Linz, Landestheater Linz, Die spinnen, die Römer – Stephen Sondheim, IOCO Kritik, 27.02.2020

Februar 26, 2020 by  
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Landestheater Linz

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Landestheater Linz / Neues Musiktheater Volksgarten © Sigrid Rauchdobler

Die spinnen, die Römer   –  Stephen Sondheim

….. in Rom, 200 Jahre vor Christus, vor den Häusern des Lycus, eines Bordell-Besitzers, des Senex, eines lüsternen Patriziers, und des Erronius …..

von Marcus Haimerl

Spätestens seit den 70er Jahren des vorigen Jahrhunderts gilt Stephen Sondheim in der englischsprachigen Musical-Szene als der führende Musical-Autor was Qualität und Innovation betrifft.

In Kontinentaleuropa ist Stephen Sondheim hauptsächlich mit Leonard Bernsteins „West Side Story“ auf den Bühnen präsent, für welche er einige Liedtexte verfasst hat. Dennoch finden sich immer wieder Intendanten kleinerer Landes- und Stadttheater, die immer wieder seine Werke zeigen. Bereits 2016 präsentierte das Landestheater Linz im großen Saal des Musiktheaters Into The Woods – Ab in den Wald, Stephen Sondheims anspruchsvoll-ironische Auseinandersetzung mit dem Genre Märchen und 2018 am Schauspielhaus Assassins (Attentäter). Hier treffen sich im Rahmen einer Jahrmarktshow alle erfolgreichen und weniger erfolgreichen Mörder und Mörderinnen von US-Präsidenten und propagieren, dass Präsidentenmord die extremste Verwirklichung amerikanischer Freiheit sei.

Die spinnen, die Römer – Stephen Sondheim
youtube Trailer Landestheater Linz
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Auf diese beiden Produktionen folgte nun A Funny Thing Happend on the Way to the Forum (Die spinnen, die Römer). Dieses 1962 entstandene Musical gilt als das erste Musical Sondheims, zeichnete er doch damals erstmals für Musik und Liedtexte verantwortlich. Originell ist hier auch der englische Originaltitel, da sich im ganzen Stück ja eigentlich niemand auf dem Weg zum Forum befindet.

Der Arbeitstitel lautete A Roman Comedy, doch wollte man schlussendlich einen Titel finden, der ausdrückt, dass es sich um eine Komödie handelt, ohne das Wort selbst zu verwenden. Also wählte das Kreativ-Team (Stephen Sondheim, Burt Shevelove und Larry Gelbart) eine Phrase, mit der im alten US-Theater des Vaudevilles die Conferenciers ihre Auftrittsnummern einleiteten: A funny thing happened on the way to the theatre. Um die im antiken Rom angelegte Handlung im Titel anzuzeigen, ersetzte man nur das Theater durch Forum. Davon abgesehen war bereits die Grundidee des Musicals ungewöhnlich: eine römische Komödie aus entlehnten Handlungsteilen und Personen aus Stücken, die von Maccius Plautus um rund 200 vor Christus nach griechischem Vorbild verfasst wurde. Von diesen Stücken sind zwanzig vollständig, sowie ein Fragment erhalten, und waren zu ihrer Zeit sehr erfolgreich, sie gelten bis heute als Juwelen des lateinischen Theaters.

Erst 25 Jahre nach der Uraufführung erlebte Sondheims Werk seine österreichische Erstaufführung. Das traditionsreiche Kabarett Simpl in der Wiener Innenstadt brachte sein Musical unter dem Titel „Zuständ‘ wie im alten Rom“ auf die Bühne. Der Leiter des Kabarett Simpl, Martin Flossmann, war nicht nur für die deutsche Übersetzung verantwortlich, sondern führte auch Regie und stand in der Rolle des Pseudolus auf der Bühne.

Landestheater Linz / Die spinnen, die Römer - hier : das Ensemble © Reinhard Winkler

Landestheater Linz / Die spinnen, die Römer – hier : das Ensemble © Reinhard Winkler

Den Inhalt des Stücks fasste Stephen Sondheim wie folgt zusammen: „Die Zeit: Zweihundert Jahre vor der christlichen Epoche, eines Tages im Frühling. Der Ort: eine Straße in Rom vor den Häusern des Lycus, eines Bordell-Besitzers, des Senex, eines lüsternen Patriziers, und des Erronius, eines verwirrten alten Mannes. Die Handlung dreht sich um die beharrlichen Bemühungen des Sklaven Pseudolus, seine Freiheit dadurch zu erlangen, dass er das Liebesleben seines jungen Herrn (Hero) entwirrt, und um das dadurch entstehende Durcheinander.

In Linz inszenierte der deutsche Regisseur Matthias Davids Stephen Sondheims witziges und rasantes Musical im Bühnenbild von Hans Kudlich. Das Bühnenbild zeigt die drei, in einem Halbrund angelegten Häuser des Lycus, Senex und Erronius, dessen Vorplatz mit einer Treppe in den Zuschauerraum reicht, zeigt.

