Wien, Wiener Staatsoper, OTELLO – Giuseppe Verdi, 20.06.2019

Juni 14, 2019 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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 OTELLO – Giuseppe Verdi

Premiere 20. Juni 2019

Mit Otello steht am 20. Juni 2019 die letzte Premiere in dieser Spielzeit auf dem Programm der Wiener Staatsoper. Giuseppe Verdis auf Shakespeares gleichnamigem Theaterstück basierende Oper Otello kam bereits kurz nach der Uraufführung 1887 an der Mailänder Scala im März 1888 erstmals zur Aufführung im Haus am Ring und ist seitdem – mit kurzen Unterbrechungen – ein Fixpunkt im Repertoire. Nach der letzten Premiere im Oktober 2006 (Dirigent: Daniele Gatti, Inszenierung: Christine Mielitz) kommt es nun zu einer weiteren Neuproduktion von Verdis „Dramma lirico in vier Akten“.

Wiener Staatsoper – Ihre Geschichte in 5 Minuten
youtube Trailer der Wiener Staatsoper
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Am Pult steht der international renommierte Dirigent Myung-Whun Chung, der zurzeit u. a. Erster Gastdirigent der Sächsischen Staatskapelle Dresden ist. Im Haus am Ring debütierte er 2011 mit Simon Boccanegra und dirigierte in weiterer Folge noch Vorstellungen von La traviata, die Premiere von Rigoletto (2014) sowie Don Carlo. Mit Otello wird er nun seine fünfte Verdi-Oper im Haus am Ring leiten.

Inszeniert wird die anstehende Neuproduktion von Adrian Noble, der mit Otello nach Alcina (2010) und Hänsel und Gretel (2015) seine dritte Arbeit an der Wiener Staatsoper präsentiert. Noble kehrt mit diesem Stück inhaltlich wieder einmal indirekt zu seinen Wurzeln zurück – der britische Theatermann war jahrelang Mitglied, künstlerischer Leiter und Intendant der Royal Shakespeare Company. Zu Beginn seiner Überlegungen standen zwei Aspekte: die bekannten, aber auch die weniger beachteten Veränderungen, die Giuseppe Verdi und Arrigo Boito für ihre Oper an der Shakespeare’schen Vorlage vornahmen und der Umstand, dass Shakespeare (sexuelle) Eifersucht als gefährlichste und in ihren grausamen Auswirkungen als zerstörerischste menschliche Emotion einstufte, die weit über Hass und Zorn hinausgeht. Beide Ausgangspunkte sollten für die Regie bestimmend werden. Zusätzliche Inspirationen fanden Noble und sein Ausstatter Dick Bird – dieser war bisher u. a. für die New Yorker Met, das Londoner Royal Opera House, die Opéra Comique, die Bregenzer Fstspiele, das Shakespeare’s Globe, das National Ballet of Japan und das English National Ballet tätig und präsentiert sich mit Otello erstmals im Haus am Ring – darüber hinaus in den Werken von Ibsen und Strindberg respektive in deren psychologischer Auslotung der Facetten der Eifersucht sowie in einigen Gemälden Edvard Munchs, die ebenfalls die Eifersucht thematisieren und das Verhältnis Otello-Desdemona-Cassio auf ideale Weise abzubilden scheinen, wie Staatsoperndramaturg Andreas Láng im Magazin „Prolog“ erläutert.

Der Shakespeare-Stoff musste natürlich von Verdi und Boito gestrafft und für Musiktheatererfordernisse komprimiert werden, u. a. wurde der originale erste Schauspiel-Akt in der Oper weggelassen, dessen Inhalt aber, so Adrian Noble, dennoch „im Bewusstsein der Sängerinnen und Sänger verankert sein muss und in ihre Aktion mitzunehmen ist.“ Besonders sticht allerdings das Hinzufügen des zentralen Credos von Jago in der Oper heraus: „Ich glaube“, so der Regisseur im Interview mit Andreas Láng lachend, „Verdi und Boito haben sich während vieler gemeinsamer Abendessen nur darüber unterhalten, warum Jago ist, wie er eben ist, warum er Otello das alles eigentlich antut?“ Tatsächlich erklärt Shakespeare Jagos Handeln nicht, zeigt vielmehr eine extrem vielschichtige, unnahbare Figur, die er nicht verurteilt.

