Duisburg, Deutsche Oper am Rhein, La Bohème – Giacomo Puccini, 08.11.2019

Oktober 10, 2019 by  
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Deutsche Oper am Rhein

Theater Duisburg © IOCO

Theater Duisburg © IOCO

 La Bohème – Giacomo Puccini

Es gibt wenige Opern, die so direkt ins Herz treffen wie Giacomo Puccinis La Bohème. Auf einzigartige Weise gelang es Puccini, Emotionen in tief berührende Klänge und Melodien zu übersetzen. Äußerst präzise  beschreibt er die Welt der Bohème, ein idealisiertes Künstlertum, in dem Kunst nicht ausgeübt, sondern lediglich gelebt wird. Ausgelassenes Amüsement dominiert neben der zarten Poesie des Sich-Verliebens, bevor die Katastrophe mit umso größerer Wucht hereinbricht und zeigt, dass hinter dem Leben immer die Allgegenwart des Todes lauert.

Deutsche Oper am Rhein / Boheme - Beniamin Pop (Colline), Bogdan Baciu (Marcello), Richard Šveda (Schaunard) und Eduardo Aladrén (Rodolfo) © Andreas Endermann

Deutsche Oper am Rhein / Boheme – Beniamin Pop (Colline), Bogdan Baciu (Marcello), Richard Šveda (Schaunard) und Eduardo Aladrén (Rodolfo) © Andreas Endermann

Am Freitag, 8. November, 19.30 Uhr, im Theater Duisburg präsentiert die Deutsche Oper am Rhein La Bohème in einer Neuinszenierung des jungen Regisseurs Philipp Westerbarkei. Er reflektiert das Zeitgenössische in Puccinis Oper, die  Grenzer­fahrungen revoltierender junger Menschen, ihren Bezug zur Realität und ihr künstlerisches Schaffen. Das Bühnenbild und die Kostüme entwirft Tatjana Ivschina. Antonino Fogliani leitet das ganz mit hauseigenen Solistinnen und Solisten besetzte Sängerensemble, den Chor und den Kinderchor am Rhein und die Duisburger Phil­harmo­niker. Eduardo Aladrén (Rodolfo), Bogdan Baciu (Marcello), Richard Šveda (Schaunard) und Luke Stoker (Colline) sind die vier Bohemiens, die Liana Aleksanyan und Lavinia Dames als Mimì und Musetta gegenüberstehen.

MUSIKALISCHE LEITUNG :Antonino Fogliani / Andrea Sanguineti / Jonathan Brandani, INSZENIERUNG : Philipp Westerbarkei, BÜHNE UND KOSTÜME : Tatjana Ivschina
CHORLEITUNG : Gerhard Michalski, LEITUNG KINDERCHOR : Sabina López Miguez, LICHT : Volker Weinhart, DRAMATURGIE : Anne do Paço

MIT:  MIMI : Liana Aleksanyan / Luiza Fatyol, MUSETTA : Lavinia Dames, RODOLFO : Eduardo Aladrén / Luis Gomes, MARCELLO : Bogdan Baciu / Christopher Bolduc, SCHAUNARD : Richard Šveda, COLLINE : Beniamin Pop / Luke Stoker, PARPIGNOL . Andrés Sulbarán / Gürkan Gider, BENOIT : Peter Nikolaus Kante, ALCINDORO : Peter Nikolaus Kante, ORCHESTER : Duisburger Philharmoniker, KINDERCHOR : Kinderchor am Rhein, CHOR : Chor der Deutschen Oper am Rhein

—| Pressemeldung Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—

Dortmund, Theater Dortmund, Wiederaufnahme DIE ZAUBERFLÖTE, 20.01.2018

Januar 16, 2018 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

DIE ZAUBERFLÖTE wieder in der Oper Dortmund
Wiederaufnahme am 20. Januar im Opernhaus

Wolfgang Amadeus Oper DIE ZAUBERFLÖTE wird am Samstag, 20. Januar 2018, um 19.30 Uhr im Opernhaus Dortmund wiederaufgenommen. In der Regie von Stefan Huber und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz werden Thomas Paul als Tamino, Steffi Lehmann als Pamina, Morgan Moody als Papageno sowie Luke Stoker als Sarastro zu sehen sein. DIE ZAUBERFLÖTE war in der Spielzeit 2016/2017 der Publikumsrenner an der Oper Dortmund.

Oper Dortmund / Die Zauberflöte -Emily Newton, Ileana Mateescu, Joshua Whitener, Almerija Delic © Björn Hickmann

Oper Dortmund / Die Zauberflöte -Emily Newton, Ileana Mateescu, Joshua Whitener, Almerija Delic © Björn Hickmann

Zauberoper, Maschinenstück, Weltanschauungsdrama, Vorstadttheater: Mozarts Zauberflöte eignet sich für viele Schubladen. Die Spitzentöne der Königin der Nacht gelten als Beleg für das Artifizielle der Gattung Oper, ebenso wie der Vogelfänger Papageno für deren Volkstümlichkeit steht. Die Textdichtung wurzelt in der Tradition des Wiener Volkstheaters. Der Librettist Emanuel Schikaneder war ein Theatermann durch und durch, nicht nur als Autor, sondern vor allem auch als Schauspieler, Ausstatter und Direktor des Wiedener Theaters.