Das Orchester befindet sich sichtbar auf der Bühne, auf den Dächern Roms. Die bunten, teilweise schrillen Kostüme Turnschuhe mit eingebauten Rollen inklusive, die es Gernot Romic als Hysterium ermöglichen, elegant über die Bühne zu schweben, stammen von Susanne Hubrich, für die aufwendige Choreografie zeichnet sich Simon Eichenberger verantwortlich. Matthias Davids Regiearbeit und glaubwürdige Personenführung bietet größtmöglichen Humor ohne in reinen Klamauk abzugleiten und schafft einen Spannungsbogen, der in der wilden Verfolgungsjagd am Ende des zweiten Teils seinen witzigen Höhepunkt findet.

Landestheater Linz / Die spinnen, die Römer - hier : Maria Gschwandtner als Gymnasia © Reinhard Winkler

Landestheater Linz / Die spinnen, die Römer – hier : Maria Gschwandtner als Gymnasia © Reinhard Winkler

Am Pult des Bruckner Orchester Linz sorgte Juheon Han für die üppigen, temporeichen Broadwayklänge der 50er und 60er Jahre. Optimal besetzt ist die zentrale Rolle des Sklaven Pseudolus mit David Arnsperger, der mit überzeugendem Witz stets versucht, die Fäden in der Hand zu behalten. Auch gesanglich bleiben hier keine Wünsche offen. Auf gleich hohem Niveau erlebt man Gernot Romic als wandelbaren und häufig genervten Sklaven Hysterium, der immerzu bemüht ist, die Ordnung im Hause Senex aufrecht zu erhalten. Als Liebespaar Hero und Philia,die Jungfrau, überzeugen Lukas Sandmann und Hanna Kastner.

In der Partie des Hausherrn und Pantoffelhelden Senex glänzt der deutsche Bariton Klaus Brantzen mit viel Humor. Besser als mit Sanne Mieloo kann man die Partie der Domina, Gattin des Senex, kaum besetzen. Witzig schrill und dominant begeistert die gebürtige Niederländerin das Publikum. Beinahe schon luxuriös besetzt ist die Partie des Miles Gloriosus mit Christian Fröhlich, der nicht nur mit gewohnt großer, schöner Stimme, sondern vielmehr auch mit komischem Talent die Partie des römischen Kriegers massiv aufwertet. Als Kurtisanenhändler Lycus kann Karsten Kenzel ebenso unterhalten wie William Mason als Erronius. Mit besonderer Wandlungsfähigkeit und blitzschnellen Kostümwechseln beeindrucken Daniela Dett, Celina dos Santos und Lynsey Thurgar, die als „Chor“ in die Rollen von Eunuchen, Matrosen und Soldaten schlüpfen. Beachtlich auch die Kurtisanen: Timo Radünz als Tintinabula, Hannah Moana Paul als Panacea, Beate Chui und Yuri Yoshimura als die Geminae, Brittany Young als Vibrata und ganz besonders die akrobatischen Leistungen von Maria Gschwandtner als Gymnasia.

Der Jubel und anhaltende Applaus des Publikums beweist, dass das Landestheater Linz mit Stephen Sondheims Musical erneut eine Erfolgsproduktion vorgelegt hat, bei der auch gerne gelacht werden darf, denn: „tragedy tomorrow, comedy tonight!

—| IOCO Kritik Landestheater Linz |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Konzerte, Kopfnoten und mehr, März 2020

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner


März 2020 – Konzerte, Kopfnoten und mehr…..


Di 03.03.2020 20.00,  Mi 04.03.2020 20.00
6. Philharmonisches Konzert – Paris  –  Dortmunder Philharmoniker
Mario Venzago (Dirigent)
Koryun Asatryan (Saxofon)
George Gershwin: »An American in Paris« Sinfonische Dichtung
Alexander Glasunow: Konzert für Altsaxofon und Streichorchester Es-Dur op. 109
Igor Strawinsky: »Petruschka« Burleske in vier Szenen
Einführung um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer
€ 19,00 / 24,00 / 30,00 / 34,00 / 39,00 / 42,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Mo 09.03.2020 18.30  –  Kopfnoten – Eine kleine Geschichte des Publikums
Michael Stegemann (Vortrag)
Pilgerreisen – Musikfeste und Festspiele
Neben dem Konzertalltag, der seit der Mitte des 19. Jahrhunderts überall in Europa sein
festes Publikum gefunden hatte, wurde Musik auch immer häufiger zum singulären Ereignis – Event, würde man heute sagen –, zu dem man regelrechte Pilgerreisen unternahm: Die »Bayreuther Festspiele« Richard Wagners natürlich, aber auch die großen Musikfeste, wie sie überall in Europa stattfanden und eine ganz spezifische Klientel anzogen. Gerade hier zeichnet sich bereits eine Verquickung von Kunst und Politik ab, die es auch heute noch gibt, wenn sich Staatsoberhäupter und Wirtschaftsgrößen die Ehre geben.