„Durch das Credo wird Jago in der Oper zweifelsohne etwas von seiner Ambiguität genommen, er wird schwärzer, böser, dadurch fassbarer und – operntauglicher.“ Und er wird Teil einer religiösen Struktur, die die Gesamthandlung durchzieht und von Noble aufgenommen und auch in diesem Sinne bebildert wird: Desdemona bekommt zum Beispiel in ihrer Reinheit die ikonographische Position der Madonna, der Sturm am Beginn etwas vom Jüngsten Gericht, wie Andreas Láng die kommende Neuproduktion beschreibt. Die Handlung von Otello wird in der Inszenierung von Adrian Noble und seinem Ausstatter an den Beginn des 20. Jahrhunderts verlegt, die Atmosphäre des Schauplatzes ist geprägt vom Gegensatz der venezianischen Besatzer auf der einen Seite und der lokalen (zum Teil muslimischen) Bevölkerung auf der anderen. So werden vor dem Hintergrund des Kolonialismus die Spannungen zwischen den fremden Machthabern und den ansässigen Beherrschten deutlich herausgearbeitet.

Für das Lichtdesign zeichnet, wie bereits in Adrian Nobles Staatsoperninszenierungen von Alcina und Hänsel und Gretel, Jean Kalman verantwortlich

Die Besetzung

In der Titelpartie ist Aleksandrs Antonenko zu erleben. Der weltweit gefragte lettische Tenor debütierte 2006 als Des Grieux (Manon Lescaut) an der Wiener Staatsoper und sang hier weiters noch Hermann (Pique Dame), Otello, Cavaradossi (Tosca) und Dick Johnson (La fanciulla del West) – der neue Otello ist seine erste Premierenproduktion am Haus.

Angesprochen auf das Erste, was ihm bei Otello ins Auge sticht, antwortet er im Gespräch mit Oliver Láng für den „Prolog“: „Die Liebe, die sehe ich zweifellos als Allererstes. Unbedingt! Natürlich erblicke ich auch vieles andere, aber an erster Stelle steht für mich in dieser Oper die Liebe. Als zweites dann aber gleich die Eifersucht. Diese beiden hängen bei Otello eng zusammen: die zentralen Emotionen, aus denen sich die Handlung des Otello speist“. Auf die Frage, ob Otello Desdemona zu wenig oder zu viel liebt, äußert er sich wie folgt: „Ich weiß nicht, ob man das einfach so beantworten kann. Er liebt sie sehr, das ist eine Tatsache. Dass er sie umbringt, weil er denkt, dass sie ihn betrügt: das ist eine andere Sache. Es geht ihm da auch, und er scheint hier wie ein Priester, darum, dass ihre Seele nicht verloren gehen soll. Wir dürfen nie vergessen: Otello ist eine Geschichte aus dem 16. Jahrhundert, Shakespeare brachte sie Anfang des 17. Jahrhunderts heraus; und dann wurde sie durch die Brille von Verdi, also aus dem 19. Jahrhundert, betrachtet. Wobei: Das Thema ’funktioniert’ so und so: Denn es sind zeitlose Themenstellungen und Motivationen, die wir erleben: Eifersucht und Neid. Das ist nicht etwas, was es nur in einer Epoche gegeben hätte. Daher können wir die Otello-Geschichte auch heute verstehen und sie ist ebenso aktuell, wie sie es zu Zeiten Shakespeares oder Verdis war. Nur sind die Umstände anders ausgestaltet. Ich weiß nicht, wie die Geschichte im Handy-Zeitalter verlaufen wäre …“

Die Desdemona verkörpert die international gefragte Staatsopern-Ensemblesängerin Olga Bezsmertna – sie ist dem Publikum des Hauses am Ring durch unzählige Auftritte, u. a. als Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Rusalka, Tatjana (Eugen Onegin), Pamina (Die Zauberflöte), Mimì (La Bohème) und Rachel (La Juive) bestens bekannt. Die Desdemona verkörperte sie im Haus am Ring bereits 2017; Otello ist nun nach Ariadne auf Naxos (als Echo), Armide (als Phénice), Pelléas et Mélisande (als Mélisande) und zuletzt Dantons Tod (als Lucile) ihre fünfte Staatsopernpremiere.

Ihre ersten Gedanken zu Otello betreffen die „unglaubliche Musik. Ich stelle mir immer aufs Neue die Frage, wie Verdi das in seinem Alter, nach so einem reichen Schaffen zuvor, gelingen konnte? Otello war ja anfangs nicht unbedingt sein Lieblingsprojekt – und dann diese Musik! Mit so viel innerer Kraft. Und Spannung. Und Intensität. Natürlich kommt in dem Stück vieles vor, Liebe, Leidenschaft, Eifersucht. Aber die Musik, sie umfasst das alles und macht es zu einem Ganzen. Daher steht sie für mich immer im Vordergrund und auf sie fällt mein erster Blick. Damit meine ich nicht einmal nur meine Partie, sondern die gesamte Oper.“ Ihre Desdemona sieht sie in der Charakter-Farbigkeit komplementär zu Jago: „Sie ist ja engelsgleich. Das ist sie einfach!“, wie sie im Gespräch mit Oliver Láng bemerkt.

