Stuttgart, Staatsoper Stuttgart, Hoffmanns Erzählungen – Jacques Offenbach, 30.01.2019

Januar 28, 2019 by  
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Oper Stuttgart

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

Oper Stuttgart ©Matthias Baus

LES CONTES D’HOFFMANN
Hoffmanns Erzählungen
von Jacques Offenbach

Wiederaufnahme  ab 30. Januar 2019

„Wollt Ihr die Geschichte meiner Liebschaften hören?“ – Mit diesen Worten beginnt Hoffmann seine Erzählungen in Jacques Offenbachs Oper Les Contes d’Hoffmann. Darin liebt der Protagonist drei Frauen, die unterschiedlicher und wundersamer nicht sein könnten … Christoph Marthalers Produktion lässt E.T.A. Hoffmanns fast surreal anmutendenen Szenerien wieder zum Leben erwachen und inzeniert damit den Einbruch des Phantastischen in den Alltag.

Von Jacques Offenbach heißt es, er habe auf Soiréen gern nur mit einem Pelzmantel bekleidet Cello gespielt. Ob das wahr ist oder nur gut erfunden, ist nicht ganz klar. Es könnte aber durchaus ein Einfall E.T.A. Hoffmanns sein, in dessen surrealen Szenerien es immer wieder um den Einbruch des Phantastischen als Spiegel des Irrsinns im Alltag ging. „Ich denke mir mein Ich durch ein Vervielfältigungsglas – alle Gestalten, die sich um mich herumbewegen, sind Ichs, und ich ärgere mich über ihr Tun und Lassen“, gestand E.T.A. Hoffmann. Der gefeierte lyrische Tenor Atalla Ayan debütiert als Hoffmann unter dem Dirigat von Marc Piollet. Olga Busuioc und Lisa Mostin verkörpern die drei obskuren Objekte der Begierde.

Koproduktion der Oper Stuttgart und des Teatro Real Madrid

Uraufführung  : 1881 in Paris

—| Pressemeldung Oper Stuttgart |—

Berlin, Deutsche Oper Berlin, Premiere LES CONTES D’HOFFMANN – Offenbach , 01.12.2018

November 30, 2018 by  
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deutscheoperberlin

Deutsche Oper Berlin

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

Deutsche Oper Berlin © Leo Seidel (Kontakt: leoseidel@googlemail.com)

LES CONTES D’HOFFMANN – Jacques Offenbach

Premiere 1.12.2018;  weitere Vorstellungen, 4., 8., 15. Dezember 2018; 5., 9., 12. Januar 2019

Jacques Offenbach - Montmartre © IOCO

Jacques Offenbach – Montmartre © IOCO

Opéra fantastique in fünf Akten von Jacques Offenbach; Libretto von Jules Barbier nach dem drame fantastique von Jules Barbier und Michel Carré, herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck; Uraufführung am 10. Februar 1881 in Paris; eine Koproduktion der Opéra National de Lyon mit dem Gran Teatre del Liceu in Barcelona und der San Francisco Opera; Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 1. Dezember 2018

„Man ist groß durch die Liebe und größer durch die Tränen“ …


Der Künstler Hoffmann ringt in Offenbachs Oper mit Genie und Wahnsinn, Jugendträumen, verliebter Inspiration und abgeklärtem Handwerk. In tiefem Alkoholrausch spinnt er drei Geschichten über seine unglückliche Liebe. Die drei Frauengestalten seiner Erzählungen spiegeln Frauenbilder und Künstlerinnenschicksale der Epoche, während im ominösen Dr. Miracle alias Lindorf frühe psychologische Diskurse um Hysterie und Mesmerismus auf die Bühne treten.

Eine Freundin ist die Muse dem Dichter nicht, wenn es um dessen Lebensglück geht. So verführt sie ihn, während er auf Stella wartet, zum Fabulieren: Über die Liebe zum Automaten Olympia, die zum Verstummen verdammte Sängerin Antonia und die Kurtisane Giulietta, die ihm das Spiegelbild raubt. Als die wahre Geliebte schließlich erscheint, weist sie Hoffmann, durch die eigenen Geschichten und den Alkohol vollkommen zermartert, schroff zurück: „Man ist groß durch die Liebe und größer durch die Tränen“, vielleicht sogar unsterblich, weiß die Muse.

