Kiel, Theater Kiel, Spielplan September-Oktober 2016

Juli 19, 2016 by  
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Theater Kiel

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Opernhaus Kiel / Blick über den Rathausplatz © VollwertBIT

Spielplan September-Oktober 2016


operkiel*


Premieren
Samstag, 3. September, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
Volksbühnengala
Start in die neue Spielzeit! In diesem Jahr führt die Reise von Paris über Mantua und Buenos Aires bis kurz vor Reims, in den sagenhaften deutschen Wald und in ein mythologisches Sizilien, um mit der Erinnerung an Sevilla zu enden. In anderen Worten: zu hören sind Ausschnitte aus Delibes’ Coppélia, Meyerbeers Hugenotten, Verdis Rigoletto, Lloyd Webbers Evita, Rossinis Reise nach Reims, Wagners Siegfried, Leclairs Skylla und Glaukos und Bizets Carmen.
Musikalische Leitung Georg Fritzsch, Daniel Carlberg u.a.
Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Moderation Yvonne Ruprecht und Ulrich Frey
Mit Daniela Bruera, Tatia Jibladze, Hye Jung Lee, Karola Sophia Schmid, Ks. Heike Wittlieb; Yoonki Baek, Matteo Ferretti, Fred Hoffmann, Stefano Meo, Anton Rositskiy, Ks. Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Joao Terleira, Mathias Tönges, Thomas Wischer sowie der der Opernchor und der Extrachor des Theaters Kiel und der Kinderchor an der Oper Kiel
Eine Veranstaltung der Oper Kiel in Zusammenarbeit mit der Volksbühne Kiel

Samstag, 24. September, 19.00 Uhr · Opernhaus
DIE HUGENOTTEN
Oper von Giacomo Meyerbeer
in französischer Sprache mit Übertiteln
Frankreich, 1572: Die Liebe zwischen der Katholikin Valentine de Saint Bris und dem Hugenotten Raoul de Nangis gerät zwischen die Fronten erbitterter Religionskämpfe, die in der blutigen »Bartholomäusnacht« gipfeln. Tosca-Regisseur Lukas Hemleb kehrt mit der meist gespielten Oper des 19. Jhd. zurück.
Musikalische Leitung Daniel Carlberg Regie Lukas Hemleb
Choreografie Joanna O’ Keeffe Bühne Gianni Carluccio
Kostüme Falk Bauer Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Mit Bogna Bernagiewicz, Daniela Bruera, Mae Dettenborn, Lori Guilbeau / Agnieszka Hauzer, Johanna Kahlcke, Hanna Laackmann, Karola Sophia Schmid; Matteo Ferretti, Fred Hoffmann, Martin Rainer Leipoldt, Michael Müller, Timo Riihonen, Anton Rositskiy, Ks. Jörg Sabrowski, Tomohiro Takada, Joao Terleira, Matthias Tönges, Thomas Wischer und dem Opern- und Extrachor des Theaters Kiel

Sonntag, 9. Oktober, 18.00 Uhr · Opernhaus
RIGOLETTO
Oper von Giuseppe Verdi
in italienischer Sprache mit Übertiteln
Mit der Titelfigur eines hässlichen Hofnarren wies Verdi dem realistischen Musiktheater schon 1851 den Weg! Rigoletto lebt zwei Leben, die er strikt voneinander trennt: ein Berufsleben als Höfling des Herzogs von Mantua und ein Privatleben als überbesorgter Vater seiner Tochter Gilda. Eines Tages wird Rigoletto für seinen erbarmungslosen Spott verflucht. Von nun an klebt dieser Fluch an ihm, er nimmt ihn mit nach Hause und schließlich wird ausgerechnet Gilda sein Opfer! Der Fluch hat gesiegt und wartet auf sein nächstes Opfer …
Musikalische Leitung Georg Fritzsch Regie Fabio Ceresa
Choreografie Mattia Agatiello
Bühne Domenico Franchi Kostüme Giuseppe Palella
Choreinstudierung Lam Tran Dinh
Mit Bogna Bernagiewicz / Hanna Laackmann, Mae Dettenborn /
Johanna Kahlcke, Hye Jung Lee, Tatia Jibladze; Yoonki Baek, Amartuvshin Enkhbat / Stefano Meo, Matteo Ferretti, Dominic Große, Fred Hoffmann, Timo Riihonen, Kemal Yas¸ar, Myunghun Yoo; Herrenchor des Theaters Kiel