Als Jago gibt der aus Weißrussland stammende Bariton Vladislav Sulimsky sein Debüt im Haus am Ring. Er wurde 2004 Solist des Marrinskij-Theaters und gastierte bisher weiters u.a. in Malmö, Stockholm, Baden-Baden, am Theater an der Wien, in Moskau, Basel, Edinburgh, Paris, Madrid, Turin und Berlin sowie bei den Salzburger Festspielen.

In den weiteren Partien sind die Staatsopern-Ensemblemitglieder Margarita Gritskova als Emilia (Rollendebüt am Haus), Jinxu Xiahou als Cassio, Leonardo Navarro als Roderigo, Jongmin Park als Lodovico (anstelle von Ryan Speedo Green, Rollendebüt am Haus) und Manuel Walser als Montano (Rollendebüt am Haus) zu erleben; die Bianca verkörpert Katharina Billerhart.

Es spielen das Orchester der Wiener Staatsoper sowie das Bühnenorchester der Wiener Staatoper, es singen der Chor und der Extrachor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Thomas Lang sowie die Kinder der Opernschule der Wiener Staatsoper.

Otello im Livestream, im Radio sowie am Wiener Rathausplatz.  Die Premiere am 20. Juni 2019 wird mit WIENER STAATSOPER live at home weltweit live in HD übertragen (www.staatsoperlive.com) sowie ab 19.30 Uhr live-zeitversetzt auf Radio Ö1 (+ EBU) ausgestrahlt.

Die Vorstellung am 30. Juni 2019 wird ab 21.30 Uhr live-zeitversetzt im Rahmen des Film Festivals auf den Wiener Rathausplatz übertragen.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Premiere LES TROYENS – Hector Berlioz, 14.10.2018

Oktober 2, 2018 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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LES TROYENS –  HECTOR BERLIOZ

Premiere 14. Oktober 2018


Zur Premiere und Produktion


Les Troyens eröffnet am Sonntag, 14. Oktober 2018 den Premierenreigen in der Spielzeit 2018/2019 an der Wiener Staatsoper: Nach fast 40 Jahren kehrt Hector Berlioz’ Grand Opéra in fünf Akten in der Produktion von David McVicar und unter der musikalischen Leitung von Alain Altinoglu zurück auf die Bühne des Hauses am Ring.

Berlioz komponierte die Oper in den 1850er Jahren. Für den antiken Stoff von Vergil – für den Helden Aeneas, seine Flucht, für Kassandra und Dido begeisterte er sich seit seinen Jugendtagen und auch das Libretto zu Les Troyens schuf der Komponist selbst, basierend zum Großteil auf Passagen ausVergils Aeneis und einer Szene aus Shakespeares Der Kaufmann von Venedig. Es entstand kein gewöhnliches Opernwerk, sondern ein radikaler und in seinem Umfang überaus mutiger Entwurf mit einem antik-epischen Umfang. Nur wenige Opernhäuser können sich heute an das Werk heranwagen, zu groß ist der Aufwand, zu gewaltig sind die Anforderungen, die sich stellen – rund 100 Choristen, 85 Orchestermusiker, Statisten, ein Kinderchor, ungewöhnlich viele Gesangsrollen, Tänzer. Schon in seiner Entstehungs- bzw. Uraufführungszeit war Les Troyens alles andere als ein Repertoirestück und so sind auch heutzutage die internationalen Premieren eher dünn gesät, wie Staatsoperndramaturg Oliver Láng im Monatsmagazin Prolog erläutert. 1863 wurde in Paris erstmals der zweite Teil der Oper gespielt – es kam zu keiner kompletten Uraufführung, der erste Teil folgte erst 1879 – zehn Jahre nach dem Tod des Komponisten. An der Wiener Staatsoper wurde Les Troyens bisher nur neunmal in doppelteiliger Form gespielt (Österreichische Premiere und Erstaufführung 1976 unter Gerd Albrecht in einer Inszenierung von Tom O’Horgan, mit Guy Chavet, Christa Ludwig und Helga Dernesch), ab den 1980er-Jahren spielte man fünf Mal den zweiten Teil – zuletzt am 26. April 1981.