Musikalische Leitung : Enrique Mazzola, Inszenierung, Kostüme : Laurent Pelly, Bühne : Chantal Thomas, Librettoversion und Dialoge : Agathe Mélinand, Licht : Joël Adam, Einstudierung der Wiederaufnahme : Christian Räth, Kostümmitarbeit : Jean-Jacques Delmotte, Video : Charles Carcopino, Dramaturgie : Katharina Duda, Chöre : Jeremy Bines

MIT: Hoffmann : Daniel Johansson, Olympia, Antonia, Giulietta, Stella : Cristina Pasaroiu, Lindorf, Coppélius, Miracle, Dapertutto : Alex Esposito, La Muse, Nicklausse : Irene Roberts, Andrès, Cochenille, Frantz, Pitichinaccio : Gideon Poppe, La Voix de la mère : Annika Schlicht, Spalanzani : Jörg Schörner, Mâitre Luther : Tobias Kehrer
Crespel : James Platt, Hermann : Bryan Murray, Schlemil : Byung Gil Kim, Nathanael : Ya-Chung Huang

 Chor der Deutschen Oper Berlin, Orchester der Deutschen Oper Berlin

—| Pressemeldung Deutsche Oper Berlin |—

Schwerin, Mecklenburgisches Staatstheater, Spielplan Oktober 2018

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Mecklenburgisches Staatstheater

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Winkler

Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin © Silke Wink               

Spielplan Oktober 2018

01 Mo  
1. Sinfoniekonzert
Konzert Meisterwerke von Beethoven und Tschaikowsky
Moderiertes Konzert
18:00 Uhr Großes Haus
Mit Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Stefan Lano, Teo Gheorghiu


02 Di 
Einführung 45 Min. vor Beginn
1. Sinfoniekonzert
Konzert Meisterwerke von Beethoven und Tschaikowsky
19:30 Uhr Großes Haus
Mit Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Stefan Lano, Teo Gheorghiu


03 Mi
Einführung 45 Min. vor Beginn
1. Sinfoniekonzert
Konzert Meisterwerke von Beethoven und Tschaikowsky
19:30 Uhr Großes Haus
Mit Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin, Stefan Lano, Teo Gheorghiu


05 Fr     
Premiere Operngala
Musiktheater Saisoneröffnung des Musiktheaters
19:30 Uhr Großes Haus

Mit Daniel Huppert / Michael Ellis Ingram / Gabriel Venzago, Rodrigo Porras Garulo, Katrin Hübner, Sebastian Kroggel, Tina Landgraf, Karen Leiber, Itziar Lesaka, Cornelius Lewenberg, Hanna Larissa Naujoks, Nienke Otten, Roman Payer, Christoph Reiche, Yoontaek Rhim, Opernchor, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


12 Fr  
Operngala
Musiktheater Saisoneröffnung des Musiktheaters
19:30 Uhr Großes Haus

Mit Daniel Huppert / Michael Ellis Ingram / Gabriel Venzago, Rodrigo Porras Garulo, Katrin Hübner, Sebastian Kroggel, Tina Landgraf, Karen Leiber, Itziar Lesaka, Cornelius Lewenberg, Hanna Larissa Naujoks, Nienke Otten, Roman Payer, Christoph Reiche, Yoontaek Rhim, Opernchor, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


14 So      
Matinee vor der Premiere
Neugierig auf Im weißen Rössl 11:00 Uhr     Konzertfoyer

Hoffmanns Erzählungen
Musiktheater (Les Contes d’Hoffmann) Fantastische Oper in fünf Akten von Jacques Offenbach
18:00 Uhr Großes Haus

Mit Elena Puszta , Antigone Papoulkas , Itziar Lesaka , Rodrigo Porras Garulo , Sebastian Kroggel , Cornelius Lewenberg , Matthias Koziorowski , Opernchor, Extra-Chor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


15 Mo  
Sonderveranstaltung
Bundeswettbewerb Gesang (Oper, Operette und Konzert)
Vorausscheid Wettbewerb 2018 für Norddeutschland  14:00 Uhr     Großes Haus


21 So  
Musik um vier – 1. Konzert:
Wiener Kaffeehausmusik
16:00 Uhr  Konzertfoyer

Mit Martin Schelhaas, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


23 Di  
Vorpremiere
Im weißen Rössl
Musiktheater Singspiel in drei Akten von Ralph Benatzky
19:30 Uhr Großes Haus

Mit Karen Leiber, Christina Ratzenböck, Erwin Belakowitsch, Christoph Reiche, Katrin Hübner, Roman Payer, Cornelius Lewenberg, Tina Landgraf, Andreas Auer, Itziar Lesaka, Simon Grundbacher, Kerstin Westphal, Opernchor, Ballettensemble, Extra-Chor, Statisterie des Mecklenburgischen Staatstheaters, Mecklenburgische Staatskapelle Schwerin


26 Fr
Wieder im Spielplan
Der glückliche Prinz
Musiktheater Ein musikalisches Märchen nach Oscar Wilde
Für Gruppen buchbar
10:00 Uhr  Konzertfoyer

Mit Cornelius Lewenberg, Özgür Platte, Toni Deutsch, Hajo Willimczik, Verena Lorenz


28 So   
Great Britten – Familienkonzert
Benjamin Britten: „Young Person’s Guide To The Orchestra“ op. 34
16:00 Uhr Großes Haus

Mit Peter Larsen, Martin Schelhaas, Mecklenburgische Staatskapelle

—| Pressemeldung Mecklenburgisches Staatstheater |—

München, Bayerische Staatsoper München, Les Contes d’Hoffmann 27. & 30. 07.2017

Juli 24, 2017 by  
Filed under Bayerische Staatsoper, Oper, Pressemeldung

Bayerische Staatsoper München

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper München Foto: © Wilfried Hösl

Umbesetzung: In unseren Festspielvorstellungen von Les Contes d’Hoffmann am 27. und 30. Juli 2017 wird Diana Damrau die Partien der Antonia, Giulietta und Stella sowie Olga Pudova die Partie der Olympia für die erkrankte Aleksandra Kurzak übernehmen.

