Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, Uraufführung – Schade, dass sie eine Hure war, 16.02.2019

Januar 10, 2019 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

  Schade, dass sie eine Hure war – Arno Schreier

Premiere Sa 16.02.2019 – 19.30 Uhr

Im Opernhaus Düsseldorf präsentiert die Deutsche Oper am Rhein am Samstag, 16. Februar, um 19.30 Uhr die Uraufführung von Anno Schreiers neuer Oper Schade, dass sie eine Hure war. Sie basiert auf dem gleich­nami­gen Drama des Shakespeare-Zeitgenossen John Ford, das alle Register des elisabethanischen Schauerdramas zieht.

Deutsche Oper am Rhein / Schade, dass sie eine Hure war - Lavinia Dames (Annabella) – © Max Brunnert

Deutsche Oper am Rhein / Schade, dass sie eine Hure war – Lavinia Dames (Annabella) – © Max Brunnert

Die beiden Liebenden Giovanni und Annabella sind Geschwister, deren inzestuöse Neigung ihrem Lebens­glück entgegensteht. Das Netz von Intrigen, das sie umgibt, ist grobmaschig und derb gestrickt. Annabellas Hochzeitsanwärter metzeln sich gegenseitig nieder, während sie von ihrem Bruder geschwängert wird und notgedrungen in die Ehe mit einem der Bewerber einwilligt, um die Blutschande zu vertuschen. Von manischer Leidenschaft getrieben tötet Giovanni die Geliebte und setzt alle unter Schock, die das grausame Intrigenspiel überlebt haben.

Für den Komponisten Anno Schreier spiegeln sich in diesem Stoff Grundmuster der Oper, deren Überhöhungen, Absurditäten und abgrundtiefe Emotionalität er zu einer expressiven Oper über die Oper zusammenfügt. In der Inszenierung von David Hermann kommt sie zum ersten Mal auf die Bühne, Lukas Beikircher übernimmt die musikalische Leitung. Fast vollständig aus dem hauseigenen Ensemble besetzt sind die bis ins Extrem getriebenen Charakterrollen: Lavinia Dames ist Annabella, Jussi Myllys ihr Bruder Giovanni. Sergej Khomov, Bogdan Talos, Richard Šveda, Günes Gürle, Florian Simson, David Jerusalem, Sami Luttinen, Sarah Ferede, Susan Maclean, Paula Iancic und der Chor der Deutschen Oper am Rhein sind in den weiteren Partien zu erleben.


Aufführungen im Opernhaus Düsseldorf

Premiere Sa 16.02. – 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen:  Sa 23.02. – 19.30 Uhr / Mi 27.02. – 19.30 Uhr / Fr 08.03. – 19.30 Uhr / So 10.03. – 15.00 Uhr / So 17.03. – 18.30 Uhr

Opernwerkstatt vor der Premiere: Im Gespräch mit dem Produktionsteam gibt Chefdramaturgin Hella Bartnig am Montag, 11. Februar, um 18.00 Uhr im Opernhaus Düsseldorf Einblick in das Stück. Anschließend besteht die Möglichkeit zum Probenbesuch. Der Eintritt ist frei.

Programmtipp: Anno Schreiers Liedzyklus Fuoco e lacrime erklingt am 30. Januar, 20.00 Uhr, in der Konzertreihe „Na, hör’n Sie mal“ in der Tonhalle Düsseldorf mit dem notabu.ensemble neue musik unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen. Die Solistin ist Monika Rydz.

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, NA HÖR’N SIE MAL!, 13.09.2017

Juli 31, 2017 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

Tonhalle Düsseldorf © Diesner

 

Neue Musik

NA HÖR’N SIE MAL!
Das erste „Na hör’n Sie mal“- Konzert der neuen Saison knüpft an das letzte der vergangene an und vertieft dessen Erfahrungen. Unter der Leitung von Mark-Andreas Schlingensiepen musizieren das notabu.ensemble neue musik und der Cimbalom-Solist Luigi Gaggero am 13. September Werke von Stefano Gervasoni.

Tonhalle Düsseldorf / NA HÖR’N SIE MAL - Notabu Ensemble © Susanne Diesner

Tonhalle Düsseldorf / NA HÖR’N SIE MAL – Notabu Ensemble © Susanne Diesner

„An“, komponiert 2009, ist eine Vorgängerversion des Stücks „Eyeing“, welches das Ensemble im Juni dargeboten hat – nun ist nach der „Erneutschreibung“ das „Original-Werk“ an der Reihe, in der Tonhalle zu erklingen. Außerdem werden zwei ausführliche Ensemblewerke zu hören sein: „Prato Prima presente“ und das vom Solisten Gaggero als „das maßstäbliche Cimbalom-Stück der letzten Zeit“ beschriebene „Gramingnia“. Karten kosten 15 Euro, ermäßigte Karten fünf Euro (Schüler) und zehn Euro (Studierende).