Hector Berlioz © IOCO

Hector Berlioz – Paris © IOCO

Musikalisch geleitet wird die Premierenserie von Alain Altinoglu. Der französische Dirigent, Musikdirektor des Théâtre de la Monnaie in Brüssel, debütierte 2011 mit Roméo et Juliette an der Wiener Staatsoper und dirigierte hier weiters noch Vorstellungen von Don Carlo, Don Giovanni, Falstaff, Faust, Salome und Simon Boccanegra, Le nozze di Figaro beim Oman-Gastspiel der Wiener Staatsoper 2013 sowie die Premieren von Macbeth (2015) und Pelléas et Mélisande (2017). Les Troyens dirigiert er nun an der Wiener Staatsoper zum ersten Mal. Im Gespräch mit Dramaturg Andreas Láng für das Staatsopernmagazin Prolog beschreibt er das Stück so: Les Troyens ist die größte und gewaltigste französische Oper, quasi – ohne sie formal, inhaltlich oder stilistisch vergleichen zu wollen – die französische Götterdämmerung. […] In diesem Werk manifestiert sich – zwar auf wunderbare Weise, aber dennoch – der gesamte Größenwahn und die besondere Verrücktheit von Hector Berlioz. Diesen Größenwahn Berlioz’ findet man nicht nur in den Trojanern, sondern „nahezu in seinem kompletten Œvre: Er liebte ganz einfach riesengroße Orchesterbesetzungen, eine Vielzahl an Solisten und Statisten, überdimensionale Chöre.“ Bis auf kleine Striche in den Ballettnummern wird Les Troyens in dieser Premierenproduktion im Haus am Ring komplett gezeigt.

„Die Trojaner-Partitur lebt jedenfalls von diesen kreativen Klangfarben- und Instrumentenkombinationen, die Berlioz zu entwickeln imstande war. […] Atmosphäre, Stimmungen, Lokalkolorit, Charakteristika durch Klänge zu zaubern, darin war Berlioz ein nicht zu übertreffender Meister“, charakterisiert der Dirigent die Partitur und betont schlussendlich auf die Frage, ob Les Troyens die Entwicklung der Operngeschichte beeinflusste: „Hector Berlioz hat mit anderen Werken sicherlich Einfluss auf die Musikgeschichte genommen, aber mangels einer bald einsetzenden gewichtigen Rezeptionsgeschichte – zumal in Frankreich – konnten die Trojaner nicht wirklich große Veränderungen hervorrufen oder gar den Beginn einer neuen Tradition markieren. Und so steht diese Oper wie ein – riesiger – Diamant vor uns.“

Sir David McVicar inszeniert – er brachte diese Produktion, die die Wiener Staatsoper als Koproduktion mit dem Londoner Royal Opera House, der Mailänder Scala und der San Francisco Opera zeigt – 2012 in London heraus und entwickelt seine Regie nun für Wien weiter. Les Troyens ist nach Tristan und Isolde, Adriana Lecouvreur, Falstaff und zuletzt Ariodante seine fünfte Arbeit am Haus am Ring. Im Konzeptionsgespräch betonte er die Majestät und Schönheit dieser Oper, die er als ungewöhnliches und sehr individuelles Werk der Operngeschichte sieht. Die zentrale Geschichte über Krieg und Auswirkungen von Krieg, das Zusammenprallen der Ereignisse der Geschichte mit den persönlichen Schicksalen Einzelner zeigt eine Form der Hoffnungslosigkeit. Das ganze Stück ist durchzogen von einer pessimistischen Einstellung, die durch große Freude und große Liebe kurz aufgehellt wird.

Die Produktion ist im 19. Jahrhundert angesiedelt und bezieht sich auf Kriege, die zu dieser Zeit – also zur Zeit Berlioz’ – stattgefunden haben. Troja erinnert hier stark an eine Stadt des 19. Jahrhunderts, und auch die Kostüme – geschaffen vom deutschen Kostümbildner Moritz Junge – erinnern an das zweite französische Kaiserreich. Das Karthago der Dido wiederum ist eine eher mythische Welt, die in der Produktion David McVicars an den Nahen Osten erinnert – auch diese wurzelt aber im 19. Jahrhundert. Im Schlussbild erscheint ein riesiges Kriegerstandbild auf der Bühne, das quasi aus den Ruinen des trojanischen Pferdes entstanden ist – aus den Ruinen des Krieges wird ein neuer Krieg entstehen.

Das Bühnenbild für Les Troyens stammt von Es Devlin. Mit Les Troyens ist erstmals eine ihrer Arbeiten an der Wiener Staatsoper zu sehen. In Österreich ist die international gefragte englische Künstlerin u. a. für ihr Bühnenbild für die aktuelle Carmen-Produktion der Bregenzer Festspiele bekannt.

Für das Lichtdesign zeichnen Wolfgang Goebbel und Pia Virolainen verantwortlich, die Choreographie kreierte Lynne Page.


