Berlin, Berliner Philharmoniker, Saisoneröffnung – Oratorium Die Schöpfung – Joseph Haydn, 25.08.2017

August 25, 2017 by  
Filed under Berliner Philharmonie, Konzert, Pressemeldung

philharminie_berlin.jpg

Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie Foto: © Reinhard Friedrich / Berliner Philharmoniker

Berliner Philharmonie  © Reinhard Friedrich / Berliner Philharmoniker

 

 Die Schöpfung – Joseph Haydn

25.8.2017  – Saisoneröffnung  –  Berliner Philharmoniker

25. August 2017, 19.00 Uhr Saisoneröffnungskonzert, Philharmonie Berlin
27. August 2017, 20.30 Uhr Salzburger Festspiele, Großes Festspielhaus Salzburg
30. August 2017, 19.30 Uhr Lucerne Festival, KKL Luzern
3. September 2017, 18.00 Uhr La Philharmonie de Paris

Elsa Dreisig übernimmt die Sopranstimme in Joseph Haydns Oratorium Die Schöpfung.  Aus gesundheitlichen Gründen musste Genia Kühmeier ihre Mitwirkung beim Saisoneröffnungskonzert sowie der folgenden Festivaltournee leider absagen.

Berliner Philharmonie / Elsa Dreising ©PR

Berliner Philharmonie / Elsa Dreising ©PR

Berliner Philharmoniker, Dirigent Sir Simon Rattle Dirigent

–  Elsa Dreisig Sopran, Mark Padmore Tenor, Florian Boesch Bariton,  Rundfunkchor Berlin, Gijs Leenaars Chor-Einstudierung

– Georg Friedrich Haas, ein kleines symphonisches Gedicht – für Wolfgang, Auftragswerk der Stiftung Berliner Philharmoniker Uraufführung

 – Joseph Haydn Die Schöpfung, Oratorium Hob. XXI:2,  PM Berliner Philharmoniker

Für Tenor Für Tenor Mark Padmore markiert dieses Konzert zugleich den Beginn einer besonderen Partnerschaft mit den Berliner Philharmonikern, denen er diese Saison als Artist in Residence verbunden ist.

Wie üblich gehen die Berliner Philharmoniker nach dem Eröffnungskonzert auf Tournee, nach Salzburg, Luzern und Paris. Bis zur Rückkehr des Orchesters kann man großartige Konzerte in der Philharmonie erleben, denn am 31. August startet hier das Musikfest Berlin.

Ab 9. September dann sind die Berliner Philharmoniker wieder regelmäßig in der Philharmonie zu erleben. Es ist eine ganz besondere Spielzeit – nämlich die letzte mit Sir Simon Rattle als Chefdirigent der Berliner Philharmoniker.

—| Pressemeldung Berliner Philharmoniker |—

 

Berlin, Berliner Philharmoniker, Bachs Johannes-Passion mit Simon Rattle im Kino, 28.02.2014

Februar 26, 2014 by  
Filed under Berliner Philharmonie, Pressemeldung

philharminie_berlin.jpg

Berliner Philharmoniker

Am 28. Februar im Kino:

Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach in einer Inszenierung von Peter Sellars 

 
Sir Simon Rattle hatte vor Jahren, wie oft, keine Zweifel: Für Rattle waren die Aufführungen von Bachs Matthäus-Passion, die er mit den Berliner Philharmonikern 2010 und 2013 realisierte, »das Wichtigste, was wir hier je gemacht haben«. Die musikalische Leistung hatte beeindruckte, aber auch die halbszenische Interpretation des amerikanischen Starregisseurs Peter Sellars. Nun folgt am 28. Februar mit demselben Team die Johannes-Passion. Dieses eindrückliche Ereignis können Sie live in einem von rund 120 Kinos in Deutschland, Großbritannien, Irland, Italien, Österreich und der Schweiz miterleben.
 
