Graz, Schloßbergbühne Kasematten, Fidelio – Opernspektakel, 20., 22. 23.08. 2020

Schloßbergbühne Kasematten

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio @ Schloßbergbühne Kasematten

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio @ Schloßbergbühne Kasematten

Fidelio – Schloßbergbühne Kasematten zum Leben erweckt

 Erstes Opernspektakel nach Lockdown – 20., 22. 23. August 2020

Nach einer langen Phase voller Ungewissheit und herausfordernden Planungen, heißt es in den Grazer Spielstätten in Kürze wieder: „Bühne frei!“ Am 20., 22. und 23. August 2020 laden „Junge Konzerte Graz“ und die Grazer Spielstätten auf der Schloßbergbühne Kasematten unter freiem Himmel zu Ludwig van Beethovens Fidelio und damit zum Kultur-Comeback über den Dächern von Graz!

IOCO, Michael Stange wird über dies Opernspektakel in Graz berichten

Die konzertante Aufführung besticht nicht nur durch internationale Weltstars wie z.B. Barbara Krieger, Ks. Peter Seiffert, Sir Bryn Terfel oder Peter Kellner, welche unter normalen Umständen auf Jahre hinaus ausgebucht wären – ihre Engagements in Edinborough, London, Tokyo und an der MET in New York mussten Corona-bedingt abgesagt werden -, sondern auch durch die Kooperation mit Mitgliedern der Grazer Philharmoniker. Unter der Leitung von Kapellmeister Marcus Merkel werden diese das weitere Solistenensemble, hochklassig mit Größen ihres Fachs besetzt, musikalisch komplettieren.

Grazer Spielstätten-Geschäftsführer Mag. Bernhard Rinner: „Fidelio und den Grazer Schloßberg verbindet eine lange Tradition: Ursprünglich ab 1782 als Gefängnis für Schwerverbrecher aus allen Teilen der Monarchie genutzt, wurde die Schloßbergbühne Kasematten im Jahr 1937 feierlich mit Fidelio eingeweiht. Das jetzige Revival von Beethovens ,Befreiungsoper‘ markiert somit nicht nur ein Ereignis mit doppelter historischer Relevanz, sondern setzt ein starkes Signal über die steirischen Landesgrenzen hinweg.“ Tausende Grazer erinnern sich außerdem gern an stimmungsvolle Aufführungen an Sommerabenden in den 1950er, 1960er und 1970er Jahren. Im Jahre 1997 wurde die Kasemattenbühne zum bisher letzten Mal mit „Fidelio“ bespielt.

Durch die Corona-Krise hat die Kultur heuer international sehr zurückstecken müssen. Hunderte Festivals, die üblicherweise ab Juni mit spannenden Aufführungen aufwarten, mussten zumeist komplett abgesagt werden. Nun, da viele der Restriktionen Schritt für Schritt gelockert werden und insbesondere Freilicht-Veranstaltungen wieder möglich sind, ergibt sich auf der Schloßbergbühne Kasematten eine einmalige Gelegenheit: „Fidelio ist eine Hymne an die Freiheit. Der Kontrast zwischen der düsteren Kerkerhaft und dem Licht der Gerechtigkeit ist nicht nur in der Musik zu hören, sondern auch auf der Bühne eindrucksvoll sichtbar. Wir möchten unserem Publikum mit der Oper nun, nach dem Lockdown, ein Stück ,Freiheitsgefühl‘ in unserer Open Air-Location zurückgeben“, so Bernhard Rinner.

Marcus Merkel, Dirigent und Gründungsmitglied von „Junge Konzerte Graz“: „Nachdem die europäische Kulturlandschaft heuer durch Corona einen nie dagewesenen Einschnitt erlebt hat, freue ich mich unbändig, Beethovens „Fidelio“ in einer Weltklasse-Besetzung nach Graz und zurück in die Kasematten bringen zu können. Mit dem ersten Grazer Opernspektakel nach dem Lockdown möchten wir ein Zeichen setzen, und werden dabei von internationalen Größen wie Peter Seiffert als Florestan und Altmeister Reiner Goldberg als Erstem Gefangenen unterstützt.“

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio - Dirigent Marcus Merkel, Fidelio-Ausstatterin Emma Hoffmann und Hausherr Bernhard Rinner freuen sich auf das erste Opernspektakel nach dem Lockdown v.l.n.r.@ Martin Schönbauer

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio – Dirigent Marcus Merkel, Fidelio-Ausstatterin Emma Hoffmann und Hausherr Bernhard Rinner freuen sich auf das erste Opernspektakel nach dem Lockdown v.l.n.r.@ Martin Schönbauer

