Kämpfe in Schützengräben, Detonationen, aber auch tanzende Paare zu hohl klingenden Walzern – eine Vorahnung auf den ersten Weltkrieg. Das gibt der Rolle des Sängers mehr Gewicht. Den von Hoffmannsthal vorgesehenen Mohr – hier nur als orientalischer Mohr mit Tablett in der Szene zu finden – wird durch den kleinwüchsigen Diener Mohammed Mick Morris Mehnert ausgetauscht. Faninal als neureichen nach Titeln strebenden Waffenhändler zu zeigen, der in einer hohen Halle seine Errungenschaften ungeniert mit einem sich drehenden goldenen Panzer demonstriert, der eine Bar in Form einer Weltkugel besitzt, die (wein)geistig seine Allmachtsfantasien anregt, ist durchaus schlüssig. Ein Kabinettstückchen, das Gezeter von Baron von Ochs, als ihn Octavian mit seinem Degen leicht an der Schulter verletzt. Mit Wiener Schmäh brilliert der lüsterne Baron, der in einer anrüchigen Spelunke im Rotlichtmilieu das reizende Mariandl alias Octavian verführen will. Ein Intrigantenpaar, sie Mutter von vier Knaben, angeblich ist Ochs der Vater – ein weiteres deutet sie mit Hilfe eines Kissens an, entlarvt, dass alles nur eine trügerische Farce ist, eine Wienerische Maskerad.

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der Rosenkavalier - hier : Nicola Beller Carbone als Feldmarschallin © Karl  Monika Forster

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der Rosenkavalier – hier : Nicola Beller Carbone als Feldmarschallin © Karl Monika Forster

Bühnenraum und Kostüme lassen dem Verwirrspiel freien Lauf

Briegers Feinfühligkeit für die Charaktere der Figuren zieht sich durch das ganze Stück. Zu dieser wunderbar stimmigen Lesart passt auch die schnörkellose Einheitsbühne von Raimund Bauer, ein klassizistisch gestalteter Raum mit unterschiedlich hohen runden Plafonds. Das Boudoir ist bei niedriger Decke mit zarten weißen Vorhängen abgegrenzt, die das Geschehen dahinter erahnen lassen. Faninal residiert in einem hohen protzigen Industriellen-Palais, das seinen Reichtum repräsentiert. Das zwielichtige Etablissement im 3. Akt – mit Discokugel, Amüsierdamen, Séparées, kleinen Tischen mit Telefon, einer Damenkapelle und einem großen Bett, lassen dem Verwirrspiel freien Lauf. Es ist auch das Verdienst von Raimund Bauer, dass sich die Spielfreude des Ensembles voll entwickeln kann… Die Kostüme von Andrea Schmidt-Futterer sind zeitloser dernier cri. Es ist eine Freude, die Ensemblemitglieder in den hervorragend geschnittenen Kostümen zu sehen, die die jeweilige Rolle prägnant hervorheben.

Turbulentes Ergebnis: Liebe, Triebe und Intrige!

Die Gesangspartien im Rosenkavalier zählen zu den lyrischsten und opulentesten aus der Feder von Richard Strauss. Nicola Beller Carbone als Feldmarschallin ist darstellerisch überzeugend und selbstbewusst, mit einem Hauch von Witz und Raffinesse. Ihr Sopran, schlank, fast jugendlich, mündet in einen schmerzlich errungenen, letztlich aber souverän abgeklärten Verzicht, in ein Loslassen einer zu Ende gehenden Liebe: Die Demut in mir zu erwecken, muss ich mich demütigen…

Eine kluge Frau, ein junger Mann, ein noch jüngeres Mädchen und ein libidinöser Baron: Vier Menschen versuchen, sich bei schönster Musik und mit klügstem Text nahe zu kommen. Turbulentes Ergebnis: Liebe, Triebe und Intrige! Eine Idealbesetzung des Macho-Tölpel Ochs auf Lerchenau ist Karl-Heinz Lehner: ...innerlich ein Schmutzian, aber äußerlich präsentabel! Der waschechte Österreicher bringt nicht nur das unverwechselbare wienerische Idiom von Natur aus mit, sein voluminöser makelloser Bassbariton spricht auch in jeder Lage mühelos an. Darstellung und Phrasierung sind Schmankerl. Sein Walzerlied ist das lebendigste Stück in dieser Oper, ein ungezähmter Ausdruck barocker Lebenslust. Mit Karl-Heinz Lehner wäre der Operntitel Ochs auf Lerchenau gerechtfertigt…

