Baden-Baden, Festspielhaus, Der Nussknacker – Mariinsky- Residenz, 25. & 26.12.2019

Dezember 11, 2019 by  
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Festspielhaus Baden – Baden

Festspielhaus Baden-Baden © Festspielhaus Baden-Baden

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Mariinsky- Residenz 21. bis 27. Dezember 2019
„Der Nussknacker“

25. Dezember 2019, 17 Uhr
26. Dezember 2019, 14 und 19 Uhr 2019

„Der Nussknacker“ – mit dem Ballettklassiker für die ganze Familie versüßen Mariinsky Ballett und – Orchester den ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag

Zwischen dem weihnachtlichen Familienfest und den Träumen eines heranwachsenden Mädchens findet sich im „Nussknacker“ das gesamte Spektrum russischer Tanzkunst: wilde Pantomimen, Charaktertänze im spanischen oder orientalischen Stil, der große Schneeflockenwalzer und ein virtuoser Grand Pas de deux für das liebende Paar. Die im Festspielhaus Baden-Baden am 25. (17 Uhr) und 26. Dezember (14 und 19 Uhr) dargebotene Fassung des Mariinsky Balletts entstand 1934 und zeigt das Märchenballett in einer der schönsten unter den traditionellen Fassungen – als einen schönen Kindertraum, die letzte Reise ins Land der Süßigkeiten vor dem Erwachsenwerden.

Festspielhaus Baden - Baden / Der Nussknacker Maria Khoreva (Mascha) & Kimin Kim (Prince) in The Nutcracker by Valentin Baranovsky © State Academic Mariinsky Theatre

Festspielhaus Baden – Baden / Der Nussknacker Maria Khoreva (Mascha) & Kimin Kim (Prince) in The Nutcracker by Valentin Baranovsky © State Academic Mariinsky Theatre

Fast sämtliche große Ballettklassiker wurden einst im St. Petersburger Marientheater uraufgeführt, so auch „Der Nussknacker“, nach der Partitur von Peter Tschaikowsky. Das Ballett über eine zubeißende Holzfigur dürfte tatsächlich das berühmteste klassische Tanzstück der Welt sein, zwischen Advent und Weihnachten steht „Der Nussknacker“ bei praktisch allen großen Ballettkompanien auf dem Spielplan. Das Märchen über Spielzeug und Schneeflocken zählt insbesondere im angloamerikanischen Teil der Ballettwelt zu den unverzichtbaren Tophits, in den USA wird im Dezember nichts anderes getanzt. Durch den „Nussknacker“ lernen die meisten Kinder das Ballett und den Spitzentanz kennen – aus dem großbürgerlichen Biedermeier-Deutschland, wo E.T.A. Hoffmanns geheimnisvolle Novelle von „Nussknacker und Mausekönig“ spielt, gelangte die Geschichte via Frankreich ins zaristische St. Petersburg und beglückte dann als Weihnachtsballett die ganze Welt.

In Hoffmanns Erzählung verliebt sich die junge Marie (im Russischen Mascha) in ihr Weihnachtsgeschenk, einen geschnitzten Nussknacker, den sie von ihrem geheimnisvollen Patenonkel Drosselmeier bekommen hat. Schlag zwölf in der Weihnachtsnacht wird das Spielzeug im Hause Stahlbaum lebendig, Marie kämpft mit ihrem Helden gegen den Mäusekönig und versinkt in einem Fiebertraum, nach dessen Ende schließlich der Nussknacker in der Gestalt von Drosselmeiers hübschem Neffen um ihre Hand anhält, um sie in sein Süßigkeitenreich zu entführen. Die 1816 erschienene Novelle war in Russland in einer französischen Bearbeitung von Alexandre Dumas dem Älteren bekannt. Marius Petipa, der Erste Ballettmeister des Zaren, straffte gemeinsam mit seinem Intendanten am Mariinsky-Theater die komplizierte Handlung so lange, bis sie ins zeitgenössische Schema der „Ballet-Féerie“, des fantastischen Ballettmärchens passte. Peter Tschaikowsky wurde mit der Partitur beauftragt, die Uraufführung fand am Nikolaustag des Jahres 1892 statt.