„Kunst und Kultur zeigen, wie man Grenzen überwinden kann und ermutigen, sich auf neues Terrain zu begeben. Wie ein Kraftwerk versorgen sie uns mit der nötigen Energie, um neue, bunte Facetten des Lebens zu erschließen. Daher freuen wir uns, Fidelio in diesem Sommer auf den Kasematten als Partner zu unterstützen“, so DI Christian Purrer, Vorstandssprecher der Energie Steiermark Michael Gradischnig, Leiter Werbung der Steiermärkischen Sparkasse: „Die Steiermärkische Sparkasse hat sich seit mittlerweile 195 Jahren der gesellschaftlichen Verantwortung für die Menschen und die Kultur des Landes verschrieben. Daher freut es uns besonders mit dieser musikalischen Produktion in einer der Zeit angepassten Form wieder Partner des Vereins ,Junge Konzerte Graz‘ sein zu dürfen.

Nach der langen (Corona-)Durststrecke sehnen sich die Menschen nach gemeinschaftlichen Live-Erlebnissen im Opern- und Konzertbereich. Wir sind uns sicher, dass unser Fidelio in dieser exzeptionellen Besetzung und der großartigen Spielstätte mit drei konzertanten Vorstellungen für 2.100 Zuschauer*innen eine große überregionale Aufmerksamkeit erregen wird und freuen uns über Ihre mediale Begleitung!

Konzertante Oper und Corona – Wie geht das?

Aufgrund der Corona-Situation ergeben sich hohe Hygiene- und Sicherheitsauflagen, die zum Schutz unseres Publikums streng eingehalten werden (Abstand zwischen den Sitzreihen, Mund- und Nasenschutz im Chor bzw. Zugangsbereich, Desinfektionsvorrichtungen, registrierter Ticketkauf etc.). In Abstimmung mit „Junge Konzerte Graz“ haben wir uns gegen ein Mund- und Nasenschutz tragendes Publikum entschieden. Gemäß der in der Lockerungsverordnung des Bundesministeriums vorgeschriebenen Abstände zwischen den Sitzplätzen können somit 700 Personen pro Vorstellung Platz nehmen. Daher haben wir beschlossen, „Fidelio“ gleich an drei Abenden am Schloßberg zu spielen, um so 2.100 Zuschauer*innen aus ganz Österreich und darüber hinaus ein unvergessliches Opernspektakel bieten zu können.

Bühne – Solisten, Chor & Orchester

Im Kontext von Corona ist das gesungene Wort die größte Herausforderung, was die Bühne betrifft. Unsere Solisten werden daher am vorderen Bühnenrand mit genügend Abstand zur ersten Publikumsreihe agieren. Unser Chor wird mit Mund- und Nasenschutz singen, auch wenn wir uns hier ebenfalls um genügend Abstände zwischen den Sängern bemühen, da wir keinerlei Risiko einer Infektion eingehen werden.

Gemäß Tests, die die Wiener Philharmoniker unter ärztlicher Leitung im Mai dieses Jahres durchgeführt haben, verbreitet sich die Atemluft eines jeden Musikers in maximal 75 cm Entfernung von Mund und Nase. Aus den Öffnungen der Blasinstrumente entwich „kein oder nur kaum sichtbares Aerosol“. Das Ergebnis der Untersuchungen: „Eine Ausdehnung der Ausatemluft eines Künstlers von mehr als ~80 cm ist nicht zu erwarten.“

Daher verteilen wir die Blasinstrumente mit Abständen auf dem Podium und behalten uns vor, die Streicher mit Mund- und Nasenschutz spielen zu lassen. Auch bei sämtlichen Proben bzw. hinter der Bühne herrschen höchste Sicherheitsauflagen: Corona-Tests, Abstandsregelung, regelmäßige Fiebermessungen, getrennte Proben etc.

Schloßbergbühne Kasematten / Klassische Musik auf der Schlossbergbuehne Kasematten @ Peter Palme

Schloßbergbühne Kasematten / Klassische Musik auf der Schlossbergbuehne Kasematten @ Peter Palme

Ensemble

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio - Barbara Krieger @ honorarfrei

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio – Barbara Krieger @ honorarfrei

Barbara Krieger – Leonore: Geboren in Wiesbaden, Studium der Germanistik, Anglistik & Musikwissenschaften in Mainz. Gesangsstudium Mozarteum in Salzburg. Preisträgerin beim berühmten AS.LI.CO. Gesangswettbewerb der Mailänder Scala. 1997 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Engagements u.a. im Gran Teatru del Liceu Barcelona, Bregenz, Leipzig, Karlsruhe, Nationaltheater Weimar. Konzerttournee mit Bryn Terfel (2007), 2008 Gala- Konzerte mit Startenor Roberto Alagna. 2009 Classic Open Air in Berlin mit José Carreras.