Silvia Hauer begeistert als liebreizender Octavian, als perfekter Quin-Quin mit jugendlichem Übermut, vollmundig, sinnlich, auftrumpfend und gleichzeitig verletzlich, wo nötig auch deftig. Ihre Stimme blüht in der Höhe auf und hat dennoch das wunderbare Mezzo-Timbre, das für diese Rolle gefordert ist. Und die Verbindung mit Aleksandra Olczyk als Sophie bedeutet Glückseligkeit pur. Zunächst naiv, erwartungsvoll und von entzückender Erscheinung entwickelt sich Sophie zu einer heranwachsenden, selbstbewussten Frau, im Kampf gegen die eigene Ohnmacht in einer männerdominierten Welt und gegen ihren strengen, bevormundenden Vater. Sie berührt mit zarter Sopran-Leuchtkraft. Von bezaubernder Schönheit ist das Terzett Hab mir’s gelobt am Ende des 3. Aktes mit Nicola Beller-Carbone, Silvia Hauer und Aleksandra Olczyk. Das ist Musik zum Wegträumen. Hier bietet die Partitur noch einmal den ganzen orchestralen Klangfarbenreichtum auf, schier hemmungsloses Schwelgen, zeigt aber auch tiefe Brüche.

 Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der Rosenkavalier - hier :   Aleksandra Olczyk als Sophie, Silvia Hauer als Octavian © Karl - Monika Forster

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der Rosenkavalier – hier :   Aleksandra Olczyk als Sophie, Silvia Hauer als Octavian © Karl – Monika Forster

Wenn der Aufsteiger Faninal dem ungehobelten Baron unterwürfig entgegentritt, sagt das einiges über seinen Charakter aus: Schmeichelei und klare ökonomische Berechnung. Thomas de Vries setzt mit eloquenter Deklamation, differenziert, ausgereift, mit den beredten Schattierungen seines Baritons den neureichen Schnösel perfekt um; imponierend, seine reichen stimmlichen Mittel in umgekehrtem Verhältnis zur Erfüllung seiner väterlichen Fürsorgepflicht… eine Idealbesetzung.

Sharon Kempton beweist als Jungfer Marianne Leitmetzerin, dass sie alles in der Welt ist, nur keine Jungfer. Schrill und witzig, manchmal auch nachdenklich, macht sie aus dieser Rolle mit frischem, brillierendem Sopran und lustvollem Spiel eine feine Charakterstudie. Herauszuheben aus dem durchweg ausgezeichneten Ensemble sind die köstlich kokettierende Fleuranne Brockway (Annina) und der groteske Rouwen Huther (Valzacchi) als virtuoses italienisches Intrigantenpaar. Benjamin Russell (Ein Polizeikommissar / Ein Notar) hat nicht nur einen wohlklingenden Bariton mit kompromissloser Diktion, seine Stimme agiert auch mit beredten Schattierungen. Ralf Rachbauer ist mit eleganter Haltung und herrlich tenoreskem Schmelz sowohl Haushofmeister der Feldmarschallin als auch Haushofmeister bei Faninal. Wieder einmal gewinnt Erik Briegel durch Überzeichnung einer Figur. Als umtriebiger transsexueller Wirt in einem Paillettenkleid und High Heels muss er aber letztendlich erkennen, dass die Gesellschaft den Boden unter den Füßen verloren hat. Ioan Hotea (Ein Sänger) bringt die italienisierende Tenorarie Di rigori armato il seno  – kriegsversehrt und aus der Zeit geworfen – mit Schmelz und strahlender Höhe. Sonderlob gebührt dem Chor und den Chorsolisten des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden unter der Leitung von Albert Horne, von denen jede Sängerin und jeder Sänger eine eigene Persönlichkeit zu sein scheint. Mit frecher Spiellaune agieren die Sänger des Wiesbadener Knabenchors unter Leitung von Roman B. Twardy. Die Statisterie des Hessischen Staatstheaters spielt an diesem Abend nicht nur die sprichwörtliche Nebenrolle. Ohne ihr buntes Treiben würde der Oper Wichtiges fehlen. Eine gute Wahl ist die Besetzung der Rolle des Leopold mit dem Schauspieler Lukas Schrenk – mit kleinen Gesten erzielt er maximale Wirkung.

 Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der Rosenkavalier - hier : vl  Lukas Schrenk, Karl-Heinz Lehner als Ochs auf Lerchenau, Ralf Rachbauer © Karl - Monika Forster

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der Rosenkavalier – hier : vl  Lukas Schrenk, Karl-Heinz Lehner als Ochs auf Lerchenau, Ralf Rachbauer © Karl – Monika Forster

Generalmusikdirektor Patrick Lange, der seinen Vertrag bis zum Ende der Saison 2022/23 verlängert hat, verwendet das Notenmaterial von 1911. An „seinem“ Pult stand 1926 Richard Strauss und leitete ebenfalls den Rosenkavalier. Sicherlich eine große Inspiration für Lange: Selten klang das Hessische Staatsorchester Wiesbaden so wohldosiert in blindem Einverständnis mit den SängerInnen. Da blüht die herrliche Musik richtig auf. Der Frühling ist da – im Aufbrausen der sich anbahnenden Liebesbeziehung zwischen Sophie und Octavian, auch der Spätsommer und Herbst in den melancholischen Reflexionen der Feldmarschallin. Langes Stärke liegt in den präzisen Einsätzen der Solisten – hervorzuheben sind die Holzbläser!  Er hält das Orchester mühelos zusammen und erzeugt gerade in den symphonischen Segmenten den charakteristischen Strauss-Klang volltönend, alles Lyrische und Dramatische wird herausgeholt.

Alle Beteiligten werden bejubelt! Es gibt Standing Ovations!

—| IOCO Kritik Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

Bremen, Theater Bremen, Der Rosenkavalier – Richard Strauss, IOCO Kritik, 22.09.2019

September 23, 2019 by  
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Theater Bremen

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Theater Bremen / Theater am Goetheplatz © Jörg Landsberg

Der Rosenkavalier – Richard Strauss

– Die Einsamkeit von Frauen inmitten männlichem  Machogehabe –

von Thomas Birkhahn

„Kömodie und Tragödie sind sich sehr ähnlich. Der Unterschied ist nur, ob man mit den leidenden Protagonisten mitfühlt oder ob man sie distanziert betrachtet“, wusste schon der  englische Kultschauspieler John Cleese.

Im neuen  Rosenkavalier des Theater Bremen, dieser „Komödie für Musik“, ist für Regisseur Frank Hilbrich das Mitfühlen mit den beiden Frauenfiguren zentral. Daher bekommen wir auch keine Komödie zu sehen, sondern ein Seelendrama, welches in Zeiten von MeToo hochaktuell ist.

Hilbrich macht aus dem groß besetzten und oftmals mit viel Statisterie und prunkvollen Bühnenbildern inszenierten Rosenkavalier ein auf wenige Personen reduziertes Kammerspiel, in dem viele Nebenfiguren komplett gestrichen sind (dazu später mehr). Das Drama wird ganz auf das für Hilbrich Wesentliche reduziert: Die Einsamkeit der weiblichen Protagonisten und ihr Kampf gegen männliche Dominanz im Ringen um Macht und Sex.

Theater Bremen / Der Rosenkavalier - hier : Patrick Zielke als Baron Ochs auf Lerchenau und  Nerita Pokvytyte als Tochter Sophie © Joerg Landsberg

Theater Bremen / Der Rosenkavalier – hier : Patrick Zielke als Baron Ochs auf Lerchenau und  Nerita Pokvytyte als Tochter Sophie © Joerg Landsberg

Schon ein kurzer Blick auf das Bühnenbild von Sebastian Hannak verdeutlicht dem Zuschauer, dass es diesem Regieteam nicht darum geht, eine Revue Wiener Lokalkolorits mit barockem Pomp zu inszenieren. Es ist ganz in schwarz-weiß gehalten und besteht aus mehreren ineinander geschobenen Ebenen, die den gesamten Bühnenraum rahmenartig umschließen. Dadurch wird die Spielfläche für die Darsteller sehr klein. Werden die Rahmen jedoch auseinander gezogen, vergrößert sich die Bühne, und die Darsteller können aus dem engen Raum heraustreten.

