Pforzheim, Theater Pforzheim, Eröffnungspremiere Rigoletto, 13.09.2019

Juli 26, 2019 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Eröffnungspremiere „Rigoletto“

Oper von Giuseppe Verdi

am Freitag, 13. September 2019 um 19 Uhr
im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Der bucklige Hofnarr Rigoletto liebt seine Tochter Gilda über alles. Vor seinem Dienstherrn, dem lüsternen Herzog von Mantua und der Hofgesellschaft hält er sie streng verborgen. Er muss dem Herzog gefällig und behilflich sein, wenn es um neue Eroberungen geht. Jüngst fiel die Tochter des Grafen Monterone dem Herzog zum Opfer und Rigoletto treibt darüber wüste Scherze. Von Schmerz und Trauer gequält, verflucht der Graf den Herzog und seinen zynisch lachenden Hofnarren. Als Gilda in der Kirche einen Studenten kennenlernt, ahnt sie nicht, dass es der Herzog ist, der sie verführt. Nachdem Rigoletto davon erfährt, schört er grausame Rache. Doch der Fluch des Grafen erfüllt sich und am Ende ist nicht der Herzog, sondern Gilda tot.

Diese Oper ist fester Bestandteil jedes Theaterspielplans und eine unvergleichlich packende Geschichte. Das tragische Schicksal der Hauptfigur, das sich am Ende der Oper erfüllt, künden schon die ersten Takte der Ouvertüre. Im Gegensatz dazu steht die eingängige Arie des Herzogs von Mantua, die zu den berühmtesten Verdis zählt: „La donna è mobile“.

 

„Rigoletto“

Oper in drei Akten von Giuseppe Verdi
Libretto von Francesco Maria Piave
In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln

Mit Insu Hwang a. G., Elisandra Melián, Paul Jadach/Tomas Möwes a. G., Lukas Schmid-Wedekind, Anna Gütter/Helena Steiner/Stamatia Gerothanasi, Konstantinos Klironomos a. G., Spencer Mason, Lothar Helm/Karel Pajer/Philipp Werner, Aleksandar Stefanoski, Dorothee Böhnisch/Jina Choi und Do-Yeon Kim

Chor des Theaters Pforzheim
Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung Florian Erdl
Inszenierung Thomas Münstermann
Bühnenbild Jörg Brombacher
Kostüme Ruth Groß

(R)Einblicke – die öffentliche Probe am Samstag, 7. September um 11.30 Uhr im Großen Haus
Opernfrühstück am Sonntag, 8. September um 11 Uhr im Foyer
Eröffnungspremiere am Freitag, 13. September um 19 Uhr im Großen Haus mit Einführung um 18.40 Uhr im Foyer

Weitere Vorstellungen am Sa, 21. September, Do, 3., Mi, 9., So, 13. und Fr, 18. Oktober sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 Min vor Beginn im Foyer

Unsere Extraveranstaltungen zu „Rigoletto“

Schon einige Tage vor der Premiere lädt das Theater Pforzheim Sie zu einem ganzen „Rigoletto“-Wochenende ein: In der Öffentlichen Probe am Samstag, 7. September um 11.30 Uhr können Sie vorab Einblicke in Inszenierung und Probenprozess gewinnen.

Und beim Opernfrühstück am darauffolgenden Sonntag, 8. September um 11 Uhr können Sie alles Wissenswerte über die bekannteste Verdi-Oper erfahren; mit dabei sind ausgewählte Solisten der Inszenierung sowie Regisseur und Intendant Thomas Münstermann.