Ort Orchesterzentrum|NRW, Brückstraße 47, 44135 Dortmund € 8,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit Orchesterzentrum|NRW


Di 10.03.2020 20.00  –  Sinatra & Friends  –  Stephen Triffitt (Frank Sinatra),  Mark Adams (Dean Martin),  George Daniel Long (Sammy Davis Jr.),  Tour 2020

Die frühen 60er waren die Zeit des »Rat Pack« und Las Vegas ihre Stadt. Frank Sinatra, Dean Martin und Sammy Davis Jr. drehten dort Filme und gaben zahlreiche Konzerte. Sinatra, Martin und Davis Jr. gehörten zu diesem Zeitpunkt bereits zu den populärsten und wichtigsten Entertainern des Landes. Die drei Darsteller Stephen Triffitt (Frank Sinatra), Mark Adams (Dean Martin) und George Daniel Long (Sammy Davis Jr.) überzeugen mit ungewöhnlichem Talent und beweisen, dass es in der Show weit über das reine Look Alike der drei Showgiganten hinaus geht. In »Sinatra & Friends« versetzen sie ihre Zuschauer mit  augenzwinkernder Political Incorrectness, unverwechselbarem Big-Band-Swing, schönen Frauen und dem obligatorischen Whiskeyglas in der Hand in die glamouröse Ära der 60erJahre am Strip in Las Vegas, als sich dort die Showgrößen Hollywoods die Klinke in die Hand gaben. Im Gepäck unsterbliche Evergreens wie »My Way«, »Mr. Bojangles«, »New York, New York«, »That’s Amore«, »The Lady Is a Tramp« und viele mehr.
€ 51,45 / 59,90 / 67,55 / 74,45 / 85,95
Veranstalter: Semmel Concerts Entertainment GmbH


Mi 11.03.2020 20.00  –  Bodo Wartke  (Gesang, Klavier)  –  Wandelmut
Bodo Wartke stellt sein neues Klavierkabarett-Programm vor. Seit über 20 Jahren steht der Wortakrobat auf der Bühne und schafft es immer noch und immer wieder zu überraschen.
Der Künstler, der sich einen Reim auf alle Ungereimtheiten des Lebens macht, berührt mit seinen vertonten Geschichten und lässt auch ernste Töne nicht aus. In gewohnter Manier bringt er sein Publikum zum Lachen, zum Nach- und Weiterdenken. Poetisch, politisch, persönlich, prägnant!
€ 18,00 / 28,00 / 35,00 / 40,00 / 45,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 12.03.2020 20.00  –  Bruckner Sechste – Mirga Gražinyte-Tyla
City of Birmingham Symphony Orchestra
Mirga Gražinyte-Tyla (Dirigentin)  –  Piotr Anderszewski (Klavier)
Béla Bartók: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 Sz 119
Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 6 A-Dur
Bartóks 3. Klavierkonzert, komponiert 1945 im US-Exil und im Angesicht des nahenden Todes, ist überraschenderweise das zärtlichste, streckenweise auch das heiterste unter Bartóks Werken dieser Gattung. Piotr Anderszewski, einer der bekanntesten Pianisten seiner Generation, spielt es an diesem Abend gemeinsam mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra unter der Leitung der Dortmunder Exklusivkünstlerin Mirga Gražinyt?-Tyla.
Einführung mit Hannah Antkowiak um 19.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 19.40 Uhr
€ 18,00 / 37,00 / 58,00 / 72,00 / 84,00 / 94,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: SIGNAL IDUNA GRUPPE


Fr 13.03.2020 20.00  –  Eivør
Eivør wurde 1983 auf den Färöer Inseln geboren. Die Verwurzelung mit dieser abgeschiedenen und gleichzeitig wunderschönen Insel diente von Beginn an als musikalische Anregung für die Sängerin, Musikerin und Songwriterin, die eine Stimme von einer seltenen Schönheit und Kraft besitzt. Während die andauernde Liebe zur färöischen Kultur weiterhin das Herzstück ihrer Arbeit ist, wurde deren Ausdruck um Einflüsse etwa aus Jazz, Folk, Ethno-Pop, Trip-Hop und Klassik erweitert. Nach ihrem Konzerthaus-Debüt 2018 verzaubert die »Pop-Elfe« das Dortmunder Publikum mit dieser musikalischen Palette nun ein weiteres Mal.
€ 25,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Förderer: SPARKASSE DORTMUND


