Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, Maria Stuart von Gaetano Donizetti, 15.12.2017

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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

  Maria Stuarda von Gaetano Donizetti

Tragedia lirica in drei Akten nach Friedrich von Schiller – Libretto von Giuseppe Bardari, In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Was wäre gewesen, wenn sich die englische Königin Elisabeth und ihre Cousine Maria Stuart, die Königin von Schottland, tatsächlich begegnet wären? So wie Friedrich Schillers Schauspiel Maria Stuart findet auch die Oper von Gaetano Donizetti in der fiktiven Begegnung der beiden starken Frauen ihren dramatischen Höhepunkt. Mit der Premiere am Freitag, 15. Dezember, präsentiert die Deutsche Oper am Rhein im Theater Duisburg die Neuinszenierung seiner Oper Maria Stuarda. Lukas Beikircher übernimmt die musikalische Leitung.

Guy Joosten, der an der Deutschen Oper am Rhein zuletzt Poulencs Dialogues des Carmélites und Verdis Don Carlo inszenierte, ist ein Spezialist für die Werke des Belcanto. Die packenden Konflikte und Machtspiele in Donizettis Oper setzt er im Team mit Roel Van Berckelaer (Bühnenbild), Eva Krämer (Kostüme), Stefan Bolliger (Lichtdesign) und einer bemerkenswerten Sängerbesetzung in Szene: Die an der Deutschen Oper am Rhein bereits als Violetta und Elisabetta gefeierte Olesya Golovneva gibt als Maria Stuarda ein weiteres spannendes Rollendebüt. Sarah Ferede, die in Duisburg zuletzt als Eboli begeisterte, steht ihr als Elisabetta gegenüber. Nach seinem großen Erfolg als Don Carlo gastiert der italienische Tenor Gianluca Terranova jetzt als Graf von Leicester, dessen Liebe den Konflikt der beiden Rivalinnen befeuert. Laimonas Pautienius ist als Lord Guglielmo Cecil, Bogdan Talo als Giorgio Talbot und Iryna Vakula als Anna Kennedy zu erleben.

Musikalische Leitung: Lukas Beikircher Licht: Stefan Bolliger, Inszenierung: Guy Joosten Chorleitung: Gerhard Michalski, Bühne: Roel Van Berckelaer Dramaturgie: Bernhard F. Loges, Kostüme: Eva Krämer

Mit: Maria Stuarda: Olesya Golovneva;  Robert, Graf von Leicester: Gianluca Terranova;
Elisabetta I.: Sarah Ferede; Lord Guglielmo Cecil: Laimonas Pautienius, Anna Kennedy: Iryna Vakula Giorgio Talbot: Bogdan Talo, Orchester: Duisburger Philharmoniker Chor: Chor der Deutschen Oper am Rhein


Maria Stuarda im Theater Duisburg; Vorstellungen:  Fr 15. Dezember – 19.30 Uhr (Premiere) / Mi 20. Dezember – 19.30 Uhr / Sa 23. Dezember – 19.30 Uhr / Do 28. Dezember – 19.30 Uhr / Fr 5. Januar – 19.30 Uhr / Do 11. Januar – 19.30 Uhr / So 14. Januar – 15.00 Uhr / Mi 30. Mai – 19.30 Uhr / Fr 8. Juni – 19.30 Uhr / Sa 16. Juni – 19.30 Uhr

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Duisburg |—

Berlin, Staatsoper im Schiller Theater, Uraufführung: REIN GOLD von Elfriede Jelinek, 09.03.2014

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Staatsoper im Schiller Theater

Staatsoper im Schiller Theater © IOCO

Staatsoper im Schiller Theater © IOCO

Uraufführung am 9. März: Rein Gold von Elfriede Jelinek
Regisseur: Nicolas Stemann

 
Mit Rein Gold hat die Literaturnobelpreisträgerin Elfriede Jelinek erstmals ein musikdramatisches Werk als Vorlage für einen Essay genommen: Richard Wagners  Der Ring des Nibelungen. Theaterregisseur Nicolas Stemann wird diesen Text ge­meinsam mit dem musikalischen Leiter Markus Poschner als Urauf­führung in Szene setzen. Für beide ist es ihr Berliner Staatsopern-Debüt. Nach einer Vorprobenphase im letzten Jahr beginnen in dieser Woche die szenischen und musika­lischen Proben im Schiller Theater. Premiere von Rein Gold ist am 9. März 2014.
 
Wie schon bei den Staatsopern-Produktionen For the disconnected child (Falk Richter) und Asche­MOND oder The Fairy Queen (Claus Guth) in der vergangenen Saison werden sich die Welten des Musik­theaters und des Schauspiels auf eine neue Weise begegnen. Protagonisten in Rein Gold sind ein Ensemble von fünf Sänger/innen (Rebecca Teem, Narine Yeghiyan, Katharina Kammerloher, Annika Schlicht, Jürgen Linn) und drei Schauspieler/innen (Katharina Lorenz, Philipp Hauß, Sebastian Rudolph), die groß besetzte Staats­kapelle Berlin sowie die Musiker Thomas Kürstner und Sebastian Vogel, die für den analogen Synthesizer Trautonium komponiert haben. Musikalischer Aus­gangspunkt der Urauf­führung ist die Musik von Richard Wagner, die nach Jelinekschem Prinzip als Material übernommen, überschrieben und neu zusammengesetzt wird.
 