Im ersten Akt dominieren Erzählung, Pantomime und weihnachtliche Ausstattung, während der zweite, praktisch handlungslose Teil ein großes, virtuoses Divertissement ist, wo von Charaktertänzen im orientalischen oder spanischen Stil über große Ensembles bis zum abschließenden Pas de deux nur noch getanzt wird. Tschaikowsky schrieb eine seiner schönsten Ballettmusiken für den „Nussknacker“, mit großen romantischen Aufschwüngen und geheimnisvollen Klangfarben wie der neu erfundenen Celesta oder einem wortlos singenden Kinderchor, der den verschneiten Märchenwald ins Magische entrückt.

Als Marius Petipa zu Probenbeginn erkrankte, übernahm sein zweiter Ballettmeister Lew Iwanow die Choreografie. Er ließ 60 Ballerinen als Schneeflocken einen Walzer tanzen, ihr Kopfputz bestand aus unzähligen kleinen, weißen Wattebällchen. Anders als etwa bei „Dornröschen“ wurde nur wenig originales Schrittmaterial des „Nussknackers“ bis heute überliefert, das meiste empfanden nachfolgende Ballettmeister und Choreografen nach der traditionellen Überlieferung. So gibt es verschiedene Versionen für den Schluss, manchmal erwacht Mascha aus ihrem Traum, manchmal bleibt sie im Märchenland bei ihrem Prinzen. 1934 inszenierte der sowjetische Choreograf Vassily Vainonen im damaligen Leningrad jenen neuen „Nussknacker“, der bis heute im Mariinsky-Theater gezeigt wird. Er ließ Mascha von einer erwachsenen Ballerina tanzen, die uns ein Mädchen im Aufbruch zum Erwachsenwerden zeigt, das hier noch einmal seinen Kinderträumen nachhängt. Vainonen rückte die geschrittene, Pantomime-lastige Ballett-Féerie ein großes Stück weiter in Richtung ernsthaftes Ballett und zeigt vor allem am Ende des ersten Aktes die aufblühende Liebe zwischen Mascha und ihrem verwandelten Prinzen als fließend-romantischen Pas de deux. Den zweiten Akt beließ er als großes Fest des Tanzes.

Weitere Informationen und Tickets: www.festspielhaus.de

Persönliche Beratung und Reservierungen: Tel. 07221 / 30 13 101

—| Pressemeldung Festspielhaus Baden-Baden |—

Düsseldorf, Ballett am Rhein, Schwanensee – Martin Schläpfer – Fernsehen, 24.12.2019

Dezember 9, 2019 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein fuer alle Opernhaus © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

 Schwanensee – Matin Schläpfer – Im Fernsehen

In der Nacht von Heiligabend zum ersten Weihnachtsfeiertag zeigt der deutsch-französische Kultursender arte ab 00:10 Uhr Martin Schläpfers Schwanensee. Unter der Regie von Peter Schönhofer hatten WDR/arte/3sat im Juli dieses Jahres Schläpfers Neukreation für das Ballett am Rhein aufgezeichnet. Die mit Spannung erwartete Schwanensee –Interpretation des preisgekrönten Choreographen fand national und international ein großes Medienecho und wird vom Publikum mit anhaltender Begeisterung aufgenommen. Sämtliche Vorstellungen in Düsseldorf und Duisburg sind in dieser Spielzeit ausverkauft. In der arte-Mediathek ist die Schwanensee-Aufzeichnung nach ihrer Ausstrahlung weitere 30 Tage abrufbar. Anfang März erscheint bei Euroarts eine DVD mit dem Mitschnitt.