Weitere Umbesetzungen: In unseren Festspielvorstellungen von Semiramide am 21. und 24. Juli 2017 wird Nikola Hillebrand die Partie der Azema für die erkrankte Elsa Benoit übernehmen. Außerdem wird in unserer Festspielvorstellung von Lady Macbeth von Mzenskam 22. Juli 2017 Carole Wilson die Partie der Axinja für die erkrankte Heike Grötzinger übernehmen.

Hinweis für Vorstellungsbesucher: Aktuell gibt es mehrere Baustellen im Umkreis der Maximilianstraße. Wir empfehlen Ihnen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und etwas mehr Zeit für die Anreise einzuplanen.

Bayerische Staatsoper / Diana Damrau © Wilfried Hösl

Bayerische Staatsoper / Diana Damrau © Wilfried Hösl


Diana Damrau studierte Gesang an der Musikhochschule Würzburg. Seit ihren ersten Engagements in Würzburg, Mannheim und Frankfurt am Main ist sie regelmäßig u. a. an den Opernhäusern von New York, London, Paris, Mailand, Wien, Madrid, Brüssel, Berlin, Hamburg und Dresden sowie bei den Salzburger Festspielen zu Gast. 2007 wurde sie zur Bayerischen Kammersängerin ernannt. Ihr Repertoire umfasst Partien wie die Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Donna Anna (Don Giovanni), Norina (Don Pasquale), Amina (La sonnambula), Gilda (Rigoletto), Elvira (I puritani), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Sophie (Der Rosenkavalier), Leila (Les Pêcheurs de perles) und die Titelpartie in Lucia di Lammermoor. Heute Abend ist sie bei einem Festspiel-Liederabend gemeinsam mit Helmut Deutsch im Nationaltheater zu hören.


Olga Pudova, geboren in St. Petersburg, studierte am dortigen Konservatorium „N. A. Rimski-Korsakow“. Sie war Solistin der Mariinsky Academy of Young Opera Singers und im Young Singers Project of the Salzburger Festspiele. Ihr Debüt gab sie am Mariinski-Theater als Contessa di Folleville in Rossinis Il viaggio a Reims. Seither tritt sie in den großen Opernhäusern von Europa und den USA auf, darunter die Wiener Staatsoper, das Teatro Regio in Turin, die Vlaamse Opera, die Komische Oper Berlin, das Gran Teatre del Liceu in Barcelona und die Opéra national de Paris. Zu ihrem Repertoire zählen Partien wie Gilda (Rigoletto), Zerbinetta (Ariadne auf Naxos), Rosina (Il barbiere di Siviglia) und Königin der Nacht (Die Zauberflöte) sowie die Titelpartien in Snjegurotschka und Lucia di Lammermoor.


Nikola Hillebrand studierte Gesang bei Fenna Kügel-Seifried an der Hochschule für Musik und Theater in München. Seither widmet sie sich besonders dem Konzertrepertoire u. a. mit Händels Messias, Mozarts Exsultate Jubilate, Pergolesis Stabat Mater, Rossinis Petite Messe Solenellesowie den Liedern u. a. von Schumann, Schubert und Strauss. Auf der Opernbühne ist sie in Partien wie Blonde (Die Entführung aus dem Serail), Barbarina/Susanna (Le nozze di Figaro), Oscar (Un ballo in maschera), Königin der Nacht (Die Zauberflöte), Despina (Così fan tutte) und Sophie (Der Rosenkavalier) sowie in der Titelpartie von L’incoronazione di Poppea zu erleben, so u. a. am Theater Bonn und bei den Festivals in Glyndebourne und Salzburg. Seit der Spielzeit 2016/2017 ist sie Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim.


Carole Wilson debütierte 1995 in Glyndebourne und trat seither an zahlreichen Opernhäusern auf, darunter das Royal Opera House Covent Garden in London, das Teatro alla Scala in Mailand, die Opéra national de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Theater an der Wien, das Théâtre Royal de La Monnaie in Brüssel sowie die Opernhäuser in Amsterdam, Genf, Monte Carlo, Montpellier und Antwerpen und bei den Festspielen in Baden-Baden. Von 2014 bis 2016 war sie Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Zu ihrem Repertoire gehören Partien wie Die Hexe (Rusalka), Annina (Der Rosenkavalier), Adelaide (Arabella), Berta (Il barbiere di Siviglia), Gertrude (Roméo et Juliette), Mary (Der fliegende Holländer), Herodias (Salome) sowie Bobilikha (Schneeflöckchen).

—| Pressemeldung Bayerische Staatsoper München |—

 

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