Wiederaufnahmen

Theater Kiel / Spatz und Engel © struck-foto

Theater Kiel / Spatz und Engel © struck-foto

Samstag, 8. Oktober, 19.00 Uhr · Opernhaus
SPATZ UND ENGEL
Die Geschichte der Freundschaft von Edith Piaf und Marlene Dietrich
Ein Theaterstück mit Musik von Daniel Große Boymann und Thomas Kahry
»Heike Wittlieb und Fenja Schneider können sowieso alles, Schlagerleichtigkeit wie Chanson-Melancholie« schrieben die KN begeistert über die Premiere. Nun kehren sie als Ikonen Marlene Dietrich und Édith Piaf und ihren unvergesslichen Songs zusammen mit Marie Kienecker, Linda Stach, Florian Hacke und Sebastian Rousseau auf die Opernhausvorbühne zurück.

Theater Kiel / Tosca © struck-foto

Theater Kiel / Tosca © struck-foto

Samstag, 15. Oktober, 19.30 Uhr · Opernhaus
TOSCA
Oper von Giacomo Puccini
in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Großes Kino auf der Opernbühne: die visuell innovative Inszenierung von Puccinis Opernthriller um Operndiva Floria Tosca, die in die Fänge des sadistischen Polizeipräsidenten Scarpia gerät, ist mit den am Originalschauplatz gedrehten Videos von Luca Scarzella in der Regie von Lukas Hemleb wieder zu erleben!


OPER Extra


Samstag, 17. September, 17.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Operncafé: DIE HUGENOTTEN
Über die längst überfällige Wiederentdeckung Giacomo Meyerbeers, die Aktualität der Hugenotten und mehr sprechen Regieteam, musikalische Leitung und Dramaturgie.
Montag, 26. September, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
STREICHTRIO / QUARTETT / QUINTETT
Die Geigerinnen Nora Piske-Förster und Rie Goji, die Bratschisten Marie Yamanaka und Hendrik Vornhusen und Cellist Ingo Zander aus dem Philharmonischen Orchester präsentieren Zoltán Kodálys »Serenade für 2 Violinen und Viola«, op. 12, Leos Janáceks Streichquartett Nr. 1 und Johannes Brahms’ Streichquintett G-dur, op. 111.

Samstag, 1. Oktober, 17.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Operncafé: RIGOLETTO
Regieteam, musikalische Leitung und Dramaturgie stellen Giuseppe Verdis zukunftsweisendes Erfolgswerk und ihre Interpretation vor. Ensemble-mitglieder präsentieren musikalische Ausschnitte.

Montag, 17. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
FANTASTISCHE KLARINETTENKLÄNGE
Das Konzertprogramm von Ishay Lantner, Klarinettist des Philharmonischen Orchesters, ergänzt den Opernspielplan. Zu hören sind Fantasien für Klarinette und Klavier über Puccinis Tosca und Verdis Rigoletto, Fantasiestücke und Romanzen von Robert Schumann für Klarinette und Klavier sowie Lieder von Puccini, Verdi, Schumann und Giacomo Meyerbeer. Mit Ishay Lantner u.a.

Dienstag, 27. September, 4., 11., 18. und 25. Oktober 22.00 Uhr · 3. Foyer Oper
Lesung: DIE INSEL DES ZWEITEN GESICHTS
Albert Vigoleis Thelen schildert in seinem Roman lustvoll fabulierend das Leben auf Mallorca in den dreißiger Jahren des vorigen Jahrhunderts. Er und seine Frau bestreiten ihren Lebensunterhalt mit Stadtführungen, Sprachunterricht und Übersetzungen, bis die Nationalsozialisten an die Macht kommen, und Vigoleis sogar in Mallorca feststellen muss: »Gegen den Strom schwimmen erfordert starke Arme.«
Gastspiele

Montag, 10. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
CLAIRE WALDOFF – ICH WILL ABER GERADE VOM LEBEN SINGEN
Wollen Sie wissen, ob er denn nun Hermann heeßt oder wer da mit Lehm schmeißt? Antwort gibt Claire Waldoff alias Sigrid Grajek. Die Begeisterung über Sigrid Grajeks musikalisches Portrait der Berliner Kabarettistin und Sängerin war und ist so groß, dass sie ein weiteres Mal im Kieler Opernhaus gastiert. Klavier: Stefanie Rediske.
In der Reihe »Musik der Kulturen«der Volksbühne