Schon zu Beginn des Dramas wird deutlich, dass die Marschallin und Oktavian nicht zusammen passen. Eine erste Entfremdung setzt sehr früh nach ihrer Liebesnacht ein. „Er muss nicht alles wissen“ singt die Marschallin, zum Leidwesen Oktavians, dessen jugendliches Draufgängertum sehr überzeugend von Natalie Mittelbach verkörpert wird. Spätestens hier ahnt man, dass ihre Beziehung keine Zukunft hat. Die Regie arbeitet sehr überzeugend heraus, dass die Marschallin eine zutiefst unglückliche Frau ist, deren Erlebniswelt sich stark von der ihres jugendlichen Liebhabers unterscheidet. Sein Interesse an ihr ist überwiegend sexueller Natur. Schon nach gemeinsamen Frühstück mehren sich die Anzeichen, dass die beiden aneinander vorbei reden, und die Vertrautheit schwindet.

Der Baron Ochs auf Lerchenau, in vielen Inszenierungen die komödiantische Figur des Stückes schlechthin, hat in dieser Inszenierung nichts Täppisches oder Gemütliches an sich. Er wird sehr überzeugend von Patrick Zielke als sexbesessener Rüpel gespielt, der im zweiten Akt auch vor körperlicher Gewalt nicht zurückschreckt. Man mag diesen Ochs schockierend finden, aber Hilbrich hat das Textbuch sehr genau gelesen und ist zu Recht der Ansicht, dass die gewaltsamen sexuellen Eroberungen, mit denen sich Ochs brüstet („und welche [Frauen] – da gilt’s, wie ein Luchs hinterm Rücken heran und den Melkstuhl gepackt, dass sie taumelt und hinschlägt!“) nicht lustig sind. Dies ist ein gefährlicher Ochs, dem man unter keinen Umständen alleine im Dunkeln begegnen möchte.

Die Lever-Szene – in der üblicherweise der Zuschauer durch die vielen auftretenden Nebenfiguren auch etwas „fürs Auge“ bekommt – ist stark gekürzt, und sämtliche Nebenfiguren (Tierhändler, Notar, Modistin, die drei Waisen, Friseur, Valzacchi, Haushofmeister, Gehilfen) sind gestrichen. Was bleibt, ist das Wesentliche: die Tenor-Arie, die den Stimmungsumschwung bei der Marschallin einleitet.

Theater Bremen / Der Rosenkavalier - hier : Nadine Lehner als Marschallin und Luis Olivares Sandoval © Joerg Landsberg

Theater Bremen / Der Rosenkavalier – hier : Nadine Lehner als Marschallin und Luis Olivares Sandoval © Joerg Landsberg

Und hier zeigt sich zum ersten Mal eine Besonderheit dieser Regie, denn die Tenor-Arie wird von derselben Figur gesungen wie die nicht gestrichenen Passagen der Annina, des Frisörs und des Wirts. Hilbrich hat quasi eine neue Figur geschaffen, die ständig präsent ist und die Handlung vorantreibt. Mal schlüpft sie fremde Rollen, mal schleicht sie unauffällig am Rande des Geschehens umher. Sie ist so etwas wie die heimliche Hauptfigur des Stückes, und wird von Luis Olivares Sandoval mit großartiger Geheimnistuerei gespielt. Nennen wir ihn einfach den „Strippenzieher“.

Dieser hält der Marschallin einen Spiegel vor, siehe Foto. Es ist  gut inszeniert, wie die Marschallin sich dadurch ihrer Vergänglichkeit und Einsamkeit mit unerbittlicher Gewissheit bewusst wird. Sie blickt zurück auf ihr Leben und wünscht sich, dass vieles anders verlaufen wäre. Nadine Lehner spielt und singt eine Marschallin, der man ihre Ängste und Seelenqualen in jedem Moment abnimmt. Ihre Feststellung, dass sie „ein altes Weib“ geworden ist, sorgt für große Bestürzung beim Zuschauer.

Man darf hier fragen, inwieweit es den Intentionen von Strauss und Hoffmannsthal widerspricht, wenn eine Figur vier Partien verkörpert bzw. eine ganz neue Figur erschaffen wird. Werkgetreu ist es zumindest nicht. Andererseits ist die Figur des Strippenziehers ja schon im Duo Valzacchi und Annina angelegt, und die Regie hat sie „nur“ noch erweitert, quasi deren Einflussbereich vergrößert.