Schloßbergbühne Kasematten /Fidelio - Peter Seiffert @ honorarfrei

Schloßbergbühne Kasematten /Fidelio – Peter Seiffert @ honorarfrei

Ks. Peter Seiffert – Florestan: Geboren in Düsseldorf, Studium ebendort. 1992 Ernennung zum Bayerischen Kammersänger, 1996 Debüt bei Bayreuther Festspielen. Gast mit den Partien seines Fachs in allen wichtigen Musikzentren, darunter Wien, München, New York, Budapest, Dresden, Berlin, Tokio, Salzburg und London. Zahlreiche Aufnahmen mit den wichtigsten Dirigenten unserer Zeit, Echo Klassik als „Sänger des Jahres 1999“. Peter Seiffert gehört heute zu den Star-Tenören und wird vom Publikum enthusiastisch gefeiert; von der internationalen Presse als Sänger und Darsteller gewürdigt. Juni 2013 Ernennung von der Wiener Staatsoper zum Österreichischen Kammersänger, 2014 Kammersänger der Deutschen Oper Berlin.

Schloßbergbühne Kasematten /Fidelio - Sir Bryn Terfel @ honorarfrei

Schloßbergbühne Kasematten /Fidelio – Sir Bryn Terfel @ honorarfrei

Sir Bryn Terfel – Pizarro: Geboren in Wales, Studium in London. 1989 Gewinner des „Cardiff Singer of the World“ Wettbewerbs, 1990 Operndebüt, 1992 Debüt bei den Salzburger Festspielen. Seither Engagements an allen wichtigen Opern- und Konzerthäusern der Welt, darunter Royal Opera House London, Wiener Staatsoper, Metropolitan Opera New York, Bayerische Staatsoper München, Teatro alla Scala Milano, Carnegie Hall New York City, Paris, Zürich und Sidney. Grammy, Classical Brit und Gramophone Award Gewinner; 2003 „Commander of the British Empire“, 2006 „Queen’s Medal for Music“, 2017 zum Ritter geschlagen. 2006 Shakespeare Preis, 2015 „The Freedom of the City of London“. „Pizarro“ ist für Sir Bryn Terfel ein Rollendebüt.

Ks. Reiner Goldberg1. Gefangener: Geboren in in Crostau/Oberlausitz, Studium in Dresden. 1973 Ensemble der Semperoper Dresden, 1981-2005 Ensemble der Staatsoper Unter den Linden Berlin. Gastverpflichtungen als Heldentenor bei Bayreuther Festspielen und an allen großen Häusern der Welt, darunter Paris, New York, London, Mailand, Wien, Zürich, Hamburg und Berlin. 1977 Ernernnung der Dresdner Semperoper zum Kammersänger, 2019 Ehrenmitglied der Staatsoper Unter den Linden Berlin.

Peter Kellner – Rocco: Geboren in der Slowakei, Studium in Košice, Mozarteum Salzburg und Graz. 2015-2018 Ensemblemitglied der Oper Graz, seit 2018 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. 2013 Engagement bei den Salzburger Festspielen, seither Debüts in Bratislava, in der Volksoper Wien, Royal Opera House London sowie beim Glyndebourne Festival. Preisträger des Int. Mozartwettbewerbs Salzburg 2018, Independent Opera Fellowship der Wigmore Hall Song Competition, 1. Preis des Int. Wettbewerbs Ferrucio Tagliavini Deutschlandsberg. Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Sir Antonio Pappano, Vasily Petrenko, Adam Fischer, Marco Armiliato, Ivor Bolton & Friedrich Haider.

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio - Peter Kellner @ honorarfrei

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio – Peter Kellner @ honorarfrei

Narine Yeghiyan – Marzelline: Geboren in Armenien, Studium in Jerewan. 2009 beim
Internationalen Gesangswettbewerb „Neue Stimmen“ Semifinale & Sonderpreis der Liz Mohn Stiftung ausgezeichnet. 2013 Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbandes und 2011-2013 Stipendiatin der Liz Mohn Stiftung sowie Mitglied des Internationalen Opernstudios der Staatsoper im Schiller Theater; seit der Spielzeit 2013/14 an Berliner Staatsoper Ensemblemitglied. 2016 bei den Opernfestspielen St. Margarethen sowie Debüt in der Philharmonie Berlin. Zahlreiche Konzerte in ganz Europa.

