Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Premiere Die Fledermaus, 13.10.2018

Oktober 10, 2018 by  
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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus  - Zinzi Frohwein (Rosalinde), Marian Kalus (Eisenstein) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus – Zinzi Frohwein (Rosalinde), Marian Kalus (Eisenstein) © András Dobi

Die Fledermaus
Premiere am 13. Oktober 2018, Meininger Hof Saalfeld

Operette in drei Akten von Johann Strauß
Halbszenische Aufführung in Kooperation mit dem Theater Nordhausen
Musikalische Leitung: Oliver Weder
Szenische Einrichtung: Gernot Kranner
Kostüme: Elisabeth Stolze-Bley
Choreinstudierung: Markus Popp

Marian Kalus (Gabriel von Eisenstein), Zinzi Frohwein (Rosalinde, seine Frau), Thomas Kohl (Frank, Gefängnisdirektor), Carolin Schumann (Prinz Orlofsky), Kyounghan Seo (Alfred, Sänger), Philipp Franke (Dr. Falke, Jurist), David Johnson (Dr. Blind, Jurist), Amelie Petrich (Adele, Stubenmädchen), Anna Baranowska (Ida, ihre Schwester), Hans Burkia (Frosch, Gerichtsdiener), Yavor Genchev (Iwan, Kammerdiener des Prinzen), sowie der Opernchor des Theaters Nordhausen

Es spielen die Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus - v. li. Anna Baranowska (Ida), Thomas Kohl (Frank), Leonor Amaral (Adele) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus – v. li. Anna Baranowska (Ida), Thomas Kohl (Frank), Leonor Amaral (Adele) © András Dobi

Glücklich ist, wer vergisst …
Operettenmelodien mit „Die Fledermaus“ von Johann Strauß im Meininger Hof Saalfeld

Saalfeld/Rudolstadt. Eine Nacht in Saus und Braus, in der die Maskerade den Ton angibt, brachte Johann Strauß mit seiner „Fledermaus“ auf die Bühne. In der beliebten Operette erscheint niemand als derjenige, der er ist, und nach einem Abend in Champagnerlaune gibt’s am Morgen danach ein verkatertes Erwachen. In Kooperation mit dem Theater Nordhausen feiert „Die Fledermaus“ am 13. Oktober, um 19.30 Uhr im Meininger Hof Saalfeld Premiere. Es spielen die Thüringer Symphoniker unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder.

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus - vorne v. li. Thomas Kohl (Frank), Zinzi Frohwein (Rosalinde), Manos Kia (Dr. Falke), dahinter Ballett TN LOS! © András Dobi

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus – vorne v. li. Thomas Kohl (Frank), Zinzi Frohwein (Rosalinde), Manos Kia (Dr. Falke), dahinter Ballett TN LOS! © András Dobi

Die Handlung entspannt sich um einen Rachefeldzug des Dr. Falke alias „die Fledermaus“ an seinem Freund Eisenstein. Als Spielort für seine Inszenierung – ein wildes Verwechslungsspiel – hat sich Dr. Falke den Ball des Prinzen Orlofsky auserkoren. Während Eisenstein dort vermeintlich unerkannt mit seinem kostümierten Zimmermädchen flirtet, kommt auch seine Frau auf ihre Kosten. Nur deren Liebhaber Alfred muss als vorgeblicher Eisenstein die Nacht im Gefängnis verbringen. Als schließlich alle Masken fallen und die außerehelichen Techtelmechtel ans Licht kommen, zeigt sich, wie gut die Rache der Fledermaus aufging.

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus - Carolin Schumann (Prinz Orlofsky), Leonor Amaral (Adele) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus – Carolin Schumann (Prinz Orlofsky), Leonor Amaral (Adele) © András Dobi

Obwohl die Uraufführung der „Fledermaus“ 1874 im Wien während der großen Wirtschaftskrise noch kein durchschlagender Erfolg war, eroberte sie schon bald die Bühnen dieser Welt. Ihr Motto und eine ihrer großen Musiknummern: „Glücklich ist, wer vergisst, was doch nicht zu ändern ist“. Neben Titeln wie „Brüderlein und Schwesterlein“ oder „Ich lade gern mir Gäste ein“ gehört sie zu den zahlreichen unvergesslichen Melodien dieser Operette.

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus - Hans Burkia (Frosch) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus – Hans Burkia (Frosch) © András Dobi

Im Meininger Hof Saalfeld kommt die „Fledermaus“ in halbszenischer Aufführung, eingerichtet von Gernot Kranner, auf die Bühne. Die prachtvollen Kostüme stammen von Elisabeth Stolze-Bley. In den Hauptpartien sind u. a. Zinzi Frohwein (Rosalinde), Leonor Amaral (Adele) sowie Marian Kalus (Gabriel von Eisenstein) und Manos Kia (Dr. Falke) zu erleben. Mit dem Gerichtsdiener Frosch, in Saalfeld gespielt von Hans Burkia, schufen die beiden Librettisten Carl Haffner und Richard Genée zudem eine äußerst beliebte Theaterfigur, die zu allen Zeiten die aktuellen Skandale und Machenschaften aufs Korn nehmen kann.

