Wiesbaden, Hessisches Staatstheater, Maifestspiele: Fliegende Holländer – Arabella, IOCO Kritik, 26.05.2020

Hessisches Staatstheater Wiesbaden

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

Hessisches Staatstheater Wiesbaden © Martin Kaufhold

 Internationale Maifestspiele 2020

Der fliegende Holländer – Arabella

  Gabriela Scherer, Michael Volle, Julia Okruashvili 

 

von Ingrid Freiberg

Die Aufregung ist riesig!

Seit 14. März 2020 hatte das Hessische Staatstheater Wiesbaden Corona bedingt schließen müssen. Die Internationalen Maifestspiele 2020 schienen nicht mehr realisierbar! Doch durch das Engagement der Verantwortlichen, hier ist im besonderen Intendant Uwe Eric Laufenberg zu erwähnen, und strenge Einhaltung der Hygienevorschriften geschah ein Wunder, an das niemand mehr geglaubt hatte. Dementsprechend klopften die Herzen des ausgehungerten Publikums, Phantasien waren angeregt: Richard Wagner und Richard Strauss nur mit Klavierbegleitung? Wie werden die Akteure, auf die sich alle gefreut haben, agieren? Wie werden sich die Einschränkungen auswirken? Die Opernbesucher sitzen nur in jeder zweiten Reihe, in der belegten Reihe werden je drei Plätze freigelassen. Ist überhaupt ein Theatererlebnis möglich?

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender - Arabella hier Gabriela Scherer und Michael Volle © Andreas Etter

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender – Arabella hier Gabriela Scherer und Michael Volle © Andreas Etter

Der Abend beginnt überraschend: Die Ouvertüre des Fliegenden Holländer erklingt vom Band – mit guter Tonqualität – eine Einspielung des Sächsischen Staatsorchesters Dresden. Nach einigen Sekunden gelingt es, sich auf die Musik des großen Meisters einzulassen, sich ihr hinzugeben, die Anspannung lässt nach, man ist wieder im Theater angekommen! Der Vorhang, auf dem Meereswellen zu erkennen sind, öffnet sich und das schon legendäre blutrote Segelschiff, das in der Inszenierung von Michiel Dijkema (2020) während des Matrosenchors „Steuermann, lass die Wacht! Steuermann, her zu uns! Ho! He! Je! Ha…“ als Geisterschiff über die ersten sechs Zuschauerreihen hinwegsegelt, steht nun querseits auf der Bühne, Kanonen und Kanonenkugeln sind zu sehen, die Segel ändern situationsbedingt ihre Farbe.

Ewige Qual bis hin zu einem heißen Kuss

Die Frist ist um“, wenn auch nicht nach sieben Jahren wie für den Holländer, sondern nach unerträglich langen 70 Tagen für das Publikum. Die Stimme von Michael Volle, dessen umfangreiches Repertoire von Mozart, Bach, Carl Maria von Weber, Tschaikowski, Humperdinck über Wagner, Verdi, Puccini, Strauss, Pfitzner, Debussy, Lehár zu Britten, Berg und Henze reicht, ist mit dieser Arie zu hören. Vom ersten Ton an lässt seine Stimme aufhorchen und zieht alle in ihren Bann. Sein warmer dunkler Bariton erzählt von der ewigen Qual, der Sehnsucht eines Untoten: „nirgends findet er ein Grab! Niemals den Tod!“

„Johohohe! Johohohe! Johohohe! Johohe!“ Gabriela Scherer singt „Sentas Ballade“ souverän, anrührend mit Seele in der Stimme. Sie begeistert mit der Reinheit ihrer Gesangslinie, einer herrlich samtenen Tiefe, warmer, expressiver Mittellage und mühelos erreichten Spitzentönen. Das nachfolgende „Wie aus der Ferne längst vergang’ner Zeiten“ überzeugt und überrascht durch intensives Spiel – bis hin zu einem heißen Kuss – zwischen den unglücklich Liebenden. Möglich wird das, weil die beiden Sänger miteinander verheiratet sind… Ihre Vertrautheit ist spürbar, ihre verzweifelte Hinneigung zueinander wird in kultivierten Tönen schmerzhaft erzählt. Michael Volles markanter Bariton ist völlig unangestrengt, wunderbar leicht, sauber in der Diktion und voller Hingabe. Eindrucksvoll und überzeugend sein „Welch‘ holder Klang im nächtigen Gewühl! Du bist ein Engel! Eines Engel’s Liebe Verworf’ne selbst zu trösten weiss! Ach, wenn Erlösung mir zu hoffen bliebe, All-Ewiger, durch diese sei’s!“

