Köln, Oper Köln, Opern-Air zum Saisonauftakt 2019.20, 15.09.2019

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Oper Köln

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Köln / StaatenHaus Oper Köln © Petra Moehle

Saisonauftakt  2019/20 –  Opern-Air  und  Mehr

Familienfest mit  Zauberflöte, Carmen, Fledermaus ….

Nach einer sehr erfolgreichen Spielzeit 2018.19 startet die Oper Köln am 15. September 2019 im StaatenHaus in die neue Saison. Ab 12 Uhr öffnen wir die Türen zum großen Familienfest: Groß und Klein erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit spielerischen Einführungen in unsere diesjährigen Kinderopern-Produktionen und Ausflügen hinter die Kulissen der Oper Köln. Neben dem vielfältigen Rahmenprogramm wie einer Kostümversteigerung und einer Opern-Rallye werden anhand von Mozarts Die Zauberflöte Einblicke in die Arbeit der Kinderoper Köln geboten. Zahlreiche Partner der Oper Köln sowie Kölner Kultureinrichtungen sind wie bereits in den vergangenen Jahren mit Infoständen vor Ort vertreten.

Am Abend des 15. September 2019 eröffnen wir um 18 Uhr die Spielzeit offiziell mit der Premiere unseres ersten Opern-Air am Tanzbrunnen! Genießen Sie einen einzigartigen Abend mit dem exquisiten Ensemble, dem Internationalen Opernstudio und dem Chor der Oper Köln sowie dem Gürzenich-Orchester Köln, unter der Leitung des Wiener Opern- und Operettenspezialisten Alfred Eschwé. Dargeboten werden Ausschnitte u. a. aus Die Fledermaus von Johann Strauß, Orpheus in der Unterwelt und Hoffmanns Erzählungen vom Geburtstagskind Jacques Offenbach, Carmen von Georges Bizet und viele mehr. Zum Familienfest im StaatenHaus sowie zum Opern-Air am Tanzbrunnen am Sonntag, den 15. September 2019

So., 15. September › 18 Uhr

Auszug aus dem Programm

JOHANN STRAUSS »Die Fledermaus«
JACQUES OFFENBACH »Hoffmanns Erzählungen«
› »Barcarole«, »Leise tönt meiner Stimme Klang«, »Klein Zack«
JACQUES OFFENBACH »Orpheus in der Unterwelt«
› »Cancan«
FRANZ LEHÁR »Das Land des Lächelns«
› »Dein ist mein ganzes Herz«
GEORGES BIZET »Carmen«
› »Habanera«, »Schmugglerquintett«
JULES MASSENET »Manon«
› »Gavotte«
WOLFGANG AMADEUS MOZART »Die Zauberflöte«
› »Der Hölle Rache«, »Ein Mädchen oder Weibchen«
WOLFGANG AMADEUS MOZART »Don Giovanni«
› »Champagnerarie«
GIACOMO PUCCINI »Turandot«
› »Nessun dorma«
ANTONÍN DVO?ÁK »Rusalka«
› »Lied an den Mond«
HECTOR BERLIOZ »Le Carnaval romain« (Gürzenich-Orchester Köln)
GIUSEPPE VERDI »Nabucco«
› »Va, pensiero« (Gefangenenchor) (Chor der Oper Köln)

Musikalische Leitung Alfred Eschwé,  U.a. mit Adriana Bastidas-Gamboa / Claudia Rohrbach / Matthias Hoffmann / Martin Koch / Internationales Opernstudio / Chor der Oper Köln / Gürzenich – Orchester Köln

—| Pressemeldung Oper Köln |—

Leipzig, Oper Leipzig, Rusalka von Antonin Dvorák, 03.12.2017

November 29, 2017 by  
Filed under Oper, Oper Leipzig, Premieren, Pressemeldung

Oper Leipzig

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig © Kirsten Nijhof

Rusalka  von Antonin Dvorák

„Von der Sehnsucht nach einer anderen Welt“

Am Sonntag, 3. Dezember 2017 18 Uhr feiert  nach über 40 Jahren eine Neuinszenierung von Antonín Dvoráks Rusalka in der Regie von Michiel Dijkema in Leipzig Premiere.  Damit entspricht die Oper Leipzig nicht nur einem lang gehegten Wunsch des Leipziger Publikums, sondern besetzt auch alle Rollen bis auf Gasttenor Peter Wedd als Prinz mit Leipziger Ensemblemitgliedern in spannenden Debüts: Publikumsliebling Olena Tokar wird erstmals die Titelpartie singen. Tuomas Pursio als Wassermann, Kathrin Göring als Fremde Fürstin, Karin Lovelius als Jezibaba sowie Magdalena Hinterdobler, Sandra Maxheimer und Sandra Fechner als Waldelfen und Jonathan Michie als Heger debütieren ebenfalls in ihren Rollen.

Oper Leipzig / Rusalka - Olena Tokar © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Rusalka – Olena Tokar © Kirsten Nijhof

Dijkema, der nicht nur Regie führt, sondern wie schon bei der erfolgreichen Leipziger Tosca-Inszenierung auch das Bühnenbild entwirft, erzählt die tragische Geschichte der kleinen Seejungfrau aus der Sicht der Naturgeister, in deren Welt der Mensch rücksichtslos hereinbricht.  Die Figur der Ježibaba nimmt eine zentrale Rolle als Verbindungsglied zwischen beiden Welten ein. Die Kostüme stammen von Jula Reindell, die schon häufig mit Dijkema zusammen gearbeitet hat. Christoph Gedschold dirigiert das Gewandhausorchester. Die Einstudierung des Chors der Oper Leipzig übernimmt Alexander Stessin.