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus - Carolin Schumann (Prinz Orlofsky) © András Dobi

Theater Rudolstadt / Die Fledermaus – Carolin Schumann (Prinz Orlofsky) © András Dobi

Weitere Termine nach der Premiere am 13. Oktober sind am 21. Oktober, 18 Uhr, am 4. und 6. November, 15 Uhr, am 16. November, 19.30 Uhr, am 18. November, 15 Uhr sowie letztmalig am 8. Dezember, um 19.30 Uhr. Karten sind an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie telefonisch unter 03672/422766 erhältlich.

—| Pressemeldung Theater Rudolstadt |—

Wuppertal, Oper Wuppertal, Premiere AscheMOND oder The Fairy Queen, 29.01.2017

Januar 3, 2017 by  
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Wuppertaler Bühnen

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

Opernhaus Wuppertal © Andreas Fischer

 AscheMOND oder The Fairy Queen von Helmut Oehring

Oper unter Verwendung von Musiken Henry Purcells, Konzeption und Libretto von Stefanie Wördemann, mit Texten von William Shakespeare, Heinrich Heine, Adalbert Stifter und Helmut Oehring

Premiere   29. Januar, weitere Vorstellungen 2. Februar, 5. und 18. März 2017

In AscheMOND oder The Fairy Queen umkreisen sich die audiovisuelle Neukomposition Helmut Oehrings und die von ihm neu arrangierte Barockmusik Henry Purcells. Die gehörlose Gebärdensolis-tin als ›Fairy Queen/MOND‹, Sänger_innen, ein Schauspieler und zwei Instrumentalvokalsolisten berichten von jenen Kräften, welche die Erde zum Drehen bringen, erzählen Geschichten in Musik, zeichnen Bilder von Grundkonflikten und Loyalitäten, von ungeheuren Möglichkeiten und Fähigkeiten wie auch ihren entsetzlichen Entwertungen. Alle stehen miteinander in existenzieller Verbindung, und doch bleibt jeder allein, fremd und gefangen in den Gravitationskräften der eigenen Welt. Zentrales Motiv des Werkes ist die Sonnenfinsternis. Als Naturphänomen wie poetisch-politische Metapher steht sie für Dimensionen menschlicher Ohnmacht und Zerbrechlichkeit gegenüber Natur- und Menschen-gewalten, doch auch als Möglichkeit von Veränderungen, Revolutionen angesichts gesellschaftlicher Realitäten.

Regie führt der vielfach ausgezeichnete türkisch-deutsche Regisseur Immo Karaman (Nominierung für den deutschen Theaterpreis FAUST, Förderpreis NRW für junge Künstler, „Stern des Jahres“ der Münchner Abendzeitung für die Produktion von Brittens „Death in Venice“), der sich als Regisseur an zahlreichen großen Bühnen in Deutschland und im Ausland mit verschiedenen Musik-theaterproduktionen profilieren konnte, darunter mit einem vielbeachteten Britten-Zyklus an der Deutschen Oper am Rhein. Die musikalische Einstudierung und Leitung der Vorstellungen übernimmt der Gastdirigent Jonathan Stockhammer, der sich dem Wuppertaler Publikum bereits mit Steve Reichs Minimal-Music-Oper THREE TALES vorgestellt hat.

Die zentrale Rolle der Fairy Queen/MOND ist mit Alexandra Wedel prominent besetzt. Die 32-jährige Tänzerin und Schauspielerin, die seit ihrem 4. Lebensjahr gehörlos ist, siegte Ende November in der Pro7-Show „Deutschland tanzt“ für das Bundesland Bayern.

Helmut Oehring, 1961 in Ost-Berlin als Sohn gehörloser Eltern geboren, gilt heute als herausragender Komponist seiner Generation. Als Gitarrist und Komponist Autodidakt, war er zwischen 1992 und 1994 Meisterschüler von Georg Katzer an der Akademie der Künste zu Berlin. 1994/95 Stipendiat an der Villa Massimo in Rom, erhielt er seitdem zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Hindemith-Preis (1997) und den Arnold-Schönberg- Preis (2008) für sein gesamtes Schaffen von heute ca. 350 Werke nahezu aller Genres. Im September 2011 veröffentlichte btb/Randomhouse seine Autobiografie Mit anderen Augen. Vom Kind gehörloser Eltern zum Komponisten, die 2015 in seiner Regie als Hörstück vom SWR produziert wurde. Er ist ständiges Jury-Mitglied des Karl-Sczuka-Preises für internationale Hör-spielkunst des SWR sowie Mitglied der Akademie der Künste Berlin und der Sächsischen Akademie der Künste. 2015 erhielt Helmut Oehring den Deutschen Musikautorenpreis 2015 in der Kategorie Mu-siktheater. Aktuelle Werke gemeinsam mit der Librettistin und Dramaturgin Stefanie Wördemann
sind u.a. das Melodram Massaker, hört ihr, MASSAKER! (an: Recep Tayyip Erdogan) für das Aghet-Konzert von Marc Sinan und die Dresdener Sinfoniker zum 100. Jahrestag des Genozids an den Ar-meniern (UA 2015/16 Berlin / Dresden / Jerewan / Budapest), die Vokalise eines untröstlichen Engels für Marisol Montalvo und die Düsseldorfer Symphoniker (UA 2016 Tonhalle Düsseldorf) und die Kam-meroper AGOTA? Die Analphabetin (Gestern/Irgendwo) für Dagmar Manzel und das Ensemble Mo-dern (UA 2016 Staatstheater Wiesbaden). Aktuell arbeiten Helmut Oehring und Stefanie Wördemann an einem Musiktheaterwerk zum 100. Geburtstag Heinrich Bölls als Auftragswerk der Musikfabrik, der Stadt Köln und der Oper Köln, das in der Spielzeit 2017/18 an der Oper Köln in beider Inszenierung uraufgeführt wird.