 Der britische Guardian überzeichnete diese Verfilmung wohl allzu boulevardesque, als er sich angesichts der Aufführung der Matthäus-Passion sogar zu einer Warnung veranlasst sah: »Ich kann nur hoffen, dass Sie am Ende nicht als emotionales Wrack dastehen. Denn die Sänger, besonders Mark Padmore als Evangelist, geben das Konzert ihres Lebens. Sellars verknüpft die Passionsgeschichte sensibel mit Musikern und Publikum, ohne Bachs Werk Gewalt anzutun. Und Rattle und seine Musiker gehen ihre Aufgabe mit einer Inspiration an, die fast schon unheimlich ist
 
Man darf gespannt sein, wie die Musiker und Peter Sellars nun die Johannes-Passion angehen werden. Zumal dieses Werk im Vergleich zu der drei Jahre später entstandenen Matthäus-Passion noch stärker auf dramatische Wucht abzielt. Selbstverständlich gibt es auch hier herrliche Arien, doch das Schwergewicht liegt auf den Chören, hier dargeboten vom Rundfunkchor Berlin. Vor allem jene Abschnitte verbreiten theatralische Intensität, in denen die Protagonisten – Hohenpriester, Volk, Soldaten und Jünger – in direkter Rede das Geschehen erlebbar machen.
 
Berliner Philharmoniker, Sir Simon Rattle Dirigent
Camilla Tilling Sopran, Magdalena Kozená Mezzosopran
Topi Lehtipuu Tenor (Arien), Mark Padmore Tenor (Evangelist)
Roderick Williams Bariton (Christus), Christian Gerhaher Bariton (Pilatus, Petrus)
Rundfunkchor Berlin, Simon Halsey Einstudierung
Peter Sellars Inszenierung
 
Johann Sebastian Bach: Johannes-Passion BWV 245
 
Live-Übertragung am Fr., 28. Feb., 19:30 Uhr
 ZU DEN KINOS
 
—| Pressemeldung Berliner Philharmoniker |—
 
 

Frankfurt, Alte Oper Frankfurt, Symphonieorchester UND Chor des Bayerischen Rundfunks, 30.09.2012

September 26, 2012 by  
Filed under Alte Oper Frankfurt, Pressemeldung

aof_logo.gif

Alte Oper Frankfurt

Frankfurt / Alte Oper © IOCO

Frankfurt / Alte Oper © IOCO

Symphonieorchester UND Chor des Bayerischen Rundfunks:    30. 9. 2012,19.00 Uhr,Großer Saal

Andris Nelsons  Leitung
Julia Kleiter Sopran
Katija Dragojevic Alt
Mark Padmore Tenor
Gerald Finley Bass

Arnold Schönberg Ein Überlebender aus Warschau op. 46
Richard Strauss Metamorphosen
Joseph Haydn Nelsonmesse Hob. XXII:11

Ein Werk, das seine passende Umgebung braucht: Arnold Schönbergs nur rund sieben Minuten währendes Melodram für Sprecher, Männerchor und Orchester „Ein Überlebender aus Warschau“ zählt bis heute zu den bewegendsten künstlerischen Äußerungen zum Holocaust und stellt die Interpreten zugleich vor die Aufgabe einer schlüssigen Programmkonzeption. Womit diese ausdrucksstarken und verstörenden Klänge kombinieren, in welchen Kontext diese eindrückliche Darstellung der Leidenserfahrung stellen? Andris Nelsons und der Chor und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks zeigen am Sonntag, 30. September 2012, von 19.00 Uhr an im Großen Saal der Alten Oper Frankfurt ihre Lösung. Auf Schönbergs Melodram (mit dem kanadischen Bassbariton Gerald Finley als Sprecher) folgen Richard Strauss’ Metamorphosen für 23 Solostreicher – auch sie ein bitterer Reflex auf die Folgen des Nationalsozialismus und des Zweiten Weltkriegs, wenngleich aus gänzlich anderer Perspektive.