Nach der Lever-Szene ist zwischen der Marschallin und Oktavian nichts mehr wie es war. Sie finden nicht mehr zueiander. Die Regie macht die Einsamkeit der Marschallin überzeugend deutlich. Oktavian hat eine Fremde vor sich, die sein Verlangen nach ihr nicht mehr erwidert. Das Ende ihrer Beziehung ist nah.

Dem Regie-Konzept folgend, ist im zweiten Akt die Figur der Marianne gestrichen. Eine naiv-kindliche, in unschuldiges Weiß gekleidete Sophie erwartet ganz allein ihren Zukünftigen. Nach ihren Verrenkungen zu urteilen hat sie anscheinend nicht nur die Klosterschule, sondern auch die Ballettschule besucht.

Wenige Inszenierungen machen in der nun folgenden ersten Begegnung zwischen Sophie und Oktavian dem Zuschauer deutlich, dass Oktavian gar nicht gefragt wurde, ob er die Rolle des Rosenkavaliers überhaupt übernehmen möchte. Bei Hilbrich möchte er eindeutig nicht, er muss vom Strippenzieher regelrecht durch die Wand gestossen werden, und übergibt Sophie eher lustlos eine rote Rose.

Die nun entbrennende Liebe zwischen den beiden ist eindringlich dargestellt. Für beide ist diese Begegnung ein Schock, der in ihre bisher geordnete Welt einbricht, denn sie sind zum ersten Mal verliebt.

Da wir Ochs im ersten Akt schon zur Genüge kennen gelernt haben, verwundert es jetzt nicht mehr, dass er Sophie drangsaliert, sie erst gegen eine Wand stößt und später über den Boden zerrt, um sie gefügig zu machen. Sein gewaltsamer Umgang mit ihr mag abstoßen und hat auch nichts mit einer Komödie zu tun, aber auch hier hat die Regie sehr genau gelesen. Dass eine Frau, die sich wehrt, seine Lust noch steigert („gibt nichts, was mich so enflammiert […] wie rechter Trotz“), sollte eigentlich niemand lustig finden. Und wer seine Zukünftige mit einem jungen Pferd vergleicht, dass erstmal eingeritten werden muss, der zeigt einmal mehr, dass Frauen für ihn nur Objekte der Begierde sind.

Theater Bremen / Der Rosenkavalier - hier : Ensemble © Joerg Landsberg

Theater Bremen / Der Rosenkavalier – hier : Ensemble © Joerg Landsberg

Man könnte einwenden, dass hier gegen die Musik inszeniert wird, zum Beispiel, wenn sich Ochs zu den Klängen des vermutlich berühmtesten Walzers des Stückes („Mit mir, mit mir“) zu entkleiden beginnt. Aber gerade der Gegensatz zwischen der überaus zarten Musik von Strauss und dem brutalen Verhalten des Ochs erhöht noch das Unbehagen des Zuschauers.

Der amoralische Charakter des Baron Ochs wird noch deutlicher durch seinen unehelichen Sohn Leopold, den sich der Vater als Leiblakai und Gehilfen für seine amourösen Abenteuer herangezüchtet hat. Jakob von Borries spielt diese stumme Rolle mit der nötigen Unterwerfung gegenüber dem Vater und mit schockierender Gefühlskälte gegenüber Sophie. Er hält sie notfalls auch fest, damit sie sich nicht gegen die Avancen ihres zukünftigen Ehemanns wehren kann. Ihre Verzweiflung und Hilflosigkeit wird von Neryta Pokvytyte sehr eindringlich verkörpert.

Von ihrem Vater kann Sophie bei Hilbrich keine Unterstützung erwarten. Faninal ist ein grober Geschäftsmann, für den diese Heirat nur ein weiteres Geschäftsmodell ist. Sophie hat niemanden, der sie versteht, der ihr Leid wahrnimmt, bis sie auf Oktavian trifft. Man ahnt, wie dieser Vater seine Tochter erzogen hat, wenn sie ihr Selbstverständnis auf die Formel „Ich brauch erst einen Mann, dass ich was bin.“ bringt. Im direkten Gegensatz dazu bestärkt Oktavian sie in ihrer Persönlichkeit („Für sich und mich muss Sie […]bleiben,[…], was Sie ist.“). Der Strippenzieher ist auch im gesamten zweiten Akt ständig präsent. Am Ende übernimmt er Anninas Part und übergibt Ochs den Brief, der die Intrige des dritten Aktes vorbereitet.