Die Besetzung


Alle Solistinnen und Solisten geben in der Premiere ihr Staatsopern-Rollendebüt:

Den Enée verkörpert Brandon Jovanovich. Les Troyens ist nach seinem Debüt 2016 als Don José (Carmen) und Auftritten als Sergej (Lady Macbeth von Mzensk) die erste Staatsopern-Premiere des US-amerikanischen Tenors. Sein Rollendebüt als Enée – zugleich seine erste Berlioz-Partie – gab er 2016 in San Francisco: „Das Werk und die Rolle sind umwerfend schön […]. Und je länger ich mich in das Stück vertiefte, umso deutlicher sind die Kostbarkeiten hervorgetreten.“ Im Interview mit Andreas Láng für den Prolog erzählt er zur Aktualität der in der antiken Sagenwelt verorteten Handlung: „Genau genommen werden sogar die ganz wesentlichen Themen und Konflikte der Menschheit durchdekliniert: Der Umgang mit den Hilfesuchenden […], dann die Einstellung zu einer – möglicherweise – vermeintlichen Bestimmung, es geht um Liebe in vielerlei Hinsicht und um Opfer, die man zu bringen müssen glaubt. Viele von den hier angesprochenen Themen wirken in unser privates Leben hinein.“

Dem österreichischen Publikum ist Brandon Jovanovich weiters durch Auftritte als Sergej und Hermann (Pique Dame) bei den Salzburger Festspielen und Cavaradossi (Tosca) bei den Bregenzer Festspielen bekannt. An der Wiener Staatsoper wird er im November 2018 noch den Prinzen in Rusalka sowie im April/Mai 2019 den Florestan in Fidelio verkörpern.

Als Didon singt Joyce DiDonato ihre erste Premiere im Haus am Ring. An der Wiener Staatsoper war sie bisher erst an zwei Abenden zu erleben: Als Rosina in Il barbiere di Siviglia 2009 sowie mit einem Solistenkonzert 2016. Ihre erste Begegnung mit der Didon hatte sie im Zuge einer Gesamteinspielung für Warner Records. „Mir war zudem klar, dass ich sie dann aber unbedingt auch szenisch verkörpern wollte – schließlich handelt es sich bei Didon um eine vollblütige tragische Figur – sowohl in ihrer Position als Königin als auch als Frau – deren Umsetzung auf der Bühne eine wunderschöne und zugleich lohnende Herausforderung darstellt. […] Didon ist schließlich ein derartig profunder und komplexer Charakter, dass ich wohl bei jeder Auseinandersetzung mit ihr, ja bei jeder Vorstellung neue Eindrücke gewinnen werde. Berlioz gelang mit Didon durch seine unglaublich reiche Partitur das Porträt einer zutiefst menschlichen Gestalt, die nie vollständig zu erforschen sein wird.“ Auch sie sieht die Aktualität des Stoffes: „Ich glaube, dass dieses Sujet kaum aktueller sein könnte! Es geht um ein Volk, das aus seiner Heimat fliehen musste und um Asyl ansucht – es geht um Flüchtlinge. Didon erkennt heldenmütig, dass diejenigen, die das Leid erfühlen, jenen niemals den Rücken kehren können, die Hilfe benötigen. Ich finde, es geht um eine Einstellung, die man sich immer wieder neu vor Augen führen sollte.“

Als Cassandre ist Anna Caterina Antonacci zu erleben – ihr Staatsoperndebüt gab sie 1999 als Donna Elvira in Don Giovanni (Festwochen-Vorstellungen im Theater an der Wien). Die aus Ferrara (Italien) stammende Sängerin debütierte als Rosina (Il barbiere di Siviglia) in Arezzo und eröffnete damit eine Weltkarriere: Auftritte führten sie u. a. an die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, das Teatro Comunale in Bologna, das Teatro Colón in Buenos Aires, das Teatro dell’ Opera in Rom, an die San Francisco Opera, zum Glyndebourne Festival, an die Bayerische Staatsoper, nach Paris. Aktuelle Projekte umfassen u. a. Charlotte in Valencia und Barcelona, Elle (La Voix humaine) in Bologna, San Francisco, Turin, Liège, Susanna (Sancta Susanna) in Paris, Cassandre (Les Troyens) an der San Francisco Opera, Carmen in Turin, Chimène (Le Cid) in Paris, Iphigénie (Iphigénie en Tauride) in Hamburg.

Den Chorèbe verkörpert Adam Plachetka – dem Staatsopernpublikum als langjähriges Ensemblemitglied bestens bekannt durch seine Auftritte u. a. als Masetto und Don Giovanni (Don Giovanni), Guglielmo (Così fan tutte), Figaro und Conte d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Dulcamara (L’elisir d’amore) und Malatesta (Don Pasquale). Les Troyens ist bereit seine siebte Premiere im Haus am Ring nach Don Apostolo Gazella (Lucrezia Borgia), Melisso (Alcina), Masetto (Don Giovanni), Publio (La clemenza di Tito), Hercule (Alceste) und Harlekin (Ariadne auf Naxos).