Geschichten über den Sieg der Liebe waren in Mode, Bühneneffekte und phantastische Welten ein Muss, das Zusammenspiel von komischen und ernsten Elementen gang und gäbe. Doch DIE ZAUBERFLÖTE geht über eine einfache Märchenoper hinaus. Das liegt nicht nur an den humanistischen Ideen, die sich im Libretto finden, sondern vor allem an Mozarts Komposition, die neben dem schlichten Volkston, den halsbrecherischen Koloraturen oder abgrundtiefen Noten eben auch ehrlich empfundene Arien, bewegende Duette und kontemplative Chöre beinhaltet. Eine dankbare Aufgabe für das Ensemble der Oper Dortmund, das für seine Mozart-Interpretationen gefeiert wird.

Die Ruhr Nachrichten urteilten über die Dortmunder ZAUBERFLÖTE: „Regisseur Stefan Huber hat in seiner familientauglichen Inszenierung dabei an den Disney-Konzern gedacht und das pralle, bunte Leben von Micky Maus und Co. auf die Bühne gebracht. Jedes der aufwendigen Kostüme dieser Produktion, bei der bis auf einen Bassisten das gesamte Dortmunder Opernensemble beteiligt ist, ist ein kleines Kunstwerk. Und die Kulissen sind Märchenschlösser – noch viel schöner als bei Disney. Einen feinen, kultivierten, sorgfältig ausgeformten Mozart singt das Ensemble. Und das macht genauso viel Spaß wie die Märchenreise ins bunte Disney-Land. Ein toller, mal etwas anderer Beitrag zu 225 Jahre ‚Zauberflöte‘.“

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—

Dortmund, Theater Dortmund, EUGEN ONEGIN von Peter Tschaikowsky, 02.12.2017

November 7, 2017 by  
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Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

Opernhaus Dortmund © Theater Dortmund

EUGEN ONEGIN von Peter Tschaikowsky
Premiere am Samstag, 2. Dezember 2017

Sie ist Peter Tschaikowskys berühmteste Oper und eine Kostbarkeit des russischen Repertoires: Ab dem 2. Dezember steht EUGEN ONEGIN auf dem Spielplan der Oper Dortmund. Unter der Regie von Tina Lanik und der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz findet die Premiere um 19.30 Uhr im Dortmunder Opernhaus statt. Der polnische Bariton Simon Mechlinski wird als Onegin sein Deutschland-Debüt geben. Die Partie der Tatjana übernimmt Sopranistin Emily Newton.

Theater Dortmund / Eugen Onegin - Emily Newton © Philip Lethen

Theater Dortmund / Eugen Onegin – Emily Newton © Philip Lethen

An großen Gefühlen mangelt es in EUGEN ONEGIN nicht, doch sind sie eher tief als plakativ und verbergen sich in den Seelen der Figuren. Im Zentrum des Geschehens steht die junge Frau Tatjana, die auf dem abgelegenen Landgut ihrer Mutter aufgewachsen ist.

Vor der Eintönigkeit ihres äußeren Lebens vergräbt sie sich in die Welt der Romane. Als Lenski, der Verehrer von Tatjanas Schwester Olga, ihr seinen Freund Eugen Onegin vorstellt, brechen sich Tatjanas aufgestaute Gefühle Bahn. Sie schreibt Onegin einen glühenden Liebesbrief, doch der lässt sie abblitzen.

Beim Ball zu Tatjanas Namenstag eskaliert die Situation. Lenski glaubt, Onegin wolle ihm seine Verlobte Olga ausspannen, und fordert seinen Freund zum Duell, das Lenski nicht überlebt.

Theater Dortmund / Eugen Onegin - Simon Mechlinski © Theater Dortmund

Theater Dortmund / Eugen Onegin – Simon Mechlinski © Theater Dortmund

Einige Jahre später ist Onegin, der die Hoffnungen, die in ihm gesteckt wurden, nicht erfüllen konnte, zum Ball des Fürsten Gremin in Petersburg eingeladen. In der Herrin des Hauses, der Gattin des Fürsten, erkennt er Tatjana wieder. In einer ergreifenden Szene schlägt er ihr vor, das Versäumte nachzuholen und ein gemeinsames Leben zu beginnen. Obwohl Tatjana Onegin immer noch liebt, lehnt sie sein Ansinnen jedoch ab. Schweren Herzens schickt sie Onegin für immer fort.

In weiteren Rollen werden Ileana Mateescu als Olga und Thomas Paul als Lenski zu sehen sein. Almerija Delic gibt die Mutter Larina, Luke Stoker Tatjanas Ehemann Gremin. Dirigiert wird EUGEN ONEGIN von Generalmusikdirektor Gabriel Feltz, dessen Liebe zum russischen Repertoire dem Dortmunder Publikum schon viele große Aufführungen und Entdeckungen beschert hat. Regie führt Tina Lanik, die den Zuschauerinnen und Zuschauern noch durch ihre Regie von LA TRAVIATA in bester Erinnerung ist. 

—| Pressemeldung Theater Dortmund |—