Unsere Premieren und Sonderveranstaltungen:
Freitag, 13. September um 19 Uhr: „Rigoletto“ (Eröffnungspremiere)
Samstag, 14. September um 20 Uhr: „Es war einmal: Europa“ (Premiere)
Freitag, 20. September um 19.30 Uhr: „Menschen im Hotel“ (Premiere)
Sonntag, 22. September von 11.00 bis 17.00 Uhr: Tag der offenen Tür (Eintritt frei)
Samstag, 28. September um 19.30 Uhr: „Frankenstein Junior“ (Premiere)
—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Die Liebe zu den drei Orangen, 18.05.2019

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

  Die Liebe zu den drei Orangen – Sergei Prokofieff

 Lachen ist die beste Medizin oder: ein skurriles Theater-Märchen voller Kuriositäten

Premiere Samstag, 18. Mai 2019 19.30 Uhr

Der Prinz kann nicht mehr lachen, er leidet an anhaltender Melancholie. Durch ein fröhliches Spektakel will der König ihn heilen. Doch Minister Leander will die Genesung des Prinzen mit allen Mitteln verhindern, um selbst auf den Thron zu gelangen. Auf dem königlichen Fest erscheint seine Verbündete, die böse Hexe Fata Morgana. Allein ihre Anwesenheit soll das Lachen des Prinzen verhindern. Doch die Hexe stolpert – und plötzlich lacht der Prinz! Wutentbrannt verflucht sie ihn zu sofort einsetzender Liebe zu drei Orangen. In einem fernen Land werden diese drei Orangen von einer löffelschwingenden Köchin eifersüchtig bewacht, denn im Innern der Früchte verbergen sich Prinzessinnen. Das Abenteuer beginnt!

Sergei Prokofieffs komische Oper strotzt voll beißendem Witz und grellen Charakteren. Die Komposition ist vibrierend, impulsiv und von großem Farbenreichtum. Parodie und Groteske mischen sich mit Phantastischem und Tragischem zu einer doppelbödigen Märchenhandlung. Diese wird immer wieder unterbrochen – der Chor streitet darüber, was gespielt werden soll, Komödie oder Tragödie?

Mit  Lukas Schmid-Wedekind, Philipp Werner, Lisa Wedekind, Tomas Möwes, Dennis Marr, Paul Jadach, Nico Wouterse, Stamatia Gerothanasi, Dorothee Böhnisch, Lisa Wedekind, Anna Gütter, Natasha Sallès, Aleksandar Stefanoski, Emanuel Fluck, Elisandra Melián, Lothar Helm, Aleksandar Stefanoski

Solisten und Chor des Theaters Pforzheim, Badische Philharmonie, Extrachor des Theaters Pforzheim, Mitglieder des Jugendclubs des Theaters Pforzheim

Musikalische Leitung — Markus Huber
Inszenierung — Thomas Münstermann
Bühnenbild und Kostüme — Thomas Mogendorf

(R)Einblicke – Die öffentliche Probe am Samstag, 4. Mai um 11.30 Uhr im Großen Haus

Premiere Samstag, 18. Mai um 19.30 Uhr, Einführung um 19.10 Uhr im Foyer, Weitere Vorstellungen am Mi, 22, und Do, 30. Mai, Fr, 7., Di, 11., Fr, 21., So, 23.  Und Di, 25. Juni und Mi, 3. Juli sowie an weiteren Terminen im Laufe der Spielzeit, jeweils mit Einführung 20 min. vor Beginn im Foyer

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Pforzheim, Theater Pforzheim, Premiere Der Bettelstudent von Carl Millöcker, 22.12.2017

Dezember 20, 2017 by  
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Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

 Der Bettelstudent von Carl Millöcker

Ein falscher Fürst tanzt sich durch Liebe und Intrigen

Premiere: Freitag, 22. Dezember  um 19.30 Uhr, weitere Vorstellungen  Di, 26.; Mi, 27. Dezember 2017;  Di, 2., So, 7., So, 21. Januar 2018 und weiteren Terminen

Beinahe wäre der Komponist Carl Millöcker wie sein Vater Goldschmied geworden, doch glücklicherweise fehlte ihm, wie er selbst sagte, dazu die Geduld. Seine Operette Der Bettelstudent ist neben Die Fledermaus und Eine Nacht in Venedig die beliebteste Operette überhaupt – besonders bekannt ist die Melodie zu „Ach ich hab sie ja nur auf die Schulter geküsst“. Die dreitaktige Mazurka, der polnische Nationaltanz, prägt mit ihrem markanten Rhythmus die Musik Millöckers, die kunstvoll Chor und Solisten verbindet.