Sa 14.03.2020 20.00  –  Max Mutzke & WDR Funkhausorchester – ausverkauft
WDR Funkhausorchester
Timothy Henty (Dirigent)
Max Mutzke (Gesang)
Vor achtzig Musikern seine eigenen Lieblingslieder singen, vor einem Orchester aus Virtuosen? Dass er dieser Herausforderung gewachsen ist, hat Max Mutzke längst bewiesen. Die sinfonischen Arrangements seiner Single-Hits wie »Schwarz auf Weiß«, »Marie« u. a. nutzen die elegante Kraft des großen Orchesters, um Mutzkes naturgewaltige Soul-Stimme bestens zu präsentieren – mit raffiniert klassischen Ouvertüren, reduziert kammermusikalischen Passagen oder der vollen Emotionswucht der Streicher und Bläser.
€ 21,00 / 34,00 / 42,00 / 49,00 / 55,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 15.03.2020 11.00  –  Mozart Matinee
Polnische Kammerphilharmonie,  Wojciech Rajski (Dirigent), Zofia Neugebauer (Flöte)
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 13 F- Dur KV 112
Saverio Mercadante: Konzert für Flöte und Orchester e-moll op. 57
Mieczys?aw Kar?owicz: Serenade für Streichorchester op. 2
Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade G-Dur KV 525 »Eine kleine Nachtmusik«
€ 17,00 / 26,00 / 32,00 / 35,00 / 43,00
Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.


Mo 16.03.2020 19.00  –  2. Konzert für junge Leute – Dortmunder Philharmoniker
Philipp Armbruster (Dirigent), Kordz (Live-Elektronik), Sebastian 23 (Moderation)
Groove Symphony
Zum siebten Mal treffen die Dortmunder Philharmoniker bei der Groove Symphony auf heiße Beats, juicy Sounds und fette Bässe. Dieses Mal ist ein echter Experte zu Gast: Kordz ist ein Meister auf seinem Gebiet und hat schon mit zahlreichen Orchestern zusammengearbeitet.
€ 12,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Di 17.03.2020 19.00
Wie funktioniert Programmplanung?  –  Raphael von Hoensbroech (Intendant)
Jan Boecker (Moderation), Weitere Gesprächsteilnehmer
Konzerthaus Backstage
Was muss passieren, bis ein Spielplan für die ganze Saison vollständig ist? Während das Saisonbuch für die Saison 2020/21 entsteht, gewährt der Intendant einen exklusiven Einblick in seinen Arbeitsalltag: Welchen Künstler, welche Künstlerin möchte man warum mit welchem Werk einladen? Wie entsteht trotz des Tournee-Marathons vieler Musiker unser individuelles Programm? Und wieso wagen wir zu sagen »So klingt nur Dortmund«? Diese und viele weitere Fragen beantwortet Raphael von Hoensbroech Abonnenten, Botschaftern und Freundeskreis-Mitgliedern persönlich.
Tickets unter 0231 – 22 696 200
€ 8,00
Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Mi 18.03.2020 20.00  –  Gershwin Piano Quartet
André Desponds (Klavier), Benjamin Engeli (Klavier), Stefan Wirth (Klavier), Mischa Cheung (Klavier)
Sergej Rachmaninow: Non Allegro aus Sinfonische Tänze op. 45, Fassung für vier Klaviere von Mischa Cheung Richard Strauss: ›Tanz der sieben Schleier‹ aus »Salome« op. 54, Fassung für vier Klaviere von Stefan Wirth Nik Bärtsch: Neues Werk
George Gershwin: Fantasie über »Porgy and Bess«, Fassung für vier Klaviere von Benjamin Engeli und Stefan Wirth
George Gershwin: »Love is here to stay« und »Fascinating Rhythm«, Fassung für vier
Klaviere von André Desponds und Benjamin Engeli
Leonard Bernstein: Songs und Tänze aus »West Side Story«, Fassung für vier Klaviere von Mischa Cheung und Benjamin Engeli
Typische Fangfrage in Musik-Eignungstests: Wie viele Klaviere spielen in einem
Klavierquartett? Die korrekte Antwort »nur eines« ist bei diesem Konzert ausnahmsweise komplett falsch. Vier Pianisten an vier Flügeln spielen, arrangieren und improvisieren über einige der beliebtesten Songs und Orchesterwerke George Gershwins und führen ein neues Werk des Schweizer Komponisten und Jazzpianisten Nik Bärtsch auf.
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 19.03.2020 20.00, Fr 20.03.2020 20.00  –  Helge Schneider
Die Wiederkehr des blaugrünen Smaragdkäfers
Schon als 4-jähriger Knirps hat Helge Schneider sich ein Kissen unter den Schlafanzug
gesteckt und ging als dicker Mann mit Krückstock vor dem armseligen Wohnungsbauhaus in seiner Siedlung spazieren, um Aufmerksamkeit zu erregen. Bis heute hat sich an seinem Zustand nichts geändert.
Lyrik, Poesie, Jazz, Kunst, Quatsch, all das bietet uns ein aus der Haut gefahrener
Entertainer und Multiinstrumentalist (normaler Kassenpatient mit Zusatzversicherung!): Auch 2020 wird Helge Schneider wieder richtig aufdrehen, »Moppelchen muss hüpfen!« Wenn die anderen schon mit einem Bein im Wohnzimmer vor dem Fernsehapparat sich eine Flasche Bier zurechtrücken, um Fußball oder Donna Leon zu gucken, räumt »Der rubinrote Höllenstorch« seine Garage aus und seine Orgel in den Anhänger! »Rente? Kenn ich nicht!« (so der »Blonde Hashdag-Kiki!«) Der 65-jährige (sieht aus wie 12!) mit dem Gehirn eines Gorillas rastet förmlich aus, wenn er auf seine »wohlverdiente Ruhe« nach unzähligen Konzertreisen angesprochen wird! »Ausgestopfte Besserwisser!«
€ 27,00 / 31,00 / 35,00 / 39,00 / 43,00 / 47,00
Veranstalter: Konzertbüro Schoneberg GmbH