Auch im dritten Akt sind sämtliche Nebenfiguren gestrichen (Annina und deren Kinder als vermeintliche Familie des Baron Ochs, die fünf Verdächtigen, der Kellner). Der Strippenzieher greift wieder in das Geschehen ein, indem er den Polizeiwachtmeister ruft, der mit aller notwendigen Strenge von Wolfgang von Borries gespielt wird.

Musikalisch steht der dritte Akt ganz im Schatten des berühmten Schlussterzetts. Das ist einerseits verständlich, handelt es sich hierbei doch um eines der schönsten Opernfinals überhaupt. Andererseits wird dadurch leicht übersehen, mit welcher Meisterschaft Strauss die gesamte Wirtshausszene in Musik setzt. Besonders die Musik nach dem Auftreten des Polizeiwachtmeisters zeigen Strauss einmal mehr als meisterhaften Musikdramatiker, der es versteht, die vielen abrupten Stimmungswechsel mit „elektrahafter“ Dramatik auf engstem Raum zu verbinden. Dirigent Yoel Gamzou hält nicht nur hier die vielen Fäden der Partitur sicher in der Hand und macht aus dem überraschenden Auftritt der Marschallin einen Moment mit ganz großen Emotionen.

 Theater Bremen / Der Rosenkavalier - hier : Nadine Lehner als Marschallin © Joerg Landsberg

Theater Bremen / Der Rosenkavalier – hier : Nadine Lehner als Marschallin © Joerg Landsberg

Hilbrich gesteht den beiden Frauen auch eine Entwicklung zu. Beide stellen sich am Ende gegen die so dominanten Männer: Sophie sagt gegen den Willen ihres Vaters ihre Hochzeit mit Ochs ab, und die Marschallin stellt sich konsequent Ochs in den Weg, bis dieser mit Leopold abgeht, aber nicht ohne vorher das Bühnenbild wegzuschieben. Die Bühne ist jetzt leer, die „Wienerische Maskerad’“ ist zuende. Zurück bleiben eine gebrochene Marschallin, die verständlicherweise lieber ohne Faninal abtritt, und das neue Paar Oktavian-Sophie.

Das überirdisch schöne Schlussterzett („Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben“) verdient besondere Erwähnung! Wann hat man den Beginn jemals in so zartem Pianissimo gehört?! Gamzou macht hier deutlich, wie Strauss und Hoffmannsthal diesen Beginn gemeint haben: Als drei gleichzeitig stattfindende Selbstgespräche, in denen jede/r zunächst nur für sich singt.

Ganz am Schluss kommt dann eine Überraschung: Sophie und Oktavian sinken leblos zu Boden, während im Hintergrund ein zufrieden lachender Strippenzieher die Rose zerstört. War alles nur ein Spiel? Sein Spiel? Kann es jederzeit wieder von vorne beginnen?

Was das  Theater Bremen hier geboten hat, war musikalisch und szenisch auf höchstem Niveau! Die Sänger haben durchweg stimmlich überzeugt, mit guter Textverständlichkeit und sehr engagiertem Schauspiel. Herausragend war hier Nadine Lehner, die die Verletzlichkeit und die Verzweiflung der Marschallin stimmlich und darstellerisch mit großer Eindringlicheit verkörperte.

Man mag über die Kürzungen und gestrichenen Personen geteilter Meinung sein, aber Frank Hilbrichs Deutung des Rosenkavalier war – wenn auch durchaus eigenwillig – absolut sehenswert! Sein Regiekonzept war schlüssig, durchdacht, und hielt sich eng am Text.

Yoel Gamzou dirigierte einen sehr transparenten Rosenkavalier, der Strauss‘ phänomenale Instrumentationskunst gut hörbar machte. Sein schlankes Dirigat deckte die Sänger nie zu, und seine flüssigen Tempi passten sich ideal dem lockeren Parlando an, das über weite Strecken vorherrscht. Mit dem gebotenen schwelgerischen Schwung aber ohne falsche Sentimentalität führte er die Bremer Philharmoniker sicher durch diese hochkomplexe Partitur. Sein Orchester dankte es ihm mit sowohl zarten Klängen als auch berauschender Dramatik und meisterte auch technisch sehr schwierige Übergänge bravourös! Ein rundum gelungener Abend endete mit vereinzelten Buhrufen für die Regie und viel Applaus für alle Beteiligten.