Theater Prorzheim / Der Bettelstudent hier vl Paul Jadach, Danielle Rohr, Tomas Möves, Aleksandar Stefanoski, Lothar Helm © Sabine Haymann

Theater Prorzheim / Der Bettelstudent hier vl Paul Jadach, Danielle Rohr, Tomas Möves, Aleksandar Stefanoski, Lothar Helm © Sabine Haymann

Zwei Handlungsstränge entstehen aus gekränkter Ehre bei einem Ereignis, das die deutschen Offiziere sowie den polnischen Adel in Aufregung versetzt: Der stolze sächsische Oberst Ollendorf küsst die polnische Comtesse Laura bei einem Ball auf die Schulter. Sie schlägt ihm daraufhin mit ihrem Fächer ins Gesicht. Nun folgt die Revanche des Oberst und es entwickelt sich eine doppelte Liebesgeschichte: Zwei politische Gefangene werden zu Adeligen ausstaffiert und sollen der Comtesse und ihrer Schwester das Herz brechen. Doch der Bettelstudent Symon verliebt sich in Laura und sein Freund Jan in deren Schwester Bronislawa. Während die Verkleidungskomödie funktioniert, nutzt Jan eine unerwartete Chance, um für Polens Freiheit zu kämpfen und Symon will seiner Angetrauten die Wahrheit über seine Identität verraten – was die Schwiegermutter in spe zu verhindern versucht…

Den historischen Rahmen bildet die Zeit der Besetzung Polens durch die Sachsen während der Nordischen Kriege (1700–1721). König August der Starke unterdrückt mit seiner absolutistischen Herrschaft das eroberte Land. Die Einsetzung des polnischen Königs Stanislaus Leszczcski als junger König Adam wird in der Operette fiktiv auf einen gelungen Aufstand zurück- und vorgeführt.

Theater Prorzheim / Der Bettelstudent Ensemble © Sabine Haymann

Theater Prorzheim / Der Bettelstudent Ensemble © Sabine Haymann

Die farbenfrohe Aneinanderreihung von vielseitigen Facetten, die Genrebilder der Zeit aufgreifen, machen den Reiz dieser meisterhaften Operette aus. Regisseur Wolfgang Lachnitt hat große Freude an den Feinheiten der Unterhaltungskunst und schärft die (gekränkten) Eitelkeiten der Figuren, sodass jede ihr eigenes komödiantisches Profil erhält. Das golden umrahmte Bühnenbild von Jörg Brombacher werden Gemälde nach Motiven des Italieners Giuseppe Arcimboldo (1526–1593) zieren. Die Kostüme sind prachtvoll und zitieren absolutistische Opulenz – besonders pikant wird es, wenn die Identitäten und Kleider auf der Bühne getauscht werden. Freuen kann man sich auf einen gewitzten Abend voll rasantem Schlagabtausch, perlenden Couplets und artistischen Ensemblenummern.


Mit Dorothee Böhnisch, Brian Garner, Klaus Geber, Stamatia Gerothanasi, Lothar Helm, Paul Jadach, Dennis Marr, Elisandra Melián, Thomas Möwes, Danielle Rohr, Natasha Sallès, Lukas Schmid, Michael Schneider, Alexander Spazier, Aleksandar Stefanoski, Franziska Tiedtke, Philipp Werner und Gabriela Zamfirescu

Chor und Extrachor des Theaters Pforzheim, Badische Philharmonie Pforzheim

Inszenierung — Wolfgang Lachnitt, Musikalische Leitung – Markus Huber, Bühnenbild – Jörg Brombacher, Kostüme – Christian Albert

Die öffentliche Probe: Donnerstag, 14. Dezember 2017 um 19 Uhr
Premiere: Freitag, 22. Dezember 19.30 Uhr,  weitere Vorstellungen  Di, 26.; Mi, 27. Dezember 2017;  Di, 2., So, 7., So, 21. Januar 2018 und an vielen weiteren Terminen


—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—