Schwarzenberg, Schubertiade, Konzerte, Igor Levit, Th. Quasthoff, 28. – 30. August 2017

August 25, 2017 by  
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Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertiade

Schubertiade / Schwarzenberg, Angelika-Kauffmann-Saal (Vorplatz) © Schubertia

Schubertiade-Konzerte – 28. – 30. August 2017

Die idyllische Gemeinde Schwarzenberg im Bregenzerwald – seit 1994 ein Ziel der beliebten »Landpartien« – 2001 zum Hauptschauplatz der Schubertiade zu machen, wurde durch eine Erweiterung und grundlegende Renovierung des Angelika-Kauffmann-Saals ermöglicht.

Der in schlichter Holzbauweise errichtete Saal mit rund 600 Sitzplätzen besticht nicht nur durch seine einzigartige Lage inmitten einer beschaulichen Wiesen- und Berglandschaft, sondern bietet auch perfekte akustische Bedingungen, die Künstler und Publikum gleichermaßen ins Schwärmen bringen und von der internationalen Presse mit zahlreichen Superlativen bedacht wurden. So zählte ihn die Frankfurter Allgemeine Zeitung – zusammen mit dem Mozart-Saal des Wiener Konzerthauses und dem Salzburger Mozarteum – zu den drei besten Kammermusiksälen Österreichs, während die Die Welt  ihn mit der Londoner Wigmore Hall verglich.

Die bescheidene Eleganz des Gebäudes bedeutet jedoch keinen Verzicht auf Komfort: das weitläufige Foyer, die großzügig angelegte, überdachte Terrasse, die neu installierte Lüftungsanlage sowie ein Aufzug für behindertengerechten Zugang erfüllen alle Anforderungen an einen modernen, publikumsfreundlichen Konzertbetrieb.

Traditionell treffen sich die Besucher schon lange vor Konzertbeginn, um die Aussicht zu genießen, am Buffet eine Kleinigkeit zu sich zu nehmen oder sich bei Gesprächen und einem Rundgang durch die Ausstellungsräume auf den bevorstehenden Musikgenuss einzustimmen. Mit der Darbietung kurzer Schubert-Duette signalisieren zwei Hornisten den Gästen, ihre Plätze einzunehmen.


Montag, 28. August  –  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs  Thomas Quasthoff und Justus Zeyen

Nach fast vier Jahrzehnten hat Thomas Quasthoff Anfang 2012 seine beispiellose Karriere als Bariton beendet. Dem Gesang bleibt er jedoch weiterhin verbunden, sei es als Rezitator, Sprecher, Jazz-Sänger oder Pädagoge. In seinem Meisterkurs für Liedgesang arbeitet Thomas Quasthoff mit jungen Künstlern an den technischen und interpretatorischen Feinheiten des klassischen Liedgesangs. Für die Betreuung der Pianisten zeichnet Justus Zeyen zuständig.  (General- und Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Kammerkonzert  –  Emerson String Quartet
Mehr als 40 Jahre gemeinsames Musizieren und eine Weltkarriere, wie es sie im Kammermusikbereich nur selten gibt: dem amerikanischen Emerson String Quartet ist es gelungen, sich einen Platz in der ersten Reihe der Streichquartette zu erspielen. Bei der diesjährigen Schubertiade ist das u. a. mit neun „Grammy Awards“ ausgezeichnete Ensemble mit zwei Konzerten zu Gast, in denen Beethovens späte Streichquartette aufgeführt werden. Heute stehen die Werke in Es-Dur op. 127, F-Dur op. 135 und cis-Moll op. 131 auf dem Programm.
(Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Klavierabend  –  Igor Levit   Klavier
Igor Levit setzt Maßstäbe in der Welt der Klassischen Musik als „einer der eindringlichsten, intelligentesten und fein gebildetsten Künstler der neuen Generation“ (New York Times) und wurde von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung bereits 2010 als „einer der großen Pianisten dieses Jahrhunderts“ gefeiert. Seit seinem Debüt 2011 ist der Künstler der Schubertiade mit mehreren Auftritten pro Saison eng verbunden und auch heuer in Schwarzenberg an zwei Abenden zu erleben. Heute Abend spielt er Franz Schuberts Allegretto c-Moll und die Sonate A-Dur (D 959) sowie Beethovens „Eroica-Variationen“.
(Ausverkauft)