Mario Lerchenberger – Jacquino: Geboren in Österreich, Gesangsstudium in Graz. Ebenfalls Studium der Chorleitung, Dirigieren mit Schwerpunkt Chor sowie Gesangspädagogik. Meisterkurse bei u.a. Cheryl Studer, Brigitte Fassbaender und Marius Vlad. Sänger bei Opernproduktionen im In- und Ausland, darunter Linz, Jaroslaw, Köln, „styriarte“ und „La Strada“ Graz. Seit 2019 Mitglied des Opernstudios der Oper Graz. Grazer Debüt mit großem Erfolg als Alfred in der „Fledermaus“.

Neven Crnic – Don Fernando: Geboren in Bosnien und Herzegowina, Studium in Graz, seit 2017 Ensemblemitglied der Oper Graz. 2018 Teil des Young Singers Project der Salzburger Festspiele, 2019 erster Preis und Publikumspreis beim 2. Internationalen Haydn Wettbewerb. Heuer war Europatour mit Gustavo Dudamel & Mahler Chamber Orchestra sowie Engagement bei den Salzburger Festspielen geplant – coronabedingt leider verschoben.

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio - Marcus Merkel @ Werner Kmetitsch

Schloßbergbühne Kasematten / Fidelio – Marcus Merkel @ Werner Kmetitsch

Marcus Merkel – Dirigent: Geboren in Berlin, Studium in Berlin, seit 2015 Pianist und
Kapellmeister an der Oper Graz. Preise als Komponist, Pianist und Sänger. 2013 Gründer der Jungen Philharmonie Berlin, 2019 Gründer der Jungen Konzerte Graz. Gastdirigate in Kyoto, Amsterdam, Bozen, Rostock, zahlreiche kurzfristige Einspringer für Oksana Lyniv, Julien Salemkour sowie erkrankte Kollegen am eigenen Haus. Seit 2018 Einstudierung aller Beethoven Klavierkonzerte für Rudolf Buchbinder, 2019 Debüts in Koblenz und München.

Mitglieder der Grazer Philharmoniker – Orchester: Gegründet am 1. September 1950, geht das Grazer Philharmonische Orchester aus zwei bis dahin bestehenden Grazer Orchesterformationen, dem „Städtischen Orchester“ und dem „Funkorchester der Sendergruppe Alpenland“, hervor. Das Funkorchester wird damals im Zuge einer Strukturreform im Österreichischen Rundfunk aufgegeben, die der Stärkung des RSO Wien dient. Das Städtische Orchester kann auf eine traditionsreiche Rolle im steirischen Musikleben verweisen, denn es hatte beispielsweise Anton Bruckners Symphonie N° 5 zur Uraufführung gebracht. Auch wurde unter der Leitung des Komponisten im Jahre 1906 „Salome“ zur österreichischen Erstaufführung gebracht. Das Gründungskonzert des Grazer Philharmonischen Orchesters – auf dem Programm stehen Beethovens „Eroica“ und Strauss‘ „Ein Heldenleben „– findet am 4. September 1950 unter Herbert Albert im Grazer Stefaniensaal statt. Als integraler Bestandteil der Grazer Oper und des Grazer Kulturlebens spielt das Grazer Philharmonische Orchester vornehmlich Oper, Operette, Ballett und Musical. Darüber hinaus präsentiert sich das Grazer Philharmonische Orchester in der Grazer Oper mit einem eigenen Konzertzyklus und ist regelmäßig im Musikverein für Steiermark zu Gast.

—| Pressemeldung Schloßbergbühne Kasematten |—

Pforzheim, Stadttheater Pforzheim, Eröffnungspremiere Fidelio, 18.09.2020

Theater Pforzheim

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Theater Pforzheim © Sabine Haymann

Fidelio – Ludwig van Beethoven

Eröffnungspremiere – Freitag, 18. September 2020 um 19 Uhr

Leonore sehnt sich nach ihrem Mann Florestan, der verschleppt wurde und als politischer Gefangener in willkürliche Haft kam. Sie hofft, dass er noch am Leben ist, und setzt alles in Bewegung, um ihn zu befreien. So verkleidet sie sich als Mann, gibt sich als „Fidelio“ aus und beginnt, im Gefängnis zu arbeiten. KerkermeisterRocco soll indes das Grab für Florestan ausheben, denn Gefängnisgouverneur Don Pizarro hat beschlossen, dass der Gefangene sterben muss. Am Ende stehen sich in Florestans Zelle Pizarro und Leonore Auge in Auge gegenüber, um über Florestans Los zu entscheiden. Wird die Liebe den Sieg im Freiheitskampf davontragen?

Fidelio  ist die einzige Oper Ludwig van Beethovens, der mit der „Ode an die Freude“ in seiner 9. Sinfonie einen Jubelchor auf die Brüderlichkeit aller Menschen komponierte. Doch nicht erst seit dem Scheitern der Französischen Revolution bleibt diese immer noch eine Utopie. Grund genug, um passend zum Beethoven-Jubiläumsjahr 2020 Fidelio wieder aufzuführen.