Sonntag, 30. Oktober, 15.00 Uhr · 1. Foyer Oper
Tom Kyle Puppentheater: Das Räuberstück
»Das Räuberstück – ein Kasperspiel für kleine und große Menschen« kommt wieder! Der Kieler Puppenspieler Peter-Michael Krohn lässt die gute alte Zeit des salonfähigen Kaspertheaters wiederaufleben und überspringt mit Wortwitz, Spielleidenschaft und Improvisation die Grenze zwischen Bühne und Zuschauerraum.
Montag, 31. Oktober, 20.00 Uhr · 1. Foyer Oper
WIR IN SCHLESWIG-HOLSTEIN: »Musik für Flöte«
Acht Flötistinnen aus der Klasse von Prof. Angela Firkins präsentieren Flöten-musik aus vier Jahrhunderten. Ein Konzert der Musikhochschule Lübeck


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Sonntag, 11. September, 11.00 Uhr · Kieler Schloss
Montag, 12. September, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
1. Philharmonisches Konzert
Max Reger (1873 – 1916) lavierkonzert f-Moll, op. 114
Johannes Brahms (1833 – 1897) . Sinfonie D-Dur, op. 73
Solist Gerhard Oppitz (Klavier) – Artist in Residence
Dirigent Georg Fritzsch
Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

Sonntag, 18. September, 12.00 Uhr · Kieler Gelehrtenschule (Aula)
1. Musikalische Matinee
Im Abendrot
Franz Schubert Oktett F-Dur, D 803
Ensemble Xtour
Samstag, 1. Oktober, 18.00 Uhr · nsgarkirche
Klassisch Beflügelt – 1. Konzert
Quintettrausch
Max Reger Klavierquintett Nr. 2 c-Moll, op. 64
Johannes Brahms Klavierquintett f-Moll, op. 34
Maximilian Lohse und Katharina Hoffmann (Violine), Marie Yamanaka (Viola), Paul Füssinger (Violoncello), Gerhard Oppitz (Klavier) – Artist in Residence

Donnerstag, 6. Oktober, 20.00 Uhr · ieler Schloss
Eröffnungskonzert der Baltic Horse Show
Das kulturelle Highlight der Baltic Horse Show: wie üblich mit zahlreichen Hits aus der Opern- und Konzertliteratur.
Dirigent Georg Fritzsch

Samstag, 8. Oktober
REGER-NACHT
Teil 1 : 19.30 Uhr · nsgarkirche
Mit Werken von Max Reger und Wilhelm Stenhammar
Maximilian Lohse (Violine), Marie Yamanaka (Viola),
Andreas Koller (Orgel), Sofia Gülbadamova (Klavier), Madrigalchor Kiel, Dirigentin Friederike Woebcken
Teil 2 : 21.30 Uhr · t. Nikolaus-Kirche
Mit Werken von Max Reger
Su-Yun Lee (Violine), Marie Yamanaka (Viola),
Frauke Rottler-Viain (Violoncello), Werner Parecker (Orgel)
Teil 3 : 23.30 Uhr · ikolaikirche
Mit Werken von Max Reger und Hugo Wolf
Dörte Blase (Sopran), Frauke Rottler-Viain (Violoncello)
Volkmar Zehner (Orgel), Vokalensemble der CAU zu Kiel
Dirigent Bernhard Emmer

Sonntag, 23. Oktober, 11.00 Uhr · Kieler Schloss
Montag, 24. Oktober, 20.00 Uhr · Kieler Schloss
2. Philharmonisches Konzert
Edvard Grieg (1843 – 1907) onzertouvertüre Im Herbst, op. 11
Jean Sibelius (1865 – 1957) iolinkonzert d-Moll, op. 47 Dimitri Schostakowitsch (1906 – 1975) 0. Sinfonie e-Moll, op. 93
Solist Marc Bouchkov (Violine)
Dirigent Rani Calderon
Einführung um 10.15 Uhr bzw. 19.15 Uhr