Dienstag, 29. August,  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs Thomas Quasthoff und Justus Zeyen (Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal, Kammerkonzert
Paul Meyer Klarinette, Marco Postinghel Fagott, Alejandro Núñez Horn, Baiba Skride Violine, Gergana Gergova Violine, Veronika Hagen Viola, Clemens Hagen Violoncello
Roberto di Ronza Kontrabaß

Das zweite groß und prominent besetzte Kammerkonzert der aktuellen Schubertiade-Konzertreihe ist – wie könnte es anders sein – Schuberts Oktett gewidmet. Vor der Pause erklingt das Streichquintett von Antonín Dvorak. (Ausverkauft)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

LiederabendVioleta Urmana Mezzosopran, Helmut Deutsch Klavier
Violeta Urmana wurde in Litauen geboren und gilt heute als eine der führenden Sängerinnen im italienischen und deutschen Fach. Sie ist ständiger Gast an den berühmtesten Opernhäusern der Welt, ist aber auch eine vielbewunderte Liedsängerin und war schon oft mit großem Erfolg in Schwarzenberg zu erleben. Bei ihrem heutigen Liederabend präsentiert sie ein Programm mit ausgewählten Liedern von Schubert, den „Rückert-Liedern“ von Mahler sowie Liedern von Richard Strauss. Am Klavier begleitet sie Helmut Deutsch.
(Restkarten)


Mittwoch, 30. August  10.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Meisterkurs  Thomas Quasthoff und Justus Zeyen
(Tageskarten erhältlich)

16.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Liederabend  –  Marlis Petersen Sopran, Camillo Radicke Klavier, Paul Meyer Klarinette
Die deutsche Sopranistin Marlis Petersen begeistert weltweit an allen bedeutenden Häusern in allen Rollen, die sie auf der Opernbühne darstellt, und auch im Liedgesang vermag sie es, das Publikum mit ihrer Präsenz und leuchtenden Stimme restlos einzunehmen. Bei ihrem heutigen Liederabend präsentiert die Sopranistin ein Programm mit Werken von Schumann, Strauss und Schubert, darunter auch „Der Hirt auf dem Felsen“ mit Paul Meyer (Klarinette). Am Klavier begleitet Camillo Radicke.
(Restkarten)

20.00 Uhr, Angelika-Kauffmann-Saal,

Kammerkonzert-  Emerson String Quartet
Das Emerson String Quartet, benannt nach dem amerikanischen Philosophen Ralph Waldo Emerson, gehört zu den weltweit führenden Streichquartetten. 1976 an der Juilliard School in Manhatten gegründet, feierte es kürzlich sein 40jähriges Bühnenjubiläum und hat im Lauf seiner Karriere über 30 preisgekrönte CDs aufgenommen. Bei ihrem zweiten Auftritt bei der diesjährigen Schubertiade werden zwei der letzten Streichquartette von Ludwig van Beethoven aufgeführt: jenes in a-Moll, op. 132, und in B-Dur, op. 130 (mit der „Großen Fuge“ als Finale).,  (Ausverkauft).  PM Schubertiade

 

 

Frankfurt, Oper Frankfurt, Liederabend MARLIS PETERSEN, 19.04.2016

März 18, 2016 by  
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Oper Frankfurt

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Oper Frankfurt inmitten des Finanzzentrums © IOCO

Liederabend  MARLIS PETERSEN, Sopran
STEPHAN MATTHIAS LADEMANN, Klavier

Robert Schumanns  Frauenliebe- und leben op. 42, Lieder von Richard Strauss und Wolfgang Riehm