Libretto von Stephan von Breuning, Joseph Sonnleithner und Georg Freidrich Treitschke

Mit Dorothee Böhnisch, Stamatia Gerothanasi, Dieter Goffing, Anna Gütter, Patrik Hor?ák, Paul Jadach, Dirk Konnerth, Elisandra Melián, Mark Morouse, Lukas Schmid-Wedekind, Aleksandar Stefanoski und Philipp Werner

Chor des Theaters Pforzheim
Extrachor des Theaters Pforzheim
Badische Philharmonie Pforzheim
Musikalische Leitung Robin Davis
Inszenierung und Raumgestaltung Thomas Münstermann
Kostüme Cina Dilber

Puppengestaltung Fabian Faylona und Menschen aus Pforzheim
(R)Einblicke – die öffentliche Probe mit Einführung am Samstag, 12. September um 11.30 Uhr im Großen Haus des Theaters Pforzheim

Opernfrühstück am Sonntag, 13. September um 11 Uhr im Foyer des Theaters Pforzheim

Eröffnungspremiere am Freitag, 18. September um 19 Uhr im Großen Haus

#DichAusKettenZuBefrein: Einladung zum Workshop Puppengestaltung für „Fidelio“
Am Samstag, 5. und Sonntag, 6. September 2020 ab 11 und 15 Uhr auf dem Waisenhausplatz

Gestalten Sie im kostenfreien Workshop eine der menschengroßen Puppen als politische Gefangene für die Opernproduktion „Fidelio“ im Rahmen der Initiative „Dich aus Ketten zu befrei’n!“. Information und Anmeldung unter inken.meents@pforzheim.de. Bei freien Plätzen kann auch spontan noch an den Workshops teilgenommen werden. Schauen Sie gern vorbei!

Unsere Extraveranstaltungen zu „Fidelio“

Schon einige Tage vor der Premiere lädt das Theater Pforzheim Sie zu einem ganzen „Fidelio“-Wochenende ein: In der Öffentlichen Probe am Samstag, 12. September um 11.30 Uhr können Sie vorab Einblicke in Inszenierung und Probenprozess gewinnen.

Und beim Opernfrühstück am darauffolgenden Sonntag, 13. September um 11 Uhr können Sie alles Wissenswerte über die einzige Beethoven-Oper erfahren; mit dabei sind ausgewählte Solisten der Inszenierung sowie Regisseur und Intendant Thomas Münstermann und der musikalische Leiter Robin Davis.

 

—| Pressemeldung Theater Pforzheim |—

Wien, Wiener Staatsoper, Fidelio – In der Urfassung, 01.02.2020

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Wiener Staatsoper

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

Wien / Wiener Staatsoper © Starke

 FIDELIO –  Ludwig van Beethoven
In der Urfassung  – LEONORE

PREMIERE 1. FEBRUAR 2020

Anlässlich des 250. Geburtstags Ludwig van Beethovens kommt im Haus am Ring am Samstag, 1. Februar 2020 erstmals die Urfassung von Fidelio (Leonore) in einer Neuproduktion auf die Bühne.

Die einzige Oper des „Jahresregenten“ erlebte (unter wechselnden Titeln) gleich dreimal eine Uraufführung: Die erste Fassung wurde 1805 im Theater an der Wien gegeben, die zweite rund ein Jahr später und die dritte 1814 an der Hofoper im Kärntnertortheater: die Version, die seit jeher im Haus am Ring gespielt wird – unter anderem auch bei der Wiedereröffnung der Wiener Staatsoper nach dem 2. Weltkrieg im November 1955. Nicht nur formale Änderungen prägen die Überarbeitungen Beethovens, sondern auch musikalisch wie inhaltlich durchlief Fidelio eine umfassende Revision durch Straffungen, Kürzungen und Umstellungen.

Ludwig van Beethoven © IOCO

Ludwig van Beethoven © IOCO

Die derzeit aktuelle Produktion der letzten Fassung (Inszenierung: Otto Schenk) ist seit 1970 im Repertoire. Ergänzend dazu wird nun die Urversion des Werks zur Staatsopern-Premiere gebracht. Das Haus am Ring bietet damit die seltene und außergewöhnliche Möglichkeit, gleich zwei Fassungen in einer Spielzeit zu erleben (Otto Schenks Inszenierung von Fidelio ist wieder im April/Mai 2020 zu sehen).