Sa 21.03.2020 20.00  –  Mirga Gražinyte-Tyla & Gabriela Montero – ausverkauft
City of Birmingham Symphony Orchestra, Mirga Gražinyte-Tyla (Dirigentin)
Gabriela Montero (Klavier),  Raminta Šerkšnyte: De Profundis für Streichorchester
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 b-moll op. 23
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90
Gegen Widerstände
Es wird zweifellos ein Abend der starken Frauen, den Exklusivkünstlerin Mirga Gražinyte Tyla mit einem Werk ihrer Landsfrau Raminta Šerkšnyte eröffnet, bevor die venezolanische Pianistin Gabriela Montero als Solistin in Tschaikowskys 1. Klavierkonzert hinzutritt. Das  Werk, über das der ursprüngliche Widmungsträger und Förderer Tschaikowskys, Nikolai Rubinstein, vernichtend urteilte, »die Passagen seien so bruchstückhaft, unzusammenhängend und armselig komponiert, dass es nicht einmal mit Verbesserungen getan sei. Die Komposition selbst sei schlecht, trivial, vulgär«, gehört längst zu den Klassikern des Repertoires.
Einführung mit Bjørn Woll um 19.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 19.40 Uhr
Rhino-Kids – kindgerechte Einführung um 19.00 Uhr und kostenloser Konzertbesuch für
Kinder. Anmeldung: T 0231 – 22 696 200
€ 18,00 / 37,00 / 58,00 / 72,00 / 84,00 / 94,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Mo 23.03.2020 19.00  –  3. Konzert Wiener Klassik  –  Dortmunder Philharmoniker
Lars Vogt (Klavier, Leitung)
Im Puls von Lars Vogt
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Le nozze di Figaro« KV 492
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 »Mit dem Paukenwirbel«
Ludwig van Beethoven: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-moll op. 3
€ 20,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Mi 25.03.2020 19.00  –  Öffentliche Hausführung
Wollten Sie nicht auch immer schon einmal wissen, was sich hinter den schweren Türen verbirgt, durch die die Künstler die Bühne betreten? Oder wie die riesigen Porträts im Komponistenfoyer entstanden? Wo versteckt das Konzerthaus eigentlich seinen Orgelspieltisch? Und was hat es mit dem Nashorn auf sich? Diese und alle anderen Fragen beantworten wir gerne bei einer Hausführung.
Teilnehmerzahl begrenzt. Anmeldung erforderlich: T 0231 – 22 696 200
Eintritt frei
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 26.03.2020 20.00  –  Orgelrecital Vincent Dubois
Johann Sebastian Bach: Toccata und Fuge F-Dur BWV 540
Franz Liszt: Fantasie und Fuge über »Ad nos, ad salutarem undam«
Jean Guillou: Toccata op. 9
Gaston Litaize: Lied
Maurice Duruflé: Prélude et fugue sur le nom d’Alain op. 7
Thierry Escaich: »Évocation II«
Vincent Dubois: Improvisation
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Sa 28.03.2020 20.00  –  Landgren & Lundgren | Danielsson & Fresu
Nils Landgren (Posaune, Vocals), Jan Lundgren (Klavier), Lars Danielsson (Bass)
Paolo Fresu (Trompete)
The Art of the Duo
Als der schwedische Bassist und Cellist Lars Danielsson Ende letzten Jahres mit dem
Italiener Paolo Fresu an Trompete und Flügelhorn das Album »Summerwind« veröffentlichte, rieben sich manche Kenner der beiden die Augen. In aller Seelenruhe und mit großer Hingabe begleiteten sich die beiden Könner offenbar gänzlich unangestrengt durch ein wundersames Repertoire voller bedächtiger und irgendwie verwunschen wirkender Klänge und Songstrukturen, die zwar nie wirklich zu einem Song wurden, aber doch aufmerksame Hörer zeitigten. Im kommenden Januar wird es Danielsson und Fresu ein weiteres Duo gleichtun, für welches sich der Posaunist Nils Landgren und sein schwedischer Landsmann Jan Lundgren am Piano zusammentaten und nun »Kristallen« veröffentlichen. Auch hier dominieren die zarten Momente, die oft versteckten, winzigen Eskapaden und stets auch das, womit gerade Landgren in seiner Zunft wohltuende Akzente setzt: Ihm gelingt wie nur wenigen Anderen die Liaison von Jazz und Humor, und sei es nur in flüchtigen Sekunden.
€ 8,00 / 20,00 / 30,00 / 38,00 / 45,00 / 50,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
In Zusammenarbeit mit Karsten Jahnke Konzertdirektion GmbH