Seine zweite Premiere im Haus am Ring singt der italienische Tenor Paolo Fanale, der in Les Troyens als Iopas zu erleben sein wird. An der Wiener Staatsoper debütierte er 2016 als Fenton in der Falstaff-Premiere (in der Inszenierung von David McVicar) und sang hier weiters den Nemorino (L’elisir d’amore).

In den weiteren Partien sind Jongmin Park als Narbal, Rachel Frenkel als Ascagne, Benjamin Bruns als Hylas, Alexandru Moisiuc als Priam, Orhan Yildiz als Griechischer Heerführer, Marcus Pelz und Ferdinand Pfeiffer als Erster bzw. Zweiter trojanischer Soldat, Igor Onishchenko als Soldat/Mercure und Donna Ellen (anstelle von Jane Henschel) als Hécube zu erleben.

Les Troyens ist außerdem die erste Premiere dreier neuer Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper: Szilvia Vörös verkörpert (anstelle von Margarita Gritskova) die Anna – sie debütierte kürzlich als Flora in La traviata im Haus am Ring, Peter Kellner den Panthée und Lukhanyo Moyake den Hélénus. Als Schatten des Hector stellt sich außerdem Anthony Schneider dem Staatsopernpublikum vor.

Es spielt das Orchester der Wiener Staatsoper, es singen der Chor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Thomas Lang sowie der Slowakische Philharmonische Chor, es tanzt das Wiener Staatsballett.

Les Troyens „live at home“ sowe im Radio
Radio Ö1 (+ EBU) strahlt Les Troyens am 20. Oktober 2018 ab 19.30 Uhr aus, aufgezeichnet am 14. und 17. Oktober 2018 in der Wiener Staatsoper.
Die Vorstellung am 4. November 2018 (anstelle der Premiere, wie ursprünglich angekündigt) wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit in höchster Ton- und Bildqualität übertragen.


Kurzinhalt


Das trojanische Volk freut sich, nach langen Jahren der Belagerung, über den unerwarteten Abzug der Griechen. Das zurückgelassene riesige Holzpferd wird, entgegen aller Warnungen der Seherin Kassandra, in die Stadt gebracht. Diesem entsteigen in der Nacht griechische Soldaten – die Stadt Troja fällt. Aeneas, von Hecors Schatten angeleitet, gelingt mit einigen Getreuen und dem Schatz Trojas die Flucht. Er soll, so die Vorgabe, in Italien ein neues Reich gründen.

Karthago, von der verwitweten Königin Dido beherrscht, lebt in Wohlstand. Aeneas und seine Krieger treffen – zunächst inkognito – ein. Aeneas hilft den Karthagern im Kampf gegen Rebellen und erobert das Herz der Dido. Doch die Liebe der beiden wird durch die Pflicht der Weiterreise nach Italien gestört. Aeneas, bedrängt von allerlei geisterhaften Aufforderungen, verlässt Dido, die sich mit dem Ausruf „Unsterbliches Rom!“ das Leben nimmt. Die Karthager schwören dem Volk des Aeneas ewigen Hass.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Dominique Meyer und der Spielplan 2018/19, IOCO Aktuell, 29.07.2018

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Wiener Staatsoper –  Die Spielzeit 2018/19

Von Marcus Haimerl

Die Spielzeit 2017/18 der Wiener Staatsoper bot spektakuläre Zahlen: 600.000 Besucher, Auslastung  98 – 99% auf 2.284 Plätzen: Seit Jahren sind solche Zahlen Normalität in Wien, aber weltweit sind sie einzigartig.

Die Spielzeit 2018/19 wird am 2. September 2018 mit einem Tag der offenen Tür eröffnet.  Besucher/innen haben die dann Möglichkeit, einen ausführlichen Blick hinter die Kulissen zu werfen und all jene Bereiche des Opernhauses zu erkunden, die dem Publikum gewöhnlich verschlossen bleiben. Einzelne Abteilungen stellen sich im Rahmen dieses Tages der offenen Tür vor, beliebte Ensemblemitglieder sind bei Proben und kleinen, persönlichen Musikprogrammen zu erleben. Chor und Orchesterprobe, Ballettprobe und eine Probe der Opernschule der Wiener Staatsoper stehen ebenso auf dem Programm wie der Einblick ins Musikarchiv und eine kleine Ausstellung wertvoller Kostüme. Die Technikshow, die die Möglichkeiten und Leistungsfähigkeit der Bühnenmaschinerie, der Akustik und Beleuchtungsabteilung des Hauses unter Beweis stellt, rundet den Tag der offenen Tür ab. Mit Carmen von George Bizet in der begeisternden Inszenierung von Franco Zefirelli eröffnet am 6. September 2018 die Wiener Staatsoper das Bühnengeschehen der Spielzeit 2018/19