Zum Leading Team

Musikalisch geleitet wird die Neuproduktion von Tomáš Netopil. Der tschechische Dirigent war von 2008 bis 2012 Musikdirektor des Prager Nationaltheaters und Ständetheaters, ist seit 2013 Generalmusikdirektor des Aalto Theaters und der Philharmonie Essen und gastierte u. a. an der Deutschen Oper Berlin, der Semperoper, der Bayerischen Staatsoper, der Hamburgischen Staatsoper, in Paris, Antwerpen, Valencia, Venedig, bei den Salzburger Festspielen und am Opernhaus Zürich. Er debütierte 2014 mit Rusalka an der Wiener Staatsoper und dirigierte hier in weiterer Folge noch Repertoirevorstellungen von Das schlaue Füchslein, Così fan tutte, Kátja Kabanová und Idomeneo sowie die Premiere von Der Freischütz (2018).

Mit Fidelio Urfassung (Leonore) präsentiert die deutsche Regisseurin Amélie Niermeyer erstmals eine Arbeit im Haus am Ring. Ihre bisherige Laufbahn führte sie bisher u. a. an das Münchner Residenztheater, wo sie mit 23 Jahren ihre Regiekarriere startete und später als Hausregisseurin zurückkehrte; an das Schauspiel Frankfurt (als Oberspielleiterin), das Theater Freiburg (Generalintendantin von 2001 bis 2005), an das Düsseldorfer Schauspielhaus (Generalintendantin von 2006 bis 2011). Opern- und Schauspielproduktionen schuf sie bisher u. a. am Thalia Theater Hamburg, am Deutschen Theater Berlin, in Basel, Los Angeles, die Deutsche Oper am Rhein, in Salzburg, an der Bayerischen Staatsoper München, am Theater an der Wien und an der Staatsoper Hamburg. Seit 2011 ist sie zudem Regieprofessorin am Mozarteium Salzburg und leitet dort den Studiengang für Schauspiel und Regie.

Das Bühnenbild stammt von Alexander Müller-Elmau, der mit der Fidelio Urfassung sein Debüt im Haus am Ring gibt und den mit Regisseurin Amélie Niermeyer eine enge Zusammenarbeit verbindet. Der vielseitige deutsche Künstler begann seine Karriere als Bühnenbild- und Regieassistent, arbeitete als Bühnen- und Kostümbildner (u. a. Residenztheater München, Staatstheater Stuttgart, Thalia Theater Hamburg, Deutsches Theater Berlin, Theater in der Josefstadt) und inszeniert seit 2003 auch selbst. Als Dramatiker schuf er mehrere Bühnenwerke.

Die Kostüme kreierte die belgische Kostüm- und Bühnenbildnerin Annelies Vanlaere, die mit der Premiere ebenfalls erstmals ihre Arbeit an der Wiener Staatsoper präsentiert. Bisherige Stationen ihrer Karriere umfassten u. a. Engagements als Kostümassistentin am Thalia Theater Hamburg sowie Kostüm- und Bühnenbilder u. a. am Staatstheater Stuttgart, am Thalia Theater Hamburg, in Graz, Amsterdam, Köln, Berlin, Basel und München.

Für das Lichtdesign zeichnet Gerrit Jurda verantwortlich (bisherige Arbeit im Haus am Ring: Samson et Dalila, 2018), für die Choreographie Thomas Wilhelm (Choreographie für die Staatsopern-Produktion von Alceste, 2012), Produktionsdramaturgin ist Yvonne Gebauer).

Die Besetzung

Am Premierenabend geben alle Sängerinnen und Sänger ihr Staatsopern-Rollendebüt in der Urfassung von Fidelio (Leonore); zwei Solistinnen stellen sich mit der Neuproduktion dem Publikum des Hauses am Ring vor:

Als Leonore gibt die irische Sopranistin Jennifer Davis ihr Debüt an der Wiener Staatsoper und gleichzeitig ihr weltweites Debüt in dieser Partie. Erste Auftritte führten die Sängerin bald an das Londoner Royal Opera House, wo sie u. a. Adina (L’elisir d’amore) und Gretel (Hänsel und Gretel) verkörperte und 2018 ihr Rollendebüt als Elsa (Lohengrin) gab – eine Partie, die sie auch an der Opera Vlaanderen und in Stuttgart gestaltete. Weiters gastierte sie u. a. als Donna Anna (Don Giovanni) an der Opera North und als Pamina (Die Zauberflöte) an der Irish Opera; künftige Projekte umfassen u. a. Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro) an der San Francisco Opera, Elsa an der Opera Australia, in Lissabon und Berlin.

In Amélie Niermeyers Produktion steht neben der Leonore auch die Figur „Leonore – die Schauspielerin“ auf der Bühne. In dieser Rolle gibt die deutsche Film- und Theaterschauspielerin Katrin Röver ihr Debüt an der Wiener Staatsoper.