Sonntag, 30. Oktober, 18.00 Uhr · Kieler Schloss
1. Extrakonzert Con Spirito
Tom Gaebel: SINATRA TRIBUTE
Anlässlich von Sinatras 100. Geburtstag im Jahr 2015 konzipierte der Sänger und Entertainer Tom Gaebel eine Show, die ganz im Zeichen seines legendären Vorbilds steht. Und es hätte dafür beileibe keinen besseren gegeben als Gaebel, denn der »deutsche Sinatra« gilt als europaweit bester Interpret von Sinatras weltberühmten Songs. Freuen Sie sich auf einen glanzvollen Abend der musikalischen Extraklasse in bester Las-Vegas-Tradition!
Dirigent Georg Fritzsch


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Wiederaufnahme

Theater Kiel / Dornrschen © struck-foto

Theater Kiel / Dornrschen © struck-foto

Sonntag, 25. September, 18.00 Uhr · Opernhaus
DORNRÖSCHEN
Zum Spielzeitauftakt zeigt das Ballett Kiel Yaroslav Ivanenkos Neuinterpretation von Tschaikowskis Dornröschen, in der der Kieler Chefchoreograf das bekannte Märchen mit Hans Christian Andersens Erzählung » Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen « verknüpft. Ein armes Mädchen steht auf der Straße und versucht, Streichhölzer zu verkaufen. Sehnsüchtig schaut es durch die hellerleuchteten Fenster eines Schlosses. Dort wird auf einem Fest ein Ausschnitt aus Dornröschen aufgeführt. Plötzlich nehmen die Fliederfee und der geheimnisvolle Carabosse das Mädchen mit in die traumhafte Dornröschen-Welt.

Ballett Extra
Samstag, 10. September, 10.00 Uhr · Ballettsaal Opernhaus
Öffentliches Training
Hautnah beim Balletttraining der Profis dabei sein – das geht auch in der Saison 2016 /17! Am 10. September können wieder 50 interessierte Zuschauer im Ballettsaal Platz nehmen. Das Training dauert knapp 1,5 Stunden, der Einlass findet am Parkplatz des Opernhauses statt.

Samstag, 29. Oktober, 10.30 Uhr · Opernhaus
Ballettwerkstatt: COPPÉLIA
Die erste große Premiere im Ballett in der neuen Spielzeit widmet sich einem Klassiker der französischen Ballettkunst: Léo Delibes Coppélia. Eine Woche zuvor gibt Yaroslav Ivanenko Einblicke in die neue Kreation und den Probenprozess. Ab 10.30 Uhr ist die Company beim Training auf der Bühne zu erleben.

—| Pressemeldung Theater Kiel |—

Düsseldorf, Deutsche Oper am Rhein, BELVEDERE Finale 2014, IOCO Aktuell, 06.07.2014

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Deutsche Oper am Rhein

Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein © Hans Joerg Michel - www.foto-drama.de

Düsseldorf / Deutsche Oper am Rhein / Oper am Rhein © Hans Joerg Michel – www.foto-drama.de

BELVEDERE Siegerin 2014
Irina Churilova, Sopranistin aus Russland

6. Juli 2014: Begeisterung in der Deutschen Oper am Rhein. Aus 1.321 Teilnehmern hatten es im 33. BELVEDERE Gesangswettbewerb 17 Sänger/innen ins Finale nach Düsseldorf geschafft. Vor Fach- und Medienjuroren, Agenten und ausverkauftem Haus sangen sie dort um die ersten Plätze des renommierten Wettbewerbs. Axel Kober und die Duisburger Philharmoniker begleiteten sie. Durch den Abend führte der Bo van der Meulen. Mit sympathisch kurzweiliger Moderation gab van der Meulen dem breiten Publikum zu Sänger/innen und Arien Richtung wie Anregung.

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Durch 60 Qualifikationsrunden in 56 Städten hatten sich 157 Sänger/innen für das Semi-Finale vom 1. bis 4. Juli   Robert-Schumann-Saal in Düsseldorf qualifiziert. Die Rheinoper war am 6. Juli 2014 Schauplatz des BELVEDERE Finales. Christoph Meyer, Chef der Rheinoper in Düsseldorf, bot den Kandidaten in Düsseldorf eine starke Präsentationsebene; im Herzen Europas, inmitten der Region mit der weltweit größten Dichte von Musiktheatern.