Dominique Meyer – Intendant der Staatsoper – Zum Spielplan 2018/19

„Am 25. Mai 2019 jährt sich die Eröffnung unseres Opernhauses zum 150. Mal – und dieses Jubiläum, das wir würdig begehen wollen, überstrahlt natürlich die gesamte Spielzeit 2018/2019: In unserem Geburtstagsbukett umrahmen zuallererst 6 Opern- premieren (darunter eine Ur- und eine Erstaufführung), 2 Ballettpremieren, die Kinderopernuraufführung von Elisabeth Naskes  Was ist los bei den Enakos? in der KINDEROPER | AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE und die große Nurejew Gala im Juni das gewohnt umfangreiche Repertoire von 44 Opern und 16 Balletten. Weiters fehlen natürlich auch die inzwischen traditionellen Solistenkonzerte im Großen Haus, die Kammermusikmatineen der Wiener Philharmoniker, die Ensemblematineen im Gustav Mahler-Saal und die Aufführungen, Vortragsreihen sowie Gesprächsrunden in der AGRANA STUDIOBÜHNE | WALFISCHGASSE nicht. Die großen Festlichkeiten rund um den 25. Mai werden zudem von wissenschaftlichen Symposien, einer Reihe von Publikationen, einer eigenen Jubiläums-CD-Box und einer großen Ausstellung im Haus sowie einer weiteren im Theatermuseum vorbereitet beziehungsweise flankiert. Zusammengehalten und zum Leben erweckt wird dieser Blumenstrauß nicht zuletzt von den zahlreichen Interpretinnen und Interpreten, deren große Zahl besondere Lieblinge ebenso aufweist, wie neue Namen und neue Stimmen, die vom Publikum auf ihre Entdeckung warten. Konkret eingehen  möchte ich in diesem Zusammenhang auf die Besetzungen der Neuproduktionen:

Wiener Staatsoper / Dream-Team der Musikthearer Legris - Meyer - Platzer - Aber nur bis 2020 © IOCO

Wiener Staatsoper / Dream-Team der Musikthearer Legris – Meyer – Platzer – Aber nur bis 2020 © IOCO

In Berlioz’  Les Troyens, (Premiere 14.10.2018) meines Erachtens nach einem ganz besonderen Markstein in der Operngeschichte, singen unter Alain Altinoglu und in der Inszenierung David McVicars u.a. Joyce DiDonato, Anna Caterina Antonacci, Brandon Jovanovich, Adam Plachetka, Jongmin Park und Margarita Gritskova. Die Uraufführung von Johannes Maria Stauds und Durs Grünbeins ergreifender und aufrüttelnder Oper  Die Weiden (Premiere 8.12.2018) werden u.a. Ingo Metzmacher, Tomasz Konieczny, Rachel Frenkel, Thomas Ebenstein und Andrea Carroll aus der Taufe heben. Im Februar gibt es dann ein Wiedersehen mit Laurent Pelly, dem erfolgreichen Regisseur von  La Fille du régiment. Diesmal zeichnet er für die Neuinszenierung von Lucia di Lammermoor (Premiere 9.2.2019) verantwortlich, die von Sängern wie KS Juan Diego Flórez, Olga Peretyatko-Mariotti  und George Petean  getragen wird – die musikalische Leitung bei diesem Donizetti-Dauerbrenner übernimmt der Belcanto-Spezialist Evelino Pidò. Mit der Erstaufführung von Manfred Trojahns Orest (Premiere 31.3.2019) kommt nicht nur ein neues Werk in den Spielplan, sondern zugleich auch ein international gefeierter Komponist, mit dem wir unseren Reigen der zeitgenössischen Komponisten erweitern können. Michael Boder wird dirigieren, Marco Arturo Marelli inszenieren; zur Sängerbesetzung zählen Evelyn Herlitzius, Laura Aikin, Audrey Luna, Thomas Johannes Mayer, Thomas Ebenstein und Daniel Johansson.

EINLADUNG ZUR SPIELZEIT

Gewissermaßen als Höhepunkt der Festlichkeiten am 25. Mai und in Hinblick auf die Staatsoper-Uraufführung vor 100 Jahren wird unter Christian Thielemann eine Neuproduktion der Frau ohne Schatten (Premiere 25.5.2019) über die Bühne gehen: KS Stephen Gould, Camilla Nylund, Evelyn Herlitzius, Wolfgang Koch und KS Nina Stemme werden unter seiner Stabführung dieses Doppeljubiläum zum Glänzen bringen.