Was diese wunderbaren Künstler zu leisten vermögen, zeigt die Programmgestaltung: Nach Holländer ist die lyrische Komödie Arabella, die den Glanz des nostalgischen Wien einfängt und einen Hauch Operette ins 21. Jahrhundert hinüberweht, zu vernehmen.  Der Schwierigkeitsgrad könnte kaum höher sein… Als der Vorhang sich hebt, ist eine riesige weiße Freitreppe und ein großes champagnerfarben glitzerndes Sofa zu sehen, Requisiten aus der Inszenierung von Uwe Eric Laufenberg aus dem Jahre 2018. „Sie woll’n mich heiraten“ – mit dieser Arie haben viele weltberühmte Sopranistinnen wie Elisabeth Schwarzkopf, Anneliese Rothenberg und Lisa della Casa brilliert. Gabriela Scherer reiht sich als Arabella in diesen illustren Kreis ein. Mit Nuancenreichtum und leidenschaftlicher Hingabe singt Michael Volle den Mandryka. Noch spürbarer als zuvor überzeugen die beiden Ausnahmestimmen im Duett „Kann Ihr Diener im Hof zum Brunnen gehen und mir ein Glas recht frisches Wasser bringen dort hinauf? Sie agieren, ohne den Spannungsbogen der Melodie auch nur für eine Sekunde zu unterbrechen, nur Stimme, jedes Wort mit seiner Bedeutung, warm und leidenschaftlich. Und dass sie auch ungebremst agieren können, sich umarmen und küssen dürfen, erhöht den Genuss! Es ist eine wahre Wonne…

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender - Arabella hier Pianistin Julia Okruashvili © Andreas Etter

Hessisches Staatstheater Wiesbaden / Der fliegende Hollaender – Arabella hier Pianistin Julia Okruashvili © Andreas Etter

Schier unglaublich  – die Pianistin Julia Okruashvili

Ihr Spiel ist voller Lebendigkeit, Hingabe und Emotion. Gekonnt weiß Julia Okruashvili die klanglichen Fähigkeiten ihres Instruments einzusetzen, jeder Ton ist durchleuchtet, der Tastendruck differenziert gestaltet. Sensibel, aufmerksam und mit großer Energie begleitet sie die Sänger.

Das Publikum seufzt vor Wonne

Obwohl nur 200 Personen ins Theater durften, erreicht der frenetische Applaus eine ungeheure Dezibelzahl. Nach zahlreichen Vorhängen und nicht nachlassenden Beifallsbekundungen entschließen sich Gabriela Scherer und Michael Volle dazu, eine Zugabe zu geben. Schon bei den ersten Takten seufzt das Publikum vor Wonne: „Lippen schweigen“ aus der Operette „Die Lustige Witwe“ von Franz Lehár rundet den historischen Abend ab.

—| IOCO Kritik Hessisches Staatstheater Wiesbaden |—

München, Bayerische Staatsoper München, Jonas Kaufmann ist Bayerischer Kammersänger, 10.07.2013

Juli 10, 2013 by  
Filed under Bayerische Staatsoper, Pressemeldung

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Bayerische Staatsoper München

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Nationaltheater München © Wilfried Hösl

Jonas Kaufmann – Bayerischer Kammersänger

Bayerische Staatsoper München / Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsintendant Nikolaus Bachler © Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München / Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsintendant Nikolaus Bachler © Bayerische Staatsoper München

Große Überraschung für das Publikum und Jonas Kaufmann: Der Münchner Tenor wurde Montagabend nach der Vorstellung von Giuseppe Verdis Il trovatore auf der Bühne der Bayerischen Staatsoper von Dr. Wolfgang Heubisch, Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, und Staatsintendant Nikolaus Bachler zum Bayerischen Kammersänger ernannt.
 
“Wir alle sind glücklich darüber, dass wir Jonas Kaufmann seit einigen Jahren regelmäßig an der Bayerischen Staatsoper erleben dürfen. Es ist höchste Zeit, dass diese Verbundenheit mit München durch die Ernennung zum Bayerischen Kammersänger nun ganz offiziell besiegelt wird”, so Staatsminister Heubisch.