Entspannte Finalisten des 33. BELVEDERE © IOCO

Entspannte Finalisten des 33. BELVEDERE © IOCO

Der BELVEDERE gilt unter Sängern  als herausragende Karriereplattform.  Viele Gesangskarrieren, wie jene von Angela Kirchschlager, begannen mit dem BELVEDERE Gesangswettbewerb. Geldpreise, internationale Wahrnehmung und konkrete Einstiegsengagements locken junge Sänger/innen aus aller Welt. Die Fachjury des Wettbewerbs besteht aus Intendanten, Opern- und Castingdirektoren bedeutender Musiktheater sowie einer Medienjury, der auch IOCO – Kultur im Netz angehört. 243 der 1.321 Teilnehmer/innen des Jahres 2014 stammen aus Südkorea, 184 aus Russland, 100 aus den USA, 91 aus Deutschland; aber auch 17 aus Australien, 6 aus Israel.

Belvedere Finale 2014 Stimmungsbild © IOCO

Belvedere Finale 2014 Stimmungsbild © IOCO

17 Teilnehmer (7 Herren, 10 Damen) bestritten die Finalrunde. Mit einer Arie kämpften sie um die ersten Plätze im Gesamtwettbewerb: 4 aus Süd-Afrika (Owen Metsileng, Linda Nteleza, Siyabulela Ntlale, Khanyiso Gwenxane), 3 aus den USA (Kiri Deonarine, Lori Guilbeau, Marina Costa-Jackson), 2 aus Russland (Maria Nazarowa, Irina Churilova) sowie Carolina Garcia aus Spain, Oddur Jonsson aus Island, Ben MCateer aus Irland, Siobhan Stagg aus Australien, Akiho Tsujii aus Japan, Stephen Chambers aus Neuseeland, Norma Nahoun aus Frankreich und Il do Song aus Südkorea.

BELVEDERE 2014 Siegerin Irina Churilova © Susanne Diesner

BELVEDERE 2014 Siegerin Irina Churilova © Susanne Diesner

Irina Churilova, russische Sopranistin aus Novosibirsk, wurde Siegerin BELVEDERE 2014.  Ihre stimmsicher und kraftvoll vorgetragene Arie „Tacea la notte“  der Leonore aus Giuseppe Verdis Troubadour begeisterte Publikum und Jury gleichermaßen. Der erste Preis des BELVEDERE Wettbewerbs 2014 verbunden mit einem Preisgeld von € 7.000 waren ein prächtiger Lohn. Den zweiten Preis und ein Preisgeld von € 3.500, erzielte der Bariton Siyabulela Ntlale aus Südafrika, welcher mit der Arie Lónore! Ladri! aus Verdis Falstaff  stimmlich wie darstellerisch Jury und Publikum für sich einnahm. Der letzte der 17 Sänger, der Bassist Il do Song aus Südkorea, schaffte es auf Platz drei der der Gunst der Juroren: Mit der wohltimbrierten, bruchlos vorgetragenen Arie „La calunnia..“ aus Gioacchino Rossinis Barbier von Sevilla. Den Preis der Medienjury erhielt die Sopranistin Siobhan Stagg aus Australien für ihre sensibel und mit höhensicheren Piani vorgetragene Arie „Depuis le jour“ aus Gustave Charpentiers „Louise“. Doch auch die nicht prämierten Sänger/innen des Finale beeindruckten durch frische mitreißende Arien. Die Prämierung der Besten des Abends waren so die Höhepunkte auf einer überaus gelungenen Galavorstellung von Nachwuchssängern aus aller Welt. 

BELVEDERE Wettbewerb 2015:

BELVEDERE Finale 2014 © Susanne Diesner

BELVEDERE Finale 2014 © Susanne Diesner

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel:  Amsterdam und das Het Muziektheater  werden   Mittelpunkt von Semifinale und Finale des BELVEDERE 2015 sein. 1.300 Sänger/innen aus 60 Ländern werden zuvor in Ausscheidungskämpfen um Preise und Einstieg in die Welt der klassischen Musik singen. Irina Churilova, die BELVEDERE Siegerin 2014,  wird dann bereits große Partien in bedeutenden Musiktheatern singen.

IOCO / Viktor Jarosch / 07.07.2014

—| IOCO Aktuell Deutsche Oper am Rhein Düsseldorf |—