Und schließlich ist auch Joseph HaydnsNelsonmesse“ ein musikalischer Kommentar zum Zeitgeschehen: Als „Missa in angustiis„, als Messe „in Zeiten der Bedrängnis“ komponierte sie Haydn – noch zu seinen Lebzeiten wurde sie auf Nelsons Sieg über Napoleon umgedeutet.

Für die Solopartien in Haydns Messe sind namhafte Interpreten verpflichtet worden: die Sopranistin Julia Kleiter, die im Sommer bei den Salzburger Festspielen zur Saisoneröffnung die Rolle der „Pamina“ in Mozarts „Zauberflöte“ unter Nikolaus Harnoncourt übernimmt, die ebenfalls Salzburg erfahrene schwedische Altistin Katija Dragojevic, der vielfach gefragte Tenor Mark Padmore sowie der bereits erwähnte Gerald Finley.

Mit freundlicher Unterstützung der Gesellschaft der Freunde der Alten Oper Frankfurt
Medienpartner des Auftakt: hr2 – kultur

—| Pressemeldung Alte Oper Frankfurt |—

Berlin, Berliner Philharmoniker, Live am Mittwoch: Die Berliner Barock Solisten mit einem englisch-italienischen Abend, 21.03.2012

März 20, 2012 by  
Filed under Berliner Philharmonie, Pressemeldung

philharminie_berlin.jpg

Berliner Philharmoniker

Live am Mittwoch: Die Berliner Barock Solisten mit einem englisch-italienischen Abend

Sinn und Sinnlichkeit

Mi, 21. Mär. 2012 20 Uhr (Ortszeit)

»Eine perfekte Verschmelzung aus modernem Spiel und historischem Bewusstsein« attestierte die Zeitschrift Gramophone den Berliner Barock Solisten. Und in der Tat: Nur selten wird man ein Ensemble finden, in dem das Spiel auf heutigen Instrumenten und die Kenntnis alter Musizierpraxis so mühelos und klangsinnlich zusammenfinden. In diesem Konzert widmen sich die Musiker – die meisten von ihnen Mitglieder der Berliner Philharmoniker – der spannenden Beziehung zwischen englischen und italienischen Komponisten zur Zeit des Barock.

Die in diesem Zusammenhang alles überragende Musikerpersönlichkeit war aus heutiger Sicht der Deutsche Georg Friedrich Händel, der nach Lehrjahren in Italien zum wichtigsten Opern- und Oratorienkomponisten Englands avancierte. Die Zeitgenossen hingegen stritten sich darum, welcher Komponist der größere sei: Händel oder der Italiener Francesco Geminiani, der seit 1714 in London wirkte. Ausgelöst wurde dieser Streit durch einen Essay von Charles Avison, Schüler Geminianis und einer der erfolgreichsten Tonsetzer des Landes. Wenn es um England geht, darf ein weiterer Name nicht fehlen: Henry Purcell, der wichtigste britische Komponist im 17. Jahrhundert. Er gehörte zwar einer früheren Komponistengeneration an als die drei genannten und hat Italien selbst nie kennen gelernt. Gleichwohl ließ auch er sich von der Musik des Landes beeinflussen und hatte einen entscheidenden Anteil daran, den italienischen Stil in der englischen Musik zu verankern.

Berliner Barock Solisten
Bernhard Forck Violine und Leitung
Mark Padmore Tenor

PROGRAMM:
Henry Purcell: Ouvertüre für Streicher und Basso continuo G-Dur Z 770
Georg Friedrich Händel: Arien aus dem Oratorium Samson HWV 57
Charles Avison: Concerto grosso Nr. 7 g-Moll (nach Domenico Scarlatti)
Georg Friedrich Händel: Auszüge aus dem Oratorium Jephtha HWV 70
Francesco Geminiani: Concerto grosso e-Moll op. 3 Nr. 3

Live-Übertragung am Mi, 21. Feb 2012, 20 Uhr

—| Pressemeldung Berliner Philharmoniker |—