 Dienstag, 19. April 2016, um 20.00 Uhr, Opernhaus Frankfurt

Oper Frankfurt / Marlis Petersen (Sopran; Bildnachweis) © Yiorgos Mavropoulos

Oper Frankfurt / Marlis Petersen (Sopran; Bildnachweis) © Yiorgos Mavropoulos

Marlis Petersen, die kürzlich für ihre Interpretation der Titelpartie von Alban Bergs Lulu an der Bayerischen Staatsoper in München zum dritten Mal als „Sängerin des Jahres“  ausgezeichnet wurde, widmet sich in der aktuellen Saison zahlreichen Konzerten und Liederabenden. Nach der Partie der Konstanze (Die Entführung aus dem Serail) und ihrem Recital 2012 kehrt die Ausnahmesopranistin an die Oper Frankfurt zurück. Aktuelle Engagements umfassen u.a. Liederabende in der Wigmore Hall in London, bei der Schubertiade, im Konzerthaus Berlin sowie Auftritte in Haydns Die Jahreszeiten unter Sir Simon Rattle. Außerdem sang Marlis Petersen in dieser Spielzeit Rosalinde (Die Fledermaus) an der Bayerischen Staatsoper und nach Interpretationen in Wien, Chicago, Hamburg und Kassel letztmalig Lulu an der Metropolitan Opera in New York, wo sie 2014 als Susanna (Le nozze di Figaro) debütierte. Das ehemalige Ensemblemitglied des Staatstheaters Nürnberg und der Deutschen Oper am Rhein ist einerseits im klassischen Koloraturfach zuhause und sang Partien wie Marguerite de Valois (Les Huguenots) am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, Zerbinetta (Ariadne auf Naxos) am Royal Opera House Covent Garden in London sowie Norina (Don Pasquale) an der Lyric Opera in Chicago, widmet sich aber gezielt auch Neuer Musik. In den Uraufführungen von Hans Werner Henzes Phaedra in Brüssel, Manfred Trojahns La Grande Magia an der Semperoper in Dresden und Aribert Reimanns Medea verlieh Marlis Petersen den Titelfiguren ihre Stimme. Weiterhin wird sie nach umjubelten Vorstellungen von La Traviata (Violetta), Elektra (Idomeneo) und den vier Frauen in Hoffmanns Erzählungen in der Uraufführung von Anno Schreiers Hamlet an das Theater an der Wien zurückkehren.

—| Pressemeldung Oper Frankfurt |—

München, Bayerische Staatsoper München, Festspiel-Liederabend: Sopranistin MARLIS PETERSEN, 19.07.2014

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Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Marlis Petersen singt im Cuvilliés-Theater

Sopran Marlis Petersen,  Klavier Jendrik Springer

Robert Schumanns Frauenliebe und -leben steht am Beginn des Festspiel-Liederabends der Sopranistin Marlis Petersen am 19. Juli – und unter diesem Titel könnte der gesamte Abend mit Werken von Richard Strauss und Wolfgang Rihm im Cuvilliés-Theater stehen.

Die Frau als vielschichtiges und vielbehandeltes Thema von Dichtung und Lied steht im Zentrum, so etwa in Richard Strauss‘ Zyklus Mädchenblumen oder in seinen Ophelia-Liedern aus Shakespeares Hamlet. Nach Gedichten von Karoline von Günderrode gestaltete Wolfgang Rihm seinen Zyklus Das Rot, der den Abend beschließt.

Aus Gründen der Probendisposition muss der Festspiel-Liederabend Marlis Petersen vom Prinzregententheater ins Cuvilliés-Theater verlegt werden. Alle Zuschauer, die bereits Karten gekauft haben, werden von uns informiert.

PROGRAMM:
Robert Schumann
Frauenliebe und -leben op. 42 (Text: Adelbert von Chamisso)
Richard Strauss
Die Georgine op. 10 Nr. 4 (Text: Hermann v. Gilm)
Weißer Jasmin op. 31 Nr. 3 (Text: Carl Busse)
Die Verschwiegenen op. 10 Nr. 6 (Text: Hermann v. Gilm)
Die Zeitlose op. 10 Nr. 7 (Text: Hermann v. Gilm)
Frühlingsgedränge op. 26 Nr. 1 (Text: Nikolaus Lenau)
Drei Lieder der Ophelia aus „Hamlet“ aus op. 67 (Text: William Shakespeare)
Mädchenblumen op. 22 (Text: Felix Dahn)
Wolfgang Rihm
Das Rot (Text: Karoline von Günderrode)

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

München, Bayerische Staatsoper München, Spielzeit 2014/15

März 24, 2014 by  
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Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Die Spielzeit 2014/15 an der Bayerischen Staatsoper

 

Bayerische Staatsoper München / Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko © Joachim Baldauf

Bayerische Staatsoper München / Nikolaus Bachler und Kirill Petrenko © Joachim Baldauf

 
Bei der Jahrespressekonferenz präsentierten Staatsintendant Nikolaus Bachler und Generalmusikdirektor Kirill Petrenko das Programm der kommenden Saison. Die Spielzeit ist mit Blicke Küsse Bisse überschrieben: „Inspiriert von Heinrich von Kleist wird mit diesen drei Worten äußerst treffend die emotionale Welt der Oper umrissen. Der Gegensatz zwischen Liebe und Hass, der immer wieder handlungsvorantreibendes Element der Oper ist, prägt die Premieren der nächsten Saison“, so Nikolaus Bachler.
 