Oper Leipzig / Rusalka - von rechts Rusalka (Olena Tokar), Prinz (Peter Wedd), Fremde Fürstin (Kathrin Göring) © Kirsten Nijhof

Oper Leipzig / Rusalka – von rechts Rusalka (Olena Tokar), Prinz (Peter Wedd), Fremde Fürstin (Kathrin Göring) © Kirsten Nijhof

Jeder kennt die tragische Geschichte der kleinen Seejungfrau – im Slawischen »rusalka« – die sich nach einer menschlichen Seele sehnt. Als sie sich in einen Prinzen verliebt, lässt sie sich von der Hexe in eine Frau verwandeln, doch unter strengen Bedingungen: Sie muss die Liebe des Prinzen gewinnen, sonst droht den beiden Böses. Was zunächst zu gelingt, scheitert, als der Prinz sich in eine fremde Fürstin verliebt. Um in den See zurückkehren zu können, muss Rusalka Schreckliches tun. Nach ihrer Uraufführung im Jahr 1901 erlebte Dvoráks Oper einen weltweiten Erfolgszug und zählt heute zu den bekanntesten tschechischen Opern. Nicht nur im berühmten »Lied an den Mond« entführt Dvoráks Musik in faszinierende Klangwelten voll Magie und zerbrechlicher Schönheit. In den Text von Dvoráks Librettist Jaroslav Kvapil flossen neben Hans Christian Andersens bekanntem Märchen Motive aus slawischen Mythen, Friedrich de la Motte Fouqués Undine, Gerhart Hauptmanns »Die versunkene Glocke« und der Melusinensage ein.

Premiere: Sonntag, 3. Dezember 2017, 18 Uhr Weitere Aufführungen: 9. & 14. Dezember 2017 / 4. März 2018 / 1. Juni 2018 (alle Vorstellungen mit Einführung 45 min vor Vorstellungsbeginn)

Leitung: Dirigent: Christoph Gedschold, Inszenierung: Michiel Dijkema, Bühne: Michiel Dijkema, Kostüme: Jula Reindell, Choreinstudierung: Alexander Stessin, Dramaturgie  Nele Winter

Besetzung:  Rusalka Olena Tokar, Prinz  Peter Wedd, Ježibaba Karin Lovelius, Fremde Fürstin Kathrin Göring, Der Wassermann Tuomas Pursio, Küchenjunge Mirjam Neururer, 1. Waldelfe Magdalena Hinterdobler,  2. Waldelfe Sandra Maxheimer,  3. Waldelfe Sandra Fechner, Der Heger Jonathan Michie, Jäger Patrick Vogel (Premiere) /Dan Karlström,   Chor der Oper Leipzig, Gewandhausorchester,

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Essen, Aalto Musiktheater, Wiederaufnahme Rusalka von Antonin Dvorak, 08.04.2016

April 4, 2016 by  
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Aalto Theater Essen

Aalto-Theater-Essen © IOCO

Aalto-Theater-Essen © IOCO

  Rusalka  von Antonín  Dvorák wieder auf Aalto-Spielplan

Wiederaufnahme am Freitag, 8. April 2016, um 19:30 Uhr, Weitere Vorstellungen 15. April; 5. Mai 2016

Das berühmte Lied an den Mond gehört längst zu den populärsten Klassik-Hits, und auch die komplette Oper zählt zu den größten Meisterwerken der Musiktheater-Literatur: Antonín Dvo?áks lyrisches Märchen Rusalka steht ab Freitag, 8. April 2016, um 19:30 Uhr wieder auf dem Spielplan des Aalto-Musiktheaters. Weitere Vorstellungen folgen am 15. April und 5. Mai 2016. In der viel gelobten Inszenierung von Lotte de Beer, die bei den International Opera Awards in London 2015 als Newcomerin des Jahres ausgezeichnet wurde, ist Sandra Janušait?, wie bereits in der Premierensaison, in der Rolle der Nixe Rusalka zu erleben. Die weiteren Hauptpartien singen Jeffrey Dowd (Prinz), Katrin Kapplusch (Fremde Fürstin) und Almas Svilpa (Wassermann). Die musikalische Leitung haben Tomáš Netopil und Gerrit Prießnitz (8.4.).

Essen / Aalto Theater - Rusalka © Bettina Stoess

Essen / Aalto Theater – Rusalka © Bettina Stoess

Lotte de Beer bringt Rusalka zwischen Märchen und Metapher, Traum und Realität ganz im Geiste seiner Entstehungsperiode auf die Bühne. In den Fokus rückt sie Unterdrückung der weiblichen Sexualität im Zeitalter der Freud’schen Traumdeutung. Die Oper wurde 1901 im Nationaltheater Prag uraufgeführt und ist Dvoráks vorletztes Werk. Das Stück erzählt die Geschichte der Rusalka, einer Nixe, die durch einen Hexenzauber menschlich wird. So erst kann sich zwar ihre lang ersehnte Liebe zu dem Prinzen erfüllen, doch muss sie dafür verstummen. Der Prinz verstößt die Stimmlose und ist damit selbst dem Tode geweiht.

Wiederaufnahme 8. April 2016, 19:30 Uhr, Aalto-Theater, Weitere Vorstellungen 15. April; 5. Mai 2016, Aalto-Theater

 

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