In dem Essay Rein Gold rollt Elfriede Jelinek, ausgehend vom großen Dialog zwischen Göttervater Wotan und seiner Lieblingstochter Brünnhilde im 3. Akt der Walküre, die Ge­schehnisse noch einmal neu auf und verlängert sie in unsere Gegenwart. In einem weit­verzweigten Gedanken­strom knüpft Jelinek überraschende Zusammen­hänge und kehrt doch immer wieder zu ihrem Leitmotiv zurück: der Geburt des Kapitalismus aus dem Geist eines Erlösungswahns.
 
Der vielfach ausgezeichnete Regisseur Nicolas Stemann (u.a. sechs Einladungen zum Berliner Theater­­­­treffen, Regisseur des Jahres 2012 in »Theater heute«) arbeitet seit über zehn Jahren regel­mäßig mit Elfriede Jelinek zusammen, deren Stücke er oft zur Ur- oder Erstaufführung brachte, so Das Werk, Babel, Ulrike Maria Stuart, Über Tiere und Die Kontrakte des Kaufmanns. Es ist nach La Périchole 2010 an der Komischen Oper seine zweite Opernregie. Markus Poschner ist General­musikdirektor der Freien Hansestadt Bremen sowie Erster Gastdirigent des Deutschen Kammer­orchesters Berlin und der Dresdner Philharmonie.
 
REIN GOLD:  Musiktheater von Elfriede Jelinek/Nicolas Stemann – Uraufführung der neuen musikalischen Fassung
 
Premiere am Sonntag, den 9. März 2014, 18:00 Uhr, Weitere Vorstellungen am 12. und 15. März, jeweils um 19:00 Uhr
—| Pressemeldung Staatsoper im Schillertheater |—

Coburg , Landestheater Coburg, Spielzeitbilanz 2011/2012

Juli 18, 2012 by  
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Landestheater Coburg

Spielzeitbilanz 2011/2012

Landestheater Coburg / Blues Brothers © Henning Rosenbusch

Landestheater Coburg / Blues Brothers © Henning Rosenbusch

Landestheater Coburg / Maria Stuart © Henning Rosenbusch

Landestheater Coburg / Maria Stuart © Henning Rosenbusch

In wenigen Tagen geht im Landestheater Coburg eine spannende und arbeitsreiche Spielzeit zu Ende – Zeit, um Bilanz zu ziehen: In der Saison 2011/2012 wurden auf allen Spielstätten 536 Vorstellungen und Veranstaltungen geboten, insgesamt konnten 122.221 Besucher verzeichnet werden – das sind 11.238 Zuschauer mehr als in der vergangenen Spielzeit (110.938).

Als absoluter Publikumsmagnet entpuppte sich das Rhythm-and-Blues-Musical „Blues Brothers“, das 28 Vorstellungen lang für volles Haus sorgte: 13.941 Zuschauer rockten gemeinsam mit Jake und Elwood Blues das Große Haus – das entspricht im Schnitt 498 Besuchern pro Vorstellung. Ungebrochener Beliebtheit erfreuen sich nach wie vor die Sinfoniekonzerte des Philharmonischen Orchesters: 3.088 Zuhörer lauschten den insgesamt sechs Konzerten (515 Besucher pro Vorstellung). Der freche „Michel aus Lönneberga“ begeisterte zur Weihnachtszeit 22.614 kleine wie große Zuschauer (50 Vorstellungen, 452 Besucher pro Vorstellung).

Bei den Musicals steht die „West Side Story“ an erster Stelle (bislang 9.812 Besucher in 23 Vorstellungen, die letzte Vorstellung steht noch aus), bei den Operetten zog die „Csárdásfürstin“ die meisten Zuschauer an (6.591 Besucher in 16 Vorstellungen). Spitzenreiter im Schauspiel ist „Maria Stuart“ (4.316 Besucher in 11 Vorstellungen), im Ballett erreichte „Dracula“ bislang 2.404 Zuschauer in 9 Vorstellungen.

In der Reithalle (Studiobühne mit 99 Plätzen) sorgte die Wiederaufnahme des „Urfaust“ für einen enormen Publikumszulauf (495 Besucher in 5 Vorstellungen). Platz 2 des Rankings belegt die Produktion des Seniorenclubs „Harold und Maude“ (395 Besucher in 4 Vorstellungen), gefolgt vom Musical „Tell Me on a Sunday“ (911 Besucher in 10 Vorstellungen) und dem Schauspiel „Das Ende vom Anfang“ (1.605 in 18 Vorstellungen).

—| Pressemeldung Landestheater Coburg |—