Di 31.03.2020 19.00  –  Kopfhörer  –  Holger Noltze  –  Michael Stegemann
Bach – Kunst der Fuge
Schon in den 1930er-Jahren entstanden Aufnahmen des bedeutenden Zyklus von Fugen und Variationen, den Johann Sebastian Bach unvollendet hinterließ. Bis 1979 lagen bereits 60 Schallplatten-Aufnahmen des Werks vor. Seit der Einführung der CD ist eine schier unüberschaubare Fülle weiterer Einspielungen hinzugekommen: Aus diesem Füllhorn werden die Musikprofessoren besonders bedeutende, aber sicher auch einige kuriose und randständige Beispiele auswählen und vergleichen.
Das Werk live im Konzerthaus: Mi 01.04.2020, 20.00 Uhr
€ 10,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Dortmund, Konzerthaus Dortmund, Oktober 2019

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Konzerthaus Dortmund

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner

Konzerthaus Dortmund © Daniel Sumesgutner


KONZERTHAUS DORTMUND Oktober 2019


Di 01.10.2019 20.00
Mi 02.10.2019 20.00
1. Philharmonisches Konzert – New York
Dortmunder Philharmoniker
Gabriel Feltz (Dirigent)
Per Arne Glorvigen (Bandoneon)
Samuel Barber: Adagio für Streicher op. 11
Bernd Franke: »Open doors« für Bandoneon und Orchester
Leonard Bernstein: »On the Town« Three Dance Episodes
Antonín Dvo?ák: Sinfonie Nr. 9 e-moll op. 95 »Aus der Neuen Welt«
Einführung um 19.15 Uhr im Komponistenfoyer
€ 19,00 / 24,00 / 30,00 / 34,00 / 39,00 / 42,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Sa 05.10.2019 20.00
A Child of Our Time – Mirga Gražinyt?-Tyla
Talise Trevigne (Sopran)
Felicity Palmer (Alt)
Joshua Stewart (Tenor)
Brindley Sherratt (Bass)
CBSO Chorus
City of Birmingham Symphony Orchestra
Mirga Gražinyt?-Tyla (Dirigentin)
Benjamin Britten: Sinfonia da Requiem op. 20
Michael Tippett: »A child of our time« Oratorium für Solisten, Chor und Orchester
Auftakt für Maestra Mirga
Mit einem Programm der starken Haltungen zweier britischer Meister des 20. Jahrhunderts beginnt Mirga Gražinyt?-Tyla ihre dreijährige Residenz am KONZERTHAUS DORTMUND.

Tippetts Oratorium »A child of our time« als künstlerisch-emotionale Antwort auf die Reichspogromnacht verarbeitet auch 80 Jahre nach seiner Entstehung noch aktuelle Themen. Brittens zeitgleich entstandene Sinfonia da Requiem vermittelt eine unmissverständliche Antikriegsbotschaft, mit der sich der damals erst 26-jährige Komponist einen festen Platz im sinfonischen Repertoire sicherte. hörbar – Interaktive Einführung mit Anne Kussmaul um 19.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 19.40 Uhr
Abos: Maestra Mirga; Chorklang
€ 29,00 / 42,00 / 58,00 / 76,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 06.10.2019 11.00
Mozart Matinee
Bremer Philharmoniker
Marko Letonja (Dirigent)
Sérgio Fernandes Pires (Klarinette)
Wolfgang Amadeus Mozart: Ouvertüre zu »Die Zauberflöte« KV 620
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Hector Berlioz: »Symphonie fantastique« op. 14
€ 17,00 / 26,00 / 32,00 / 35,00 / 43,00
Veranstalter: Mozart Gesellschaft Dortmund e. V.