Besetzung:  Gebärdensolistin Fairy Queen/MOND Kassandra Wedel, Erzähler Manfred Böll, Sopran 1 Ralitsa Ralinova, Sopran 2 Nina Koufochristou/Leonor Amaral
Mezzosopran Catriona Morison, Countertenor Hagen Matzeit, Tenor Christian Sturm, Bariton 1 Simon Stricker, Bariton 2 Hak-Young Lee, Solo Kontrabass und Stimme Aleksander Gabrys, Solo E-Gitarre Daniel Göritz, Opernchor der Wuppertaler Bühnen, Sinfonieorchester Wuppertal

Musikalische Leitung Jonathan Stockhammer, Sounddesign und Klangregie Torsten Ottersberg, Inszenierung Immo Karaman, Bühnenbild Aida Guardia, Immo Karaman
Kostüme Fabian Posca, Choreinstudierung Markus Baisch, Dramaturgie Jana Beckmann, Berthold Schneider

Premiere ist am 29. Januar. Weitere Vorstellungen am 2. Februar sowie am 5. und 18. März 2017

 

Rudolstadt, Theater Rudolstadt, Große Operngala im Meiniger Hof, 08.10.2016

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Theater Rudolstadt

Theater Rudolstadt / Grosse Operngala © Lisa Stern

Theater Rudolstadt / Grosse Operngala © Lisa Stern

Operngala: Ein Fest der schönen Stimmen
Kooperation mit dem Theater Nordhausen

Premiere am 8. Oktober 2016, Meininger Hof Saalfeld

Musikalische Leitung: Oliver Weder, Szenische Einrichtung: Anette Leistenschneider; Mit: Leonor Amaral, Zinzi Frohwein, Manos Kia, Thomas Kohl, Yoontaek Rhim, Angelos Samartzis, Opernchor des Theaters Nordhausen / Thüringer Symphoniker Saalfeld-Rudolstadt

Große Operngala feiert Premiere im Meininger Hof in Saalfeld

Die Große Operngala ist die erste Musiktheaterpremiere der Saison des Theaters Rudolstadt. Wie auch die kommenden Opern wird sie aufgrund der anstehenden Sanierungsarbeiten am Großen Haus in Rudolstadt ausschließlich im Meininger Hof in Saalfeld zu hören sein.

Musik ist nicht nur die Sprache der großen Emotionen, sie kann zugleich höchst unterhaltsam daherkommen. Und genau in diesem Spagat präsentiert sich die „Große Operngala“ der Thüringer Symphoniker, die am 8. Oktober, um 19.30 Uhr im Meininger Hof Premiere feiert. Zusammen mit den neuen Stimmen des Theaters Nordhausen und dem dortigen Opernchor werden unter der musikalischen Leitung von Chefdirigent Oliver Weder Ausschnitte aus bekannten Werken wie La Bohème, Die Macht des Schicksals oder der Fledermaus erklingen.

Während die Große Operngala am Theater Nordhausen längst eine Tradition genießt und vor zumeist ausverkauftem Haus begeistert gefeiert wird, ist sie als Musiktheatereröffnung der Thüringer Symphoniker außergewöhnlich. Doppelt außergewöhnlich, weil das Publikum nicht nur die Höhepunkte der aktuellen Saison zu hören bekommt, sondern auch die vier jungen, frischengagierten Sänger des Theaters Nordhausen: Leonor Amaral (Koloratursopran), Zinzi Frohwein (Sopran), Manos Kia und Angelos Samartzis (Tenor). Unterstützt werden sie von den beiden langjährigen Ensemblemitgliedern Thomas Kohl und Yoontaek Rhim (Bariton).

Karten für die Aufführungen am 8. Oktober, um 19.30 Uhr, am 23. und 25. Oktober, jeweils 15 Uhr, sowie am 12. und 25. November, um 19.30 Uhr sind noch an den üblichen Vorverkaufsstellen des Theaters und telefonisch unter 03672/422766 zu haben. Ein kostenloser Bustransfer aus Rudolstadt zum Meininger Hof und zurück ist eingerichtet. Informationen dazu gibt es auf der Website des Theaters. 

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