 

Bayerische Staatsoper München / Staatsintendant Nikolaus Bachler, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Maestro Paolo Carignani © Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München / Staatsintendant Nikolaus Bachler, Bayerischer Kammersänger Jonas Kaufmann, Staatsminister Dr. Wolfgang Heubisch, Maestro Paolo Carignani © Bayerische Staatsoper München

Jonas Kaufmann, der in der letzten Woche mit seinem Rollendebüt als Manrico die Münchner Opernfestspiele eröffnet hat, hat die Bayerische Staatsoper “seit der Intendanz Bachler zum Heimathafen gemacht” (Kaufmann). Der gebürtige Münchner gab sein Hausdebüt 2001 als Einspringer in Mozarts Così fan tutte. Seit 2008 sang er hier in der Festpielpremiere Lohengrin (Titelpartie, Juli 2009), der Festspielpremiere Tosca (Mario Cavaradossi, Juni 2010) und der Premiere Fidelio (Florestan, Dezember 2010). Auch in zahlreichen Repertoirevorstellungen kam das Publikum immer wieder in den Genuss von Kaufmann-Auftritten, so zum Beispiel in Die Zauberflöte (2005), La traviata (2009), Carmen (2010 und 2011) oder Don Carlo (2012) sowie in mehreren Liederabenden. Bis zum Ende der Münchner Opernfestspiele 2013 ist Jonas Kaufmann erneut in Don Carlo (25. und 28. Juli) zu erleben. Im Dezember 2013 folgt seine vierte Neuproduktion mit Giuseppe Verdis La forza del destino in der Inszenierung von Martin Kusej an der Seite seiner oftmaligen Bühnenpartnerin Anja Harteros.
Bayerische Staatsoper München / Simon Keenlyside, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel © Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München / Simon Keenlyside, Jonas Kaufmann, Bryn Terfel © Bayerische Staatsoper München

„Dass der weltweit gefragteste Tenor, so wie in der letzten Woche, kurzfristig in Wagners Lohengrin einspringt, macht Herr Kaufmann auch aus Verbundenheit zu diesem Haus, seinem Publikum und dieser Stadt. Er hat seine biographische und künstlerische Heimat in München, darüber ist die Bayerische Staatsoper glücklich und drückt dies nun mit der Ernennung zum Kammersänger aus”, so Staatsintendant Nikolaus Bachler.
 
Die Dienstbezeichnung “Bayerische/r Kammersänger/in” wird in unregelmäßigen Abständen seit 1955 durch das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst auf Vorschlag der Bayerischen Staatsoper für herausragende künstlerische Leistungen (über mindestens fünf Spielzeiten) verliehen. Bisher wurden insgesamt 128 Sängerinnen und Sänger ausgezeichnet, darunter Hans Hotter (1955), Erika Köth (1955), Herta Töpper (1955), Leonie Rysanek (1956), Dietrich Fischer-Dieskau (1959), Fritz Wunderlich (1962), Lisa della Casa (1963), Astrid Varnay (1963), Birgit Nilsson (1970), Wolfgang Brendel (1976), Júlia Várady (1979), Plácido Domingo (1981), Lucia Popp (1983), Hildegard Behrens (1987), Edita Gruberova (1989), Peter Seiffert (1992), Waltraud Meier (1996), Gabriele Schnaut (2003) oder Vesselina Kasarova (2005). Zuletzt wurden Anja Harteros und Diana Damrau zu Bayerischen Kammersängerinnen ernannt.
 
—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

Lisa Della Casa – La Arabellissima zum 90. Geburtstag, IOCO Portrait, 02.02.2009

Februar 2, 2009 by  
Filed under Portraits

 

Portrait

Lisa Della Casa

Die Kammersängerin Lisa della Casa verstarb am 10.12.2012 im Alter von 93 Jahren am Bodensee in der Schweiz. 2012 wurde sie noch in Frankreich zum Commandeur im Ordre des Arts et des Lettres ernannt.

Lisa Della Casa © Privat

Lisa Della Casa © Privat

Lisa Della Casa zum 90. Geburtstag

Sie galt als eine der schönsten Frauen der Opernbühne. Dieses Attribut allein wird ihr aber nicht gerecht. Auch die Stimme, silbrig schimmernd, ausdrucksstark und immer von einer leichten Kühle umweht, begeisterte.

Nun wird die Sängerin, die am 2. Februar 1919 im schweizerischen Burgdorf, als Tochter eines Arztes geboren wurde, 90 Jahre alt.

Sie studierte bei Margarete Häser in Zürich und debütierte 1941 als Butterfly in Biel-Solothurn. 1943 wurde sie an das Stadttheater Zürich engagiert. Sie sang dort bis 1959 die unterschiedlichsten Partien, wie Pamina, Gilda, Sophie und sogar die Mezzorolle der Annina im „Rosenkavalier„.