Do 10.10.2019 20.00
Igudesman & Joo
Aleksey Igudesman (Violine)
Hyung-ki Joo (Klavier)
Die Rettung der Welt
Die Welt versinkt nicht im bunten Chaos, nein, in grauen Räumen, grauer Monotonie. Doch Rettung naht: Igudesman & Joo zeigen uns, wie sie es geschafft haben, ihrem Leben die nötige Portion Chaos und Humor zu geben und es dadurch frisch und bunt zu erhalten. Denn nur durch Kunst als höchste Form der Kreativität kann die Welt gerettet werden. Zu Risiken und Nebenwirkungen dieser Show fragen Sie Mozart, Bach und Beethoven.
Abo: Cabaret + Chanson
€ 18,00 / 28,00 / 35,00 / 40,00 / 45,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


So 27.10.2019 18.00
Der Joker
Überraschungskonzert
Mitwirkende, Programm, Genre – wir verraten nichts. Nur so viel: Die Interpreten dieses
Konzerts sind Meister ihrer Instrumente und ein guter Freund des Hauses ist auch dabei. Ihr Geheimprogramm wird nicht nur Experten begeistern. Das ist der Joker unter den Konzertprogrammen!
Abo: Musik für Freaks
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Mo 28.10.2019 19.00
1. Konzert Wiener Klassik
Dortmunder Philharmoniker
Wolfgang Emanuel Schmidt (Violoncello, Leitung)
Im Puls von Wolfgang Schmidt
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 29 A-Dur KV 201
Peter Iljitsch Tschaikowsky: Variationen über ein Rokoko-Thema für Violoncello und
Orchester A-Dur op. 33
Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 98 B-Dur Hob. I:98
€ 20,00
Veranstalter: Theater Dortmund


Di 29.10.2019 19.00
Junge Wilde – Lucas & Arthur Jussen
Lucas Jussen (Klavier)
Arthur Jussen (Klavier)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Andante und Allegro brillant für Klavier zu vier Händen op. 92
Franz Schubert: Fantasie für Klavier zu vier Händen f-moll D 940
Faz?l Say: »Night« für Klavier zu vier Händen
Olivier Messiaen: »Visions de l’Amen« für zwei Klaviere
Einführung mit Hanna Frömberg um 18.00 Uhr im Komponistenfoyer
Expresseinführung um 18.40 Uhr
Nach dem Konzert »meet the artist!« mit Intendant Raphael von Hoensbroech
Abos: Junge Wilde; Schnupperabo
€ 25,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND
Sponsor: INNOGY


Mi 30.10.2019 19.00
Konzerthaus Backstage – Flügelvergleich
Martin Stadtfeld (Klavier)
Raphael von Hoensbroech (Moderation)
Spannende Einblicke
In unserer Reihe »Konzerthaus Backstage« haben Abonnenten, Freundeskreis-Mitglieder und Botschafter Gelegenheit, vertiefte Einsichten in den Konzertbetrieb und die Abläufe hinter den Konzerthaus-Kulissen zu bekommen. Dreimal pro Saison laden wir zu exklusiven Veranstaltungen, in denen wir mit Musikern und Experten beispielsweise über Instrumentenbau, Akustik oder Probenprozesse sprechen.

Der Pianist Martin Stadtfeld ist als »Junger Wilder« der ersten Generation ein enger Freund des Konzerthauses; hier hat er auch verschiedene CD-Aufnahmen eingespielt. Im direkten Vergleich verschiedener Tasteninstrumente demonstriert er, wie unterschiedlich Klaviere klingen können.
€ 8,00
Exklusiv für Abonnenten, Botschafter und Freunde des KONZERTHAUS DORTMUND
Nicht im Wahlabonnement erhältlich
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


Do 31.10.2019 20.00
Orgelrecital Winfried Bönig
William Byrd: »The Bells« (»Die Glocken«), Fassung für Orgel von Winfried Bönig
Gerard Bunk: Fantasie c-moll op. 57
Samuel Barber: Adagio für Streicher op. 11, Fassung für Orgel von William Strickland
Louis Vierne: ›Les Cloches de Hinckley‹ (›Die Glocken von Hinckley‹) aus »24 Pièces de
Fantaisie« op. 55
Franz Schmidt: Chaconne cis-moll
Abo: Orgel im Konzerthaus
€ 20,00
Veranstalter: KONZERTHAUS DORTMUND


—| Pressemeldung Konzerthaus Dortmund |—

Berlin, Komische Oper Berlin, Eine Erfolgsgeschichte – Auslastung über 90%, IOCO Aktuell, 29.06.2019

Komische Oper Berlin

Komische Oper Berlin © IOCO

Komische Oper Berlin © IOCO

 2018/19  –  Auslastung 90%  – Eine Erfolgsgeschichte

 Hoher Zuspruch – Aber erst seit Barrie Kosky

Gespräche über die Auslastung ihrer hoch subventionierten Häuser meiden zahlreiche Kulturverantwortliche in Deutschland sorgsam. Das Postulat – „Kunst kennt keine Kosten“ – schwebt so in unbestimmten Tönen klammheimlich über vielen Theatern. Dominique Meyer, Intendant der Wiener Staatsoper, auch hierzu eine Ausnahme, bespricht die hohe Auslastung seines Hauses (99%) in allen Facetten regelmäßig, offensiv, öffentlich. Niedrige Auslastungen anderer bedeutender deutscher Musiktheater, wie der Staatsoper Hamburg oder Rheinoper Düsseldorf / Duisburg  werden öffentlich nur marginal thematisiert.