Generalmusikdirektor Kirill Petrenko dirigiert zwei Neuproduktionen: Donizettis Lucia di Lammermoor in der Inszenierung von Regisseurin Barbara Wysocka (Diana Damrau und Pavol Breslik singen die Hauptpartien), sowie Alban Bergs Lulu mit Marlis Petersen in der Titelpartie, inszeniert von Dmitri Tcherniakov. Mit der Wiederaufnahme von Der Ring des Nibelungen wird der Generalmusikdirektor zudem erstmals ein Werk von Richard Wagner an der Bayerischen Staatsoper interpretieren.
 
Die Saison eröffnet mit der Neuinszenierung von Leos Janáceks Die Sache Makropulos unter der musikalischen Leitung von Tomás Hanus mit Nadja Michael in der Titelpartie (Regie Árpád Schilling). Es folgt die Premiere von Puccinis Manon Lescaut (Regie Hans Neuenfels), in der erstmals Anna Netrebko in einer Neuinszenierung an der Bayerischen Staatsoper zu erleben sein wird. An ihrer Seite singen Jonas Kaufmann (Des Grieux) und Markus Eiche (Lescaut); es dirigiert Alain Altinoglu. Die Münchner Opernfestspiele 2015 eröffnen im Prinzregententheater mit der Premiere von Claude Debussys Pelléas et Mélisande; Christiane Pohle inszeniert, Constantinos Carydis steht am Pult des Bayerischen Staatsorchesters. Anja Harteros übernimmt als Arabella die Titelpartie in Strauss‘ gleichnamiger Oper. In dieser letzten Premiere der Spielzeit dirigiert Philippe Jordan, Regie führt Andreas Dresen.
 
Darüber hinaus stehen 37 weitere Produktionen auf dem Spielplan, so zum Beispiel Elektra, La forza del destino, Die Frau ohne Schatten, Guillaume Tell, Norma, Roberto Devereux, Die schweigsame Frau, Simon Boccanegra, Die Soldaten und Tristan und Isolde. Ein Schubert-Zyklus mit Christian Gerhaher, sechs Akademiekonzerte, Gioachino Rossinis Le Comte Ory in einer Neuproduktion des Opernstudios sowie die Kinderopern-Premiere von Pinocchio ergänzen das Programm.
 
……………….
 
Die Premieren
 
Leos Janácek
Die Sache Makropulos
Musikalische Leitung: Tomás Hanus
Inszenierung: Árpád Schilling
Premiere am 19. Oktober 2014 im Nationaltheater
 
Giacomo Puccini
Manon Lescaut
Musikalische Leitung: Alain Altinoglu
Inszenierung: Hans Neuenfels
Premiere am 15. November 2014 im Nationaltheater
 
Gaetano Donizetti
Lucia di Lammermoor
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Barbara Wysocka
Premiere am 26. Januar 2015 im Nationaltheater
 
Gioachino Rossini
Le Comte Ory
Neuproduktion des Opernstudios
Premiere am 12. April 2015 im Cuvilliés-Theater
 
Alban Berg
Lulu
Musikalische Leitung: Kirill Petrenko
Inszenierung: Dmitri Tcherniakov
Premiere am 25. Mai 2015 im Nationaltheater
 
Pierangelo Valtinoni
Pinocchio
Familienoper in zwei Akten (ab 8 Jahren)
Musikalische Leitung: Stellario Fagone
Inszenierung: Axel Ranisch
Premiere am 5. Juni 2015 in der Reithalle
 
Claude Debussy
Pelléas et Mélisande
Musikalische Leitung: Constantinos Carydis
Inszenierung: Christiane Pohle
Premiere am 28. Juni 2015 im Prinzregententheater
 
Richard Strauss
Arabella
Musikalische Leitung: Philippe Jordan
Inszenierung: Andreas Dresen
Premiere am 6. Juli 2015 im Nationaltheater
 
—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

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