Den Florestan verkörpert Benjamin Bruns – der gefragte deutsche Tenor ist seit 2010 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und gastierte zuletzt als Lohengrin in Salzburg. Im Haus am Ring sang er bisher zahlreiche Partien wie Tito (La clemenza di Tito), Tamino (Die Zauberflöte), Don Ottavio (Don Giovanni), Ferrando (Così fan tutte), Matteo (Arabella), Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Don Ramiro (La cenerentola), Camille Desmoulins (Dantons Tod), darunter mehrere Premierenproduktionen.

Als Rocco ist KS Falk Struckmann zu erleben. Der deutsche Bassbariton zählt zu den bedeutendsten Sängern seines Fachs. Dem Staatsopernpublikum ist er aus unzähligen Auftritten bekannt, u. a. als Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen), Amfortas und Gurnemanz (Parsifal), Jochanaan (Salome), Scarpia (Tosca), Hans Sachs (Die Meistersinger von Nürnberg). Zu seinen bisherigen Premierenrollen im Haus am Ring zählen u. a. die Titelpartie in Der fliegende Holländer, Jago (Otello), Orest (Elektra) und Barak (Die Frau ohne Schatten).

Den Pizarro verkörpert Thomas Johannes Mayer. Die anstehende Neuproduktion ist nach der Staatsopern-Erstaufführung von Trojahns Orest in der vergangenen Spielzeit, in der der international erfolgreiche deutsche Bariton in der Titelpartie zu erleben war, die zweite Premiere im Haus am Ring. Hier sang er bisher weiters Telramund (Lohengrin), Wotan/Wanderer (Der Ring des Nibelungen) sowie Don Pizarro (Fidelio).

Staatsopern-Ensemblemitglied Samuel Hasselhorn singt den Don Fernando. Nach Die Frau ohne Schatten (als Der Einäugige) ist Fidelio/Leonore seine zweite Premiere im Haus am Ring, wo er bisher u. a. auch als Figaro (Il barbiere di Siviglia), Belcore (L’elisir d’amore), Schaunard (La Bohème) und Ottokar (Der Freischütz) zu erleben war.

Die seit ihrem Staatsopern-Debüt 2009 als Sophie (Der Rosenkavalier) dem Haus eng verbundene israelische Sopranistin Chen Reiss ist als Marzelline zu erleben. Neben u. a. Susanna (Le nozze di Figaro), Marzelline (Fidelio) und Adina (L’elisir d’amore) sang die international erfolgreiche Künstlerin im Haus am Ring bereits fünf Premieren: die Servilia (La clemenza di Tito), Pamina (Die Zauberflöte), die Titelpartie in Das schlaue Füchslein, Ilia (Idomeneo) und zuletzt Ginevra (Ariodante).

Jörg Schneider verkörpert den Jaquino. Zu den bisherigen Staatsopernpartien des beliebten österreichischen Tenors und Ensemblemitglied des Hauses am Ring zählen u. a. Tamino (Die Zauberflöte), Alfred (Die Fledermaus), Aegisth (Elektra), Jaquino sowie Narraboth und Herodes (Salome).

Es spielt das Orchester der Wiener Staatsoper und es singt der Chor der Wiener Staatsoper unter der Leitung von Thomas Lang.

Fidelio im Livestream sowie im Radio

Die Premiere am 1. Februar 2020 wird via WIENER STAATSOPER live at home weltweit in HD gestreamt (www.staatsoperlive.com) sowie live in Radio Ö1 (+ EBU) übertragen.

Auch auf arte.tv/opera wird die Premiere am 1. Februar 2020 live gestreamt – im Rahmen der Saison ARTE Opera 2019-2020 zeigt die Online-Plattform in der laufenden Spielzeit verschiedene Inszenierungen aus 23 Opernhäusern in 14 europäischen Ländern.

Regisseurin Amélie Niermeyer ist zudem am 1. Februar 2020 zu Gast im Ö1 Klassik-Treffpunkt (10.05 Uhr, live aus dem RadioCafe in Wien).

Beethoven an der Wiener Staatsoper – weitere Aktivitäten

Neben der anstehenden Staatsopern-Erstaufführung der Fidelio Urfassung (Leonore) zollt die Wiener Staatsoper Ludwig van Beethoven, wie bereits eingangs erwähnt, mit Vorstellungen der heutzutage meistgespielten dritten Fassung von Fidelio Tribut: In der Produktion von Otto Schenk (Bühnenbild: Günther Schneider-Siemssen) sind unter der musikalischen Leitung von Staatsopern-Ehrenmitglied Adam Fischer u. a. Simone Schneider als Leonore, Andreas Schager als Florestan, KS Tomasz Konieczny als Don Pizarro und Günther Groissböck als Rocco zu erleben (22., 25., 28. April, 2. Mai 2020).