Knapp vor Saisonschluss bringen Myung-Whun Chung und Adrian Noble noch einen neuen Otello (Premiere 20.6.2019) heraus – es singen u.a. Aleksandrs Antonenko, Olga Bezsmertna  und Vladislav Sulimsky. Mit Sylvia zur Musik von Léo Delibes wird Ballettdirektor Manuel Legris seine zweite abendfüllende Choreographie für das Wiener Staatsballett vorstellen, FORSYTHE | VAN MANEN | KYLIÁN (Premiere 14.4.2019) erweitern das Ballettrepertoire am Sektor der Neoklassik. Wer aus irgendeinem Grund eine gewünschte Vorstellung nicht besuchen kann, hat übrigens weiterhin die Möglichkeit Opern- und Ballettaufführungen via Live- Stream mitzuerleben.

Es wäre schön, wenn wir diese Jubiläumssaison gemeinsam durchfeiern könnten und so freue ich mich auf ein oftmaliges Wiedersehen“,  so Dominique Meyer.

—| IOCO Aktuell Wiener Staatsoper |—

Wien, Wiener Staatsoper, Il Trovatore – Start der Spielzeit 2017/2018, 04.09.2017

August 30, 2017 by  
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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

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Wiener Staatsoper: Start in die Spielzeit 2017/2018

Il trovatore: Mit Anna Netrebko und Ehemann Yusif Eyvazov

Mit dem beliebten Tag der offenen Tür startet die Wiener Staatsoper am Sonntag, 3. September 2017 in die Spielzeit 2017/2018. Geboten werden spannende Einblicke hinter die Kulissen des Opern- und Ballettbetriebs mit u. a. Proben, einer Technikshow, der Ausstellung von Kostümen und Requisiten. Für die zwei Termine (14.00 und 17.30 Uhr) werden seit Anfang August kostenlose Zählkarten an den Bundestheaterkassen ausgegeben.


Gleich am darauffolgenden Tag steht die erste Vorstellung der neuen Saison auf dem Programm: In der Wiederaufnahme von Verdis Il trovatore am Montag, 4.* September 2017 kehrt Anna Netrebko, die die Partie bereits bei der Premiere der Produktion von Daniele Abbado im Februar 2017 verkörpert hat, als Leonora zurück auf die Bühne des Hauses am Ring. Marcelo Álvarez musste seine Auftritte soeben krankheitsbedingt absagen, an seiner Stelle gibt Yusif Eyvazov (!) sein Rollendebüt als Manrico an der Wiener Staatsoper. George Petean verkörpert erstmals am Haus den Conte di Luna, Luciana D’Intino ist wieder als Azucena zu erleben. Am Dirigentenpult: Marco Armiliato. In der letzten Vorstellung der Serie (Reprisen am 7., 10. und 13. September) am 13. September gibt Carmen Giannattasio ihr Rollendebüt am Haus als Leonora.


Mozarts Le nozze di Figaro ist wieder ab Dienstag, 5. September 2017 zu erleben: Adam Plachetka singt den Figaro, KS Carlos Álvarez den Conte d’Almaviva (Rollendebüt an der Wiener Staatsoper) und Dorothea Röschmann die Contessa d’Almaviva. Ihre Rollendebüts am Haus geben Andrea Carroll als Susanna, Margarita Gritskova als Cherubino und Ryan Speedo Green als Bartolo. Es dirigiert: Adam Fischer. Reprisen: 9.*, 12.* und 15.*° September


Am Mittwoch, 6.* September 2017 steht eine Vorstellung von Rossinis Il barbiere di Siviglia auf dem Spielplan: Marco Caria singt die Titelpartie, Ioan Hotea den Conte d’Almaviva, Rachel Frenkel die Rosina, Paolo Rumetz den Bartolo und Sorin Coliban den Basilio. Es dirigiert: Marco Armiliato.

In Mussorgskis Chowanschtschina ab Freitag, 8.* September 2017 sind KS Ferruccio Furlanetto als Iwan Chowanski, Christopher Ventris als Andrei Chowanski, Herbert Lippert als Golizyn, Andrzej Dobber als Schaklowity, Ain Anger als Dossifei und Elena Maximova als Marfa zu erleben. Ihre Rollendebüts am Haus geben Thomas Ebenstein als Schreiber, Carlos Osuna als Kuska und Ayk Martirossian als 2. Strelitze. Michael Güttler dirigiert erstmals Chowanschschtina an der Wiener Staatsoper. Reprisen: 11.*°, 14.* und 17. September 2017.

* Live-Übertragung auf den Herbert von Karajan-Platz im Rahmen von
„Oper live am Platz“
° weltweite Live-Übertragung in HD über www.staatsoperlive.com

 

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