13.09.2017, 20:00 UHR HELMUT-HENTRICH-SAAL

HINWEIS: SCHÜLER EUR 5 / STUDENTEN EUR 10

MIT UNTERSTÜTZUNG DES KULTURAMTS DER LANDESHAUPTSTADT DÜSSELDORF, DER STIFTUNG VAN MEETEREN UND DES FÖRDERVEREINS NOTABU.ENSEMBLE NEUE MUSIK

ZUSATZVERANSTALTUNG
Mi. 13.09.2017 19:15 UhrSPACEWALK ZU NA HÖR’N SIE MAL

LUIGI GAGGERO Cimbalom
NOTABU.ENSEMBLE NEUE MUSIK
MARK-ANDREAS SCHLINGENSIEPEN Leitung
GERVASONIAN (Quasi una serenata con la complicità di Schubert)
GERVASONI Prato prima presente für EnsembleGERVASONIGramignia für Cimbalom und Ensemble

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Raumstation RSS – Wien im Blut, 12.06.2014

Mai 14, 2014 by  
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Tonhalle Düsseldorf

Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Raumstation RSS – Wien im Blut

Donnerstag, 12. Juni 2014, 20.00 Uhr
Robert-Schumann-Saal

Andrea Baker Mezzosopran
Dominik Wortig Tenor
Ruth Legelli Flöte
Gisela Hellrung Oboe
Wolfgang Esch Klarinette
Adolf Münten Klarinette
Uwe Schrumpf Horn
Laurentiu Sbarcea Violoncello
Vlado Zatko Kontrabaß
Mark-Andreas Schlingensiepen Dirigent

Johann Strauß (Sohn): Rosen aus dem Süden / Walzer op. 388 (Bearbeitung: Arnold Schönberg)
Anton Webern: Sechs Orchesterstücke op. 6 (Fassung für Kammerorchester)
Gustav Mahler: Das Lied von der Erde (Bearbeitung für Kammerorchester: Arnold Schönberg)

Wien wie es klingt, tanzt und leidet in der Raumstation RSS am 12. Juni im Robert-Schumann-Saal. Keine europäische Stadt hatte um die Jahrhundertwende ein solch charismatisches und vielgestalti-ges musikalisches Gesicht. Webern schrieb seine sechs Stücke für großes Orchester (zu hören in der Fassung für Kammerorchester) im selben Jahr wie Mahler sein Lied von der Erde. Außerdem auf dem Programm: Rosen aus dem Süden von Johann Strauß. Gesangssolisten sind die britisch-amerikanische Mezzosopranistin Andrea Baker und der Tenor Dominik Wortig.

Die Reihe Raumstation RSS steht im Jahr 2014 im Zeichen des 150-jährigen Orchesterjubiläums: Internationale Solisten musizieren gemeinsam mit Musikern des Orchesters.

—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—

Düsseldorf, Tonhalle Düsseldorf, Kammermusikreihe mit dem notabu.ensemble neue musik, 16.03.2014

März 14, 2014 by  
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Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Tonhalle Düsseldorf © IOCO

Tonhalle Düsseldorf

 

Na hör´n Sie mal…!

Kammermusikreihe mit dem notabu.ensemble neue musik

 
Sonntag, 16. März 2014, 18.00 Uhr
Helmut-Hentrich-Saal
 
notabu.ensemble neue musik
Mark-Andreas Schlingensiepen Leitung
 
Caspar Johannes Walter: Studie über den aufrechten Gang
Raimund Juelich: Version
Günther Becker: Epiklesis Alpha
Werner Heider: Gassenhauer
Christian Banasik: Schatten Wellen (Uraufführung)
 
Na hör’n Sie mal…! 5
Das Konzert am 16. März fokussiert in besonderem Maße die langjährige Zusammenarbeit des Ensembles mit der „Düsseldorfer Komponisten-Szene“. Dass diese wiederum nur im kleinen Aus-schnitt quasi symbolisch vertreten sein kann, versteht sich. Das notabu.ensemble neue musik beschränkt sich diesbezüglich hier auf Becker, den Gründungspaten, und seine Schüler Juelich und Banasik. Dem Konzept der Jubiläumsreihe gemäß gibt es eine Uraufführung – aus der Feder von Christian Banasik, in der auch der seltenere Aspekt der live-elektronischen Mitgestaltung eine Rolle spielt. Die Werke von Günther Becker und Raimund Juelich repräsentieren beide „Hits der Ensemble-geschichte“, die in dieser Saison auch eine Rolle spielen.
 
W.Heider und J.C.Walter bringen kleine szenische Momente ins Spiel, trennen die „Düsseldorfer“ voneinander und verbinden Düsseldorf mit Köln und Mittelfranken.
—| Pressemeldung Tonhalle Düsseldorf |—