Komische Oper Berlin / Barrie Kosky und Susanne Moser © IOCO

Komische Oper Berlin / Barrie Kosky und Susanne Moser © IOCO

Die Komische Oper Berlin entwickelte sich seit 2012, dem Beginn der Intendanz von Barrie Kosky kontinuierlich positiv. Die Auslastung  des Hauses waberte unter der Intendanz des Kosky-Vorgängers Andreas Homoki bis 2012 bei beständig niedrigen wie teuren 65-70%.  Mit Barrie Kosky, seit 2012, bricht die Komische Oper Berlin mit modern auffälligen Produktionen und Angeboten seither beständig ihre Besucherrekorde nach oben: 2018/19 beträgt die Auslastung über 90%. Mit dieser Auslastung / diesem Besucherzuspruch zählt die Komische Oper Berlin inzwischen zu den führenden Musiktheatern Deutschlands. Dazu werden Produktionen der Komischen Oper Berlin / Barrie Kosky wie Die Zauberflöte inzwischen regelmäßig an andere Theater „exportiert“.

Die Zauberflöte – Wolfgang Amadeus Mozart
youtube Trailer Komische Oper Berlin
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Hier die Veröffentlichung der Komischen Oper Berlin für die vergangene Spielzeit 2018/19:     Mit Vorstellungen der Barrie Kosky-Produktionen La Bohème und Candide (siehe Trailer unten)  im Rahmen des traditionellen Komische Oper Festivals endete die Saison im Opernhaus an der Behrenstraße. In der siebten Saison unter Intendant und Chefregisseur Barrie Kosky präsentierte sich das Haus vielfältig und künstlerisch in hervorragender Form: Akzente setzten unter anderem markante Neuproduktionen, wie Poros in der Inszenierung von Altmeister Harry Kupfer, die Uraufführung von Moritz Eggerts M – Eine Stadt sucht einen Mörder, Roxy und ihr Wunderteam mit den Geschwistern Pfister sowie die Barrie-Kosky-Produktionen Candide und La Bohème, ein Bernstein 100-Festival und eine erfolgreiche Neuauflage des Tango-Festivals sowie vielfältiges Repertoire von Die Perlen der Cleopatra über West Side Story und Cendrillon bis hin zu Der Rosenkavalier unter dem neuen Generalmusikdirektor Ainars Rubikis. Konzerte, ein breit gefächertes Angebot für junge Opernbesucher*innen und neue Ausgaben der Pop-Up-Opera im Rahmen von Selam Opera! runden die Saison ab. Erfolgreiche Gastspiele führten das Ensemble unter anderem mit Die Zauberflöte nach Australien und Neuseeland. Im Sommer 2019 folgen Gastspiele nach New York (Die Zauberflöte) sowie zum Edinburgh International Festival (Jewgeni Onegin).

Candide – Leonard Bernstein
youtube Trailer Komische Oper Berlin
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Die Komische Oper Berlin freut sich auch bei den Zahlen über eine erfolgreiche Bilanz 2018/19. Die Gesamtauslastung lag bei knapp über 90%, es wurden rund 225.000 Karten für 239 Vorstellungen, davon 211 auf der Hauptbühne, verkauft. Damit erreicht die Auslastung einen neuen Höchstwert unter Barrie Koskys Intendanz. Zu den beim Publikum beliebtesten Produktionen der Spielzeit zählen mit überdurchschnittlichen Auslastungen unter anderem die Neuproduktionen Poros, Der Zauberer von Oz, La Bohème und Candide sowie im Repertoire West Side Story, Die Zauberflöte, Anatevka, My Fair Lady, Die Perlen der Cleopatra sowie Die Liebe zu drei Orangen. Die im Rahmen des Tango-Festivals präsentierte Piazzolla-Rarität Ein Sommernachtstraum erreichte ebenso wie die konzertante Weihnachtsoperette Viktoria und ihr Husar eine Komplett-Auslastung von 100%.

Am 22. August eröffnet die Spielzeit 2019/20 mit den Wiederaufnahmen von Candide, Roxy und ihr Wunderteam und Jewgeni Onegin. Am 1. September 2019 lädt das Haus zum jährlichen Kinderfest zum Spielzeitauftakt ein, dieses Jahr unter dem Motto Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, der neuen Kinderopernproduktion, die am 4. November Premiere feiert. Platzkarten für die Konzerte im Saal sind ab sofort an der Opernkasse erhältlich. Am 15. September steht mit dem ersten Teil der Konzert-Trilogie Flucht ein erstes Highlight auf dem Spielplan. Saisoneröffnungs-Premiere ist am 13. Oktober Heinz Werner Henzes The Bassarids, inszeniert von Barrie Kosky und mit Vladimir Jurowski am Pult.

—| IOCO Aktuell Komische Oper Berlin |—

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