Der Rosenkavalier im Theater am Goetheplatz; die nächsten Termine 22.09.; 3.10.; 11.10.; 13.10.; 30.10.; 2.11.; 22.11.2019 und mehr

—| IOCO Kritik Theater Bremen |—

Mainz, Staatstheater Mainz, Opernnacht am Dom, 30.06.2019

Juni 21, 2019 by  
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Staatstheater Mainz

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Staatstheater Mainz © Andreas Etter

Opernnacht am Dom
30. Juni, 19 Uhr

Wenn im Staatstheater Mainz Instrumente in Transportkoffer gepackt und Magnete gegen fliegende Notenblätter im Wind verteilt werden, wenn Sonnenbrille und Sonnencreme neben Klavierauszügen und Ballkleidern in den Garderoben zu finden sind, ist klar: Die Opernnacht am Dom steht vor der Tür. Kurz vor den Spielzeitferien richtet das Staatstheater Mainz in Kooperation mit mainzplus CITYMARKETING und dem Kultursommer Rheinland-Pfalz noch einmal den Fokus auf emotionale Höhepunkte der Opernliteratur – und das mittlerweile schon zum fünften Mal vor der wohl schönsten Mainzer Kulisse: zwischen Dom und Staatstheater. Die Besucher*innen werden in diesem Jahr u.a. erleben, wie sich Wotan von seiner Lieblingstochter Brünnhilde verabschiedet und einen Feuerkreis um sie legt, wie sich die Feldmarschallin im Rosenkavalier von ihrem jungen Geliebten Octavian verabschiedet und ihn Sophie überlässt, wie Don Giovanni die Frauen verführt und wie Escamillo in seiner weltberühmten Arie aus Bizets Carmen vom Leben als Torero berichtet.

Es spielt das Philharmonische Staatsorchester Mainz unter der Leitung von Generalmusikdirektor Hermann Bäumer und die Mitglieder des Opernensembles Vida
Mikneviciute, Jennifer Panara, Dorin Rahardja, Nadja Stefanoff, Derrick Ballard und Brett Carter singen Arien und Duette aus berühmten Opern und Operetten. Intendant Markus Müller führt als Moderator durch den Abend.

DAS PROGRAMM
Gaetano Donizetti: La Fille du Régiment
Ouvertüre

Wolfgang Amadeus Mozart: Don Giovanni
Finch´han dal vino, Arie des Don Giovanni
Là ci darem la mano, Duettino Don Giovanni – Zerlina

Alfredo Catalani: La Wally
Ebben? Ne andrò lontana, Arie der Wally

Georges Bizet: Carmen
Votre toast, je peux vous le rendre, Arie des Escamillo

Ludwig van Beethoven: Fidelio
Abscheulicher!… Komm Hoffnung, lass den letzten Stern
Rezitativ und Arie der Leonore

Jacques Offenbach: Hoffmanns Erzählungen
Elle a fui, la tourterelle, Arie der Antonia

Voyons? Pour Hoffmann!
Rezitativ und Arie des Lindorf

PAUSE

Emmerich Kálmán: Der Teufelsreiter
Grand Palotas de la Reine

Charles Gounod: Faust
Ronde du veau d´or, Arie des Méphistophélès

Umberto Giordano: Andrea Chénier
La mamma morta, Arie der Maddalena

Richard Strauss: Der Rosenkavalier
Hab mir´s gelobt
Terzett Feldmarschallin – Octavian – Sophie

Richard Wagner: Die Walküre
Walkürenritt
Der Augen leuchtendes Paar
Auszug aus Wotans Abschied und Feuerzauber

Paul Abraham: Viktoria und ihr Husar
Ja, so ein Mädel, Duett Janczi – Riquette

Emmerich Kálmán: Gräfin Mariza
Höre ich Zigeunergeigen, Arie der Gräfin Mariza

Paul Abraham: Ball im Savoy
Es ist so schön, am Abend bummeln zu gehen
Duett Mustafa – Daisy

Änderungen vorbehalten –

—| Pressemeldung Staatstheater Mainz |—

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