1949 kreierte sie dort die Partie der „Jungen Frau“ in Willy Burckhard’s „Die schwarze Spinne„. Schon 1947 bekam sie eine Einladung nach Salzburg. Bei den dortigen Festspielen war sie als Zdenka in „Arabella“ von Strauss zu hören. Im Jahr danach kam sie zurück als „Capriccio“- Gräfin von Richard Strauss. Ihr britisches Debüt fand 1951 beim Glyndebourne-Festival statt, als Gräfin in MozartsNozze di Figaro„. Im gleichen Jahr kam dann die Rolle, mit der sie Weltruhm erlangte. Bei den Münchner Festwochen sang sie ihre erste Arabella (mit dieser Rolle eröffnete sie auch das neuerbaute Nationaltheater 1963).

Schon 1947 wurde sie Mitglied der Wiener Staatsoper und erarbeitete sich dort und in Salzburg ein Repertoire, dessen Eckpfeiler Richard Strauss und Mozart waren.

Aber auch Bayreuth rief. Sie war dort 1952 die Eva in Richard WagnersMeistersinger“. Es sollte ihr einziger Auftritt in Bayreuth bleiben. Die Atmosphäre dort „geprägt von Intrigen und Geschäft“ missfielen ihr.

1953 erlebte man sie in drei Sopranrollen, in der Uraufführung von Gottfried von Einems Oper „Der Prozess“ in Salzburg, neben Max Lorenz als Josef K. und unter der Leitung von Karl Böhm.

In der Zeit von 1953 bis 1968 war Della Casa auch Mitglied der New Yorker Metropolitan Opera. In dieser Zeit machte sie auch Tourneen mit Liederabenden durch amerikanische Städte.

Sehr süffisant schildert Dragan Debeljevic, Della Casas Ehemann, in seinem Buch „Im Schatten ihrer Locken“ diese Zeit und die Rivalität mit der Fachkollegin Elisabeth Schwarzkopf. In all den Orten in den USA wo Della Casa auftrat, hatte kurz zuvor die Schwarzkopf schon gastiert, häufig mit fast identischem Programm.

Rudolf Bing, dem gewieften Generalmanager der MET, gelang der Coup, die beiden konkurrierenden Damen zusammen auf die Bühne zu bekommen. 1964 sangen an seinem Haus Lisa Della Casa den Oktavian und Elisabeth Schwarzkopf die Marschallin im „Rosenkavalier“ unter der Leitung von Thomas Schippers.

Anfang der 1970er Jahre machte sie sich rar auf den internationalen Bühnen und zu aller Überraschung beendete sie 1974 ihre Bühnentätigkeit.

Sie hinterlässt einen umfangreichen Katalog von Aufnahmen, die fast alle wieder auf CD’s erschienen sind, darunter viele Referenzaufnahmen. Unter anderen, zwei legendäre Mozart-Aufnahmen auf dem DECCA-Label: „Nozze di Figaro“ unter Erich Kleiber mit Della Casa als Contessa (CD417 315-2), und „Don Giovanni“ unter Josef Krips (CD 411626-2) mit Della Casa als Elvira.

Ein absolutes Muss sind zwei Aufnahmen mit Werken von Richard Strauss. Auch diese Aufnahmen auf DECCA sind kaum zu überbieten. Das wären die „Vier letzte Lieder“ unter Karl Böhm, sowie die „Arabella„, mit der Sängerin in der Titelpartie und dem unvergleichlichen George London als Mandryka, unter der Leitung von Georg Solti (CD 460 230-2). Aber auch der Mitschnitt dieser Oper von der Eröffnung des Münchner Nationaltheaters 1963, neben Dietrich Fischer-Dieskau als Mandryka, unter Joseph Keilberth, hat seine Meriten (DG 437 700-2). Bei EMI sind die Strauss-Duette mit Anneliese Rothenberger, sowie der „Ariadne„-Querschnitt unter Alberto Erede wiederaufgelegt worden. Zahlreiche Live-Aufnahmen mit Lisa Della Casa in den Rollen ihres Repertoires aus aller Welt sind erhältlich.

So ist eine der schönsten Sopranstimmen der Nachkriegszeit recht gut dokumentiert. Am 2. Februar wird die Sängerin, die auf Schloss Gottlieben am Bodensee und in Spanien lebt, 90 Jahre alt. Wir gratulieren herzlich.

IOCO / UGK

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