Schwanensee Peter Tschaikowski – Eine Einstimmung – HIER
youtube Trailer Deutsche Oper am Rhein
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Mit seiner extrem physischen und hochexpressiven Tanzsprache lässt Martin Schläpfer in seinem Schwanensee die Tänzerinnen und Tänzer des Balletts am Rhein eine märchenhafte Geschichte über das Erwachsenwerden erzählen. In die geordnete und determinierte Welt am Königshof bricht mit dem Auftauchen der in einem bösen Zauber gefangenen Schwanenfrauen plötzlich die Schwarze Romantik mit all ihren Geheimnissen, Träumen, Sehnsüchten und dunklen Wesen herein. Höfische Etikette, hinter der sich die Charaktere verstecken können, lässt der Schweizer Choreograph aus, in seinem Schwanensee stehen die Protagonisten im steten Kontakt und in direkter emotionaler Konfrontation.

Fernsehpremiere Di 25.12.2018, 00:10 Uhr arte – weitere Informationen und ein Trailer auf der arte-Website

DVD-Veröffentlichung Euroarts Anfang März 2019

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Essen, Aalto Theater, Hänsel und Gretel – die große Märchenoper, 13.,23., 25.12.2019

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Aalto Theater Essen

Aalto Theater Essen / Hänsel und Gretel © Saad Hamza

Aalto Theater Essen / Hänsel und Gretel © Saad Hamza

 Hänsel und Gretel – die große Märchenoper

Aalto-Musiktheater – Humperdincks Klassiker – 13., 23. 25. Dezember 2019

Ein wunderbares Märchen, packende Orchestermusik und ein spielfreudiges Sängerensemble plus Kinderchor – das sind die Zutaten für Engelbert Humperdincks Opernklassiker Hänsel und Gretel. Am Aalto-Musiktheater ist das bezaubernde Märchenspiel in der Inszenierung von Marie-Helen Joël rechtzeitig zur Weihnachtszeit wieder zu erleben: Für alle drei Vorstellungen 13. (19:30 Uhr), 23. und 25. Dezember 2019 (jeweils 18:00 Uhr) gibt es noch Karten.

Hänsel und Gretel Engelbert Humperdinck
youtube Trailer Aalto-Theater Essen
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Erzählt wird ein Märchen über Verlockung und Versuchung, über Risikobereitschaft, Übermut und vor allem über die Stärke von zwei Kindern, die sich aus einer scheinbar ausweglosen Situation selbst befreien. Keine Figur dieser Geschichte ist eindeutig gut oder böse: Die überforderte Mutter schickt die Kinder in ihrer Verzweiflung in den dunklen Wald, und die hungrigen Kinder knabbern unerlaubterweise an einem fremden Lebkuchenhaus. Sogar Hexe Rosina Leckermaul hat zwei Seiten: Erfüllt von einer Art der Liebe, die Kinder zum Fressen gern hat, backt sie riesige Plätzchen, rettet damit (vielleicht unbeabsichtigt) Hänsel und Gretel vor dem Hungertod und offenbart erst im letzten Moment ihren wahren Charakter. Zu den schönsten Momenten der Oper gehört wohl der Augenblick, in dem die beiden Kinder, „wenn die Not am größten ist“, einfach einschlafen. Getragen von unerschütterlichem Vertrauen in ihre „Schutzengel“ sind sie neugierig auf eine fantastische Welt, die geheimnisvoll und gefährlich ist, zugleich aber auch traumhaft schön.

Die sechs Partien sind mit hervorragenden Stimmen des Aalto-Ensembles besetzt: Liliana de Sousa (Hänsel), Tamara Banješevic (Gretel), Heiko Trinsinger (Peter), Marie-Helen Joël (Gertrud), Rainer Maria Röhr (Knusperhexe) und Christina Clark (Sandmännchen/Taumännchen). Die musikalische Leitung am Pult der Essener Philharmoniker hat Robert Jindra.

Einführungsvortrag 30 Minuten vor jeder Vorstellung im Foyer,  Karten (€ 11,00 – 55,00) unter T 02 01 81 22-200 oder www.theater-essen.de.