Ensemblemitglieder der Wiener Staatsoper singen in vier Konzerten an einem Wochenende alle Lieder von Ludwig van Beethoven im Gustav Mahler-Saal des Hauses am Ring. Die Termine der Beethoven-Lieder I-IV gestalten wie folgt: 1. Februar, 11 Uhr: Stephanie Houtzeel (Mezzosopran), Rafael Fingerlos (Bariton), Jendrik Springer (Klavier), 1. Februar, 15 Uhr: Margaret Plummer (Mezzosopran), Michael Laurenz (Tenor), Annemarie Herfurth (Klavier); 2. Februar, 11 Uhr: Bryony Dwyer (Sopran), KS Herbert Lippert (Tenor), Cécile Restier (Klavier); 2. Februar, 15 Uhr: Daniela Fally (Sopran), Samuel Hasselhorn (Bariton), Kristin Okerlund (Klavier).

Außerdem widmen die Wiener Philharmoniker in der laufenden Spielzeit ihren beliebten Matineenzyklus „Kammermusik der Wiener Philharmoniker“ dem Komponisten – auch in den noch anstehenden Terminen (28. März, 18. April, 9. Mai und 13. Juni 2020) präsentieren unterschiedliche Ensembles ausschließlich Werke von Ludwig van Beethoven.

—| Pressemeldung Wiener Staatsoper |—

Bonn, Theater Bonn, Fidelio – Ludwig van Beethoven, 01.01.2020

Dezember 29, 2019 by  
Filed under Oper, Pressemeldung, Theater Bonn

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Theater Bonn

Theater Bonn © Thilo Beu

Theater Bonn © Thilo Beu

Fidelio – Ludwig van Beethoven

Freiheit für Ahmet Altan, Hozan Canê, Gönül Örs, Soydan Akay, Selahattin Demirtac

Premiere am 1. Januar 2020 –    IOCO wird berichten

Die erste FIDELIO-Inszenierung am 1. Januar des Kalenderjahres 2020 wird durch ihr Erscheinen in der Geburtsstadt des Komponisten mit besonderer Aufmerksamkeit verfolgt werden. Das Theater Bonn und das Inszenierungsteam um Regisseur Volker Lösch gehen mit Beethoven über Beethoven hinaus, indem sie FIDELIO mit aktuellen Geschichten von politischen Gefangenen in der Türkei und deren Angehörigen aufladen!

Beethoven war der erste wirklich politische Komponist der Musikgeschichte, wofür seine FIDELIO das eindringlichste Beispiel ist. FIDELIO handelt von einem Mann, der die Wahrheit über die undemokratischen Verhältnisse in seinem Land sagt und deshalb im Gefängnis verschwindet. Im Zentrum der Oper steht seine Frau Leonore, durch deren Mut nicht nur die Befreiung ihres geliebten Mannes gelingt, sondern auch die Absetzung des Gewaltherrschers.

Ludwig van Beethoven Denkmal in Bonn © IOCO

Ludwig van Beethoven Denkmal in Bonn © IOCO

In FIDELIO macht Ludwig van Beethoven (1770 – 1827) ein musikalisch-politisches Experiment. Seine Ausgangsfrage lautet: Was muss man tun, um das schier Unmögliche zu erreichen? Seine Antwort: Man muss sein Leben riskieren und bereit sein, eine ungeheure Zerreißprobe auszuhalten. Leonore alias Fidelio gelingt dies, und sie löst letztendlich einen gesellschaftlichen Umsturz aus. Hoffnung ist das Hauptmotiv in jeder Szene und Beethovens Musik eine Inspiration für die Verwirklichung von Utopien.

Die modellhafte Welt von FIDELIO ist ein einziges, großes Gefängnis. Die Türkei ist das aktuelle, europäische Beispiel für einen Staat, in dem Regimegegner verhaftet werden und durch eine Willkürjustiz im Gefängnis verschwinden. Mit dieser Inszenierung wird sich konkret für die Freilassung von Ahmet Altan, Hozan Canê, Gönül Örs, Soydan Akay und Selahattin Demirtac eingesetzt. Als Zeitzeugen treten u.a. Dogan Akhanli, der drei Mal in türkischen Gefängnissen war und mit der Goethe-Medaille ausgezeichnet wurde, sowie Süleyman Demirtac auf, dessen Bruder Selahattin als wichtigster politischer Herausforderer des türkischen Staatspräsidenten Erdogan gilt und wegen angeblicher Terrorunterstützung seit über drei Jahren im Hochsicherheitstrakt in Edirne unrechtmäßig, so 2018 vom Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte geurteilt, inhaftiert ist.

—| Pressemeldung Theater Bonn |—

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