—| Pressemeldung Aalto Theater Essen |—

Augsburg, Theater Augsburg, Wiederaufnahme Die Zauberflöte ab 12.12.2019

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Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

Theater Augsburg / Außenansicht © Theater Augsburg

W.A. Mozarts Oper »Die Zauberflöte«
Wiederaufnahme und Einstündige Fassung für Kinder

Dem Jubilar quasi zum Geburtstag nachgereicht, bringt das Staatstheater Augsburg zum Ende des Jubiläumsjahres »300 Jahre Leopold« noch einmal die Oper »Die Zauberflöte« seines genialen Sohnes Wolfgang Amadeus zurück in die Mozartstadt. Die erfolgreiche Inszenierung der vergangenen Spielzeit ist dabei auch wieder zusätzlich in einer Fassung für Kinder zu erleben: Nur einstündig, aber in der vollständigen Ausstattung und -Besetzung der Originalversion.

Theater Augsburg / Die Zauberflöte - Wiard Witholt (Papageno) und Jihyun Cecilia Lee (Pamina) ©Jan-Pieter Fuhr

Theater Augsburg / Die Zauberflöte – Wiard Witholt (Papageno) und Jihyun Cecilia Lee (Pamina) ©Jan-Pieter Fuhr

Regisseurin Andrea Schwalbach inszeniert beide Fassungen des vielschichtigen Meisterwerkes im Augsburger martini-Park als tiefgründige Gauklerwelt.

Die »Zauberflöte« ist Mozarts Geniestreich aus dem Jahr 1791, zu einem Libretto Emanuel Schikaneders, der übrigens unter anderem mehrere Jahre Theaterdirektor in Augsburg war. Als eine der populärsten Opern aller Zeiten, bietet sie nicht nur ebenso grandiose wie tiefgründige Musik, welche die Ideale der Wiener Klassik verkörpert, sondern fasziniert auch bei intensiverer Betrachtung auf vielerlei Ebenen: Als Märchen, Politdrama, Familientragödie, Freimaurersymbolik oder Kasperltheater.

Regisseurin Andrea Schwalbach, die erfolgreich an Theatern wie den Staatsopern in Stuttgart und Berlin arbeitet, spürt in ihrer Inszenierung dieser Zauberoper diesen verschiedenen Ebenen des Werkes nach. Sie entführt in eine Märchenwelt, in der wir allerdings auch die Tragweite von Machtmissbrauch offengelegt bekommen, ohne dass dabei die Magie, der Humor und die Liebe der Oper zu kurz kämen.

Für Kinder ist das vielfältige und phantastische Werk ideal, um mit dem Genre der Oper Bekanntschaft zu schließen und sich davon begeistern zu lassen. Die gleichermaßen eingängigen wie tiefgründigen Melodien Wolfgang Amadeus Mozarts machen hellhörig für die zauberhafte Welt von Sarastro, der »Königin der Nacht«, den drei Damen und Knaben, Papageno und Papagena.

Beide Fassungen werden in dieser Spielzeit ab im Dezember am Staatstheater Augsburg gegeben. Zu erleben ist dabei wieder das gesamte Ensemble, mit allen Publikumslieblingen, u.a. der diesjährigen Gewinnerin des Theaterpreises Olena Sloia, die bereits in der vergangenen Spielzeit als »Königin der Nacht« mit brillanten Koloraturen begeisterte.

»Die Zauberflöte« | Termine

Fr 13.12.2019 19:30 | martini-Park
Fr 20.12.2019 19:30 | martini-Park
Mi 25.12.2019 18:00 | martini-Park
So 5.1.2020 18:00 | martini-Park
Fr 10.1.2020 19:30 | martini-Park
Do 27.2.2020 19:30 | martini-Park
So 29.3.2020 15:00 | martini-Park

»Die Zauberflöte für Kinder« | Termine

Do 12.12.2019 11:00 | martini-Park
So 29.12.2019 15:00 | martini-Park
Sa 11.1.2020 15:00 | martini-Park

—| Pressemeldung Theater Augsburg |—

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